AT500681A1 - Halterungsvorrichtung - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Um einerseits Kreditkarten oder andere kartenförmige Datenträger und anderseits gefaltetes Papiergeld voneinander getrennt griffbereit aufnehmen zu können, ist eine Vorrichtung bekannt (US 5 718 329 A), die ein ein Schubfach für die Datenträger aufnehmendes Gehäuse mit einer stirnseitigen Fachöffnung zum Ein- und Ausschieben der Datenträger aufweist. Das Schubfach wird zwischen zwei Platten, nämlich einem Fachboden und einer Deckplatte, gebildet, wobei die Datenträger im Schubfach durch einen von der stirnseitigen Fachöffnung ausgehenden, in Einschubrichtung abfallenden Federschenkel unter einer entsprechenden Federvorspannung gegen den Fachboden gedrückt werden. Diese Klemmhalterung der Datenträger verhindert ein unbeabsichtigtes Ausschieben der Datenträger aus dem Schubfach. Zum Ausschieben der Datenträger ist auf der der Fachöffnung gegenüberliegenden Stirnseite eine sich von der Stirnwand des Gehäuses über einen Teil der Deckplatte erstreckende Aussparung vorgesehen, über die die Datenträger unter Überwindung der durch die Klemmkraft des Federschenkels entstehenden Reibung durch die gegenüberliegende Fachöffnung soweit ausgeschoben werden können, sodass sie dem Schubfach von Hand aus entnommen werden können.
Zur Aufnahme von gefaltetem Papiergeld dient ein weiterer Federschenkel, der von der der Fachöffnung des Gehäuses gegenüberliegenden Stirnwand ausgeht und unter einer Vorspannung an der Außenseite des Fachbodens anliegt, so dass das gefaltete Papiergeld zwischen diesem Federschenkel und dem Fachboden eine Klemmhalterung erfährt.
Nachteilig bei dieser bekannten Vorrichtung ist der vergleichsweise aufwendige Aufbau und der Umstand, dass die kartenartigen Datenträger stirnseitig von der der Fachöffnung gegenüberliegenden Seite des Gehäuses her aus dem Schubfach geschoben werden müssen, was die Handhabung erschwert. Dazu kommt, das bei einer Ermüdung der Federkraft der einstückig mit dem Gehäuse ausgebildeten Federschenkel die Vorrichtung unbrauchbar wird.
Darüber hinaus ist es bekannt (US 6 026 873 A), ein schachtelförmiges Gehäuse zur Aufnahme von Kreditkarten vorzusehen, dessen Boden einen gegen eine Deckplatte einschwenkbaren Abschnitt aufweist, der von einem Federbügel beaufschlagt wird, der das Gehäuse auf der einer Entnahmeöffnung gegenüberliegenden Stirnseite umfasst, so dass sich zwischen dem schwenkbaren Bodenabschnitt und der Deckplatte eine Klemmhalterung für die Kreditkarten ergibt.
Diese Federanordnung lässt zwar einen Austausch der Feder zu, doch schränkt diese Federanordnung die bekannte Konstruktion auf eine Handhabung ein, bei der nicht ·· · ···· · · · ·· • · · ···· · · ···· · ···· Λ# • | ···· · f «···· ^ • · ····· » · ♦ ♦ * · · #· * · · * · nur der einschwenkbare Bodenabschnitt, sondern der gesamte Boden gegen die Kraft des Federbügels abzuschwenken ist, um die Kreditkarten aus dem Gehäuse entnehmen zu können. Außerdem ist diese bekannte Vorrichtung nicht zur getrennten Aufnahme von Kreditkarten einerseits und gefaltetem Papiergeld anderseits geeignet.
Außerdem ist eine Vorrichtung zur Aufbewahrung von Kreditkarten, Geld od. dgl. bekannt (US 5.938.010), die ein zwischen einer Boden- und einer Deckplatte ausgebildetes Schubfach aufweist, in das die Karten eingeschoben werden können. Sowohl die Bodenplatte als auch die Deckplatte weisen jeweils eine Ausnehmung auf, wobei die Ausnehmung in der Deckplatte zum Bewegen der ein- und auszuschiebenden Karten dient. An der Bodenplatte ist eine Feder vorgesehen, die durch die Ausnehmung in der Bodenplatte in das Schubfach eingreift und von unten gegen die eingelegten Karten drückt. Die Feder verdeckt diese Ausnehmung und eine Identifizierung oder ein Verschieben der Karten ist nicht möglich.
Nachteilig bei dieser Vorrichtung ist, dass bei dieser Vorrichtung, obwohl lediglich eine Funktion, nämlich die des Kartenhaltens, erfüllt werden, sowohl in der Bodenplatte als auch in der Deckplatte konstruktive Ausformungen bzw. Bauteile, wie Ausnehmungen oder Federn, vorgesehen sind und somit beide Seiten nicht mehr für weitere Zwecke zur Verfügung stehen. Ein weitere gravierender Nachteil ist, dass, wenn die Oberseite der Karten zur Auswahl der richtigen Karte dem Benutzer zugewendet ist, die Feder gegen den empfindlichen Magnetstreifen der Karten drückt. Dies kann zu vor allem bei oftmaligem Ein- und Ausschieben zu Beschädigungen und Kratzern und zum Unbrauchbarwerden der Karten führen.
Weiters ist eine Vorrichtung bekannt (DE 9316522 U), bei der Kreditkarten in ein von einer Deck- und einer Bodenplatte gebildetes Schubfach eingeschoben werden können. Das Ausschieben wird durch eine schräge Ausnehmung an einer Ecke der Vorrichtung erleichtert. Auf der Bodenplatte ist eine nach innen in das Schubfach hinein gebogene Zunge ausgebildet, die die Kreditkarten gegen die gegenüberliegende Deckplatte drückt. Die Zunge ist Bestandteil der Bodenplatte und aus dieser Bodenplatte ausgeschnitten.
Ein Nachteil bei dieser Vorrichtung ist, dass durch die periphere Anbringung der Ausnehmung der zur Identifizierung bzw. Erkennung wesentliche mittlere Teil der Karten nicht sichtbar ist.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, unter Vermeidung dieser Nachteile eine Vorrichtung der eingangs geschilderten Art vorzuschlagen, bei der eine vorteilhafte Konstruktion mit einer einfachen Handhabung und benutzungstechnischen Vorteilen verbunden werden.
Erfindungsgemäß wird dies durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 1 erreicht. Durch die vorgeschlagenen Merkmale wird es möglich, kartenförmige Datenträger, beispielsweise Kreditkarten, Visitenkarten etc., geschützt vor Knicken, Kratzern und anderen Beschädigungen aufzubewahren, und gleichzeitig zu gewährleisten, dass ein Verlust bzw. ein unbeabsichtigtes Herausfallen bzw. -gleiten der Datenträger verhindert wird. Üblicherweise werden die Datenträger mit ihrer Vorderseite nach oben d.h. in Richtung der Aussparung eingeordnet. Ein wesentlicher Vorteil dieser Ausführung ist, dass die Beaufschlagung der Federkraft von oben, d.h. von der Seite der Deckplatte aus und durch die Aussparung hindurch, auf die Vorderseite der Karte, erfolgt. Wenn die Karten auf diese Weise eingeordnet sind, so drückt die Feder gegen die Vorderseite der Karte und nicht gegen den auf der Rückseite ausgebildeten empfindlichen Magnetstreifen. Somit werden auch nach oftmaligem Ein- und Ausschieben der Karte durch die Feder verursachte Kratzer auf dem Magnetstreifen verhindert.
In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn die Merkmale nach Anspruch 2 ausgebildet sind. Damit wird sichergestellt, dass die Karten mit ausreichender Kraft im Gehäuse gehalten werden und nicht aus Versehen hinausfallen können.
Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform, die eine rasche und einfache Verfügbarkeit und Zugänglichkeit der Karten gewährleistet, wird im Anspruch 3 beschrieben.
Durch die dort vorgeschlagenen Merkmale ist es möglich auf schnelle Weise den obersten Datenträger zu identifizieren, d.h. zu erkennen, welche Karte oben liegt, verfügbar ist und ausgewählt werden kann, da der für die Auswahl der richtigen Karte bzw. die Identifizierung wesentliche Mittelteil der Karte durch die Aussparung und die Durchgriffsöffnung deutlich sichtbar ist.
Auch wird durch die einfache und funktionssichere Konstruktion der Durchgriffsöffnung das Ein- und insbesondere das Ausschieben der Karte erleichtert. Da das Gehäuse in einer Hand gehalten werden kann, wobei der jeweils oberste Datenträger mit Hilfe des Daumens dieser Hand durch die Durchgriffsöffnung des in das Schubfach eingreifenden Federschenkels aus dem Schubfach ausgeschoben werden kann, ergibt sich eine besonders einfache Handhabung und die Karten sind schnell und mit einer Hand zugänglich. 0 0 · ···· Μ · · · ··· 0 0 0 0 · · • * · · · Μ · · · • ····· · * # ♦ · · · * · · 0 · 0 0 4 4 0 0 4 0 · ·# 0 4404
In diesem Zusammenhang ist es besonders vorteilhaft, wenn die Merkmale nach Anspruch 4 ausgebildet sind, die gewährleisten, dass die Karte bequem mit dem Finger erreicht bzw. verschoben werden kann bzw. dass ein möglichst großer Bereich der Kartenvorderseite erkannt werden kann.
Ein wesentlicher Vorteil dieser Ausführung ist, dass eine Seite der Vorrichtung auch während Erfüllung der vorgesehenen Aufgabe, nämlich des Aufbewahrens von Kreditkarten, ständig und vollflächig für weitere Zwecke verfügbar bleibt und beispielweise zum Anbringen von Werbeinformationen verwendet werden kann. Auch können Gürtelklammern oder ähnliche Haltevorrichtungen an dieser freien Seite befestigt werden.
Erfindungsgemäß wird dies insbesondere durch die Merkmale nach Anspruch 5 unterstützt. Dadurch wird außerdem eine stabile Konstruktion gewährt und einer Beschädigung der Karten zusätzlich vorgebeugt.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Feder wird in den Ansprüchen 6 bzw. 7 beschrieben. Mit der Zusammenfassung der beiden Federschenkel zu einem gemeinsamen, U-förmigen Federbügel wird es ermöglicht, neben der Halterung von Kreditkarten auch eine zusätzliche weitere Halterung, insbesondere für gefaltetes Papiergeld vorzusehen.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Merkmale gemäß Anspruch 8 vorgesehen sind. Dies ermöglicht einen Austausch von gebrochenen Federn oder Federn die ihre Spannung verloren haben.
Die Feder bzw. der Federbügel kann getrennt vom Gehäuse gefertigt werden, was eine voneinander unabhängige Werkstoffauswahl einerseits für die Feder und anderseits für das Gehäuse erlaubt.
Eine in konstruktiver Hinsicht sehr einfache Lösung ergibt sich durch die Merkmale gemäß den Ansprüchen 9 bzw. 10. Diese Ausgestaltung garantiert einen festen Sitz und die Feder kann jederzeit mit einem Handgriff ausgetauscht werden.
Ein komplettes Austauschen der Feder bzw. des Federbügels ist nicht immer notwendig. Oft genügt es, wenn die Federschenkel gegeneinander gedrückt werden, um die Federspannung wieder zu erhöhen. Hierbei ist es vorteilhaft, wenn die Merkmale des Anspruchs 11 vorgesehen sind. Somit kann bei einer plastischen Überdehnung des Federbügels der vom Gehäuse abgenommenen Federbügel wieder unter einer • · · ···· ·· · ·· ··· ···· ·· • ♦ · · · ···· Jt • t ···· «· ····· ·ο • · ·♦··« · t φ* « ·* ·· · ♦♦♦# plastischen Verformung nachgespannt werden, weil ja der eine Federschenkel durch die Durchgriffsöffnung des anderen Federschenkels hindurch über den elastischen Bereich hinaus verformt werden kann.
Damit die Auflage des Gehäuses auf dem Fachboden nicht durch den auf der Außenseite des Fachbodens anliegenden Federschenkel beeinträchtigt werden kann, ist es vorteilhaft, wenn die Merkmale nach Anspruch 12 vorgesehen sind. Dadurch kommt der so an die Wölbung angepasste Federschenkel innerhalb des Wölbungsraumes zu liegen und verursacht keine Kratzer auf Oberflächen.
Durch die Merkmale nach Anspruch 13 wird es ermöglicht, eine zusätzliche Halterungsmöglichkeit, beispielsweise für Papiergeld, vorzusehen.
Weitere Vorteile und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und den beiliegenden Zeichnungen.
Alle erläuterten Merkmale sind nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Die Erfindung ist anhand von Ausführungsbeispielen in den Zeichnungen schematisch dargestellt und wird im Folgenden unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ausführlich beschrieben.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Vorrichtung zur getrennten Aufbewahrung von kartenförmigen Datenträgern und gefaltetem Papiergeld gemeinsam in einer vereinfachten, zum Teil aufgerissenen Draufsicht Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie ll-ll der Fig. 1
Fig. 3 zeigt die Vorrichtung der Fig. 1 in einer stirnseitigen Ansicht in Richtung auf die Fachöffnung.
Fig. 4a zeigt eine erfindungsgemäße Ausführungsform zur Aufbewahrung von kartenförmigen Datenträgern in Draufsicht
Fig. 4b zeigt eine Schnittansicht gemäß der Linie A-A der Fig. 4a
Fig. 4c zeigt die Vorrichtung der Fig. 4a in einer stirnseitigen Ansicht in Richtung auf die Fachöffnung.
Fig. 5a zeigt eine weiter erfindungsgemäße Ausführungsform zur Aufbewahrung von kartenförmigen Datenträgern in Draufsicht
Fig. 5b zeigt eine Schnittansicht gemäß der Linie A-A der Fig. 5a ·· · ···· «· · ·· ··· ···· ·· • · · · · ·· · · Λ • #···· · · ····· ·ο • · · t I I · · · ♦♦ · ·· ·* # ♦♦·♦
Fig. 5c zeigt die Vorrichtung der Fig. 5a in einer stirnseitigen Ansicht in Richtung auf die Fachöffnung.
Die in Fig. 1 dargestellte Vorrichtung zum getrennten Aufnehmen bzw. Aufbewahren von kartenförmigen Datenträgern, beispielsweise Kreditkarten oder Visitenkarten, und gefaltetem Papiergeld weist ein Gehäuse 1 auf, das zwischen zwei im Wesentlichen rechteckigen Platten ein Schubfach 2 für die Aufnahme von kartenförmigen Datenträgern 3 bildet. Die Datenträger 3 können durch eine stirnseitige Fachöffnung 4 in das Schubfach 2 eingeschoben oder aus diesem ausgeschoben werden können. Das Gehäuse 1 besteht vorteilhafterweise aus Kunststoff, Holz oder Metall und sollte ausreichende Stabilität und Härte besitzen, um die Datenträger vor Knicken zu schützen.
Von den beiden durch Seitenwände 5 miteinander verbundenen Platten bildet die eine einen Fachboden 6 und die andere eine Deckplatte 7. Während der Fachboden 6 eine geschlossene, ausnehmungsfreie Gehäuseaußenfläche ergibt, weist die Deckplatte 7 eine fensterartige Aussparung 8 auf. Diese Aussparung 8 dient zur Identifizierung bzw. zur Erkennung und zur Auswahl der Datenträger bzw. Karten 3. Die Datenträger sind daher vorteilhafterweise immer so einzuordnen, dass ihre Vorderseite durch die Aussparung 8 sichtbar ist. Außerdem dient die Aussparung 8 dazu, die Datenträger 3 bewegen zu können, insbesondere um eine eingeschobene Karte 3 wieder aus dem Gehäuse 1 hinauszuschieben.
Durch diese Aussparung 8 ragt ein Federschenkel 9 einer Feder 10 in das Schubfach 2 hinein. Die Feder 10 kann aus Metall, Holz oder Kunststoff gefertigt sein. Der Federschenkel 9 kann entweder einen Großteil der Aussparung 8 einnehmen und die Aussparung 8 nahezu vollständig ausfüllen oder er ist kleiner ausgebildet, sodass um den Federschenkel 9 herum ein Freiraum bestehen bleibt.
Die Feder 10 ist in dieser Ausführungsform als U-förmiger Federbügel ausgebildet, wobei der Federschenkel 9 über einen Steg 13 mit einem weiteren Federschenkel 11 verbunden ist.
Die Feder 10 bzw. die Federschenkel 9,11 können durch, insbesondere dünne, flache Federblätter bzw. Blattfedern gebildet sein, die ihre Federspannung durch entsprechende Formgebung bzw. Biegung erhalten. Die Federschenkel 9,11 können auch durch jeweils einen rechteckigen, ovalen, runden oder ähnlichen Rahmen bzw. Bügel, insbesondere aus runden oder eckigen Profilen, gebildet werden, wobei beim Federschenkel 9 eine später beschriebene Durchgriffsöffnung 17 von diesem Bügel umschlossen wird.
Die Endbereiche der Federschenkel 9,11, d.h. die Bereiche hinter den Bereichen der größten Annäherung an den Fachboden 6 bzw. die Deckplatte 7, sind ·« « ······· #e ··· · · |· · ·
···· · ···· A • · ···· · · · ···· · / ·· · · · · · · · ·· · ·· ·· · ···· vorteilhafterweise weg von der jeweiligen Oberfläche gekrümmt, um das Einschieben der Datenträger bzw. des Papiergeldes zu erleichtern.
Die Feder bzw. der Federbügel 10 umschließt das Gehäuse 1 bei dem der Fachöffnung 4 gegenüberliegenden Endabschnitt 20 clipartig, so dass der Federschenkel 9 unter einer Vorspannung gegen die Innenseite des Fachbodens 6 und der weitere Federschenkel 11 unter einer entsprechenden Vorspannung gegen die Außenseite des Fachbodens 6 gedrückt wird, wie dies insbesondere der Fig. 2 entnommen werden kann. Auch ein geringer Restabstand zwischen Federschenkel 9,11 und Platte ist möglich, solange die Spannung groß genug und der Abstand gering genug ist, um eine einzige Karte 3 fest halten zu können.
Zwischen dem Federschenkel 9 und dem Fachboden 6 ergibt sich somit eine Klemmhalterung für die kartenförmigen Datenträger 3 im Schubfach 2. Der mit der Außenseite des Fachbodens 6 zusammenwirkende weitere Federschenkel 11 dient als Klemmhalterung für zusammengefaltetes Papiergeld, das durch den weiteren Federschenkel 11 an der Außenseite des Fachbodens 6 festgeklemmt wird.
Der Federbügel 10 ist im Bereich seines die Federschenkel 9 und 11 verbindenden Stegs 13 lösbar mit dem Endabschnitt 20 des Gehäuses 1 verbunden.
Der Steg 13, der den Federschenkel 9 mit dem weiteren Federschenkel 11 verbindet, weist eine nutförmige Einwölbung 15 in Richtung des Schubfaches 2 auf. In diese Einwölbung 15 kann ein Klemmstück 14 eingesetzt werden, das die Wandungen der Einwölbung auseinander spreizt und diese zwischen dem Fachboden 6 und der Deckplatte 7 festklemmt.
Die Stirnwand 16 des Gehäuses 1 ist hierfür im Bereich des Federbügels 10 unterbrochen.
Damit die Datenträger 3 unbehindert durch den Federschenkel 9 über die fensterförmige Aussparung 8 durch die Fachöffnung 4 aus dem Schubfach 2 ausgeschoben werden können, ist der Federschenkel 9 mit einer Durchgriffsöffnung 17 versehen. Die Durchgriffsöffnung 17 ist entweder im flachen Federblatt ausgebildet, oder sie wird durch einen rechteckigen, ovalen, runden oder ähnlichen Rahmen bzw. Bügel, insbesondere aus runden oder eckigen Profilen, umschlossen.
Dadurch können die Datenträger 3 mit dem Daumen der das Gehäuse in der Handfläche tragenden Hand durch die Durchgriffsöffnung 17 auf dem Schubfach 2 soweit ausgeschoben werden, dass sie an ihrem über das Gehäuse 1 vorstehenden Ende erfasst und vollständig aus dem Schubfach 2 gezogen werden können. Zum Einschieben der Datenträger 3 sind diese lediglich durch die Fachöffnung 4 in das Schubfach 2 einzuführen. ·· * ·*·· Μ · «· ··· · · · · · ·
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Die Durchgriffsöffnung 17 dient außerdem zu Erkennung und Identifizierung der richtigen Karte 3. Vorteilhafterweise sind die Aussparung 8 und die Durchgriffsöffnung 17 fluchtend bzw. überlappend angeordnet.
Fig. 1 und 3 kann entnommen werden, dass der auf der Außenseite des Fachbodens 6 anliegende weitere Federschenkel 11 eine kleinere Breite als die Breite der Durchgriffsöffnung 17 und gegebenenfalls auch eine kleinere Länge als die der Durchgriffsöffnung 17 aufweist, so dass bei abgenommenem Federbügel 10 der weitere Federschenkel 11 unter einer plastischen Verformung durch die Durchgriffsöffnung 17 gegen den Federschenkel 9 gebogen werden kann, was eine Erhöhung der Vorspannung beider Federschenkel 9 und 11 erlaubt, falls sich die Vorspannung dieser Federschenkel 9, 11 zur Klemmhalterung einerseits der Datenträger 3 und anderseits das gefalteten Papiergeldes als unzureichend erweist bzw. schwächer geworden ist.
Um die Auflage des Gehäuses 1 auf dem Fachboden 6 durch den weiteren Federschenkel 11 nicht zu beeinträchtigen, ist der Fachboden 6 auf der Außenseite mit einer konkaven zylindrischen Wölbung 12 versehen, deren Achse in Ein- bzw. Ausschubrichtung des Schubfaches 2 verläuft, wie dies vor allem der Fig. 3 entnommen werden kann. Der weitere Federschenkel 11 kommt daher innerhalb des Wölbungsraumes zu liegen, so dass der weitere Federschenkel 11 die Auflage des Gehäuses 1 auf einem ebenen Untergrund nicht beeinträchtigt. Damit werden auch Kratzer in einer Auflagefläche oder unangenehm abstehende Ecken und Kanten vermieden.
In Fig. 4a, 4b und 4c wird eine erfindungsgemäße Ausführungsform dargestellt, mit der lediglich kartenförmige Datenträger 3 aufbewahrt werden können.
Bei dieser Ausführungsform ist eine Feder 10 vorgesehen, die nur einen Federschenkel 9 aufweist, der durch die Aussparung 8 in das Schubfach 2 hineinragt. Die Feder 10 ist im Bereich des Endabschnittes 20 am Gehäuse 1, insbesondere an der Deckplatte 7 befestigt, beispielsweise angeschraubt, mit Nieten befestigt oder in eine Nut einschiebbar.
In Fig. 5b, die eine ähnliche Ausführungsform zeigt, ist ersichtlich, dass die Feder 10 im Endabschnitt 20 auch so gebogen sein kann, dass eine U-förmige Kante gebildet wird, mit der die Feder 10 mit dem Gehäuse 1, insbesondere zwischen der Deckplatte 7 und dem Fachboden 6, verbunden ist. Diese Verbindung kann eine Schraub-, Niet-, Nutoder Klebeverbindung sein. ·· « ······· ·* ··· ···· · ·
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Bei diese beiden Ausführungsformen ist der Fachboden 6 ausnehmungsfrei ausgebildet und ist im Wesentlichen flach bzw. weist keine Krümmung auf. Dies ist u.a. vorteilhaft, wenngleich somit auch kein gefaltetes Papiergeld aufbewahrt werden kann, da sich dadurch die Dicke der Vorrichtung verringert und leichter und bequemer, beispielsweise in der Hosentasche, verstaut werden kann.
Außerdem steht diese Fläche für weitere Funktionen zur Verfügung. So können am Fachboden 6 zusätzliche Halterungsmittel, beispielsweise Halterungen zur Befestigung des Gehäuses 1 am Gürtel, Clips zur Aufbewahrung von Papiergeld od. dgl. vorgesehen werden. Auch Werbemittel können daran angebracht werden.
Claims (13)
- + Φ • ···· ·« • • • • · • · • • · • · · ·♦ « ♦ • · ···· · • • • • • · · • • • ·· • ·· ·· • ·· ♦ · ίΟ* ···· Patentansprüche: 1. Vorrichtung zur Aufnahme mindestens eines kartenförmigen Datenträgers (3) mit einem Gehäuse (1), in dem zwischen einem im Wesentlichen plattenförmigen Fachboden (6) und einer im Wesentlichen plattenförmigen Deckplatte (7) ein Schubfach (2) ausgebildet ist, in das der Datenträger (3) durch eine stirnseitige Fachöffnung (4) ein- und ausgeschoben werden kann, wobei in der Deckplatte (7) eine Aussparung (8) zur Identifizierung und zum Bewegen der Datenträger (3) ausgebildet ist und wobei zumindest eine im Wesentlichen in Ein- bzw. Ausschubrichtung des Schubfaches (2) verlaufende Feder (10), insbesondere ein Blattfeder, vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (10) mit einem Federschenkel (9) durch die Aussparung (8) in das Schubfach (2) eingreift und einen federnden Klemmhalter für den/die Datenträger (3) im Schubfach (2) bildet.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Federschenkel (9) unter Vorspannung an der Innenseite des Fachbodens (6) anliegt oder in geringem Abstand zum Fachboden (6) liegt und gegen Vorspannung abhebbar ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass im Federschenkel (9) zumindest eine ins Schubfach (2) gerichtete Durchgriffsöffnung (17), insbesondere zum Ausschieben des Datenträgers (3), vorgesehen ist.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussparung (8) und die Durchgriffsöffnung (17) zumindest teilweise fluchten.
- 5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachboden (6) ausnehmungsfrei ausgebildet ist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (10) einen weiteren Federschenkel (11) aulweist, der über einen Steg (13) mit dem Federschenkel (9) zu einem U-förmigen Federbügel verbunden ist.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder bzw. der Federbügel (10) das Gehäuse (1) bei dem der Fachöffnung (4) gegenüberliegenden Endabschnitt (20) clipartig umschließt, wobei der weitere Federschenkel (11) unter Vorspannung an der Außenseite des Fachbodens (6) anliegt und eine federnde Klemmhalterung, insbesondere für gefaltetes Papiergeld, bildet. ·· * ···«·«· I« • « · ·#·· ·· • · · · Φ ΦΦ I * Λ Λ* • · ··** · · ··«·· Ίΐ φ φ φ φ φ φ φ · · ·· · ·· ΦΦ « φφφφ
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (10) mit dem Gehäuse (1), insbesondere mit der Deckplatte (7) und/oder mit dem Fachboden (6), im Bereich des Endabschnitts (20), insbesondere über den Steg (13), vorzugsweise zerstörungsfrei lösbar, insbesondere durch Klemmung bzw. Verspreizung der Einwölbung (15) zwischen der Deckplatte (7) und dem Fachboden (6), verbunden ist.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (13) eine nutförmige Einwölbung (15) in Richtung des Schubfaches (2) aufweist.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9 dadurch gekennzeichnet, dass ein Klemmstück (14) vorgesehen ist, das in die Einwölbung (15) des Stegs (13) zerstörungsfrei reversibel ersetzbar ist und das die Feder (10) unter Spreizung der Einwölbung (15) zwischen dem Fachboden (6) und der Deckplatte 7 festklemmt.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der weitere Federschenkel (11) kleinere, den Durchtritt zumindest eines Teils des weiteren Federschenkels (11) durch die Durchgriffsöffnung (17) des Federschenkels (9) gestattende, Breitenabmessungen und/oder Längenabmessungen als die Durchgriffsöffnung (17) aufweist.
- 12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Fachboden (6) an seiner Außenseite eine konkave, insbesondere zylindrische, Wölbung bzw. Ausnehmung (12) mit einer in Ein- bzw. Ausschubrichtung des Schubfaches (2) verlaufenden (Zylinder)Achse aufweist.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich des Fachbodens (6) eine zusätzliche Halterungsvorrichtung, insbesondere eine Klemmfeder, ein Gürtelclip etc., vorgesehen ist. Wien, am 17. Dezember 2003 Dipl.-lnd^Wlalter Franz Leibetsederhack linek >/ Pati inf Dipl.-ln^Pk, Dipl.-Ing/Dr.
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