AT505536A4 - Eps-behälter - Google Patents

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AT505536A4 AT0173007A AT17302007A AT505536A4 AT 505536 A4 AT505536 A4 AT 505536A4 AT 0173007 A AT0173007 A AT 0173007A AT 17302007 A AT17302007 A AT 17302007A AT 505536 A4 AT505536 A4 AT 505536A4
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    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D1/00Rigid or semi-rigid containers having bodies formed in one piece, e.g. by casting metallic material, by moulding plastics, by blowing vitreous material, by throwing ceramic material, by moulding pulped fibrous material or by deep-drawing operations performed on sheet material
    • B65D1/22Boxes or like containers with side walls of substantial depth for enclosing contents
    • B65D1/26Thin-walled containers, e.g. formed by deep-drawing operations
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65D21/0233Nestable containers
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Description


  EPS-Behälter
Die vorliegende Erfindung betrifft EPS-Behälter, insbesondere Becher für Abfüllautomaten oder Verkaufsautomaten mit Behälter aus EPS, mit konischer oder pyramidenstumpfartiger Form, einer Lippe entlang des freien Randes und mit einer am äusseren Mantel angeordneten Etikette aus einer, gegebenenfalls mehrlagigen Folie, zumeist als Film bezeichnet. Das Vereinzeln derartiger EPS-Behälter ist auf Grund der durch die Reibung beim Hantieren und insbesondere beim Vereinzeln entstehenden elektrostatischen Aufladung der Behälter nicht leicht zu bewerkstelligen.
Bei bzw. in derartigen Automaten werden die Becher, ineinander gesteckt, man nennt dies "genestet", zugeführt und für das Befüllen vereinzelt.

   Dabei ist es wichtig, dass das Vereinzeln rasch, zuverlässig und auf einfache Weise erfolgt, eine Anforderung die nicht leicht zu erfüllen ist, insbesondere nicht bei derartigen Behältern die entlang ihrer äusseren Mantelfläche mit einem Film versehen sind.
Derartige Filme bestehen üblicherweise aus zumeist mehrschichtigen Kunststof[iota]folien, mit und ohne verschiedenen Beschichtungen, aus einheitlichen Kunststoffblättern und ähnlichem, wobei im Gegensatz zu früher diese im Folgenden einfach "Folien" genannten Schichten nicht mehr auf den fertigen Behälter aufgeklebt werden, sondern im Zuge der Herstellung des Behälters quasi als verlorener Kern in den weiblichen Teil der Form eingesetzt und dort mit dem EPS hinterfüllt werden.
Diese Folien haben eine ganze Reihe von Bedingungen zu erfüllen, so ist es bei zahlreichen Herstellungsverfahren notwendig,

   dass es möglich ist die Folien elektrostatisch aufzuladen um sie so zu erfassen und in die Behälterform einzubringen. Dies wird beispielsweise in der US 2007/0042144 A beschrieben, der Inhalt dieser Druckschrift wird durch Bezugnahme zum Inhalt der vorliegenden Anmeldung gemacht.
Ein anderes Verfahren zur Einbringung einer Folie in den weiblichen Teil einer Form ist aus der WO 2006/017872 des Anmelders bekannt, der Inhalt dieser Druckschrift wird durch Bezugnahme zum Inhalt der vorliegenden Anmeldung gemacht.

   Bei dieser Art des Folientransportes wird die Anwendung von Unterdruck, eines partiellen Vakuums, verwendet um die Folie von einem Folienstapel zu ergreifen und, an einem Dorn angesaugt in das innere der weiblichen Form zubringen, wo sie ebenfalls durch das Anbringen eines Unterdrucks an die Formwand gesaugt und dort fixiert wird.
Bei beiden Verfahren ist es notwendig, die Folie auf der dem EPS zugewandten Seite mit einem Haftvermittler bzw. Bindemittel zu versehen um einen sicheren und ausreichenden Halt zwischen der Folie und dem EPS beim fertigen Behälter zu sichern.
Da die fertigen Behälter so gut wie ausschliesslich in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden, ist es selbstverständlich, dass sie in allen ihren Bestandteilen lebensmittelecht sein müssen.

   Dazu kommen die verschiedenen mechanischen Anforderungen, insbesondere beim Vereinzeln und auch die optischen und haptischen Anforderungen die die Benutzer an derartige Gefässe stellen. So muss beispielsweise sichergestellt sein, dass der Haftvermittler und ganz besonders Bestandteile der Druckfarben der Folie nicht durch die Becherwand wandern und im Inneren des Bechers bei seiner Benutzung mit dem darin befindlichen Lebensmittel in Kontakt kommen, man spricht von Migrationsfestigkeit.
Eine weitere Anforderung stellt die sogenannte "Abklatschsicherheit" dar, darunter versteht man, dass während der Aufbewahrung und des Transportes der Behälter im genisteten Zustand die an der Aussenseite der Folie befindlichen Materialien, insbesondere Druckfarbe,

   sich an der Innenwand des darunter und ausserhalb des Behälters befindlichen Behälters abreibt oder einfach abfärbt.
Zu der schon oben erwähnten Eigenschaft des leichten Vereinzeins ist noch zu sagen, dass Becher nach dem Stand der Technik sich schon durch ihren schichtweisen Aufbau und die Kontakte und Relativbewegungen beim Transport dazu neigen, dass zwischen ihnen elektrostatische Kräfte aufgebaut werden, die sich dem Vereinzeln durchaus widersetzen, dies wird insbesondere durch die Haftvermittler, die zumeist in Folienform vorliegen und innen auf die Folie auf kaschiert sind noch verstärkt, sodass ein Verzicht auf Haftvermittler schon aus diesen Gründen, mehr aber noch aus Kostengründen als sehr wünschenswert angesehen wird.

   Die Erfindung bezweckt nun einen Becher der eingangs genannten Art zu schaffen, bei dem die Vereinzelungseigenschaften gegenüber den Bechern des Standes der Technik wesentlich verbessert sind, ohne dass dabei mehr Kosten auftreten oder kostspielige Änderungen an den Produktionsvorrichtungen vorgenommen werden müssen.
Erfindungsgemäss werden diese Ziele durch den Einsatz von einer der beiden folgenden Massnahmen, bevorzugt durch Kombination der beiden Massnahmen, erreicht:
Die erste Variante der Erfindung sieht vor eine Folie aus Papier zu verwenden, das in seinem Füllmittel zumindest 3 Gewichtsprozent Kartoffelstärke (bezogen auf das Gewicht des Papiers insgesamt) aufweist.

   Bevorzugt werden Folien aus Papier, das zumindest 8 Gewichtsprozent Kartoffelstärke als Füllmittel aufweist und ganz besonders solches mit zumindest 12 Gewichtsprozent Kartoffelstärke als Füllmittel.
Es hat sich gezeigt, dass Kartoffelstärke ein hervorragender Haftvermittler zwischen dem Papier und dem EPS des Behälterkö[phi]ers darstellt und keiner weiteren Vorbereitung bedarf, um bei EPS-Behältern als verlorener Kern verwendet zu werden. Dazu kommt noch, dass beim Expandieren des EPS und der Schaffung der Verbindung der Folie die Kartoffelstärke eine hervorragende Barriere gegen die Migration darstellt und das Papier mit den angegebenen Prozentsätzen Kartoffelstärke als Füllmittel auch die Abklatschforderungen der Lebensmittelindustrie erfüllt.

   Da es darüber hinaus in der Papierindustrie seit langem derartige Papiere für andere Verwendungszwecke, beispielsweise Zigarettenpapiere, gibt, steht es in technologisch ausgereifter Form kostengünstig und in beliebigen Mengen zur Verfügung.
Die zweite Massnahme der Erfindung ist die Ausbildung der Lippe des Bechers.

   Unter Lippe versteht man den oberen Rand der sowohl aus mechanischen Gründen wulstartig versteift ist, als auch ganz besonders um den üblicherweise verwendeten VereinzelungsSchnecken, die in den Verkaufsautomaten bzw. bei den Abfüllautomaten die einzelnen Becher aus dem Stapel entfernen, angreifen zu lassen. Üblicherweise sind diese Lippen nichts anderes als wulstartige Verdickungen des Behältermaterials, wie beispielsweise aus der US 2006/0267232 A, deren Inhalt hiermit zum Inhalt der vorliegenden Anmeldung gemacht wird, ersichtlich ist.
Da in den Verkaufsapparaten aber auch in den Abfüllautomaten mehr und mehr Gefässe bzw. Becher mit reduzierter Wandstärke verwendet werden, wird auch bei Ausbildung eines beliebig geformten Wulstes die Vereinzelung der Gefässe schwierig und vor allem unzuverlässig.

   Die Erfindung hat nun festgestellt, dass bis hinunter zu Wandstärken von 0,8 mm die Ausbildung eines Wulstes mit speziellem Querschnitt und einem darüber gemittelten Ersatzdurchmesser (Durchmesser eines Kreises gleicher Fläche) von etwa 2,5 bis 3,5 mm für die Verwendung mit herkömmlichen Vereinzelungsspiralen durchaus ausreichend ist. Die spezielle Form des Wulstes ist dadurch gegeben, dass er im äusseren Bereich eine normal zur Behälterachse verlaufende Schulter aufweist, die sein genaues Aufliegen auf einer passenden Auflage während des Füllvorganges sicherstellt und eine ringförmige Ebene ebenfalls normal zur Behälterachse verlaufende Fläche an der Oberseite des Wulstes, die dem Ergreifen durch die Vereinzelungsspirale und gegebenenfalls dem Versiegeln des gefüllten Behälters mit einer Platine dient.
Die Erfindung wird in der Zeichnung näher erläutert.

   Dabei zeigt die Fig. 1 zwei genistete Behälter in perspektivischer Ansicht, wobei zur besseren Darstellung der grösste Teil der Behälter weggebrochen ist, die Fig. 2 einen erfindungsgemässen Behälter im Schnitt und die Fig. 3 den Lippenbereich in vergrösserter Darstellung
Die Fig. 1 zeigt zwei erfindungsgemässe Behälter 1 ineinandergenistet und zu dreiviertel abgerissen um das Nisten besser darzustellen. Die Behälter sind wie für nistbare Gegenstände typisch konisch ausgebildet und weisen neben der Lippe 2 und dem Mantel 3 einen Boden 4 auf in dessen Randbereich der Mantel 3 aus Stabilitätsgründen verstärkt ist und nach unten übersteht um eine kreisringförmige Standfläche zu bilden.

   Im genisteten Zustand liegt diese kreisringförmige Standfläche 5 (Fig. 2) auf einem schulterförmig nach innen ragenden Vorsprung 6 der Mantelfläche auf, um ein zu starkes Ineinanderschieben der Behälter 1 zu verhindern. Ein solches zu starkes Ineinanderschieben würde zum satten Aneinanderliegen der benachbarten konischen Oberflächen führen und dadurch das Vereinzeln der Behälter unmöglich machen.
Neben der verwendeten Folie zur Schaffung einer äusseren bedruckten Oberfläche, die in der Zeichnung nicht näher dargestellt ist, betrifft die Erfindung vor allem die Ausbildung der Lippe 2, die in Fig. 3 stark vergrössert dargestellt ist.

   Erfindungsgemäss weist die Lippe 2 eine obere Stirnfläche 8 auf, die in einer Normalebene zur Behälterachse 9 liegt und kreisringförmig bzw. polygonal das obere Ende des Behälters 1 bildet.
Diese Fläche ermöglicht ein sicheres und zuverlässiges Angreifen der Vereinzelungsvorrichtung, insbesondere einer üblichen Schnecke, die den jeweils untersten Behälter des durch federnden Zungen gehaltenen Stapels an seinem oberen Rand erfasst und durch Drehen der Schnecke nach unten schiebt bis er aus dem Bereich der Halterung gelangt und entlang einer entsprechend ausgebildeten Bahn in den Bereich der Füllstation kommt und ermöghcht durch die flache Ausbildung, durch die Lage in einer Normalebene der Behälterachse und dadurch,

   dass er den oberen Rand des Behälters bildet auch die Möglichkeit den Behälter nach erfolgtem Füllen mittels einer Platine durch Versiegeln abzuschliessen. Die eigentliche Technologie der Platinen und des Versiegeins sind in der Ve[phi]ackungsindustrie seit langem bekannt und bedürfen an dieser Stelle daher keiner näheren Erläuterung.
Es soll noch kurz auf die Linie 10 in Fig. 2 hingewiesen werden, diese gibt eine leichte Änderung der Konizität des Behälters 1 in diesem Bereich an, durch den dort flacher werdenden Konus wird ein gesicherter Luftspalt zwischen benachbarten Behältern geschaffen, der das Vereinzeln weiter erleichtert.
Die Behälter können auch polygonalen Querschnitt haben, insbesondere wenn sie grösser dimensioniert sind; Sie müssen nicht für Verkaufsautomaten gedacht sein, wenn dies auch einen Verwendungsschwe[phi]unkt darstellt.

   Insbesondere das spezielle Papier kann auch in anderem Zusammenhang verwendet werden.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Behälter aus EPS, insbesondere für Abfüllautomaten oder Verkaufsautomaten, mit konischer oder pyramidenstumpfartiger Form des Mantels, einem Boden und einer Lippe (2) entlang des freien Randes des Behälters sowie mit zumindest einer am Manteläusseren angeordneten, gegebenenfalls mehrlagigen Folie, auch Etikette genannt, wobei die Folie beim Herstellen des Behälters im weiblichen Teil der Form als verlorener Kern eingesetzt und mit EPS hinterfüllt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie aus Papier besteht, das, bezogen auf sein Gewicht, zumindest 3 Prozent Kartoffelstärke im Füllmaterial aufweist.
1. Behälter aus EPS, insbesondere für Abfüllautomaten oder Verkaufsautomaten, mit konischer oder pyramidenstumpfartiger Form des Mantels, einem Boden und einer Lippe (2) entlang des freien Randes des Behälters sowie mit zumindest einer am Manteläusseren angeordneten, gegebenenfalls mehrlagigen Folie, auch Etikette genannt, dadurch gekennzeichnet, dass die Folie aus Papier besteht, das, bezogen auf sein Gewicht, zumindest 3 Prozent Kartoffelstärke im Füllmaterial aufweist. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Papier der Etikette zumindest 8 Gewichtsprozent, bevorzugt zumindest 12 Gewichtsprozent Kartoffelstärke enthält. 3. Behälter insbesondere nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, das seine Lippe (2) in ihrem obersten Bereich abgeflacht ist und eine kreisringförmige, bzw. polygonale, ebene Fläche (8) ausbildet, die in einer
Normalebene zur Behälterachse (9) liegt.
Patentansprüche :
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Papier der Folie zumindest 8 Gewichtsprozent, bevorzugt zumindest 12 Gewichtsprozent Kartoffelstärke enthält.
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