AT501311A1 - Vorrichtung zum klettern - Google Patents

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AT501311A1
AT501311A1 AT1602005A AT1602005A AT501311A1 AT 501311 A1 AT501311 A1 AT 501311A1 AT 1602005 A AT1602005 A AT 1602005A AT 1602005 A AT1602005 A AT 1602005A AT 501311 A1 AT501311 A1 AT 501311A1
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Rudolf Aigner
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Rudolf Aigner
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  Beschreibung
Vorrichtung zum Klettern
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Klettern, wobei diese schwimmfähig ist und das umgebende Wasser als Ersatz fiir eine Seil- oder Mattensicherung Fallenergie des stürzenden Kletterers absorbiert. Die Vorrichtung ist modular aufgebaut. An der Unterseite der Auftriebskörper sind speziell geformte Keile montiert, die je nach Drehrichtung einen unterschiedlichen Strömungswiderstand im Wasser aufweisen, sodass die Vorrichtung angetrieben durch Wind oder Strömung um die eigene Achse rotiert. Die Vorrichtung kann auch an Land aufgestellt werden.
Schwimmkörper und Flösse aus schwimmf higem Material sind Stand der Technik.

   Ebenso Kletterwände in den verschiedensten Ausführungen.
Dem Patent FR 2727034 liegt die technische Aufgabe zugrunde, einen Spielturm für Kinder zu entwickeln sodass sich die Kinder während des Spielens physisch betätigen können. Demzufolge ist diese Konstruktion laut Beschreibung zum Patent FR 2727034 vorwiegend für Volksschulen gedacht, sowie Kinderspielplätze.
Die dem obzitierten Patent FR 2727034 zur Grunde liegenden Konstruktion offeriert verschiedene Spielmöglichkeiten für Kinder, darunter Klettern. Die Konstruktion ist insgesamt demontierbar um in Zeiten der Nichtbenutzung abgebaut werden zu können. Die Vorrichtung besteht aus einem Rahmengerüst, mit einer quadratischen Bodenplatte, in welche dreieckige vertikale Seitenwände eingesetzt werden, sodass optisch eine Zeltform entsteht.

   Die Seitenwände der patentierten Konstruktion sind daher geneigt und laufen an der Spitze zusammen. Die Seitenwände der Konstruktion verfügen über mehrere Öffnungen, sodass auch der Innenraum der Konstruktion genutzt werden kann. An der Spitze der beschriebenen Konstruktion ist ein Seil eingehängt, welches im Inneren der Konstruktion herabhängt und ebenfalls zum Hochklettern benützt werden kann. Die Seitenwände bzw. deren Einsätze sind so ausgestaltet, dass man daran hochklettern kann. In der Figur 6 zur obgenannten Patentschrift FR 2727034 wird eine zweite Art der möglichen Realisation abgebildet, nämlich in Form einer schwimmfähigen Variante. Die schwimmfähige Variante wird in der Patentschrift und den Patentansprüchen aber nicht näher beschrieben, insbesondere nicht deren technische Lösung.

   Kletterwände existieren in verschiedenen technischen Ausführungen (z.B. PTC/US202/025755). Das vorzitierte Patent betrifft etwa eine Kletterwand, in Form einer wasserfallartigen Struktur. Aus Schaummaterial wird ein Kletterturm hergestellt, der mithilfe von Glasfasermaterial eine feste dauerhafte Form erhält. Mit einem Tank an der Spitze des Turms wird die Oberfläche des Turms benetzt. Ein Pumpensystem sorgt für die Rezirkulation des Wassers.

   Das Patent PTC/US2002/021502 betrifft eine ultra leichte Kletterwandkonstruktion, welche auch ein Sicherheitssystem in Form eines Netzes miteinschliesst, um das sonst ab einer gewissen Bauhöhe der Kletterwand regelmässig gegebenen Erfordernis einer Seilsicherung entbehrlich zu machen.
Das Patent PTC/FR03/00791 betrifft eine selbsttragende Vorrichtung zum Klettern, die aus mehreren hohlen Modulen besteht, die montiert und zerlegt werden können, zwecks Verstaubarkeit. Die Module bestehen aus Platten mit Befestigungsmöglichkeiten und Verstärkungen. Die beschriebene Vorrichtung soll zum Klettertraining dienen aber auch für Wettbewerbe. Das Patent PTC/EP202/03821 erwähnt einen Eiskletterturm mit integrierten Kühl- bzw. Gefrierelementen.

   Das Patent PTC/US97/18819 betrifft ein Trainingsgerät zum Klettern, bei dem die Kletterwand über Computersteuerung geneigt werden kann, sodass sich die Schwierigkeit des Kletterns verändern lässt.
Jeder Form der Sportkletterei ist mit dem Problem konfrontiert, bereits bei nur geringer Höhe Verletzungen beim stürzenden Kletterer hervorzurufen. Bei geringer Höhe von unter 1,5 Meter wird gelegentlich auch mit einer Matte geholfen, die den Aufprall dämpft. Die übliche technische Lösung für die Beherrschung des Absturzrisikos ist eine Seilsicherung, bei der das Seil von oben geführt wird und eine zweite Person den Kletterer sichert, indem die Seillänge bei zunehmendem Aufstieg jeweils verkürzt wird. Daher wird beim Sportklettern regelmässig auch eine zweite Person zur Sicherung benötigt.

   Künstliche Vorrichtungen zum Klettern mit mehreren Modulen sind ebenfalls Stand der Technik (siehe PTC/FR03/00791 oben). Alle diese Vorrichtungen haben aber einen entsprechenden Platzbedarf und benötigen eine freie Landfläche um aufgestellt werden zu können. Gerade im Sommer ist dieser Platz nahe von Seen und attraktiven vom Publikum leicht erreichbaren Plätzen am Wasser ein knappes Gut. Dies bewirkt, dass es aus wirtschaftlicher Sicht nicht besonders attraktiv ist, eine Klettervorrichtung am Ufer aufzubauen, da auf diese Weise wertvolle Liegefläche für die Badegäste verloren geht.
Anderseits besteht das Problem, dass für herkömmliche Kletterwände ab einer gewissen Höhe stets eine Seilsicherung notwendig ist, die entsprechende Ausrüstung und Kenntnisse auf Seiten des Kletterers ebenso wie der sichernden Person erfordert.

   Diese Umstände werden von Kletterwänden nach dem Stand der Technik (siehe oben) nicht befriedigend bewältigt. Besonders attraktiv ist es, das Klettern, mit anderen Aktivitäten zu verbinden und eine Vorrichtung zum Klettem u.U. gleichzeitig auch anderweitig zu nützen, indem die Vorrichtung gleichzeitig als Aussichtsplattform auf dem Wasser, Schwimmfloss und Sonnenplattform für die Badegäste dient. Kletterwände sind regelmässig statisch. Der Kletterer ist mit einer in Neigung und Schwierigkeit vorgegebenen Kletterfläche konfrontiert. Durch das Aufstellen am Wasser und die Schwimmfähigkeit wird eine Bewegung der Kettervorichtung je nach Wellenlage und (einseitige) Belastung der Vorrichtung erreicht. Das Klettern wird dadurch "dynamisch". Der Kletterer muss seinen Körperschwerpunkt jeweils mit der Bewegung und Krängung der Vorrichtung verschieben.

   Damit erhält das Klettem eine bisher nicht dagewesene dynamische Dimension, eine neue Sportart entsteht "Wasserklettern".
Gleichzeitig soll die Vorrichtung als attraktiver Werbeträger verwendbar sein, der sich entsprechend mit Werbefolien affichieren lässt und dabei ausserdem um die eigene Achse rotieren, wobei der Rotationsimpuls durch physikalische Kräfte (Wind bzw. Strömung) gesetzt werden soll. Die Rotationsfähigkeit der Vorrichtung bewirkt, dass alle Seiten der Vorrichtung sowohl werbemässig als auch in Bezug auf die Sonneneinstrahlung und Aussicht des Kletterers gleich attraktiv sind und keine dem Ufer und damit dem interessierten Publikum dauerhaft abgewendete Seite der Vorrichtung entsteht.

   Somit werden durch die Rotation der Vorrichtung alle Seiten gleichmässig besonnt bzw. beschattet, wenn die Sonne nicht im Zenith steht.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Klettem technisch so auszugestalten, dass sie schwimmfähig ist und daher nicht nur an Land, sondern auch auf dem
Wasser aufgestellt werden kann, wobei gleichzeitig eine Nutzung als Badefloss,
Aussichtsplattform und Werbeträger in Frage kommt.
Der Erfindung liegt femer die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Klettem so auszugestalten, dass eine Seil- oder Mattensicherung und entsprechende technische
Ausrüstung beim Kletterer (Klettergurt) zur Verhinderung von Verletzungen beim Absturz entbehrlich wird und die Aufprallenergie schlicht durch das Wasser absorbiert wird.
Der Erfindung liegt femer die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Klettern so zu gestalten,

   dass die Kletterflächen in Bewegung sind, und sich die Neigung der Kletterflächen laufend verändert. Der Erfindung liegt femer die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung so auszugestalten, dass sie in den Aussendimensionen, insbesondere der Höhe nach variabel ist und diese transportabel und zerlegbar sowie an Land aufstellbar ist.
Der Erfindung liegt femer die Aufgabe zugrunde, die Vorrichtung zum Klettem so auszugestalten, dass sie angetrieben durch Wind und/oder Strömung um die eigene Achse rotiert.
Die gestellten Aufgaben werden durch die Erfindung dadurch gelöst, dass die Vorrichtung
<->schwimmfähig ist und das umgebende Wasser als Ersatz für eine Seil- oder Mattensicherung Fallenergie des stürzenden Kletterers absorbiert;

  
<->schwimmfähig ist und auf den offenen Wasser aufgestellt werden kann, sodass die Vorrichtung ständig in Bewegung ist und sich die Neigung der Kletterflächen durch den Wellengang bzw. das Eintauchen der Vorrichtung bei einseitiger Be- und Entlastung laufend verändern kann;
- an der Oberseite über eine begehbare Plattform verfügt;

  
- aus verschiedenen Modulen besteht, die übereinandergeschichtet werden können,
- an der Unterseite der Schwimmkörper Keile montiert sind, die je nach Drehrichtung im Wasser einen unterschiedlichen Strömungswiderstand aufweisen, sodass die Wasserströmung die Vorrichtung in Rotation um die eigene Achse versetzt bzw. an der Oberseite der Vorrichtung ein Windrad montiert ist, welches die Vorrichtung durch die Windenergie in Rotation um die eigene Achse versetzt.
- auch zum Klettem an Land aufgestellt werden kann, da die Verankerung am Grund demontierbar ist und die Schwimmkörper in die Vorrichtung integriert sind.
Die Erfindung hat den Effekt, dass eine Vorrichtung zum Klettern (Kletterwand) so ausgestaltet wird, dass sie schwimmfähig ist und dadurch nicht nur an Land, sondern auch auf dem Wasser aufgestellt werden kann.

   Der nötige Auftrieb für die Vorrichtung wird durch ...
Auftriebskörper erreicht, die sich integriert in den Modulen an der Unterseite der Vorrichtung im Wasser befinden.
Weiters wird dadurch eine Seil- oder Mattensicherung bei der Kletterei entbehrlich, da die Fallenergie durch das Wasser absorbiert wird. Mit der Erfindung wird daher die Möglichkeit des Kletterns mit einem Aufenthalt im Wasser kombiniert. An den vertikalen Aussenseiten der Vorrichtung sind jeweils Halte- und Klettergriffe montiert bzw. Auslassungen in den an den Aussenseiten der Module montierten Platten vorgesehen, die ein Erklimmen der Vorrichtung ermöglichen. Es können auf diese Weise verschiedene Routen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad vorgegeben werden.

   Da die Vorrichtung auf dem offenen Wasser aufgestellt werden kann, ist die Vorrichtung ständig in Bewegung sodass sich die Neigung der Kletterflächen durch den Wellengang bzw. das Eintauchen der Vorrichtung bei einseitiger Beund Entlastung laufend verändern kann;
Die asymmetrischen, für die Aufstellung an Land demontierbaren, Keile an der Unterseite der Schwimmkörper in den Basismodulen bewirken, dass die Vorrichtung je nach Drehrichtung im Wasser einen unterschiedlichen Strömungswiderstand aufweist, sodass die Vorrichtung durch die Wasserströmung in Rotation um die eigene Achse versetzt wird.

   Alternativ (soweit keine Wasserströmung vorhanden oder diese zu schwach ist) allenfalls auch kumulativ wird an der Oberseite der Vorrichtung ein Windrad montiert, welches die Vorrichtung durch Windenergie (zusätzlich) in Rotation versetzt.
Der modulare Aufbau der Vorrichtung lässt sowohl in der Höhe als auch der Breite verschiedene Ausdehnungen zu, insbesondere kann die Vorrichtung dadurch auch nachträglich etwa in der Höhe verändert werden, ohne dass die Konstruktion in der Gesamtheit verändert werden müsste. Dies bringt vor allem eine wesentliche Verbesserung gegenüber einer Konstruktion mit fest vorgegebenen Aussendimensionen, die jeweils neu entworfen und statisch berechnet werden müsste. Der modulare Aufbau der Vorrichtung ermöglicht ausserdem den leichteren Transport.

   Flosse und Boote werden im Winter regelmässig aus dem Wasser gehoben um allzu starke Korrosion des Materials zu vermeiden. Ohne modularen Aufbau der Vorrichtung könnte diese kaum oder nur als Sondertransport auf der Strasse transportiert werden. Der modulare Aufbau ermöglicht dagegen einen Einzeltransport der Module. Die Möglichkeit des Transports ist wiederum wichtig, um den Schwimmkörper bei Events zum Klettern einsetzen zu können.
Femer kann die Vorrichtung durch den modularen Aufbau kostengünstiger produziert werden, da die Aufbaumodule alle gleich sind, sodass auch die Statik nicht jeweils neu berechnet werden muss.

   Durch den modularen Aufbau des Schwimmkörpers können insbesondere bei Aufeinanderschichten mehrerer Module je nach individuellem Wunsch verschiedene Bauhöhen erreicht werden.
Als Badefloss und Aussichtplattform ist die Vorrichtung benutzbar, da die Vorrichtung an der Oberseite mit einer geschlossenen tragfähigen Fläche versehen ist, die dem Gewicht von Badegästen standhält. Durch den modularen Aufbau der Vorrichtung kann das Rahmenmaterial fiir die einzelnen Module - trotz grösserer Fläche - schwächer dimensioniert werden, als bei einem Korpus ohne derartigen modularen Aufbau.
Die Seitenflächen der Vorrichtung sollen jeweils auch als Werbefläche nutzbar sein. Dazu müssen Seiten- bzw. Stirnflächen vorhanden sein, die für die Werbebotschaft geeignet sind und affichiert werden können.

   Die Nutzbarkeit als Werbefläche wird durch gerade glatte Flächen an den Aussenflächen der Vorrichtung wesentlich erhöht, da die Werbemotive regelmässig auf Folien gedruckt werden, die wiederum ebene Flächen voraussetzen. Eine Vorrichtung zum Klettem in Form eines Kreuzes, Quaders oder Zylinders optimiert diese Flächen. Notwendig ist auch eine gewisse Grösse und Bauhöhe der Vorrichtung, sowie ein attraktiver, werbewirksamer Platz an dem diese aufgestellt werden kann. Dafür ist eine schwimmfähige Vorrichtung zum Klettem, die - wenngleich auf offenem Wasser - in Ufernähe verankert werden kann, bestens geeignet. Die Möglichkeit der Rotation um die eigene Achse verstärkt noch den Werbewert, da sich bewegende Flächen die Aufmerksamkeit des Beobachters auf sich ziehen.

   Gleiches gilt für die seitlichen Schwankungen der Vorrichtung, die die Kletterei in der Schwierigkeit laufende und massgeblich verändern.
In den beigeschlossenen Zeichnungen Fig. 1 bis 3 ist die Vorrichtung in ihren Einzelheiten dargestellt. Gezeigt wird die Vorrichtung in Frontansicht schräg von oben Fig. 1; die sich ummittelbar am Wasser befindlichen Basismodule mit den asymmetrischen demontierbaren Keilen zwecks Rotation um die eigene Achse Fig. 2, sowie in der Frontansicht schräg von oben, diesmal in der Form eines Zylinders mit Windrad als Antrieb zur Rotation Fig. 3.
Fig. 1. zeigt die Vorrichtung in der Frontansicht schräg von oben, wobei hier drei Module 1 in der Höhe übereinandergeschichtet sind. Die einzelnen Module bestehen aus Profilen 2.

   Auf den aussen sichtbaren Flächen werden Platten montiert, welche die Klettergriffe 3 oder sonstigen Aufstiegshilfen, wie etwa Leitersprossen 4, aufhehmen bzw. über Ausnehmungen verschiedener Dimension 5 verfügen und damit beim Aufstieg dem Kletterer Halt geben. Ergänzt werden können Seile 3a, die ebenfalls als Aufstiegshilfen dienen. Im Basismodul an der Unterseite finden sich die Schwim[pi]ikörper aus verrottungsfestem schwimmfähigem Material 6 integriert. Die einzelnen Module werden durch modulare (teilbare) Gewindestangen verbunden, die mit Schraubverbindungen auf die geforderte Länge gebracht werden. Im Unterwasserbereich ist an den Basismodulen eine Stange 7 montiert, die über ein Drehgelenk 8 mit einer Kette 9 verbunden ist, die wiederum zu einem Gewichtsanker 10 am See-, Meeres-, Fluss- oder Schwimmbeckengrund oder einer sonstigen Verankerung führt.

   Fig. 2. zeigt eines der sich an der Unterseite der Vorrichtung im Wasser befindenden Module, wobei an der Unterseite des Moduls die gegenüberliegenden Keile 11 jeweils gegengleich montiert sind, um die Rotation der Vorrichtung bei Wind oder Strömung in eine Richtung zu ermöglichen bzw. zu verstärken.
Fig. 3 zeigt die Vorrichtung in der Form eines Zylinders, wobei an den Seitenflächen wiederum Aufstiegshilfen wie etwa Klettergriffe 3 montiert sind. An der Oberseite befindet sich ein Windrad 12, welches der Vorrichtung Rotation durch Windkraft verleiht.

Claims (5)

0 * 0 0 0 Patentansprüche
1. Schwimmfähige Vorrichtung zum Klettern mit wenigstens einer von einer Grundfläche aufragenden Kletterwand, der wenigstens ein Schwimmkörper zugeordnet ist, der ausserhalb des Sturzbereiches der Kletterwand angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Kletterwand einen umfangsseitig geschlossenen Kletterkörper ausbildet, der zugleich den Schwimmkörper umschliesst, wobei der schwimmende Kletterkörper mittels eines Drehgelenkes (8), und vorzugsweise einer Kette (9), um eine zentrale Hochachse (7) des Kletterkörpers frei drehbar am Grund verankert ist.
1. Vorrichtung zum Klettem, dadurch gekennzeichnet, dass sie schwimmfähig ist und das umgebende Wasser als Ersatz für eine Seil- oder Mattensicherung Fallenergie des stürzenden Kletterers absorbiert;
2. Schwimmfähige Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass dem Kletterkörper ein wind- und/oder strömungsgestützter Drehantrieb zugehört.
2. Vorrichtung zum Klettem nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet dass sie schwimmfähig ist und auf den offenen Wasser aufgestellt werden kann, sodass die Vorrichtung ständig in Bewegung ist und sich die Neigung der Kletterflächen durch den Wellengang bzw. das Eintauchen der Vorrichtung bei einseitiger Be- und Entlastung laufend verändert;
3. Schwimmfähige Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Schwimmkörperunterseite in Kletterkörperumfangsrichtung gleichsinnig ausgerichtete Keile (11) montiert sind, die den strömungsgestützten Drehantrieb bilden.
3. Vorrichtung zum Klettem nach Ansprach 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass sie an der Oberseite über eine begehbare Plattform verfügt;
4. Schwimmfähige Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass an der Oberseite des Kletterkörpers ein den windgestützten Drehantrieb bildendes Windrad (12) montiert ist.
4. Vorrichtung zum Klettem nach Ansprach 1 bis 3 dadurch gekennzeichnet, dass sie aus verschiedenen Modulen besteht, die sowohl übereinander als auch nebeneinander angeordnet werden können,
5. Vorrichtung zum Klettem nach Ansprach 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass an der Unterseite der Schwimmkörper demontierbare Keile vorgesehen sind, die je nach Drehrichtung im Wasser einen unterschiedlichen Strömungswiderstand aufweisen, sodass die Wasserströmung die Vorrichtung in Rotation um die eigene Achse versetzt bzw. an der Oberseite der Vorrichtung ein Windrad montiert ist, welches die Vorrichtung durch die Windenergie in Rotation um die eigene Achse versetzt.
6. Vorrichtung zum Klettem nach Ansprach 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass sie auch zum Klettern an Land aufgestellt werden kann, da die Verankerung am Grund demontierbar ist und die Schwimmkörper in die Vorrichtung integriert sind.
Rudolf Aigner 1BA 160/2005; A63B neue Patentansprüche
P a t e n t a n s p r ü c h e :
5. Schwimmfähige Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Kletterkörper aus mehreren gleichartigen, über- und/oder nebeneinander angeordneten Modulen zusammengesetzt ist.
IN CHGEREICHT mm '
AT1602005A 2004-12-10 2005-02-01 Schwimmfähige vorrichtung zum klettern AT501311B1 (de)

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PCT/AT2005/000497 WO2006060838A1 (de) 2004-12-10 2005-12-09 Schwimmfähige vorrichtung zum klettern
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