AT501946A1 - Ladewagen - Google Patents

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AT501946A1
AT501946A1 AT80252005A AT80252005A AT501946A1 AT 501946 A1 AT501946 A1 AT 501946A1 AT 80252005 A AT80252005 A AT 80252005A AT 80252005 A AT80252005 A AT 80252005A AT 501946 A1 AT501946 A1 AT 501946A1
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Johannes Langreiter
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Maschb Otto Gruber Ges M B H
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Description


  Die Erfindung betrifft einen Ladewagen für Blatt- oder Halmgut nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
Bei einem bekannten Ladewagen (AT 401135 B) ist unterhalb der Ebene des Kratzbodens im Bereich zwischen dem hinteren Ende des Kratzbodens und der geschlossenen hinteren Bordwand eine Fördereinrichtung vorgesehen, die über einen feststehenden Förderkanal das zu ladende Gut nach oben fördert. Dabei gelangt das zu ladende Gut mittels einer am Boden abgestützten Aufnahmeeinrichtung in den Bereich der Fördereinrichtung. Bei diesem bekannten Ladewagen ist eine separate Entladeeinrichtung vorgesehen, die durch ein mit Mitnehmern versehenes Förderband gebildet ist, das in der Transportstellung hinter der geschlossenen hinteren Bordwand über Hebel in einer vertikalen Lage gehalten ist.

   Zum Entladen wird die hintere Bordwand nach oben geschwenkt und dabei gleichzeitig die Entladeeinrichtung in eine im Wesentlichen horizontale Stellung geschwenkt, wobei ein Ende des Förderbandes nahe an das hintere Ende des Kratzbodens heranreicht und somit das obere Ende des Förderkanals überbrückt. (In diesem Bereich bleibt sonst oft das zu entladende Gut hängen, was händische Arbeit erfordert. )
Bei dieser Lösung ist es kaum mehr erforderlich, beim Entladen das zu entladende Gut von Hand aus über den Zwischenbereich zwischen dem Kratzboden und der Entladeeinrichtung zu befördern.

   Allerdings ergibt sich der Nachteil, dass neben der Aufnahme- und Ladeeinrichtung auch eine separate Entladeeinrichtung auf dem Ladewagen montiert und ständig mitgeführt werden muss.
Weiters wurde durch die DE 3103975 AI ein Ladewagen der eingangs genannten Art bekannt, bei dem die Aufnahme- und Ladeeinrichtung im Frontbereich des Ladewagens angeordnet ist. Dabei ist die Aufnahmeeinrichtung zwischen einer angehobenen Transport- und Entladestellung einerseits und einer auf den Boden abgesenkten Aufnahmestellung andererseits verschwenkbar, wobei die mit Schubstangen versehene und über zwei Achsen umlaufende Fördereinrichtung zusammen mit der Aufnahmeeinrichtung verschwenkt wird, und zwar zwischen einer nach hinten oben geneigten Ladestellung und einer nach vorne oben geneigten Transport- und Entladestellung.

   Zum Beladen wird das Gut von der am Boden abgestützten Aufnahmeeinrichtung in einen Förderkanal gefördert, in den die Schubstangen der Fördereinrichtung eingreifen und das Gut nach oben zum Kratzboden befördern, der das Gut nach hinten in den Laderaum schiebt.
Zum Entladen sind hinter der vorderen Bordwand vertikal voneinander beabstandete, antreibbare Austragwalzen vorgesehen, wobei zwischen der vorderen Bordwand und den Austragwalzen noch ein Querförderband angeordnet ist, mit dem das Gut seitlich neben dem Ladewagen abgeworfen wird.
Bei dieser Lösung greift die Transporteinrichtung in den Bereich zwischen dem vorderen Ende des Kratzbodens und den Austragwalzen ein.

   Dadurch wird beim Entladen das vom Kratzboden nach vorne geförderte Gut von der Fördereinrichtung etwas angehoben, wodurch es von den Austragswalzen leichter erfasst und auf das Querförderband abgeworfen wird.
Bei dieser Lösung ergibt sich der Nachteil, dass ebenfalls eine separate Entladeeinrichtung vorhanden sein muss und sich ausserdem durch das Querförderband und die Austragswalzen ein erheblicher Verlust an Stauraum für das Gut ergibt.
Ziel der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und einen Ladewagen der eingangs erwähnten Art vorzuschlagen, der sich durch einen einfachen Aufbau auszeichnet und bei dem auf eine separate Entladeeinrichtung verzichtet werden kann.

   Erfindungsgemäss wird dies bei einem Ladewagen der eingangs erwähnten Art durch die kennzeichnenden Merkmale des Anspruches 1 erreicht.
Durch die vorgeschlagenen Massnahmen ist sichergestellt, dass einerseits beim Beladen das Gut sicher in den Bereich des Kratzbodens gelangt und anderseits beim Entladen das vom Kratzboden nach hinten geförderte Gut durch die Fördereinrichtung der Aufnahme- und Ladeeinrichtung nach hinten ausgeworfen werden kann. Dadurch erübrigt sich die Anordnung einer separaten Entladeinrichtung, wie dies bei den bekannten Lösungen der Fall ist.
Gemäss Anspruch 2 ist vorgesehen, dass nur die Abdeckung der Fördereinrichtung verschwenkt wird. Dies ist insbesondere dann ausreichend, wenn die Fördereinrichtung lediglich aus einer Trommel mit ungesteuerten Mitnehmern ("fester Zinkenrotor") besteht.

   In diesem Fall laufen die Mitnehmer entlang einer Kreisbahn um, und eine zusätzliche Verschwenkung der Trommel wäre wirkungslos. Durch das Verschwenken der Abdeckung ist beim Entladen auf einfache Weise eine Förderebene für das zu entladende Gut sichergestellt, wobei der tangential abstehende Ansatz der Abdeckung der Trommel der Fördereinrichtung in jedem Betriebszustand den Förderbereich des Gutes begrenzt.
Wenn jedoch gemäss Anspruch 3 eine Steuerung der Mitnehmer (z.B. mittels einer Kurvenbahn) vorgesehen ist, dann ist es günstig, wenn auch diese Steuerung zusammen mit der Abdeckung verschwenkt wird. Andernfalls wäre die Winkellage der Mitnehmer wohl in einer der beiden Stellungen nicht optimal.

   Durch die Merkmale des Anspruches 4 ergibt sich der Vorteil, dass die Betätigungseinrichtung zum Verschwenken der Fördereinrichtung (z.B. zum Verschwenken der Abdeckung der Trommel) gleichzeitig auch zur Verriegelung der hinteren Bordwand verwendet wird. Dies kann z.B. dadurch realisiert werden, dass ein Fortsatz der Betätigungseinrichtung oder die Abdeckung der Trommel aussen an der hinteren Bordwand anliegt. Damit erübrigt sich die Anordnung einer separaten Verriegelungseinrichtung für die hintere Bordwand.
Gemäss Anspruch 5 ist vorgesehen, dass die Aufnahmeeinrichtung unabhängig von der Fördereinrichtung verschwenkbar ist. 
- 4 In der Aufnahmestellung ist die Aufnahmeeinrichtung abgesenkt und die Fördereinrichtung in der etwa senkrechten Stellung.

   Zum Umstellen in die Transportstellung wird nur die Aufnahmeeinrichtung angehoben, die Fördereinrichtung bleibt in der etwa senkrechten Stellung. (Wenn auch die Merkmale von Anspruch 4 verwirklicht sind, bleibt somit die hintere Bordwand verriegelt.) Zur Umstellung in die Entladestellung wird die Fördereinrichtung in die etwa horizontale Lage verschwenkt, die Aufnahmeeinrichtung bleibt angehoben. Ein weiteres Ziel der Erfindung ist es, eine Aufnahme- und Ladeeinrichtung für einen erfindungsgemässen Ladewagen vorzuschlagen, mit der es möglich ist, einen mit einem Kratzboden versehenen Wagen in einen erfindungsgemässen Ladewagen umzurüsten.

   Erfindungsgemäss wird dies durch die Merkmale des AnSpruches 6 erreicht.
Durch die vorgeschlagenen Massnahmen kann eine Aufnahme- und Ladeeinrichtung samt Halter vorgefertigt und an einem Ladewagen montiert werden.
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnung näher erläutert. Dabei zeigen:
Fig. 1 schematisch einen erfindungsgemässen Ladewagen; Fig. 2 die Aufnahme- und Ladeeinrichtung des Fahrzeuges nach der Fig. 1 in der Entladestellung; und Fig. 3 die Aufnah eund Ladeeinrichtung nach den Fig. 1 und 2 in der Ladestellung.
Der Ladewagen 8 weist im Bereich seiner Ladefläche einen in üblicher Weise mit Mitnehmern versehenen Kratzboden 7 auf, dessen Bewegungsrichtung umkehrbar ist und der von einem nicht dargestellten Motor antreibbar ist. Ein Ladeaufbau 12 des Ladewagens 8 weist eine vordere und zwei seitliche Bordwände 121, 122, sowie eine hochschwenkbare hintere Bordwand 5 auf.

   Dabei ist die hintere Bordwand 5 mit einem an deren freiem Ende angeordneten Verschlussrohr 6 versehen, das, wie *
- 5 noch erläutert werden wird, zur Verriegelung der hinteren Bordwand 5 dient.
Am Heck des Ladewagens 8 ist eine Aufnahme- und Ladeeinrichtung 20 angeordnet, die zwischen zwei Trägern 21 gehalten ist, die im Heckbereich des Ladewagens 8 unter dessen Ladeaufbau angeordnet sind.
Die Aufnahme- und Ladeeinrichtung 20 weist eine Fördereinrichtung 2 auf, die an einer Achse 1 gehalten und mittels eines nicht dargestellten Antriebs in Drehung versetzt werden kann.

   Dabei weist die Fördereinrichtung 2 eine Trommel 22 auf, die mit Mitnehmern 23 versehen ist, die in ihrer Lage in Bezug auf eine Diagonalebene der Trommel 22 mittels einer nicht dargestellten Steuereinrichtung während einer Drehung der Trommel 22 veränderbar ist, wobei die Veränderung der Lage im Wesentlichen in einer Änderung der Winkellage der
Mitnehmer 23 gegenüber der durch die Anlenkung 24 des jeweiligen Mitnehmers 23 gehenden Diagonalebene der Trommel 22 besteht. Es ist aber natürlich auch möglich, eine ungesteuerte Fördereinrichtung mit festem Zinkenrotor zu verwenden.

   Weiters ist eine Aufnahmeeinrichtung 14 an einer die beiden Träger 21 verbindenden Achse 25 schwenkbar gehalten.
Diese Aufnahmeeinrichtung 14 weist eine zur Führung über den Boden dienende Tastrolle 3 und einen über einen nicht dargestellten Antrieb antreibbaren Aufnehmer 26 auf, der das zu ladende Blatt- oder Halmgut 40 über einen Aufnahmekanal 27 der Fördereinrichtung 2 zuführt, wobei der Aufnahmekanal 27 an der Achse 25 angelenkt ist.
Die beiden Träger 21 sind weiters über eine Begrenzung 28 eines Förderkanals 15 miteinander verbunden. Dabei liegt diese Verbindung in Fahrtrichtung des Ladewagens gesehen vor der Fördereinrichtung 2.

   In dieser Begrenzung 28 sind Messer 10 gehalten, die mit einer Messersicherung 11 gesichert sind und in den Förderkanal 15 hineinragen. 
- 6 Wie insbesondere aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen ist, ragt der Förderkanal 15 bis knapp an das hintere Ende des Kratzbodens 7 heran, der um eine hintere und eine vordere Welle 13, 13' umläuft. Der Förderkanal 15 wird auch von einer Abdeckung 29 der Trommel 22 der Fördereinrichtung 2 begrenzt, durch die die Mitnehmer 23 hindurchgreifen. Diese Abdeckung 29 umschlingt die Trommel 22 teilweise und ist mit tangential abstehenden Ansätzen 30, 30' versehen, von denen der erstere in der in der Fig. 1 und 2 dargestellten Entladestellung als Förderauflage für das zu entladende Gut dient und in der in der Fig. 3 dargestellten Aufnahme- bzw.

   Ladestellung den Förderkanal 15 begrenzt.
Der Ansatz 30' weist mindestens einen verlängerten Arm 31 auf, der abgewinkelt ist. An diesem Arm 31 greift eine Zylinder-Kolbenanordnung 9 an, mit der die Abdeckung 29 zwischen der in den Fig. 1, 2 dargestellten Entladestellung und der in der Fig. 3 dargestellten Aufnahme- bzw. Ladestellung verschwenkt werden kann.

   Wie aus der Fig. 3 weiter zu ersehen ist, liegt bei geschlossener hinterer Bordwand 5 das Verschlussrohr 6 in einer Aufnahme 4 und wird mittels des Armes 31 der Abdeckung 29 bzw. der Zylinder-Kolbenanordnung 9 in der geschlossenen Lage gehalten, wobei der Arm 31 an der hinteren Bordwand 5 aussen anliegt.
Wie aus der Fig. 3 zu ersehen ist, liegt die Aufnahmeinrichtung 14 mit der Tastrolle 3 am Boden auf, wobei die Aufnahmeeinrichtung 14 bzw. deren mit Mitnehmern versehene Aufnehmer 26 von einem abschaltbaren Kettenantrieb oder von einem Motor, z.B. einem Hydraulikmotor, angetrieben wird. Die Aufnahmeeinrichtung 14 fördert das Blatt- oder Halmgut 40 in den Aufnahmekanal 27, wo dieses schräg nach oben steigt.

   Im oberen Bereich des Aufnahmekanals 27 wird das zu ladende Gut 40 von den Mitnehmern 23 der Fördereinrichtung 2 erfasst und im Förderkanal 15 hochgefördert, wobei das Gut gegebenenfalls von den Messern 10 zerkleinert wird. Das im Förderkanal 15 hochgeförderte Gut 40 wird vom Kratzboden 7 erfasst und in den vorderen Bereich des Ladewagens 8 befördert. Beim Aufnähme- und Ladevorgang drehen sich der Aufnehmer 26 und die Trommel 22 der Fördereinrichtung 2 in der gleichen Richtung, wobei die Abdeckung 29 (bzw. der tangentiale Ansatz 30 derselben) den Förderkanal 15 nach hinten zu begrenzt.

   Dabei greifen die Mitnehmer 23 der Fördereinrichtung 2 in den Bereich zwischen dem hinteren Ende des Kratzbodens 7 und der geschlossenen hinteren Bordwand 5 ein und ragen über die Förderebenen des Kratzbodens 7 nach oben hinaus.
Für die Transportstellung wird die Aufnahmeeinrichtung 14 ("Pick-up") angehoben und vom Antrieb getrennt. Zum Entladen wird zusätzlich die Abdeckung 29 der Trommel
22 (bei starrem Zinkenrotor) bzw. die Abdeckung 29 zusammen mit der Steuerung der Zinken (bei gesteuerten Zinken) mit der Zylinder-Kolbenanordnung 9 in die in der Fig. 2 dargestellte Lage verschwenkt, sodass der tangentiale Ansatz 30 der Abdeckung 29 in eine leicht nach hinten unten geneigte Lage gebracht wird, wobei gleichzeitig die hintere Bordwand 5 freigegeben und nach oben verschwenkt wird.

   Dabei befindet sich die Aufnahmeeinrichtung 14 (Pick-up) immer noch in der angehobenen, vom Antrieb getrennten Transportstellung. Bei der Entladung fördert der Kratzboden 7 das zu entladende Gut 40 nach hinten. Das Gut 40 wird durch die Mitnehmer
23 der Trommel 22 der Fördereinrichtung 2 vom hinteren Ende des Kratzbodens 7 auf die Abdeckung 29 der Trommel 22 (bzw. deren tangentialen Ansatz 30) befördert, der als Förderebene für das Abwerfen des Gutes 40 dient. Dabei bleibt die Drehrichtung der Trommel 22 beim Be- und Entladen gleich.
Wien, am
Hl [eta]lflflss

Claims (2)

e urgg3[section]*[beta]. , p a#c# #, . -. , s erre c Telefon: l +43 (1 ) 512 24 81 / Fax: a+43 (1 ) 513 76 81 / E-Mail: & repatent@aon.at Konto (PSK): 1480 708 BLZ 60000 BIC: OPSKATWW IBAN: AT19 6000 0000 0148 07081 480 708 MM/41821 Maschinenbau Otto Gruber Gesellschaft m.b.H. A-5760 Saalfelden am Stein. Meer (AT) An s p r ü c h e :
1. Ladewagen für Blatt- oder Halmgut mit einer hinteren Bordwand, einem Kratzboden und einer Aufnahme- und Ladeeinrichtung für das Gut, welche aus einer Aufnahmeeinrichtung und einer Fördereinrichtung besteht, wobei die Fördereinrichtung Mitnehmer für das Gut aufweist, wobei die Aufnahme- und Ladeeinrichtung am Heck des Ladewagens angeordnet ist und die hintere Bordwand zwischen einer geschlossenen und einer offenen Stellung verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (2) zwischen einer Aufnahme- und einer Entladestellung verschwenkbar gehalten ist, dass die Mitnehmer (23) der Fördereinrichtung (2) in den Bereich zwischen dem hinteren Ende des Kratzbodens (7) und der hinteren Bordwand (5) in deren geschlossener Stellung sowohl in der Aufnahmestellung wie auch in der Entladestellung hineinragen und dass die Fördereinrichtung (2)
in Verbindung mit dem Kratzboden (7) eine vollständige Entladeeinrichtung bildet.
1. Ladewagen (8) für Blatt- oder Halmgut (40) mit einer hinteren Bordwand, einem Kratzboden (7) und einer Aufnahmeund Ladeeinrichtung (20) für das Gut (40) , welche aus einer Aufnahmeeinrichtung (14) und einer Fördereinrichtung (2) besteht, wobei die Fördereinrichtung (2) zwischen einer Aufnahme- und einer Entladestellung verschwenkbar gehalten ist und Mitnehmer (23) für das Gut (40) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahme- und Ladeeinrichtung (20) am Heck des Ladewagens (8) angeordnet ist, dass die Mitnehmer (23) der Fördereinrichtung (2) in den Bereich zwischen dem hinteren Ende des Kratzbodens (7) und der hinteren Bordwand (5) in deren geschlossener Stellung sowohl in der Aufnahmestellung wie auch in der Entladestellung hineinragen, dass die hintere Bordwand (5)
zwischen einer geschlossenen und einer offenen Stellung verschwenkbar ist und dass die Fördereinrichtung (2) in Verbindung mit dem Kratzboden (7) eine vollständige Entladeeinrichtung bildet.
2. Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (2) der Aufnahme- und Ladeeinrichtung (20) durch eine Trommel (22) mit Mitnehmern (23) gebildet ist, wobei die Trommel (22) über einen Teil ihres Umfanges von einer von den Mitnehmern (23) durchgreifbaren Abdeckung (29) versehen ist, die auch eine Begrenzung eines Förderkanals (15) darstellt und mindestens einen - 2 tangential abstehenden Ansatz (30, 30') aufweist, und dass der tangential verlaufende Ansatz (30) der Abdeckung (29) der Trommel (22) der Fördereinrichtung (2) zwischen einer im Wesentlichen vertikalen bzw. in einem spitzen Winkel zur Vertikalen schräg nach hinten oben gerichteten Ladestellung und einer im Wesentlichen horizontalen oder in einem spitzen Winkel zur Horizontalen nach hinten unten verlaufenden Entladestellung verschwenkbar gehalten ist. 3.
Ladewagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel (22) eine Steuerung für die Mitnehmer (23) aufweist, wobei durch diese Steuerung die Winkellage der Mitnehmer (23) zur jeweils entsprechenden Diagonalebene der Trommel (22) während der Drehung der Trommel (22) verändert wird, und dass die Steuerung zusammen mit der Abdeckung (29) verschwenkbar ist.
4. Ladewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Betätigungseinrichtung, insbesondere eine Zylinder-Kolbenanordnung (9), für die VerSchwenkung der Fördereinrichtung (2) in der Ladestellung die hintere Bordwand (5) verriegelt.
5. Ladewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung (14) unabhängig von der Fördereinrichtung (2) zwischen einer Aufnahmestellung einerseits und einer Transport- und Entladestellung andererseits verschwenkbar ist.
6. Aufnahme- und Ladeeinrichtung für einen Ladewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer Aufnahme- und Ladeeinrichtung (20) für das Gut (40) , welche aus einer Aufnahmeeinrichtung (14) und einer Fördereinrichtung (2) besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (2) zwischen zwei an einem Fahrzeug montierbaren, im Wesentlichen in parallelen Ebenen ausgerichteten Trägern (21) schwenkbar angeordnet ist, dass an den Trägern (21)
- 3 weiters die Aufnahmeeinrichtung (14) für das zu ladende Blatt- oder Halmgut (40) um eine zwischen den Trägern (21) verlaufende, senkrecht zu diesen stehende Achse (25) schwenkbar gehalten ist, wobei die Drehrichtung der Aufnahmeeinrichtung (14) und der Fördereinrichtung (2) gleich ist und zwischen den Trägern (21) eine im montierten Zustand der Aufnahme- und Ladeeinrichtung (20) in Fahrtrichtung vor der Fördereinrichtung (2) angeordnete Begrenzung (28) eines Förderkanals (15) verläuft.
Wien, am Q6. April 2005
, i , Telefon: t +43 (1) 512 24 81 / Fax: ä+43 (1) 513 76 81 / E-Mail: 67 repatent@aon.at Konto (PSK): 1480 708 BLZ 60000 BIC: OPSKATWW IBAN: AT19 6000 0000 0148 07081 480 708
16/Ö/41821 A 8025/2005, A01D
Maschinenbau Otto Gruber Gesellschaft m.b.H. A-5760 Saalfelden am Stein. Meer (AT)
N e u e P a t e n t a n s p r ü c h e :
2. Ladewagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung (2) der Aufnahme- und Ladeeinrichtung (20), wie an sich bekannt, durch eine Trommel (22) mit Mitnehmern (23) gebildet ist, wobei die Trommel (22) über einen Teil ihres Umfanges von einer von den Mitnehmern (23) durchgreifbaren Abdeckung (29) versehen ist,
NACHGEREICHT - 2 die auch eine Begrenzung eines Förderkanals<(>15<)>darstellt und mindestens einen tangential abstehenden Ansatz(30, 30')aufweist, und dass der tangential verlaufende Ansatz(30)der Abdeckung (29) der Trommel<(>22<)>der Fördereinrichtung(2)zwischen einer im Wesentlichen vertikalen bzw. in einem spitzen Winkel zur Vertikalen schräg nach hinten oben gerichteten Ladestellung und einer im Wesentlichen horizontalen oder in einem spitzen Winkel zur Horizontalen nach hinten unten verlaufenden Entladestellung verschwenkbar gehalten ist.
Ladewagen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trommel(22), wie an sich bekannt, eine Steuerung für die Mitnehmer(23)aufweist, wobei durch diese Steuerung die Winkellage der Mitnehmer (23) zur jeweils entsprechenden Diagonalebene der Trommel (22) während der Drehung der Trommel (22) verändert wird, und dass die Steuerung zusammen mit der Abdeckung (29) verschwenkbar ist. Ladewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Betätigungseinrichtung, insbesondere eine Zylinder-Kolbenanordnung (9), für die Verschwenkung der Fördereinrichtung (2) in der Ladestellung die hintere Bordwand (5) verriegelt.
Ladewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmeeinrichtung<(>14<)>unabhängig von der Fördereinrichtung (2) zwischen einer Aufnahmestellung einerseits und einer Transport- und Entladestellung andererseits verschwenkbar ist. Aufnahme- und Ladeeinrichtung für einen Ladewagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer Aufnahme- und Ladeeinrichtung(20)für das Gut (40), welche aus einer Aufnahmeeinrichtung(14)und einer Fördereinrichtung<(>2<)>besteht, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinrichtung(2)in an sich bekannter Weise zwischen zwei an einem Fahrzeug montierbaren, im Wesentlichen in parallelen Ebe-
NACHGEREICHT - 3 nen ausgerichteten Trägern (21) schwenkbar angeordnet ist, dass an den Trägern (21, weiters die Aufnahmeeinrichtung(14, r das zu ladende Blatt- oder Halmgut ,40 um eine .wischen den Trägern (21, verlaufende, senkrecht zu diesen stehende Achse (25) schwenkbar gehalten rst wobei die Drehrichtung der Aufnahmeeinrichtung<(>14<)>und der FSrdereinrichtung (2) gleich ist und zwischen den Trägern(21, eine in montierten Zustand der Aufnahme- und Ladeeinrichtung(20, in Fahrtrichtung vor der Fördereinrichtung(2, angeordnete Begrenzung (28, eines Förderkanals (15) verläuft.
Wien, am ss $ep.2QQ[xi]
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2835049A1 (de) * 1977-08-19 1979-03-01 Bauer & Co Gmbh Reform Werke Selbstfahrende, insbesondere landwirtschaftliche arbeitsmaschine mit wechselaufbau
DE3103975A1 (de) * 1980-02-14 1981-11-19 Josef Ing. Wels Oberösterreich Leßlhumer Ladewagen fuer landwirtschaftliche erntegueter
AT401135B (de) * 1994-05-10 1996-06-25 Bauer & Co Gmbh Reform Werke An einem ladewagen für halm- und/oder blattgut vorgesehene entlade- und dosiereinrichtung für das entladegut

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AT401135B (de) * 1994-05-10 1996-06-25 Bauer & Co Gmbh Reform Werke An einem ladewagen für halm- und/oder blattgut vorgesehene entlade- und dosiereinrichtung für das entladegut

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