AT500104B1 - Tisch und container - Google Patents
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Description
2 AT 500 104 B1
Die Erfindung betrifft einen Tisch mit einer Tischplatte, welche zueinander parallele und in Abstand angeordnete erste und zweite Begrenzungsflächen und zwischen diesen angeordnete seitliche Berandungsflächen aufweist, sowie mit wenigsten drei Tischbeinen, die einerends relativ zur Tischplatte um zu den seitlichen Berandungsflächen senkrechten Schwenkachsen 5 verschwenkbar und anderenends mit einer Standfläche ausgebildet sind, wobei jedes Tischbein hinsichtlich seiner Verschwenkung in zumindest drei Positionen verrastbar ist und jedes Tischbein in der ersten Position senkrecht zu der ersten Begrenzungsfläche, in der zweiten Position senkrecht zu der zweiten Begrenzungsfläche und in der dritten Position parallel zu einer der seitlichen Berandungsflächen angeordnet ist. 10
Bei bekannten derartigen Tischen ist jedes Tischbein um eine unterhalb der Tischplatte angeordnete Schwenkachse gelagert, wobei die Tischbeine parallel zur Tischplatte angeordnet werden können, wodurch das Lagervolumen des Tisches während der Lagerung verringert werden kann. Nachteilig an diesen bekannten Tischen ist, dass bei der Stapelung mehrerer 15 Tische die Tischplatte leicht verkratzen kann, wodurch der Tisch unansehnlich wird. Ein weiterer Nachteil ist, dass das Tischbein bei einem unbeabsichtigten Stoß um die Schwenkachse ver-schwenken und der Tisch zusammenbrechen kann.
Die AT 326 866 B offenbart einen Tisch mit an der Unterseite einer Tischplatte befestigten 20 Füßen. Dabei sind die Füße mittels Beschlägen befestigt. Die Beschläge weisen je eine Achse auf, um die je ein Fuß geschwenkt werden kann. Dabei verlaufen die Achsen der Beschläge senkrecht zu einer Berandungsfläche. Diese Beschläge weisen eine federbelastete Rasteinrichtung auf, die mittels eines Hebels entsperrt werden können. Dabei können die Füße zwei Stellungen einnehmen u.zw. im Wesentlichen senkrecht zur Tischplatte und parallel zur Tischplatte. 25
Eine ähnliche Lösung sieht auch die GB 2 214 796 A vor. Gemäß dieser vorbekannten Lösung sind im Wesentlichen rechtwinkelig abgebogene Tischbeine vorgesehen, deren eine Schenkel in an der Unterseite einer Tischplatte angeordneten Hülse schwenkbar gehalten sind. Dabei sind auch Verriegelungseinrichtungen vorgesehen, um die beiden möglichen Stellungen der 30 Tischbeine sichern zu können.
Die CH 430 100 A sieht ebenfalls an der Unterseite einer Tischplatte befestigte Beschläge vor, an denen schwenkbar gehaltene Füße befestigt sind. Dabei erlauben die Beschläge die Füße in einer großen Zahl von definierten Stellungen zu verrasten. 35
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Tisch der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem die bekannten Nachteile vermieden werden, der eine hohe Stabilität und ein geringes Lagervolumen aufweist, der einfach aufstellbar ist und bei dem die Tischplatte bei der Lagerung einen Schutz gegenüber einer mechanischen Beschädigung aufweist. 40
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Schwenkachsen der Tischbeine aus den Berandungsflächen im Wesentlichen senkrecht vorragen und dass jedes Tischbein in der dritten Position zumindest teilweise in einer ersten Kehlung der seitlichen Berandungsfläche angeordnet ist. 45
Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass der erfindungsgemäße Tisch mit der ersten Begrenzungsfläche als Sichtseite und mit der zweiten Begrenzungsfläche als Sichtseite aufgestellt werden kann. Durch eine unterschiedliche Ausgestaltung der ersten Begrenzungsfläche und der zweiten Begrenzungsfläche, z.B. in der Farbgestaltung und/oder bei der Materialwahl und/oder in so der Oberflächenbeschaffenheit, kann der Tisch an verschiedene Einsatzmöglichkeiten optimal angepaßt werden. Weiters kann der erfindungsgemäße Tisch bei der Lagerung eine stabile und kompakte Einheit bilden und weist den Vorteil eines geringen Lagervolumens auf, wobei die Tischbeine in der dritten Position einen Schutz vor mechanischer Beschädigung der Tischplatte ausbilden und durch die Anordnung der Schwenkachsen die Gefahr einer Beschädigung des 55 Verschwenkmechanismus verringert werden kann, wodurch die Lebensdauer eines erfindungs- 3 AT 500 104 B1 gemäßen Tisches erhöht werden kann.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die erste Kehlung über die gesamte Länge der seitlichen Berandungsfläche ausgebildet ist. Durch das Zusammenstellen 5 zweier erfindungsgemäßer Tische wird durch die Kehlungen ein Kanal ausgebildet, der als Kabelkanal od. dgl. verwendet werden kann.
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass jedes Tischbein in der ersten Position und/oder der zweiten Position zumindest teilweise in einer senkrecht zur io Kehlung angeordneten zweiten Kehlung in jeder Berandungsfläche angeordnet ist. Die zweite Kehlung erhöht den Widerstand gegenüber einer unbeabsichtigten Verschwenkung des Tischbeines in der ersten und/oder zweiten Position, wodurch die Stabilität des Tisches durch die Ausbildung der zweiten Kehlung erhöht werden kann. 15 In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass jedes Tischbein in der ersten Position und/oder der zweiten Position eine in Längsrichtung der ersten Kehlung verlaufende Durchgangsöffnung aufweist. Durch die Ausbildung der Durchgangsöffnung kann verhindert werden, dass bei dem Zusammenstellen zweier erfindungsgemäßer Tische der durch die Kehlungen ausgebildete Kanal durch das Tischbein unterbrochen wird. 20
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Stirnseite des Tischbeins bis zur Durchgangsöffnung randoffen ausgebildet ist und mit einem Stopfen od. dgl. verschließbar ist, wodurch ein seitliches Einlegen eines Kabels od. dgl. in die Durchgangsöffnung ermöglicht werden kann. 25
Gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Schwenkachse in einem vorgebbaren Teilungsabstand von einem ersten Ende der seitlichen Berandungsfläche angeordnet ist. Durch die Vorgabe eines Teilungsabstandes kann der erfindungsgemäße Tisch mit anderen Möbelstücken, welche ebenfalls diesen Teilungsabstand 30 aufweisen auf einfache Weise kombiniert werden.
In diesem Zusammenhang kann in Weiterbildung der Erfindung vorgesehen sein, dass eine dritte Kehlung an der seitlichen Berandungsfläche vorgesehen ist, wobei die dritte Kehlung im Teilungsabstand von dem dem ersten Ende gegenüberliegenden zweiten Ende der seitlichen 35 Berandungsfläche angeordnet ist. Dadurch kann beim Zusammenstellen zweier erfindungsgemäßer Tische sichergestellt werden, dass das Tischbein in der dritten Kehlung und der zweiten Kehlung des angrenzenden Tisches aufgenommen wird.
Gemäß einer anderen Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass an jedem Tisch-40 bein im Bereich der Schwenkachse ein erster Magnet und in der dritten Kehlung ein zweiter Magnet angeordnet ist. Beim Zusammenstellen zweier Tische kann durch die Verbindung des ersten mit dem zweiten Magneten des angrenzenden Tisches eine Sicherung gegenüber einem unbeabsichtigten Verschieben der Tische gegeneinander ausgebildet werden. 45 In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass an jedem Tischbein eine im Wesentlichen senkrecht zur Standfläche angeordnete Anschlagfläche vorgesehen ist, wobei die Standfläche und die Anschlagfläche die Tischplatte in der dritten Position des Tischbeins einen Kantenschutz der Tischplatte ausbildend überragen. Dadurch kann der erfindungsgemäße Tisch mit den Tischbeinen in der dritten Position auf der Standfläche und der Anschlagfläche so abgestützt werden.
Die Erfindung betrifft weiters ein System von oben genannten Tischen.
Weitere Aufgabe der Erfindung ist es, ein System von oben genannten Tischen anzugeben, 55 welche einfach und schnell zu einer Tischlandschaft od. dgl. zusammengestellt werden können 4 AT 500 104 B1 und bei dem Kabel od. dgl. einfach verlegt und geführt werden können.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass zumindest jeweils zwei der Tische entlang jeweils einer seitlichen Berandungsfläche der Tischplatten zusammenstellbar ist, wobei der Querschnitt eines der Tischbeine jeweils eines der Tische in einer zweiten Kehlung eines der Tische und einer dritten Kehlung des jeweils anderen Tisches angeordnet ist und ein Kabelkanal durch entlang der seitlichen Berandungsflächen verlaufende erste Kehlungen ausgebildet ist.
Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass durch die zweite Kehlung und die dritte Kehlung ein Schutz gegenüber einem seitlichen Verschieben zweier angrenzender Tische gegeben ist und dass ein Kabelkanal für das Verlegen von Kabel od. dgl. ohne zusätzlichen Aufwand ausgebildet wird, wodurch eine Tischlandschaft und ein Kabelnetzwerk einfach und schnell aufgebaut werden können.
In Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass jeweils zwei der Tische mittels an den Tischbeinen angeordneten ersten Magneten und in den dritten Kehlungen angeordneten zweiten Magneten verbindbar sind. Durch die Magneten kann der Zusammenhalt der Tischlandschaft weiter verbessert werden.
Gemäß einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass zumindest ein Container mit einer die erste Kehlung und die dritte Kehlung aufweisenden Deckplatte versehen ist, wobei der Container unter Ausbildung eines Kabelkanals mit einem Tisch zusammenstellbar ist. Durch diese Ausbildung des Containers kann er auf einfache Weise in das System eingebunden werden, wodurch die Variabilität und die Einsatzmöglichkeiten des Systems verbessert werden können.
Weiters wird ein Container mit einer Deckplatte beschrieben.
Dabei ist die Aufgabe einen Container anzugeben, der mit anderen Möbeln, insbesondere dem erfindungsgemäßen Tisch, eine Einheit, insbesondere einen Arbeitsplatz od. dgl., ausbildend verbindbar ist.
Dies wird dadurch erreicht, dass die Deckplatte an zumindest einer, vorzugsweise an zumindest zwei, seitlichen Berandungsflächen eine in Längsrichtung der seitlichen Berandungsfläche verlaufende erste Kehlung aufweist und dass der Container in einem vorgebbaren Teilungsabstand von einem ersten Ende der seitlichen Berandungsfläche eine im Wesentlichen zur Deckplatte senkrechte dritte Kehlung aufweist.
Durch die Ausbildung der ersten Kehlung und der dritten Kehlung kann der Container mit anderen die Kehlungen aufweisenden Möbeln auf einfache Weise zusammengestellt werden.
In Weiterführung kann vorgesehen sein, dass - in an sich bekannter Weise - ein seitlich zugänglicher Auszug od. dgl. vorgesehen ist, und dass Befestigungen für Einbauten in einem Achsras-ter und/oder um eine Symmetrieachse des Auszugs gespiegelt angeordnet sind. Durch diese Ausbildung der Befestigungen kann der Container auf einfache Weise umbaubar und individuell gestaltbar ausgebildet werden, wodurch verschiedene Einbindungen des Containers in eine Tischlandschaft od. dgl. ermöglicht werden. Dadurch kann insbesondere die Zugänglichkeit des Containers von rechts und/oder links sichergestellt werden.
In weiterer Ausgestaltung kann vorgesehen sein, dass der Container auf Rollen verfahrbar ist. Durch diese Ausgestaltung kann der Container einfach und schnell in eine Tischlandschaft od. dgl. integriert werden und/oder diese verändert werden.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen 5 AT 500 104 B1
Ausführungsformen dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 eine Schrägansicht einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Tisches, wobei die Tischbeine in der ersten Position angeordnet sind; 5 Fig. 2 eine Schrägansicht des Tisches nach Fig. 1, wobei die Tischbeine in der zweiten Position angeordnet sind;
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Tisch nach Fig. 1, wobei die Tischbeine in der dritten Position sind;
Fig. 4 bis 6 jeweils eine Schrägansicht des Tisches nach Fig. 1, wobei das Verschwenken aus io der dritten Position gezeigt ist;
Fig. 7 eine Schnittansicht des Tisches gemäß Fig. 1, geschnitten entlang der Linie AA in Fig. 1; Fig. 8 Das Detail X gemäß Fig. 7;
Fig. 9 das Detail Y gemäß Fig. 2;
Fig. 10 und 11 jeweils eine vergrößerte Darstellung des Tischbeines im Bereich der Standflä-15 che;
Fig. 12 eine Schnittansicht des Tischbeines im Bereich der Standfläche;
Fig. 13 den Tisch gemäß Fig. 3 im Schnitt;
Fig. 14 eine Schrägansicht auf fünf erfindungsgemäße Tische, wobei die Tischbeine in der dritten Position sind; 20 Fig. 15 und 16 schematisch das Zusammenstellen zweier erfindungsgemäßer Tische;
Fig. 17 das Detail Z gemäß Fig. 16;
Fig. 18 bis 20 das Zusammenstellen zweier erfindungsgemäßer Tische in Draufsicht;
Fig. 21 und 22 jeweils eine Schrägansicht auf ein System, welches zwei erfindungsgemäße Tische umfaßt; 25 Fig. 23 eine Schrägansicht auf ein System mit zwei erfindungsgemäßen Tischen und zwei erfindungsgemäßen Containern;
Fig. 24 und 25 jeweils eine Schrägansicht auf eine erste Ausführungsform des erfindungsgemäßen Containers;
Fig. 26 und 27 jeweils eine Schrägansicht auf eine zweite Ausführungsform des erfindungsge-30 mäßen Containers;
Fig. 28 eine Schrägansicht auf den erfindungsgemäßen Container gemäß Fig. 27 mit Verschwendern Papierfach;
Fig. 29 eine Schrägansicht von hinten des auf seine Rollen gekippten erfindungsgemäßen
Containers; 35 Fig. 30 das Detail ZA gemäß Fig. 29;
Fig. 31 eine Schrägansicht von vorne des Containers gemäß Fig. 29;
Fig. 32 und 33 eine Innenansicht auf den Auszug des Containers gemäß Fig. 26;
Fig. 34 eine Innenansicht auf den Auszug des Containers gemäß Fig. 24;
Fig. 35 bis 38 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems, einen erfindungsge-40 mäßen Tisch und einen erfindungsgemäßen Container umfassend;
Fig. 39 bis 42 eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Systems, einen erfindungsgemäßen Tisch und zwei erfindungsgemäße Container umfassend;
Fig. 43 bis 46 ist das Verbringen von Kabeln über das Tischbein in den Kabelkanal;
Fig. 47 bis 50 die Verlegung von Kabeln im Tisch und/oder im Container; 45 Fig. 51 und 52 die Verlegung von Kabeln und deren Anschluß im Container;
Fig. 53 bis 55 die Verlegung von Monitorkabeln;
Fig. 56 bis 58 die Verlegung von Kabeln im Tisch und/oder im Container; und Fig. 59 und 60 die Verlegung von Kabeln und deren Anschluß im Container. so In den Fig. 1 bis 3 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Tisches 1 dargestellt, welcher eine Tischplatte 2, welche zueinander parallele und in Abstand angeordnete erste und zweite Begrenzungsflächen 21, 22 und zwischen diesen angeordnete seitliche Berandungsflächen 23 aufweist, sowie vier Tischbeine 3 umfaßt, die einerends relativ zur Tischplatte 2 um zu den seitlichen Berandungsflächen 23 senkrechten Schwenkachsen 24 verschwenkbar und 55 anderends mit einer Standfläche 31 ausgebildet ist. Anstelle von vier Tischbeinen 3 können 6 AT 500 104 B1 auch drei Tischbeine 3 oder mehr als vier Tischbeine 3 vorgesehen sein.
Jedes Tischbein 3 ist hinsichtlich seiner Verschwenkung in zumindest drei Positionen ver-rastbar, wobei jedes Tischbein 3 in der ersten Position senkrecht zu der ersten Begrenzungsfläche 21, in der zweiten Position senkrecht zu der zweiten Begrenzungsfläche 22 und in der dritten Position parallel zu einer der seitlichen Berandungsflächen 23 angeordnet ist. In Fig. 1 sind die Tischbeine 3 jeweils in der ersten Position, in Fig. 2 jeweils in der zweiten Position und in Fig. 3 jeweils in der dritten Position angeordnet.
In den Fig. 4 bis 6 ist die Verschwenkung eines der Tischbeine 3 aus der dritten Position schematisch dargestellt. Bei anderen Ausführungsformen kann die Verschwenkung auch ohne vorhergehende Bewegung in Richtung der Schwenkachse 24 möglich sein. Die Tischbeine 3 können in den zumindest drei Positionen formschlüssig, mittels einer Klemmeinrichtung od. dgl. oder auf eine andere bekannte Weise verrastbar sein. Die Schwenkachsen 24 der Tischbeine 3 sind an bzw. in den seitlichen Berandungsflächen 23 angeordnet, wodurch die erste Begrenzungsfläche 21 und die zweite Begrenzungsfläche 22 je nach Aufstellung des Tisches 1 vollständig als Nutzseite verwendet werden können. Dabei können die erste Begrenzungsfläche 21 und die zweite Begrenzungsfläche 22 unterschiedlich ausgebildet sein, z.B. in der Farbgestaltung und/oder bei der Materialwahl und/oder in der Oberflächenbeschaffenheit, wodurch der Tisch an verschiedene Einsatzmöglichkeiten optimal angepaßt werden kann.
Jedes Tischbein 3 kann in der dritten Position zumindest teilweise in einer ersten Kehlung 41 der seitlichen Berandungsflächen 23 angeordnet sein. Durch die Anordnung der Tischbeine 3 in der dritten Position in der ersten Kehlung 41 kann eine besonders kompakte Bauform des erfindungsgemäßen Tisches 1 erreicht werden, wobei die Tischbeine 3 einen Kantenschutz der Tischplatte 2 ausbilden. Der Kantenschutz kann dadurch verbessert werden, dass die Standfläche 31 die Tischplatte 2 in der dritten Position des Tischbeines 3 überragt. Weiters kann an jedem Tischbein 3 eine im Wesentlichen senkrecht zur Standfläche 31 angeordnete Anschlagfläche 32 vorgesehen sein, welche die Tischplatte 2 in der dritten Position des Tischbeines 3 ebenfalls überragt. Wie in Fig. 3 dargestellt ist, bilden somit insbesondere die Anschlagfläche 32 und die Standfläche 31 einen Kantenschutz der Tischplatte 2 aus. Weiters kann der erfindungsgemäße Tisch 1 auf der Anschlagfläche 32 und der Standfläche 31 abgestützt werden. In Fig. 14 sind fünf nebeneinander angeordnete erfindungsgemäße Tische 1, bei denen die Tischbeine 3 jeweils in der dritten Position angeordnet sind, dargestellt. Die Fig. 10 bis 12 zeigen den Bereich der Standfläche eines Tischbeines 3 im Detail. Dabei kann vorgesehen sein, dass das Tischbein 3 verlängerbar und/oder verkürzbar ist. Bei einer Lagerung des Tisches 1 mit einer horizontal angeordneten Tischplatte 2 kann der Tisch 1 im Bereich der Standfläche 31 an den Tischbeinen 3 auf einfache Weise angehoben werden.
Eine einfache Herstellung der ersten Kehlung 41 ergibt sich, wenn sie über die gesamte Länge der seitlichen Berandungsfläche 23 ausgebildet ist.
Jedes Tischbein 3 kann in der ersten Position und/oder der zweiten Position zumindest teilweise in einer senkrecht zur ersten Begrenzungsfläche 21 angeordneten zweiten Kehlung 42 angeordnet sein. Die zweite Kehlung 42 bietet in der ersten Position und/oder der zweiten Position einen Schutz gegenüber dem unbeabsichtigten Verschwenken des Tischbeines 3. Aus den Fig. 4 bis 6 ist ersichtlich, dass das Tischbein vor dem Verschwenken aus der ersten Kehlung 41 bewegt werden muß. Diese Bewegung ist auch bei der zweiten Kehlung erforderlich, wobei vorteilhafterweise ein Widerstand gegenüber dieser Bewegung des Tischbeines 3 vorgesehen sein kann, welcher durch eine Feder, eine lösbare Schraubverbindung, einen Magneten od. dgl. hervorgerufen sein kann. Aus den Fig. 7 und 8 ist eine Ausführungsform mit einer lösbaren Schraubverbindung ersichtlich.
Die Schwenkachse 24 kann in einem vorgebbaren Teilungsabstand von einem ersten Ende 25 der seitlichen Berandungsfläche 23 angeordnet sein, wobei insbesondere vorgesehen sein 7 AT 500 104 B1 kann, dass an zumindest drei der seitlichen Berandungsflächen 23 genau ein Tischbein 3 angeordnet ist.
An der seitlichen Berandungsfläche 23 kann weiters eine dritte Kehlung 43 vorgesehen sein, 5 wobei die dritte Kehlung 43 im. Teilungsabstand von dem dem ersten Ende 25 gegenüberliegenden zweiten Ende 26 der seitlichen Berandungsfläche 23 angeordnet ist. Wie in Fig. 9 dargestellt, kann an jedem Tischbein 3 im Bereich der Schwenkachse 24 ein erster Magnet 45 und in der dritten Kehlung 43 ein zweiter Magnet 46 angeordnet sein. io Der Widerstand gegenüber einer Bewegung des Tischbeins 3 aus der zweiten Kehlung 42 und/oder der ersten Kehlung 41 kann über die dritte Kehlung 43 zugänglich und insbesondere verstellbar sein.
Aus Fig. 9 ist ersichtlich, dass jedes Tischbein 3 in der ersten Position und/oder der zweiten 15 Position eine in Längsrichtung der ersten Kehlung 41 verlaufende Durchgangsöffnung 33 aufweisen kann. Dabei kann die Stirnseite 35 des Tischbeines 3 bis zur Durchgangsöffnung 33 randoffen ausgebildet sein und mit einem Stopfen 34 od. dgl. verschließbar sein.
In Fig. 13 ist eine Draufsicht der Tischplatte 2 im Schnitt dargestellt, wobei die Tischbeine 3 in 20 der dritten Position angeordnet sind und ebenfalls geschnitten sind.
Zwei der Tische 1 können entlang jeweils einer seitlichen Berandungsfläche 23 der Tischplatten 2 zusammengestellt werden, wobei der Querschnitt des Tischbeines 3 jeweils eines der Tische 1 in der zweiten Kehlung 42 eines der Tische 1 und der dritten Kehlung 43 des jeweils anderen 25 Tisches 1 angeordnet ist. Das Zusammenstellen zweier Tische 1 ist in den Fig. 15 bis 22 dargestellt. Bei dem Zusammenstellen kommen der erste Magnet 45 des einen Tisches 1 mit dem zweiten Magnet 46 des anderen Tisches 1 in Kontakt, wodurch eine lösbare Verbindung der Tische 1 hergestellt wird. Die ersten Kehlungen 41 der Tische 1 bilden einen Kabelkanal 44 aus. 30
Der Tisch 1 kann weiters mit einem Container 6 od. dgl. verbunden werden, welcher mit einer die erste Kehlung 41 und die dritte Kehlung 43 aufweisenden Deckplatte 66 ausgebildet ist, wobei ebenfalls der Kabelkanal 44 ausgebildet wird. In Fig. 23 ist ein System mit zwei Tischen 1 und zwei Containern 6 gezeigt. 35
In den Fig. 24 bis 34 ist eine Ausführungsform des erfindungsgemäßen Containers 6 dargestellt. Die Deckplatte 66 weist an zumindest einer, vorzugsweise an zumindest zwei, seitlichen Berandungsflächen 67 eine in Längsrichtung der seitlichen Berandungsfläche 67 verlaufende erste Kehlung 41 und in dem vorgebbaren Teilungsabstand von einem ersten Ende 68 der 40 seitlichen Berandungsfläche 67 eine im Wesentlichen zur Deckplatte 66 senkrechte dritte Kehlung 43 auf. Durch die Ausbildung der ersten Kehlung 41 und der dritten Kehlung 43 kann der Container auf einfache Weise mit dem Tisch 1 unter Ausbildung des Kabelkanals 44 verbunden werden. Der Container 6 kann weiters eine dem Tischbein 1 nachgebildete Stange od. dgl. aufweisen, welche von der dritten Kehlung eines Tisches 1 aufgenommen werden kann. 45
Aus den Fig. 29 bis 31 ist ersichtlich, dass der Container 6 an einer Seite Rollen 65, Räder od. dgl. aufweist, wodurch er einfach transportiert werden kann. Der Container 6 kann vorzugsweise mit einem seitlich zugänglichen Auszug 62 od. dgl. ausgebildet sein, wobei der Auszug 62 zumindest in seiner ausgezogenen Stellung seitlich zugänglich ist. 50
In den Fig. 32 bis 34 ist eine Innenansicht auf den Auszug 62 des Containers 6 dargestellt, wobei Befestigungen 69 für Einbauten 8 in einem Achsraster 63 und/oder um eine Symmetrieachse 64 des Auszugs 62 gespiegelt angeordnet sind. Dadurch kann der Container 6 gemäß Fig. 33 einfach und schnell in den Container 6 gemäß Fig. 34 umgebaut werden, wodurch die 55 Einsatzmöglichkeiten des erfindungsgemäßen Containers 6 vergrößert werden und dadurch
Claims (11)
- 8 AT 500 104 B1 auch des erfindungsgemäßen Systems aus Tischen 1 und Containern 6. In den Fig. 35 bis 38 ist ein System mit einem Tisch 1 und einem Container 6 und in den Fig. 39 bis 42 ein System mit einem Tisch 1 und zwei Containern 6 dargestellt. Die Anzahl der Tische 1 5 und Container 6 kann beliebig gewählt werden. Es hat sich als günstig erwiesen, wenn der Tisch 1 eine im Wesentlichen quadratische Tischplatte 2 aufweist und die Deckplatte 66 des Containers halb so groß wie die Tischplatte 2 ist. Weiters können zusätzliche Elemente mit einer Platte od. dgl. vorgesehen sein, deren Fläche ein Vielfaches der quadratischen Tischplatte 2 beträgt. 10 In den Fig. 43 bis 60 ist die Verlegung von Kabeln od. dgl. in einem erfindungsgemäßen System dargestellt. In den Fig. 43 bis 46 ist das Verbringen von Kabeln über das Tischbein 3 in den Kabelkanal 44, in den Fig. 47 bis 52 und 56 bis 60 die Verlegung von Kabeln im Tisch 1 und/oder im Container 6, wobei in Fig. 52 und 60 der Anschluß der Kabel im Container 6 ge-15 zeigt ist, und in den Fig. 51, 52 und 55 die Verlegung eines Monitorkabels dargestellt. Patentansprüche: 1. Tisch (1) mit einer Tischplatte (2), welche zueinander parallele und in Abstand angeordnete erste und zweite Begrenzungsflächen (21, 22) und zwischen diesen angeordnete seitliche Berandungsflächen (23) aufweist, sowie mit wenigstens drei Tischbeinen (3), die einerends relativ zur Tischplatte (2) um zu den seitlichen Berandungsflächen (23) senkrechten Schwenkachsen (24) verschwenkbar und anderenends mit einer Standfläche (31) ausge-25 bildet sind, wobei jedes Tischbein (3) hinsichtlich seiner Verschwenkung in zumindest drei Positionen verrastbar ist und jedes Tischbein (3) in der ersten Position senkrecht zu der ersten Begrenzungsfläche (21), in der zweiten Position senkrecht zu der zweiten Begrenzungsfläche (22) und in der dritten Position parallel zu einer der seitlichen Berandungsflächen (23) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachsen (24) der 30 Tischbeine (3) aus den Berandungsflächen (23) im Wesentlichen senkrecht vorragen und dass jedes Tischbein in der dritten Position zumindest teilweise in einer ersten Kehlung (41) der seitlichen Berandungsfläche (23) angeordnet ist.
- 2. Tisch (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kehlung (41) über die 35 gesamte Länge der seitlichen Berandungsfläche (23) ausgebildet ist.
- 3. Tisch (1) nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Tischbein (3) in der ersten Position und/oder der zweiten Position zumindest teilweise in einer senkrecht zur Kehlung (41) angeordneten zweiten Kehlung (42) in jeder Berandungsfläche 40 (23) angeordnet ist.
- 4. Tisch (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Tischbein (3) in der ersten Position und/oder der zweiten Position eine in Längsrichtung der ersten Kehlung (41) verlaufende Durchgangsöffnung (33) aufweist. 45
- 5. Tisch (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Stirnseite (35) des Tischbeins (3) bis zur Durchgangsöffnung (33) randoffen ausgebildet ist und mit einem Stopfen (34) od. dgl. verschließbar ist. so 6. Tisch (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse (24) in einem vorgebbaren Teilungsabstand von einem ersten Ende (25) der seitlichen Berandungsfläche (23) angeordnet ist.
- 7. Tisch (1) nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine dritte Kehlung (43) an der 55 seitlichen Berandungsfläche (23) vorgesehen ist, wobei die dritte Kehlung (43) im g ΑΤ 500 104 B1 Teilungsabstand von dem dem ersten Ende (25) gegenüberliegenden zweiten Ende (26) der seitlichen Berandungsfläche (23) angeordnet ist.
- 8. Tisch (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Tischbein (3) im Be- 5 reich der Schwenkachse (24) ein erster Magnet (45) und in der dritten Kehlung (43) ein zweiter Magnet (46) angeordnet ist.
- 9. Tisch (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an jedem Tischbein (3) eine im Wesentlichen senkrecht zur Standfläche (31) angeordnete Anschlag- io fläche (32) vorgesehen ist, wobei die Standfläche (31) und die Anschlagfläche (32) die Tischplatte (2) in der dritten Position des Tischbeins (3) einen Kantenschutz der Tischplatte (2) ausbildend überragen.
- 10. System von Tischen (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass 15 zumindest jeweils zwei der Tische (1) entlang jeweils einer seitlichen Berandungsfläche (23) der Tischplatten (2) zusammenstellbar sind, wobei der Querschnitt eines der Tischbeine (3) jeweils eines der Tische (1) in einer zweiten Kehlung (42) eines der Tische (1) und einer dritten Kehlung (43) des jeweils anderen Tisches (1) angeordnet ist und ein Kabelkanal (44) durch entlang der seitlichen Berandungsflächen (23) verlaufende erste Kehlungen 20 (41) ausgebildet ist.
- 11. System nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei der Tische (1) mittels an den Tischbeinen (3) angeordneten ersten Magneten (45) und in den dritten Kehlungen (43) angeordneten zweiten Magneten (46) verbindbar sind. 25
- 12. System nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Container (6) mit einer die erste Kehlung (41) und die dritte Kehlung (43) aufweisenden Deckplatte (66) versehen ist, wobei der Container (6) unter Ausbildung eines Kabelkanals (44) mit einem Tisch (1) zusammenstellbar ist. 30 Hiezu 13 Blatt Zeichnungen 35 40 45 50 55
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH430100A (de) * | 1964-11-17 | 1967-02-15 | Stuecheli Edwin | Gelenk |
| AT326866B (de) * | 1974-04-25 | 1976-01-12 | Team Form Ag | Gelenk fur einen tisch mit einklappbaren beinen |
| GB2214796A (en) * | 1988-02-15 | 1989-09-13 | Inventerprise Limited | Folding leg assembly for furniture |
-
2002
- 2002-10-25 AT AT16212002A patent/AT500104B1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH430100A (de) * | 1964-11-17 | 1967-02-15 | Stuecheli Edwin | Gelenk |
| AT326866B (de) * | 1974-04-25 | 1976-01-12 | Team Form Ag | Gelenk fur einen tisch mit einklappbaren beinen |
| GB2214796A (en) * | 1988-02-15 | 1989-09-13 | Inventerprise Limited | Folding leg assembly for furniture |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT500104A1 (de) | 2005-10-15 |
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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