AT503695A1 - Zylinderschloss - Google Patents
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Description
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Titel: Zylinderschloss mit Aufbohrschutz
Die Erfindung bezieht sich auf ein Zylinderschloss mit einem Gehäuse und einem In diesem verdrehbaren, Zuhaltungen und einen Schlüsselkanal aufweisenden Zylinderkern, der an seinem vorderen Ende mit einer als Aufbohrschutz ausgebildeten Schutz-5 kappe formschlüssig verbunden ist, die einen Durchtrittsschlitz für den Schlüssel besitzt,
Aus US 1,422,594 A, US 6,155,090 A, EP 0 761 915 B1 sind Zylinderschlösser bekannt, bei denen der Zylinderkem an seinem vorderen Ende eine als Aufbohrschutz ausgebildete Schutzkappe trägt. Die Verbindung von Schutzkappe und Zylinderkem erfolgt über in Querrichtung gegeneinander verschiebbare Verbindungselemente, die in io Längsrichtung formschlüssig ineinandergreifen und eine in Längsrichtung gerichtete Relativbewegung von Schutzkappe und Zylinderkem verhindern. Die Querbewegung der Schutzkappe gegenüber dem Zylinderkem wird für den Zusammenbau von Schutzkappe und Zylinderkem benötigt und beim fertig zusammengebauten Zylinderschloss von dem den Zylinderkem umschließenden Gehäuse blockiert. Eine starre Verbindung von 15 Schutzkappe und Zylinderkem ist nicht vorgesehen.
Aus der DE 298 19 084U1 ist es bekannt, bei einem Zylinderschloss einen platten-oder scheibenförmigen Aufbohrschutz aus Hartmetall mittels Reibschweißung mit dem vorderen Ende des Zylinderkemes starr zu verbinden.
Aufgabe der Erfindung ist es, den Aufbohrschutz bei Zylinderschlössem zu verbes-20 sern.
Dies wird bei einem Zyiinderschioss der eingangs genannten Art erflndungsgemäß dadurch erreicht, dass eine durch einen mechanischen Umformvorgang an einen stirn-seitigen Endzapfen des Zylinderkems mechanisch angeformte Schutzkappe vorgesehen ist, wobei der Endzapfen zumindest eine bei dem mechanischen Umformvorgang 25 verformte, die formschlüssige Verbindung mit der Schutzkappe erzeugende, verformbare Rippe besitzt.
Bei der erfindungsgemäßen Ausbildung ist die Schutzkappe durch einen bei ihrem Anformen an den Endzapfen des Zylinderkems entstehenden Formschluss mit dem Zylinderkern zu einer untrennbaren, starren Baueinheit verbunden. Dieser Formschluss 30 entsteht dadurch, dass die verformbare Rippe des Endzapfens beim Anformen der Schutzkappe mechanisch umgeformt wird und dadurch eine die Schutzkappe oder ein Formschlusselement derselben umgreifende Gestalt erhält. Diese Rippe des Endzapfens wird in ein Formschlusselement des Endzapfens umgeformt, das dann zusammen mit der Schutzkappe bzw. deren Formschlusselement eine untrennbare, starre, form-35 schlüssige Verbindung von Zylinderkem und Schutzkappe bildet. Die Schutzkappe selbst bzw. ihr Formschlusselement wird nicht verformt.
Als Formschlusselement der Schutzkappe kann deren äußerer Randbereich vorgesehen sein, der nach dem Umformen der verformbaren Rippe des Endzapfens von der umgeformten Rippe umgriffen wird. Ein Formschlusselement der Schutzkappe kann von ·· ···· ···· • « · · · · · ·· • ♦ · · ·♦· ··· ··· · ······ · · ♦ ······ · · * ·· ·· .........*-*2 - ihrem Seitenrand gebildet werden. Dieser kann mit Ausnehmungen oder Vertiefungen versehen sein, in die eine verformbare Rippe des Endzapfens bei ihrer Umformung hineingedrückt wird, um in diese Ausnehmungen bzw. Vertiefungen formschlüssig einzugreifen. 5 Auch die Rückseite der Schutzkappe kann mit einem rückwärtigen Formschlusselement versehen sein, an das eine verformbare Rippe des Endzapfens bei ihrer Umformung mit ihrer Gestalt angepasst wird. Als rückwärtiges Formschlusselement kann ein abstehender Zapfen vorgesehen sein, dessen Anschluss an die Rückseite der Schutzkappe von einer hinterschnittene Rille gebildet wird, in die die verformte Rippe des End-10 Zapfens mit ihrem Ende eingreift. Als rückwärtiges Formschlusselement kann eine in die Rückseite der Schutzkappe eingelassene, von einem zumindest abschnittsweise hinter-schnittenen Randwulst begrenzte Ausnehmung vorgesehen sein. Bei angeformter Schutzkappe ragt der Zylinderkemendzapfen mit seiner Stirnseite in diese Ausnehmung hinein und eine oder mehrere verformte Rippen des Endzapfens greifen mit ihren beim 15 Anformen der Schutzkappe nach außen abgebogenen Enden in die hinterschnittenen Abschnitte des Randwulstes ein.
Die Schutzkappe kann mit dem vorderen Endzapfen des Zylinderkems verklebt bzw. verlötet sein, bevor sie an den Endzapfen mechanisch angeformt wird. Die mit dem vorderen Endzapfen des Zylinderkerns verklebte bzw. verlötete Schutzkappe ist mit ihrem 20 Durchtrittsschlitz für den Schlüssel auf den Schlüsselkanal des Zylinderkerns genau ausgerichtet.
Die erfindungsgemäße Ausbildung benötigt lediglich eine dem jeweiligen Formschlusselement der Schutzkappe benachbarte, verformbare Rippe des Zylinderkem-endzapfens. Die Rippe benötigt keine der Oberfläche des schutzkappenseitigen Form-25 Schlusselementes präzise angepasste Gestalt. Die Rippe erhält ihre, dieses Formschlusselement umgreifende bzw. in dieses Formschlusselement eingreifende Gestalt während des Anformens der Schutzkappe, wenn die Rippe in die Gestalt des zylinderkernseitigen Formschlusselementes umgeformt wird. Bei diesem Umformvorgang wird die verformbare Rippe des Zylinderkemendzapfens an die Gestalt des jeweiligen 30 schutzkappenseitigen Formschlusselementes angepasst. Dabei werden auch allfällige durch Fertigungstoleranzen entstandene Formabweichungen dieser Formschlusselemente ausgeglichen.
Zum Umformen einer Rippe des Endzapfens in die Gestalt eines zylinderkemseitigen Formschlusselementes kann die Rippe in einem Roll- bzw. Pressvorgang an das zuge-35 hörige, schutzkappenseitige Formschlusselement angepresst bzw. angerollt werden. Bei einer Schutzkappe mit einem rückwärtigen Formschlusselement kann die zugehörige Rippe des Endzapfens durch axiales Verpressen von Schutzkappe und Zylinderkem in die Gestalt des in das rückwärtige Formschlusselement der Schutzkappe eingreifenden, zylinderkemseitigen Formschlusselementes umgeformt werden. Um das Verformen der «· ·· ·· ·##· ···· · ····· ♦ ♦ ·· • · · · ··· ♦♦· ··· · ······ · · · ·»··· + · · · ............... -
Endzapfenrippen durch diesen axialen Pressvorgang zu erleichtern, können diese Rippen mit Hinterschneidungen und/oder mit nach innen abgeschrägten Vorderkanten und dergleichen versehen sein.
Erfindungsgemäß wird eine beispielsweise als flache Hartmetallscheibe ausgebildete 5 Schutzkappe an den Endzapfen des Zylinderkems direkt angeformt. Beim Anformen wird eine Rippe des Endzapfens mechanisch umgeformt und mit der Schutzkappe in Eingriff gebracht. Dabei entsteht eine starre formschlüssige Verbindung zwischen der Schutzkappe und dem Zylinderkem. Nach dem Anformen der Schutzkappe an dem Zy-linderkern ist die Schutzkappe mit dem Zylinderkem untrennbar verbunden. Das Um-10 formen der Rippe kann in einem Roll- oder Pressvorgang vorgenommen werden, in dem die Rippe mechanisch verformt, umgebogen oder gestaucht wird.
Erfindungsgemäß kann die Schutzkappe in einer von einer verformbaren Umfangsrippe begrenzten, stimseitigen Ausnehmung des Endzapfens angeordnet und mit dem Endzapfen durch die diese Ausnehmung begrenzende, beim Anformen der Schutzkap-15 pe verformte Umfangsrippe formschlüssig verbunden sein. Diese Ausbildung sieht eine aus Zylinderkem und angeformter Schutzkappe bestehende Baueinheit vor. Die den Zylinderkern mit der Schutzkappe starr verbindende Formschlussverbindung wird durch die mit dem Anformen der Schutzkappe verbundene Verformung der Umfangsrippe erzeugt, die dem Außenrand der Schutzkappe benachbart angeordnet ist und die stimsei-20 tige Ausnehmung des Endzapfens seitlich begrenzt. Beim Anformen der Schutzkappe wird die vorher axial geradlinig verlaufende Umfangsrippe des Endzapfens in ein zylinderkernseitiges Formschlusselement umgeformt, das die Schutzkappe bzw. deren Formschlusselement umgreift.
Erfindungsgemäß kann die beim Anformen der Schutzkappe verformte Umfangsrippe 25 des Endzapfens den Rand der Schutzkappe nach innen übergreifen. Bei dieser Formschlussverbindung bildet der Rand der Schutzkappe das schutzkappenseitige Formschlusselement, das von der zum zylinderkernseitigen Formschlusselement umgeformten Umfangsrippe des Endzapfens Übergriffen wird.
Die beim Anformen der Schutzkappe verformte Umfangsrippe des Endzapfens kann 30 in eine am Seitenrand der Schutzkappe angeordnete Ausnehmung eingreifen. Bei dieser Formschlussverbindung ist die in den Seitenrand der Schutzkappe eingelassene Ausnehmung das schutzkappenseitige Formschlusselement, in das die zum zylinderkernseitigen Formschlusselement umgeformte Umfangsrippe des Endzapfens eingreift.
Die beim Anformen der Schutzkappe verformte Umfangsrippe des Endzapfens kann 35 in eine seitliche Umfangsriile der Schutzkappe eingreifen. Bei dieser Ausbildung der Formschlussverbindung ist die seitliche Umfangsrille der Schutzkappe das schutzkappenseitige Formschlusselement, in das die zum zylinderkernseitigen Formschlusselement umgeformte Umfangsrippe des Endzapfens eingreift.
Erfindungsgemäß kann eine die Stirnseite des Endzapfens überdeckende Schutzkap- pe vorgesehen sein, die an ihrer Rückseite eine Verankerung trägt, in die zumindest eine beim Anformen der Schutzkappe verformte Rippe des Endzapfens mit ihrem verformten Ende eingreift. Bei dieser Ausbildung der Formschlussverbindung bildet die an der Rückseite der Schutzkappe vorgesehene Verankerung das schutzkappenseitige 5 Formschlusselement, in das die zum zylinderkernseitigen Formschlusselement umgeformte Umfangsrippe des Endzapfens eingreift.
Die Rückseite der Schutzkappe kann mit einer Ausnehmung für den Endzapfen versehen sein, die von dem hinterschnittene Abschnitte aufweisenden Rand der Schutzkappe begrenzt ist, und der Endzapfen kann schräg nach vorne abstehende, sternför-10 mig angeordnete Rippen besitzen, die mit ihren beim Anformen der Schutzkappe nach außen abgebogenen Enden in die hinterschnittenen Abschnitte des Schutzkappenrandes eingreifen. Bei dieser Ausbildung ist die Schutzkappe mit dem in ihre rückwärtige Ausnehmung ragenden Zylinderkern formschlüssig verbunden. Diese Ausnehmung bildet mit ihren hinterschnittenen Abschnitten das schutzkappenseitige Formschlussele-15 ment, in das die jeweils zu einem zylinderkernseitigen Formschlusselement umgeformten Rippen des Endzapfens mit ihren nach außen umgebogenen Enden eingreifen.
Die erfindungsgemäße Ausbildung sieht eine aus Zylinderkern und angeformter Schutzkappe bestehende, starre Baueinheit vor. Diese vereinfacht den Zusammenbau des jeweiligen Zylinderschlosses und erlaubt ein einfaches Nachrüsten von bestehen-20 den Zylinderschlössern mit einem verbesserten Aufbohrschutz.
Die erfindungsgemäße Ausbildung des Aufbohrschutzes kann bei dem meisten Zylinderschlössern eingesetzt werden. Dies gilt für Zylinderschlösser mit im Zylinderkern mittig angeordnetem Schlüsselkanal ebenso wie für Zylinderschlösser, bei denen der Schlüsselkanal im Zylinderkern einen seitlich offenen Längsschlitz bildet. 25 Nachstehend wird die Erfindung an einigen Ausführungsbeispielen anhand der Zeichnungen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen: Fig. 1 ein Zylinderschloss mit einer in das Gehäuse eingesetzten, aus Zylinderkern und angeformter Schutzkappe bestehenden Baueinheit, Fig. 2a und 2b die Baueinheit der Fig. 1 vor bzw. nach dem Anformen der Schutzkappe, 30 die Fig. 3a und Fig. 3b eine zweite Ausführungsform einer Baueinheit vor bzw. nach dem Anformen der Schutzkappe, die Fig. 4a und 4b eine dritte Ausführungsform einer Baueinheit vor bzw. nach dem Anformen der Schutzkappe, Fig. 5 ein Zylinderschloss mit einer weiteren Ausführungsform einer aus Zylinderkem und angeformter Schutzkappe bestehenden Baueinheit, und Fig. 6a und 6b die Baueinheit der Fig. 5 vor dem axia-35 len Verpressen von Zylinderkern und Schutzkappe.
In Fig. 1 ist schematisch ein Zylinderschloss dargestellt, bei dem im Gehäuse 1 ein Zuhaltungen (nicht dargestellt) und einen Schlüsselkanal 2 aulweisender Zylinderkem 3 verdrehbar ist. Der Zylinderkem 3 ist mit einer an seinen vorderen Endzapfen 4 angeformten, als Aufbohrschutz ausgebildeten Schutzkappe 5 zu einer untrennbaren Bau- • · ···· ···· · '·· ·· · · ·· * ·♦ · ··· ··· ··· · ······ · · · • · · · ·· ·· ·· ··· ··· ·#-#5- einheit verbunden. Der Hauptabschnitt des Zylinderkerns 3 besitzt einen kleineren Außendurchmesser als der vordere Endzapfen 4 und die an diesen angeformte, scheibenförmige Schutzkappe 5 ist mit einem Durchtrittsschlitz 6 für den Schlüssel versehen.
Der Endzapfen 4 des Zylinderkerns 3 ist mit der Schutzkappe 5 durch eine erst mit 5 dem Anformen der Schutzkappe 5 erzeugte Formschlussverbindung starr und formschlüssig verbunden.
Der Endzapfen 4 des Zylinderkerns 3 besitzt eine von einer Umfangsrippe 7 seitlich begrenzte, stirnseitige Ausnehmung 8, in der die Schutzkappe 5 aufgenommen ist. In dieser Ausnehmung 8 wird die Schutzkappe 5 durch den nach innen umgebogenen und io die Schutzkappe 5 an ihrer Vorderseite nach innen übergreifenden, vorderen Abschnitt 7a der Umfangsrippe 7 fixiert. Beim Einsetzen der Schutzkappe 5 ist der vordere Abschnitt 7a der Umfangsrippe 7 axial geradlinig ausgerichtet. Nach dem Einsetzen der Schutzkappe 5 wird er durch den mit dem Anformen der Schutzkappe 5 verbundenen Umformvorgang nach innen, zur Mittelachse des Zylinderkems 3 hin umgebogen, an die 15 Vorderseite der Schutzkappe 5 angepresst und dadurch in ein den Rand der Schutzkappe 5 übergreifendes, zylinderkemseitiges Formschlusselement umgeformt. Der von der umgeformten Umfangsrippe 7 übergriffene Rand der Schutzkappe 5 bildet das schutzkappenseitige Formschlusselement dieser Formschlussverbindung.
Zum Umformen der Umfangsrippe 7 in ein abgewinkeltes, zylinderkemseitiges Form-20 Schlusselement kann ein Roll- bzw. Pressvorgang eingesetzt werden, durch den der ü-ber die Vorderseite der Schutzkappe 5 vorstehende, vordere Abschnitt 7a der Umfangsrippe 7 von einem an der Vorderseite der Schutzkappe 5 an deren Rand entlangbewegten Rollwerkzeug 9 verformt, nach innen umgebogen und an die Vorderseite der Schutzkappe 5 angedrückt wird. 25 Fig. 3a und 3b zeigen eine weitere aus Zylinderkern 10 und angeformter Schutzkappe 11 bestehende Baueinheit. Die Schutzkappe 11 ist in einer stimseitigen Ausnehmung des Zylinderkemendzapfens 12 aufgenommen. Die diese Ausnehmung seitlich begrenzende Umfangsrippe 13 wird beim Anformen der Schutzkappe 11 in eine im Querschnitt keilförmige Ausnehmung des Seitenrandes der Schutzkappe 11 hinein umgeformt. Bei 30 dieser Formschlussverbindung bildet die im Querschnitt keilförmige Ausnehmung des Seitenrandes der Schutzkappe 11 das schutzkappenseitig Formschlusselement, in das die umgeformte Umfangsrippe 13 als zylinderkemseitiges Formschlusselement eingreift.
Nach dem Fertigstellen der Formschlussverbindung wird diese Baueinheit an ihrer Außenseite in einer Drehbank mechanisch bearbeitet, um die über den Hauptabschnitt 35 des Zylinderkerns 10 radial überstehenden Teile der umgeformten Umfangsrippe 13 und des Zylinderkemendzapfens 12 zu entfernen.
Fig. 4a und 4b zeigen eine weitere, aus Zylinderkem 14 und angeformter Schutzkappe 15 bestehende Baueinheit. Im Seitenrand der Schutzkappe 15 ist ein Umfangsrille 16 vorgesehen. Die Schutzkappe 15 ist im Endzapfen 17 des Zylinderkems 14 in einer , ·· ·· ···· ···· · • · · · · · ·· • · · ··· ··· ··· . ····· · · · ···· · · · stimseitigen Ausnehmung aufgenommen. Diese wird von einer Umfangsrippe 18 seitlich begrenzt, die mit einem äußeren Umfangswulst 19 versehen ist. Beim Anformen der Schutzkappe 15 an den Zylinderkern 14 wird Umfangsrippe 18 des Endzapfens 17 von einem Rollwerkzeug 20 gegen den Seitenrand der Schutzkappe 15 angedrückt. Dabei 5 wird die Umfangsrippe 18 verformt. Sie wird mit ihrer Innenseite in die Umfangsrille 16 der Schutzkappe 15 hineingedrückt. An ihrer Außenseite wird ihr äußerer Umfangswulst 19 flachgedrückt. Bei dieser Formschlussverbindung bildet die Umfangsrille 16 der Schutzkappe 15 das schutzkappenseitige Formschlusselement, in das die umgeformte und dabei mit einem nach innen vorstehenden, inneren Umfangswulst versehene Um-io fangsrippe 18 des Endzapfens 17 als zylinderkernseitiges Formschlusselement eingreift.
Fig. 5 zeigt ein Zylinderschloss mit einer in dessen Gehäuse 21 eingesetzten, aus Zylinderkern 22 und angeformter Schutzkappe 23 bestehenden Baueinheit. Die Schutzkappe 23 überdeckt die Stirnseite des Endzapfens 24 des Zylinderkerns 22. Die Schutzkappe 23 besitzt an ihrer Rückseite eine Ausnehmung 25, die von einem umlaufenden 15 Rand 26 seitlich begrenzt ist. Dieser Rand 26 besitzt seitlich hinterschnittene Abschnitte, in die der Endzapfen 24 mit den bei seinem axialen Anpressen gegen die Rückseite der Schutzkappe nach außen abgebogenen Enden seiner sternförmig angeordnete Rippen 27 eingreift.
Fig. 6a zeigt eine der sternförmig angeordneten, schräg nach außen abstehenden 20 Rippen 27 des Endzapfens 24 vor seinem axialen Verpressen mit der Schutzkappe 23. Zum Anformen der Schutzkappe 23 an den Zylinderkem 22 werden Zylinderkem 22 und Schutzkappe 23 axial gegeneinandergedrückt. Dabei wird die schräg nach außen abstehende Rippe 27 des Endzapfens 24 mit ihrer Vorderkante gegen den Boden der Ausnehmung 25 gepresst, nach außen umgebogen und mit ihrem vorderen Ende in ei-25 nen seitlich hinterschnittenen Abschnitt des Schutzkappenrandes 26 hinein umgeformt (Fig. 6b). Bei dieser Ausbildung der Formschlussverbindung bildet der mit seitlich hinterschnittenen Abschnitten versehene Schutzkappenrand 26 das schutzkappenseitige Formschlusselement, in das die umgeformten Rippen 27 des Endzapfens 24 mit ihren nach außen abgebogenen vorderen Enden als zylinderkernseitige Formschlusselemen-30 te eingreifen.
Wien, am 26. Februar 2004
Claims (2)
- 5 1 ·· ·· ···· ···· 5 1 ·· ·· ···· ···· 10 2 15 3 20 25 4, 30 5 6 7. • · · · · · · • · · · ··· ··· ··· ······ · · ······ · · φ· ·· ·· ··· ··· Patentansprüche: Zylinderschloss mit einem Gehäuse (1, 21) und einem in diesem verdrehbaren, Zuhaltungen und einen Schlüsselkanal (2) aufweisenden Zylinderkem (3, 10, 14, 22), der an seinem vorderen Ende mit einer als Aufbohrschutz ausgebildeten Schutzkappe (5,11,15,23) formschlüssig verbunden ist, die einen Durchtrittsschlitz (6) für den Schlüssel besitzt, dadurch gekennzeichnet, dass eine durch einen mechanischen Umformvorgang an einen stimseitigen Endzapfen (4, 12, 17, 24) des Zylin-derkems (3, 10, 14, 22) mechanisch angeformte Schutzkappe (5, 11, 15, 23) vorgesehen ist, wobei der Endzapfen (4,12,17, 24) zumindest eine bei dem mechanischen Umformvorgang verformte, in ihrem umgeformten Zustand eine formschlüssige Verbindung mit der Schutzkappe (5, 11, 15, 23) erzeugende, verformbare Rippe (7, 7a, 13,18, 27) besitzt. Zylinderschloss nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine mit dem vorderen Endzapfen (4,12,17, 24) des Zylinderkems (3, 10,14, 22) verklebte bzw. verlötete und an diesen Endzapfen (4, 12, 17, 24) mechanisch angeformte Schutzkappe (5,11,15, 23) vorgesehen ist. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schutzkappe (5, 11, 15) in einer von einer verformbaren Umfangsrippe (7, 7a, 13, 18) begrenzten, stirnseitigen Ausnehmung (8) des Endzapfens (4, 12,17) angeordnet und mit dem Endzapfen (4, 12, 17) durch die diese Ausnehmung (8) begrenzende, beim Anformen der Schutzkappe (5, 11, 15) verformte Umfangsrippe (7, 7a, 13, 18) formschlüssig verbunden ist. Zylinderschloss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Anformen der Schutzkappe (5) verformte Umfangsrippe (7, 7a) des Endzapfens (4) den Rand der Schutzkappe (5) nach innen übergreift. Zylinderschloss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Anformen der Schutzkappe (15) verformte Umfangsrippe (18) des Endzapfens (17) in eine seitliche Umfangsrille (16) der Schutzkappe (15) eingreift. Zylinderschloss nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die beim Anformen der Schutzkappe (11) verformte Umfangsrippe (13) des Endzapfens (12) in eine am Seitenrand der Schutzkappe (11) angeordnete Ausnehmung eingreift. Zylinderschloss nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eine die 35 -8- -8- ···· ···· • · ··· ··· «♦· ··· • · · ♦ # • · · # ··· • · · · · · • · · · · · ·· ·· ·· Stirnseite des Endzapfens (24) überdeckende Schutzkappe (23) vorgesehen ist, die an ihrer Rückseite eine Verankerung trägt, in die zumindest eine beim Anformen der Schutzkappe (23) verformte Rippe (27) des Endzapfens (24) mit ihrem verformten Ende eingreift. 5
- 8. Zylinderschloss nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückseite der Schutzkappe (23) mit einer Ausnehmung (25) für den Endzapfen (24) versehen ist, die von dem mit hinterschnittenen Abschnitten versehenen Rand (26) der Schutzkappe (23) seitlich begrenzt ist, und der Endzapfen (24) schräg nach vome io abstehende, sternförmig angeordnete Rippen (27) besitzt, die mit ihren beim Anformen der Schutzkappe (23) nach außen abgebogenen Enden in die hinterschnittenen Abschnitte des Schutzkappenrandes (26) eingreifen. Wien, am 26. Februar 2004 Anmelder« PUCHBENER
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