AT503657B1 - Gitterkonstruktion - Google Patents
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Description
2 AT 503 657 B1
Die Erfindung betrifft eine Gitterkonstruktion, insbesondere eines Armierungsgitters oder Bodenbefestigungsgitters, mit einer Vielzahl von aus zickzackförmig gebogenen Drähten gebildeten, nebeneinander angeordneten Drahtbahnen und einer Vielzahl von, insbesondere zueinander parallel verlaufenden, Stäben, wobei die Drähte der Drahtbahnen die Stäbe in Form von im Wesentlichen geschlossenen Schlaufen umschlingen.
Eine gattungsgemäße Gitterkonstruktion ist z.B. aus der GB 191501422 bekannt. Bei dieser Konstruktion stehen die durch die Schlaufen der Drahtbahnen geführten Stäbe im Wesentlichen senkrecht zu den durch die zickzackförmigen Drahtbahnen gebildeten Ebenen. In der Schrift ist zwar angegeben, dass diese Konstruktion von selbst, also bereits vor Einbringen von Füllmaterial, in sich hält. Die Praxis hat jedoch gezeigt, dass das Anordnen von Stäben in im Wesentlichen geschlossenen Schlaufen zwar eine gewisse Anfangsstabilität gewährleistet, die Schlaufen aber durch die Bewegung der Gitterkonstruktion relativ rasch wieder aufweiten, sodass die Stäbe nicht mehr ausreichend fest in den Schlaufen der zickzackförmigen Drahtbahnen gehalten werden.
Die Praxis hat darüber hinaus gezeigt, dass eine zusätzliche Befestigung z.B. durch Verschweißen oder Anbringen von Halteklammern od. dgl. zum einen bei der Herstellung einen zusätzlichen Aufwand und damit zusätzliche Kosten bedeutet und zum anderen durch diese zusätzlichen Verbindungsmaßnahmen das Material der Stäbe und Drahtbahnen z.B. durch Erhitzen geschwächt werden kann. Darüber hinaus wird durch diese zusätzlichen Befestigungsmaßnahmen der üblicherweise vor der Herstellung des Gitters auf die Drähte und Stäbe aufgebrachte Korrosionsschutz negativ beeinträchtigt bzw. wieder zerstört.
Aufgabe der Erfindung ist es daher, gattungsgemäße Gitterkonstruktionen dahingehend zu verbessern, dass ohne zusätzliche Verbindungsmaßnahmen eine in sich stabile Gitterkonstruktion geschaffen wird.
Dies wird erreicht, indem die Stäbe zur Befestigung an den Drahtbahnen in den Schlaufen der Drahtbahnen verklemmt sind, indem die Stäbe zum Verklemmen in den Schlaufen der Drahtbahnen zumindest in einer Richtung gegen die Schlaufen verdreht oder verkippt angeordnet sind.
Durch das Ausbilden von im Wesentlichen geschlossenen Schlaufen ist es möglich, die Verbindung zwischen Drahtbahnen und Stäben ausschließlich durch Verklemmen herbeizuführen. Auf Verschweißen oder anderweitiges zusätzliches Verbinden der Stäbe mit den Drahtbahnen kann aufgrund der so erreichten kraftschlüssigen Verbindung verzichtet werden. Das Verklemmen der Stäbe in den Schlaufen der Drahtbahnen wird aber nicht nur durch entsprechend geringe Öffnungsweiten der Schlaufen sondern durch zusätzliches Verdrehen oder Verkippen der Stäbe relativ zu den Öffnungsebenen der Schlaufen erreicht. Hierdurch ist der beim Stand der Technik bekannte Effekt unterbunden, dass sich die Klemmverbindungen durch Vergrößerung der Öffnungsweite der Schlaufen wieder lockern kann. Die damit erreichte Gitterkonstruktion hält alleine aufgrund der Klemmwirkung der Drahtbahnen und den Stäben.
Die im wesentlichen geschlossene Ausbildung der Schlaufen kann durch verschiedene Maßnahmen erreicht werden. So kann zum Beispiel vorgesehen sein, dass sich jeweils zwei Schenkel der Drähte zur Ausbildung einer der, vorzugsweise aller, Schlaufen in einem Kreuzungsbereich kreuzen, wobei der kleinste Abstand der Schenkel der Drähte zueinander im Kreuzungsbereich kleiner als das dreifache der Drahtdicke, insbesondere kleiner als die Drahtdicke, ist. Zusätzlich oder anstelle dessen ist es aber auch möglich, eine im Wesentlichen geschlossene Schlaufe herzustellen, indem der Draht der Drahtbahnen mehrfach um ein gedachtes Zentrum der Schlaufe spiralartig herumgedreht wird. Dies wird erreicht, wenn der Draht der Drahtbahn zur Ausbildung der im Wesentlichen geschlossenen Schlaufe mehr als 360° um ein Zentrum der Schlaufe gewunden ist. Auch bei dieser Variante liegen die einzelnen, durch den Draht gebildeten Windungen der Spirale günstigerweise möglichst eng aneinander an. 3 AT 503 657 B1
Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Befestigung der Stäbe in den Schlaufen der Drahtbahnen ausschließlich auf Verklemmen, gegebenenfalls mit zusätzlichem Anliegen von zwei benachbarten Schlaufen aneinander, beruht. Dabei ist es nicht erheblich, ob aus anderen Gründen zusätzlich Verbindungsklammern od. dgl. an den Verbindungsstellen zwischen Drähten und Stäben angebracht sind, solange die Konstruktion durch die Klemmwirkung auch nach Entfernen dieser zusätzlichen Verbindungselemente in sich stabil hält. Neben dem Verklemmeffekt kann gegebenenfalls auch das gegenseitige Anliegen und damit aneinander Abstützen von zwei benachbarten Schlaufen zur weiteren Erhöhung der Stabilität der Konstruktion genutzt werden. Während ein Verklemmen der Stäbe in den Schlaufen der Drahtbahnen schon durch Verdrehen oder Verkippen in eine Richtung möglich ist, sehen bevorzugte Ausführungsformen vor, dass die Stäbe zum Verklemmen in den Schlaufen der Drahtbahnen zumindest in zwei Richtungen gegen die Schlaufen verdreht oder verkippt angeordnet sind.
Durch das zweifache Verkippen bzw. Verdrehen wird eine besonders starke Klemmwirkung hervorgerufen. Solche Gitterkonstruktionen können dann besonders einfach hergestellt werden, wenn die Fläche einer inneren Öffnung einer Schlaufe so groß ist, dass der Stab bei seiner Anordnung im Wesentlichen senkrecht zu einer Öffnungsebene der Schlaufe in Richtung der Längserstreckung des Stabes im Wesentlichen frei bewegbar ist.
Die Gitterkonstruktion kann sowohl zur Betonbewehrung als auch als Bodenbefestigungsgitter eingesetzt werden.
Die Fig. 1 bis 9c zeigen verschiedene Darstellungen einer erfindungsgemäßen Ausführungsform einer Gitterkonstruktion. Fig. 10 und 11 zeigen erfindungsgemäße Alternative. Dabei zeigen:
Fig. 1 Fig. 2 Fig. 3 Fig. 4 Fig. 5a-5c Fig. 6a-6c Fig. 7a-7c Fig. 8a-8d Fig. 9a-9c Fig. 10 Fig. 11a, b eine Draufsicht auf das erste Ausführungsbeispiel, eine Seitenansicht auf dieses Ausführungsbeispiel, eine Schnittdarstellung entlang einer Drahtbahn dieses Ausführungsbeispiels, eine räumliche Darstellung dieses Ausführungsbeispiels,
Detaildarstellungen zur Erläuterung des Verdrehens der Schlaufen gegen die Stäbe in einer ersten Richtung,
Detaildarstellungen zum Verkippen der Schlaufen gegen die Stäbe in einer zweiten Richtung,
Detaildarstellungen zur Überlagerung des Verkippens und Verdrehens in zwei Richtungen,
Detaildarstellungen zu möglichen Endabschlüssen der Stäbe,
Detaildarstellungen zu möglichen Endabschlüssen der Drähte, eine Seitenansicht auf ein zweites Ausführungsbeispiel und Detaildarstellungen eines dritten Ausführungsbeispiels.
Bei den Gitterkonstruktionen gemäß der Figuren 1 bis 10 umgreifen die Drahtbahnen 1, 1' die Stäbe 2, 2' mittels der Schlaufen 3. Die Stäbe 2' sind in einer oberen Ebene 4' angeordnet. Die unteren Stäbe 2 sind in einer unteren Ebene 4 angeordnet. Der Abstand 7 zwischen den durch die Stäbe 2 und 2' gebildeten Ebenen 4 und 4' beträgt ein Vielfaches, vorzugsweise mindestens das Zehnfache, des maximalen Durchmessers der Stäbe 2, 2'. Hierdurch wird eine dreidimensionale Struktur erreicht, die sowohl als Betonbewehrung als auch als Befestigungsgitter eine gute Stabilität bzw. Stabilisierung sicherstellt. Zwei benachbarte Schenkel 6 und 6' der Drahtbahn 1 kreuzen sich zur Ausbildung der Schlaufen 3 in den Kreuzungsbereichen 5. Hier liegen die beiden Schenkel 6 und 6' aneinander an oder sind nur sehr gering voneinander beabstan-det. Der kleinste Abstand im Kreuzungsbereich 5 ist dabei kleiner als das Dreifache der Dicke des Drahtes, vorzugsweise kleiner als die Dicke des Drahtes. Hierdurch wird eine im Wesentlichen geschlossene Schlaufe 3 gebildet. In dieser werden die Stäbe 2, 2' durch Verklemmen in zwei unterschiedliche Richtungen, wie es weiter unten anhand der Fig. 5a-7c im Detail erläutert 4 AT 503 657 B1 wird, befestigt.
Die Drahtbahnen 1,1' sind in dem Sinne im Wesentlichen eben ausgebildet, als dass die Höhe der Drahtbahnen senkrecht zu ihrer Längserstreckung 9 und senkrecht zu ihrer Quererstreckung 10 kleiner als das fünffache, vorzugsweise kleiner als das dreifache, der Drahtdicke der Drahtbahn 1,1' ist. Die Lagen der durch sie gebildeten Ebenen sind in der Seitenansicht gemäß Fig. 2 auf die Gitterkonstruktion dargestellt. Die Ebenen der Drahtbahnen ergeben sich im mathematisch exakten Sinn durch gedachte Annäherung der Drahtdicke gegen Null. In Fig. 2 ebenfalls gut zu sehen ist, dass die Schlaufen von zwei auf den Stäben 2, 2' benachbart angeordneten Drahtbahnen 1,1' nicht ineinandergreifen. Dies ist besonders im Sinne einer einfachen Herstellbarkeit der Gitterkonstruktion günstig. Trotz des Nichtineinandergreifens der benachbarten Schlaufen ist eine ausreichende Festigkeit der Gitterkonstruktion allein durch das Verklemmen der Stäbe 2, 2' in den Schlaufen 3, gegebenenfalls unterstützt durch das sich aneinander Abstützen von benachbarten Schlaufen 3, gegeben. Wie insbesondere auf der Draufsicht gemäß Fig. 1 zu erkennen ist, sind die Drahtbahnen 1, T ausschließlich in der Richtung angeordnet, in der ihre Längserstreckung 9 senkrecht zur Längserstreckung 11 der Stäbe 2, 2' verläuft. Es ist also nicht nötig, zusätzliche Drahtbahnen 1, 1' in Richtung der Längserstreckung 11 der Stäbe 2, 2' oder diagonal dazu oder in anderen Richtungen vorzusehen. Das gleiche gilt auch für die Stäbe 2, 2'. Auch diese sind in den gezeigten Ausführungsbeispielen ausschließlich parallel zueinander angeordnet. Es gibt also bevorzugt keine quer zur Richtung 11 verlaufenden Stäbe 2, 2'. Die Gitterkonstruktion erreicht auch in der gezeigten Ausrichtung zwischen Drahtbahnen 1,1' und Stäben 2, 2' die notwendige Festigkeit. Auch dieser Umstand vereinfacht die Herstellbarkeit und Stapelbarkeit der Gesamtkonstruktion. Durch die gute Stapelbarkeit von aufeinandergelegten erfindungsgemäßen Gitterpaneelen wird sowohl das Lager-bzw. Transportvolumen verkleinert, als auch die Lager- und Transportstabilität der Gitterkonstruktion erhöht, was sowohl einen Kosten- als auch Qualitätsvorteil bringt.
Die Stäbe 2, 2' sind im gezeigten Ausführungsbeispiel gerade ausgebildet und haben einen kreisrunden Querschnitt. Dies ist bevorzugt vorgesehen, da keine besondere Formgebung für die Stäbe 2, 2' notwendig ist, was wiederum die Herstellbarkeit des Gitters vereinfacht. Es ist in anderen Ausführungsformen aber auch möglich, die Stäbe 2, 2' den Anforderungen der Gesamtkonstruktion folgend gebogen auszuführen oder ihren Querschnitt abweichend von der Kreisform zu gestalten. Je nach Anforderungen und Verwendungszweck können in den verschiedenen Ebenen 4, 4' Stäbe 2, 2' mit gleicher Formgebung und gleichen Zugfestigkeiten verwendet werden. Es ist aber auch möglich, in den verschiedenen Ebenen 4, 4' verschiedene Stäbe 2, 2' aus unterschiedlichem Material und/oder mit verschiedenen Zugfestigkeiten und/oder mit verschiedenen Durchmessern zu verwenden. Dies kann vor allem bei der Verwendung der Gitterkonstruktion als Betonbewehrung günstig sein, wenn die Zugbelastung in den beiden Ebenen 4 und 4' unterschiedlich groß ist. Zur Anpassung an die Zugbelastungen der Gesamtkonstruktion kann neben diesen Maßnahmen aber auch eine Anpassung der Abstände benachbarter Stäbe 2 oder 2' in den jeweiligen Ebenen 4, 4' vorgenommen werden. Für hohe Zugbelastungen kann zum Beispiel ein geringerer Abstand der Stäbe 2 oder 2' in den Ebenen 4, 4' vorgesehen sein, wodurch dann mehr Stäbe entlang der Längserstreckung 9 zu finden sind. Dies resultiert dann in einem kleineren Winkel ß (siehe Fig. 2). Für geringe Zugbelastungen kann der Abstand bzw. der Winkel ß entsprechend größer gewählt werden.
Insbesondere beim Betonbau können darüber hinaus die frei zugänglichen Zwischenräume 13 dazu genutzt werden, um dort z.B. Verrohrungen, Leerverrohrungen oder Körper mit geringerer Dichte einzubringen. Durch die Körper mit geringerer Dichte kann in dem zentralen Teil der Gesamtkonstruktion dann Gewicht gespart werden, da hier kein Beton vonnöten ist. Werden in die Freiräume 13 Verrohrungen oder Leerverrohrungen eingebracht, so ist dies ein einfacher und eleganter Weg, um Wasser- oder Strom- oder anderweitige Versorgungsleitungen im Betonkörper zu verlegen.
In den gezeigten Ausführungsbeispielen gemäß Fig. 1 bis 10 sind die Drahtbahnen 1,1' bzw. 5 AT 503 657 B1 deren Schlaufen 3 durch Verdrehen bzw. Verkippen in zwei unterschiedliche Richtungen mit den Stäben 2, 2' verklemmt. Die Fig. 5a-5c dienen der Erläuterung des Verklemmens durch Verdrehen der Drahtbahnen 1,1' gegenüber den Stäben 2, 2' in eine erste Richtung. Anhand der Fig. 6a-6c wird das zusätzliche Verkippen der Drahtbahnen 1, 1’ gegen die Stäbe 2, 2' in einer zweiten Richtung gezeigt. Die Fig. 7a-7c zeigen das Endergebnis.
Fig. 5b zeigt in einer Draufsicht auf die Gitterkonstruktion zunächst die Stellung, in der die Stäbe 2' in die Schlaufen 3 im Wesentlichen frei einführbar sind. Die Fläche der inneren Öffnung der Schlaufe 3 ist dabei so groß gewählt, dass der Stab 2, 2' bei seiner Anordnung im Wesentlichen senkrecht zu der Öffnungsebene 14 der Schlaufe 3 in Richtung seiner Längserstreckung 11 im Wesentlichen frei bewegbar in der Schlaufe ist. In dieser Stellung kann der Stab 2' in die Schlaufe 3 eingeschoben werden. Zum Erreichen des Verklemmens wird die Drahtbahn, dargestellt durch die Schenkel 6, 6', dann in Richtung der in Fig. 5b gezeigten Pfeile gedreht, bis sie in der in Fig. 5c gezeigten Draufsicht im Wesentlichen senkrecht zur Längserstreckung 11 der Stäbe 2, 2' verdreht angeordnet ist. In dieser Stellung ist der Stab 2' durch Verdrehen in eine erste Richtung bereits durch Verklemmen sehr fest in der Schlaufe 3 gehalten. Um dies zu ermöglichen, ist die Öffnungsebene 14 in einem von 0° abweichenden Winkel gegen die Längserstreckung 9 der Drahtbahn bzw. gegen die Ebene 12 der Drahtbahn 1,1' angeordnet. Der Winkel zwischen der Öffnungsebene 14 und der Ebene 12 der Drahtbahn wird im gezeigten Ausführungsbeispiel durch die Größe der Fläche der inneren Öffnung der Schlaufe 3, die Drahtdicke und den Abstand der Schenkel 6, 6' im Kreuzungsbereich 5 vorgegeben. Um ein ausreichend festes Verklemmen bereits in dieser Position zu erreichen, ist ein Drehwinkel α zwischen 20 bis 30° günstig. Im gezeigten Ausführungsbeispiel beträgt α ca. 25°. Der Winkel zwischen den beiden Ebenen 12 und 14 entspricht günstigerweise dem benötigten Drehwinkel α. Fig. 5a zeigt in einer Seitenansicht gemäß Fig. 3 die Stellung zwischen dem Stab 2' und der Drahtbahn 1 vor Beginn des Verdrehens, also in der in einer Draufsicht in Fig. 5b gezeigten Stellung.
Zusätzlich zu dem Verdrehen gemäß den Fig. 5a bis 5c werden die Drahtbahnen 1,1' beim gezeigten Ausführungsbeispiel auch noch in einer Seitenansicht auf die Gitterkonstruktion gegen eine Längserstreckung 11 der Drahtbahnen 1, 1' in einem von der Senkrechten 8 abweichenden Winkel ß verkippt angeordnet. Fig. 6b zeigt in einer Seitenansicht den Zustand vor dem Verkippen in Richtung der in dieser Figur eingezeichneten Pfeile. Fig. 6c zeigt den Zustand nach erfolgtem Verkippen. Der Kippwinkel ß beträgt günstigerweise zwischen 20 und 40°, im gezeigten Ausführungsbeispiel ca. 30°. Die Seitenansicht gemäß Fig. 6c ist eine Detaildarstellung aus Fig. 2, in der der Kippwinkel ß ebenfalls eingezeichnet ist. Bei der Herstellung der Gitterkonstruktion werden zunächst die Stäbe 2, 2' in der in Fig. 5b gezeigten Stellung in die Schlaufen 3 eingeschoben. Anschließend erfolgt das Verdrehen in die Stellung gemäß Fig. 5c, also das Verdrehen in eine erste Richtung. In einem weiteren Arbeitsschritt erfolgt dann das Verkippen um den Winkel ß in eine zweite Richtung, was in der in Fig. 6c gezeigten Stellung resultiert. Die Fig. 7a, 7b und 7c zeigen Detaildarstellungen zum Endresultat dieses Verdrehens und Verkippens. Auch wenn das Verklemmen der Stäbe 2, 2’ in den Schlaufen 3 der Drahtbahn 1,1' günstigerweise durch beide Dreh- bzw. Kippvorgänge herbeigeführt wird, so ist es dennoch möglich, die Befestigung nur durch Verdrehen oder nur durch Verkippen herbeizuführen. Darüber hinaus ist klar, dass es beim Verdrehen und/oder Verkippen lediglich auf die Relativbewegung zwischen Drahtbahnen 1,1' und Stäben 2, 2' ankommt. Es ist also gleichgültig, ob die Stäbe 2, 2' gegen die Drahtbahnen 1,1' verdreht und/oder verkippt werden oder umgekehrt.
Die Drahtdicken sind im Allgemeinen geringer als der kleinste Durchmesser der Stäbe 2, 2'. Im Sinne eines möglichst festen Verklemmens ist es günstig, wenn die Drahtdicke höchstens die Hälfte des kleinsten Durchmessers der Stäbe 2, 2' beträgt.
Die Drähte der Drahtbahnen 1,1' weisen günstigerweise Stahl mit Drahtdicken zwischen 1,6 und 2,8 mm auf oder bestehen aus einem solchen Stahl. Je nach Aufgabenstellung sind dabei in der Regel Zugfestigkeiten des verwendeten Materials zwischen 400 und 600 N/mm2 zu wäh- 6 AT 503 657 B1 len. Die Stäbe 2, 2' weisen im Allgemeinen höhere Zugfestigkeiten als die Drähte - meist im Bereich zwischen 400 und 2500 N/mm2 - auf. Die Stäbe 2, 2’ können aber nicht nur aus entsprechenden Stählen sondern z.B. auch aus, vorzugsweise hochzugfesten und/oder faserverstärkten, Kunststoffen bestehen oder diese aufweisen. Auch hier ist auf entsprechende Zugfestigkeitswerte zu achten.
Wird Stahl als Material für die Stäbe 2, 2' oder die Drähte der Drahtbahnen 1,1' gewählt, so kann zum Korrosionsschutz ein Überzug, vorzugsweise aus einer oder mehreren Zink- oder Zinklegierungsschichten, vorgesehen werden. Günstig ist dabei bei einer erfindungsgemäßen Gitterkonstruktion, dass der anfangs auf die Stäbe 2, 2' und die Drähte der Drahtbahn 1,1' aufgebrachte Überzug durch die Herstellung der Konstruktion nicht zerstört oder beeinträchtigt wird. Anstelle eines Überzugs kann zum Korrosionsschutz natürlich auch ein entsprechend ausgebildeter, nicht rostender Stahl gewählt werden. Bei der Auswahl des Materials und des Überzugs kann der Fachmann auf bestehende Normen zurückgreifen. Diese wären für Bewehrung von Beton die EN 10080. Es kann auch auf Materialien, welche gemäß der EN 10223 für die Herstellung von Zäunen bekannt sind, ausgewichen werden. Auch in der EN 10264, welche sich hauptsächlich mit der Herstellung von Seilen befasst, findet der Fachmann entsprechende Materialangaben. Auch die EN 10337 für Spannstahldrähte und die EN 15630-1 für die Bewehrung und das Vorspannen von Beton können herangezogen werden. Bezüglich Überzügen zum Korrosionsschutz ist die EN 10244 bei Bedarf heranzuziehen. Entsprechende nicht rostende Stähle sind in der EN 10088 zu finden. Die Wahl des Materials wie auch die Frage, ob die oberen Stäbe 2' und die unteren Stäbe 2 aus demselben Material mit denselben Zugfestigkeiten hergestellt sind oder nicht, ist immer auf die entsprechenden Erfordernisse abzustimmen, um eine optimale Anpassung an den Verwendungszweck zu gewährleisten.
Die Fig. 8a bis 8d zeigen verschiedene Möglichkeiten, wie die Enden der Drahtbahnen 2, 2' gebogen sein können. Ein Umbiegen der Enden ist aber nicht zwingend erforderlich. Eine hakenförmige Ausbildung der Enden der Stäbe 2, 2' gemäß den Fig. 8a und 8b kann dazu vorgesehen sein, einen solchen Haken in benachbarte Paneele der Konstruktion oder dergleichen einzuhaken. Das Vorsehen von ringartigen Abschlüssen gemäß den Fig. 8c und 8d kann vorgesehen sein, wenn zur Materialersparnis auf ein Überlappen zweier benachbarter Gitterkonstruktionen verzichtet werden soll. Durch die Ringe ist es möglich, zwei Paneele bzw. Gitterkonstruktionen mit einem in die Ringe eingeschobenen Steckstab zu verbinden. Steht die Materialersparnis nicht zwingend im Vordergrund, so kann die Verbindung zwischen zwei Paneelen bzw. Gitterkonstruktionen auch einfach durch Ineinanderlegen zweier benachbarter Paneele erreicht werden. Hierzu ist es besonders günstig, wenn - wie in den Fig. 1, 3 und 4 gezeigt - die Gitterkonstruktion auf einer Seite der Längserstreckung 9 der Drahtbahnen 1 mit einem unteren Stab 2a und auf der anderen Seite mit einem oberen Stab 2b' endet. Bei dieser Konstruktion reicht es zur Verbindung der einzelnen Paneele aus, diese einfach ineinander zu legen. Die Fig. 9a bis 9c zeigen verschiedene Varianten, wie das Ende der Drähte der Drahtbahnen 1,1' ausgebildet sein kann. Für Bauhöhen der Gitterkonstruktion, also Abständen zwischen den Ebenen 4 und 4' bzw. den Mitten der Stäbe 2, 2' von 45 mm, 75 mm oder 100 mm, sind günstigerweise Zugstäbe aus Stahl mit einem Durchmesser von 3,0 mm zu wählen. Bei Bauhöhen von 125 mm ist meist ein Stabdurchmesser von 4,0 mm und bei Bauhöhen von 150 mm ein Stabdurchmesser von 5,0 mm günstig. Die Länge der Gitterkonstruktion bzw. Paneele, also ihre Erstreckung in Richtung 11, ist grundsätzlich an den Bedarf und die Transportmöglichkeiten anzupassen. Im Erdbau, bei dem die Gitterkonstruktion als Bodenbefestigungsgitter eingesetzt wird, sind häufig Paneellängen von ca. 3 m bevorzugt. Bei der Verwendung als Betonbewehrung können die Gitterlängen sich an heutigen Normbaulängen orientieren. Dies sind z.B. 3, 4, 5, 6, 8 und 12,50 m. Nichtsdestotrotz kann die erfindungsgemäße Konstruktion in beliebigen Längen und Größen hergestellt werden. Auch ein Zuschnitt vor Ort auf der Baustelle auf die passenden Längen und Breiten ist jederzeit möglich.
Claims (20)
- 7 AT 503 657 B1 Fig. 10 zeigt in einer zu Fig. 2 analogen Seitenansicht, dass die Schlaufen 3 nicht unmittelbar benachbart bzw. aneinander anliegend auf den Stäben 2, 2' angeordnet sein müssen. Es kann gemäß Fig. 10 auch ein größerer Abstand zwischen jeweils zwei benachbarten Drahtbahnen 1, 1' entlang der Längserstreckung 11 der Stäbe 2, 2' gewählt werden, was zu einer Material- und Gewichtsersparnis führt. Das erste Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1 bis 4 hat jedoch den Vorteil, dass sich die Schlaufen 3 benachbarter Drahtbahnen 1 und 1' bei hoher Belastung zusätzlich zum Verklemmen auch aneinander abstützen können. In den Ausführungsbeispielen gemäß der Fig. 1 bis 10 sind die Schlaufen 3 im Wesentlichen geschlossen ausgebildet, indem sich jeweils zwei Schenkel 6, 6' der Drähte zur Ausbildung einer der Schlaufen in einem Kreuzungsbereich 5 kreuzen, wobei der kleinste Abstand der Schenkel 6, 6' der Drähte zueinander im Kreuzungsbereich 5 kleiner als das Dreifache der Drahtdicke, insbesondere kleiner als die Drahtdicke, ist. Dies ist aber nicht die einzige Möglichkeit im Wesentlichen geschlossene Schlaufen zu erzeugen. Die Fig. 11a und 11b zeigen in Detaildarstellungen analog zu den Fig. 7b und 7c eine Variante, bei der der Draht zur Ausbildung der Schlaufe 3 mehr als 360° um das gedachte Zentrum der Schlaufe 3 gewunden ist. Hieraus ergibt sich eine spiralförmige Anordnung des Drahtes im Bereich der Schlaufe 3. Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 11a und 11b ist darüber hinaus zusätzlich noch das Kriterium erfüllt, dass die Schenkel 6 und 6' nicht weiter als die dreifache Drahtdicke voneinander im Kreuzungsbereich 5 entfernt sind. Dies muss aber nicht zwingend vorgesehen sein, da die Schlaufe 3 bereits durch die spiralförmige Anordnung des Drahtes im Wesentlichen geschlossen ist. Die Drähte liegen im Bereich der Schlaufe 3 günstigerweise wiederum aneinander an. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel kann der Stab 2 bzw. 2' zum Verklemmen in der Schlaufe in zwei Richtungen verdreht und verkippt werden. Analog wie dies in den Fig. 5a bis 6c für das erste Ausführungsbeispiel gezeigt ist. Insbesondere bei der spiralförmigen Ausbildung der Schlaufe reicht es aber häufig bereits aus, die Stäbe 2, 2' in den Schlaufen 3 entweder nur zu verkippen oder nur zu verdrehen. Bis auf den genannten Unterschied in der Ausbildung der im Wesentlichen geschlossenen Schlaufe, kann das dritte Ausführungsbeispiel analog zu den beiden vorher gezeigten Ausführungsbeispielen ausgeführt werden, sodass Darstellungen zur gesamten Gitterkonstruktion sowie Erläuterungen zu weiteren Details des dritten Ausführungsbeispiels mit Verweis auf das zu den anderen Ausführungsbeispielen Gesagte entfallen können. Insgesamt wird eine einfach herzustellende, aber in ihrer Struktur sehr stabile Gitterkonstruktion zur Verfügung gestellt. Ein Verpressen oder anderweitiges zusätzliches Verbinden der quer zur Tragrichtung verlaufenden Drahtbahnen 1, T mit den Stäben 2,2’ ist nicht notwendig, da die auf Verklemmen beruhende Verbindung ohnedies ausreichend stabil ist. Hierdurch wird die Herstellung der Gitterkonstruktion zusätzlich deutlich verbilligt. Bei der Verwendung der Gitterkonstruktion als Bodenbefestigungsgitter wird eine besonders gute Einspannung des Füllmaterials erreicht, da eine dichte Drahtbahndiagonalverspannung zwischen den oberen und unteren Stäben 2, 2' gegeben ist. Patentansprüche: 1. Gitterkonstruktion, insbesondere eines Armierungsgitters oder Bodenbefestigungsgitters, mit einer Vielzahl von aus zickzackförmig gebogenen Drähten gebildeten, nebeneinander angeordneten Drahtbahnen und einer Vielzahl von, insbesondere zueinander parallel verlaufenden, Stäben, wobei die Drähte der Drahtbahnen die Stäbe in Form von im Wesentlichen geschlossenen Schlaufen umschlingen, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2, 2') zur Befestigung an den Drahtbahnen (1, T) in den Schlaufen (3) der Drahtbahnen (1, T) verklemmt sind, indem die Stäbe (2, 2') zum Verklemmen in den Schlaufen (3) der Drahtbahnen (1, 1') zumindest in einer Richtung gegen die Schlaufen (3) verdreht oder verkippt 8 AT 503 657 B1 angeordnet sind.
- 2. Gitterkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigung der Stäbe (2, 2') in den Schlaufen (3) der Drahtbahnen (1, 1’) ausschließlich auf Verklemmen, gegebenenfalls mit zusätzlichem Anliegen von zwei benachbarten Schlaufen aneinander, beruht.
- 3. Gitterkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2, 2') zum Verklemmen in den Schlaufen (3) der Drahtbahnen (1, 1') zumindest in zwei Richtungen gegen die Schlaufen (3) verdreht oder verkippt angeordnet sind.
- 4. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtbahnen (1, 1’) zum Verklemmen der Stäbe (2, 2') in den Schlaufen (3) in einer Draufsicht auf die Gitterkonstruktion, vorzugsweise in eine im Wesentlichen Senkrechte, zu einer Längserstreckung (11) der Stäbe (2,2') verdreht angeordnet sind.
- 5. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtbahnen (1, 1') zum Verklemmen der Stäbe (2, 2') in den Schlaufen (3), gegebenenfalls zusätzlich, in einer Seitenansicht auf die Gitterkonstruktion gegen die Stäbe (2, 2') in einem von der Senkrechten (8) abweichenden Winkel (ß) verkippt angeordnet sind.
- 6. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Fläche einer inneren Öffnung einer Schlaufe (3) so groß ist, dass der Stab (2, 2') bei seiner Anordnung im Wesentlichen senkrecht zu einer Öffnungsebene der Schlaufe (3) in Richtung der Längserstreckung (11) des Stabes (2, 2') im Wesentlichen frei bewegbar ist.
- 7. Gitterkonstruktion nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnungsebene (14) der Schlaufe (3) in einem von 0° abweichenden Winkel gegen die Längserstreckung (9) der Drahtbahn (1, 1') angeordnet ist.
- 8. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtdicke geringer ist als der kleinste Durchmesser der Stäbe (2, 2'), vorzugsweise höchstens die Hälfte des kleinsten Durchmessers der Stäbe (2, 2’) beträgt.
- 9. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schlaufen (3) von zwei auf den Stäben (2, 2') benachbart angeordneten Drahtbahnen (1, 1‘) nicht ineinander greifen.
- 10. Gitterkonstruktion nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Drahtbahnen (1, 1') in dem Sinne im Wesentlichen eben ausgebildet sind, dass die Höhe der Drahtbahnen (1, 1') senkrecht zu ihrer Längserstreckung (9) und senkrecht zu ihrer Quererstreckung (10) kleiner als das fünffache, vorzugsweise kleiner als das dreifache, der Drahtdicke der Drahtbahn (1, V) ist.
- 11. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2, 2') in zumindest zwei voneinander beabstandeten Ebenen (4, 4') angeordnet sind.
- 12. Gitterkonstruktion nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand (7) der durch die Stäbe (2, 2') gebildeten Ebenen (4, 4') voneinander ein Vielfaches, vorzugsweise mindestens das Zehnfache, des maximalen Durchmessers der Stäbe (2, 2’) beträgt.
- 13. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2, 2') verschiedener Ebenen (4, 4’) verschiedene Zugfestigkeiten aufweisen. 9 AT 503 657 B1
- 14. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass zwei benachbarte Schlaufen (3) einer Drahtbahn (1, 1') Stäbe (2, 2') aus unterschiedlichen Ebenen (4, 4') umgreifen.
- 15. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Drähte der Drahtbahnen (1, 1') Stahl, vorzugsweise mit einer Zugfestigkeit von mindestens 400 bis 600 N/mm2, aufweisen oder aus einem solchen Stahl bestehen.
- 16. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass Stäbe (2, 2') aus zumindest einem, vorzugsweise hochzugfesten und/oder faserverstärkten, Kunststoff bestehen oder diesen aufweisen.
- 17. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2, 2') aus einem Stahl, vorzugsweise mit einer Zugfestigkeit von mindestens 400 bis 2500 N/mm2, bestehen oder diesen aufweisen.
- 18. Gitterkonstruktion nach Anspruch 15 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die Stäbe (2, 2') und/oder Drähte der Drahtbahnen (1, 1') zum Korrosionsschutz einen Überzug, vorzugsweise aus Zink oder einer Zinklegierung, aufweisen oder aus nichtrostenden Stählen bestehen.
- 19. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, dass sich jeweils zwei Schenkel der Drähte zur Ausbildung einer der Schlaufen in einem Kreuzungsbereich kreuzen, wobei der kleinste Abstand der Schenkel der Drähte zueinander im Kreuzungsbereich kleiner als das dreifache der Drahtdicke, insbesondere kleiner als die Drahtdicke, ist.
- 20. Gitterkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, dass der Draht der Drahtbahn (1, 1') zur Ausbildung der im Wesentlichen geschlossenen Schlaufe mehr als 360° um ein Zentrum der Schlaufe gewunden ist. Hiezu 7 Blatt Zeichnungen
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