AT500996A1 - Hochdruckpumpenanordnung - Google Patents
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Description
<EMI ID=1.1> Die Erfindung betrifft eine Hochdruckpumpenanordnung zum Pumpen von Brennkraftstoff aus einem Tank in einen Hochdruckbehälter, wobei wenigstens ein aus Pumpenzylinder und Pumpenkolben bestehendes Pumpenelement vorgesehen ist, dessen Pumpenraum über ein Saugventil mit einer Kraftstoffzuführungsleitung und über ein Druckventil mit dem Hochdruckbehälter in Verbindung bringbar ist, und am Innenumfang des Pumpenzylinders eine Ringnut zur Aufnahme von zwischen Pumpenkolben und Pumpenzylinder abfliessenden Leckkraftstoffs angeordnet ist. Derartige Hochdruckpumpenanordnungen werden beispielsweise in sogenannten "Common-Rail-Systemen" verwendet, in welchen die Hochdruckpumpe dazu dient, Brennkraftstoff aus einem Kraftstofftank in einen Hochdruckbehälter, das sogenannte Rail, zu pumpen, wobei der Kraftstoff in dem Hochdruckbehälter unter einem ausreichenden Druck gehalten wird, um ein Einspritzen des Kraftstoffes in den Brennraum der Brennkraf maschine zu ermöglichen. Die Hochdruckpumpe stellt den im Rail gespeicherten Hochdruckkraftstoff für alle Betriebszustände des Motors bereit. Um einen raschen Motorstart zu ermöglichen, muss die maximale Fördermenge der Hochdruckpumpe deutlich über der vom Motor benötigten Volllastmenge liegen. Andererseits ist aber bei Teillast oder Leerlauf des Motors nur eine geringe Fördermenge der Hochdruckpumpe erforderlich. Die Regelung der Fördermenge der Hochdruckpumpe in das Rail erfolgt über eine elektronisch gesteuerte Zumesseinheit, die in Abhängigkeit vom Kraftstoffdruck im Rail die Zuflussmenge zur Hochdruckpumpe bestimmt. Dies hat den Vorteil, dass nur die jeweils erforderliche Menge an Hochdruckkraftstoff in das Rail nachgeliefert wird und nicht ein Überschuss an Hochdruckkraftstoff erzeugt wird, der dann über ein Druckregelventil wieder entlastet und in den Tank zurückgeführt wird. Eine derartige Vorgangsweise wäre mit hohen Energieverlusten verbunden, die überdies zu einer übermässigen Erwärmung des Kraftstoffes führen würden. Eine Erwärmung des Kraftstoffes ist bei Verwendung von Kraftstoff mit hoher Viskosität und hohem Anteil an abrasiv wirkenden Feststoffen, sogenanntem Schweröl, prinzipiell erwünscht, da zur Förderung und Einspritzung von Schweröl eine Erwärmung auf bis zu 150[deg.] erforderlich ist, um die notwendige Einspritzviskosität zu erreichen. Bei Hochdruckpumpen herkömmlicher Art ist jedoch insbesondere bei der Verwendung von Schweröl eine Er a wärmung der Pumpenelemente in einem Ausmass zu beobachten, die auch bei kleinen Fördermengen zu unerwünscht hohen Temperaturen führen kann. Bei der vorliegenden Art der Regelung über eine gesteuerte Zumesseinheit des von der Hochdruckpumpe gelieferten Hochdruckkraftstoffes kommt es nämlich trotz der geringeren Verluste auch zu einer deutlichen Erwärmung der als Kolbenpumpen ausgebildeten Pumpeneinheiten. Dies liegt einerseits daran, dass das hochviskose Schweröl auf bis zu 150[deg.]C erwärmt werden muss, um gefördert und in genauer Bemessung eingespritzt werden zu können. Andrerseits entstehen durch den Pumpvorgang bei Drücken von bis zu 2000 bar Strömungsgeschwindigkeiten und Strömungsverluste durch Leckströme, die eine zusätzliche Erwärmung bewirken. Die Pumpenelemente einer Hochdruckpumpe sind meist in Reihe angeordnet, wobei 2 bis 6 Zylinder nebeneinander üblich sind. Auch eine V- oder W-Anordnung in mehreren Reihen ist möglich. Dabei erhalten die von der Zumesseinheit weiter entfernten Pumpenelemente einen Niederdruckkraftstoff, der bereits einen oder mehrere Saugräume von Pumpenelementen durchspült hat und dabei entsprechend aufgewärmt wurde. Bei herkömmlichen Hochdruckpumpen wird nämlich der zwischen Pumpenkolben und Pumpenzylinder aus dem Pumpenraum nach unten durchleckende Kraftstoff in einer Ringnut gesammelt und durch eine Leckölbohrung in den Saugraum rückgeführt, wie es in Fig.2 gezeigt ist. Bei kleinen Zumessmengen und hoher Drehzahl des Motors sind die Leckmengen in der Grössenordnung der Zumessmengen und führen zu einer unerwünscht hohen und ungleichmässigen Erwärmung der Hochdruckpumpe. Insbesondere die am weitesten von der KraftstoffZuführungsleitung positionierten Pumpenelemente werden dadurch am stärksten erwärmt. Damit wird die Förderleistung dieser Elemente reduziert und auch ihre Lebensdauer ungünstig beeinflusst. Die vorliegende Erfindung zielt daher darauf ab, die oben beschriebenen Nachteile zu vermeiden und insbesondere die Kühlung der Hochdruckpumpe zu verbessern. Zur Lösung dieser Aufgabe besteht die Erfindung im Wesentlichen darin, dass die Ringnut mit einem Ablauf zur Rückführung des Leckkraftstoffes in den Tank in Verbindung steht. Erfindungsgemäss wird somit der aus dem Pumpenraum der einzelnen Pumpenelemente zwischen Pumpenkolben und Pumpenzylinder abfliessende Leckkraftstoff nicht in den Pumpenraum zurückgeführt, sondern gesondert in den Tank abgeführt. Damit wird auch die dem Kraft , < stoff während des Pumpvorgangs zugeführte Energie abgeführt, welche im Kraftstoff nach dessen Entspannung als Wärmeenergie gespeichert ist. Mit Rücksicht auf die erheblichen Leckströme, welche bei der auf Grund des hohen Förderdrucks der Hochdruckpumpe von bis zu 2000 bar erfolgenden erheblichen elastischen Aufweitung des Pumpenzylinders zu beobachten sind, erfolgt durch die Abführung des Leckkraftstoffes in den Tank eine verbesserte Kühlung der Hochdruckpumpe, wodurch die Leistungsfähigkeit verbessert wird. Die Kühlung der Pumpe kann noch verbessert werden, wenn überdies ein eigener Spülkreislauf für die Pumpenelemente wirksam wird und es ist daher bevorzugt vorgesehen, dass an den Pumpenzylinder ein mit der Ringnut in Verbindung stehender Spülkraftstoffzulauf angeschlossen ist, welcher der Zufuhr von aus dem Tank geförderten Spülkraftstoff dient. Bei dieser Ausbildung wird die Ringnut, in welcher sich der Leckkraftstoff ansammelt, somit aktiv gespült und es erfolgt eine ständige Zuführung von aus dem Tank geförderten Kraftstoffes zur Ringnut. Dadurch wird der sich in der Ringnut ansammelnde aufgewärmte Leckkraftstoff kontinuierlich vom zugeführten Spülkraftstoff verdrängt und mit diesem wiederum in den Tank rückgeführt, sodass auch die im Leckkraftstoff gespeicherte Wärmeenergie abgeführt wird. Eine verbesserte Kühlung ergibt sich hierbei dadurch, dass, wie es einer bevorzugten Ausbildung entspricht, der Spülkraftstoffzulauf in einen am Aussenumfang des Pumpenzylinders angeordneten ringförmigen Spülraum mündet, der über eine Bohrung mit der Ringnut in Verbindung steht. Durch das Vorsehen eines ringförmigen Spülraums, welcher den Pumpenzylinder umschliesst, wird eine zusätzliche für den Wärmeaustausch zwischen Spülkraftstoff und Pumpenzylinder wirksame Fläche geschaffen, wobei in dieser Hinsicht eine weitere Verbesserung stattfindet, wenn am Aussenumfang des Pumpenzylinders ein weiterer ringförmiger Spülrau angeordnet ist, an welchen der Ablauf angeschlossen ist und in welchen eine weitere, mit der Ringnut in Verbindung stehende Bohrung mündet. Wie bereits erwähnt, sind üblicher Weise eine Mehrzahl von Pumpenelementen bevorzugt in Reihe angeordnet, wobei mit Vorteil in diesem Fall vorgesehen sein kann, das die Ringnuten der einzelnen Pumpenelemente mit einem gemeinsamen Spülkraftstoffzulauf verbunden sind. Weiters kann die Ausbildung derart getroffen sein, dass die Spülräume in einer Mehrzahl von Pumpenelementen miteinander in Verbindung stehen. Wie bereits erwähnt, ist das Problem einer unzulässigen Erwärmung der Pumpenelemente insbesondere bei kleinen Fördermengen zu beobachten, da hier im Verhältnis zur geförderten Kraftstoffmenge grössere Leckstrommengen zu beobachten sind. Die Kühlung der Pumpenelemente, und insbesondere die Spülung der Ringnuten, in welchen sich der Leckkraftstoff ansammelt, soll daher insbesondere bei kleinen Fördermengen wirksam werden und es ist daher bevorzugt vorgesehen, dass der Spülkraftstoffzulauf und die zum Pumpenraum des Pumpenelements führende KraftstoffZuführungsleitung über eine gemeinsame Förderpumpe aus dem Tank mit Kraftstoff versorgt sind, wobei in die zum Pumpenraum des Pumpenelements führende KraftstoffZuführungsleitung zwischen der Förderpumpe und dem Pumpenraum eine elektronische Zumesseinheit eingeschaltet ist, wobei zwischen der Förderpumpe und der elektronischen Zumesseinheit ein Überströmventil angeschlossen ist, welches den Spülkraftstoffzulauf speist. Dabei wird bei kleinen Fördermengen eine nahezu ebenso grosse Restmenge vom Überströmventil abgezweigt und dem Spülkreislauf zugeführt. Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigt Fig.1 den grundsätzlichen Aufbau einer Hochdruckpumpe für eine Common-Rail-Einspritzsystem von grossen Dieselmotoren, Fig.2 einen Schnitt gemäss der Linie II-II der Fig.1, Fig.3 eine schematische Darstellung der Hochdruckpumpenanordnung gemäss dem Stand der Technik, Fig.4 eine erste Ausbildung der erfindungsgemässen Hochdruckpumpenanordnung und Fig.5 eine zweite Ausbildung der erfindungsgemässen Hochdruckpumpenanordnung. Bei der in Fig.1 und Fig.2 dargestellten Hochdruckpumpe ist eine vom Verbrennungsmotor angetriebene Nockenwelle 1 ersichtlich, die in einem Pumpengehäuse 2 gelagert ist und über Rollenstössel 3 die Pumpenkolben 4 in den Pumpenzylindern 5 auf und ab bewegt. Der Kontakt zwischen Rollenstössel 3 und Nocken 1 wird durch Druckfedern 6 aufrecht erhalten. Beim Abwärtsgang des Pumpenkolbens 4 wird über ein Saugventil 7 die von der Zumesseinheit bestimmte Kraftstoffmenge angesaugt und anschliessend beim Aufwärtsgang über ein Druckventil 8 in das Rail gedrückt. Bei dieser Hochdruckpumpe wird der zwischen Pumpenkolben 4 und Pumpenzylinder 5 aus dem Pumpenraum 9 nach unten durchleckende <EMI ID=5.1> Kraftstoff in einer Ringnut 10 gesammelt und durch eine Leckölbohrung 11 in den Saugraum 12 rückgeführt, wie dies in Fig.1 und Fig.2 gezeigt ist. Bei kleinen Zumessmengen und hoher Drehzahl des Motors sind die Leckmengen in der Grössenordnung der Zumessmengen und führen zu einer unerwünscht hohen und ungleichmässigen Erwärmung der Hochdruckpumpe. Insbesondere die am weitesten von der Kraftstoffzuführungsleitung 13 positionierten Pumpenelemente werden dadurch am stärksten erwärmt. Die schematische Darstellung gemäss Fig.3 zeigt den Kraftstoffweg vom Tank 15 bis zum Rail 16 am Beispiel einer Hochdruckpumpe mit zwei Pumpenelementen 14. In dieser Darstellung sind von den Pumpenelementen 14 nur Teilbereiche und die sie umgebenden vom Pumpenzylinder 5 und Pumpengehäuse gebildeten Saugbzw. Spülräume skizziert. Der Kraftstoff wird vom Tank 15 über ein Vorfilter 17 von der Kraftstoffvorförderpumpe 18 (Innenzahnradpumpe) angesaugt und über ein Feinfilter 19 zu einer elektronisch gesteuerten Zumesseinheit 20 geleitet. In Abhängigkeit vom Druck im Rail 16 regelt die Zumesseinheit 20 die von der Hochdruckpumpe angesaugte und anschliessend unter hohem Druck in das Rail 16 gelieferte Kraftstoff enge. Bei niedriger Motorlast oder Last Null im Schubbetrieb schliesst die Zumesseinheit 20 die Zuführungsleitung 13 zur Hochdruckpumpe fast oder gänzlich ab. In diesem Fall öffnet das Überströmventil 21 und lässt die von der Förderpumpe 18 gelieferte Kraftstoff enge in den Tank 15 zurückfliessen. Ein Überdruckventil 22 an der Förderpumpe 18 dient der zusätzlichen Sicherung gegen zu hohen Druck. Auch für den Fall der Nullförderung der Hochdruckpumpe könnte sich in der Leitung 13 zwischen dem Saugraum 12 der Hochdruckpumpe und der Zumesseinheit 20 durch Undichtheiten der Zumesseinheit 20 bzw. durch Leckströme aus den Pumpenelementen 14 ein Druck aufbauen. Dies wird durch die Nullförderdrossel 23 verhindert, die einen genau bemessenen Abfluss von Leckkraftstoff aus diesem Leitungsabschnitt 13 zum Tank 15 gewährleistet. Der in die Saugräume 12 der einzelnen Pumpenelemente 14 eingebrachte Kraftstoff wird jeweils beim Abwärtsgang des Pumpenkolbens 4 über das Saugventil 7 in den Pumpenraum 9 angesaugt. Bei Teilförderung enthält der Pumpenraum 9 nur teilweise Kraftstoff, das übrige Volumen wird durch Gasblasen aufgefüllt. Beim Aufwärtsgang des Pumpenkolbens 4 werden zuerst allfällige Gasblasen verdichtet und danach wird der Kraftstoff über das Druckventil 8 mit hohem Druck in das Rail 16 gepresst. Dabei gelangt Leckkraftstoff aus dem Pumpenraum 9 entlang der Dichtstrecke zwischen Pumpenkolben 4 und Pumpenzylinder 5 nach unten zu einer Ringnut 10 und über eine Leckölrückführbohrung 11 zurück in den Saugraum 12. Auf Grund des hohen Förderdruckes der Hochdruckpumpe bis zu 2000 bar kommt es zu einer erheblichen elastischen Aufweitung des Pumpenzylinders 5 während der Förderung, damit zu einer deutlichen Vergrösserung des Dichtspaltes und zu erheblichen Leckströmen. Der Pumpvorgang führt dem Kraftstoff Energie zu, die auch für eine zusätzliche Erwärmung des Leckkraftstoffs bei seiner Entspannung massgeblich ist. Diese Vorgänge verursachen eine Erwärmung der Pumpenelemente 14, die auch bei kleinen Fördermengen zu unerwünscht hohen und von Element zu Element unterschiedlichen Temperaturen führen kann. In Fig.4 ist eine Anordnung dargestellt, welche eine verbesserte Kühlung zur Folge hat. Das Überströmventil 21 weist hier einen Auslass auf, der über die Drossel 24 und einen Spülkraftstoffzulauf 25 in einen zwischen Pumpenzylinder 5 und Gehäuse angeordneten Ringraum 26 mündet. Dieser Ringraum 26 wird als Spülraum bezeichnet und ist über O-Ringe 27 und 28, die in Ringnuten des Pumpenzylinders 5 sitzen, nach oben und unten abgedichtet. Über eine Leckölbohrung 29 ist die das Lecköl sammelnde Ringnut 10 an der Innenseite des Pumpenzylinders 5 mit dem Spülraum 26 verbunden. Weiters sind die Spülräume 26 der einzelnen Elemente 14 über Querbohrungen 30 im Pumpengehäuse miteinander verbunden. Vom Spülraum 26 des letzten, also äussersten Pumpenelementes 14 führt ein Ablauf 31 zurück zum Tank 15. Durch diese Anordnung ist der Spülkraftstoff zum Kühlen der Pumpenelemente 14 einsetzbar und nimmt überdies den Leckkraftstoff auf, was eine Aufheizung der Hochdruckpumpe vermeiden hilft. Besonders bei mittleren oder kleinen Fördermengen ist die Gefahr der Aufheizung gegeben. Deshalb ist die Auslegung des Überströmventils 21 derart getroffen, dass es dann den Weg zu den Spülräumen 26 öffnet, wenn die Zumesseinheit 20 teilweise oder gänzlich schliesst - also bei kleinen Fördermengen - und dadurch der Druck zwischen Zumesseinheit 20 und Förderpumpe 18 ansteigt . Die Drossel kann entweder im Zulauf als Drossel 24 zwischen Überströmventil 21 und Spülraum 26 oder als Drossel 32 in der Leitung zwischen Spülraum 26 und Tank 15 angeordnet sein. Eine weitere Anordnung zur Vermeidung der beschriebenen Nachteile ist in Fig.5 dargestellt. Es sind hier insgesamt drei Ringräume 12,26,33 um die Pumpenzylinder 5 der Hochdruckpumpe angeordnet, die durch O-Ringe 27,28,34 gegeneinander und nach aussen hin abgedichtet sind. Der oberste Ringraum 12 ist wie in den vorher beschriebenen Ausführungen der Saugraum, in welchen die auf Hochdruck zu bringende Kraftstoffmenge von der Zumesseinheit 20 zugeteilt wird. Darunter befindet sich der Zulaufspülraum 26, der über die Drossel 24 vom Überströmventil 21 mit Kraftstoff versorgt wird. Durch eine Spülbohrung 29 gelangt der Kraftstoff in die Ringnut 10 an der Innenkontur des Pumpenzylinders 5, die auch den Leckkraftstoff sammelt, der vom Pumpenraum 9 nach unten strömt. Eine weitere Bohrung 35 im Pumpenzylinder stellt die Verbindung von der Ringnut 10 zum Ablaufspülraum 33 dar, der den Pumpenzylinder 5 im unteren Bereich umgibt. Aus dem Ablaufspülraum 33 führt eine Ableitung 31 zu einer Sammelleitung 36, die den Spül- und Leckkraftstoff zurück in den Tank 15 leitet. Die Zulaufspülräume 26 und der Pumpenzylinder 3 sind durch Querbohrungen 30 oder Kanäle im Pumpengehäuse miteinander verbunden. Ebenso ist es möglich, dass auch die Ablaufspülräume 33 innerhalb des Pumpengehäuses durch Querbohrungen oder Kanäle miteinander verbunden sind. Auch bei der Anordnung gemäss Fig.5 kann die Drossel entweder im Zulauf 25 als Drossel 24 zwischen Überströmventil 21 und Spülraum 26 oder als Drossel 32 in der Leitung 36 zwischen Ablaufspülraum 33 und Tank 15 angeordnet sein. Der Vorteil der Variante gemäss Fig.5 liegt darin, dass der Leckkraftstoff eines jeden Pumpenelements 14 direkt in den Ablaufspülraum 33 gebracht wird und deshalb nicht eine Erwärmung der im Spülstrom abwärts liegenden Pumpenelemente 14 verursachen kann. Ausserdem wird durch die Trennung von Zulauf und Ablauf im Spülstrom die Kühlung der Pumpenelemente 14 verbessert. Auf diese Weise kommt in beiden erfindungsgemässen Varianten der überschüssig von der Kraftstoff orförderpumpe 18 gelieferte Kraftstoff der Kühlung der Pumpenzylinder 5 zugute. Durch die Dimensionierung der Drossel 24 bzw. 32 kann die Spülmenge festgelegt werden. Das Überströmventil 21 weist einen zweiten Ablauf auf, der über eine Leitung 37 eine Entlastung in den Tank 15 ermöglicht. Auch in diesem Ablauf 37 kann eine Drossel vorgesehen <EMI ID=8.1> sein, mit welcher das Verhältnis von Spülmenge zu Entlastungsmenge beeinflusst wird. Das Überströmventil 21 kann überdies so ausgeführt sein, dass mit steigendem Druck zuerst der Weg in die Spülleitung 25 geöffnet wird und später bei höherem Druck der Weg in die Entlastungsleitung 37 zum Tank.
Claims (8)
1. Hochdruckpumpenanordnung zum Pumpen von Brennkraftstoff aus einem Tank (15) in einen Hochdruckbehälter (16), wobei wenigstens ein aus Pumpenzylinder (5) und Pumpenkolben (4) bestehendes Pumpenelement (14) vorgesehen ist, dessen Pumpenraum
(9) über ein Saugventil (7) mit einer KraftstoffZuführungsleitung (13) und über ein Druckventil (8) mit dem Hochdruckbehälter (16) in Verbindung bringbar ist, und am Innenumfang des Pumpenzylinders (5) eine Ringnut (10) zur Aufnahme von zwischen Pumpenkolben (4) und Pumpenzylinder (5) abfliessenden Leckkraftstoff angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ringnut (10) mit einem Ablauf (31) zur Rückführung des Leckkraftstoffes in den Tank (15) in Verbindung steht.
2. Hochdruckpumpenanordnung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass an den Pumpenzylinder (5) ein mit der Ringnut
(10) in Verbindung stehender Spülkraftstoffzulauf (25) angeschlossen ist, welcher der Zufuhr von aus dem Tank (15) geförderten Spülkraftstoff dient.
3. Hochdruckpumpenanordnung nach Anspruch 1 oder 2 , dadurch gekennzeichnet, dass der Spülkraftstoffzulauf (25) in einen am
Aussenumfang des Pumpenzylinders (5) angeordneten ringförmigen
Spülraum (26) mündet, der über eine Bohrung (29) mit der Ringnut
(10) in Verbindung steht.
4. Hochdruckpumpenanordnung nach Anspruch 1 , 2 oder 3 , dadurch gekennzeichnet, dass am Aussenumfang des Pumpenzylinders (5) ein weiterer ringförmiger Spülraum (33) angeordnet ist, an welchen der Ablauf (31) angeschlossen ist und in welchen eine weitere, mit der Ringnut (10) in Verbindung stehende Bohrung (35) mündet .
5, dadurch gekennzeichnet, dass die Spülräume (26) einer Mehrzahl von Pumpenelementen (14) miteinander in Verbindung stehen.
5. Hochdruckpumpe nach einem der Ansprüche 1 bis 4 , dadurch gekennzeichnet, dass eine Mehrzahl von Pumpenelementen (14) vorgesehen ist, deren Ringnuten (10) mit einem gemeinsamen Spülkraftstoffzulauf (25) verbunden sind.
6, dadurch gekennzeichnet, dass der Spülkraftstoffzulauf (25) und die zum Pumpenraum (9) des Pumpenelements (14) führende
<EMI ID=10.1>
Kraftstof f Zuführungsleitung (13) über eine gemeinsame Förderpumpe (18) aus dem Tank (15) mit Kraftstoff versorgt sind.
8. Hochdruckpumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
6. Hochdruckpumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
7, dadurch gekennzeichnet, dass in die zum Pumpenraum (9) des Pumpenelements (14) führende Kraftstof f Zuführungsleitung (13) zwischen der Förderpumpe (18) und dem Pumpenraum (9) eine elektronische Zumesseinheit (20) eingeschaltet ist, wobei zwischen der Förderpumpe (18) und der elektronischen Zumesseinheit (20) ein Überströmventil (21) angeschlossen ist, welches den Spülkraftstoff zulauf (25) speist.
9. Hochdruckpumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
7. Hochdruckpumpenanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis
8, dadurch gekennzeichnet, dass in den Spülkraftstoff zulauf (25) oder den Ablauf (31) eine Drossel (24,32) eingeschaltet ist.
Wien, 2004
<EMI ID=10.2>
<EMI ID=10.3>
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