AT506894A1 - Tinte bzw. zusatz für eine tinte für den holzdruck - Google Patents

Tinte bzw. zusatz für eine tinte für den holzdruck Download PDF

Info

Publication number
AT506894A1
AT506894A1 AT9462008A AT9462008A AT506894A1 AT 506894 A1 AT506894 A1 AT 506894A1 AT 9462008 A AT9462008 A AT 9462008A AT 9462008 A AT9462008 A AT 9462008A AT 506894 A1 AT506894 A1 AT 506894A1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
ink
initiator
proportion
additive
upper limit
Prior art date
Application number
AT9462008A
Other languages
English (en)
Other versions
AT506894B1 (de
Inventor
Stefan Dr Kappaun
Emil J W Dipl Ing Dr List
Gernot Dipl Ing Dr Mauthner
Original Assignee
Durst Phototech Digital Tech
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Durst Phototech Digital Tech filed Critical Durst Phototech Digital Tech
Priority to AT9462008A priority Critical patent/AT506894B1/de
Priority to PCT/AT2009/000233 priority patent/WO2009149483A1/de
Publication of AT506894A1 publication Critical patent/AT506894A1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT506894B1 publication Critical patent/AT506894B1/de

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D11/00Inks
    • C09D11/02Printing inks
    • C09D11/10Printing inks based on artificial resins
    • C09D11/101Inks specially adapted for printing processes involving curing by wave energy or particle radiation, e.g. with UV-curing following the printing

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Inks, Pencil-Leads, Or Crayons (AREA)
  • Ink Jet Recording Methods And Recording Media Thereof (AREA)

Description

139 08:39:¾ JJ-Oö-JOOg 4/^1 ·· • ··· • · · · • • • · ♦ · · · · · • • • · • · · • M • ·· ··· - 1 -
Die Erfindung betrifft eine Tinte zumindest umfassend ein Lösungsmittel, ein vemetzbares Bindemittel bzw. eine vemetzbare Trägerflüssigkeit und eine farbgebende Komponente (Pigment oder gelöster Farbstoff), sowie zumindest einen Initiator, der durch elektromagnetische Strahlung aktivierbar ist, einen Zusatz für eine Tinte umfassend zumindest einen Initiator, der durch elektromagnetische Strahlung (thermisch und/oder mittels UV-Licht) aktivierbar ist, ein Verfahren zum Bedrucken einer Holzoberfläche mit einem Tintenstrahldrucker, wobei Tinte in Form von Tröpfchen auf die Holzoberfläche aufgebracht wird sowie die Verwendung des Zusatzes (in Form einer Zumischung zu Standardgrafiktinten) im Bereich des Bedruckens von Holz mittels Tintenstrahlsruckem.
Zur Härtung von Tinten für den Tintenstrahldruck, d.h. zur Polymerisati-on/Härtungsreaktion der Trägerflüsigkeit (z.B. Acrylate, etc.), werden im Stand der Technik unterschiedliche Methoden verwendet. Einerseits sind dies Initiatoren für die Polymerisation, die mittels elektromagnetischer Strahlung aktiviert werden, insbesondere mit UV-Licht, Laserlicht oder Elektronenstrahlung. Andererseits werden thermische Initiatoren verwendet, die durch Temperaturerhöhung die Polymerisationsreaktion/Härtungsreaktion auslösen.
Der Tintenstrahldruck ist eine interessante Alternative zum Bedrucken von Oberflächen, insbesondere bei Kleinchargen bzw. bei häufig wechselnden Motiven. So ist im Stand der Technik auch bereits das Bedrucken von Holzoberflächen beschrieben worden, beispielsweise um bestimmte Maserungen zu erzeugen. Hierfür sind normalerweise dickere Druckschichten notwendig, um eine ausreichende Abdeckung der natürlichen Maserung des verwendeten Holzes zu erreichen. Um derart dicke Tintenschichten zu Härten, sind jedoch lange Reaktionszeiten bzw. Trockenzeiten erforderlich, welche die Geschwindigkeit des Gesamtprozesses stark limitieren. N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EM NR 7931] 0004 39 08:39:37 12-06-2008 5/21 ·· ·· ·· I Μ ····· ♦ · · · • t · ···· · · ·· • · · · · · ···· 9 · • · · ·· · 9 · · -2-
Es ist die Aufgabe vorliegender Erfindung, einen Tinte bzw. einen Zusatz für eine Tinte zu schaffen, mit welcher/welchem der Prozess des Bedruckens von Holz mittels Tintenstrahldruck verbessert werden kann.
Diese Aufgabe der Erfindung wird jeweils unabhängig gelöst durch die eingangs genannte Tinte, in der zumindest ein (Co)-initiator enthalten ist, der durch Temperaturerhöhung aktiviert werden kann, durch den Zusatz in dem zumindest ein (Co)-initiator enthalten ist, der durch Temperaturerhöhung aktiviert werden kann, durch das Verfahren, bei dem die erfindungsgemäße Tinte oder eine Tinte die einen erfindungsgemäßen Zusatz enthält verwendet wird, und die Tinte nach dem Aufträgen auf die Oberfläche des Holzes thermisch (nach)gehärtet wird, sowie durch die Verwendung des Zusatzes als Beimengung zu einer Tinte für das Bedrucken von Holz mittels Tintenstrahldruck.
Es wird damit die vollständige Durchhärtung gedruckter, insbesondere dicker Schichten auf Holz durch einen kurzen Nachhärtungsschritt bei Einwirkung elektromagnetischer Strahlung erreicht. Die erfindungsgemäße Tinte bzw. der erfindungsgemäße Zusatz zu einer Standardtinte ist insbesondere für die vollständige Aushärtung stark pigmentierter Tinten geeignet, welche durch Streu- oder AbsorptionsefFekte in den obersten Schichten des Druckes unzureichende Aushärtung und dadurch häufig einen unangenehmen Tintenfest) geruch aufweisen. Die universell einsetzbare Zumischung ermöglicht es, diese unerwünschten Effekte durch kurzes thermisches Nachhärten zu umgehen, wodurch neben einem hohen Durchsatz auch der energieeffiziente Druck auf Holzsubstraten möglich wird. Durch die zumindest annähernd vollständige Aushärtung des Druckes wird die mechanische Stabilität des Druckes positiv beeinflusst, insbesondere auch die Kratzfestigkeit. Zudem kann durch diese Zumischung bzw. die Tinte der Durchsatz erhöht werden, da kein zeitintensives Aushärten/Nachhärten von Druckmustem notwendig ist. Es ist damit auch ein einmaliger Auftrag von dicken Druckschichten möglich, d.h. kein mehrfaches Bedrucken erforderlich. Überraschenderweise kann durch den thermischen Coinitiator die die thermische Belastung für das Holz (Bräunung von Holz, Blasenbildung, etc.) minimiert oder ausgeschlossen werden, da die Nachhärtungstemperatur und die Nachhärtungszeit verringert werden kann. N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EM NR 7931] 01005 '39 08:39:53« W-Q6,}0Q8 ·· 6/21 ····· · ···· • ·· ······ ·· · • · ι · · · ···· · · · ······ ··· · ·· ·· ·· · ·· ··· -3 -
Unter dem Begriff „dicke Schichten“ werden im Rahmen der Erfindung Schichtdicken zwischen 1 μπι und 50μιη verstanden.
Bevorzugt ist der Anteil des thermischen (Co)-initiators oder einer Mischung aus thermischen (Co)-initiatoren an der Tinte ausgewählt aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 0,5 Gew.-% und einer oberen Grenze von 30 Gew.-%, bzw. ist der Anteil des thermischen (Co)-initiators oder der thermischen (Co)-initiatoren an dem Zusatz ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Gew.-% und einer oberen Grenze von 70 Gew.-%. Unterhalb der unteren Grenze ist sind zwar die voranstehend genannten Effekte vorhanden, jedoch sind diese nicht so stark ausgeprägt, dass der Tintenstrahldruck auf Holz wesentlich verbessert wird. Oberhalb der oberen Grenze konnte ebenfalls keine weitere wesentliche Verfahrensverbesserung beobachtet werden, sodass eine darüber hinausgehende Beimischung des thermischen (Co)-initiators im Wesentlichen lediglich mit einer Verteuerung des Druckes einhergeht.
Der Anteil des thermischen (Co)-initiators an der Tinte kann insbesondere auch ausgewählt sein aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 2,5 Gew.-% und einer oberen Grenze von 20 Gew.-% bzw. aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 5 Gew.-% und einer oberen Grenze von 15 Gew.-%.
Der Anteil des thermischen (Co)-initiators am Zusatz kann insbesondere auch ausgewählt sein aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 2,5 Gew.-% und einer oberen Grenze von 60 Gew.-% bzw. aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 10 Gew.-% und einer oberen Grenze von 50 Gew.-%.
In der Tinte oder dem Zusatz kann ein UV-Initiator bzw. eine Mischung aus UV-Initiatoren enthalten sein in einem Anteil, der ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Gew.-% und einer oberen Grenze von 20 Gew.-%.
Generell sei an dieser Stelle angemerkt, dass sich sämtliche Angaben zu Mengenanteilen des Zusatzes bzw. des thermischen (Co)-initiators in der Tinte auf die jeweilige gesamte mengenmäßige Zusammensetzung beziehen, außer es wird speziell auf eine Abweichung hiervon hingewiesen. N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EU NR 7931] @]00β '39 08:40:0/. ^-06^00¾ 7/J1 ·· • ··· ♦ · • · · ···♦ • ♦ φ · » ·· · -4-
Obwohl prinzipiell sämtliche bekannten thermischen Initiatoren als (Co)-initiatoren für die erfindungsgemäße Tinte bzw. den erfmdungsgemäßen Zusatz zu Standardtinten verwendbar sind, werden als thermische Initiatoren oder als thermische Coinitiatoren bevorzugt Azobisisobutyronitril, l,r-Azobis(cyclohexancarbonitril), t-Butyl hydroperoxid, m-Chloroperbenzoesäure, Dibenzoyl peroxid, Di-t-butyl peroxid verwendet, da mit diesen im Rahmen der Erprobung der Erfindung die besten Ergebnisse bei Berücksichtigung der (Co-)initiatorkosten erzielt werden konnten. Es kann auch jeglicher andere thermische (Co-)initiator verwendet werden, jedoch ist damit zumeist eine deutliche Verteuerung einhergehend.
Bevorzugt ist der (Co)-initiator in der erfmdungsgemäßen Tinte bzw. dem erfmdungsgemäßen Tintenzusatz, der durch elektromagnetische Strahlung aktivierbar ist, ein thermischer Initiator. Die erfindungsgemäße Tinte bzw. der erfmdungsgemäße Tintenzusatz kann zusätzlich auch (Co)-initiatoren enthalten, welche durch elektromagnetische Strahlung in Form von UV-Licht aktivierbar sind. Während mittels UV-Licht eine Vorhärtung des Holzdruckes möglich ist, wie es z.B. für den simultanen Druck mehrerer Farben notwendig ist, erfolgt die vollständige Aushärtung durch Einwirkung thermischer Energie. Das Vorhandensein eines UV-aktivierbaren (Co)-initiators kann bei flächigem oder niederaufgelöstem Druck entfallen, jedoch ist eine Kombination aus thermischen und UV-aktivierbaren Initiatoren empfehlenswert.
Da UV-Strahlungsquellen zur Standardausrüstung von industriellen Tintenstrahldruckem gehören bzw. thermische Strahlungsquellen kostengünstig implementierbar sind, ist ein einfacher maschineller Aufbau zugänglich.
Durch die kurze thermische Nachhärtungszeit von maximal S Sekunden ist eine hinreichende Schonung des Holzsubstrates erzielbar.
Es ist damit gegebenenfalls möglich, mit nur einer Strahlungsquelle beide Initiatortypen zu aktivieren, wodurch der maschinelle Aufbau vereinfacht werden kann. Andererseits ist damit auch eine bessere Schonung des Holzsubstrats erzielbar, da UV-Strahlung in Vergleich zu Elektronenstrahlung weniger problematisch ist. N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EH NR 7931] @007 -5-
08:40:21. WO 6-^)0¾ * · · · · • · · · · * · · · ·
Der Anteil des UV-(Co)-initiators an der Tinte kann ausgewählt sein aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Gew.-% und einer oberen Grenze von 15 Gew.-%, bzw. kann der Anteil des UV-Initiators an dem Zusatz ausgewählt sein aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Gew.-% und einer oberen Grenze von 70 Gew.-%.
Durch den Einsatz des thermischen Coinitiators ist es möglich den Anteil des UV-Initiators an der Tinte bzw. am Zusatz zur Tinte für die zumindest annähernde Durchhärtung von dicken Druckschichten zu reduzieren, wodurch nicht nur eine Kostenvorteil generierbar ist, sondern auch die Homogenisierung der Drucktinte einfacher erfolgen kann, wodurch bessere Druckergebnisse erreichbar sind.
Der Anteil des UV-Initiators an der Tinte kann insbesondere auch ausgewählt sein aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 2,5 Gew.-% und einer oberen Grenze von 10 Gew.-% bzw. aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 5 Gew.-% und einer oberen Grenze von 7,5 Gew.-%.
Der Anteil des UV-Initiators am Zusatz kann insbesondere auch ausgewählt sein aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 2,5 Gew.-% und einer oberen Grenze von 60 Gew.-% bzw. aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 10 Gew.-% und einer oberen Grenze von 60 Gew.-%.
Da der Zusatz des thermischen Initiators u.U. die Aktivität von UV-Initiatoren verringern kann, ist es von Vorteil wenn ein Verhältnis des Mengenanteils des UV-Initiators zum Mengenanteil des zumindest einen thermischen (Co)-Initiators ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1,2 : 1 und einer oberen Grenze von 10:1.
Dieses Verhältnis kann insbesondere auch ausgewählt sein aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1,5 : 1 und einer oberen Grenze von 8,5 : 1 bzw. aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 2 : 1 und einer oberen Grenze von 6:1.
Zur weiteren Verringerung der thermischen Belastung des Holzsubstrats ist es von Vorteil, wenn die Aktivierungsenergie für die Polymerisation/Härtung des organischen Bindemittels bzw. der Trägerflüssigkeit durch die Verwendung zumindest eines Polymerisationskatalysator reduziert wird bzw. wenn thermische (Co)-initiatoren mit niedriger Aktivierungstemperatur verwendet werden, um die Nachhärtungstemperatur für die Aushärtung der N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EM NR 7931] @008 ,39 9/21 08:40:36 12-06-2008 ·· ·· *· * ·· · ····· · * * *· • · « · ··· · · ·· * • · · · · · ···· · · · ·· ·· · ·· · .· ·· ·» ·· t ·· ··· -6- erfindungsgemäßen Tinte bzw. der erfmdungsgemäß modifizierten Tinte (Standardtinte mit erfindungsgemäßem Zusatz) zu verringern.
Durch eine Abstimmung der Initiatormengen auf die jeweilige Tinte kann vermieden werden, dass unter dem Einfluss des erfmdungsgemäßen Initiatorsystems bzw. der Kombination aus thermischen und UV-aktivierbaren Initiatoren der Vemetzungsgrad der Tinte zu groß wird, sodass die gehärtete Tinte eine gewisse Restelastizität behält. Es können damit Wärmespannungen des Holzsubstrats besser ausgeglichen werden, ohne dass das Druckbild rissig wird.
Gemäß einer Ausführungsform des Zusatzes ist vorgesehen, dass der zumindest eine Initiator und/oder der zumindest eine Coinitiator in fester Form vorliegen. Um eine bessere Zumischung zur Tinte zu erreichen, sind derartige feste (Co)-initiatoren ggf. vor der Einmischung in die Tinte fein zu verreiben. Alternativ können feste (Co)-initiatoren auch vor der Zumischung zur Tinte in einem geeigneten Lösungsmittel gelöst werden, wodurch die Zudosierung zur Tinte vereinfacht wird. Um Partikel und imgelöste Initiatorreste aus der Tintenmischung zu entfernen, ist ggf. eine Filtration über geeignete Filter (z.B. über 5 μηι Filter) durchzuführen
Dabei kann das Lösungsmittel ausgewählt sein aus einer Gruppe umfassend Propylenglykole, Ethylenglykole, Methylethylketon, Alkohole, sowie allen anderen Arten an organischen Lösungsmitteln, welche mit der Tinte bzw. den Bauteilen des Tintenstrahldruckers kompatibel sind. Die Lösungsmittel können auch Bestandteil der verwendeten Tinten sein.
Gemäß einer Ausführungsvariante des erfindungsgemäßen Verfahrens ist vorgesehen, dass die thermische Nachhärtung über eine Zeitdauer durchgeführt wird, die ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Sekunde und einer oberen Grenze von 5 Sekunden. Durch diese sehr kurze Zeitdauer kann die thermische Belastung des Holzes deutlich reduziert werden, wodurch der Gesamtdruckprozess deutlich verkürzt und die Belastung für das Holzsubstrat verringert werden.
Die thermische Nachhärtung kann insbesondere auch für eine Zeitdauer durchgeführt werden, die ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Sekunde und N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EM NR 7931] @009 '39 08:40:5;, W06 • · · · · · • · · · ··· · · • · · · · · ···· • * ♦ · , · · ·· ·· Μ t .. 10/41 » · ·· ·· · • · · ♦ · · ·· ··· -7- einer oberen Grenze von 4 Sekunden, bzw. die ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Sekunde und einer oberen Grenze von 3 Sekunden.
Es ist dabei von Vorteil, wenn die thermische Nachhärtung mit einer Wärmelampe durch-gefUhrt wird, wobei die Wärmelampe eine Temperatur aufweist, die ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 100 °C und einer oberen Grenze von 750 °C.
Die Temperatur der Wärmelampe, d.h. des wärmeabgebenden Bauteils der Wärmelampe, kann insbesondere auch ausgewählt sein aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 150 °C und einer oberen Grenze von 650 °C, bzw. aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 200 °C und einer oberen Grenze von 500 °C.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgenden Beschreibung und Beispiele näher erläutert.
Einführend sei festgehalten, dass sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung so zu verstehen sind, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mit umfassen, z.B. ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehend von der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtliche Teilbereich beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und enden bei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, zJB. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1 oder 5,5 bis 10.
Wie bereits einführend ausgeführt, werden die erfindungsgemäße Tinte bzw. der erfindungsgemäße Zusatz für Tinten, insbesondere Grafiktinten, zum Bedrucken von Holz verwendet. Derartige Tinten können aber auch zum Bedrucken von anderen Werkstoffen, die insbesondere teilweise ähnliche Eigenschaften wie Holz aufweisen, verwendet werden, beispielsweise Holzwerkstoffen, wie so genannte WPC's (wood plasitc composites).
Mit Ausnahme des erfindungsgemäßen Initiatorsystmes besteht die Tinte aus üblichen Komponenten. So können die aus dem Stand der Technik bekannten Farbstoffe oder Pigmente verwendet werden. Insbesondere werden für einen Farbdruck die Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz verwendet. Es sind aber selbstverständlich auch einfärbige Drucke möglich. N200&/05600 12/06 2008 DO 09:33 (SE/EH NR 7931] @010 .39 11 /21 08:41:05 12-06-2008 ·· ·· • tf • · • · • • · • ♦ • · • · • · ·· • ♦ • · • ♦ ···· · • • · ♦ · • « • · • ·· «« ♦ ·· « -8-
Die farbgebende(n) Komponenten) sind in einem organischen Lösungsmittel, organischem Trägermaterial oder in Wasser gelöst oder dispergiert. Geeignete organische Lösungsmittel bzw. Disperisonsmittel sind verschiedene Alkohole, wie z.B. Methanol, Ethanol, Isopropanole, Butanole, sowie höhere Homologe; Ketone, wie z.B. Aceton, Methyl-ethylketon, Cyclohexanon, etc.; Glycole, wie z.B. Ethylenglycol, Propylenglycol, Glycerin; Ester, wie, z.B. Ethylacetat, Propylacetat, Butylacetat, Amylacetat. Prinzipiell sind auch die aus dem Stand der Technik bekannten Lösungsmittel, sowie Mischungen von verschiedenen Lösungsmitteln einsetzbar.
Besonders bevorzugt wird als Lösungsmittel Propylenglykol, Ethylenglykol oder Methyl-ethylketon verwendet.
Die bekannten Tinten enthalten weiters ein Bindemittel in Form eines Polymerharzes, beispielsweise ein Polyurethan, Harze mit Carboxyl-, Sulfon- oder Phosphonsäuregruppen, Acrylate, Vinyle, Polyester, Amide, Phenole, Polycarbonate, Epoxide, Polyketone, etc. Es sei auch hierzu auf den Stand der Technik verwiesen.
Weiters können verschieden Additive, wie z.B. Mittel zur Einstellung der Leitfähigkeit, Benetzungsmittel, z.B. Tenside, Feuchthaltemittel, Entschäumer, Haftvermittler, Viskositätsregler, etc. enthalten sein.
Es sei daher zu den üblichen Inhaltsstoffen von Tinten für den Tintenstrahldruck auf die zahlreiche einschlägige Literatur verwiesen, um unnötige Wiederholungen zu vermeiden.
Beispielsweise kann die Tinte mit Ausnahme des Initiatorsystems folgende Zusammensetzung aufweisen:
Pigmente 1 Gew.-% bis 20 Gew.-%
Trägerflüssigkeit (z.B. Acrylate), Viskositätsregler, etc. 20 Gew.-% bis 90 Gew.-% Initiatoren 1 Gew.-% bis 20 Gew.-%
Erfindungsgemäß weist die Tinte ein Initiatorsystem auf, umfassend mindestens einen Initiator, der durch elektromagnetische Strahlung aktiviert wird, insbesondere durch UV-Licht, und mindestens einen Coinitiator, der thermisch aktiviert wird. N2008/0S600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EM NR 7931] @011 39 t · · · • ···· · ·· ·· ♦ · -9-
Prinzipiell kann jeder aus dem Stand der Technik bekannte UV-Initiator verwendet werden. Beispiele hierfür sind Irgacure®, verschiedene Phenone, verschiedene Benzoine, etc. Besonders bevorzugt wird Irgacure 819® verwendet Diese UV-Initiatoren können beispielsweise bei Sigma-Aldrich, Ciba, usw. unter den genannten Bezeichnungen bezogen werden.
Sowohl der UV-Initiator als auch der thermische Coinitiator sollten in der Tinte vollständig löslich und stabil sein, um Schäden an den Druckköpfen und anderen Bauteilen (z.B. Filtern) des Tintenstrahldruckers zu vermeiden. Bei Bedarf kann das Initiatorsystem zuerst auf das Substrat aufgetragen werden.
Der Coinitiator ist ein so genannter thermischer Initiator. Prinzipiell können bekannte thermischen Initiatoren für die Erfindung verwendet werden. Bevorzugt werden als Coinitiator Azobisisobutyronitril, 1,T-Azobis(cyclohexancarbonitril), t-Butyl hydroperoxid, m-Chloroperbenzoesäure, Dibenzoyl peroxid, und Di-t-butyl peroxid. Diese Coinitiatoren können beispielsweise bei Sigma-Aldrich oder Acros unter den genannten Bezeichnungen bezogen werden.
Es können sowohl vom UV-Initiator als auch vom thermischen (Co)-initiator jeweils Mischungen verschiedener UV- und thermischer Initiatoren verwendet werden.
Bezüglich der Mengenanteile der Initiatoren an der Tinte bzw. an dem erfindungsgemäßen Zusatz sei auf voranstehende Ausführungen verwiesen. Generell sei angemerkt, dass es im Rahmen der Erfindung bevorzugt ist, die Menge der Initiatoren an die Reaktivität des bzw. der Monomeren in der Tinte anzupassen. Bei hochreaktiven Monomeren wird deshalb der Initiatoranteil geringer gewählt als bei weniger reaktiven Monomeren. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit den Zusatz bzw. die Tinte mit einer vordefinierbaren Sicherheit auszurüsten, wodurch der Zusatz universeller für unterschiedliche Tinten verwendbar ist.
Hinsichtlich des bevorzugten Mengenverhältnisses zwischen dem UV-Initiator und dem thermischen Coinitiator sei ebenfalls auf voranstehende Ausführungen verwiesen.
Die Tinte bzw. der Zusatz kann weiters zumindest einen Fotosensibilisator enthalten, wie beispielsweise Thioxanthon, Anthracen, Xanthon, etc., um eine Beschleunigung des UV-Initiierungsverfahrens zu erreichen. N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EM NR 7931] ®012 ,39 08:41:33 12-06-2008 ·· ·· ·· • ·♦ • « • • • • · • • • • ··· • · ·· • • • • • · ···· · • • • • • · • · ·· ·· ·· • ·· 13 /21 -10-
Der erfindungsgemäße Zusatz kann jeder Art von UV-härtbarer Graphiktinte zugesetzt werden, unabhängig von der Farbe, Art des Pigments, des Pigmentierungsgrades oder der Tintenbasis (Acrylate, sonstige vemetzbare Moleküle, etc.). Dabei kann der Zusatz der thermischen Initiatoren direkt, gegebenenfalls nach einem vorherigem Feinverreiben oder nach vorherigem Lösen in einem geeignetem Lösungsmittel oder Tintenbestandteil, insbesondere einem Propylenglykol, Ethylenglykol oder Methylethylketon, erfolgen. Das Feinverreiben der Initiatoren dient der schnelleren Einmischung in die Tinte, wobei ggf. feste Rückstände durch Filtration über geeignete Filter zu entfernen sind.
Der erfindungsgemäße Zusatz wird einer Tinte, insbesondere einer Grafiktinte, in einem Ausmaß zwischen 5 Gew.-% und 50 Gew.-%, insbesondere zwischen 5 Gew.-% und 20 Gew.-%, zugesetzt.
Des Weiteren können der Zusatz oder die Tinte zumindest einen Vemetzungskatalysator enthalten.
Es ist von Vorteil, wenn während des Drückens von mindestens einer Farbe der Tintentropfen durch UV-Licht fixiert wird, um das Verlaufen der Tropfen zu vermeiden. Bei hinreichender Vorfixierung der Tintentropfen durch UV-Licht ist auch der simultane Druck mehrerer Farben möglich.
Nach dem Druck wird eine thermische Nachhärtung des Holzdruckes bei einer Temperatur zwischen 100 bis 750°C Lampentemperatur fUr 1 bis maximal 5 Sekunden durchgeführt.
Dabei können die Parameter der thermischen Nachhärtung (Temperatur und Zeit) auf den zugesetzten thermischen Coinitiator, den Abstand des Thermostrahlers vom Druckmuster, die Art des Holzes, die Schichtdicke des Druckes, usw. abgestimmt werden.
Beispielsweise kann der Abstand des Thermostrahler zwischen 1 mm und 10 cm betragen, wobei der Abstand für eine empfindlichere Holzart, wie z.B. Eukalyptusholz, größer gewählt wird, als für eine weniger temperaturempfindliche Holzart.
Im folgenden werden nur einige bevorzugte Beispiele von Zusammensetzungen des erfindungsgemäßen Zusatzes wiedergegeben, da es aufgrund der möglichen Zusammensetzungen im Rahmen der Erfindung den Rahmen dieser Beschreibung sprengen würde, sämtli- N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EM NR 7931] 0013 39 ·· 14/24 08:41:4*· 18*06-^608· • · · · · · • · · · ··· · • · · · · · · • · · · · · ·· ·· ·· • ···· · • · ·
11 che anzugeben. Diese Zusätze wurden einer Tintenbasis, wie beispielsweise voranstehend beschrieben, zugegeben. Die jeweiligen Verfahrensparameter sind ebenfalls in den Beispielen angeführt.
Beispiel 1
Einer UV-härtbaren, nicht-wässrigen, Acrylat-basierenden schwarzen Graphiktinte wurden 5 Gew.-% des thermischen Initiators Azobisisobutyronitril zugemischt. Nach Filtration über einen 5 pm Filter wurde diese erfmdungsgemäß modifizierte Tinte mittels Tintenstrahldruck in Schichtdicken bis 25 pm auf Eukalyptusholz aufgebracht. Nach UV-Vorfixierung mittels einer Standard-UV-Lampe wurde der Holzdruck mit einem thermischen Strahler für 3 Sekunden nachgehärtet (Temperatur des Strahlers: 600°C, Abstand zum Holz: 1 cm).
Beispiel 2
Einer UV-härtbaren, nicht-wässrigen, Acrylat-basierenden schwarzen Graphiktinte wurden 3 Gew.-% des thermischen Initiators l,r-Azobis(cyclohexancarbonitril) sowie 5 Gew.-% des UV-Initiators Irgacure 819® zugemischt. Nach Filtration über einen 5 pm Filter wurde diese erfmdungsgemäß modifizierte Tinte mittels Tintenstrahldruck in Schichtdicken bis 25 pm auf Eukalyptusholz aufgebracht. Nach UV -Vorfixierung mittels einer Standard-UV-Lampe wurde der Holzdruck mit einem thermischen Strahler für 3 Sekunden nachgehärtet (Temperatur des Strahlers: 700°C, Abstand zum Holz: 2 cm).
Beispiel 3:
Einer UV-härtbaren, nicht-wässrigen, Acrylat-basierenden cyan-färbigen Graphiktinte wurden 3 Gew.-% des thermischen Initiators t-Butylhydroperoxid zugemischt. Nach Filtration über einen 5 pm Filter wurde diese erfindungsgemäß modifizierte Tinte mittels Tintenstrahldruck in Schichtdicken bis 35 pm auf Buchenholz, Fichtenholz und Ahomholz aufgebracht. Nach UV-Vorfixierung mittels einer Standard-UV-Lampe wurde der Holzdruck mit einem thermischen Strahler für 4 Sekunden nachgehärtet (Temperatur des Strahlers: 650°C, Abstand zum Holz: 1 cm). N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EM NR 7931] @014 •39 08:42:00, 1^-06-^0¾ • · • · • • • • • • ··· • · • • • • • · »·· • · • • • · • ·· ·· ·· • .. 15/»1 • · ♦· ·« ♦ • · · • · · 99 ··· -12-
Beispiel 4:
Einer UV-härtbaren, nicht-wässrigen, Acrylat-basierenden schwarzen Graphiktinte wurden 8 Gew.-% des thermischen Initiators Dibenzoylperoxid sowie 10 Gew.-% des UV-Initiators Irgacure 819® zugemischt. Nach Filtration über einen 5 pm Filter wurde diese erfindungsgemäß modifizierte Tinte mittels Tintenstrahldruck in Schichtdicken bis 40 pm auf beschichtetes und unbeschichtetes Buchenholz aufgebracht Nach UV-Vorfixierung mittels einer Standard-UV-Lampe wurde der Holzdruck mit einem thermischen Strahler für 4 Sekunden nachgehärtet (Temperatur des Strahlers: 700°C, Abstand zum Holz: 1 cm bzw. 4 cm bei beschichtetem Holz). Im Falle von beschichtetem Holz ist die Bestrahlungsdauer evtl, zu reduzieren (Gefahr der Blasenbildung).
Beispiel 5:
Einer UV-härtbaren, nicht-wässrigen, Acrylat-basierenden magenta-färbigen Graphiktinte wurden 4 Gew.-% des thermischen Initiators Di-t-butyl peroxid (nach vorherigem Lösen in Isopropanol/Ethylacetat) zugemischt. Nach Filtration über einen 5 pm Filter wurde diese erfindungsgemäß modifizierte Tinte mittels Tintenstrahldruck in Schichtdicken bis 20 pm auf Eukalyptusholz aufgebracht. Nach UV-Vorfixierung mittels einer Standard-UV-Lampe wurde der Holzdruck mit einem thermischen Strahler für 3 Sekunden nachgehärtet (Temperatur des Strahlers: 700°C, Abstand zum Holz: 1 cm).
Beispiel 6:
Einer UV-härtbaren, nicht-wässrigen, Acrylat-basierenden gelben Graphiktinte wurden 5 Gew.-% des thermischen Initiators Azobisisobutyronitril zugemischt. Nach Filtration über einen 5 pm Filter wurde diese erfindungsgemäß modifizierte Tinte mittels Tintenstrahldruck in Schichtdicken bis 35 pm auf Buchenholz aufgebracht. Nach UV-Vorfixierung mittels einer Standard-UV-Lampe wurde der Holzdruck mit einem thermischen Strahler für 4 Sekunden nachgehärtet (Temperatur des Strahlers: 600°C, Abstand zum Holz: 1 cm)
Die Ausfuhrungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten des Zusatzes, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die speziell beschriebenen Beispiele eingeschränkt ist, sondern vielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten untereinander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EM NR 7931] @015 .39 .. 16/ί1 08:42:15 12-06-2008 ·· ·· Μ ♦ ····· · · · ·· • i · · ··· · · ·· * « · · ·· ······ · · ··«··· · · · · ·· ·· ·· · ·* ··· - 13 -
Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesem technischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt. N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EM NR 7931] 0016

Claims (20)

1. Tinte zumindest umfassend ein Lösungsmittel, ein vemetzbares Bindemittel bzw. eine vemetzbare Trägerflüssigkeit und eine farbgebende Komponente, sowie zumindest einen Initiator, der durch elektromagnetische Strahlung aktivierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Coinitiator enthalten ist, der durch Temperaturerhöhung aktiviert werden kann.
2. Tinte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des Coinitia-tors oder der Coinitiatoren ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 0. 5 Gew.-% und einer oberen Grenze von 30 Gew.-%.
3. Tinte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Coinitiator oder die Coinitiatoren ausgewählt ist aus einem Gruppe umfassend Azobisisobutyronitril, 1, T-Azobis(cyclohexancarbomtril), t-Butyl hydroperoxid, m-Chloroperbenzoesäure, Di-benzoyl peroxid, Di-t-butyl peroxid.
4. Tinte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Initiatoren ein UV-Initiator ist.
5. Tinte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des UV-Initiators ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Gew.-% und einer oberen Grenze von 15 Gew.-%.
6. Tinte nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis des Mengenanteils des UV-Initiators zum Mengenanteil des zumindest einen thermischen Coinitiators ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1,2 : 1 und einer oberen Grenze von 10:1. N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EM NR 7931] 39 08:42:2%. 1^06-^08. .. 18/2J 39 08:42:2%. 1^06-^08. .. 18/2J ····· · ♦ · ·· • · · · ··· · · ·· · • · · · · · ···· · · · ······ · · · · ·· ·· ·· · ·· ··! -2-
7. Zusatz für eine Tinte umfassend zumindest einen Initiator, der durch elektromagnetische Strahlung aktivierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Coini-tiator enthalten ist, der durch Temperaturerhöhung aktiviert werden kann.
8. Zusatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des Coini-tiators oder der Coinitiatoren ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Gew.-% und einer oberen Grenze von 70 Gew.-%.
9. Zusatz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Coinitiator oder die Coinitiatoren ausgewählt ist aus einem Gruppe umfassend Azobisisobutyronitril, 1, r-Azobis(cyclohexancarbonitril), t-Butyl hydroperoxid, m-Chloroperbenzoesäure, Di-benzoyl peroxid, Di-t-butyl peroxid.
10. Zusatz nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Initiatoren ein UV-Initiator ist.
11. Zusatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des UV-Initiators ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Gew.-% und einer oberen Grenze von 70 Gew.-%.
12. Zusatz nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis des Mengenanteils des UV-Initiators zum Mengenanteil des zumindest einen Coinitia-tors ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1,2 : 1 und einer oberen Grenze von 10:1.
13. Zusatz nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Initiatoren und zumindest einer der Coinitiatoren in fester, insbesondere feinverriebener, Form vorliegen.
14. Zusatz nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest ein Initiator und der zumindest eine Coinitiator in einem Lösungsmittel gelöst vorliegen. N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SG/EH NR 7931] @018 ψ 39 08:42:40. 1^-.06-^08. „19/21 •« >· “ »v
-3- 15. Zusatz nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel ausgewählt ist aus einer Gruppe umfassend Propylenglykole, Ethylenglykole, Methyl-ethylketon, Alkohole. 16. Verfahren zum Bedrucken einer Oberfläche eines Holzes mit einem Tinten- Strahldrucker, wobei Tinte in Form von Tröpfchen auf die Oberfläche des Holzes aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tinte nach einem der Ansprüche 1 bis 6 oder eine Tinte die einen Zusatz nach einem der Ansprüche 7 bis 15 enthält verwendet wird und die Tinte nach dem auftragen auf die Oberfläche des Holzes thermisch und mittels UV-Strahlung (nach)gehärtet wird und gegebenenfalls eine UV-Fixierung erfolgt.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Nachhärtung über eine Zeitdauer durchgeführt wird, die ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Sekunde und einer oberen Grenze von 5 Sekunden.
18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Nachhärtung mit einer Wärmelampe durchgefUhrt wird, wobei die Wärmelampe eine Temperatur aufweist, die ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 100 °C und einer oberen Grenze von 750 '°C.
19. Verwendung eines Zusatzes als Beimengung zu einer Tinte für das Bedrucken von Holz mittels Tintenstrahldruck, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz nach einem der Ansprüche 7 bis 15 ausgebildet ist.
Durst Phototechnik Digital Technology GmbH durch Dr. Günter Secklehner N2008/05600 12/06 2008 DO 09:33 [SE/EM NR 7931] 0019 t
·· ·· ···· · ·· ····· ·· ♦ · • · · · ♦·· · ♦♦ ···· · t t · ···· · · · · ·· ·· ·«· ··· ·· - 1 -(Neue) Patentansprüche 1. Tintenstrahldrucktinte zumindest umfassend ein Lösungsmittel, ein vemetz-bares Bindemittel bzw. eine vemetzbare Trägerflüssigkeit und eine farbgebende Komponente, sowie zumindest einen Initiator, der durch elektromagnetische Strahlung aktivierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Coinitiator enthalten ist, der durch Temperaturerhöhung aktiviert werden kann. 2. Tintenstrahldrucktinte nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des Coinitiators oder der Coinitiatoren ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 0,5 Gew.-% und einer oberen Grenze von 30 Gew.-%. 3. Tintenstrahldrucktinte nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Coinitiator oder die Coinitiatoren ausgewählt ist aus einem Gruppe umfassend Azobi-sisobutyronitril, l,l'-Azobis(cyclohexancarbonitril), t-Butyl hydroperoxid, m-Chloroperbenzoesäure, Dibenzoyl peroxid, Di-t-butyl peroxid. 4. Tintenstrahldrucktinte nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Initiatoren ein UV-Initiator ist. 5. Tintenstrahldrucktinte nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des UV-Initiators ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Gew.-% und einer oberen Grenze von 15 Gew.-%. 6. Tintenstrahldrucktinte nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis des Mengenanteils des UV-Initiators zum Mengenanteil des zumindest einen thermischen Coinitiators ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1,2 : 1 und einer oberen Grenze von 10 :1. | NACHGEREIOHT | A2008/00946 ? ·· ·· ···· · ·* · • · · · · ······ • c · · ··· · ·· · ···· · ··· · ···· · ··· · . ·· ·· ··· ··· ·· ··· -2- 7. Zusatz für eine Tintenstrahldrucktinte umfassend zumindest einen Initiator, der durch elektromagnetische Strahlung aktivierbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Coinitiator enthalten ist, der durch Temperaturerhöhung aktiviert werden kann. 8. Zusatz nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des Coini-tiators oder der Coinitiatoren ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Gew.-% und einer oberen Grenze von 70 Gew.-%. 9. Zusatz nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Coinitiator oder die Coinitiatoren ausgewählt ist aus einem Gruppe umfassend Azobisisobutyronitril, l,l'-Azobis(cyclohexancarbonitril), t-Butyl hydroperoxid, m-Chloroperbenzoesäure, Di-benzoyl peroxid, Di-t-butyl peroxid. 10. Zusatz nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Initiatoren ein UV-Initiator ist. 11. Zusatz nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Anteil des UV-Initiators ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Gew.-% und einer oberen Grenze von 70 Gew.-%. 12. Zusatz nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass ein Verhältnis des Mengenanteils des UV-Initiators zum Mengenanteil des zumindest einen Coinitia-tors ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1,2 : 1 und einer oberen Grenze von 10 :1. 13. Zusatz nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest einer der Initiatoren und zumindest einer der Coinitiatoren in fester, insbesondere feinverriebener, Form vorliegen. 14. Zusatz nach einem der Ansprüche 7 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der zumindest ein Initiator und der zumindest eine Coinitiator in einem Lösungsmittel gelöst vorliegen. A2008/00946 f NACHGEREICHT ·· ·· ···· • · · · · • · · · ··· • · · · • · · · · ·· ·· ··· ·· • · • · • · ·· ··· -3- 15. Zusatz nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Lösungsmittel ausgewählt ist aus einer Gruppe umfassend Propylenglykole, Ethylenglykole, Methyl-ethylketon, Alkohole. 16. Verfahren zum Bedrucken einer Oberfläche eines Holzes mit einem Tinten strahldrucker, wobei eine Tintenstrahldrucktinte in Form von Tröpfchen auf die Oberfläche des Holzes aufgebracht wird, dadurch gekennzeichnet, dass eine Tintenstrahldrucktinte nach einem der Ansprüche 1 bis 6 oder eine Tintenstrahldrucktinte die einen Zusatz nach einem der Ansprüche 7 bis 15 enthält verwendet wird und die Tintenstrahldrucktinte nach dem auftragen auf die Oberfläche des Holzes thermisch und mittels UV-Strahlung (nach)gehärtet wird und gegebenenfalls eine UV-Fixierung erfolgt.
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Nachhärtung über eine Zeitdauer durchgeführt wird, die ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 1 Sekunde und einer oberen Grenze von 5 Sekunden.
18. Verfahren nach Anspruch 16 oder 17, dadurch gekennzeichnet, dass die thermische Nachhärtung mit einer Wärmelampe durchgeführt wird, wobei die Wärmelampe eine Temperatur aufweist, die ausgewählt ist aus einem Bereich mit einer unteren Grenze von 100 °C und einer oberen Grenze von 750 °C.
19. Verwendung eines Zusatzes als Beimengung zu einer Tintenstrahldrucktinte für das Bedrucken von Holz mittels Tintenstrahldruck, dadurch gekennzeichnet, dass der Zusatz nach einem der Ansprüche 7 bis 15 ausgebildet ist. Durst Phototechnik Digital Technology GmbH durah Dn^jünter Secklehner 1 nachgereicht ] A2008/00946
AT9462008A 2008-06-12 2008-06-12 Tinte bzw. zusatz für eine tinte für den holzdruck AT506894B1 (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT9462008A AT506894B1 (de) 2008-06-12 2008-06-12 Tinte bzw. zusatz für eine tinte für den holzdruck
PCT/AT2009/000233 WO2009149483A1 (de) 2008-06-12 2009-06-10 Tinte bzw. zusatz für eine tinte für den holzdruck

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT9462008A AT506894B1 (de) 2008-06-12 2008-06-12 Tinte bzw. zusatz für eine tinte für den holzdruck

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT506894A1 true AT506894A1 (de) 2009-12-15
AT506894B1 AT506894B1 (de) 2013-05-15

Family

ID=41170089

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT9462008A AT506894B1 (de) 2008-06-12 2008-06-12 Tinte bzw. zusatz für eine tinte für den holzdruck

Country Status (2)

Country Link
AT (1) AT506894B1 (de)
WO (1) WO2009149483A1 (de)

Family Cites Families (7)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5091440A (en) * 1989-12-08 1992-02-25 Wacker Silicones Corporation Acrylate- or methacrylate-functional organopolysiloxanes
ATE315795T1 (de) * 1999-11-01 2006-02-15 Praful Doshi Getönte kontaktlinse aus kunststoff und verfahren zu deren herstellung
WO2007062131A2 (en) * 2005-11-22 2007-05-31 Ndsu Research Foundation Conductive ink compositions
US7531582B2 (en) * 2006-08-23 2009-05-12 Xerox Corporation Radiation curable phase change inks containing curable epoxy-polyamide composite gellants
ATE440126T1 (de) * 2006-10-11 2009-09-15 Agfa Graphics Nv Nicht wässrige pigmentierte tintenstrahldruckfarben
GB0622034D0 (en) * 2006-11-04 2006-12-13 Xennia Technology Ltd Inkjet printing
CN101348634B (zh) * 2007-07-20 2010-08-04 北京化工大学 一种光固化喷墨纳米导电油墨及其制备方法和使用方法

Also Published As

Publication number Publication date
AT506894B1 (de) 2013-05-15
WO2009149483A1 (de) 2009-12-17

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60201417T3 (de) Druckfarbe
DE69215835T3 (de) Nichtleitfähige Tinte
DE69106952T2 (de) Tintenzusammensetzung.
DE69413363T2 (de) Tinte, Tintenstrahlaufzeichnungsverfahren und Tintenstrahldruckgerät unter Verwendung derselben
EP0993493B1 (de) Pigmentzubereitungen für das ink-jet-verfahren
DE602004006908T2 (de) Tinten für den Tintenstrahldruck auf Wasserbasis, enthaltend ein durch ultraviolette Strahlung haertbares Feuchthaltemittel
DE60123462T2 (de) Tinten und andere zusammensetzungen mit niederviskosem, strahlungshärtbarem polyesterurethan-oligomer
DE102005003596B4 (de) Gemisch und Verfahren zur Bedruckung von Textilien
DE60303680T2 (de) Druckfarben zur Verwendung in Tintenstrahldruckern
EP0993495A1 (de) Als ink-jet-tinten geeignete pigmentzubereitungen mit strahlungshärtbarem bindemittel
DE60314774T2 (de) Tintenstrahldrucktinte und -verfahren
DE10035961A1 (de) Verfahren zum Beschichten von Substraten
EP1720950A1 (de) Aufzeichnungsflüssigkeiten
DE112017002573T5 (de) Tintenstrahlharzzusammensetzung und gedruckte Leiterplatte, die dieselbe verwendet
EP3808825A1 (de) Uv-härtbare zusammensetzung zum beschichten oder bedrucken eines substrats und/oder einer substratoberfläche
AT506894B1 (de) Tinte bzw. zusatz für eine tinte für den holzdruck
EP1205521B1 (de) Pigmentzubereitungen für das Ink-Jet-Verfahren
WO2020007500A1 (de) Wasserbasierte tintenstrahldrucktinte
WO2014075656A1 (de) Verbesserte verfahren zur bedruckung von uv-härtenden folien mittels inkjet-druckverfahren
DE60314173T2 (de) Verfahren zur herstellung einer digitaldrucktinte und so erhaltende tinte
EP3549988B1 (de) Uv-härtbare zusammensetzung zum beschichten oder bedrucken eines substrats und/oder einer substratoberfläche
DE102009048758B4 (de) Druckfarbe oder Basis für eine Druckfarbe für den thermisch aktivierten Tintendruck, deren Verwendung sowie Verfahren für den thermisch aktivierten Tintendruck
DE102007038487A1 (de) Wässriger Beschichtungsstoff, Verfahren zu seiner Herstellung und seine Verwendung
DE102016225985A1 (de) Wasserbasierte Tinte für den Tintenstrahldruck
EP3380573A1 (de) Hybridtinte auf wasserbasis sowie verfahren zur herstellung eines mit dieser tinte gedruckten artikels

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20180612