AT503172A1 - Elektrische installationsanordnung, sowie verfahren zum betrieb einer elektrischen installationsanordnung - Google Patents

Elektrische installationsanordnung, sowie verfahren zum betrieb einer elektrischen installationsanordnung Download PDF

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AT503172A1 AT0014606A AT1462006A AT503172A1 AT 503172 A1 AT503172 A1 AT 503172A1 AT 0014606 A AT0014606 A AT 0014606A AT 1462006 A AT1462006 A AT 1462006A AT 503172 A1 AT503172 A1 AT 503172A1
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Description


  <>[iota]\
29048/lh
Die Erfindung betrifft eine Anzeige-/Steuereinheit mit einer Datenverarbeitungseinheit zur Auswertung von Zustandssignalen und zum Generieren von Steuer-, Auslöse-, Anzeige- und/oder Informationssignalen, sowie mit wenigstens einer ersten Schnittstelle zum Empfang der Zustandssignale wenigstens einer Mess-/Auswerteeinheit und/oder wenigstens eines Schaltgeräts, und zum Übertragen der Steuer- und/oder Auslösesignale an die Mess-/ Auswerteeinheit und oder das Schaltgerät, und wenigstens einer zweiten Schnittstelle, welche als aktive Funkschnittstelle ausgebildet ist, zum Senden der Informationssignale an ein Benutzerendgerät und Empfang der Steuer- und/oder Auslösesignale vom Benutzerendgerät.
Es sind Leistungsschalter mit Sensoren und einer Steuereinrichtung,, sowie mit einer drahtgebundenen Schnittstelle zur Übermittlung der Sensordaten bzw.

   von Auslösesignalen innerhalb des Leistungsschalters bekannt. Es sind weiters Schalter mit einer drahtlosen Schnittstelle zum Austausch aktueller Daten mit anderen "Teilnehmern", etwa anderen Schaltgeräten oder einem PCibekannt.
Nachteilig an derartigen Anzeige-/Steuereinheiten ist, dass diese lediglich die Daten eines einzigen Schaltgeräts bzw. einer einzigen, in dem Schaltgerät angeordneten Mess-/ Auswerteeinheit auswerte . Dadurch weist notgedrungen ein jedes Schaltgerät eine solche Anzeige-/Steuereinheit auf. Dadurch ist ein weiteres Gerät notwendig, etwa ein mit der Schaltungsanordnung verbundenes Benutzerendgerät, wie etwa ein PC, um den Status der Schaltungsanordnung an einer zentralen Stelle zu veranschaulichen bzw. zu bewerten.

   Dies macht notwendig, dass das betreffende Benutzerendgerät ständig eingeschaltet und mit der Schaltungsanordnung verbunden ist, um die gesamte Schaltungsanordnung ständig zu überwachen. Ohne aktives Benutzerendgerät "arbeitet" jedes Schaltgerät separat und für sich allein, sodass das Feststellen physikalischer Parameter in einem der Schaltgeräte, welche auf einen sich anbahnenden Defekt hinweisen könnten, nicht ausgewertet werden kann<bbzw. mit weiteren Messungen in anderen Schaltgeräten verglichen werden kann.

   Auch eine gezielt selektive Auslösung einzelner Schaltgeräte und das gezielte selektive Abschalten einzelner Schaltstrecken ist daher nur bedingt bzw. gar nicht möglich, was sowohl zur Gefährdung der Schaltungsanordnung als auch der Menschen in deren Umgebung führen kann, sowie bei zu häufigem Auslösen zu unnötig häufigen Ausfällen und den damit einhergehenden Kosten führt.

   Aufgabe der Erfindung ist es daher eine Anzeige-/Steuereinheit der eingangs genannten Art anzugeben, mit welcher die genannten Nachteile vermieden werden können, mit welcher die Sicherheit und die Zuverlässigkeit einer Schaltungsanordnung erhöht werden kann und mit welcher der Geräte- und Installationsaufwand im Bereich der Schaltungsanordnung reduziert werden kann.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass die erste Schnittstelle als aktive Funkschnittstelle ausgebildet ist.
Dadurch kann die Anzeige-/Steuereinheit von der Mess-/Auswerteeinheit und/oder dem Schaltgerät getrennt werden und räumlich an anderer Stelle angeordnet werden. Dadurch ist es auch möglich,mit einer einzelnen Anzeige-/Steuereinheit mehrere Schaltgeräte zu steuern bzw. die Zustandssignale mehrerer Mess-/Auswerteeinheit zu empfangen, zu verarbeiten und zu überwachen.

   Dadurch ist es möglich mit einer einzigen Anzeige/Steuereinheit eine vorgebbare Anzahl Steuergeräte und/oder Mess-/Auswerteeinheilrzu steuern bzw. kontrollieren. Dadurch kann eine zentrale Anzeige-/Steuereinheit einen besseren Gesamtüberblick über die elektrischen Vorgänge in einer elektrischen Schaltungsanordnung erlangen und Fehler besser kontrollieren, indem z.B. auch Schaltgeräte abgeschaltet werden können, welche an sich noch innerhalb vorgegebener Grenzwerte sein können, ohne dass hiezu ein PC ständig eingeschaltet und mit der Schaltungsanordnung verbunden sein muss. Dadurch kann die Sicherheit in einer elektrischen Schaltungsanordnung erhöht werden. Zudem kann verhindert werden, dass Schaltgeräte abschalten, wenn die Anzeige/Steuereinheit erkennt, dass es sich um eine bekannte, lediglich temporäre Fehlerquelle, wie etwa das Hochfahren einer Maschine, handelt.

   Insgesamt kann dadurch bei geringem Schaltgeräteaufwand, sowie bei geringem Verkabelungsaufwand eine gute und sichere Überwachung der Schaltungsanordnung erreicht werden, wodurch die Sicherheit der Schaltungsanordnung sowie der Menschen in deren Umfeld erhöht wird, als auch die Fehlauslösungen minimal gering werden können, wodurch eine solcherart geschützte Schaltungsanordnung eine hohe Aktivzeit aufweist. Eine derartige, von den Schaltgeräten separierte Anzeige-/Steuereinheit kann auch in eine Steuereinheit für eine Haustechnikanlage integriert werden.
In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die zweite Schnittstelle zum Senden und Empfangen von Daten vorgesehen ist, welche gemäss einem im Wesentlichen standardisierten Datenübertragungsprotokoll codiert sind, insbesondere *
Bluetooth, GSM, UMTS, WLAN, ZIGBEE.

   Dadurch kann ein breiter Anwendungsbereich mit vielen unterschiedlichen Benutzerendgeräten erreicht werden.
Gemäss einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass wenigstens ein von der Datenverarbeitungseinheit angesteuertes Anzeigemittel, etwa wenigstens eine LED, vorzugsweise ein Punktmatrixdisplay oder ein Bildschirm, vorgesehen ist. Dadurch können Betriebszustände und/oder Warnungen angezeigt und für die Benutzer veranschaulicht werden.
Gemäss wieder einer anderen Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der Datenverarbeitungseinheit eine Speichereinheit zum Speichern empfangener und/oder gesendeter Daten zugeordnet ist. Dadurch können die Betriebsdaten sowie die elektrischen bzw. allgemein die physikalischen Messwerte der Schaltungsanordnung aufgezeichnet werden, und zu einem späteren Zeitpunkt ausgewertet werden.

   Dies kann zum nachträglichen Nachvollziehen eines Abschaltvorganges bzw. eines Fehlers wichtig und hilfreich sein.
Eine Variante der Erfindung kann darin bestehen, dass die erste und/oder die zweite Schnittstelle als vollduplexfähige Funkschnittstelle ausgebildet sind. Dadurch ist ein Empfang bzw. ein Senden von Steuerdaten bzw. von Auslösebefehlen auch möglich während durch die Anzeige-/Steuereinheit selbst Daten gesendet bzw. empfangen werden.

   Dadurch kann die Sicherheit der Anlage weiter gesteigert werden.
Die Erfindung betrifft weiters eine elektrische Installationsanordnung umfassend wenigstens ein Schaltgerät, wenigstens eine Mess-/Auswerteeinheit und wenigstens eine Anzeige-/Steuereinheit, insbesondere eine erfindungsgemässe Anzeige/Steuereinheit, wobei das Schaltgerät Schaltkontakte, ein Schaltschloss und eine Auslöseeinheit aufweist, wobei die Mess-/Auswerteeinheit wenigstens einen Sensor zum Messen einer physikalischen Grösse aufweist, wobei die Anzeige-/Steuereinheit Anzeigemittel und/oder eine Datenverarbeitungseinheit aufweist, und wobei das wenigstens eine Schaltgerät, die wenigstens eine Mess-/Auswerteeinheit und die wenigstens eine Anzeige/Steuereinheit je eine erste Schnittstelle aufweisen zum gegenseitigen Datenaustausch, und die Anzeige-/Steuereinheit eine zweite Schnittstelle aufweist,

   welche als aktive FunkschnittstellejfBüsgeDiiciet [iota]st,(zum Datenaustausch mit einem Benutzerendgerät.)
Nachteilig an derartigen elektrischen Schaltungsanordnungen ist, dass bei diesen lediglich die Daten einer in einem Schaltgerät angeordneten Mess-/ Auswerteeinheit lediglich durch eine ebenfalls in diesem Schaltgerät angeordneten Anzeige-/Steuereinheit '4mm * ..<*>
bewertet werden. Dadurch ist ein weiteres Gerät notwendig, etwa ein mit der Schaltungsanordnung verbundenes Benutzerendgerät, wie etwa einen PC, um den Status der Schaltungsanordnung an einer zentralen Stelle zu veranschaulichen bzw. zu bewerten. Dies macht notwendig, dass das betreffende Benutzerendgerät ständig eingeschaltet und mit der Schaltungsanordnung verbunden ist, um die gesamte Schaltungsanordnung ständig zu überwachen.

   Ohne aktives Benutzerendgerät "arbeitet" jedes Schaltgerät der Schaltungsanordnung separat und für sich allein, sodass das Feststellen physikalischer Parameter in einem der Schaltgeräte, welches auf einen sich anbahnenden Defekt hinweisen könnte, nicht ausgewertet wordm kam bzw. mit weiteren Messungen in anderen Schaltgeräten/Verglichen werden kann.

   Auch eine gezielt selektive Auslösung einzelner Schaltgeräte und das gezielte selektive Abschalten einzelner Schaltstrecken ist daher nur bedingt bzw. gar nicht möglich, was sowohl zur Gefährdung der Schaltungsanordnung als auch der Menschen in deren Umgebung führen kann, sowie bei zu häufigem Auslösen zu unnötig häufigen Ausfällen und den damit einhergehenden Kosten.
Aufgabe der Erfindung ist es daher.eine elektrische Installationsanordnung der vorstehend genannten Art anzugeben, welche die genannten Nachteile vermeidet, welche eine erhöhte Sicherheit und Zuverlässigkeit aufweist und welche einen reduzierten Geräte- und Installationsaufwand aufweist.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht,

   dass die ersten Schnittstellen als aktive Funkschnittstellen ausgebildet sind.
Dadurch kann in einer elektrischen Installationsanordnung die Anzeige/Steuereinheit von der Mess-/ Auswerteeinheit und/oder dem Schaltgerät getrennt werden und räumlich an anderer Stelle angeordnet werden. Dadurch ist es auch möglich mit einer einzelnen Anzeige-/Steuereinheit mehrere, insbesondere sämtliche, Schaltgeräte in einer elektrischen Installationsanordnung zu steuern bzw. die Zustandssignale mehrerer Mess/Auswerteeinheit^u empfangen, zu verarbeiten und zu überwachen. Dadurch ist es möglich^ mit einer einzigen Anzeige-/Steuereinheit eine vorgebbare Anzahl Steuergeräte und/oder Mess-/Auswertee[iota]nhei[iota][gamma]zu steuern bzw. kontrollieren.

   Dadurch kann eine zentrale Anzeige/Steuereinheit einen besseren Gesamtüberblick über die elektrischen Vorgänge in einer elektrischen Installationsanordnung erlangen und Fehler besser kontrollieren, indem z.B. auch Schaltgeräte abgeschaltet werden können, welche an sich noch innerhalb vorgegebener Grenzwerte sein können, ohne dass hiezu ein PC ständig eingeschaltet und mit der Installationsanordnung verbunden sein muss. Dadurch kann die Sicherheit in einer
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elektrischen Installationsanordnung bzw. Schaltungsanordnung erhöht werden. Zudem kann verhindert werden, dass Schaltgeräte abschalten, wenn die Anzeige-/Steuereinheit erkennt, dass es sich um eine bekannte, lediglich temporäre Fehlerquelle, wie etwa das Hochfahren einer Maschine, handelt.

   Insgesamt kann dadurch bei geringem Schaltgeräteaufwandsowie bei geringem Verkabelungsaufwand eine gute und sichere Überwachung der Schaltungsanordnung erreicht werden, wodurch die Sicherheit der Schaltungsanordnung sowie der Menschen in deren Umfeld erhöht wird, als auch die Fehlauslösungen minimal gering werden können, wodurch eine solcherart geschützte Schaltungsanordnung eine hohe Aktivzeit aufweist. Eine derartige, von den Schaltgeräten separierte Anzeige-/Steuereinheit kann auch in eine Steuereinheit für eine Haustechnikanlage integriert werden.
In diesem Zusammenhang kann in Weiterfiihrung der Erfindung vorgesehen sein, dass die ersten Schnittstellen und/oder die zweite Schnittstelle als vollduplexfähige Funkschnittstellen ausgebildet sind.

   Dadurch ist ein Empfang bzw. ein Senden von Steuerdaten bzw. von Auslösebefehlen auch möglich während durch die Anzeige/Steuereinheit selbst Daten gesendet bzw. empfangen werden. Dadurch kann die Sicherheit der Anlage weiter gesteigert werden.
In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Anzeige/Steuereinheit von der Mess-/ Auswerteeinheit und/oder dem Schaltgerät körperlich getrennt ist.

   Dadurch kann eine hohe Flexibilität hinsichtlich der Anordnung der Anzeige/Steuereinheit erreicht werden.
Die Erfindung betrifft weiters ein Verfahren zur Signalübertragung in einer elektrischen Installationsanordnung, insbesondere einer erfindungsgemässen elektrischen Installationsanordnung, mit wenigstens einer Mess-/ Auswerteeinheit, welche wenigstens eine physikalische Grösse, insbesondere Fehlerstrom, Strom, Spannung, Leistung und/oder Temperatur, misst, und wenigstens einer Anzeige-/Steuereinheit, insbesondere einer erfindungsgemässen Anzeige-/Steuereinheit.
Es sind lediglich elektrische Schaltungsanordnungen mit Schaltgeräten bekannt, welche eine Mess-/Auswerteeinheit umfassen, welche die Auslöseeinheit des Schaltgeräts ansteuert.

   Das Schaltgerät fungiert dabei als eigenständig agierende Einheit.
Nachteilig an derartigen Schaltungsanordnungen und den Verfahren zu deren Betrieb ist, dass für den Benutzer keine aktuellen Informationen über den Schaltzustand der elektrischen Schaltungsanordnung verfügbar sind. Der Benutzer erfährt von einem Fehler erst, wenn dieser Fehler zu einem Abschalten der elektrischen Schaltungsanordnung geführt hat. <>>o *
Dies führt zu unerwarteten Ausfällen und langen Standzeiten.

   Bei bekannten
Schaltungsanordnungen ist auch lediglich die Aufnahme von Messwerten im Bereich eines
Schaltgeräts vorgesehen.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, ein Verfahren zur Signalübertragung in
/ einer elektrischen Installationsanordnung der vorstehend beschriebenen Art anzugeben, mit welchem die genannten Nachteile vermieden werden können, mit welchem die Sicherheit und die Zuverlässigkeit einer Schaltungsanordnung erhöht werden kann* und mit welchem der
Geräte- und Installationsaufwand im Bereich der Schaltungsanordnung reduziert werden kann.
Erfindungsgemäss wird dies dadurch erreicht, dass durch die wenigstens eine Mess-/ Auswerteeinheit in vorgebbaren zeitlichen Abständen ein jeweils momentaner Wert der physikalischen Grösse ermittelt und dieser an die wenigstens eine Anzeige-/Steuereinheit, insbesondere mittels Funk,

   übertragen wird.
Dadurch kann der aktuelle Wert der physikalischen Grösse durch die Anzeige/Steuereinheit überprüft und/oder gespeichert werden und bei Überschreiten eines Grenzwertes ein Alarm ausgelöst werden. Dadurch können an vorgebbaren Stellen in der elektrischen Schaltungsanordnung anortenbare Mess-/Auswerteeinheiten, welche daher auch unabhängig von einem Schaltgerät angeordnet sein können, welche ihre Messwerte an die Anzeige-/Steuereinheit übermitteln, dazu beitragen, dass in der Anzeige-/Steuereinheit ein aktuelles und vollständiges Bild der physikalischen Zustände innerhalb der elektrischen Schaltungsanordnung gebildet werden kann, welches eine umfangreiche Beurteilung der Sicherheit, insbesondere ein Feststellen sich anbahnender Fehler, innerhalb der elektrischen Schaltungsanordnung ermöglicht.

   Dadurch ist es auch möglicl einen Benutzer auf einen sich anbahnenden Fehler bzw. ein auftretendes Risiko hinzuweisen, bevor es zu einem Abschalten der elektrischen Schaltungsanordnung kommt, wodurch die Zuverlässigkeit und Sicherheit der Schaltungsanordnung erhöht werden kann.
In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der momentane Wert der physikalischen Grösse solange übertragen wird, bis ein neuer Wert der physikalischen Grösse ermittelt wurde, oder bis von der Mess-/ Auswerteeinheit eine von der Anzeige-/Steuereinheit gesendete Empfangsbestätigung empfangen wurde.

   Dadurch kann sichergestellt werden, dass es sich bei dem aktuellen Wert wirklich um einen aktuellen Wert handelt, bzw. dass die Anzeige-/Steuereinheit den aktuellen Wert tatsächlich empfangen hat. [Lambda]
In diesem Zusammenhang kann in Weiterführung der Erfindung vorgesehen sein, dass bei Überschreiten eines vorgebbaren ersten Grenzwertes der physikalischen Grösse von der Anzeige-/Steuereinheit ein erstes Informationssignal mittels Funk an ein Benutzerendgerät, etwa ein Mobiltelephon oder einen PC, gesendet wird.

   Dadurch kann ein Benutzer vor einem sich anbahnenden Fehler gewarnt werden.
Gemäss einer weiteren Ausfuhrungsform der Erfindung, bei welcher wenigstens ein erstes Schaltgerät mit Schaltkontakten, einem Schaltschloss und einer Auslöseeinheit vorgesehen ist, kann vorgesehen sein, dass bei Überschreiten eines zweiten vorgebbaren Grenzwertes der physikalischen Grösse die Anzeige-/Steuereinheit ein Auslösesignal an das erste Schaltgerät sendet und die Auslöseeinheit das Schaltschloss auslöst, und/oder ein zweites Informationssignal an das BenutzerendgeräL. sendet. Dadurch kann das Schaltgerät durch die Anzeige-/Steuereinheit ausgelöst werden, wobei die Anzeige-/Steuereinheit an einer anderen Stelle in der elektrischen Schaltungsanordnung angeordnet sein kann.

   Dadurch kann durch die Anzeige-/Steuereinheit eine selektive Auslösung von Schaltgeräten erreicht werden.
Gemäss wieder einer anderen Ausführungsform der Erfindung, bei welcher das erste Schaltgerät einen Sensor zum Feststellen der Stellung der Schaltkontakte und Erzeugung eines die Stellung der Schaltkontakte repräsentierenden Schaltstellungssignals vorgesehen ist, kann vorgesehen sein, dass das Schaltstellungssignal an die Anzeige-/Steuereinheit übertragen wird. Dadurch hat die Anzeige-/Steuereinheit einen Überblick über den Schaltzustand der einzelnen Schaltgeräte der elektrischen Schaltungsanordnung.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die jeweils momentane Stellung der Schaltkontakte von der Anzeige-/Steuereinheit an das Benutzerendgerät gesendet wird.

   Dadurch kann der Status der elektrischen Schaltungsanordnung an einem, von dieser abgesetzten, Ort mitverfolgt, aufgezeichnet, ausgewertet und/oder gesteuert werden.
In Weiterbildung der Erfindung, bei welcher das erste Schaltgerät eine der wenigstens feinen/ Mess-/ Auswerteeinheiten umfasst, und bei Überschreiten eines dritten Grenzwertes der physikalischen Grösse ein Auslösesignal an die Auslöseeinheit übermittelt wird, welche das Schaltschloss auslöst, kann vorgesehen sein, dass von der Anzeige/Steuereinheit ein erstes Steuersignal an die Mess-/ Auswerteeinheit gesendet und durch das, von der Mess-/Auswerteeinheit empfangene erste Steuersignal der dritte Grenzwert verändert wird.

   Dadurch kann durch die Anzeige-/Steuereinheit der dritte Grenzwert, dessen Überschreiten zu einem selbsttätigen Auslösen des Schaltgeräts führt, verändert werden. m i m m
Dadurch kann etwa erhöhten Sicherheitsanforderungen entsprochen werden, oder auf zu erwartende kurzzeitige Störungen reagiert werden, welche im "sonatf'zu einem unnötigen Auslösen des Schaltgeräts führen würdarDie Anzeige-/Steuereinheit kann etwa das Starten bzw. Hochlaufen eines Verbrauchers erkennen, welcher eben in dieser Hochlaufphase zu einem kurzzeitigen Überschreiten des dritten Grenzwertes fuhrt.

   Durch automatisches Erkennen des Hochlaufprozesses und entsprechende Anpassung des dritten Grenzwertes für diese Zeit kann sowohl das sichere Hochfahren der Maschine gewährleistet werden, als auch eine hohe Sicherheit während der übrigen Zeit, da es nicht notwendig istiein Schaltgerät mit einem dritten Grenzwert einzusetzen, welcher so hoch ist, dass das Schaltgerät nicht zu oft auslöst.
Eine Variante der Erfindung, bei welcher das Schaltgerät mit einer Wiedereinschaltvorrichtung wirkverbunden ist, kann darin bestehen, dass durch die Anzeige/Steuereinheit ein Wiedereinschaltsignal an die Wiedereinschaltvorrichtung gesendet wird und durch das empfangene Wiedereinschaltsignal die Wiedereinschaltvorrichtung die Schaltkontakte des Schaltgeräts geschlossen werden.

   Dadurch kann die elektrische Schaltungsanordnung nicht nur zentral gesteuert ausgeschaltet werden, sondern auch wieder eingeschalten werden.
Eine andere mögliche Ausfuhrungsform kann darin bestehen, dass der momentane Wert der physikalischen Grösse, das erste oder zweite Informationssignal, und/oder die jeweils momentane Stellung der Schaltkontakte an ein Anzeigemittel der Anzeige-/Steuereinheit angezeigt wird. Dadurch kann ein Benutzer schnell und an einer zentralen Stelle einen Überblick über den Status der elektrischen Schaltungsanordnung gewinnen. Dies ist vor allem bei weitverzweigten Schaltgeräten, welche nicht in einem einzigen Schaltschrank angeordnet sind, vorteilhaft.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen Ausführungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben.

   Dabei zeigt:
Fig. 1 eine bevorzugte Ausfuhrungsform einer erfindungsgemässen Schaltungsanordnung;
Fig. 2 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausfuhrungsform einer erfindungsgemässen Anzeige-/Steuereinheit;
Fig. 3 ein Blockschaltbild einer bevorzugten Ausfuhrungsform einer erfindungsgemässen Mess-/Auswerteeinheit;

   und *
Fig. 4 eine Prinzipskizze einer bevorzugten Ausfiihrungsform eines erfindungsgemässen Schaltgeräts mit einer integrierten Mess-/Auswerteeinheit.
Die Fig. 1 zeigt eine elektrische Installationsanordnung umfassend wenigstens ein Schaltgerät 3, wenigstens eine Mess-/ Auswerteeinheit 2 und wenigstens eine Anzeige/Steuereinheit 1, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Schaltgerät 3 Schaltkontakte 31, ein Schaltschloss 32 und eine Auslöseeinheit 33 aufweist, wobei die Mess/Auswerteeinheit 2 wenigstens einen Sensor 21 zum Messen einer physikalischen Grösse aufweist, wobei die Anzeige-/Steuereinheit 1 Anzeigemittel 12 und/oder eine Datenverarbeitungseinheit 11 aufweist, und wobei das wenigstens eine Schaltgerät 3,

   die wenigstens eine Mess-/Auswerteeinheit 2 und die wenigstens eine Anzeige-/Steuereinheit 1 je eine erste Schnittstelle 6 aufweisen zum gegenseitigen Datenaustausch, und die Anzeige/Steuereinheit 1 eine zweite Schnittstelle 7 aufweist, welche als aktive Funkschnittstelle ausgebildet ist^zum Datenaustausch mit einem Benutzerendfterät 4-_[iota][Lambda]vobei die ersten" Schnittstellen 6 als aktive Funkschmttstelle^ ausgebildet sind.<>
Bei einer erfindungsgemässen elektrischen Installationsanordnung kann es sich um jede Art elektrischer Installationsanordnung und/oder Schaltungsanordnung handeln.

   Besonders bevorzugt können dabei elektrische Installationsanordnungen für die Energieversorgung von oetriebTund/oder Haushalten vorgesehen sein.
Erfindungsgemässe elektrische Installationsanordnungen umfassen dabei wenigstens ein Schaltgerät 3, wenigstens eine Mess-/ Auswerteeinheit 2 und wenigstens eine Anzeige-/Steueremheit 1, wobei das Schaltgerät 3, die Mess-/ Auswerteeinheit 2 und die Anzeige-/Steuereinheit 1 jeweils eine erste, als aktive Funkschnittstelle ausgebildete. Schnittstelle 6fumfassen/zum gegenseitigen Datentransfer bzw.

   Datenaustausch, f
Als besonderer Vorteil einer erfindungsgemässen elektrischen Installationsanordnung erweist sich, dass, wie bei der in Fig. 1 dargestellten besonders bevorzugten Ausfuhrungsform, die Anzeige-/Steuereinheit 1 von der Mess-/Auswerteeinheit 2 und/oder dem Schaltgerät 3 körperlich getrennt werden kann, und daher räumlich an anderer Stelle angeordnet werdend Dadurch ist es auch möglich^ mit einer einzelnen Anzeige/Steuereinheit 1 mehrere, insbesondere sämtliche, Schaltgeräte 3 in einer elektrischen Schaltungsanordnung zu steuern bzw. die Zustandssignale 82 mehrerer Mess/Auswerteeinhei[Lambda]fzu empfangen, zu verarbeiten und zu überwachen.

   Dadurch ist es möglich
) mit einer einzigen Anzeige-/Steuereinheit 1 eine vorgebbare Anzahl Schaltgeräte 3 und/oder
6
Mess-/Auswerteeinhei tl/f2 i zu steuern bzw. kontrollieren.
Mess-/Auswerteeinhei tl/2 i zu steuern bzw. kontrollieren.
6 tl/f2i -*.
Dadurch ist ein völlig neuer Ansatz beim Aufbau einer elektrischen Installationsanordnung möglich. Dadurch können beispielsweise die Mess/Auswerteeinheiten 2 von den Schaltgeräten 3 getrennt angeordnet werden. Dadurch können elektrische Parameter an beliebigen Stellen der Installationsanordnung, z.B. direkt im Bereich einer Steckdose, an der ein Verbraucher angeschlossen ist, erfasst werden.

   Abschaltungen eines Verbrauchers können dann z.B. durch gezieltes Abschalten lediglich der Steckdose, an welcher der Verbraucher angeschlossen ist, erfolgen, während die restliche Installationsanordnung unversehrt weiterhin mit elektrischer Energie versorgt werden kann. Die Anzeige-/Steuereinheit 1 kann ebenfalls körperlich vollständig von den restlichen Komponenten getrennt werden und getrennt angeordnet werden. Es ist möglichjiese z.B. zusammen mit der Steuerung für eine gegebenenfalls vorhandene Haustechnikanlage auszubilden und/oder anzuordnen.

   Bei einer erfindungsgemässen Installationsanordnung kann in einem weiteren Schritt auch vollständig auf einen Verteiler- und/oder Schaltkasten im herkömmlichen Sinn verzichtet werden, da die Schaltgeräte 3, insbesondere die Schutzschalter, und/oder die Mess-/Auswerteeinheiten 2 im Schaltungsnetzwerk bzw. in der Installationsanordnung verteilt angeordnet werden können, wodurch eine zentrale Anzeige/Steuereinheit 1 einen vollständigen Gesamtüberblick über die elektrischen Vorgaben in einer elektrischen Schaltungsanordnung erlang und Fehler besser kontrollieren kann, indern,wie bereits beschrieben;

   lediglich direkt der fehlerhafte Verbraucher vom Netz genommen wird.
Durch die zentrale Kontrolle und Datenerfassung innerhalb der elektrischen Installationsanordnung gewinnt einejf erfindungsgemässe Anzeige-/Steuereinheit 1 auch einen umfassenden Überblick auf die elektrischen und weiteren physikalischen Vorgänge innerhalb der elektrischen Installationsanordnung. Etwa kann es dadurch möglich sein, sich anbahnende Fehler vorzeitig zu erkennen wenn z.B. der Fehlerstrom oder die Temperatur in einem Bereich kontinuierlich bzw. stetig steigfikann noch vor Überschreiten der Auslösegrenzwerte Alarm geschlagen und ein Wartungstechniker verständigt werden. Dadurch kann die Sicherheit in einer elektrischen Schaltungsanordnung erhöht werden.

   Zudem kann verhindert werden, dass Schaltgeräte 3 abschalten, wenn die Anzeige-/Steuereinheit erkennt, dass es sich um eine bekannte, lediglich temporäre Fehlerquelle, wie etwa das Hochfahren einer Maschine, handelt.
Bei bekannten elektrischen Installationsanordnungen, welche eine bereichsweise Überwachung der elektrischen Vorgänge innerhalb einer solchen erlauben, ist üblicherweise ein PC zur Überwachung der Anlage vorgesehen. Ein derartiger PC muss, um <>[iota]V die an ihn gestellten Aufgaben voll erfüllen zu können ständig eingeschaltet sein. Dies ist zwar bei grossen Industrieanlagen weiter kein Problem, Äh einem Wohnhaus bzw. einer Wohnung stösst die Notwendigkeit eines ständig eingeschalteten Computers zur Überwachung der Installationsanordnung auf durchaus berechtigte Ablehnung, zumal es auch Haushalte ohne einen Computer geben dürfte.

   Bei einer erfindungsgemässen elektrischen Installationsanordnung ist vorgesehen, dass die Anzeige-/Steuereinheit 1 die Installationsanordnung überwacht und steuert, ohne dass hiezu ein PC ständig eingeschaltet und mit der Schaltungsanordnung verbunden sein muss.
Eine erfindungsgemässe elektrische Installationsanordnung umfasst wenigstens eine Anzeige-/Steuereinheit l^mit einer zweiten, als aktive Funkschnittstelle ausgebildeten, Schnittstelle 7 zum Datenaustausch mit einem Benutzerendgerät 4. Dadurch ist es möglich [iota] Daten an ein Benutzerendgerät 4, etwa einem PC 42, ein Mobiltelephon 41, ein PDA (z.B. Palm) oder Ähnliches, zu übertragen, wobei für die Funktion und Sicherheit der elektrischen Installationsanordnung dieses Benutzerendgerät 4 jedoch nicht voll notwendig ist.

   Mittels des Benutzerendgeräts 4 kann ein nicht im Bereich der Anzeige-/Steuereinheit 1 anwesender Benutzer, etwa ein Wartungs- und/oder Kontrolltechniker, aber auch ein Hausbewohner, über den Status bzw. einen sich anbahnenden Fehler der elektrischen Installationsanordnung informiert werden. Dadurch kann etwa auch direkt ein Elektriker verständigt werden, wenn sich ein Fehler anbahnt. Dieser Elektriker könnte dann bereits vor Auftreten des Fehlers bzw. kurz danach mit den richtigen Ersatzteilen am Einsatzort sein, und müsste auch nicht lange einen Fehler suchen, da er von der Anzeige-/Steuereinheit 1 bereits vorab über den Fehler informiert wurde.
Mittels de Anzeige-/Steuereinheit 1 kann bevorzugt auch steuernd in die elektrische Installationsanordnung eingegriffen werden, insbesondere mittels des Benutzerendgeräts 4.

   So kann vorgesehen sein, die elektrische Installationsanordnung bzw. wenigstens einzelne Schaltgeräte 3 mittels der Anzeige-/Steuereinheit 1 bzw. durch einen Befehl über ein Benutzerendgerät 4 anzuschalten bzw. einzuschalten.
Insgesamt kann dadurch bei geringem Schaltgeräteaufwand, sowie bei geringem Verkabelungsaufwand eine gute und sichere Überwachung der Schaltungsanordnung erreicht werden, wodurch die Sicherheit der Schaltungsanordnung sowie der Menschen in deren Umfeld erhöht wird, als auch die Fehlauslösungen mimmal gehalten werden Irnnncn, wodurch eine solcherart geschützte Schaltungsanordnung eine hohe Aktivzeit aufweist.

   Eine derartige, von den Schaltgeräten 3 separierte Anzeige-/Steuereinheit 1 kann auch in eine Steuereinheit für eine Haustechnikanlage integriert werden.
Wie bereits dargelegt i weisen die Anzeige-/Steuereinheit 1, die Mess/Auswerteeinheit 2 und das Schaltgerät 3 jeweils wenigstens eine erste, als aktive Funkschnittstelle ausgebildete, Schnittstelle 6 auf. Zur Datenübertragung innerhalb der elektrischen Installationsanordnung kann jedes Datenübertragungsprotokoll und/oder jedes Frequenzband bzw. jeder funktechnische Kanal vorgesehen sein. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die erste Schnittstelle 6 auf einem Teil eines ISM-Frequenzbandes, insbesondere im Bereich von 433Mhz, 868Mhz, 915Mhz und/oder 2,4Ghz, arbeitet. Diese sog. "industrial scientific medical frequencies" sind für den freien Gebrauch zugelassen.

   Es kann jedes Datenübertragungsprotokoll vorgesehen sein, wobei sowohl die Anwendung digitaler als auch analoger Sende- und/oder Modulationsverfahren vorgesehen sein kann. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Anzeige-/Steuereinheit 1, die Mess-/Auswerteeinheit 2 und das Schaltgerät 3 Mittel zur Kanalcodierung, vorzugsweise zur Faltungscodierung, insbesondere Trellis-, Viterbi-, Reed Solomon- und/oder Turbocodierung, und/oder zur Modulation, insbesondere FSK, 2-FSK, 4-FSK, ASK, BPSK, GFSK, PSK und/oder QPSK-Modulation, umfassen, wodurch eine besonders sichere und fehlerfreie Datenübertragung innerhalb dieser sicherheitsrelevanten Anwendung erreicht werden kann. Es können jedoch auch lineare Blockcodes oder andere Codierverfahren vorgesehen sein.

   Es können weiters Multiplexverfahren, wie etwa TDMA, vorgesehen sein, um das vorhandene Frequenzband besser auszunützen.
Die Anzeige-/Steuereinheit 1 weist eine, als aktive Funkschnittstelle ausgebildete zweite Schnittstelle 7 auf, zum Datenaustausch mit einem Benutzerendgerät 4. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die zweite Schnittstelle 7 zum Senden und Empfangen von Daten vorgesehen ist, welche gemäss einem im Wesentlichen standardisierten Datenübertragungsprotokoll codiert sind, insbesondere Bluetooth, GSM, UMTS, WLAN und/oder ZIGBEE. Dadurch ist eine besonders einfache Anpassung der übertragenen Daten an die Benutzerendgeräte 4 möglich, indem die Daten bereits in einem Protokoll codiert sind, für die das betreffende Benutzerendgerät 4 ohnedies ausgelegt ist.

   Die vielen Möglichkeiten, die sich beim Datentransfer zwischen der Anzeige-/Steuereinheit 1 und dem Benutzerendgerät 4 ergeben bzw. anbieten, bei dem auch weitere Komponenten, etwa Router, Sender und Empfänger von Telecom-Anbietern, und/oder dergl., zum Einsatz kommen können, wird in .  -  _*
>    »3**
Fig. 1 durch die Wolke 9 veranschaulicht, welche die Summe verschiedener Datenübertragungsverfahren veranschaulichen soll.
Besonders bevorzugt ist vorgesehen, dass die erste und/oder die zweite Schnittstelle 6, 7 als vollduplexfähige Funkschnittstelle ausgebildet sind. Dadurch kann eine besonders sichere Datenübertragung und Schaltungsanordnung erreicht werden, da auch während eine Komponente Daten sendet, diese auch fähig ist. Daten zu empfangenfeTwa ein Auslösesignal 81.
Weiters kann ein sog.

   Handshakeverfahren vorgesehen sein, bei dem eine Komponente so lange Daten sendet, bis diese eine Empfangsbestätigung einer anderen Komponente empfängt. Dadurch kann gewährleist werden, dass die gesendeten Daten auch ankommen. Es kann beispielsweise vorgesehen sein, dass ein Schaltgerät 3 bei einem Nichteintreffen einer solchen Empfangsbestätigung nach einer gewissen Anzahl an Versuchen abschaltet, da von einem Fehler in der Installationsanordnung ausgegangen werden kann.
Fig. 2 zeigt einen besonders bevorzugten Aufbau einer erfindungsgemässen Anzeige-/Steuereinheit 1 in einem Blockschaltbild.

   Die Anzeige-/Steuereinheit 1 umfasst dabei eine Datenverarbeitungseinheit 11 zur Auswertung von Zustandssignalen 82 und zum Generieren von Steuer-, Auslöse-, Anzeige- und/oder Informationssignalen 80, 81, 83, die bereits beschriebene wenigstens tü[beta] erste, als aktive Funkschnittstelle ausgebildete^, Schnittstelle 6 zum Empfang der Zustandssignale 82 wenigstens einer Mess-/Auswerteeinheit 2 und oder wenigstens eines Schaltgeräts 3, welche auch zum Übertragen der Steuerund oder Auslösesignale 80, 81 an die Mess-/Auswerteeinheit 2 und/oder das Schaltgerät 3 vorgesehen ist, und die ebenfalls bereits beschriebene wenigstens A[iota] f zweite, als aktive Funkschnittstelle ausgebildeteSchnittstelle 7, welche zum Senden der Informationssignale 83 an ein Benutzerendgerät 4 und Empfang der Steuer- und/oder Auslösesignale 80,

   81 vom Benutzerendgerät 4 vorgesehen ist.
Der Datenverarbeitungseinheit 11 ist vorzugsweise eine Speichereinheit 13 zum Speichern empfangener und/oder gesendeter Daten zugeordnet. Da es sich bei der Datenverarbeitungseinheit 11 bevorzugt um einen MikrocontroUer ([mu]C) handeln kann, kann vorgesehen sein, dass ein gegebenenfalls am [mu]C vorhandener On-Board Speicher als Speichereinheit 13 genutzt wird.
Die Anzeige-/Steuereinheit 1 umfasst weiters bevorzugt eine Stromversorgungseinheit 15.

   Dabei kann vorgesehen sein, diese redundant auszubilden, daher vorzugsweise eine Netzstromversorgung, sowie zusätzlich eine Akku-Stromversorgung als 1_z* ai*
Backup-System, damit die Anzeige-/Steuereinheit 1 auch noch einsatzbereit ist, falls es zu einem Abschalten der Stromversorgung kommt.
Zur Veranschaulichung von Betriebszuständen oder Ähnlichem kann wenigstens ein, von der Datenverarbeitungseinheit 11 angesteuertes Anzeigemittel 12, etwa wenigstens eine LED, vorzugsweise ein Punktmatrixdisplay oder ein Bildschirm, vorgesehen sein, wobei weiters auch eine Bedieneinheit 14 vorgesehen sein kann, zur Eingabe von Steuerbefehlen, etwa einem Wiedereinschaltbefehl an ein Schaltgerät 3.

   Bevorzugt kann vorgesehen sein, dass die Anzeige-/Steuereinheit 1 auch weitere Aufgabe übernehmen kann, etwa die Steuerung der Haustechnik, der Klimaanlage, des Sonnenschutzes, der Lichtschalter, der Alarmanlage, der Heizung, der Belüftung, der Beleuchtung oder dergl.. Dabei kann etwa auch ein Anwesenheitssensor vorgesehen sein, welchen die Anwesenheit von Menschen und/oder Tieren in den Räumlichkeiten detektiert. Für eine einfache und im Wesentlichen intuitive Bedienung bzw. Steuerung der Bedieneinheit 14 kann bevorzugt vorgesehen sein, dass diese einen berührungssensitiven kreisförmigen Sensor umfasst, etwa einen kapazitiven Sensor, welche^iuf Berührungen durch einen Finger reagiert, wobei vorgesehen sein kann, durch eine rotierende bzw. kreisförmige Bewegung eines Fingers auf dem kreisförmigen Sensor durch eine menügesteuerte Benutzeroberfläche zu navigieren.

   Insbesondere kann vorgesehen sein, durch eine kreisförmige Bewegung des Fingers auf dem Sensor einen Cursor Auf- bzw. Abwärts durch ein am Anzeigemittel 12 dargestelltes Menü zu führen. Dabei kann auch vorgesehen sein, dass ein Anfcppen des Sensors an einer Stelle zu einer Bewegung des Cursors in ebendiese Richtung im Menü führt, j aner jdass /beispielsweise ein ArJEppen des Sensors an einer rechten Seite zu einer Bewegung des Cursors nach rechts führt; ein Anjssppen an einem oberen Bereich des Sensors zu einer Bewegung des Cursors nach oben.
Fig. 3 zeigt eine erfindungsgemässe Mess-/Auswerteeinheit 2, welche erfindungsgemäss von einem Schaltgerät 3 getrennt angeordnet werden kann, welche aber auch zusammen mit dem Schaltgerät 3 in einem Gehäuse angeordnet sein kann.

   Bei derartigen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass die erste Schnittstelle 6 des Schaltgeräts 3 und die erste Schnittstelle 6 der Mess-/Auswerteeinheit 2 einstückig ausgeführt sind, und/oder dass das Schaltgerät 3 und die Mess-/Auswerteeinheit 2 über einen leitungsgebundenen Datenbus verfügen. Weiters kann ein Datenbus 22 für die Verbindung der Mess-/Auswerteeinheit 2 zur ersten Schnittstelle 6, deren Ausführung bereits vorstehend beschrieben wurde, und welche einen Sender 61 und einen Empfänger 62 umfassen kann, vorgesehen sein. [Iota]<>
Die Mess-/Auswerteeinheit 2 weist wenigstens einen Sensor 21 zur Aufnahme wenigstens einer physikalischen Grösse auf, insbesondere elektrischer Grössen, wie insbesondere Fehlerstrom, Strom, Spannung, Leistung, aber auch andere physikalische Grössen wie Temperatur oder Feuchtigkeit.

   Es kann auch vorgesehen sein, dass die Sensoren 21 körperlich von der Mess-/Auswerteeinheit 2 getrennt angeordnet sind, wobei dann Zuleitungen vorgesehen sein können. Es kann auch vorgesehen sein, dass die Mess/Auswerteeinheit 2 eine lokajVMesswertanzeige 23 und/oder Statusanzeige umfasst, welche aktuelle Messwerte anzeigt, bzw. insbesondere bei einer, mit einem Schaltgerät 3 einstückigen Ausführung auch den Status des Schaltgeräts 3 anzeigen kann. Hiefür kann etwa eine Siebensegmentanzeige, ein LCD- oder LED-Display oder eine Anzahl LEDs vorgesehen sein.
Fig. 4 zeigt eine Prinzipskizze einer bevorzugten Ausfuhrungsform eines erfmdungsgemässen Schaltgeräts 3 mit einer integrierten Mess-/Auswerteeinheit 2.

   Das Schaltgerät 3, welches in der dargestellten Ausfuhrungsform für das Schalten zweier Leitungen, etwa Phase und Neutralleiten vorgesehen ist, weist dabei Schaltkontakte 31 zum Unterbrechen dieser Leitungen auf, ein Schaltschloss 32 zur Betätigung der Schaltkontakte 31, einen Schaltknebel 34 und ein Auslöserelais 36 zur Betätigung des Schaltschlosses 32 und eine Auslöseeinheit 33 zur Betätigung des Auslöserelais 36. [beta] . Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Mess-/Auswerteeinheit 2 zusammen mit der Auslöseeinheit 33 angeordnet. Dabei k[beta]mva[upsilon]ch die erste Schnittstelle o der Mess-/Auswerteeinheit 2 und des Schaltgeräts 3 einstückig ausgeführt sein.

   Weiters weist das Schaltgerät 3 eine Prüftaste 35 zum Schliessen einer Prüfstromstrecke auf.
Bei einem Verfahren zur Signalübertragung in einer elektrischen Installationsanordnung, insbesondere einer erfindungsgemässen Installationsanordnung, mit wenigstens einer Mess-/Auswerteeinheit 2, welche wenigstens eine physikalische Grösse, insbesondere Fehlerstrom, Strom, Spannung, Leistung und/oder Temperatur, misst, und wenigstens einer, insbesondere erfindungsgemässen, Anzeige-/Steuereinheit 1, ist vorgesehen, dass durch die wenigstens eine Mess-/Auswerteeinheit 2 in vorgebbaren zeitlichen Abständen ein jeweils momentaner Wert der physikalischen Grösse ermittelt und dieser an die wenigstens eine Anzeige-/Steuereinheit 1, insbesondere mittels Funk, übertragen wird.

   Wie vorstehend bereits beschrieben, kann bevorzugt vorgesehen sein, dass der momentane Wert der physikalischen Grösse solange übertragen wird, bis ein neuer Wert der physikalischen Grösse 16"<>ermittelt wurde, oder bis von der Mess-/Auswerteeinheit 2 eine von der Anzeige/Steuereinheit 1 gesendete Empfangsbestätigung empfangen wurde.
Die empfangenen Werte der physikalischen Grösse werden vorzugsweise von der Anzeige-/Steuereinheit 1 mit vorab gespeicherten Grenzwerten verglichen, und bei Überschreiten eines vorgebbaren ersten Grenzwertes der physikalischen Grösse wird, um einen Benutzer, etwa einen Haustechniker, von einem sich anbahnenden Fehler zu informieren, von der Anzeige-/Steuereinheit 1 ein erstes Informationssignal 83 mittels Funk an ein Benutzerendgerät 4, etwa ein Mobiltelephon 41 oder einen PC 42, gesendet.
Sofern, wie bevorzugt vorgesehen,

   wenigstens ein erstes Schaltgerät 3 mit Schaltkontakten 31, einem Schaltschloss 32 und einer Auslöseeinheit 33 in der Installationsanordnung vorgesehen ist, kann vorgesehen sein, dass bei Überschreiten eines zweiten vorgebbaren Grenzwertes der physikalischen Grösse die Anzeige-/Steuereinheit 1 ein Auslösesignal 81 an das erste Schaltgerät 3 sendet, und die Auslöseeinheit 33 das Schaltschloss 32 auslöst. Es kann aber auch vorgesehen sein, dass die Mess-/ Auswerteeinheit
2 direkt ein Signal an die Auslöseeinheit 33 übermittelt und das Schaltgerät 3 auslöst, etwa bei einem Schaltgerät 3 gemäss Fig. 4. Unabhängig von der Art der Auslösung des Schaltgeräts 3 kann vorgesehen sein, dass die Anzeige-/Steuereinheit 1 ein zweites Informationssignal 83 an das Benutzerendgerät*- sendet, um den Benutzer vom Auslösen des Schaltgeräts 3 in Kenntnis zu setzen.

   Sofern, wie bevorzugt vorgesehen, das erste Schaltgerät
3 einen Schaltstellungssensor zum Feststellen der Stellung der Schaltkontakte 31 umfasst, kann vorgesehen sein, dass vom Schaltgerät 3 ein die Stellung der Schaltkontakte 31 repräsentierendes Schaltstellungssignal generiert und an die Anzeige-/Steuereinheit 1 übertragen wird, welche diese Information wiederum an das Benutzerendgerät 4 übertragen kann, bzw. die Schaltstellungsinformation an den Anzeigemitteln 12 darstellt.
Bei Ausführungsformen eines erfindungsgemässen Schaltgeräts 3, wie der vorstehend Beschriebenen, und in Fig.

   4 dargestellten besonders Bevorzugten, bei welcher das Schaltgerät 3 eine Mess-/Auswerteeinheiten 2 umfasst, welche bei Überschreiten eines dritten Grenzwertes der physikalischen Grösse ein Auslösesignal 81 an die Auslöseeinheit 33 übermittelt, welche das Schaltschloss 32 auslöst, kann vorgesehen sein, dass dieser dritte Grenzwert, welcher mit dem zweiten Grenzwert zusammenfallen kann, durch ein von der Anzeige-/Steuereinheit 1 gesendetes erstes Steuersignal 80 geändert wird. Dadurch kann z.B. temporär der Auslösegrenzwert des Schaltgeräts 3 verändert werden, insbesondere erhöht werden.

   Wenn die Anzeige-/Steuereinheit 1 durch die eingehenden Messwerte und . . . .*17<*>"
Schaltstellungssignale z.B. erkennt, dass ein Verbraucher eingeschaltet wird, welcher während des Einschaltens bzw. des Hochfahrens z.B. einen Überstrom auf der Versorgungsleitung^ oder einen Fehlerstrom verursacht, wie etwa ein grosser Elektromotor oder ein Schweissgerät, welcher im weiteren Betrieb die Leitungen jedoch lediglich im Bereich der zulässigen Grenzwerte belastet, so kann die Anzeige-/Steuereinheit 1, welche das Einschalten dieses Verbrauchers durch eine vorhergehende Kalibrierung bzw. eine Lernphase, selbsttätig erkennen kann, den Auslösegrenzwert, daher den dritten Grenzwert für eben diese Zeitdauer des Hochfahrens des Verbrauchers an die zu erwartende Belastung anpassen, sodass der Verbraucher, ohne ein Anschalten der Versorgung zu verursachen, hochfahren kann.

   Nach einer gewissen Zeit kann der dritte Grenzwert dann wieder auf den ursprünglichen Wert a[pi]gesenkt werden. Sofern dieser dann noch immer überschritten wird, so kann von einem Fehler der Anlage ausgegangen werden, und das Schaltgerät 3 wird durch die Anzeige/Steuereinheit 1 und/oder die Mess-/Auswerteeinheit 2 ausgeschaltet.
Sofern das Schaltgerät 3 mit einer Wiedereinschaltvorrichtung 5 wirkverbunden ist, kann durch die Anzeige-/Steuereinheit 1 ein Wiedereinschaltsignal 85 an die Wiedereinschaltvorrichtxmg 5 gesendet werden, welche ebenfalls eine erste Schnittstelle 6 umfassen kann, und durch das empfangene Wiedereinschaltsignal 85 kann die Wiedereinschaltvorrichtung 5 veranlasst werden, die Schaltkontakte 32 des Schaltgeräts 3 zu schliessen. Dadurch kann von einer zentralen Stelle aus ein abgeschaltetes Schaltgerät 3 wieder einschaltet werden.

   Weiters kann vorgesehen sein, dass der momentane Wert der physikalischen Grösse, das erste oder zweite Informationssignal, und/oder die jeweils momentane Stellung der Schaltkontakte 31 an einem Anzeigemittel 12 der Anzeige/Steuereinheit 1 angezeigt wird.
Weitere erfindungsgemässe Ausführungsformen weisen lediglich einen Teil der beschriebenen Merkmale auf, wobei jede Merkmalskombination, insbesondere auch von verschiedenen beschriebenen Ausführungsformen, vorgesehen sein kann.
Patentansprüche:

Claims (17)

PATENTANWALT DIPL.-ING. DR.TECHN. FERDINAND GIBLER Vertreter vor dem Europäischen Patentamt A-1010 WIEN Dorotheergasse 7 Telefon: (-43-1-) 5121098 Fax: (-43-1-) 5134776 29048/lh PATENTANSPRÜCHE
1. Anzeige-/Steuereinheit (1) mit einer Datenverarbeitungseinheit (11) zur Auswertung von Zustandssignalen (82) und zum Generieren von Steuer-, Auslöse-, Anzeige- und/oder Informationssignalen (80, 81, 83), sowie mit wenigstens einer ersten Schnittstelle (6) zum Empfang der Zustandssignale (82) wenigstens einer Mess-/Auswerteeinheit (2) und/oder wenigstens eines Schaltgeräts (3), und zum Übertragen der Steuer- und/oder Auslösesignale (80, 81) an die Mess-/ Auswerteeinheit (2) und/oder das Schaltgerät (3), und wenigstens einer zweiten Schnittstelle (7), welche als aktive Funkschnittstelle ausgebildet ist, zum Senden der Informationssignale (83) an ein Benutzerendgerät (4) und Empfang der Steuer- und/oder Auslösesignale (80, 81) vom Benutzerendgerät (4), dadurch gekennzeichnet, dass die erste Schnittstelle (6) als aktive Funkschnittstelle ausgebildet ist.
2. Anzeige-/Steuereinheit (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Schnittstelle (7) zum Senden und Empfangen von Daten vorgesehen ist, welche gemäss einem im Wesentlichen standardisierten Datenübertragungsprotokoll codiert sind, insbesondere Bluetooth, GSM, UMTS, WLAN, ZIGBEE.
3. Anzeige-/Steuereinheit (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein von der Datenverarbeitungseinheit (11) angesteuertes Anzeigemittel (12), etwa wenigstens eine LED, vorzugsweise ein Punktmatrixdisplay oder ein Bildschirm, vorgesehen ist.
4. Anzeige-/Steuereinheit (1) nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Datenverarbeitungseinheit (11) eine Speichereinheit (13) zum Speichern empfangener und/oder gesendeter Daten zugeordnet ist.
5. Anzeige-/S teuereinheit (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder die zweite Schnittstelle (6, 7) als vollduplexfähige Funkschnittstelle ausgebildet sind.
6. Elektrische Installationsanordnung umfassend wenigstens ein Schaltgerät (3), wenigstens eine Mess-/Auswerteeinheit (2) und wenigstens eine Anzeige-/Steuereinheit (1), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Schaltgerät (3) Schaltkontakte (31), ein Schaltschloss (32) und eine Auslöseeinheit (33) aufweist, wobei die Mess/Auswerteeinheit (2) wenigstens einen Sensor (21) zum Messen einer physikalischen Grösse aufweist, wobei die Anzeige-/Steuereinheit (1) Anzeigemittel (12) und/oder eine Datenverarbeitungseinheit (11) aufweist, und wobei das wenigstens eine Schaltgerät (3), die wenigstens eine Mess-/ Auswerteeinheit (2) und die wenigstens eine Anzeige-/Steuereinheit (1) je eine erste Schnittstelle (6) aufweisen zum gegenseitigen Datenaustausch, und die Anzeige-/Steuereinheit (1) eine zweite Schnittstelle (7) aufweist,
welche als aktive Funkschnittstelle ausgebildet ist, zum Datenaustausch mit einem Benutzerendgerät (4), dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Schnittstellen (6) als aktive Funkschnittstellen ausgebildet sind.
7. Elektrische Installationsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Schnittstellen (6) undoder die zweite Schnittstelle (7) als vollduplexfähige Funkschnittstellen ausgebildet sind.
8. Elektrische Installationsanordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeige-/Steuereinheit (1) von der Mess-/Auswerteeinheit (2) und/oder dem Schaltgerät (3) körperlich getrennt ist.
9. Verfahren zur Signalüberttagung in einer elektrischen Installationsanordnung, insbesondere nach einem der Ansprüche 6 bis 8, mit wenigstens einer Mess-/Auswerteeinheit (2), welche wenigstens eine physikalische Grösse, insbesondere Fehlerstrom, Strom, Spannung, Leistung und/oder Temperatur, misst, und wenigstens einer Anzeige-/Steuereinheit (1), insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch die wenigstens eine Mess-/Auswerteeinheit (2) in vorgebbaren zeitlichen Abständen ein > 2\f" jeweils momentaner Wert der physikalischen Grösse ermittelt und dieser an die wenigstens eine Anzeige-/Steuereinheit (1), insbesondere mittels Funk, übertragen wird.
10. Verfahren nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der momentane Wert der physikalischen Grösse solange übertragen wird, bis ein neuer Wert der physikalischen Grösse ermittelt wurde, oder bis von der Mess-/Auswerteeinheit (2) eine von der Anzeige/Steuereinheit (1) gesendete Empfangsbestätigung empfangen wurde.
11. Verfahren nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass bei Überschreiten eines vorgebbaren ersten Grenzwertes der physikalischen Grösse von der Anzeige/Steuereinheit (1) ein erstes Informationssignal (83) mittels Funk an ein Benutzerendgerät (4), etwa ein Mobiltelephon (41) oder einen PC (42), gesendet wird.
12. Verfahren nach Anspruch 9, 10 oder 11, wobei wenigstens ein erstes Schaltgerät (3) mit Schaltkontakten (31), einem Schaltschloss (32) und einer Auslöseeinheit (33) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass bei Überschreiten eines zweiten vorgebbaren Grenzwertes der physikalischen Grösse die Anzeige-/Steuereinheit (1) ein Auslösesignal (81) an das erste Schaltgerät (3) sendet und die Auslöseeinheit (33) das Schaltschloss (32) auslöst, und/oder ein zweites Informationssignal (83) an das Benutzerendgerät (4), sendet.
13. Verfahren nach Anspruch 12, wobei das erste Schaltgerät (3) einen Schaltstellungssensor zum Feststellen der Stellung der Schaltkontakte (31) und Erzeugung eines die Stellung der Schaltkontakte (31) repräsentierenden Schaltstellungssignals vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltstellungssignal an die Anzeige/Steuereinheit (1) übertragen wird.
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die jeweils momentane Stellung der Schaltkontakte (31) von der Anzeige-/Steuereinheit (1) an das Benutzerendgerät (4) gesendet wird.
15. Verfahren nach Anspruch 12, 13 oder 14, wobei das erste Schaltgerät (3) eine der wenigstens einen Mess-/ Auswerteeinheiten (2) umfasst, und bei Überschreiten eines dritten Grenzwertes der physikalischen Grösse ein Auslösesignal (81) an die Auslöseeinheit (33) 2f<>
übermittelt wird, welche das Schaltschloss (32) auslöst, dadurch gekennzeichnet, dass von der Anzeige-/Steuereinheit (1) ein erstes Steuersignal an die Mess-/Auswerteeinheit (2) gesendet und durch das, von der Mess-/Auswerteeinheit (1) empfangene erste Steuersignal der dritte Grenzwert verändert wird.
16. Verfahren nach einem der Ansprüche 9 bis 15, wobei das Schaltgerät (3) mit einer Wiedereinschaltvorrichtung (5) wirkverbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass durch die Anzeige-/Steuereinheit (1) ein Wiedereinschaltsignal (85) an die Wiedereinschaltvorrichtung (5) gesendet wird und durch das empfangene Wiedereinschaltsignal (85) die Wiedereinschaltvorrichtung (5) die Schaltkontakte (3) des Schaltgeräts (32) geschlossen werden.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass der momentane Wert der physikalischen Grösse, das erste oder zweite Informationssignal, und/oder die jeweils momentane Stellung der Schaltkontakte (31) an einem Anzeigemittel (12) der Anzeige/Steuereinheit (1) angezeigt wird.
Der Patentanwalt: <EMI ID=21.1>
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