AT507688A1 - Vorrichtung zur simulierung einer fortbewegung oder eines bewegungsvorganges eines tieres - Google Patents
Vorrichtung zur simulierung einer fortbewegung oder eines bewegungsvorganges eines tieres Download PDFInfo
- Publication number
- AT507688A1 AT507688A1 AT0182108A AT18212008A AT507688A1 AT 507688 A1 AT507688 A1 AT 507688A1 AT 0182108 A AT0182108 A AT 0182108A AT 18212008 A AT18212008 A AT 18212008A AT 507688 A1 AT507688 A1 AT 507688A1
- Authority
- AT
- Austria
- Prior art keywords
- conveyor unit
- conveyor
- animal
- unit
- height difference
- Prior art date
Links
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01K—ANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
- A01K15/00—Devices for taming animals, e.g. nose-rings or hobbles; Devices for overturning animals in general; Training or exercising equipment; Covering boxes
- A01K15/02—Training or exercising equipment, e.g. mazes or labyrinths for animals ; Electric shock devices; Toys specially adapted for animals
- A01K15/027—Exercising equipment, e.g. tread mills, carousels
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- General Health & Medical Sciences (AREA)
- Physical Education & Sports Medicine (AREA)
- Animal Behavior & Ethology (AREA)
- Zoology (AREA)
- Animal Husbandry (AREA)
- Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
- Structure Of Belt Conveyors (AREA)
- Toys (AREA)
- Rehabilitation Tools (AREA)
Description
• ·· · • · · · · · · • · t · · · · • · · · · · f ·· ·♦· ···· · ···· ·
Diese Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Simulierung einer Fortbewegung oder eines Bewegungsvorganges eines Tieres, welche eine Fördereinheit und zumindest eine Trittfläche für den Bewegungsvorgang umfasst.
Vorrichtungen zur Simulierung eines Bewegungsvorganges sind beispielsweise in den Patentdokumenten GB 2 132 464 A, JP 4-330235 beschrieben. Diese Vorrichtungen haben jedoch den entscheidenden Nachteil, dass ein Förderband oder dergleichen durch eine externe Antriebseinheit, nicht durch das Eigengewicht oder die Eigenbewegung des Tieres angetrieben wird. Für ein Pferd stellt ein solcher Antrieb eine Stressquelle dar, da ein Motor, in der Regel ein Elektromotor zumeist einen für das Pferd hohen Geräuschpegel verursacht. Zudem ist ein Stromanschluss zum Betrieb des Elektromotors erforderlich, der in den meisten Fällen im Stall eigens dafür vorgesehen werden muss.
Weiters ist der Energiebedarf für den Betrieb eines durch einen Elektromotor angetriebenen Pferdelaufbandes erheblich, zumal ein Pferd in der Regel mehrere Stunden pro Trainingseinheit auf dem Laufband ist.
Diese Erfindung stellt sich die Aufgabe, eine Vorrichtung zu schaffen, auf welcher ein Tier zu einem für das Tier typischen, langsamen Bewegungsvorgang ähnlich einem Weiden eines Pferdes angeregt wird und welche nur geringe Störgeräusche verursacht. Ein weiteres Ziel ist es, eine von externen Energiequellen unabhängige Vorrichtung anzugeben.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch gelöst, dass der Antrieb der Fördereinheit durch die Bewegung und/oder das Eigengewicht eines Tieres erfolgt.
Ein Antrieb der Fördereinheit durch die Bewegung und/oder das Eigengewicht des Tieres hat den Vorteil, dass keine externe Energie hinzugeführt wird. Das Tier hat in einem gewissen Maße die Möglichkeit, die Geschwindigkeit der Fördereinheit und somit seine eigene Bewegungsgeschwindigkeit in einem gewissen Ausmaß selbst zu steuern. Die Vorrichtung kann beispielsweise den Bewegungsvorgang eines -1 - ·· · ·· ···· ·· ···· ······ ··· · • · · · · · · • · · · · · · • · · · · · · ·· ··· ···· · ·♦♦· ·
Vierbeiners, im speziellen eines Pferdes simulieren. Die Vorrichtung kann sowohl zu Therapie- als auch zu Trainingszwecken eingesetzt werden.
Eine mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann sein, dass die Fördereinheit zumindest einen ersten Teilbereich mit einem Höhenunterschied und zumindest einen zweiten Teilbereich ohne Höhenunterschied aufweist, sodass - jener Eigengewichtsanteil, welcher auf den ersten Teilbereich der Fördereinheit wirkt, eine im ersten Teilbereich der Fördereinheit parallel zur Laufrichtung der Fördereinheit wirkende Kraftkomponente aufweist, durch welche die Fördereinheit angetrieben wird.
Das Eigengewicht beispielsweise eines Pferdes teilt auf die Vorder- und Hinterbeine in etwa im Verhältnis 60:40 auf. Vorzugsweise steht das Tier mit den Vorderbeinen auf einer waagrecht anordneten Trittfläche, mit den Hinterbeinen auf einem Teilbereich der Fördereinheit, welche den Höhenunterschied aufweist. Der Höhenunterschied bewirkt, dass das über die Hinterbeine abgetragene Eigengewicht in eine zur Laufrichtung parallel orientierte Kraftkomponente und eine zur Laufrichtung senkrecht orientierte Kraftkomponente aufgeteilt wird. Die parallel zur Laufrichtung wirkende Kraftkomponente bewirkt eine Bewegung der Fördereinheit, wenn sämtliche Reibungskräfte überwunden werden. Die Bewegungsrichtung der Fördereinheit ist somit gleich der Richtung der antreibenden Kraftkomponente. Aufgrund des Laufes der Fördereinrichtung wird das hier als Beispiel angeführte Pferd, allgemein das Tier zum Gehen gezwungen. Durch das Anordnen eines Lockmittels wie beispielsweise ein Futter kann das Tier darüber hinaus zum Gehen animiert werden.
Es ist im Rahmen der Erfindung auch möglich, dass das Tier die Vorderbeine auf den den Höhenunterschied aufweisenden Teilbereich, die Hinterbeine auf den waagrecht verlaufenden Teilbereich der Fördereinheit stellt. -2- • · ···· ·· ···· • · · · · • · · · · φ · • · · · · · · ·· ······· · ···· ·
Die Ausbildung des zweiten Teilbereiches ohne Höhenunterschied kann -inbesonders wenn der erste Teilbereich einen großen Höhenunterschied aufweist -dem Tier ein Gefühl der Sicherheit vermitteln.
Eine weitere mögliche Ausführungsform der hier diskutierten erfindungsgemäßen Vorrichtung kann dadurch gegeben sein, dass die Fördereinheit zumindest einen ersten Teilbereich mit einem ersten Höhenunterschied und einen zweiten Teilbereich mit einem zweiten Höhenunterschied aufweist, sodass jener Eigengewichtsanteil, welcher auf den ersten Teilbereich und zweiten Teilbereich der Fördereinheit wirkt, im ersten Teilbereich und zweiten Teilbereich der Fördereinheit parallel zur Laufrichtung der Fördereinheit wirkende Kraftkomponenten aufweist, durch welche die Fördereinheit angetrieben wird.
Die Vorrichtung kann auch so konzipiert sein, dass sowohl der erste als auch der zweite Teilbereich der Fördereinheit einen Höhenunterschied aufweisen. Die Neigung des ersten Teilbereiches der Fördereinheit kann sich von der Neigung des zweiten Teilbereiches der Fördereinheit unterscheiden, so dass die Fördereinheit einen Knick aufweist. Die Ausbildung von Teilbereichen mit unterschiedlichen Höhenunterschieden erlaubt es einerseits, dass die Fördereinheit durch die in den Teilbereichen parallel zur jeweiligen Laufrichtung der Fördereinheit wirkenden Kraftkomponenten des Eigengewichtes angetrieben wird. Andererseits ist auch möglich, dass ein Anteil der Komponenten des Eigengewichtes in (d.h. als Antrieb), ein weiterer Anteil der Komponenten des Eigengewichtes gegen (d.h. in Form einer Bremswirkung) die Laufrichtung der Fördereinheit wirkt.
Die Ausbildung von Höhenunterschieden in beiden Teilbereichen erlaubt es, dass durch den Verlauf der Fördereinheit ein Geländeverlauf wirklichkeitsgetreu simuliert werden kann. -3-
Eine im Rahmen der hier offenbarten Erfindung mögliche Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann sein, dass die Fördereinheit einen ersten Teilbereich und einen zweiten Teilbereich mit einem im ersten Teilbereich und zweiten Teilbereich gleichen Höhenunterschied aufweist, sodass - jener Eigengewichtsanteil, welcher auf den ersten und zweiten Teilbereich der Fördereinheit wirkt, im ersten und zweiten Teilbereich der Fördereinheit parallel zur Laufrichtung der Fördereinheit wirkende Kraftkomponenten aufweist, durch welche die Fördereinheit angetrieben wird.
Eine gleichmäßig ansteigende oder abfallende Trittfläche ist für das Tier leichter überschaubar. Ein Knick im Verlauf der Trittfläche kann für das Tier eine Stolperstelle darstellen.
Ebenso kann eine erfmdungsgemäße Vorrichtung so ausgebildet sein, dass die Fördereinheit zumindest einen ersten Teilbereich und einen zweiten Teilbereich mit keinem Höhenunterschied aufweist.
Weist die Fördereinheit keinen Höhenunterschied auf, so ist der Antrieb der Fördereinheit durch das Tier auf die Bewegung des Tieres beschränkt. Um die Bewegungsenergie effektiv für den Antrieb der Fördereinheit zu nutzen, kann es erforderlich sein, das Pferd mit dem Maschinenrahmen beispielsweise durch ein Einspannen des Tieres zu koppeln.
Eine über die gesamte Länge der Trittfläche waagrecht verlaufende Fördereinheit kann dem Tier ein Gefühl der großer Sicherheit vermitteln.
Eine mögliche Variante der Ausführung der erfindungsgemäßen Vorrichtung bestehen darin, dass im ersten Teilbereich mit dem Höhenunterschied die Trittfläche Stufen aufweist und/oder als eine schräge Fläche ausgebildet ist. ·· · ·· ···· ·· ···· •••••· · · « « fl · · · · · t • · · · · · · • · · · » · · •fl ······· » ···· ·
Es ist ein weiteres Ziel der Erfindung, eine Fördereinheit zu schaffen, welche sich aufgrund ihres Aufbaus und Konzeption durch eine besonders gute Leichtläufigkeit, insbesondere geringe Reibungs- und Verlustkräfte auszeichnet. Die Vorrichtung ist in einer bevorzugten Ausführungsform so ausgeführt, dass die Anzahl der reibenden Elemente wie Wälzlager beziehungsweise die Summe der Reibflächen möglichst gering ist.
Die Vorrichtung kann durch ein Widerlager wie beispielsweise eine Wand befestigt werden.
Es ist im Rahmen der Ausbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung möglich, dass in dem oder den Teilbereichen, welche einen Höhenunterschied aufweisen, die Trittfläche Stufen und/oder eine schräge Fläche aufweist.
Eine mögliche Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, dass die Fördereinheit in Form zumindest eines umlaufenden Förderbandes ausgebildet ist, wobei die Umlenkung an den Enden des Förderbandes durch Rollen erfolgt.
Ein Förderband zeichnet sich durch eine geschlossene Trittfläche aus. Die Ausbildung des Teilbereiches des Förderbandes, wenn dieser einen Höhenunterschied aufweist, ist stufenlos. Es sind keine zu einander zu verschiebende Elemente vorhanden, deren Bewegung relativ zueinander durch Schmutz, Kot oder dergleichen blockiert werden könnte.
Vorteilhaft kann die Fördereinrichtung so ausgebildet sein, dass das Förderband, welches die Trittfläche bildet, ein primäres Förderband ist, welches durch ein darunter liegendes sekundäres Fördersystem wie beispielsweise ein Kettenförderer mit Stützkonstruktion im Bereich der Trittfläche gestützt wird.
Die Ausbildung der Oberfläche des Förderbandes, welche die Trittfläche der Vorrichtung bildet, ist in keiner Weise eingeschränkt. Vorteilhaft sind hierbei Beschichtungen oder allgemein Oberflächen mit einer hohen Rauhigkeit, sodass ein -5- • ·
Ausrutschen des Tieres, insbesondere ein Rutschen des Fußes des Tieres am Band unterbunden wird.
Der Endbereich, in dem das Förderband durch Rollen umgelenkt wird, ist vorzugsweise durch ein Gehäuse abgedeckt, sodass keine Verletzungsgefahr für das Tier besteht. Ebenso sind vorzugsweise Mittel zur Reinigung des Förderbandes wie beispielsweise quer über das Förderband verlaufende Bürsten angeordnet.
Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann darin bestehen, dass die Fördereinheit in Form zumindest eines Kettenförderers ausgebildet ist, wobei die Lauffläche mit Wandertischen als Trittflächen ausgebildet ist, und wobei die Umlenkung durch an den Enden des Kettenförderers angeordnete Kettenräder erfolgt.
Die Ausbildung der Trittfläche mittels Wandertischen und zumindest eines Kettenförderer zeichnet sich dadurch aus, dass die Anzahl der reibenden Elemente wie Wälzlager, aber auch die Summe der Reibungsflächen der Fördereinheit sehr gering ist.
Die Wandertische können so geführt sein, dass die Trittfläche in dem Teilbereich, welcher einen Höhenunterschied aufweist, horizontal oder in einem beliebigen Winkel angeordnet ist. Letzteres schließt auch ein, dass die Trittflächen in einem Winkel gleich dem Neigungswinkel des Kettenförderers geführt sind, sodass der den Höhenunterschied aufweisende Teilbereich der Fördereinheit keine Stufen aufweist. Bei Führung der Wandertische sodass die Trittfläche in einem von der Neigung des Kettenförderers abweichenden Winkel geneigt sind, weist der den Höhenunterschied aufweisende Teilbereich der Fördereinheit Stufen auf.
Die Ausbildung der Oberfläche des Wandertisches, welche die Trittfläche der Vorrichtung bildet, ist in keiner Weise eingeschränkt. Vorteilhaft sind hierbei Beschichtungen oder allgemein Oberflächen mit einer hohen Rauhigkeit, sodass ein -6- • ·
Ausrutschen des Tieres, insbesondere ein Rutschen des Fußes des Tieres am Band unterbunden wird.
Der Bereich, in dem der Kettenförderer durch Kettenräder und auch die Wandertische umgelenkt werden, ist vorzugsweise durch ein Gehäuse abgedeckt, sodass keine Verletzungsgefahr für das Tier besteht. Ebenso sind vorzugsweise Mittel zur Reinigung der Wandertische wie beispielsweise über die Breite der Fördereinheit verlaufende Bürsten angeordnet. Es gilt unter anderem zu verhindern, dass beispielsweise Pferdekot zwischen die Wandertische oder in das Innere der Fördereinheit gelangt.
Die Fördereinheit kann weiters in jeder beliebigen dem Fachmann bekannten Form ausgebildet sein. Beispielhaft ist hier ein Scharnier- oder ein Drahtgitterband erwähnt.
In einer bevorzugten Ausführungsform der Vorrichtung ist es dem Tier möglich, alleine, ohne der Hilfe oder Aufforderung beziehungsweise Einweisung eines Menschen auf die Fördereinheit zu steigen und die zu simulierende Fortbewegung auf der Vorrichtung durchzuführen.
Eine mögliche Ausführungsform im Rahmen der hier diskutierten Erfindung ist daher, dass eine mechanische Vorrichtung die Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit steuert.
Bei schweren, nicht so agilen, insbesondere bei alten, gebrechlichen Tieren kann es sich als notwendig erweisen, die Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit zusätzlich zu regeln. Das Tier, welches auf der Fördereinheit zu einer Bewegung animiert werden soll, wird somit durch eine zu hohe Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit nicht überfordert. -7-
• ·· ·«·· ·· ··«· ·♦ · · ♦ ♦ « · ♦ · · · · ♦ · · · · • · · ♦ · ···♦··· · ···· ·
Ein zusätzliches mögliches Detail einer Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist, dass die Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit durch die Größe des Höhenunterschiedes der Fördereinheit einstellbar ist.
Eine beispielhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann sein, dass der oder die Teilbereiche, in welchen Teilbereich der Höhenunterschied ausgebildet ist, einstellbar sind.
Ein Einstellen des oder der Höhenunterschiede kann bewirken, dass die Form der Fördereinheit verändert wird. In weiterer Folge wird dadurch die Wirkungsweise der Komponenten der Eigengewichts des Tieres variiert.
Eine weitere bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann sein, dass die mechanische Vorrichtung zur Steuerung der Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit eine Bremse, ein Bremszylinder, ein Bremsmotor ist, wobei die mechanische Vorrichtung mit der Fördereinheit gekoppelt ist.
Ebenso können alle weiteren, dem Fachmann bekannte Mittel zum Bremsen der Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit zur Anwendung gelangen. Ebenso können diese und die oben angeführten Mittel in beliebiger Kombination eingesetzt werden.
Ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann sein, dass die mechanische Vorrichtung zur Steuerung der Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit ein Hilfsmotor ist, der zusätzlich zum Antrieb durch die Bewegung und den Eigengewichtsanteil des Tieres die Fördereinheit antreibt.
In ähnlicher Weise wie die Kontrolle der Laufgeschwindigkeit durch eine Bremse oder dergleichen, kann der Lauf der Fördereinheit zusätzlich durch einen Antriebsmotor gestartet und während des Laufes der Fördereinheit unterstützt werden. Dies kann bei leichten, sehr agilen Tieren notwendig sein.
Es sei im Rahmen dieser Erfindung nicht ausgeschlossen, dass der Hilfsmotor sowohl Antriebs- als auch Bremsmittel dient. -8- • · · · ·· ··· ···
Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann sein, eine Steuerungsvorrichtung die Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit über Zeitintervalle regelt.
Eine Steuerung der Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit erlaubt ein gezieltes Training des Tieres. Ruhezeiten können durch ein Abbremsen der Fördereinheit erzielt werden. Während eines Zeitintervalls, welches durch eine hohe Anstrengungsphase für das Tier gekennzeichnet ist, kann es notwendig sein, einen zusätzlichen Antrieb durch den Hilfsmotor zu schaffen.
Eine weiterer Aspekt der erfindungsgemäßen Vorrichtung liegt darin, dass die Steuerungsvorrichtung die Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit regelt, um ein Aufsteigen und Absteigen des Tieres auf die Fördereinheit zu ermöglichen. Während des Auf- und Absteigen des Tieres kann die Bewegung des Laufbandes unterbunden werden. Eine Steuerung des Laufbandes kann beispielsweise durch die Messung einer Gewichtsbelastung durch das Pferd am Laufband, durch ein Erfassen der Position des Pferdes durch berührungslose Messmittel erfolgen.
Eine Möglichkeit der Steuerung der Fördereinheit liegt darin, dass die Fördereinheit nur dann bewegt werden kann, wenn das Tier auf der Vorrichtung eine bestimmte Tätigkeit wie beispielsweise die Aufnahme von Futter verrichtet.
Es sei im Rahmen dieser Erfindung nicht ausgeschlossen, dass das Tier ohne Weisung auf die Vorrichtung steigt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann auch so ausgeführt werden, dass die Vorrichtung zumindest eine Absperrvorrichtung umfasst, mit Hilfe welcher Absperrvorrichtung eine Bewegung des Tieres von der Fördereinheit weg unterbunden wird. Die Absperrvorrichtung ist auf eine Größe des Tieres beziehungsweise auf ein Stockmaß des Pferdes einstellbar. -9- ·· ♦ ·· ···· «· ···· ···♦♦· ♦ · · · • · · · · · · • · ♦ · · · ♦ • · · · » · · ·· ··· ··♦· · ···· ·
Teile der Absperrvorrichtung können demontierbar oder schwenkbar ausgeführt werden. Eine zumindest teilweise Demontage oder ein Öffnen der Absperrvorrichtung kann vorteilhaft sein, wenn das Tier auf die Vorrichtung steigt oder diese verlässt.
Die Absperrung kann so konzipiert sein, dass das Pferd beim seitlichen Absteigen von der Fördereinheit selbständig die Absperrung öffnen kann.
Eine bevorzugte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann sein, dass die Vorrichtung ein Lockmittel wie beispielsweise einen Trog für Futter umfasst, um das Tier zur Bewegung auf der Vorrichtung zu animieren.
Der Futtertrog ist vorteilhaft vor dem Tier angeordnet und beispielsweise an der Absperrvorrichtung befestigt. Die Absperrvorrichtung ist so ausgebildet, dass das Tier nicht selbständig von der Vorrichtung herabsteigen kann.
Die erfindungsgemäß ausgeführte Vorrichtung kann auch eine Sicherungsvorrichtung beinhalten, welche das Tier vor Stürzen auf der Fördereinrichtung bewahrt. Beispielsweise sei hier ein Brustgeschirr, welches am Tier befestigt ist, samt Galgen angeführt.
Die erfindungsgemäße Vorrichtung kann so ausgeführt werden, dass alle Vorrichtungsteile durch einen Maschinenrahmen gekoppelt sind.
Die Vorrichtung ist vorzugsweise eine kompakte Einheit, die leicht von einer Pferdebox zur nächsten transportiert werden kann. Vorteilhaft sind am Maschinenrahmen arretierbare Rollen angeordnet, die ein Verschieben der Vorrichtung ermöglichen.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsformen eingehend erläutert. -10- Μ · ·· ···· ·· ···· »····· I · · · • · · · · · · • · · · · · · • · · · · · · ·· ······· · ···· ·
Figur 1 zeigt ein Schnittbild einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Figur 2 zeigt eine Seitenansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Figur 3 zeigt ein Schnittbild einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Figur 4 zeigt eine Detailansicht der in Figur 3 dargestellten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
Figur 5a bis 5e zeigt weitere Ausführungsformen der Fördereinheit im Rahmen dieser Erfindung.
Figur 6 zeigt ein Detail einer weiteren Ausführungsform.
In Figur 1 ist eine Vorrichtung zur Simulierung einer Fortbewegung oder eines Bewegungsvorganges eines Tieres 1 beispielsweise im Gelände dargestellt, welche Vorrichtung eine Fördereinheit 2 mit einer Trittfläche 3 für den Bewegungsvorgang umfasst, wobei der Antrieb der Fördereinheit 2 erfindungsgemäß durch die Bewegung und/oder das Eigengewicht 50 des Tieres 1 erfolgt. Das Tier 1 ist im gezeigten Ausführungsbeispiel ein Pferd; es kann die erfindungsgemäße Vorrichtung auch für ein beliebig anderes vierbeiniges Tier ebenfalls verwendet werden. Die Fördereinheit 2 weist einen ersten Teilbereich 4 mit einem kontinuierlich verlaufenden Höhenunterschied 4’ und einen zweiten Teilbereich 6 ohne Höhenunterschied auf, sodass ein über die Hinterbeine T’ des Tieres 1 abgetragener Eigengewichtsanteil 51, welcher auf den kontinuierlich verlaufenden Höhenunterschied 4’ aufweisenden Teilbereich 4 der Fördereinheit 2 wirkt, in eine parallel zur Laufrichtung 7 der Fördereinheit 2 verlaufende Kraftkomponente 52 und in eine auf die Fördereinheit 2 senkrecht stehende Kraftkomponente 53 aufgespaltet wird, wobei durch die Kraftkomponente 52 die Fördereinheit 2 angetrieben wird. Die Fördereinheit 2 wird durch ein umlaufendes Förderband 8 ausgebildet, wobei die Umlenkung an den Enden des Förderbandes 8 durch Rollen 9 erfolgt. Die Abtragung -11 - der auf die Oberfläche des Förderbandes wirkenden Lasten, insbesondere das Eigengewicht 50 des Tieres 1 erfolgt über Rollen 23.
Eine mechanische Vorrichtung steuert die Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit 2. Einerseits wird die Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit 2 durch die Größe des Höhenunterschiedes 4’ in einem Teilbereich 4 der Fördereinheit 2 gesteuert. Zusätzlich wird die Fördereinheit 2 durch einen Hilfsmotor 14, welcher mit der Fördereinheit 2 gekoppelt ist, angetrieben. Eine Absperrvorrichtung 11 umschließt die Trittfläche auf der Fördereinheit, sodass eine Bewegung des Tieres 1 von der Fördereinheit 2 weg unterbunden wird. Weiters ist ein Lockmittel 12 wie beispielsweise ein Trog für Futter an der Absperrung angeordnet. Durch das Lockmittel kann das Tier zusätzlich zu der durch den Lauf der Fördereinheit erzwungenen Bewegung zum Gehen animiert werden.
Figur 2 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Das Tier 1 steht mit seinen Vorderbeinen T auf dem zweiten Teilbereich 6 der Fördereinheit 2, welcher waagrecht ausgebildet ist, und mit seinen Hinterbeinen 1” auf dem ersten Teilbereich 7 der Fördereinheit 2, welcher geneigt ist.
Ein Absteigen des Tieres 1 von der Vorrichtung wird durch eine Absperrvorrichtung 11 verhindert, wobei ein in Einbaurichtung unterer Teil 11” der Absperrvorrichtung 11 starr am Maschinenrahmen 15 befestigt ist, ein in Einbaurichtung oberer Teil 11’'der Absperrvorrichtung 11 am Maschinenrahmen 15 schwenkbar befestigt ist. Der obere Teil 11’ der Absperrvorrichtung 11 ragt weiter in Laufrichtung 7 weiter über die Fördereinheit 2 als der untere Teil 11” der Absperrvorrichtung 11. Der obere Teil 11’ der Absperrvorrichtung 11 ist in etwa gleich lang wie der waagrecht ausgebildete Teilbereich 6 der Fördereinheit 2. Um dem Tier 1 das Auf- und Absteigen auf die Fördereinheit 2 zu ermöglichen, wird der obere Teil der Absperrvorrichtung 11’ weggeschwenkt.
Im Umlenkbereich an den Enden der Fördereinheit 2 ist eine Abdeckung 20 sowie Mittel 21 wie eine Kehrleiste angebracht, um eine Verletzung des Tieres 1 und ein ·· ·· ···· ··- ···· • · · · · · • · · · # · · · • · · · ···· · ···· ·
Eindringen von Schmutz in die Fördereinheit 2 zu verhindern. Ebenso ist der Bereich zwischen Stützen 19 des Maschinenrahmens 15 mit einer Abdeckung versehen.
Figur 3 zeigt eine der in Figur 1 dargestellten Vorrichtung ähnliche, bevorzugte Ausführungsform der Erfindung. Die Fördereinheit 2 ist im Unterschied zu der Ausführungsform der in Figur 1 dargestellten erfindungsgemäßen Vorrichtung durch zwei Kettenförderer 8’ und Wandertische 10 ausgebildet.
Die Umlenkung des Kettenförderers 8’ und der an ihm befestigten Wandertische 10 erfolgt über Zähnräder 9’, die an den Enden des Kettenförderers 8’ angeordnet sind. Die Wandertische 10 sind an jeweils zwei Punkten an den parallel zu der Laufrichtung 7 der Fördereinheit 2 verlaufenden Kanten am Kettenförderer 8’ befestigt. Mittels Laufrollen 16 wird der Wandertisch 10 entlang einer Schiene 18 (siehe Figur 4), welche Teil des Maschinenrahmens 15 ist, geführt. Die Abtragung der vertikalen Lasten, im wesentlichen des Eigengewichtes 50 des Tieres 1 erfolgt über den jeweils an der betreffenden Seite befindlichen Wandertisch 10 beziehungsweise die Laufrollen 16 des Wandertisches 10 auf die Schiene 18 und weiter über die Stützen 19 des Maschinenrahmens 15 in den Boden.
Es ist weiters ein Bremszylinder 13 an dem Zahnrad 9’ angeordnet, um die Laufgeschwindigkeit der Kettenförderer 8’ zu begrenzen. Der Bremszylinder 13 ist zum einem am Zahnrad 9’, zum anderem am Maschinenrahmen 15 befestigt.
Eine Vorrichtung 22 blockiert eine Bewegung des Tieres 1, sodass das Tier zur Gänze auf den waagrechten Teilbereich 6 der Fördereinheit 2 stehen würde und somit der Antrieb der Fördereinheit 2 durch die parallel zur Fördereinheit verlaufende Kraftkomponente des Eigengewichtes 52 des Tieres 1 nicht gewährleistet sein würde. Die Vorrichtung 22 ist auf die Größe des Tieres 1 beziehungsweise auf das Stockmaß 23 des Tieres 1 in horizontaler als auch vertikaler Richtung einstellbar. Die Vorrichtung 22 ist mit dem Maschinenrahmen 15 verbunden.
Weiters ist ein Lockmittel 12 wie beispielsweise ein Trog für ein Futter an der Absperrung angeordnet. Durch das Futter wird das Tier zur Bewegung animiert. -13-
Figur 4 zeigt im Detail die Umlenkung der Fördereinheit 2 an deren Ende, welche durch den Kettenförderer 8’ und die Wandertische 10 gebildet ist.
An einem oder an mehreren Zahnrädern 9’ sowie am Maschinenrahmen 15 ist ein Bremszylinder 13 befestigt. Der Bremszylinder 13 ist so angeordnet, dass der dieser einer Bewegung der Fördereinheit 2 in Laufrichtung 7 in entgegengesetzter Richtung entgegenwirkt. Die Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit 2 wird somit durch den Bremszylinder 13 gesteuert. Weitere Mittel zum Bremsen der Fördereinheit können zusätzlich zu dem Bremszylinder 13 angeordnet werden.
Jeder Wandertisch 10 ist an zwei Befestigungspunkten 17, welche in etwa in der Mitte der in Richtung der Laufrichtung 7 verlaufenden Kante des Wandertisches 10 liegen, befestigt, sodass die Wandertische 10 durch den Kettenförderer 8’ gezogen werden. Die Lasten 53 und 54, welche senkrecht auf die Trittfläche 3 auf den Wandertisch 10 wirken, werden über Rollen 16 und Schienen 18, entlang welcher die Rollen 16 geführt sind, in den Maschinenrahmen 15 abgetragen. Der Wandertisch 10 ist verwindungssteif ausgeführt. Der Maschinenrahmen 15 ist an den Stützen 19 mit dem Untergrund verbunden.
Figur 5a bis 5e zeigt mögliche, weitere Formen der Ausbildungen der erfindungemäßen Vorrichtung sowie die wirkenden Komponenten des Eigengewichtes. Es wird im folgenden die Wirkungsweise der Komponenten des Eigengewichtes des Pferdes zusätzlich zu der Bewegung als Antrieb für die Fördereinheit betrachtet.
In Figur 5a ist eine Vorrichtung schematisch dargestellt, wobei die Fördereinheit einen ersten Teilbereich 4 mit einem Höhenunterschied 4’ und einen zweiten Teilbereich 6 ohne Höhenunterschied aufweist. Der Eigengewichtsanteil 51, welcher auf den ersten Teilbereich 4 der Fördereinheit 2 wirkt, wird in die parallel zur Laufrichtung 7 der Fördereinheit 2 wirkende Kraftkomponente 52 und in die senkrecht zur Laufrichtung 7 der Fördereinheit wirkenden Kraftkomponente 53 aufgespaltet. Die Kraftkomponente 52 treibt die Fördereinheit 2 in Richtung der -14- ···· ·· • · · • · • · ·· ···· ·· • · · · • · · • · · • · · ··· · ····
Laufrichtung 7 an. Die Kraftkomponente 53 und der Eigengewichtsanteil 54 hat keine antreibende Wirkung auf die Fördereinheit 2.
Figur 5b zeigt eine Vorrichtung, wobei die Fördereinheit einen ersten Teilbereich 6 ohne Höhenunterschied und einen zweiten Teilbereich 4 mit einem Höhenunterschied 4’ aufweist. Der Eigengewichtsanteil 54 wird in die parallel zur Laufrichtung 7 der Fördereinheit wirkende Kraftkomponente 55 und in die senkrecht zur Laufrichtung 7 der Fördereinheit 2 wirkende Kraftkomponente 56 aufteilt. Die Kraftkomponente 55 treibt die Fördereinheit 2 in Richtung der Laufrichtung 7 an. Die Kraftkomponente 56 und der Eigengewichtsanteil 51 hat keine antreibende Wirkung auf die Fördereinheit 2.
In Figur 5c ist eine Vorrichtung dargestellt, in welcher die Fördereinheit 2 einen ersten Teilbereich 4 mit einem ersten Höhenunterschied 4’ und einen zweiten Teilbereich 6 mit einem zweiten Höhenunterschied 6’ aufweist. Der auf den ersten Teilbereich 4 wirkende Eigengewichtsanteil 51 wird in eine parallel zur Laufrichtung wirkende Kraftkomponente 52 und in eine senkrecht zur Laufrichtung wirkende Kraftkomponente 53 aufgespaltet. In analoger Weise wird der auf den zweiten Teilbereich 6 wirkende Eigengewichtsanteil 54 in eine Kraftkomponente 55 (parallel zur Laufrichtung) und in einen Kraftkomponente 56 (senkrecht zur Laufrichtung) aufgeteilt. Die Fördereinheit wird durch die Kraftkomponente 52 und die Kraftkomponente 55 angetrieben.
In Figur 5d ist eine zu der in Figur 5c ähnliche Vorrichtung dargestellt. Der erste Teilbereich 4 der Fördereinheit 2 weist aufgrund eines Höhenunterschiedes 4’ - wie die in Figur 5c dargestellte Vorrichtung - eine in Laufrichtung 7 abfallende Neigung auf. Der zweite Teilbereich 6 wiest aufgrund eines Höhenunterschiedes 6’ im Gegensatz zu der in Figur 5c dargestellten Vorrichtung eine in Laufrichtung 7 ansteigende Neigung auf. Eine Aufspaltung des Eigengewichtsanteils 51 und des Eigengewichtsanteils 54 ergibt, dass die Kraftkomponente 52 in Laufrichtung 7 der Fördereinheit 2, die Kraftkomponente 55 gegen die Laufrichtung 7 der Fördereinheit 2 wirkt. Die Kraftkomponente 53 und die Kraftkomponente 56 wirkt senkrecht zur -15- ·« ···· ·· ···· • · · · « ·· · • · ·· · • · · · · · · • * · · · · · • · · · · + · ·· ······· · ···· ·
Laufrichtung 7 der Fördereinheit. Die Fördereinheit 2 wird durch die Kraftkomponente y 52 angetrieben, gleichzeitig durch die Kraftkomponente 55 gebremst.
Figur 5e stellt eine Vorrichtung dar, in welcher der erste Teilbereich 4 der Fördereinheit 2 und der zweite Teilbereich 6 der Fördereinheit gleich große Höhenunterschiede 4’, 6’ aufweisen. Der auf den ersten Teilbereich 4 wirkende
Eigengewichtsanteil 51 wird in eine parallel zur Laufrichtung wirkende
Kraftkomponente 52 und in eine senkrecht zur Laufrichtung wirkende
Kraftkomponente 53 aufgespaltet. In analoger Weise wird der auf den zweiten Teilbereich 6 wirkende Eigengewichtsanteil 54 in eine Kraftkomponente 55 (parallel zur Laufrichtung) und in einen Kraftkomponente 56 (senkrecht zur Laufrichtung) aufgeteilt. Die Fördereinheit wird durch die Kraftkomponente 52 und die Kraftkomponente 55 angetrieben.
Figur 6 zeigt ein Detail einer weiteren Ausführungsform, wobei die Fördereinheit 2 durch ein primäres Förderband 8, welches die Trittfläche 3 bildet, und ein sekundäres Fördersystem wie einen Kettenantrieb 8’ ausgebildet ist, welcher das Förderband 8 stützt. Die Zahnräder 9” des Kettenantriebes 8’ weisen den halben Durchmesser wie die Rollen 9 des primären Förderbandes 8 auf. Der Kettentrieb 8’ ist durch Rollen 23’ auf einer Unterlage 18’, welche mit dem Maschinenrahmen 15 verbunden ist, geführt. Die Ableitung von vertikalen Kräften, welche auf die Trittfläche 3 wirken, erfolgt über den Kettenförderer 8’, über die Rollen 23’ auf die Unterlage 18’, durch welche die Kräfte in den Maschinenrahmen 15, in weiterer Folge über die Stützen 19 in Untergrund abgeleitet werden. Die Belastung des primären Förderbandes 8 durch vertikale Lasten, welche auf die Trittfläche wirken, können somit vernachlässigt werden. -16-
Claims (18)
- PATENTANSPRÜCHE 1. Vorrichtung zur Simulierung einer Fortbewegung oder eines Bewegungsvorganges eines Tieres (1), welche eine Fördereinheit (2) und zumindest eine Trittfläche (3) für den Bewegungsvorgang umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass der Antrieb der Fördereinheit (2) durch die Bewegung und/oder das Eigengewicht (50) eines Tieres (1) erfolgt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinheit (2) zumindest einen ersten Teilbereich (4) mit einem Höhenunterschied (4’) und zumindest einen zweiten Teilbereich (6) ohne Höhenunterschied aufweist, sodass - jener Eigengewichtsanteil (51), welcher auf den ersten Teilbereich (4) der Fördereinheit (2) wirkt, eine im ersten Teilbereich (4) der Fördereinheit parallel zur Laufrichtung (7) der Fördereinheit (2) wirkende Kraftkomponente (52) aufweist, durch welche die Fördereinheit (2) angetrieben wird.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinheit (2) zumindest einen ersten Teilbereich (4) mit einem ersten Höhenunterschied (4’) und einen zweiten Teilbereich (6) mit einem zweiten Höhenunterschied (6’) aufweist, sodass jener Eigengewichtsanteil, welcher auf den ersten Teilbereich (4) und zweiten Teilbereich (6) der Fördereinheit (2) wirkt, im ersten Teilbereich (4) und zweiten Teilbereich (6) der Fördereinheit (2) parallel zur Laufrichtung (7) der Fördereinheit (2) wirkende Kraftkomponenten aufweist, durch welche die Fördereinheit (2) angetrieben wird.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinheit (2) zumindest einen ersten Teilbereich (4) und einen zweiten Teilbereich (6) mit einem im ersten Teilbereich (4) und zweiten Teilbereich (6) gleichen Höhenunterschied (4’), (6’) aufweist, sodass -18-jener Eigengewichtsanteil, welcher auf den ersten und zweiten Teilbereich der Fördereinheit (2) wirkt, im ersten und zweiten Teilbereich der Fördereinheit (2) parallel zur Laufrichtung (7) der Fördereinheit (2) wirkende Kraftkomponenten aufweist, durch welche die Fördereinheit (2) angetrieben wird.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinheit (2) zumindest einen ersten Teilbereich (4) und einen zweiten Teilbereich (6) mit keinem Höhenunterschied aufweist.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in dem oder den Teilbereichen (4), (6), welche einen Höhenunterschied (4’), (6’) aufweisen, die Trittfläche Stufen und/oder eine schräge Fläche aufweist.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinheit (2) in Form zumindest eines umlaufenden Förderbandes (8) ausgebildet ist, wobei die Umlenkung an den Enden des Förderbandes (8) durch Rollen (9) erfolgt.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Fördereinheit (2) in Form zumindest eines Kettenförderers (8’) ausgebildet ist, wobei die Lauffläche mit Wandertischen (10) als Trittflächen (3) ausgebildet ist, und wobei die Umlenkung durch an den Enden des Kettenförderers (8’) angeordnete Kettenräder (9’) erfolgt.
- 9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine mechanische Vorrichtung die Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit (2) steuert.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit (2) durch die Größe des öder der -19- Höhenunterschiede (4’), (6’), in dem oder den Teilbereichen der Fördereinheit (2) einstellbar ist.
- 11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 4,' dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Teilbereiche (4), (6), in welchen der Höhenunterschied (4’), (6’) ausgebildet ist, einstellbar sind.
- 12. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Vorrichtung zur Steuerung der Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit (2) eine Bremse, ein Bremszylinder (13) und/oder ein Bremsmotor ist, wobei die mechanische Vorrichtung mit der Fördereinheit (2) gekoppelt ist.
- 13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9, dadurch gekennzeichnet, dass die mechanische Vorrichtung zur Steuerung der Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit (2) ein Hilfsmotor (14) ist, der zusätzlich zum Antrieb durch die Bewegung und den Eigengewichtsanteil (51) des Tieres (1) die Fördereinheit (2) antreibt.
- 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuerungsvorrichtung die Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit (2) über Zeitintervalle regelt.
- 15. Vorrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerungsvorrichtung die Laufgeschwindigkeit der Fördereinheit (2) regelt, um ein Aufsteigen und Absteigen des Tieres (1) auf die Fördereinheit (2) zu ermöglichen.
- 16. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung zumindest eine Absperrvorrichtung (11) umfasst, mit Hilfe welcher eine Bewegung des Tieres (1) von der Fördereinheit (2) weg unterbunden wird. • · · · · · ·· · ····
- 17. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung Lockmittel (12) wie beispielsweise einen Trog für Futter umfasst, um das Tier (1) zur Bewegung auf der Vorrichtung zu animieren.
- 18. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass alle Vorrichtungsteile durch einen Maschinenrahmen (15) gekoppelt sind. Wien, am 2 1. NOV. 2008 TECHNISCHE UNIVERSITÄT WIEN durchHäüpl & Ellmeyer KEG21
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0182108A AT507688B1 (de) | 2008-11-21 | 2008-11-21 | Trainingsgerät für ein tier |
| PCT/AT2009/000443 WO2010057238A2 (de) | 2008-11-21 | 2009-11-18 | Vorrichtung zur simulierung einer fortbewegung oder eines bewegungsvorganges eines tieres |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT0182108A AT507688B1 (de) | 2008-11-21 | 2008-11-21 | Trainingsgerät für ein tier |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| AT507688A1 true AT507688A1 (de) | 2010-07-15 |
| AT507688B1 AT507688B1 (de) | 2012-01-15 |
Family
ID=42110120
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| AT0182108A AT507688B1 (de) | 2008-11-21 | 2008-11-21 | Trainingsgerät für ein tier |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| AT (1) | AT507688B1 (de) |
| WO (1) | WO2010057238A2 (de) |
Families Citing this family (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010107632A1 (en) | 2009-03-17 | 2010-09-23 | Woodway Usa, Inc. | Power generating manually operated treadmill |
| SE536064C2 (sv) * | 2011-09-29 | 2013-04-23 | Tommy Lindvall | Djurhållningsanläggning |
| CN106035115B (zh) * | 2014-09-30 | 2018-09-14 | 义乌市禾安农业科技有限公司 | 一种室内马驹运动机的鞭打装置 |
| SE540573C2 (sv) | 2015-07-08 | 2018-10-02 | Lindvalls Patentbolag Ab | Matta till ett djurhållningsgolv, ett golv samt en djurhållningsanläggning |
| WO2017062504A1 (en) | 2015-10-06 | 2017-04-13 | Woodway Usa, Inc. | Manual treadmill and methods of operating the same |
| WO2018006055A1 (en) | 2016-07-01 | 2018-01-04 | Woodway Usa, Inc. | Motorized treadmill with motor braking mechanism and methods of operating same |
| SE543538C2 (sv) | 2016-09-15 | 2021-03-23 | Lindvalls Patentbolag Ab | Avskrapare för ett ändlöst, rörligt djurhållningsgolv |
| USD930089S1 (en) | 2019-03-12 | 2021-09-07 | Woodway Usa, Inc. | Treadmill |
Family Cites Families (17)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US1364699A (en) * | 1921-01-04 | Theatrical apparatus | ||
| US219439A (en) * | 1879-09-09 | Improvement in passive-motion walking-machines | ||
| US2017128A (en) * | 1934-09-12 | 1935-10-15 | Jr Frank O'neill | Exercising device |
| US2155684A (en) * | 1937-07-01 | 1939-04-25 | John R Richards | Dog exercising device |
| CH221620A (de) * | 1941-08-30 | 1942-06-15 | Meisterhans Hans | Turngerät. |
| US3637206A (en) * | 1970-03-16 | 1972-01-25 | Kenton Chickering | Endless belt exerciser with accelerating and decelerating tread surfaces |
| GB2132464B (en) | 1982-12-23 | 1986-02-19 | Sato Stalbygger Ab | Training device for horses |
| US4819583A (en) * | 1986-10-10 | 1989-04-11 | Lake Erie Welding & Fabricating, Inc. | Exercising apparatus |
| SU1456069A1 (ru) * | 1986-12-11 | 1989-02-07 | Кабардино-Балкарский Агромелиоративный Институт | Станок дл моциона животных |
| JPH04330235A (ja) | 1991-04-27 | 1992-11-18 | Idea:Kk | 動物のトレーニング装置及び競争馬のトレーニング装置 |
| DE9218435U1 (de) * | 1992-12-02 | 1994-03-31 | Siegel, Hans, 89340 Leipheim | Stallboxe |
| US5277150A (en) * | 1993-03-24 | 1994-01-11 | John Rhodes | Exercise assembly for a dog |
| US5447479A (en) * | 1994-06-20 | 1995-09-05 | Kor-One | Motor-less exercise treadmill with geared flywheels |
| US5626539A (en) * | 1996-01-19 | 1997-05-06 | Piaget; Gary D. | Treadmill apparatus with dual spring-loaded treads |
| US6217487B1 (en) * | 1998-08-25 | 2001-04-17 | Richard W. Reinert | Quadruped-type exercise apparatus for humans and method of exercising |
| DE202005002613U1 (de) * | 2005-02-18 | 2005-06-16 | Kharitonov, Valentin, Dr. | Trainingsgerät für Tiere |
| US7654229B2 (en) * | 2007-05-18 | 2010-02-02 | Smith Arlan R | Bovine treadmill |
-
2008
- 2008-11-21 AT AT0182108A patent/AT507688B1/de not_active IP Right Cessation
-
2009
- 2009-11-18 WO PCT/AT2009/000443 patent/WO2010057238A2/de not_active Ceased
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| WO2010057238A2 (de) | 2010-05-27 |
| WO2010057238A3 (de) | 2010-07-22 |
| AT507688B1 (de) | 2012-01-15 |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| AT507688B1 (de) | Trainingsgerät für ein tier | |
| DE3789318T2 (de) | Vorrichtung zum üben des treppensteigens. | |
| DE2919494A1 (de) | Trainingsgeraet | |
| DE2503118C3 (de) | Laufbandeinrichtung zur Körperertüchtigung | |
| EP3542698A1 (de) | Schuhreinigungsvorrichtung sowie verfahren zur schuhreinigung | |
| DE112015006072T5 (de) | Körpergewichtunterstützender ganglift | |
| EP3009379A2 (de) | Fördereinrichtung mit einem flächig ausgedehnten förderorgan | |
| DE102013223853A1 (de) | Futterfördervorrichtung für einen Viehstall | |
| DE102005034197A1 (de) | Gehhilfe für ein mechanisch angetriebenes Laufband | |
| DE3908336A1 (de) | Antrieb fuer luftstroemungseinrichtung einer kaefigbatterie fuer die gefluegelhaltung | |
| DE102014103893A1 (de) | Fahrwerk | |
| DE2905383A1 (de) | Massagevorrichtung | |
| DE102009052846B4 (de) | Inline-Skater | |
| EP0784929A1 (de) | Verfahren und Vorrichtung zum Fangen von Mastgeflügel in einem Stall | |
| DE102023125497B3 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Aufbringen von Streumaterial bei der Tierhaltung | |
| DE102021207321A1 (de) | Antriebseinheit für einen Bodenroboter | |
| DE102006039419B4 (de) | Selbstfahrende Einrichtung zur Haltung von Tieren | |
| DE102023125494B3 (de) | Vorrichtung und Verfahren zum Reinigen eines Tierstalls | |
| DE202021100103U1 (de) | Trainingsvorrichtung für einen Hund | |
| DE202006011121U1 (de) | Voliere mit Schiebegitter | |
| WO2016083284A1 (de) | Personenbeförderungsvorrichtung | |
| DE202013000968U1 (de) | Laufrad für Käfigtiere mit geschlossener Lauffläche und Rückwand aus nichtrostenden und feuchtigkeitsbeständigen Materialien mit leichtlaufender Lagerung (Kugellager oder Gleitlager) für sichere Nutzung, verbesserte Hygiene sowie deutlich verringerte Laufgeräusche | |
| DE3047797A1 (de) | Transportsystem und dafuer verwendbares fahrzeug | |
| EP2260821A2 (de) | Trainingseinrichtung für vierbeinige Tiere | |
| DE202007005136U1 (de) | Stalleinteilung |
Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| MM01 | Lapse because of not paying annual fees |
Effective date: 20131121 |