AT503156B1 - Treppe für doppelstock-schienenfahrzeuge - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung bezieht sich auf eine Treppe für Doppelstock-Schienenfahrzeuge. Die Treppe ist aus einzelnen, jeweils selbsttragend ausgeführten Trittstufen (1) gebildet, die durch Anschrauben mit dem Wagenkasten-Rohbau (2) verbunden sind.
Description
österreichisches Patentamt AT 503 156 B1 2011-05-15
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine Treppe für Doppelstock-Schienenfahrzeuge.
[0002] Bei doppelstöckigen Schienenfahrzeugen ist es üblich, die den Unterstock und den Oberstock verbindende Treppe aus Blechen herzustellen, die durch Schweißen miteinander verbunden sind. Die so gebildete Unterkonstruktion dient der Aufnahme von begehbaren Belägen. Bei dieser Bauweise ist nachteilig, dass dieses vorgefertigte Treppenteil als Ganzes in den Rohbau des Wagenkastens eingebracht und dort angeschweißt werden muss. Durch die Größe dieses Treppenteils ist der Einbau erschwert, wobei zwischen dem Wagenkasten-Rohbau und dem Treppenteil vorliegende Maßabweichungen, die selten zu vermeiden sind, weitere Schwierigkeiten bei der Montage bereiten.
[0003] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Treppe für Doppelstock-Schienenfahrzeuge auf möglichst einfache Weise so zu gestalten, dass ihr Einbau wesentlich einfacher und weitgehend unabhängig von Maßtoleranzen vorgenommen werden kann.
[0004] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Treppe aus einzelnen, jeweils selbsttragend ausgeführten Trittstufen gebildet ist, die durch Anschrauben mit dem Wagenkasten-Rohbau verbunden sind.
[0005] Die mit dem Gegenstand nach der Erfindung erzielbaren Vorteile bestehen insbesondere darin, dass die Trittstufen der Treppe als Einzelteile vorgefertigt werden können, beispielsweise sehr kostengünstig durch einfaches Abschneiden von einem winkelförmigen Strangpress-Profil oder von einem winkelförmigen Sandwich-Paneel aus Aluminium. In diesen Fällen zeichnet sich die Treppe auch durch ein geringes Gewicht aus. Am Wagenkasten-Rohbau werden nur wenige, einfache Aufnahmestellen für die Trittstufen benötigt, wobei große Fertigungstoleranzen zugelassen werden können. Die erfindungsgemäße Treppe ist durch Anschrauben einfach und schnell montierbar. Gegenüber dem früher üblichen Anschweißen entfällt durch das- Anschrauben jeglicher Richtaufwand für den Wagenkasten-Rohbau und die Treppe bei deren Einbau.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Im Weiteren wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels näher beschrieben, das in der Zeichnung prinzipartig dargestellt ist.
[0008] Die Zeichnung zeigt eine Treppe eines Doppelstock-Schienenfahrzeuges und einen der Treppe benachbarten Bereich des Wagenkasten-Rohbaus, in einer perspektivischen Ansicht.
[0009] Die Treppe besteht aus einzelnen Trittstufen 1, die jeweils selbsttragend ausgeführt sind. Jede dieser Trittstufen 1 ist im vorliegenden Beispiel durch ein winkelförmiges Sandwich-Paneel aus Aluminium gebildet. Alternativ können die Trittstufen 1 jeweils aus einem winkelförmigen Strangpress-Profil bestehen. Die Trittstufen 1 können mit einem Gehbelag versehen oder an ihrer metallischen Trittfläche so strukturiert sein, dass ein rutschfreies Betreten durch Fahrgäste gewährleistet ist.
[0010] Die Trittstufen 1 sind jeweils durch Anschrauben mit dem Wagenkasten-Rohbau 2 verbunden, und zwar mit am Rohbau 2 befestigten Auflagewinkeln 3. Die winkelförmigen Trittstufen 1 treffen jeweils an Winkelstücken 4 zusammen, die parallel zu den Trittstufen 1 in Querrichtung verlaufen und rohbauseitig angeschlossen sind. Diese Winkelstücke 4 wirken als Anschläge für die Trittstufen 1 und erleichtern zusätzlich deren Einbau. 1/3
Claims (5)
- österreichisches Patentamt AT 503 156 B1 2011-05-15 Patentansprüche 1. Treppe zur Verbindung von Unterstock und Oberstock von Doppelstock-Schienenfahrzeugen, dadurch gekennzeichnet, dass die Treppe aus einzelnen, jeweils selbsttragend ausgeführten Trittstufen (1) gebildet ist, die durch Anschrauben mit dem Wagenkasten-Rohbau (2) verbunden sind.
- 2. Treppe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittstufen (1) an jeweilige Auflagewinkel (3) des Wagenkasten-Rohbaus (2) angeschraubt sind.
- 3. Treppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittstufen (1) jeweils aus einem winkelförmigen Strangpress-Profil bestehen.
- 4. Treppe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittstufen (1) jeweils durch ein winkelförmiges Sandwich-Paneel aus Aluminium gebildet sind.
- 5. Treppe nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Trittstufen (1) jeweils an Winkelstücken (4) Zusammentreffen, die parallel zu den Trittstufen (1) in Querrichtung verlaufen und rohbauseitig angeschlossen sind. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen 2/3
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