AT505384A1 - 2-wege-hifi-lautsprecherkabel - Google Patents

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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B11/00Communication cables or conductors
    • H01B11/02Cables with twisted pairs or quads
    • H01B11/12Arrangements for exhibiting specific transmission characteristics
    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; ELECTRIC HEARING AIDS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
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PATENTANWAI^.£)ij>£;ftJG: DRÜPECHN. ANDREAS WEISER EUROPEAN PATENT AND TRADEMARK ATTORNEY A-l 130 WIEN · HIETZINGER HAUPTSTRASSE 4 02209 REMES Peter A-3001 Mauerbach (AT)
Die vorliegende Erfindung betrifft ein 2-Wege-Hifi-Laut-sprecherkabel, mit drei zu einem Zopf geflochtenen Kabelstücken .
Derartige 2-Wege-Hifi-Lautsprecherkabel werden für sog. „Bi-Amping" bzw. „Bi-Wiring" verwendet, bei welchem für jeden Stereokanal (links/rechts) gesonderte Verstärkerendstufen für die Baßlautsprecher einerseits und die Hochtöner anderseits eingesetzt werden. Dazu müssen zwei Signalwege zwischen dem Verstärker jedes Stereokanals und der Lautsprecherbox bereitgestellt werden, d.h. ein Tieftonweg und ein Hochtonweg pro Kanal. Jeder dieser Signalwege wird seinerseits durch eine a-symmetrische, d.h. zweipolige Signalübertragung gebildet.
Auf dem Gebiet hochwertiger Hifi-Kabel mit asymmetrischer Signalübertragung ist eine gute und homogene Abschirmung des gesamten Kabels gegenüber störenden Einstreuungen (Elektrosmog) entscheidend. Gleichzeitig sollen die Dämpfung minimal und das Frequenzübertragungsverhalten so neutral wie möglich sein, um keine klangverfälschenden Filtereffekte hervorzurufen.
Eine dazu bei hochwertigen Hifi-Lautsprecherkabeln bekannte Maßnahme besteht darin, drei zueinander parallelgeschaltete Kabelstücke zu einem Zopf zu flechten, wodurch sich ihre Magnetfelder teilweise gegenseitig abschirmen bzw. kom- TEL.: (+43 1) 879 17 06 · FAX: (+43 1) 879 17 07 · EMAIL: MAIL@PATENTE.NET · WEB: WWW.PATENTE.NET ERSTE BANK: 038-56704 'BLZ: 20111 · IBAN: ATI02011100003856704 · BIC: GIBAATWW · VAT: AT U 53832900 pensieren. Dennoch ist diese Maßnahme noch nicht perfekt und erfordert bei den bekannten Konstruktionen auch große Leiterquerschnitte mit dementsprechend hohen Materialkosten, um akzeptable Ergebnisse zu liefern.
Es besteht daher weiterhin ein ungebrochener Bedarf nach einem möglichst klangtreuen Hifi-Lautsprecherkabel, das dennoch kostengünstig gefertigt werden kann. Die Erfindung setzt sich zum Ziel, ein solches Kabel zu schaffen.
Dieses Ziel wird mit einem 2-Wege-Hifi-Lautsprecherkabel der einleitend genannten Art erreicht, das sich gemäß der Erfindung dadurch auszeichnet, daß die ersten beiden Kabelstücke einadrige großdurchmeßrige Litzenkabel sind und einen Tieftonweg bilden und das dritte Kabelstück ein Paar kleindurchmeßri-ger Litzenkabel und ein Paar Massivdrahtkabel aufweist, welche Paare endseitig zueinander parallelgeschaltet sind und einen Hochtonweg bilden.
In praktischen Hörproben hat sich überraschend gezeigt, daß durch die erfindungsgemäßen Maßnahmen bei vergleichsweise reduzierten Leiterquerschnitten und damit geringeren Materialkosten eine mit höchstwertigen Lautsprecherkabeln konkurrenzfähige Leitfähigkeit, Klangtreue, Klangtransparenz und Störabschirmung erreicht werden können.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung wird vorgesehen, daß jedes kleindurchmeßrige Litzenkabel durch ein endseitig kurzgeschlossenes Koaxialkabel gebildet ist. Dadurch
ergibt sich eine noch bessere Leitfähigkeit und Neutralisierung des Frequenzganges.
Besonders vorteilhaft ist es, wenn alle Litzen und Massivdrähte aus sogenanntem OF-Kupfer gefertigt sind. OF-Kupfer („oxygene free copper", OFC) ist in der Hifi-Technik als Leitermaterial mit ausgezeichneten Klangeigenschaften bekannt und eignet sich damit auch insbesondere für die Fertigung des vorliegenden Kabels.
Zur Erhöhung der mechanischen Festigkeit ist das Kabel bevorzugt von einem Schrumpfschlauch oder -geflecht umhüllt.
Das 2-Wege-Hifi-Lautsprecherkabel der Erfindung kann optional auch als 1-Wege-Hifi-Lautsprecherkabel eingesetzt werden, wenn gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung der Tieftonweg und der Hochtonweg zueinander parallelgeschaltet werden.
Die Erfindung wird nachstehend anhand eines in den beigeschlossenen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles näher erläutert. In den Zeichnungen zeigt:
Fig. 1 das 2-Wege-Hifi-Lautsprecherkabel der Erfindung schematisch im Überblick;
Fig. 2 das Detail A von Fig. 1 vergrößert in Schaltbildform (Detail A' von Fig. 1 spiegelbildlich); und
Fig. 3 das Detail B von Fig. 2 nochmals vergrößert in Schaltbildform.
Die Fig. 1 und 2 zeigen die oberste Gliederungsebene des Innenaufbaus eines 2-Wege-Hifi-LautSprecherkabels 1; die da- ···*· ···*· • · · · ··· · · ♦ ·· • · · · · · . ·♦♦ ♦ · • · · ♦ ·—· 4 — · · · ·· ·· ·«· · ^ ·· ·· runterliegende Gliederungsebene wird anhand der Fig. 2 und 3 erläutert.
Das Kabel 1 dient zur Verbindung zweier Verstärkerendstufen 2', 2" mit zwei Lautsprechern 3', 3" jeweils in Form einer asymmetrischen Signalübertragung, d.h. jeweils mit einer Signalleitung (~) und einer Masseleitung U) .
Das Kabel 1 ist damit insgesamt vierpolig mit einem zweipoligen Tieftonweg 4' von der Endstufe 2' zum Lautsprecher 3', z.B. einem oder mehreren Baßlautsprechern einer Lautsprecherbox, und einem weiteren zweipoligen Hochtonweg 4" von der Endstufe 2" zum Lautsprecher 3", z.B. einem oder mehreren Hochtönern derselben Lautsprecherbox.
Gemäß Fig. 1 setzt sich das Kabel 1 aus drei zu einem Zopf geflochtenen Kabelstücken 5, 6, 7 zusammen, wobei gemäß Fig. 2 die ersten beiden Kabelstücke 5, 6 einadrige großdurchmeßrige
Litzenkabel sind und den Tieftonweg 4' bilden, wogegen das dritte, den Hochtonweg 4" bildende Kabelstück 7 den in Fig. 3 detaillierten Innenaufbau hat.
Wie in Fig. 3 gezeigt, setzt sich das dritte Kabelstück 7 aus einem Paar kleindurchmeßriger Litzenkabel 8, 9 und einem
Paar Massivdrahtkabel 10, 11 zusammen, welche Paare 8, 9 und 10, 11 endseitig zueinander parallelgeschaltet sind, um die
Pole ~ und ± des Hochtonwegs 4" zu bilden.
Die kleindurchmeßrigen Litzenkabel 8, 9 sind ihrerseits durch endseitig kurzgeschlossene Koaxialkabel mit isoliertem
Innenleiter 8', 9' und umgebendem Schirmleiter 8", 9" gebildet .
Die zwei Litzenkabel 8, 9 und die zwei Massivdrahtkabel 10, 11 sind wie bei 12 schematisch angedeutet gemeinsam verdrillt („Viererverseilung") .
Unter dem Begriff „Litzenkabel" wird ein isoliertes einadriges Kabel verstanden, dessen Ader aus einem Bündel von dünnen Litzen besteht. Unter dem Begriff „Massivdrahtkabel" wird ein isoliertes einadriges Kabel verstanden, dessen Ader aus einem einzigen (massiven) Leiter besteht.
Ein Kabelstück 7 mit einem Innenaufbau gemäß Fig. 3 wird beispielsweise von der Firma Monster Cable Products, Inc., USA, unter der Bezeichnung „Monster XPCI-2 - XP High Resolution Costum Installation Speaker Cable" vertrieben. Für die großdurchmeßrigen Litzenkabel 5, 6 des Tieftonwegs 4' eignen sich insbesondere Kabel der Type „POWERFLEX 8 - High Current Instantaneous Response Autosound Power Distribution Cable with Magnetic Flux Tube" derselben Firma Monster Cables, Inc.
Die gesamte Länge des geflochtenen Kabels 1 beträgt bevorzugt 1,0 bis 3,0 m, besonders bevorzugt 2,0 m.
Das Kabel 1 wird anschließend mit einem Schrumpfschlauch oder -geflecht 13 umhüllt und die vier Pole an seinen beiden Enden werden mit den gewünschten Steckern, z.B. Bananensteckern oder Klemmenschuhen, konfektioniert.
Falls gewünscht, können Tieftonweg 4' und Hochtonweg 4" zueinander parallelgeschaltet werden, um ein 1-Wege-Hifi-Lautsprecherkabel zu bilden, wie bei 14 in Fig. 2 angedeutet.
Alle Litzenkabel 5, 6, 8 und 9 sowie alle Massivdrahtkabel 10, 11 sind aus sauerstofffreiem Kupfer („oxygene free cop-per", OFC) gefertigt.
Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern umfaßt alle Varianten und Modifikationen, die in den im Rahmen der angeschlossenen Ansprüche fallen.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1.
  2. 2-Wege-Hifi-Lautsprecherkabel, mit drei zu einem Zopf geflochtenen Kabelstücken, dadurch gekennzeichnet, daß die ersten beiden Kabelstücke (5, 6) einadrige großdurchmeßrige Litzenkabel sind und einen Tieftonweg (4') bilden und das dritte Kabelstück (7) ein Paar kleindurchmeßriger Litzenkabel (8, 9) und ein Paar Massivdrahtkabel (10, 11) aufweist, welche Paare (8, 9; 10, 11) endseitig zueinander parallelgeschaltet sind und einen Hochtonweg (4") bilden. 2. 2-Wege-Hifi-Lautsprecherkabel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jedes kleindurchmeßrige Litzenkabel (8, 9) durch ein endseitig kurzgeschlossenes Koaxialkabel (8', 8"; 9', 9") gebildet ist.
  3. 3. 2-Wege-Hifi-Lautsprecherkabel nach Anspruch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Litzen (5, 6, 8, 9) und Massivdrähte (10, 11) aus OF-Kupfer gefertigt sind.
  4. 4. 2-Wege-Hifi-Lautsprecherkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß es von einem Schrumpfschlauch oder -geflecht (13) umhüllt ist.
  5. 5. 1-Wege-Hifi-Lautsprecherkabel unter Verwendung eines 2-Wege-Hifi-Lautsprecherkabel nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Tieftonweg (4') und der Hochtonweg (4") zueinander parallelgeschaltet sind.
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