AT502907A1 - Auswuchtgewicht für drehende körper, insbesondere fahrzeugräder - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft ein Auswuchtgewicht zur Befestigung an einem Felgenhorn, wie im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschrieben.
Zum Auswuchten von Rädern, insbesondere Rädern für Kraftfahrzeuge, ist es Stand der Technik, statische und dynamische Unwucht durch Anbringen von Massekörpern, sogenannten Auswuchtgewichten, am Rad auszugleichen. Die Befestigung dieser Auswuchtgewichte erfolgt in den meisten Fällen entweder durch Klebebefestigung an der Felgeninnenseite oder durch formschlüssige Befestigung an den Felgenhörnern.
Bei den formschlüssig befestigten Auswuchtgewichten ist es Stand der Technik, einen Gewichtskö[phi]er mit einer Haltefeder bzw. Klammer, die das Felgenhorn teilweise umfasst, zu befestigen. Die Verbindung zwischen Gewichtskö[phi]er und Haltefeder kann dabei durch Formschluss oder Eingiessen der Haltefeder in den Gewichtskö[phi]er hergestellt werden.
Auswuchtgewichte zur Befestigung an PKW-Felgen haben meistens Massen beginnend mit 5 g, ansteigend in 5 g-Schritten, wobei die unterschiedlichen Massen der Auswuchtgewichte im allgemeinen durch Variation des Gewichtskörpers bei gleichbleibender Haltefeder erzielt wird.
Insbesondere bei den kleinen Auswuchtgewichten mit 5 g Masse ist es verhältnismässig aufwändig, das Auswuchtgewicht zweiteilig aus einer Haltefeder und einem Gewichtskörper auszubilden, weshalb in neuerer Zeit aus Wirtschaftlichkeitsgründen praktiziert wird, die erforderliche Masse des Auswuchtgewichts durch einen Grundkö[phi]er in Form einer vergrösserten Halteklammer und Verzicht auf einen eigenen Gewichtskö[phi]er zu erzielen.
Obwohl die Felgenhersteller bei der Festlegung des Felgenquerschnittes an Normvorschriften gebunden sind und z.B. die Felgenhornformen "B" oder "J" gewisse Funktionsmasse einhalten müssen, können die Felgenhornquerschnitte innerhalb der vorgegebenen Grenzen von Hersteller zu Hersteller unterschiedlich sein. Ist dadurch schon bei der bisherigen Kombination aus kleiner Haltefeder und Gewichtskö[phi]er ein zuverlässiger Sitz des Auswuchtgewichts auf dem Felgenhorn schwierig zu gewährleisten, verstärkt sich dieses Problem zusätzlich, wenn das Auswuchtgewicht lediglich durch einen Grundkö[phi]er in Form einer vergrösserten Haltefeder gebildet wird.
Die Vergrösserung der Haltefeder in Dicke und/oder Breite in Umfangsrichtung der Felge bewirkt eine höhere Biegesteif<i>gkeit, die eine verringerte Anpassungsfähigkeit des Auswuchtgewichts an unterschiedliche Felgenhorngeometrien verursacht.
Aufgabe der Erfindung ist es nunmehr, ein Auswuchtgewicht mit einem Grundkö[phi]er in Form einer Klammer bereitzustellen, das auch bei unterschiedlichen Felgenhorngeometrien einen zuverlässigen Sitz gewährleistet.
Die Aufgabe der Erfindung wird durch die im Kennzeichenteil des Anspruchs 1 wiedergegebenen Merkmale erreicht. Der vorteilhafte Effekt der erfmdungsgemässen Ausführung des Auswuchtgewichts besteht darin, dass das Auswuchtgewicht im Bereich der seitlichen Verjüngung bzw. des Durchbruchs an einem Schenkel lokal eine verringerte Biegefestigkeit bzw.
Torsionsfestigkeit aufweist.
Eine Massenzunahme des Grundkö[phi]ers durch Vergrösserung der Abmessungen gegenüber der Haltefeder kann erreicht werden durch Verlängerung der Schenkel, Vergrösserung der Breite in Umfangsrichtung oder Vergrösserung der Dicke bzw. Materialstärke des Auswuchtgewichts. Die Möglichkeit, die Länge der Schenkel zu vergrössern, ist dadurch begrenzt, dass der zum Reifen weisende erste Schenkel nicht in die Kontaktfläche zwischen Reifen und Felgehorn ragen bzw. den Reifen beschädigen darf, während der zur Felgenmittelachse näher gelegene, zweite Schenkel bei Verlängerung in den vom Felgenhersteller frei gestaltbaren Felgenbereich ragt und somit ein sicherer Sitz des Auswuchtgewichts in Frage gestellt ist. Die verbleibende Vergrösserung der Dicke bzw.
Breite in Umfangsrichtung der Felge erhöht jedenfalls das Widerstandsmoment des Querschnitts, wodurch das Auswuchtgewicht beim Aufweiten zum Aufbringen auf das Felgenhorn ein grösseres Biegemoment und eine dementsprechend grössere Montagekraft als die üblichen Haltefedern erfordert. Da die Masse des Ausgleichsgewicht gegenüber der zweiteiligen Ausführung unverändert ist, ist für einen sicheren Sitz des Auswuchtgewichts keine grössere Klemm taft als bisher erforderlich . Zusälzlich erhöh, eine höhere Klemmkraft die Gefahr emer Beschädigung der Fe.genoberfläche. Die Vejüngung an den Spanten bzw der Dur* bruch bewirk, eine lokale Reduktion des Widerstandsmoments und sonn, durch ehe letchte" Verformbarkeit des Schenkeis eine bessere Anpassungsfähigkeit des Auswuchtgewrchts an unterschiedliche Felgenhorngeometrien, sowie geringeren Kraftaufwand zur Montage bzw.
Demontage des Auswuchtgewtchts gegenüber einer Ausführung ohne Verjüngung an den seitlichen Stimkanten bzw. ohne Durchbruch.
Der Vorteil des Merkmals, dass der Hauptabschnitt des zweiten Schenkels emen Krümmungsradius aufweis,, der grösser oder gleich einem Krümmungsradius des Hauptabschnitts des ersten Schenkels ist, besteh, darin, dass die Berührungspunkte zwischen dem zweiten Schenkel und der Felgenhornoberfläche näher am Endabschnitt des zweiten Schenkels zu liegen kommen und somit ein längerer Hebelarm zur erforderen Aufweitung des Auswuchtgewichts beim Anbringen am Felgenhorn zur Verfügung eh,. Durch den grösseren Abstand zwischen Berttangspunk, am zweien Schenke, und dem Berüh ngspunk, am Scheielabschni steigt auch die wirksame Biege- bzw.
Verdrehlange des chenkels und sink, die Biege- und Torsionssteifigkeit des zwetten Schenkel und des Auswuchtgewichts insgesamt, wodurch wiederum eine erhöhte Toleranz gegenuto Schwankungen der Felgenhorngeometrie erzielt wird und ein sicherer Sttz des Auswuchtgewichts am Felgenhorn gewährleistet ist.
Eine vorteilhafte Wei.erbi.dung des erfmdungsgemässen Auswuchtgewichts besteht darin, die Verjüngung kreisbogenTormig in Form eines konkaven Einschnitts oder de Durchbruch im zweiten Schenkel kreisförmig auszubilden, da diese Kontur mittels gängager Werkzeuge einfach herzustellen ist.
Gemäss einem weiteren Anspnrch is, es von Vorteil, für die zumindest eine Verjüngung einen Krümmungsradius ausgewähl, aus einem Bereich mi, einer unteren Grenze von 2 "",, insbesondere 4 mm, vorzugsweise 6 mm und einer oberen Grenze von 10 mm, msbesondere 9 mm, vorzugsweise 8 mm, vorzusehen.
Bei Auswuchtgewichten m" emer Ma.se von 5 g und einer dementsprechende Grösse, kann dadurch die Verjüngung wettgehend auf einen Schenkel beschränk, und der Scheitelabschnitt von der Verjüngung unbeemfluss,
bleiben. Zur Erzielung einer symmetrischen Verformung bei der Montage des Auswuchtgewichts und einer gleichmässigen Verteilung der Klemmkräfte auf die Kontaktpunkte zwischen Auswuchtgewicht und Felgenhorn, ist es weiters günstig, gemäss einem weiteren Anspruch, an einem Schenkel zwei bezüglich einer Mittelebene symmetrische Verjüngungen auszubilden.
Sinngemäss ist für eine gleichmässige Verformung des Auswuchtgewichts auch eine bezüglich der Mittelebene symmetrische Anordnung des bzw. der Durchbrüche von Vorteil.
Gemäss einem weiteren Anspruch erzielt man ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Klemmkraft des Auswuchtgewichts und Anpassungsfähigkeit an schwankende Felgenhorngeometrien, wenn eine minimale Breite des Schenkels im Bereich der Verjüngung einen Wert, ausgewählt aus einem Bereich mit einer oberen Grenze von 95 %, insbesondere 92 %, vorzugsweise 88 % und einer unteren Grenze von 50 %, insbesondere 65 %, vorzugsweise 75 % bezogen auf eine maximale Gesamtbreite des Schenkels ausserhalb der Verjüngung aufweist.
Ein vergleichbares, vorteilhaftes Verhältnis zwischen Klemmkraft des Auswuchtgewichts und Anpassungsfähigkeit an schwankende Felgenhorngeometrien erzielt man,
wenn ein an zumindest einem Schenkel vorhandener Durchbruch nach einem weiteren Anspruch in Richtung der Breite eine Ausdehnung bezogen auf eine maximale Gesamtbreite des Schenkels, ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 5 %, insbesondere 8 %, vorzugsweise 12 % und einer oberen Grenze von 50 %, insbesondere 35 %, vorzugsweise 25 % aufweist.
Weitere vorteilhafte Ausführungsformen des erfindungsgemässen Auswuchtgewichts ergeben sich, wenn der Hauptabschnitt des zweiten Schenkels einen Krümmungsradius ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 9,5 mm und einer oberen Grenze von 14 mm aufweist, bzw. der Hauptabschnitt des ersten Schenkels einen Krümmungsradius ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 7 mm und einer oberen Grenze von 9,5 mm aufweist..
Durch diese Wahl der Krümmungsradien ist eine gute Anpassung des Auswuchtgewichts an unterschiedliche Felgenhorngeometrien möglich, wobei die kleineren Krümmungsradien bevorzugt bei Felgenhörnern von Leichtmetallfelgen und die grösseren Krümmungsradien bei Felgenhörnern von Stahlfelgen vorgesehen sind.
Die Ausbildung des Endabschnitts des zweiten Schenkels mit einem Krümmungsradius kleiner als 4 mm bewirkt, dass die Kante am Ende des zweiten Schenkels bei der Montage des Wuchtgewichts nicht mit der Oberfläche des Felgenhorns in Kontakt tritt und der zweite Schenkel durch diese zusätzliche Rundung ähnlich einer Schaufel eines Schis über die Felgenhornoberfläche gleitet.
Ahnlich vorteilhaft ist es, gemäss Anspruch 10, den Endabschnitt des ersten Schenkels mit einem Krümmungsradius der grösser oder gleich ist wie der KLrümmungsradius des Hauptabschnitts des ersten Schenkels oder gerade auszubilden.
Dadurch kann bei der Montage auch der erste Schenkel des Auswuchtgewichts mit verringertem Widerstand über das Felgenhorn gleiten, als wenn der Krümmungsradius des Hauptabschnitt des ersten Schenkels bis zur Endkante beibehalten wird.
Die Ausbildung des Scheitelabschnitts gemäss den Ansprüchen 11 und 12 mit einem Krümmungsradius im Anschlussbereich zum ersten Schenkel ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 2,0 mm und einer oberen Grenze von 3,5 mm bzw.
mit einem Krümmungsradius im Anschlussbereich zum zweiten Schenkel ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1,0 mm und einer oberen Grenze von 2,5 mm bewirkt exakt definierte Berührungspunkte zwischen dem Scheitelabschnitt des Grundkörpers und dem Felgenhorn, wobei aus den genannten Bereichen die kleineren Krümmungsradien, insbesondere für die Montage an Stahlfelgen geeignet sind, während die grösseren Krümmungsradien des Scheitelabschnitts für die Montage an Leichtmetallfelgen zu bevorzugen sind.
Der Grundkö[phi]er wird gemäss einem weiteren Anspruch vorteilhaft aus einem härtbaren Metall oder einer härtbaren Legierung, insbesondere Eisen oder Stahl hergestellt.
Da Auswuchtgewichte in grosser Anzahl benötigt werden ist es wirtschaftlich, für das Auswuchtgewicht als Hauptwerkstoff einen dieser Werkstoffe zu verwenden, die eine relativ hohe Dichte bei gleichzeitig hoher Festigkeit bzw. Härte aufweisen.
Ebenfalls aus wirtschaftlichen Gründen bietet es sich an, den Grundkö[phi]er nach einem weiteren Anspruch durch spanlose Umformung aus einem im wesentlichen rechteckigen Stanzteil herzustellen. Obwohl der Grundkö[phi]er selbstverständlich auch durch Urformen, z.B.
Giessen oder spanende Bearbeitung z.B. aus einem Halbzeug hergestellt sein kann, ist es bei grossen Stückzahlen aufgrund der niedrigeren Herstellkosten sinnvoll eine Abwicklung des Auswuchtgewichts durch Stanzen aus einem Metallblech herzustellen und diese anschliessend durch Umformen in die gewünschte Form zu bringen.
Gemäss den Ansprüchen 15 bis 18 hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der Stanzteil aus einem Stahl mit einem Kohlenstoffgehalt zwischen 0,65 Gew.-% und 0,8 Gew.-%, einem Siliziumgehalt zwischen 0,25 Gew.-% und 0,3 Gew.-%, einem Mangangehalt zwischen 0,5 Gew.-% und 0,7 Gew.-%, sowie einem Chromgehalt zwischen 0,25 Gew.-% und 0,35 Gew.-%, besteht.
Ein Stahl dieser Spezifikation besitzt die für ein Auswuchtgewicht erforderliche Festigkeit und Zähigkeit.
Ebenfalls vorteilhafte mechanische Eigenschaften für Herstellung und Gebrauch des Auswuchtgewichts erzielt man gemäss den Ansprüchen 19 bzw. 20, wenn der Stanzteil aus einem Stahl mit einer Streckgrenze zwischen 450 N/m<2>und 550 N/m<2>bzw. mit einer Bruchdehnung zwischen 15 % und 25 % besteht.
Bei hohen Anforderungen bezüglich Korrosionsfestigkeit ist es von Vorteil, gemäss einem weiteren Anspruch, den Grundkö[phi]er aus rostfreiem Stahl herzustellen. Dazu kann z.B. ein hochfester austenitischer Stahl oder ein nichtrostender Federstahl verwendet werden.
Weiters kann ein rostfreier, martensitischer Stahl mit einem Kohlenstoffgehalt ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 0,1 % und einer oberen Grenze von 0,2 % und einem Chromgehalt ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 10 % und einer oberen Grenze von 16 % verwendet werden, aus dem der Grundkö[phi]er 6 hergestellt wird.
Durch diese mechanische Spezifikation erträgt das Auswuchtgewicht die bei der Montage auftretende Auf weitung ohne Beschädigung und erzielt eine ausreichend hohe Klemmkraft und einen dementsprechend sicheren Sitz.
Für einen weitere vorteilhafte Beeinflussung von Festigkeit und Zähigkeit des Auswuchtgewichts ist in einer weiteren Ausführungsform vorgesehen, den Grundkö[phi]er einer Wärmebehandlung, insbesondere durch Härten oder Vergüten zu unterziehen.
Zur Erzielung einer optisch ansprechenden Oberfläche und zur Vermeidung von Oberflächenveränderungen des Auswuchtgewichts selbst bzw. der Kontaktstellen am Felgenhorn, ist es von Vorteil, wenn das Auswuchtgewicht nach zwei weiteren Ansprüchen zumindest bereichsweise eine Oberflächenbeschichtung, insbesondere aus Metall und/oder Kunststoff aufweist.
Da nach einer Neubereifung einer Felge die Auswuchtgewichte im allgemeinen neu positioniert werden müssen, ist es von Bedeutung, dass an den Berührungspunkten zwischen Auswuchtgewicht und Felgenhorn keine bleibenden Veränderungen an der Felgenoberfläche entstehen. Auch die Oberfläche des Auswuchtgewichts selbst soll auch nach mehrjähriger Einsatzdauer keine unansehnlichen Veränderungen, z.B. durch Korrosion, zeigen, was durch die genannte Oberflächenbeschichtung vermieden wird. Eine Oberflächenbeschichtung aus Kunststoff kann z.B. durch Tauchlackieren des Grundkö[phi]ers erfolgen.
Nach einem weiteren Unteranspruch ist es vorteilhaft, das Metall für eine Oberflächenbeschichtung aus einer Gruppe umfassend Zink, Chrom, Nickel, Kupfer, Zinn, Silber und Gold auszuwählen.
Durch Verwendung dieser Metalle als Oberflächenbeschichtung kann der Grundkö[phi]er vor dem Einfluss von stark korrosiven Medien, wie z.B. Streusalz geschützt werden sowie seine optische Erscheinung während der gesamten Gebrauchsdauer erhalten werden. Weiters ist es dadurch möglich, die Oberfläche des Auswuchtgewichts optisch, insbesondere nach Farbe und Glanzgrad an die Oberfläche der Felge anzupassen, wodurch der visuelle Gesamteindruck eines Rades nicht durch das Auswuchtgewicht beeinträchtigt wird.
Die Aufbringung der metallischen Oberflächenbeschichtung auf das Auswuchtgewicht kann z.B.
durch Eintauchen des Auswuchtgewichts in flüssiges Beschichtungsmetall erfolgen, eine elektrochemische Aufbringung gemäss Anspruch 26 durch ein galvanisches Verfahren hat sich für die Gleichmässigkeit der Oberflächengüte als auch wirtschaftlich vorteilhaft erwiesen, insbesondere, wenn eine grosse Anzahl von Auswuchtgewichten mit einem für Schüttgut geeigneten Verfahren z.B. Trommelgalvanisieren beschichtet wird.
Eine weitere günstige Ausführungsform des Auswuchtgewichtes besteht nach Anspruch 27 darin, wenn eine Dicke des Grundkö[phi]ers im Endabschnitt des ersten Schenkels durch zumindest eine Abschrägung geringer ist als im Hauptabschnitt des ersten Schenkels z.B. durch einen sich verjüngenden Querschnitt des Grundkö[phi]ers.
Dadurch kann der erste Schenkel des Auswuchtgewichts weiter in den Bereich zwischen Reifen und Felgenhorn vorragen und somit länger ausgeführt werden, ohne die Gefahr, dass die Reifenwand durch
Eindringen des ersten i
Schenkels beschädig, wird. Falls die Verjüngung auch auf der dem
Eindringen des ersten i Felgenhorn zugewandten Oberfläche des Sehenkels ausgeführt is, is, auch ^ den, dassa.
Ende des Schenke, bei der Montagedie Oberfläche des Felgenhorns ber<ü>hrt und durch eine scharfe Kante beschädigt.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Figuren dargesteUten Ausfflhrungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. ! eine Ansich, eines auf einem Rad montierten Auswuchtgewichtes;
Fig.2einen Schnitt durch ein Auswuch,gewich, enüang der Schnittlinie II-II in Fig.
i; ,. 3 eine Abwicklung eines erfindungsgemässen Auswuchtgewichts in Draufsicht;
Fig. 4 eine Schnitt durch eine weitere Ausführungsform des Auswuchtgewichts entlang den Linien II-II in Fig. 1;Fig.5eine Abwicklung der Ausführangsform des Auswuch,gewich,s gemäss Fig. 4 in
Draufsicht;Fig.6 einen Schnitt durch ein erfindungsgemässes Auswuchtgewich, im montierten
Zustand.
Einführend sei fes,gehal,en, dass in de un,ersciedlich beschriebenen Ausführungsformen liehe Teile mi, gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bau,eilbeze.chnungen verseh Z Twobei * er gesamt Besehreibung en"a,tenen Offenbarungen sanngemass luTgChe Teüe mi, gleichen Bezugszeichen bzw. gleiche Bau,eilbezeichnugen über werden könne. Auch sind die in der Beschreibung gewähl,en Lageangabe . wre ien, unten, seitlich usw. auf die unmittelbar beschriebene sowie darge teHte F.gur bezogen und sind bei einer Umänderung sinngemäss auf die neue Lage zu übertragen.
Wei,ers können auch Einzelmerkmaae oder Merk alskombinauonen aus dengezelg*n "nd beschriebenen unredlichen Ausflihrungsbeispielen ftir sich eagensandage, erfinderische oder erfindungsgemässe Lösungen darstellen.
NACHGEREICI-iT i io[phi]/17700 Fig. 1 zeigt ein Auswuchtgewicht 1, das an einem Rad 2, umfassend eine Felge 3, mit einem daraufmontierten Reifen 4 befestigt ist.
Das Auswuchtgewicht 1 ist dazu in Form einer Klammer auf einem Felgenhorn 5 aufgesetzt, das eine seitliche Führung für den Reifen 4 in der Felge 3 bildet.
Das Auswuchtgewicht 1 umfasst einen Grundkö[phi]er 6 mit einer maximalen Gesamtbreite 7 in Umfangsrichtung des Rades, die durch zwei bezüglich der durch die nicht dargestellte Radachse verlaufende Mittelebene 8 symmetrische Stirnkanten 9 begrenzt ist.
Zur Verbesserung der Anpassungsfähigkeit des Auswuchtgewichts 1 an das Felgenhorn 5 weist zumindest eine der beiden Stirnkanten 9 des Grundkö[phi]ers 6 eine Verjüngung 10 auf, durch die eine Breite 11 bewirkt wird, die geringer ist als die Gesamtbreite 7 des Grundkö[phi]ers 6 in Umfangsrichtung.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel sind an den beiden Stirnkanten 9 zwei Verjüngungen 10 in Form von Einschnitten ausgebildet, die bezüglich der Mittelebene 8 symmetrisch sind und eine kreisbogenförmige Kontur aufweisen. Abweichend von diesem Ausführungsbeispiel ist es jedoch auch möglich, dass die Verjüngungen 10 an den beiden Stirnkanten 9 nicht symmetrisch bezüglich der Mittelebene 8 angeordnet sind, z.B. indem nur an einer Stirnkante 9 eine Verjüngung 10 vorhanden ist. Weiters können an einer Stirnkante 9 auch zwei oder mehrere Verjüngungen 10 ausgebildet sein.
Abweichend von dem dargestellten Ausführungsbeispiel kann die Kontur einer Verjüngung 10 alle möglichen Formen annehmen, beispielhaft seien hierzu ein Schlitz in Richtung der Gesamtbreite 7, eine V-förmige Ausklinkung oder ein rechteckiger Einschnitt genannt.
Die Schnittdarstellung des Auswuchtgewichts 1 bzw. des Grundkö[phi]ers 6 in Fig. 2 zeigt einen halbkreisähnlichen Scheitelabschnitt 12, an den tangential ein erster Schenkel 13 und ein zweiter Schenkel 14 anschliessen. Der erste Schenkel 13 ist dabei gleichsinnig wie der Scheitelabschnitt 12 gekrümmt, während der zweite Schenkel 14 gegensinnig zum Scheitelabschnitt 12 gekrümmt ist.
Dieser Querschnitt ähnelt dadurch der Form eines Fragezeichens und ist an die Form eines Felgenhorns 5 angepasst, wobei im montierten Zustand des Auswuchtgewichts 1 der erste Schenkel 13 näher zum Radaussenu fang liegt, als der zweite Schenkel 14. Der erste Schenkel 13 umfasst einen an den Scheitelabschnitt 12 anschliessenden Hauptabschnitt 15, sowie einen daran anschliessenden Endabschnitt 16. Der zweite Schenkel 14 umfasst einen an den Scheitelabschnitt 12 anschliessenden Hauptabschnitt 17, sowie einen daran anschliessenden Endabschnitt 18.
Das Auswuchtgewicht 1 bzw. der Grundkö[phi]er 6 besitzt im wesentlichen eine gleichbleibende Dicke 19 von 1 mm, die in Verbindung mit der Fläche der Abwicklung und dem verwendeten Material die Masse des Auswuchtgewichts 1 bestimmt.
Die im folgenden angegebenen Krümmungsradien beziehen sich jeweils auf die der Oberfläche des Felgenhorns 5 zugewandte Innenfläche des Auswuchtgewichts 1. Bei diesem ersten Ausführungsbeispiel des Auswuchtgewichts 1, das für eine Montage auf einer Stahlfelge geeignet ist, besitzt der erste Schenkel 13 in seinem Hauptabschnitt 15 einen Krümmungsradius Ra von 9 mm, an den der Endabschnitt 16 mit einem Krümmungsradius Rb ebenfalls von 9 mm tangential anschliesst. Der zweite Schenkel 14 besitzt in seinem Hauptabschnitt 17 einen Krümmungsradius Rc von 13 mm und in seinem Endabschnitt 18 einen Krümmungsradius Rd von 3 mm.
Die stärkere Krümmung des zweiten Schenkels 14 im Endbereich 18 bewirkt, dass die Kante am Ende des Schenkels 14 bei der Montage des Auswuchtgewichts 1 nicht über die Oberfläche des Felgenhorns 5 kratzt. Nach der Entfernung des Auswuchtgewichts 1 sichtbare Riefen oder Kratzer in der Felgenoberfläche werden hierdurch weitgehend vermieden. Der Endabschnitt 16 des ersten Schenkels 13 weist eine Abschrägung 20 ähnlich einer Fase auf, bei der die Dicke 19 des Grundkö[phi]ers 6 im Endabschnitt 16 gegenüber dem Hauptabschnitt 15 verringert wird.
Die Abschrägung 20 ist vorteilhaft sowohl an der dem Felgenhorn 5 zugewandten Innenseite des Endabschnitts 16, als auch auf der gegenüberliegenden Aussenseite des Endabschnitts 16 ausgeführt, wodurch der erste Schenkel 13 bei der Montage ebenfalls leichter über die Oberfläche des Felgenhorns 5 gleitet.
Dadurch, dass der Krümmungsradius Rc des Hauptabschnitts 17 am zweiten Schenkel 14 grösser ist, als der Krümmungsradius Ra des Hauptabschnitts 15 am ersten Schenkel 13, rückt der Berührungspunkt zwischen zweitem Schenkel 14 und der Oberfläche des Felgenhorns 5 weiter an den Endabschnitt 18 des zweiten Schenkels 14, wodurch sich ein längerer Hebelarm zur Aufweitung des Auswuchtgewichts 1 beim Montieren auf dem Felgenhorn 5 ergibt, und dadurch eine leichtere Montage sowie eine bessere Anpassung an die Felgenhorngeometrie möglich ist.
Wie aus Fig. 1 erkennbar, sind die Verjüngungen 10 im Bereich der Stirnkanten 9 im Hauptabschnitt 17 des zweiten Schenkels 14 angeordnet.
Hergestellt ist der Grundkö[phi]er 6 aus einer härtbaren Legierung, im gegenständlichen Ausführungsbeispiel aus Stahl mit einem Kohlenstoffgehalt von 0,72 %, einem Siliziumgehalt von 0,28 %, einem Mangangehalt von 0,62 %, einem Phosphorgehalt von 0,011 %, einem Chromgehalt von 0,311 % und einem Aluminiumgehalt von 0,006 %, wobei bei den einzelnen Bestandteilen, die bei der Stahlherstellung regelmässig auftretenden Schwankungen vorhanden sein können. Die Streckgrenze dieses Materials liegt bei etwa 500 N/mm<2>und es besitzt eine Bruchdehnung von etwa 20 %. Die gekrümmte Form des Grundkörpers 6 wird durch Umformen aus einem ebenen Blechteil, insbesondere einem Stanzteil 21 hergestellt.
Grundsätzlich kann der Grundkö[phi]er 6 jedoch auch durch einen Giessvorgang oder durch spanende Bearbeitung aus einem Halbzeug oder sonstigen Verfahren hergestellt werden.
Um die optische Erscheinung der Oberfläche des Auswuchtgewichts 1 während der Gebrauchsdauer bestmöglich zu erhalten, ist der Grundkö[phi]er 6 mit einer nicht dargestellten Oberflächenbeschichtung ausgestattet. Diese umfasst eine galvanisch auf dem Grundkö[phi]er 6 abgeschiedene Zinkschicht, die zusätzlich mit einer Oberflächenschicht auf Kunststoffbasis in Form eines Lackes überzogen ist.
Fig. 3 zeigt eine Abwicklung einer möglichen Ausführungsform des Auswuchtgewichts 1, die gleichzeitig eine mögliche Kontur eines Stanzteils 21 vor der Umformung zum Grundkö[phi]er 6 bildet.
Diese besitzt einen weitgehend rechteckigen Grundumriss mit einer aus Scheitelabschnitt 12, erstem Schenkel 13 und zweiten Schenkel 14 zusammengesetzten Länge, sowie einer durch die Stirnkanten 9 begrenzten Gesamtbreite 7.
Der Bereich des Stanzteils 21, der nach der Umformung den zweiten Schenkel 14 bildet, weist an den Stirnkanten 9 zwei bezüglich der Mittelebene 8 symmetrische Verjüngungen 10 auf. Diese besitzen im dargestellten Ausführungsbeispiel eine kreisbogenförmige Kontur mit einem Krümmungsradius Rg von 6 mm. Die verbleibende, minimale Breite 11 zwischen den Verjüngungen 10 beträgt etwa 87 % der Gesamtbreite 7, dementsprechend beträgt der minimale Restquerschnitt zwischen den Verjüngungen 10 etwa 87 % des Querschnitts ausserhalb der Verjüngungen 10.
Durch geänderte Lage und Grösse der Verjüngun gen 10 kann dieser Wert zur Einstellung der Steifigkeit des zweiten Schenkels 14 verändert werden, z.B. eine Reduktion der Steifigkeit durch Verschiebung der Verjüngungen 10 in Richtung des Scheitelabschnitts 12 oder eine Erhöhung der Steifigkeit durch weniger tiefe Verjüngungen 10 in Richtung der Mittelebene 8. Fig. 3 zeigt weiters eine Bohrung 22 im Bereich des Scheitelabschnitts 12, der die Möglichkeit zum Ansetzen eines Werkzeuges zur Demontage des Auswuchtgewichts 1 vom Felgenhorn bietet.
Weiters können zur Verringerung der Gefahr von Oberflächenbeschädigungen bzw. zur Erleichterung der Montage und Demontage die Ecken des rechteckigen Grundumrisses durch Abschrägungen 23 entschärft werden.
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemässen Auswuchtgewichts 1 mit einem ähnlichen Querschnitt des Grundkö[phi]ers 6 wie in Fig. 2, das jedoch zur Montage an einer Leichtmetallfelge vorgesehen ist. Dabei werden für gleiche Teile gleiche Bezugszeichen bzw. Bauteilbezeichnungen wie in den vorangegangenen Fig. 1 bis 3 verwendet. Dieses Auswuchtgewicht 1 umfasst wiederum einen Grundkö[phi]er 6 mit einem im Schnitt halbkreisähnlichen Scheitelabschnitt 12, einem tangential daran anschliessenden ersten Schenkel 13 und einem tangential daran anschliessenden zweiten Schenkel 14.
Ein an den Scheitelabschnitt 12 anschliessender Hauptabschnitt 15 des ersten Schenkels 13 besitzt in diesem Ausführungsbeispiel einen Krümmungsradius Ra von 7 mm, ein an den Hauptabschnitt 15 anschliessender Endabschnitt 16 besitzt einen Krümmungsradius Rb, der gegen unendlich geht, d.h. die das Felgenhorn 5 berührende Oberfläche des Endabschnitts 16 hat die Form einer ebenen Fläche.
Der an den Scheitelabschnitt 12 anschliessende Hauptabschnitt 17 des zweiten Schenkels 14 hat einen Krümmungsradius Rc von 10 mm, der daran anschliessende Endabschnitt 18 des zweiten Schenkels 14 einen Krümmungsradius Rd von 3 mm. Man erkennt das wie im ersten Ausführungsbeispiel der Krümmungsradius Rc des Hauptabschnitts 17 am zweiten Schenkel 14 gleich oder grösser ist, als der Krümmungsradius Ra des Hauptabschnitts 15 am ersten Schenkel 13.
Die Dicke 19 des Grundkö[phi]ers 6 beträgt auch in diesem Ausführungsbeispiel 1 mm, wobei angemerkt sei, dass auch davon abweichende Dicken möglich sind. Der Endabschnitt 16 des ersten Schenkels 13 weist an seiner vom Felgenhorn abgewandten Oberfläche eine Abschrägung 20 auf, die ein weiteres Hineinragen des ersten Schenkels 13 in den Bereich zwischen Reifen 4 und Felgenhorn 5 erlaubt. Weiters kanndie Abschrägung in Form einer Fase wiederum auch auf der dem Felgenhorn 5 zugewandten Seite ausgeführt sein, um die Montage des Auswuchtgewichts zu erleichtern.
In diesem Ausführungsbeispiel ist anstatt von Verjüngungen 10 an den Stirnkanten 9 des Grundkö[phi]ers 6 ein Durchbruch 24 im Bereich des zweiten Schenkels 14 ausgebildet.
Dieser bewirkt, ähnlich wie die Verjüngungen 10, im ersten Ausführungsbeispiel eine Reduktion des Materialquerschnittes im zweiten Schenkel 14 und damit eine Reduktion der Steifigkeit des zweiten Schenkels 14.
Beim Scheitelabschnitt 12 weist der am ersten Schenkel 13 anschliessende Abschnitt einen Krümmungsradius Re von 3,3 mm und der an den Hauptabschnitt des zweiten Schenkels 14 anschliessende Abschnitt einen Krümmungsradius Rf von 2 mm auf.
In Fig. 5 ist die Abwicklung eines in Fig. 4 dargestellten Auswuchtgewichts 1 dargestellt. Diese entspricht wieder einer möglichen Kontur eines Stanzteiles 21, der zu einem Grundkö[phi]er 6 des Auswuchtgewichts 1 umgeformt werden kann.
Der Stanzteil 21 mit einem weitgehend rechteckigen Grundumriss besitzt eine Gesamtbreite 7 in Umfangsrichtung des Felgenhorns 5 und eine Länge, die sich aus der Abwicklung des Scheitelabschnitts 12 und der Schenkel 13, 14 zusammensetzt.
Im Bereich des zweiten Schenkels 14 weist der Grundkö[phi]er 6 einen Durchbruch 24 auf, der im Ausführungsbeispiel die Form eines Langlochs besitzt, das symmetrisch zur Mittelebene 8 angeordnet ist. Der minimale Restquerschnitt des zweiten Schenkels 14 ist in dieser Ausführung durch die zwischen dem Durchbruch 24 und den beiden Stirnkanten 9 verbleibenden Stege 25 bestimmt. Die Steifigkeit des zweiten Schenkels 14 kann wieder durch Veränderung des verbleibenden Restquerschnittes mittels Variation der Form und Grösse des Durchbruchs 24 sowie durch die Position des minimalen Querschnitts bzw. der Stege 25 beeinflusst werden.
Die Ecken des rechteckigen Grundumrisses des Stanzteils 21 sind durch Abschrägungen 23 entfernt.
Der Grundkö[phi]er 6 bzw. der Stanzteil 21 besteht in diesem Ausführungsbeispiel aus einem hochfesten, nicht rostenden Stahl, beispielsweise einem hochlegierten martensitischen Stahl, aus dem im weichgeglühten Zustand der Stanzteil hergestellt wird und nach Umformung zum Grundkö[phi]er 6 einer Vergütung zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit und Zähigkeit unterzogen ward. Dazu kann z.B. ein Stahl mit einem Massenanteil an Kohlenstoff von etwa 0,.2 % und einem Massenanteil an Chrom von 12 % gewähl, werden. Durch die Wahl eines rostfreien Materials benötigt diese Ausführungsform des Auswuchtgewichts 1 keine gesonderte Oberflächenbeschichtung.
Fig 6 zeig, einen Schnitt durch ein Felgenhorn 5 und ein daraufmontiertes Auswuehtgewich, ..
Dieses ist dabei gegenüber dem unmontierten Zustand durch die Aufweitung elastisch verformt. Dabei treten an den Berührungspunkten 26, 27, 28 und 29 zwischen Auswuchtgewicht 1 und Felgenhorn 5 Kontaktkräfte bzw. Klemmkräfte auf, die das AusMehrgewicht . in seiner Position auf dem Felgenhorn 5 fixieren. Im dargesteUten Ausführungsbeispiel gib, cs im Querschnitt vier Berührungspunkte, wobei jedoch insbesondere die Berührungspunkte 27 und 28 im Scheitelabschnitt 12 bei geänderter Felgenhomgeometrie in einem Punkt zusammenfallen können.
In Fig6 ist weiters in strichlierten Linien die Lage eies nicht erfindungsgemäss ausgeführten zweite Schenkels 30 dargestellt, dessen Hauptabschnitt einen kleineren Krümmungsradius als der Hauptabschnitt des ersten Schenkels 13 aufweist.
Der Abstand 3. zwischen dem Berührungspunkten 28 und 29 is< beim erfindungsgemässen Auswuchlgewich, 1 grösser als der ^sprechende Absind 32 beim strichlier, darges.el.ten zwetten Schenkel 30, da der Krümmungsradius Rc des Hauptabschnitts 17 grösser ist, als der Krümmungsradius Rades Bauabschnitts 15 des ersten Schenkels 13 und der Berührungspunkt 29 im Bereich des Endabschnittes 18 des zweiten Schenkels 14 hegt.
Der .weite Schenkel 14 wirk, somi, als längerer Hebel, um die beim Montieren des Auswuchtgewichts 1 erforderliche Aufweitung zu erziele, dementsprechend geringer is, d<t>e dazu erforderliche Kraft.
Sämtliche Angaben zu Wertebereichen i geges<äd>icher Besehreibung sind so zu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus ..umfassen, z.B. is, d<t>e Angabe , bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der untere Grenze 1 und der obere Greze 10 mitumfass. sind, d.h. sämtiiehe Teilbereich beginne mi, emer unteren Grenze von 1 oder grösser und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder we<t>uger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1 oder 5,5 bis 10.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögfiche Ausführungsvarianten des Auswuchtgewichts 1 wobei an dieser Stelle bemerk, sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell dargesteUten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist sondern vielmehr auch diverse Kombationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Vanationsmögliehkei, aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständhehe Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebie, igen Fachmannes lieg.
Es smd also auch sämtliche denkbaren Ausführungsvarianten, die durch Kombinationen einzelner Details der dargestellte und beschriebenen Ausführungsvariante möglich smd, vom Schutzumfang mitumfasst.
Der Ordnung halber sei abschliessend daraufhingewiesen, dass zum besseren Verständnis des Aufbaus des Auswuchtgewichts 1 dieses bzw. dessen Bestelle teilweise unmassstäblich und oder vergrössert undoder verkleinert dargestellt wurden.
Die den eigenständigen erfinderischen Losungen zugrundeliegende Aufgabe kann der BeSchreibung entnommen werden.
Vor allem können die einzelnen in den Fig. 1, 2, 3; 4, 5, 6 gezeigten Ausfühnangen den Gegenstand von eigenständigen, erfindungsgemässen Lösungen bilden.
Die diesbezüglichen, erfindungsgemässen Aufgabe und Lösungen sind den Detailbeschreibungen d<t>eser Figuren zu entnehmen.
Bezugszeichenaufstellung 1 Auswuchtgewicht 2 Rad 3 Felge 4 Reifen 5 Felgenhorn 6 Grundkörper 7 Gesamtbreite 8 Mittelebene 9 Stirnkante 10 Verjüngung 1 1 Breite 12 Scheitelabschnitt 13 Schenkel 14 Schenkel 15 Hauptabschnitt 1 6 Endabschnitt 17 Hauptabschnitt 18 Endabschnitt 19 Dicke 20 Abschrägung 21 Stanzteil 22 Bohrung 23 Abschrägung 24 Durchbruch 25 Steg
26 Berührungspunkt 27 Berüh rungspunkt 28 Berührungspunkt 29 Beriihrungspunkt 30 Schenkel 3 1 Abstand 2 Abstand
Claims (27)
1. Auswuchtgewicht (1 ) zur Befestigung an einem Felgenhorn (5), aufweisend einen Grundkö[phi]er (6) mit einem Scheitelabschnitt (12), sowie je einen an den Scheitelabschnitt (12) anschliessenden ersten und zweiten Schenkel, wobei der erste Schenkel (13) und der zweite Schenkel (14) jeweils einen an den Scheitelabschnitt (12) anschliessenden Hauptabschnitt (15; 17) und einen daran anschliessenden Endabschnitt (16; 18) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Schenkel mit einer Verjüngung (10) seiner Breite und/oder einem Durchbruch (24) ausgebildet ist und/oder dass der Hauptabschnitt (17) des zweiten Schenkels (14) einen Krümmungsradius aufweist, der grösser oder gleich einem Krümmungsradius des Hauptabschnitts (15) des ersten Schenkels (13) ist, wobei sich die Krümmungsradien auf die einander zugewandten Oberflächen des Grundkö[phi]ers (6) beziehen.
2. Auswuchtgewicht nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verjüngung (10) des Schenkels kreisbogenformig oder der Durchbruch (24) kreisförmig ausgebildet ist.
3. Auswuchtgewicht nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verjüngung (10) einen Krümmungsradius ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 2 mm, insbesondere 4 mm, vorzugsweise 6 mm und einer oberen Grenze von 10 mm, insbesondere 9 mm, vorzugsweise 8 mm aufweist.
4. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem zumindest einen Schenkel zwei bezüglich einer Mittelebene (8) symmetrische Verjüngungen (10) angeordnet sind, oder dass der zumindest eine Durchbruch (24) bezüglich der Mittelebene (8) symmetrisch angeordnet ist.
5. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine minimale Breite (11) des Schenkels im Bereich der Verjüngung (10) einen Wert, ausgewählt aus einem Bereich mit einer oberen Grenze von 95 %, insbesondere 92 %, vorzugsweise 88 % und einer unteren Grenze von 50 %, insbesondere 65 %, vorzugsweise 75 % bezogen auf eine maximale Gesamtbreite des Schenkels aufweist.
6. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchbruch (24) in Richtung der Breite eine Ausdehnung bezogen auf eine maximale Gesamtbreite (7) des Schenkels, ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 5 %, insbesondere 8 %, vorzugsweise 12 % und einer oberen Grenze von 50 %, insbesondere 35 %, vorzugsweise 25 % aufweist.
7. Auswuchtge wicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptabschmtt (17) des zweiten Schenkels (14) einen Krümmungsradius ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 9,5 mm und einer oberen Grenze von 14 mm aufweist.
8. Auswuchtge wicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptabschnitt (15) des ersten Schenkels (13) einen Krümmungsradius ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 7 mm und einer oberen Grenze von 9,5 mm aufweist.
9. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (18) des zweiten Schenkels (14) einen Krümmungsradius kleiner als 4 mm aufweist.
10. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Endabschnitt (16) des ersten Schenkels (13) einen Krümmungsradius grösser oder gleich als der Krümmungsradius des Hauptabschnitts (15) des ersten Schenkels (13) aufweist oder gerade ausgebildet ist.
11. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheitelabschnitt (12) im Anschlussbereich zum ersten Schenkel
12. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Scheitelabschnitt (12) im Anschlussbereich zum zweiten Schenkel
13. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkö[phi]er (6) aus einem härtbaren Metall oder einer härtbaren Legierung, insbesondere Eisen oder Stahl hergestellt ist.
(13) einen Krümmungsradius ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 2,0 mm und einer oberen Grenze von 3,5 mm aufweist.
14. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkö[phi]er (6) durch spanlose Umformung hergestellt ist, insbesondere aus einem im wesentlichen rechteckigen Stanzteil (21).
(14) einen Krümmungsradius ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1,0 mm und einer oberen Grenze von 2,5 mm aufweist.
15. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkö[phi]er (6) aus einem Stahl mit einem Kohlenstoffgehalt zwischen 0,65 Gewichts-% und 0,8 Gewichts-% besteht.
16. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Anspriiche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkö[phi]er (6) aus einem Stahl mit einem Siliziumgehalt zwischen 0,25 Gewichts-% und 0,3 Gewichts-% besteht.
17. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkö[phi]er (6) aus einem Stahl mit einem Mangangehalt zwischen 0,5 Gewichts-% und 0,7 Gewichts-% besteht.
18. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkö[phi]er (6) aus einem Stahl mit einem Chromgehalt zwischen 0,25 Gewichts-% und 0,35 Gewichts-% besteht.
19. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkö[phi]er (6) aus einem Stahl mit einer Steckgrenze ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 350 N/mm<2>, insbesondere 400 N/mm<2>, vorzugsweise 450 N/mm<2>und einer oberen Grenze von 700 N/mm<2>, insbesondere 625 N/mm<2>, vorzugsweise 550 N/mm<2>besteht.
20. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkö[phi]er (6) aus einem Stahl mit einer Bruchdehnung zwischen 15 % und 25 % besteht.
21. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkö[phi]er (6) aus rostfreiem Stahl, insbesondere einem Stahl mit einem Kohlenstoffgehalt ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 0,1 % und einer oberen Grenze von 0,2 % und einem Chromgehalt ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 10 % und einer oberen Grenze von 16 % besteht.
22. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkö[phi]er (6) wärmebehandelt ist.
23. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkö[phi]er (6) zumindest bereichsweise eine Oberflächenbeschichtung aufweist.
24. Auswuchtgewicht nach Anspruch 23, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenbeschichtung durch eine Metallschicht und/oder eine Kunststoffschicht gebildet ist.
25. Auswuchtgewicht nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, dass die Metallschicht aus einer Gruppe umfassend Zink, Chrom, Nickel, Kupfer, Zinn, Silber und Gold ausgewählt ist.
26. Auswuchtgewicht nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet, dass die Oberflächenbeschichtung galvanisch aufgebracht ist.
27. Auswuchtgewicht nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Dicke des Grundkö[phi]ers (6) im Endabschnitt (16) des ersten Schenkels (13) durch zumindest eine Abschrägung zumindest bereichsweise geringer ist als im Hauptabschnitt (15) des ersten Schenkels (13).
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