AT503103A4 - Vorrichtung zum lösbaren verbinden der socken eines sockenpaares - Google Patents

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Description


  Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum lösbaren Verbinden der Socken oder Strümpfe eines Paares, wobei an jeder Socke des Sockenpaares ein Verbindungselement angeordnet ist.
Nach dem Waschen einer grösseren Menge an Sockenpaaren ergibt sich das Problem, dass zusammengehörige Socken üblicherweise langwierig einander zugeordnet werden müssen. Zur Lösung dieses Problems und zur Aufbewahrung von Sokken ist es bekannt (GM 92 16 230 U1), die beiden Socken eines Sockenpaares mittels Druckknöpfen lösbar an einem bandförmigen Träger anzubringen. Die beiden Socken mittels Druckknöpfen gegeneinander zu befestigen offenbart die DE 198 35 471 A1. Da derartige Druckköpfe üblicherweise mit den Socken vernietet sind, wird dadurch der Tragekomfort der Socken erheblich beeinträchtigt. Insbesondere da sich dadurch unangenehme Druck- bzw.

   Scheuerstellen für den Träger ergeben.
Um derartige Druckstellen zu vermeiden ist es bekannt (US 4 165 555, DE 20102671 U1) Socken oder Strümpfe mittels Klettverschlüssen paarweise miteinander zu verbinden. Durch diese Massnahme ist allerdings kein ausreichender Zusammenhalt der beiden Socken gewährleistet, so dass sich die beiden Socken während eines Waschvorganges voneinander lösen können und der gewünschte Zweck nicht erfüllt ist.
Ausgehend von einem Stand der Technik der eingangs geschilderten Art liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde eine einfach handhabbare Lösung vorzuschlagen um Kleidungsstücke, wie Socken oder Strümpfe, paarweise lösbar und unverlierbar miteinander zu verbinden, ohne einen übermässigen Manipulationsaufwand beim Verbinden der Socken in Kauf nehmen zu müssen.
Die Erfindung löst diese Aufgabe dadurch,

   dass die Verbindungselemente ringförmig ausgebildet sind, wobei wenigstens eines der beiden Verbindungselemente ein offenes Ringteil ist, dessen Enden einander überlappen und im Überlappungsbereich federnd aneinandergepresst sind.
Die vorzugsweise metallischen ringförmigen Verbindungselemente werden wahlweise in den Sockenbund eingefädelt, an den Socken oder Strümpfen angenäht oder in entsprechende Schlaufen eingesetzt. Durch das Vorsehen der ringförmigen Verbindungselemente ist stets ein sicherer Halt der beiden Paarteile zueinander gewährleistet. Ein rasches Verbinden der beiden Paarelemente miteinander bzw. ein Lösen derselben ist durch das offene Ringteil in einfacher Weise möglich, dessen Enden einander überlappen und im Überlappungsbereich federnd aneinandergepresst sind.

   Dieses nach Art eines Schlüsselringes aufgebauten Ringteil stellt somit bei sicherem Halt aufgrund der Federwirkung eine rasche Handhabbarkeit sicher.
Entspricht die Verbindungselementbreite in radialer Richtung im Überlappungsbereich wenigstens der doppelten Verbindungselementdicke des übrigen Umfangsbereiches, so ist eine sicherer Halt des offenen Ringteils an der jeweiligen Socke dadurch gewährleistest, dass durch die Verbreiterung der Verbindungselementdicke ein ungewolltes Ausfädeln der Verbindungselemente aus der Socke vermieden wird.

   Ist die Verbindungselementdicke senkrecht zur Ringebene zudem über den gesamten Umfang zumindest annähernd gleich, wird der Tragekomfort durch diese Verbindungselemente kaum beeinträchtigt.
Eine verbesserte Handhabbarkeit beim Verbindung und Lösen der beiden Verbindungselemente ergibt sich, wenn der Überlappungsbereich der Enden des Verbindungselementes in einem Winkelbereich zwischen 30[deg.] und 90[deg.], insbesondere zwischen 30[deg.] und 45[deg.] des Verbindungselementumfanges liegt.

   Durch diese Massnahme - t
-    *
< können die beiden Verbindungselemente vorteilhaft ineinander bzw. auseinander geschoben werden.
Soll das Verbindungselement für Dritte nicht sichtbar sein, kann an jeder Socke ein das Verbindungselement überdeckender Ansatz vorgesehen sein, der vorzugsweise gemeinsam mit dem Verbindungselement am jeweiligen Socken angenäht ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand eines schematischen Ausführungsbeispiels dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur lösbaren Verbindung zweier Socken in Draufsicht und
Fig. 2 und 3 ein vergrössertes Verbindungselement in Vorderansicht und Stirnansicht.
Eine Vorrichtung zum lösbaren Verbinden der Socken 1 eines Sockenpaares umfasst an jeder Socke 1 des Sockenpaares ein in den Sockenbund 4 eingefädeltes Verbindungselement 2.

   Die Verbindungselemente 2 sind ringförmig ausgebildet, wobei im dargstellten Ausführungsbeispiel beide Verbindungselemente offene Ringteile sind, deren Enden 3 einander überlappen und im Überlappungsbereich B federnd senkrecht zur Ebene aneinandergepresst sind. Die Verbindungselemente 2 können aber auch mittels einer Naht 4 am Sockenbund angenäht sein.
Um ein ungewolltes ausfädeln der Verbindungselemente 2 zu vermeiden und um die Verbindungselementdicke möglichst gering zu halten entspricht die Verbindungselementbreite V in radialer Richtung im Überlappungsbereich rund der doppelten Verbindungselementdicke D des übrigen Umfangsbereiches und ist die Verbindungselementdicke D senkrecht zur Ringebene über den gesamten Umfang zumindest annähernd gleich (Fig. 3).

   Ein einfacher Manipulationsaufwand bei gutem Halt der Enden 3 der Verbindungselemente ergibt sich bei einem Überlappungswinkel [alpha] von rund 45[deg.]. <*!-
In Fig. 2 ist angedeutet, dass an jeder Socke 1 ein das Verbindungselement 2 überdeckender Ansatz 5 vorgesehen sein kann, der beispielsweise gemeinsam mit dem Verbindungselement 2 über eine Naht mit dem Socken 1 vernäht ist.

Claims (5)

Bettina Wimmer Eck 12 4845 Rutzenmoos P a t e n t a n s p r ü c h e :
1. Vorrichtung zum lösbaren Verbinden der Socken oder Strümpfe eines Paares, wobei an jeder Socke des Sockenpaares ein Verbindungselement angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselemente (2) ringförmig ausgebildet sind, wobei wenigstens eines der beiden Verbindungselemente (2) ein offenes Ringteil ist, dessen Enden (3) einander überlappen und im Überlappungsbereich (B) federnd aneinander gepresst sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1 , dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselementbreite (V) in radialer Richtung im Überlappungsbereich wenigstens der doppelten Verbindungselementdicke (D) des übrigen Umfangsbereiches entspricht.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindungselementdicke (D) senkrecht zur Ringebene über den gesamten Umfang zumindest annähernd gleich ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Überlappungsbereich (B) der Enden (3) des Verbindungselementes (2) zwischen 30 und 90[deg.], insbesondere zwischen 30 und 45[deg.] des Verbindungselementumfanges liegt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an jeder Socke (1) ein das Verbindungselement (2) überdeckender Ansatz (5) vorgesehen ist.
Rutzenmoos, am Bettina Wimmer:
AS. o o[alpha] &**. k//m*r'
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