AT501190A1 - Zigarettenschachtel - Google Patents

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AT501190A1
AT501190A1 AT21332004A AT21332004A AT501190A1 AT 501190 A1 AT501190 A1 AT 501190A1 AT 21332004 A AT21332004 A AT 21332004A AT 21332004 A AT21332004 A AT 21332004A AT 501190 A1 AT501190 A1 AT 501190A1
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Peneder Christian
Ransmayr Alfred
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  (33 372) II
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zigarettenschachtel mit einem Schachtelkörper aus einem Boden und vom Boden aufragenden Umfangswänden sowie mit einem am Schachtelkörper angelenkten Deckel, der die Umfangswände übergreift.
Die üblicherweise für das Rauchen einer Filterzigarette benötigte Zeitspanne wird bei einem vorgegebenen Rauchverhalten durch die Länge der mit Tabak gefüllten Zigarettenhülse bestimmt. Steht diese Zeitspanne für das Rauchen einer Filterzigarette nicht zur Verfügung, so muss entweder das Rauchverhalten geändert oder der Rauchvorgang vorzeitig abgebrochen werden, wobei der nach dem Auslöschen der Glut verbleibende Zigarettenstummel im allgemeinen verworfen wird, obwohl in vielen Fällen der Stummel noch eine für ein Weiterrauchen ausreichende Tabakmenge enthält.

   Um die Zigarettenlänge an die jeweiligen Bedürfnisse anpassen zu können, wurde bereits vorgeschlagen, die mit Tabak gefüllte Zigarettenhülse an beiden Enden mit je einem Filterstück zu versehen, so dass ein Raucher die Möglichkeit erhält, die jeweils gewünschte Zigarettenlänge durch ein entsprechendes Ablängen der Zigarettenhülse selbst zu bestimmen, ohne den abgetrennten Teil verwerfen zu müssen, weil ja dieser abgetrennte Teil ebenfalls eine vollwertige, aus einem Filterstück und einer mit Tabak gefüllten Zigarettenhülse bestehende Filterzigarette darstellt.

   Es ergibt sich somit höchstens die Schwierigkeit, dem Raucher ein geeignetes Instrument zum Durchtrennen der mit Tabak gefüllten Zigarettenhülse zur Verfügung zu stellen.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine einfach handhabbare, stets verfügbare Schneidvorrichtung für Filterzigaretten mit Filterstücken an beiden Enden vorzusehen. Ausgehend von einer Zigarettenschachtel der eingangs geschilderten Art löst die Erfindung die gestellte Aufgabe dadurch, dass eine der Umfangswände des Schachtelkörpers ein in eine Randausnehmung eingesetztes Messer zum Durchtrennen der Filterzigaretten aufweist.
Da die Zigarettenschachtel selbst als Träger für eine Schneideinrichtung zum Durchtrennen der Zigaretten vorgesehen wird, ist diese Schneideinrichtung für den Raucher stets verfügbar.

   Die Schneideinrichtung ist einfach aufgebaut, weil sie ein in eine Randausnehmung einer Umfangswand eingesetztes Messer umfasst, das bei geöffnetem Deckel durch den Schachtelkö[phi]er in einer schneidgerechten Lage gehalten wird, so dass der Raucher lediglich eine Filterzigarette aus der Zigarettenschachtel zu entnehmen und mit Hilfe des Messers abzulängen braucht, indem die Filterzigarette vorzugsweise unter einem Drehen um die eigene Achse gegen die Messerschneide gedrückt wird.
Besonders günstige Schneidbedingungen ergeben sich, wenn das gegenüber dem Längsrand der Umfangswand zurückgesetzte Messer eine gegenüber dem Längsrand geneigt verlaufende Schneide aufweist, weil in diesem Fall die sich zwischen der Schneide und dem Längsrand der Umfangswand ergebenden,

   freien Ränder der Randausnehmung als Führung für die zu durchtrennende Filterzigarette genützt werden können. Die Neigung der Messerschneide erleichtert die Handhabung dieser Schneideinrichtung im Sinne eines ziehenden Schnittes, wenn die Filterzigarette in die Randausnehmung eingeführt und gegen die Messerklinge gedrückt wird.
Obwohl das Messer grundsätzlich in jeder der Umfangswände des Schachtelkörpers vorgesehen sein kann, ergeben sich bezüglich der Handhabung günstigere Bedingungen, wenn das Messer in einer der zur Anlenkachse des Deckels verlaufenden Umfangswand vorgesehen wird. Die Filterzigaretten liegen üblicherweise parallel zur Anlenkachse des Deckels im Schachtelkö[phi]er, so dass die Filterzigaretten zum Ablängen nicht gegenüber ihrer Lage im Schachtelkö[phi]er um eine Querachse gedreht werden müssen.

   Ausserdem bietet die Anordnung des Messers in einer quer zur Anlenkachse des Deckels verlaufenden Umfangswand die Möglich 
keit, dem Schachteldeckel ein Gegenmesser zuzuordnen, und zwar in einem die Umfangswand mit dem Messer übergreifenden Abschnitt. Durch das Zusammenwirken von Messer und Gegenmesser beim Schliessen des Schachteldeckels wird ein scherenartiges Durchtrennen der Filterzigaretten gewährleistet, was die Handhabung zusätzlich erleichtert. Die Messer und Gegenmesser können in einfacher Weise aus Schneidplättchen bestehen, die beispielsweise aus Kunststoff gefertigt werden. Wegen der im allgemeinen auf das Durchtrennen der Filterzigaretten aus der Zigarettenschachtel beschränkten Standzeit kommt es nicht auf eine beständige Schneide an.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt.

   Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Zigarettenschachtel in einer vereinfachten Seitenansicht und Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1 in einem grösseren Massstab.
Die Zigarettenschachtel gemäss dem dargestellten Ausführungsbeispiel weist einen Schachtelkörper 1 mit einem rechteckigen Boden 2 und vom Boden 2 aufragenden Umfangswänden 3, 4 sowie einen an einer Umfangswand 4 auf der Längsseite des Schachtelkörpers 1 angelenkten Deckel 5 auf, der mit Wandabschnitten 6 die Umfangswände 3, 4 des Schachtelkörpers 1 übergreift. Zum Unterschied zu herkömmlichen Zigarettenschachteln dieser Art ist eine der quer zur Anlenkachse des Dekkels 5 verlaufenden Umfangswände 3 auf der Breitseite des Schachtelkörpers 1 mit einer Randaussparung 7 versehen, in die ein Messer 8, beispielsweise in Form eines Schneidplättchens, eingesetzt ist.

   Die Schneide 9 des Messers 8 ist gegenüber dem Längsrand 10 der Umfangswand 3 zurückversetzt und verläuft gegenüber dem Längsrand 10 unter einem Neigungswinkel, wie dies insbesondere der Fig. 1 entnommen werden kann. Aufgrund dieser Rücknahme des Messers 8 ergibt sich durch die freien Ränder der Randausnehmung 7 eine Führung für die abzulängenden Filterzigaretten, was die Handhabung der Schneideinrichtung erheblich erleichtert. Die abzulängende Filterzigarette braucht lediglich in die Randausnehmung 7 eingeführt und unter einem Drehen der Filterzigarette um Ihre Achse gegen die Schneide 9 des Messers 8 gedrückt zu werden, um die mit Tabak gefüllte Zigarettenhülse entlang eines Umfangs zu durchtrennen. Die Neigung der Schneide 9 des Messers 8 unterstützt dabei ein Durchtrennen unter den Bedingungen eines ziehenden Schnittes.

   Die gegenüber dem Längsrand 10 der Umfangswand 3 zurückversetzte Schneide 9 des Messers 8 bietet darüber hinaus eine ausreichende Sicherheit gegenüber Verletzungen durch das Messer 8.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf das dargestellte Ausführungsbeispiel beschränkt. So könnte das Messer 8 mit einem Gegenmesser zusammenwirken, das im Wandabschnitt 6 des Deckels 5 dem Messer 8 gegenüberliegend angeordnet ist und mit dem Messer 8 beim Schliessen des Deckels 5 scherenartig zusammenwirkt. Bei der Anordnung von Messer und Gegenmesser ist die Neigung der Messerschneiden gegenüber dem Längsrand 10 der Umfangswand 3 nicht erforderlich. 4A hl [chi]s

Claims (4)

Patentanwälte Dipl.-Ing. Gerhard Hübscher Dipl.-Ing. Helmut Hübscher Spittelwiese 7, A-4020 Linz (33 372) II P a t e n t a n s p r ü c h e :
1. Zigarettenschachtel mit einem Schachtelkö[phi]er aus einem Boden und vom Boden aufragenden Umfangswänden sowie mit einem am Schachtelkö[phi]er angelenkten Deckel, der die Umfangswände übergreift, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Umfangswände (3, 4) des Schachtelkörpers (1) ein in eine Randausnehmung (7) eingesetztes Messer (8) zum Durchtrennen der Filterzigaretten aufweist.
2. Zigarettenschachtel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gegenüber dem Längsrand (10) der Umfangswand (3) zurückgesetzte Messer (8) eine gegenüber dem Längsrand (10) geneigt verlaufende Schneide (9) aufweist.
3. Zigarettenschachtel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Messer (8) in einer quer zur Anlenkachse des Deckels (5) verlaufenden Umfangswand (3) vorgesehen ist.
4. Zigarettenschachtel nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Schachteldeckel (5) in einem die Umfangswand (3) mit dem Messer (8) übergreifenden Abschnitt (6) ein Gegenmesser aufweist.
Linz, am 17. Dezember 2004 Christian Peneder
Alfred Ransmayr durch: dV[upsilon]fhiivi[Lambda]s
AT21332004A 2004-12-21 2004-12-21 Zigarettenschachtel AT501190B1 (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US666781A (en) * 1898-07-23 1901-01-29 William P B Urick Cigar-case.
GB191024712A (en) * 1910-10-24 1911-08-03 Adolf Schwieger Improvements in Cigar Cases for Pocket Use.
US2664091A (en) * 1952-02-15 1953-12-29 Thostenson Gilbert Combination cigarette case and cutter

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