AT505231A1 - Kuppelbarer lüftungskanal - Google Patents
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Description
L/Kd/41473 Die Erfindung bezieht sich auf einen Lüftungskanal bzw. Lüftungskanalformstücke, umfassend mehrere, einen rechteckigen oder polygonalen Lüftungskanalquerschnitt umschliessende Seitenwände, welche Seitenwände jeweils mit in eine von der Lüftungskanalachse abgewandte Richtung abstehenden Flanschelementen versehen sind, welche einer Kupplung mit weiteren Flanschelementen eines zweiten Lüftungskanals dienen, wobei an den Flanschelementen ein Winkelprofil anbringbar ist, welches zwei Flanschelemente des Lüftungskanals im Bereich eines Eckstosses zwischen zwei Seitenwänden miteinander verbindet, wobei das Winkelprofil mit einem korrespondierenden weiteren Winkelprofil des zweiten Lüftungskanals verbindbar, vorzugsweise verschraubbar ist, gemäss dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Derartige Lüftungskanäle dienen als Verrohrung von Klima- bzw. Heiz-, Kühl- oder Lüftungsanlagen und sind dazu bestimmt, einen Durchfluss von Fluiden - zumeist Luft - zu ermöglichen. Die Luft kann hierbei technisch aufbereitet sein und einen beliebig hohen Feuchtigkeitsanteil sowie allfällige Additive beinhalten. Gattungsgemässe Lüftungskanäle bestehen zumeist aus verzinktem Blech, Niro oder Aluminium und werden als vorgefertige Elemente geliefert, welche am jeweiligen Montageort aneinandergefügt werden, um gemeinsam einen Lüftungschacht beliebiger Länge zu konstituieren. Die Lüftungskanäle sind hierbei in Montagelage z.B. mittels Aufhängwinkeln oder Schellen gehalten und an der Decke eines Raumes befestigt. Üblicherweise besitzen Lüftungskanäle mehrere im Wesentlichen ebene Seitenwände, welche gemeinsam einen quadratischen, rechteckigen oder polygonalen Lüftungskanalquerschnitt konstituieren. Um zwei Lüftungskanäle miteinander zu verbinden, sind diese an ihren offenen Stirnseiten jeweils mit Flanschelementen bestückt, welche mit korrespondierenden weiteren Flanschelementen eines gegenüberliegenden Lüftungskanals kuppelbar sind. Hierbei ist auf jede Seitenwand ein als Flanschelement dienendes, zumeist L-förmiges Hohlkammerprofil aufgesteckt bzw. aufgeschweisst, welches in eine von der Lüftungskanalachse abgewandte Richtung von der Seitenwand absteht. Das Hohlkammerprofil der Flanschelemente bietet eine Aufnahme für die Schenkel eines Winkelprofils, welches zwei Flanschelemente zweier winkelig zueinander angeordneter Seitenwände eines Lüftungskanals miteinander verbindet. Der Längsverlauf der Flanschelemente wird also im Bereich eines Eckstosses zwischen zwei Lüftungskanal-Seitenwänden quasi fortgesetzt, um den gesamten Lü tungskanalquerschnitt abdichtend zu umschliessen. Im Falle zweier quadratischer bzw. rechteckiger Lüftungskanäle wird also jedes Lüftungskanalende bzw. jede LüftungskanalStirnseite mit vier Winkelprofilen bestückt, sodass im gekuppelten Zustand der Lüftungskanäle jeweils ein Paar an Winkelprofilen zueinander weist, um anschliessend miteinander verschraubt zu werden. Zu diesem Zwecke weisen die Winkelprofile in einem Eckbereich, welcher in Montagelage frei liegt bzw. nicht im Hohlkammerprofil der Flanschelemente versenkt ist, jeweils eine Bohrung auf, durch welche ein Schraubelement hindurchgeführt und anschliessend mittels einer Schraubenmutter fixiert wird. Vor dem Zusammenführen und dem Verschrauben der beiden Lüftungskanäle wird an deren zueinander weisenden Flanschelementen üblicherweise eine Dichtungsbahn angebracht. Als nachteilig bei derartigen Lüftungskanälen erweist sich der Umstand, dass im Kontaktbereich zwischen den Seitenwänden und den daran aufgesteckten oder punktgeschweissten HohlkammerFlanschelementen keine vollkommene Dichtheit gewährleistet ist und daher Leckverluste auftreten. Als nachteilig erweist sich weiters, dass die zum Lüftungskanalquerschnitt weisenden Innenseiten der Seitenwände nicht glatt ausgestaltet sind, sondern zufolge des die Stirnseiten der Seitenwände umgreifenden Flanschelemente-Profils einen Angriffspunkt für Ablagerungen bieten. Derartige Ablagerungen sind in hygienischer Hinsicht als problematisch anzusehen. Es existiert daher ein weiteres Lüftungskanal-System, bei welchem die Flanschelemente der Lüftungskanäle einheitlich mit deren Seitenwänden gefertigt sind. Zu diesem Zweck finden SpezialVorrichtungen Einsatz, mittels welchen die Seitenwände jeweils nach aussen bzw. in eine von der Lüftungskanalachse abgewandte Richtung aufgewalzt bzw. umgebördelt werden. Auf diese Weise kann eine im Wesentlichen glatte Innenseite des Lüftungskanals erzielt werden. Zur Verbindung zweier derart gefertigter Lüftungskanäle werden diese in eine hinsichtlich ihrer Längsachse fluchtende Position gebracht und die nun stirnseitig aneinanderliegenden, optional mit einer Dichtungsbahn versehenen Flanschelemente mittels eines leistenförmigen Treibprofils zusammengeklemmt. Die beiden Lüftungskanäle sind danach in einer gewünschten Montageposition relativ zueinander fixiert. In speziellen Anwendungsfällen bzw. bei gross dimensionierten Lüftungskanalquerschnitten kann eine solche Ausführungsart jedoch eine mangelnde Stabilität aufweisen. Da zwischen zwei aufgewalzten bzw. umgebördelten Flanschelementen eines Lüftungskanals jeweils eine Lücke besteht, kann des Weiteren keine sichere Abdichtung der Lüftungskanal-Eckstösse gewährleistet werden. Im Bereich der miteinander gekuppelten Flanschelemente zweier Lüftungskanäle muss daher ein möglicher Leckverlust in Kauf genommen werden. Da an gattungsgemässe Lüftungskanäle gegenwärtig erhöhte Anforderungen hinsichtlich Dichtheit gestellt werden, kann eine mangelhafte Abdichtung der Lüftungskanäle in vielen Anwendungsfällen nicht toleriert werden. Insbesondere ist bei derartigen Lüftungskanälen eine zuverlässige Abdichtung der Lüftungskanal-Eckstösse, also im Bereich der zwischen zwei aufgewalzten bzw. umgebördelten Flanschelementen eines Lüftungskanals bestehenden Lücke gewünscht, um Leckverluste zu verhindern. Auch bei gross dimensionierten Lüftungskanalquerschnitten ist eine hohe Stabilität miteinander gekuppelter Lüftungskanäle gefordert. Es ist daher das Ziel der vorliegenden Erfindung, einen an einen weiteren Lüftungskanal kuppelbaren Lüftungskanal bereitzustellen, welcher sich durch erhöhte Dichtheit und Stabilität bei gleichzeitig möglichst glatter Ausführung der Innenseite und somit einer Wahrung optimaler Hygiene des Lüftungsschachts auszeichnet. Erfindungsgemäss werden diese Ziele durch einen Lüftungskanal mit den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 1 gelös . Ein gattungsgemässer Lüftungskanal, dessen Flanschelemente als integraler Teil der Seitenwände gefertigt sind, weist hierbei ein ausserhalb des Lüftungskanalquerschnitts angeordnetes Halteelement auf, welches das Winkelprofil in seiner Montagelage am Flanschelement hält . Auf diese Weise kann eine optimale Abdichtung des Verbindungsbereichs zweier Lüftungskanäle realisiert werden. Da die Winkelprofile mittels des erfindungsgemässen Halteelementes somit sicher in einer ihnen zugeordneten Position im Bereich der Seitenwände-Eckstösse eines Lüftungskanals gehalten sind, ist ein Herausfallen bzw. Herauskippen der Winkelprofile aus dieser Montelage nicht mehr möglich und zwei in der beschriebenen Weise mit Winkelprofilen und Halteelementen bestückte Lüftungskanäle können zuverlässig gekuppelt bzw. im Bereich der Winkelprofile miteinander verschraubt werden. Da der Eckbereich der Winkelprofile nunmehr die "Lücke" zwischen zwei benachbarten Flanschelementen eines Lüftungskanals ausfüllt bzw. den stirnseitigen Eckstoss zwischen zwei Seitenwänden umkleidet, kann auch dieser hinsichtlich eines Luftaustritts kritische Bereich der Lüftungskanäle mit einem Dichtelement bestückt und somit zuverlässig abgedichtet werden. Bei gleichzeitiger im Wesentlichen glatter und somit nicht verschmutzungsanfälliger Ausführung der Lüftungskanal-Innenseite wird daher ein sicheres Abdichten der Lüftungskanal-Stirnseiten bzw. der zugeordneten, einheitlich mit den Seitenwänden ausgeführten Flanschelemente ermöglicht. Gleichzeitig ergibt sich durch die Vorsehung des erfindungsgemässen Haltelementes an jedem der Flanschelemente eine erhöhte Stabilität der Lüftungskanäle, sodass der Lüftungskanal fortan einer erhöhten Biege- und Torsionsbeanspruchung standhalten kann. Gemäss den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 2 ist es vorgesehen, dass das Flanschelement einen vorzugsweise um 90[deg.] von der Seitenwand abgewinkelten Basisabschnitt und einen dazu vorzugsweise ebenfalls um 90[deg.] abgewinkelten und somit parallel zur Seitenwand verlaufenden Trägerabschnitt aufweist, an welchem Trägerabschnitt das Halteelement in Montagelage zumindest abschnittsweise anliegt. Auf diese Weise erfolgt eine optimale Versteifung der Seitenwände bzw. des Lüftungskanals, insbesondere dann, wenn zufolge der kennzeichnenden Merkmale des Anspruchs 6 vorgesehen ist, dass das Halteelement in Montagelage über annähernd die gesamte Seitenlänge der Seitenwand verläuft . Gemäss den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 3 weist das Halteelement einen am Basisabschnitt des Flanschelementes zumindest abschnittsweise anliegenden ersten Endabschnitt sowie einen um den Trägerabschnitt des Flanschelementes in Richtung der Lüftungskanalachse umgebogenen bzw. den Trägerabschnitt umrundenden zweiten Endabschnitt auf. Dieser zweite Endabschnitt kann das Winkelprofil und/oder den Basisabschnitt des Flanschelementes in Montagelage kontaktieren, es kann jedoch auch ein Spiel zwischen jenem und dem Winkelprofil bzw. dem Flanschelemente-Basisabschnitt bestehen. Durch eine derartige J-Form des Halteelementes wird ein zuverlässiger Halt ebendieses am Flanschelement sowie eine sichere Halterung für das Winkelprofil ermöglicht. Des Weiteren wird die Stabilität des Flanschelementes gegenüber Biegung und Torsion stark gesteigert . Um eine ideale Abdichtung des Verbindungsbereichs zwischen zwei Lüf ungskanälen zu erzielen, ist es gemäss den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 4 vorgesehen, dass die Flanschelemente sowie die Winkelprofile zweier Lüftungskanäle mittels eines vorzugsweise als selbstklebendes Dichtungsband ausgeführten Dichtelementes gegeneinander abgedichtet sind. Um eine besonders stabile und kompakte Bauweise der Flanschelemente-Verbindung zu ermöglichen, ist es gemäss den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 5 vorgesehen, dass die ersten Endabschnitte der Halteelemente sich in Montagelage zweier Lüftungskanäle flächig kontaktieren und das Dichtungsband bzw. Dichtelement in jenem dem Lüftungskanalquerschnitt benachbarten Bereich der Basisabschnitte der Flanschelemente angeordnet ist, welcher nicht von den ersten Endabschnitten kontaktiert wird. Gemäss den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 7 weist das Winkelprofil einen Anschlagabschnitt auf, welcher von einem Endbereich des Halteelementes kontaktierbar ist und welcher das Halteelement in Montagelage gegen ein Verschieben am Flanschelement sichert. Um ein einfaches Anbringen des Halteelementes am jeweiligen Flanschelement zu ermöglichen, ist es gemäss den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 8 vorgesehen, dass das Halteelement entlang des Längsverlaufs des Flanschelementes auf dieses aufschiebbar ist. In einer alternativen Ausführungsform gemäss den kennzeichnenden Merkmalen des Anspruchs 9 ist es jedoch auch möglich, dass das Halteelement quer zum Längsverlauf des Flanschelementes auf diesem positionierbar und auf dem Flanschelement und/oder dem Winkelprofil verrastbar ist. Auf diese Weise wird eine besonders schnelle Montage der Halteelemente ermöglicht. Die Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert . Dabei zeigt : Fig.l eine schematische Darstellung zweier erfindungsgemäss miteinander gekuppelter Lüftungskanäle in Schrägansicht Fig.2 einen erfindungsgemässen Lüftungskanal in Frontansicht Fig.3 eine perspektivische Darstellung eines Eckstosses eines erfindungsgemässen Lüftungskanals Fig.4 einen Eckstoss eines erfindungsgemässen Lüftungskanals gemäss Blickrichtung "C" aus Fig.l Fig.5 eine Detaildarstellung eines im Eckstoss gemäss Fig.3 anbringbaren Winkelprofils (Draufsicht) Fig.5a eine Detaildarstellung eines im Eckstoss gemäss Fig.3 anbringbaren Winkelprofils (Seitenansicht) Fig.6 eine Detaildarstellung einer erfindungsgemässen Lüftungskanal-Verbindung gemäss Blickrichtung "D" aus Fig.3 Fig.7 eine Detaildarstellung einer erfindungsgemässen Lüftungskanal-Verbindung gemäss Schnittführung A-A aus Fig.2 bzw. Fig.3 Fig.8 eine Detaildarstellung des Querschnitts eines erfindungsgemässen Halteelementes Fig.l zeigt zwei erfindungsgemässe Lüftungskanäle 1, 1', welche sich bereits in einem miteinander gekuppelten Zustand befinden. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Lüftungskanäle 1, 1' quadratisch ausgeführt und weisen eine definierte Seitenlänge 13 sowie eine gewünschte Korpuslänge 14 auf, deren Grösse je nach Einsatzgebiet beliebig variiert werden kann. Die Lüftungskanäle 1, 1' können beispielsweise aus verzinktem Feinblech, Niro-, Aluminium- oder pulverbeschichtetem Blech gefertigt sein. Der Lüftungskanal 1 wird von vier ineinander übergehenden Seitenwänden 2 konstituiert, wobei die einen Lüftungskanalquerschnitt 8 umschliessenden Seitenwände 2, so wie aus Fig.6 näher ersichtlich, jeweils mit Flanschelementen 3 versehen sind, welche einer Kupplung mit korrespondierenden weiteren Flanschelementen 3' des zweiten Lüftungskanals 1' dienen. Selbstverständlich können der Lüftungskanal 1 bzw. der Lüftungskanalquerschnitt 8 auch rechteckig oder polygonal ausgeführt sein. Die Flanschelemente 3, 3' sind jeweils integraler Bestandteil der Seitenwände 2 und sind von diesen umgebogen bzw. umgebördelt, sodass die Flanschelemente 3, 3' nun gemäss Fig.6 in eine von der Lüftungskanalachse 9 abgewandte Richtung von den Seitenwänden 2 abstehen. Hierbei weisen die Flanschelemente 3, 3' jeweils einen um 90[deg.] von der Seitenwand 2 abgewinkelten Basisabschnitt 11, 11' und einen dazu ebenfalls um etwa 90[deg.] abgewinkelten und somit parallel zur Seitenwand 2 verlaufenden Trägerabschnitt 12, 12' auf. Im Bereich der Eckstösse 10 der Lüftungskanäle 1, 1' werden nun aus Fig.5 näher ersichtliche Winkelprofile 4 an den Flanschelementen 3, 3' positioniert. Ein Winkelprofil 4 weist zwei zur Anlage an den Flanschelementen 3, 3' bestimmte Schenkel 4a, 4b auf und bildet mit einem Eckbereich 20 jeweils den Übergang zwischen zwei benachbarten Flanschelementen 3a, 3b eines Lüftungskanals 1, 1' (siehe Fig.3 und 4). Das Winkelprofil 4 ist in seinem Eckbereich 20 des Weiteren mit einem Durchbruch 21 bzw. einer Bohrung versehen, welche zur Aufnahme eines Schraubelementes 6 dient . Nachdem die Winkelprofile 4, 4' an den Flanschelementen 3, 3' positioniert wurden, werden jene in erfindungsgemässer Weise mit Halteelementen 3^5' gemäss der in Fig.6 gezeigten Anordnung fixiert. Das Halteelement 5, 5' besitzt in einer bevorzugten Ausführungsvariante einen am Basisabschnitt 11, 11' des Flanschelementes 3, 3' zumindest abschnittsweise anliegenden ersten Endabschnitt 17, 17' sowie einen um den Trägerabschnitt 12, 12' des Flanschelementes 3, 3' in Richtung der Lüftungskanalachse 9 herumgeführten zweiten Endabschnitt 18, 18' (siehe auch Fig.8). Der zweite Endabschnitt 18, 18' kann das Winkelprofil 4, 4' sowie eventuell auch den Basisabschnitt 11, 11' des Flanschelementes 3, 3' in Montagelage kontaktieren bzw. klemmen, ebenso kann jedoch auch ein geeignetes Spiel zwischen dem zweiten Endabschnitt 18, 18' und dem Winkelprofil 4, 4' bzw. dem FlanschelementeBasisabschnitt 11, 11' bestehen bleiben. Gegebenenfalls kann das Halteelement 5 nach dessen Anbringen am Flanschelement 3, 3' bzw. am Winkelprofil 4, 4' an ausgewählten Stellen z.B. mittels einer Handzange noch zusätzlich zusammengedrückt werden, um eine Fixierung der Winkelprofile 4, 4' in deren gewünschter Montagelage sicherzustellen. So ist es etwa denkbar, dass die gemäss Fig.7 in Montageposition vom Winkelprofil 4, 4' geringfügig distanzierten zweiten Endabschnitte 18, 18' des Halteelementes 5 direkt am Winkelprofil 4, 4' anliegen und dieses dadurch zuverlässig festhalten bzw. gegen den Basisabschnitt 11, 11' des Flanschelementes 3, 3' drücken. Beim Halteelement 5 handelt es sich in einer bevorzugten Ausführungsform um ein annähernd die gesamte Seitenlänge 13 der Seitenwand 2 bzw. der Flanschelemente 3, 3' abdeckendes und diese somit beträchtlich stabilisierendes Bauteil mit einem im Wesentlichen J-förmigen Querschnitt (siehe Fig.8). Der zweite Endabschnitt 18, 18' des Halteelementes 5 verläuft hierbei unter einem spitzen Winkel [alpha] zu einem in Montagelage am Trägerabschnitt 12, 12' des Flanschelementes 3, 3' anliegenden mittleren Abschnitt 22 des Halteelementes 5, wobei der Winkel [alpha] vorzugsweise 19<*>beträgt. Wesentlich bei der Anordnung des Halteelementes 5, 5' ist es, dass dieses zwecks Gewährleistung einer glatten Innenseite der Lüftungskanäle 1, 1' nicht in den Lüftungskanalquerschnitt 8 hineinragt, was auf das vorliegende Ausführungsbeispiel bezogen bedeutet, dass insbesondere der am Basisabschnitt 11, 11' des Flanschelementes 3, 3' anliegende erste Endabschnitt 17, 17' des Halteelementes 5, 5' nicht in den Lüftungskanalquerschnitt 8 hineinragen darf. Um das Halteelement 5, 5' am jeweiligen Flanschelement 3, 3' bzw. am Winkelprofil 4, 4' anzubringen, kann das Halteelement 5, 5' etwa entlang des Längsverlaufs des Flanschelementes 3, 3' bzw. entlang der in Fig.2 eingezeichneten Seitenlänge 13 auf das Flanschelement 3, 3' aufgeschoben werden. In einer alternativen Ausführungsform ist es jedoch auch möglich, dass das Halteelement 5, 5' quer zum Längsverlauf des Flanschelementes 3, 3' auf dieses aufsteckbar und auf dem Flanschelement 3, 3' und/oder dem Winkelprofil 4, 4' verrastbar ist. In Fig.5 ist weiters ersichtlich, dass das Winkelprofil 4 im Eckbereich 20 mit einem Anschlagabschnitt 15 versehen ist, welcher über die gewöhnliche Breite der Winkelprofil-Schenkel 4a, 4b etwas hinausragt. Dieser Anschlagabschnitt 15 bildet ein Widerlager für einen Endbereich 16 des Halteelementes 5, sodass das Halteelement 5 in Montagelage gegen ein Verschieben in Längsrichtung des Flanschelementes 3 gesichert ist (siehe auch Fig.4) . Wie aus den bisherigen Schilderungen hervorgeht, besteht zwischen Winkelprofil 4 und Halteelement 5 also ein wechselseitiges Sicherungsverhältnis: Das am Flanschelement 3 aufgesteckte Halteelement 5 sichert das Winkelprofil 4 gegen ein axiales Umkippen, während das Winkelprofil 4 ein die Seitenlänge 13 der jeweils zugeordneten Seitenwand 2 überschreitendes Längsverschieben des Halteelementes 5 verhindert . Bevor die in beschriebener Weise vorbereiteten erfindungsgemässen Lüftungskanäle 1, 1' miteinander verschraubt werden, wird entlang des den Lüftungskanalquerschnitt 8 umgebenden Verlaufs der Flanschelemente 3, 3' und der Winkelprofile 4, 4' ein Dichtelement 19 angebracht. Beim Dichtelement 19 kann es sich um ein selbstklebendes Dichtungsband, eine Gummibahn oder auch um eine viskose Klebemasse handeln. Vorzugsweise besteht das Dichtelement 19 aus Zellpolyäthylen und besitzt eine Schichtdicke von ca. 4mm. * Wie in Fig.6 ersichtlich, erfolgt in Montagelage der Lüftungskanäle 1, 1' ein flächiges Kontaktieren der ersten Endabschnitte 17, 17' der Halteelemente 5, 5', wobei das Dichtelement bzw. Dichtungsband 19 in jenem dem Lüftungskanalquerschnitt 8 benachbarten Bereich der Flanschelemente-Basisabschnitte 11, 11' angeordnet ist, welcher nicht von den ersten Endabschnitten 17, 17' der Halteelemente 5, 5' kontaktiert wird. Das Dichtelement bzw. Dichtungsband 19 kann entweder zweischichtig (so dargestellt) oder auch einschichtig zwischen den Flanschelementen 3, 3" bzw. zwischen den Eckbereichen 20 der Winkelprofile 4, 4' angeordnet werden. Es versteht sich, dass das Dichtelement bzw. Dichtungsband 19 während der Montage sorgfältig angebracht werden muss, um den gesamten Lüftungskanalquerschnitt 8 abdichtend zu umschliessen. Nachdem nun sowohl der erste Lüftungskanal 1 als auch der zweite Lüftungskanal 1' jeweils mit vier Winkelprofilen 4, 4' und vier an die Flanschelemente 3, 3" angepassten Halteelementen 5, 5' bestückt wurde, können die beiden Lüftungskanäle 1, 1' zueinander geführt und jeweils an den Winkelprofilen 4, 4' miteinander verschraubt werden. Zu diesem Zweck wird ein mit allfälligen Sicherungselementen versehenes Schraubelement 6 durch den langlochförmigen Durchbruch 21 des Winkelprofils 4, 4' geführt und auf der Seite des jeweils gegenüberliegenden Winkelprofils 4, 4' mit einer Schraubenmutter 7 verschraubt. Es sei angemerkt, dass die Verbindung der Winkelprofile 4, 4' anstelle einer Schraubverbindung auch auf andere Weise, z.B. mittels einer Nietverbindung denkbar ist. Jedenfalls werden durch das Befestigen bzw. Verschrauben der gegenüberliegenden, jeweils dem ersten und dem zweiten Lüftungskanal 1, 1' zugeordneten Winkelprofile 4, 4' auch die an den Basisabschnitten 11, 11' der Flanschelemente 3, 3' anliegenden ersten Endabschnitte 17, 17' der Halteelemente 5, 5' aneinandergepresst und das Dichtelement bzw. Dichtungsband 19 entsprechend komprimiert, sodass der gesamte Lüftungskanalquerschnitt 8 abdichtend umschlossen und ein Austreten von Raumluft bzw. von Fluiden im Verbindungsbereich zweier Lüftungskanäle 1, 1' sicher verhindert ist. Für den Fall, dass der Lüftungskanalquerschnitt 8 bzw. die Seitenlänge 13 der Seitenwände 2 sehr gross dimensioniert wurden (z.B. bei Seitenlängen 13 > 2m) und die Verschraubung der Winkelprofile 4, 4' in den Eckstössen 10 der Lüftungskanäle 1, 1' nicht ausreicht, um einen ausreichenden Anpressdruck und somit die Dichtheit zwischen gegenüberliegenden Flanschelementen 3, 3' bzw. Haltelementen 5, 5' zu gewährleisten, können im mittleren Bereich der SeitenwandSeitenlänge 13 noch zusätzliche (nicht dargestellte) Fixierbzw. Verschraubungselemente vorgesehen sein, welche die Flanschelemente 3, 3' bzw. die Haltelemente 5, 5' in jenem Bereich aneinanderdrücken.
Claims (8)
1. Lüftungskanal (1), umfassend mehrere, einen rechteckigen oder polygonalen Lüftungskanalquerschnitt (8) umschliessende Seitenwände (2) , welche Seitenwände (2) jeweils mit in eine von der Lüftungskanalachse (9) abgewandte Richtung abstehenden Flanschelementen (3) versehen sind, welche als integraler Teil der Seitenwände (2) gefertigt sind und einer Kupplung mit weiteren Flanschelementen (3 ) eines zweiten
Lüftungskanals (1*) dienen, wobei an den Flanschelementen (3) ein Winkelprofil (4) anbringbar ist, welches zwei Flanschelemente (3a, 3b) des Lüftungskanals (1) im Bereich eines Eckstosses (10) zwischen zwei Seitenwänden (2) miteinander verbindet, wobei das Winkelprofil (4) mit einem korrespondierenden weiteren Winkelprofil (4<1>) des zweiten Lüftungskanals (1<[Lambda]>) verbindbar, vorzugsweise verschraubbar ist, wobei ein ausserhalb des Lüftungskanalquerschnitts (8) angeordnetes Halteelement (5) vorgesehen ist, welches das Winkelprofil (4) in seiner Montagelage am Flanschelement (3) hält und wobei das Flanschelement (3) einen vorzugsweise um 90[deg.] von der Seitenwand (2) abgewinkelten Basisabschnitt (11) und einen dazu vorzugsweise ebenfalls um 90[deg.] abgewinkelten und somit parallel zur Seitenwand (2) verlaufenden Trägerabschnitt (12) aufweist,
an welchem Trägerabschnitt (12) das Halteelement (5) in Montagelage zumindest abschnittsweise anliegt, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) einen am Basisabschnitt (11) des Flanschelementes (3) zumindest abschnittsweise anliegenden ersten Endabschnitt (17) sowie einen um den Trägerabschnitt (12) des Flanschelementes (3)
NACHGEREICHT
und Wärmetechnik m.b.H. neuer Anspruchssatz **in Richtung der Lüftungskanalachse (9) umgebogenen und vorzugsweise das Winkelprofil (4) und/oder den
Basisabschnitt (11) des Flanschelementes (3) kontaktierenden zweiten Endabschnitt (18) aufweist.,. Lüftungskanal nach der Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschelemente (3, 3') sowie die Winkelprofile (4, 4 zweier Lüftungskanäle (1, D mittels eines vorzugsweise als selbstklebendes Dichtungsband (19) ausgeführten Dichtelementes (19) gegeneinander abgedichtet sind.
1. Lüftungskanal (1), umfassend mehrere, einen rechteckigen oder polygonalen Lüftungskanalquerschnitt (8) umschliessende Seitenwände (2) , welche Seitenwände (2) jeweils mit in eine von der Lüftungskanalachse (9) abgewandte Richtung abstehenden Flanschelementen (3) versehen sind, welche einer Kupplung mit weiteren Flanschelementen (3') eines zweiten Lüftungskanals (1') dienen, wobei an den Flanschelementen (3) ein Winkelprofil (4) anbringbar ist, welches zwei Flanschelemente (3a, 3b) des Lüftungskanals (1) im Bereich eines Eckstosses (10) zwischen zwei Seitenwänden (2) miteinander verbindet, wobei das Winkelprofil (4) mit einem korrespondierenden weiteren Winkelprofil (4') des zweiten Lüftungskanals (1') verbindbar, vorzugsweise verschraubbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschelemente (3) als integraler Teil der Seitenwände (2)
gefertigt sind und ein ausserhalb des Lüftungskanalquerschnitts (8) angeordnetes Halteelement (5) vorgesehen ist, welches das Winkelprofil (4) in seiner Montagelage am Flanschelement (3) hält.
2. Lüftungskanal nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Flanschelement (3) einen vorzugsweise um 90[deg.] von der Seitenwand (2) abgewinkelten Basisabschnitt (11) und einen dazu vorzugsweise ebenfalls um 90[deg.] abgewinkelten und somit parallel zur Seitenwand (2) verlaufenden Trägerabschnitt (12) aufweist, an welchem Trägerabschnitt (12) das Halteelement (5) in Montagelage zumindest abschnittsweise anliegt.
3. Lüftungskanal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Endabschnitte (17, 17<*>) der Halteelemente (5, 5') sich in Montagelage zweier Lüftungskanäle (1, I flächig kontaktieren und das Dichtungsband (19) bzw. Dichtelement (19) in jenem dem Lüftungskanalquerschnitt (8) benachbarten Bereich der Basisabschnitte (11, U der Flanschelemente (3, 3M angeordnet ist, welcher nicht von den ersten Endabschnitten (17, 17M der Halteelemente (5, 5M kontaktiert wird.
3. Lüftungskanal nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) einen am Basisabschnitt (11)
des Flanschelementes (3) zumindest abschnittsweise anliegenden ersten Endabschnitt (17) sowie einen um den
Trägerabschnitt (12) des Flanschelementes (3) in
Richtung der Lüftungskanalachse (9) umgebogenen und vorzugsweise das Winkelprofil (4) und/oder den
Basisabschnitt (11) des Flanschelementes (3) kontaktierenden zweiten Endabschnitt (18) aufweist.
4. Lüftungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) in Montagelage über annähernd die gesamte Seitenlänge (13) der Seitenwand (2) verläuft.
4. Lüftungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Flanschelemente (3, 3') sowie die Winkelprofile (4, 4') zweier Lüftungskanäle (1, 1') mittels eines vorzugsweise als selbstklebendes Dichtungsband (19) ausgeführten Dichtelementes (19) gegeneinander abgedichtet sind.
5. Lüftungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelprofil (4) einen Anschlagabschnitt (15) aufweist, welcher von einem Endbereich (16) des Halteelementes (5) kontaktierbar ist und welcher das Halteelement (5) in Montagelage gegen ein Verschieben am Flanschelement (3) sichert.
NACHGEREICHT
. . neuer Anspruchssatz
Lüftungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) entlang des
Längsverlaufs des Flanschelementes (3) auf dieses aufschiebbar ist .
Lüftungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) auf dem Flanschelement (3) und/oder dem Winkelprofil (4) verrastbar ist.
5. Lüftungskanal nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die ersten Endabschnitte (17, 17') der Halteelemente (5, 5') sich in Montagelage zweier Lüftungskanäle (1, 1') flächig kontaktieren und das Dichtungsband (19) bzw. Dichtelement (19) in jenem dem Lüftungskanalquerschnitt (8) benachbarten Bereich der Basisabschnitte (11, 11') der Flanschelemente (3, 3') angeordnet ist, welcher nicht von den ersten Endabschnitten (17, 17') der Halteelemente (5, 5') kontaktiert wird.
6. Lüftungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) in Montagelage über annähernd die gesamte Seitenlänge (13) der Seitenwand (2) verläuft.
7. Lüftungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelprofil (4) einen Anschlagabschnitt (15) aufweist, welcher von einem Endbereich (16) des Halteelementes (5) kontaktierbar ist
und welcher das Halteelement (5) in Montagelage gegen ein Verschieben am Flanschelement (3) sichert.
8. Lüftungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) entlang des Längsverlaufs des Flanschelementes (3) auf dieses aufschiebbar ist.
9. Lüftungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteelement (5) quer zum Längsverlauf des Flanschelementes (3) auf diesem positionierbar und auf dem Flanschelement (3) und/oder dem Winkelprofil (4) verrastbar ist.
19. April 2007
<EMI ID=16.1>
neuer Anspruchssatz
P A T E N TAN S P R Ü C H E
8. Lüftungskanal nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Winkelprofil (4) in einem Eckbereich (20) mit einem langlochförmigen Durchbruch (21) zur Aufnahme eines Schraubelementes (6) versehen ist.
/¯>
Wien, am<">5 N[theta]V.2007
<EMI ID=19.1>
NACHGEREICHT
I
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| AT80152007A AT505231B1 (de) | 2007-04-19 | 2007-04-19 | Kuppelbarer lüftungskanal |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT80152007A AT505231B1 (de) | 2007-04-19 | 2007-04-19 | Kuppelbarer lüftungskanal |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT505231A1 true AT505231A1 (de) | 2008-11-15 |
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Family
ID=39944534
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT80152007A AT505231B1 (de) | 2007-04-19 | 2007-04-19 | Kuppelbarer lüftungskanal |
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| ATE35040T1 (de) * | 1983-11-24 | 1988-06-15 | Schmidlin Ag | Flanschverbindung. |
-
2007
- 2007-04-19 AT AT80152007A patent/AT505231B1/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| AT505231B1 (de) | 2009-06-15 |
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