AT505973A1 - Spieltor - Google Patents
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Description
ln Zeiten der immer rascher vor sich gehenden Ausdehnung des bebauten bzw. besiedelten Raums und der rasch wachsenden Verstädterung und der damit einhergehenden Verringerung des für Sport und Spiel zur Verfügung stehenden Freiraums werden in oft engen Höfen und insbesondere in Innenräumen durchführbare Spiele, die früher im Freien durchgeführt wurden, immer mehr gefragt und beliebter.
Die vorliegende Erfindung beschäftigt sich mit einem insbesondere für Indoor-Ball-und -Hockey-Spiele geeignetes zusammenfaltbares Ballspiel- und Hockey-Tor, insbesondere für die Verwendung durch Kinder gemäß dem Oberbegriff des Anspruches 1. Für derartige Indoor-Spiele ist es besonders wichtig, insbesondere für Kinder typische Verletzungen an Spielgeräten oder dgl. möglichst zu vermeiden und ein Ballspiel-Tor zu schaffen, das einerseits die Verletzungsgefahr praktisch ausschließt und andererseits den Vorteil hat, in Innenräumen keine Schäden anzurichten und das, wenn nicht gebraucht, auf möglichst kleinen Raum kompakt zusammenfaltbar ist und in diesem Nichtgebrauchszustand tatsächlich wenig Platz benötigt.
Gegenstand der Erfindung ist somit ein neues Ballspiel-Tor gemäß den oben genannten Oberbegriff des Anspruches 1, welches die im Kennzeichen dieses Anspruches genannten Merkmale aufweist.
Das neue Ballspiel-Tor besitzt alle Eigenschaften, um die oben genannten Anforderungen an ein solches zu erfüllen, wobei dessen Balken zumindest außenseitig weich und nachgiebig sind, das in sich zusammenhängend ist, womit ein Verlust eines Teiles desselben ausgeschlossen ist und welches nur geringe Manipulationen beim Aufstellen erfordert und sofort spielfertig ist und nach Beendigung eines Spieles leicht und klein zu verpacken ist.
Der Anspruch 2 betrifft vorteilhafte Angaben über die jeweilige gesamte Länge der einzelnen Balken des neuen Ballspiel-Tores.
Dem Anspruch 3 ist zu entnehmen, mit welchen Mitteln das neue Ballspiel-Tor im entfalteten und aufgestellten Zustand vorteilhafterweise stabil gehalten werden kann.
Der Anspruch 4 gibt näher Auskunft über die vorzugsweise verwendbaren Schaum-Kunststoffe für die einzelnen Torbalken.
Es kann vorgesehen sein, dass die einzelnen Balken des neuen Ballspiel-Tores mit einem Schaumstoffkem und einer darüber gezogenen Hülle, die vorteilhaftenweise wisch-, wasch- und wetterfest ist, ausgebildet ist, wie dies gemäß Anspruch 5 vorgesehen. ·· ···· ···· » · · · • ··· ··· • · f
Im Sinne eines ordnungsgemäßen Spieles ist es günstig, wenn die auf dem Boden aufliegenden Flächen oder Tor-Balken entweder mit Beschwerungsplatten oder mit einem rutschfesten Belag versehen sind, wie im Anspruch 6 angegeben.
Der Anspruch 7 gibt näher Auskunft über das vorteilhafterweise für das Tor-Netz des neuen Ballspiel-Tores zu verwendende Material.
Dem Anspruch 8 ist eine Angabe bezüglich eines günstigerweise einzusetzenden Materials für die Außenhüllen der Schaumstoffkerne für die Balken des Ballspiel-Tores zu entnehmen.
Was die Aufrechterhaltung der Stabilität des neuen Ballspiel-Tores im aufgestellten Zustand betrifft, so ist eine Aneinanderfixierung der einzelnen Tor-Balken mit den gemäß dem Anspruch 9 günstigerweise einzusetzenden Mitteln von Vorteil.
Nicht zuletzt ist es auch wichtig, das neue Ballspiel-Tor, wenn es nicht gebraucht wird, möglichst kompakt in einer Tasche unterzubringen, wie im Anspruch 10 erläutert.
Schließlich ist festzuhalten, dass ein Ballspiel-Tor allein zur Durchführung eines Ball- oder Hockey-Spieles für Kinder nicht genügt, sondern dass dafür auch ein in seinen Eigenschaften an die vornehmliche Indoor-Verwendung angepasster Ball oder eine derartige Hockey-Scheibe zur Verwendung gelangt, wozu auf den Anspruch 11 verwiesen sei.
Anhand der Fig. 1 und 2 wird die Erfindung näher erläutert:
Die Fig. 1 zeigt ein erfindungsgemäßes Ballspiel-Tor 1 in Schrägansicht.
Das neue Tor 1 besteht aus insgesamt sechs Balken, nämlich aus dem auf den jeweiligen Untergrund oder Boden 9 aufliegenden unteren Längsbalken 2 und den im gezeigten spielfertigen Zustand über die Innen-Ecken A, A' mit demselben über "weiche" bzw. Naht-Scharniere 6 verbundenen, ebenfalls am Boden 9 aufliegenden beiden unteren Verbindungsbalken 3, 3' und den mit denselben ebenfalls über weiche bzw. Falt-Scharniere 6 verbundenen und von denselben etwa senkrecht aufragenden Verbindungsbalken 4 und 4', die ihrerseits mit dem sie verbindenden Längsbalken 2' über weiche Scharniere 6 verbunden sind.
Die genannten Balken 2, 2', 3, 3', 4, 4' können selbst mit einem außenseitig bzw. an der Außen- bzw. Oberfläche schmutzabweisenden abwaschbaren, jedoch dort weichen flexiblen nachgiebigen, jedoch insgesamt mechanisch einigermaßen stabilen Integral- bzw. Verbundschaumstoff oder aber jeweils mit einem derartigen balkenförmigen Schaumstoffkern 234 und einem Außen-Überzug 234' gebildet sein, welcher seinerseits mittels bzw. über weiche bzw. Naht- bzw. Falt-Schamiere 6 mit den Hüllen 234' von jeweils benachbarten Schaumstoffkernen 234 zu einem letztlich in sich geschlossenen Ring verbunden sind.
Die die genannten Balken miteinander gelenkig verbindenden Scharniere 6 sind jeweils an den Stellen der Balkenenden angeordnet, wo dieselben im aufgestellten Zustand des neuen Ballspiel-Tores ein "Inneneck" bilden, also an den in der Fig. 1 eingezeichneten von den Balkenenden entsprechend entfernten Stellen A, A', B, B', C, C'.
Außenseitig, also an den entsprechenden Außenseiten sind mit einem Teilbereich 61 jeweils an einem der einander benachbarten Tor-Balken 2 bis 4' flexible Verbindungsbänder oder -lappen 60 od. dgl. fixiert, welche einen über die Kontur der Balken überstehenden Teilbereich 62 aufweisen, der innenseitig mit Kletten 63 oder mit einem Flausch eines Klettverschlusses 65 ausgestattet sind, der seinerseits unter Stabilisierung jeder der oben angeführten Eckverbindungen A bis C' mit den am jeweils benachbarten Balken in dessen Endbereich fixierten Flausch 64 oder Kletten des Klettverschlusses 65 zusammenwirkt.
Vorzugsweise an den einander zugewandten Längskanten bzw. -seiten der sechs Tor-Balken 2 bis 4' ist an denselben fixiert oder gegebenenfalls in eigenen Ösen des Schaumstoffkern-Überzugs 234' z.B. mittels Haken einhängbar oder gleich fixiert, das die Rückseite des Tores 1 überspannende Tornetz 5 angeordnet.
Um ein Verrutschen des Ballspiel-Tores 1 im zum Spiel aufgestellten Zustand zu vermeiden, kann es günstig sein, wenn die auf dem Boden aufliegenden Balken 2, 3 und 3' unter- bzw. bodenseitig mit Beschwerungsplatten 30, mit einem reibungserhöhenden Belag oder mit einem Haltbelag versehen sind und/oder der Überzug 234' der dortigen Schaumstoffkeme 234 mit einem derartigen Stoff ausgebildet ist.
Dargestellt in der Fig. 1 ist noch der für das Spiel mit dem neuen Ballspiel-Tor bzw. mit zumindest zwei derartigen Toren vorgesehene Ball 8, welcher insbesondere mit Rücksicht auf die vornehmliche Indoor-Tauglichkeit ebenfalls günstigerweise aus einem nachgibigen Schaumstoff-Kunststoffmaterial, gegebenenfalls mit gesonderter wetterfester Hülle, gebildet ist.
Beim Zusammenfalten des neuen, in Fig. 1 im entfalteten, spielbereiten Zustand gezeigten Ballspiel-Tores werden, wie aus Fig. 2 - bei sonst gleichbleibenden Bezugszeichen - ersichtlich, beispielsweise jeweils nach Lösen der entsprechenden außenliegenden Klettverschlüsse 65 zuerst die beiden jeweils senkrecht aufeinanderstehend angeordneten Verbindungsbalken 3 und 4 sowie 3' und 4' zusammengefaltet, wobei automatisch die mit denselben verbundenen Längsbalken 2 und 2' in eine längs aneinanderliegende Position gebracht werden und wonach die genannten Verbindungsbalken 3, 4 und 3', 4' zueinander und zu den schon aufeinanderliegenden Längsbalken 2, 2' eingeklappt werden, so dass die genannten Verbindungsbalken 3, 4 und 3' und 4' dann letztlich seitlich an den genannten Längsbalken 2, 2' anliegen. ·· · ·· ·· ···· ···· • ···· ·· · · · • · · · · ··· ··· • · £ · · · · • · *· · · · ·
In dieser kompakten, zusammengefalteten Form kann das Ballspiel-Tor 1 dann problemlos beispielsweise in einer Tragtasche untergebracht werden oder aber die Torbalken 2 bis 4' können z.B. mittels weiterer entsprechend angeordneter Klettverschlüsse zu einem kompakten nicht auseinanderfallenden Paket ohne Notwendigkeit einer Tragtasche zusammengeschlossen werden. ------------—.......
Claims (11)
- ··• · ··· ··· • · · • ·· ·· ···· ···· • · · · · · · • · Patentansprüche 1. Zusammenfaltbares Ball- bzw. Hockeyspiel-Tor, insbesondere für Kinder, welches vorzugsweise für den Gebrauch in Innenräumen geeignet und Verletzungen der Spieler praktisch ausschließend ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass es im wesentlichen mit jeweils an ihren Enden miteinander mittels jeweils eines, vorzugsweise weichen nachgiebigen, insbesondere Naht-Scharniers, verbundenen zwei längeren, vorzugsweise gleich langen, Längsbalken (2, 2') und zwei dieselben verbindenden, insgesamt vier kürzeren torraum-schaffenden Verbindungsbalken (3, 3'; 4, 4') und mit einem entlang jedes der genannten Balken (2, 2'; 3, 3' und 4, 4') an dieselben, gegebenenfalls lösbar, gebundenen Textil- oder Kunststoff-Tornetz ausgebildet ist, wobei alle genannten Torbalken (2, 2'; 3, 3', 4, 4') aus einem zumindest in einer Oberflächenschicht (50) weichen, flexibel nachgiebigen, jedoch selbst-tragfähigen Material, insbesondere Schaumstoffmaterial gefertigt sind, - wobei im entfalteten, spielbereiten Zustand des Ballspiel-Tors (1) der untere Längsbalken (2) und die zwei von demselben im wesentlichen senkrecht wegragenden, jeweils an einem ihrer Enden mit dem Längsbalken (2) scharnier-verbundenen Verbindungsbalken (3, 3') am Boden (9) oder Untergrund aufliegen und von denselben, bzw. von deren anderen Enden jeweils die beiden Verbindungsbalken (4, 4') im wesentlichen senkrecht nach oben bzw. aufwärts ragen und jeweils über eines ihrer Enden mit den boden-aufliegenden Verbindungsbalken (3, 3') scharnierverbunden sind, deren jeweils anderes, oberes Ende jeweils mit einem der beiden Enden des zweiten oberen Längsbalkens (2') ebenfalls scharnier-verbunden ist, und - wobei im zusammengefalteten Zustand des Ballspiel-Tores (1) jeweils die beiden Längsbalken (2, 2') übereinander aneinander liegend und die beidseitig mit denselben scharnier-verbundenen nach innen hin und aufeinander zu klappbaren Verbindungsbalken (2, 3, 2', 3') letztlich jeweils übereinander aneinanderliegend und an die beiden übereinander aneinanderliegenden Längsbalken (2, 2') seitlich anliegend angeordnet sind.
- 2. Ballspiel-Tor nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstände der von deren Enden nach innen versetzten (Falt-)Schamiere (6) der beiden Längsbalken (2, 2') zumindest so lang sind, wie die Summe der Längen der zwei miteinander direkt scharnier-verbundenen Verbindungsbalken (3, 4; 3', 4') und insbesondere doppelt so weit voneinander·· · • · · • · Λ • ···· ···· • · ♦ • ··· ♦·· * · · angeordnet sind wie jeweils zwei miteinander schamier-verbundene Balken (3, 4; 3', 4') den vier, vorzugsweise untereinander gleich langen, Verbindungsbalken (3, 4; 3', 4').
- 3. Ballspiel-Tor nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass bei dem selben, - insbesondere für dessen rasche und unkomplizierte Aufstellung und Stabilisierung im aufgestellten Zustand - jeweils die Eckstöße der das Tor (1) bildenden Balken (2, 2', 3, 3', 4, 4') auf der den jeweils entlang von deren Innenecken (A, A', B, B', C, C') angeordneten (Naht-)Scharnieren (6) gegenüberliegenden Außeneck-Bereichen Eckenstabilisierungs-Elemente (60), wie Schlingen oder Ösen auf einem der Balken und Einhängknöpfe oder -haken auf dem jeweils benachbarten Balken, insbesondere jedoch am Balkenende außenseitig fixierte (61) und darüber hinausstehende bzw. überhängende Bereiche (62) aufweisende Bänder (60) mit Klemmelementen, insbesondere Klettelemente bzw. Widerhaken bzw. Klettelemente (63), und auf dem jeweiligen zugehörigen Ende des jeweils benachbarten Balkens Gegen-Klemmelemente, insbesondere der Flausch (64) eines Klett-Verschlussbandes (65), angeordnet sind.
- 4. Ballspiel-Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die, vorzugsweise rechteckigen oder quadratischen Querschnitt aufweisenden, Balken (2, 2', 3, 3', 4, 4') aus einem, gegebenenfalls im Kem mechanisch stabilen und außen flexibel elastischen bzw. zumindest nachgiebigen, (Integral- bzw. Verbund-)Kunststoffschaummaterial, insbesondere auf Basis von Polyethylen, Polypropylen, und/oder aus einem Hartkunststoffschaum auf Basis von Polyurethan oder Styropor gebildet sind.
- 5. Ballspiel-Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass jeder der dasselbe bildenden Balken (2, 2'; 3, 3', 4, 4') mit einem Innen-Kem (234) aus (Schaum-)Kunststoff und einer, gegebenenfalls abnehmbaren, Außen-Hülle bzw. einem derartigen Außen-Überzug (234') aus einem glatten, schmutzabweisenden, und vorzugsweise regen- und wetterfesten, Kunststoff- oder Textilmaterial, insbesondere Planenstoff, gebildet ist und dass jede der Balken-Außenhüllen (234*) mit den jeweils benachbarten Außenhüllen mittels bzw. über eines der weichen, insbesondere Naht- bzw. Falt-Scharniere (6) verbunden ist.
- 6. Ballspiel-Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass dessen am Boden (9) aufliegende Balken (2, 3, 3') auf ihrer Unterseite mit Beschwerungspiatten (30) ausgestattet sind oder dass deren Unterseite mit einem gleithindernden Haft- oder Reibungsbelag beschichtet ist.
- 7. Ballspiel-Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Tornetz (5) aus einem festen, synthetischen Textilmaterial, insbesondere auf Basis von Polyester oder Polypropylen, gebildet ist.
- 8. Ballspiel-Tor nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Tornetz (5) in, in die miteinander schamier-verbundenen Außenhüllen (234’) der das Ballspiel-Tor (1) bildenden Balken (2, 2'; 3, 3', 4,4') eingearbeiteten Ösen od. dgl. einhängbar ist.
- 9. Ballspiel-Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe - zur Erhöhung seiner Stabilität im entfalteten, spielbereiten Zustand - zusätzlich einen an den beiden Längsbalken (2, 2'), insbesondere mittels Klettverschluss (65) mittig, mit seinen beiden Enden befestigbaren Stabilisierungsbalken (7) aufweist.
- 10. Ballspiel-Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dasselbe in einer dessen länglicher Form im zusammengefalteten Zustand entsprechend ausgebildeten Tragtasche unterbringbar ist.
- 11. Ballspiel-Tor nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass es in einem Set zusammen mit mindestens einem insgesamt weichen, aus nachgiebigem Schaum-Kunststoffmaterial gebildeten, vorzugsweise kugelförmigen, Spielball (8) und/oder mit mindestens einer derartigen gieitfreudigen Spiel-(Hockey-)Scheibe und/oder dgl. vorliegt. Wien, am 25. Oktober 2007
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