AT501120A2 - Schneidbrett - Google Patents
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- AT501120A2 AT501120A2 AT3952006A AT3952006A AT501120A2 AT 501120 A2 AT501120 A2 AT 501120A2 AT 3952006 A AT3952006 A AT 3952006A AT 3952006 A AT3952006 A AT 3952006A AT 501120 A2 AT501120 A2 AT 501120A2
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Schneidbrett mit einer Schale zur Aufnahme von Schnittgut, von beim Schneiden anfallenden Saftanteilen oder dergleichen. Derartige Schneidbretter sind für den Einsatz in der Küche gedacht und sind bereits in der Form bekannt, dass die Schale neben der Arbeitsfläche des Schneidbretts angeordnet und einstückig mit dem Schneidbrett ausgebildet ist. Derartige Schneidbretter weisen das Problem auf, dass die Anordnung der Schale eine grössere Bauweise des Schneidbretts bedingt, wodurch derartige Schneidbretter einen grösseren Platzbedarf für die Lagerung aufweisen. Aufgabe der Erfindung ist es, ein gattungsgemässes Schneidbrett bereitzustellen, bei dem dieses Problem nicht auftritt. Diese Aufgabe wird durch ein Schneidbrett mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Durch das Vorsehen eines Stauraums für die Schale kann die Schale nach Verwendung Platz sparend in bzw. am Schneidbrett verstaut werden. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass der Stauraum unterhalb der Arbeitsfläche des Schneidbretts ausgebildet ist, da hierdurch die Länge bzw. die Breite des Schneidbretts nicht vergrössert wird. Obwohl prinzipiell vorgesehen sein kann, dass das Schneidbrett als massive Platte ausgebildet ist, in welchem Fall der Stauraum als Hohlraum in der Platte ausgebildet sein könnte, ist doch bevorzugt vorgesehen, dass die Arbeitsfläche auf Stegen, Füssen oder dergleichen gelagert ist, deren Höhe zumindest etwas grösser ist als die Höhe der Schale. Dies führt zu einer Verringerung des Gesamtgewichtes des Schneidbretts. An sich wäre denkbar, die Länge der Schale in etwa gleich gross zu wählen wie die Länge der Arbeitsfläche. Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist allerdings vorgesehen, dass die Länge der Arbeitsfläche wenigstens doppelt so gross ist wie die Länge der Schale. Dies gestattet es, insbesondere bei einer Anordnung des Stauraums 59371 -36/wm unterhalb der Arbeitsfläche des Schneidbretts, den zur Verfügung stehenden Raum in zwei Teilbereiche zu teilen, wobei der eine Teilbereich den Stauraum für die Schale bildet. Der andere Teilbereich kann dazu verwendet werden, die Schale während der Verwendung des Schneid bretts teilweise aufzunehmen, sodass nur ein Teil der Schale unterhalb der Arbeitsfläche hervorschaut. Dies gestattet eine besonders Platz sparende Arbeitsweise. Weiters ist bei Schneidvorgängen mit hohem anfallenden Saftanteil bereits bei einem teilweisen Herausschauen der Schale unterhalb der Arbeitsfläche sichergestellt, dass der Saftanteil sicher in die Schale gelangt. Besonders bevorzugt zur Ermöglichung eines sicheren Verstauens der Schale ist vorgesehen, dass der Stauraum Halterungen für die Schale aufweist. Soll - wie oben ausgeführt - das Schneidbrett derart ausgebildet sein, dass der Stauraum in einem Teilbereich, vorzugsweise in einer Hälfte des Schneidbretts angeordnet ist, während die andere Hälfte zur teilweisen Aufnahme der Schale während der Benutzung des Schneidbretts dient, dann sind die Halterungen natürlich nur in einer Hälfte des Schneidbretts anzuordnen. Um einen Anschlag für die Schale bereitzustellen, kann vorgesehen sein, dass unterhalb der Arbeitsfläche - vorzugsweise in der Mitte des Schneidbretts- ein Quersteg verläuft, welcher sich im Wesentlichen über die Breite des Schneidbretts erstreckt. Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass das Schneidbrett, und vorzugsweise auch die Schale, aus Kunststoff besteht bzw. bestehen. Zur sicheren Ableitung von Saftanteilen in die teilweise unterhalb der Arbeitsfläche herausschauende Schale kann vorgesehen sein, dass die Arbeitsfläche entlang ihrer Längserstreckung als schräge Ebene ausgebildet ist. Zusätzlich oder alternativ kann zu diesem Zweck vorgesehen sein, dass entlang der Längserstreckung der Arbeitsfläche ein Kanal ausgebildet ist. Weitere Vorteile und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich anhand der nachstehenden Figuren sowie der dazugehörigen Figurenbeschreibung. Dabei zeigen: Fig. 1a-1f ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schneidbretts in Draufsicht, Seitenansichten, einer Schnittdarstellung und einer Detaildarstellung hierzu und Fig. 2a-2d eine perspektivische Ansicht auf die Vorderseite des Schneidbretts, auf die Hinterseite mit verstauter Schale sowie Draufsichten auf die Hinterseite mit verstauter Schale bzw. mit teilweise aus dem Stauraum herausgeführter Schale. Fig. 1a zeigt ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemässen Schneidbretts 1 in Draufsicht auf die Arbeitsfläche 4, wobei ein entlang der Mittelachse in Längserstreckung verlaufender Kanal 8 erkennbar ist. Fig. 1b zeigt die Schnittdarstellung entlang der Linie A-A der Fig. 1a, wobei erkennbar ist, dass die Arbeitsfläche 4 in diesem Ausführungsbeispiel als eine Oberfläche einer Platte ausgebildet ist, die auf Stegen 5 gelagert ist. In Fig. 1f, welche die mit dem Buchstaben Z bezeichnete Detailansicht zur Fig. 1b darstellt, ist erkennbar, dass an den freien Enden der Stege 5 zur Erhöhung der Rutschsicherheit Gumminoppen 5' angeordnet sind. Die Fig. 1c, 1d und 1e zeigen Seitenansichten des Schneidbretts 1, wobei in Fig. 1c und 1d die verstaute Schale 2 erkennbar ist. Fig. 2a zeigt eine perspektivische Ansicht auf die Arbeitsfläche 4 des Schneidbretts 1. Fig. 2b zeigt eine perspektivische Ansicht auf die Rückseite des Schneidbretts 1 , wobei ein etwa in der Mitte des Schneidbretts 1 angeordneter Quersteg 7 erkennbar ist. Der Quersteg 7 unterteilt den Bereich unterhalb der Arbeitsfläche 4 in zwei Hälften, wobei die in Fig. 2b links angeordnete Hälfte der teilweisen Aufnahme der Schale 2 während der Benutzung des Schneidbretts 1 dient und die in Fig. 2b rechts angeordnete Hälfte als Stauraum 3 für die Schale 2 fungiert. In dem in der Fig. 2b dargestellten Zustand ist die Schale 2 im Stauraum 3 verstaut und wird dort durch Halterungen 6 festgehalten. Erkennbar ist in Fig. 2b, dass die Halterungen 6 ausschliesslich in der rechten Hälfte des Schneidbretts 1 angeordnet sind, um sicherzustellen, dass die Schale 3 während der Benutzung des Schneidbretts ohne zu klemmen in die andere Hälfte des Schneidbretts 1 eingeschoben werden kann. Fig. 2c zeigt eine Draufsicht zur Fig. 2b. Fig. 2d zeigt das in den vorstehenden Figuren dargestellte Schneidbrett 1 in einem Zustand, in welchem die Schale 2 bereits teilweise aus dem Stauraum 3 herausbewegt wurde. Im Benutzungsfall kann nunmehr die Schale 2 auf der anderen Seite des Schneidbretts 1 teilweise unter die Arbeitsfläche 4 geschoben werden. Dadurch dass die Arbeitsfläche 4 des Schneidbretts 1 als schräge Ebene ausgebildet ist und durch den mittig angeordneten Kanal 8 können während des Schneidvorgangs entstehende Saftanteile des Schneidgutes in Fig. 2c nach links in die Schale 2 abfliessen. Ebenso kann Schneidgut auf einfache Weise in die teilweise unter der Arbeitsfläche 4 hervorschauende Schale 2 geschoben werden. Innsbruck, am 9. März 2006 Pochtier Management GmbH & Co KG: Die Vertreter: Dr. <EMI ID=4.1>
Claims (10)
1. Schneidbrett mit einer Schale zur Aufnahme von Schnittgut, von beim Schneiden anfallenden Saftanteilen oder dergleichen, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidbrett (1) einen Stauraum (3) für die Schale (2) aufweist.
2. Schneidbrett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (3) unterhalb der Arbeitsfläche (4) des Schneidbretts (1) ausgebildet ist.
3. Schneidbrett nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsfläche (4) auf Stegen (5), Füssen oder dergleichen gelagert ist, deren Höhe zumindest etwas grösser ist als die Höhe der Schale (2).
4. Schneidbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge der Arbeitsfläche (4) wenigstens doppelt so gross ist wie die Länge der Schale (2).
5. Schneidbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Stauraum (3) Halterungen (6) für die Schale (2) aufweist.
6. Schneidbrett nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterungen (6) nur in einer Hälfte des Schneidbretts (1) angeordnet sind.
7. Schneidbrett nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der Arbeitsfläche (4) - vorzugsweise in der Mitte des Schneidbretts (1) ein Quersteg (7) veriäuft.
8. Schneidbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidbrett (1) aus Kunststoff besteht.
9. Schneidbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsfläche (4) entlang ihrer Längserstreckung als schräge Ebene ausgebildet ist.
59371 -36/wm
10. Schneidbrett nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass entlang der Längserstreckung der Arbeitsfläche (4) ein Kanal (8) ausgebildet ist.
Innsbruck, am 9. März 2006 Pochtier Management GmbH & Co KG:
Die Vertreter:
Patentanwäl l3
Dr.D[iota] Braelberi Hofinger
Mag\Dr?T< ul N ^prggler
Dr. Dipl.-Ing. ptepharf[Eta]oTin
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT3952006A AT501120B1 (de) | 2006-03-10 | 2006-03-10 | Schneidbrett |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT3952006A AT501120B1 (de) | 2006-03-10 | 2006-03-10 | Schneidbrett |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
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| AT501120A2 true AT501120A2 (de) | 2006-06-15 |
| AT501120A3 AT501120A3 (de) | 2007-04-15 |
| AT501120B1 AT501120B1 (de) | 2007-06-15 |
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ID=36578723
Family Applications (1)
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| AT3952006A AT501120B1 (de) | 2006-03-10 | 2006-03-10 | Schneidbrett |
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-
2006
- 2006-03-10 AT AT3952006A patent/AT501120B1/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
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