AT507741A2 - Vorrichtung zum längen- und/oder lastausgleich zwischen mindestens zwei tragmitteln - Google Patents

Vorrichtung zum längen- und/oder lastausgleich zwischen mindestens zwei tragmitteln Download PDF

Info

Publication number
AT507741A2
AT507741A2 AT0193909A AT19392009A AT507741A2 AT 507741 A2 AT507741 A2 AT 507741A2 AT 0193909 A AT0193909 A AT 0193909A AT 19392009 A AT19392009 A AT 19392009A AT 507741 A2 AT507741 A2 AT 507741A2
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
piston
pressure
cylinder
load
suspension
Prior art date
Application number
AT0193909A
Other languages
English (en)
Other versions
AT507741A3 (de
Inventor
Thomas Mayer
Original Assignee
Mayer Gmbh & Co Kg
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mayer Gmbh & Co Kg filed Critical Mayer Gmbh & Co Kg
Publication of AT507741A2 publication Critical patent/AT507741A2/de
Publication of AT507741A3 publication Critical patent/AT507741A3/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B7/00Other common features of elevators
    • B66B7/06Arrangements of ropes or cables
    • B66B7/10Arrangements of ropes or cables for equalising rope or cable tension
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C13/00Other constructional features or details
    • B66C13/04Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack
    • B66C13/10Auxiliary devices for controlling movements of suspended loads, or preventing cable slack for preventing cable slack
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G23/00Working measures on existing buildings
    • E04G23/002Arrangements for cleaning building facades

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Electrochemistry (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Types And Forms Of Lifts (AREA)

Description

23 205 Ka/ha; 27.11.2009 • · 9 ·· 9 9 ··· · • · • 9 9 9 • · 9 9 • • 9 9 • • • • • · 9 9 • • • • • ' 9 9 • • • • · • 99 »·· 9999 ···· • ♦ 99
Vorrichtung zum Längen- und/oder Lastausqleich zwischen mindestens zwei Traomitteln 5
Beschreibung
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Längen- und/oder Lastausgleich zwischen mindestens zwei Tragmitteln, an denen eine gemeinsame Last aufgehängt ist, nach 10 dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Vorrichtung umfasst demnach jeweils ein Tragmittel-Befestigungselement für jedes Tragmittel und eine mit dem Tragmittel-Befestigungselement kräfteübertragend verbundene Halterung. Zwischen jedem Tragmittel-Befestigungselement und der Halterung ist ein längenveränderliches Ausgleichselement zum Längen- und/oder Lastausgleich vorgesehen. An der Halterung greifen 15 also alle Tragmittel an, so dass diese das Tragmittel verbindende Element ist. Die Halterung kann die zu tragende gemeinsame Last selbst sein, an der die Tragmittel - indirekt über die längenveränderlichen Ausgleichselemente - befestigt sind, es kann sich aber auch um mehrere, für jedes Tragmittel separat vorgesehene Aufhängungspunkte handeln, die zusammen mit der diese verbindenden Last die hier angesprochene Halte-20 rung bilden; die vorliegende Vorrichtung kann sich auch an den Enden der Tragmittel befinden, die der Last abgewandt sind, so dass die Halterung durch beispielsweise einen gemeinsamen Anschlag der Tragmittel oder unterschiedliche, ortsfeste und somit quasi untereinander verbundene Aufhängungspunkte gebildet wird. Schließlich kann die Halterung auch aus einem Zwischenstück bestehen, das zwischen die mindestens 25 zwei Tragmittel und einem oder mehreren weiterführenden Tragmitteln befestigt ist.
Wenn zwei oder mehr Tragmittel, wie insbesondere Tragseile, aber auch Ketten, Riemen und dergleichen, zur Aufhängung einer gemeinsamen Last vorgesehen sind, ist es kaum zu vermeiden, dass die Anbindungspunkte der Tragmittel an der Last nicht exakt 30 horizontal zueinander ausgerichtet sind. Dies liegt zum einen an den unvermeidlichen Toleranzen bei der Montage, aber insbesondere auch daran, dass sich die Tragmittel mit der Zeit unterschiedlich längen.
Vorrichtungen zum Längen- und/oder Lastausgleich der vorliegenden Art können bei 35 Lasten, die exakt horizontal ausgerichtet bleiben müssen, wie beispielsweise eine Arbeitsbühne zur Fassadenreinigung oder zur Verwendung im Theater, eingesetzt wer- 1 23 205 Ka/ha; 27.11.2009 ·· · ·# ·« ♦··· ·· « » »· I · · · « · · • I · · · · · · • · · · · ··· «··· ····· ·♦ »«t ···· Mt« «t ·· den. Vor allem jedoch bei Lasten, die in ihrer Hub- und Senkbewegung geführt werden, wie insbesondere klassische Personenaufzüge und Lastenaufzüge, werden Vorrichtungen zum Längen- und/oder Lastausgleich verbreitet eingesetzt. Hier dient das längenveränderliche Ausgleichselement zwischen den Tragmittel-Anbindungspunkten und der 5 eigentlichen Last im Wesentlichen zum Lastausgleich, denn wenn beispielsweise eines von vier Tragseilen eines Aufzugs sich mit der Zeit mehr als die anderen drei Tragseile längt, entfällt auf dieses eine Tragseil deutlich weniger Last als auf die anderen drei Tragseile, da sich die horizontale Ausrichtung der Last wegen ihrer Führung nicht ändert. Hierbei ist der umgekehrte Fall, wenn sich ein Tragseil beispielsweise weniger 10 gelängt hat als die restlichen drei Tragseile, unter Sicherheitsaspekten kritischer, da dieses eine Tragseil mitunter mehr Last tragen muss, als für ein einzelnes Tragseil vorgesehen und tolerabel ist.
Nach dem Stand der Technik erfolgt ein Längen- und Lastausgleich für Tragmittel einer 15 gemeinsamen Last mittels einer eingangs genannten Vorrichtung, wobei das längenveränderliche Ausgleichselement meist eine Schraubenfeder ist, die jeweils zwischen der Last und den Aufhängungspunkten für die Tragseile angeordnet und auf Druck beansprucht ist. Dieser Stand der Technik ist beispielsweise im Fachbuch: Martin Scheff-ler (Hrsg.) „Fördermaschinen - Hebezeuge, Aufzüge, Flurförderzeuge“ Vieweg Verlag 20 1998, Kapitel 3.3.1 beschrieben. Daneben kommen als längenveränderliche Aus gleichselemente auch Seilfederpuffer zum Einsatz, die aus einem federnden Elastomer bestehen.
Da sich bei solchen federnden Ausgleichselementen jedoch die Federkraft abhängig 25 vom Einfederweg ändert, kann kein vollständiger Längen- bzw. Lastausgleich erzielt werden. Es wird daher allgemein davon ausgegangen, dass bei geführten Aufzügen deren Tragmittel, insbesondere Tragseile, grundsätzlich unterschiedliche Anteile der Last abtragen, trotz der üblichen federnden Seilaufhängung. 30 Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Längen- und/oder Lastausgleich zwischen mindestens zwei Tragmitteln, die zusammen eine Last halten, der eingangs genannten Art zu verbessern.
Gelöst ist diese Aufgabe durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1. 35 Bevorzugte Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind in den Ansprüchen 2 bis 9 niedergelegt. 2 • t · ·· ·· 23 205 Ka/ha; 27.11.2009 • · ·· · · · · • · · · · • · · · · • · · · · • · Μ· ···· ·««·
Eine eingangs beschriebene Vorrichtung zum Längen· und Lastausgleich wird gemäß der vorliegenden Erfindung also dadurch verbessert, dass die längenveränderlichen Ausgleichselemente zwischen den Tragmittel-Befestigungselementen bzw. den Tragmittel-Anbindungspunkten und der Halterung, die, wie eingangs ausgeführt, direkt an 5 der Last oder auch an dem gegenüberliegenden Ende der Tragmittel angeordnet sein kann, durch Kolben-Zylinder-Einheiten gebildet sind, deren jeweiligen Druckkammern für einen Druckausgleich untereinander verbunden sind.
Die Druckkammern der Kolben-Zylinder-Einheiten sind bevorzugterweise mit einer 10 Flüssigkeit, insbesondere Hydrauliköl, gefüllt; sie können jedoch auch mit anderen, insbesondere inkompressiblen Medien betrieben werden. Die Verwendung einer Hydraulik-Flüssigkeit birgt den Vorteil, dass diese für die vorliegende Anwendung als in-kompressibel angesehen werden kann und dementsprechend keine federnden Eigenschaften aufweist. Dies bietet Vorteile bei abrupten Laständerungen, also bei einem 15 Personenaufzug insbesondere beim Betreten oder Verlassen des Aufzugs oder bei einem Lastenaufzug beim Be- und Entladen: Dies wird nicht mehr durch eine schwingende Bewegung des Aufzugkorbs quittiert. Auch ein Einfedern unter Last findet nicht statt. 20 Erfindungsgemäß wird mindestens an einem Ende der Tragmittelanbindung mittels des Zusammenspiels von Kolben und Zylinder in mindestens einer Kolben-Zylinder-Einheit die Haltekraft in die oder in eine der beiden Druckkammern des Zylinders eingeleitet.
Da die Druckkammern aller Tragmittel untereinander verbunden sind, herrscht in jeder Druckkammer der gleiche Druck, so dass alle Tragmittel mit der gleichen Kraft beauf-25 schlagt werden. Wenn es Längenunterschiede zwischen den einzelnen Tragmitteln gibt, sei es durch Toleranzen bei der Montage, sei es durch Längenänderungen im Betrieb, werden diese Längenunterschiede durch die druckausgleichende Verbindung der jeweiligen Druckkammern voll ausgeglichen. Diejenige Druckkammer, deren Tragmittel beispielsweise eine Längung erfahren hat, wird über den Druckausgleich der Druckkam-30 mern mit Fluid gefüllt, da die dann mit temporär höheren Kräften beaufschlagten restlichen Druckkammern einen höheren Druck aufweisen. Hierdurch vergrößert bzw. verlängert sich die Druckkammer des gelängten Tragmittels, während sich die Druckkammern der anderen Tragmittei verkleinern bzw. verkürzen, bis ein Gleichgewichtszustand hergestellt ist und in allen Druckkammern wieder derselbe Druck herrscht. Im Ergebnis 35 wird die Längung des einen Tragmittels also ausgeglichen, und alle Tragmittel werden wieder mit dem exakt gleichen Lastanteil beaufschlagt. Wenn die Kolben-Zylinder-Einheiten hydraulisch belastet werden, wirkt die Gesamtheit der Ausgleichselemente 3 23 205 Ka/ha; 27.11.2009 • ·· • · ···· ·· • · ·· • · • * • • • • · • • • • • · • · • • • • • • • · • • • • · • • ·· ··· ···· ···· ·· ·· dann wiederum wie ein inkompressibles, unnachgiebiges Element, das weder ein schwingungsfähiges System darstellt, noch ein Ein- und Ausfedern der Last bei Laständerungen zulässt. 5 Die Zylinder der Kolben-Zylinder-Einheiten sind bevorzugt in die Halterung integriert, während die Tragmittel-Befestigungselemente an den Kolbenstangen der Kolben-Zylinder-Einheiten angeordnet sind. Die Kolbenstangen sind demgemäß als Verlängerungen der Tragmittel anzusehen, wobei die Krafteinleitung der Tragmittel in die Halterung über eine hydraulische oder pneumatische Druckkammer, nämlich den Fluidzylin-10 der, erfolgt. Die Halterung kann hierbei in die Last selbst integriert, am Kraftangriffspunkt der Last integriert oder lösbar an dieser angebracht sein; auch ein Zwischenschalten der Halterung zwischen mehrere in Reihe hintereinander angeordnete Tragmittel oder ein Anbringen der Halterung an den ortsfesten Enden der Tragmittel oder beispielsweise einem Gegengewicht für die Last ist im Rahmen der vorliegenden Erfin-15 düng möglich.
Alternativ zur eben genannten vorteilhaften Anordnung der Kolben-Zylinder-Einheiten können diese selbstverständlich auch umgekehrt angeordnet werden, nämlich die Kolben der Halterung und die Zylinder den Tragmitteln zugeordnet sein. Ebenso ist es 20 auch möglich, beispielsweise sowohl zur Halterungsseite als auch zur Tragmittelseite hin Fluidzylinder vorzusehen, die durch eine Kolbenstange verbunden sind, die an ihren beiden Enden mit Kolben versehen ist. Wichtig ist jeweils nur, dass das längenveränderliche Ausgleichselement zwischen der Tragmittelbefestigung und der Halterung mit einer hydraulischen Druckkammer arbeitet, wobei die Druckkammern aller Tragmit-25 tel untereinander druckausgleichend verbunden sind.
Besondere Vorteile ergeben sich, wenn mindestens ein Sicherheitsschalter für jede Kolben-Zylinder-Einheit vorhanden ist, der betätigt wird, bevor die zugeordnete Kolben-Zylinder-Einheit an einen mechanischen Anschlag gelangt. Dieser Sicherheitsschalter 30 wird im einfachsten Fall durch ein an der Kolbenstange der Kolben-Zylinder-Einheit angebrachtes Stellglied betätigt, wobei vorzugsweise alle Stellglieder auf einen einzigen Sicherheitsschalter wirken. Der Sicherheitsschalter kann ausgelöst werden, bevor der Kolben an einen von seinen beiden mechanischen Anschlägen gelangt, oder aber der Sicherheitsschalter ist dem Kolben solcherart zugeordnet, dass er nur kürz vor Er-35 reichen eines der beiden mechanischen Anschläge betätigt wird. Im letzteren Fall kann es vorteilhaft sein, einen zweiten Sicherheitsschalter vorzusehen, der überwacht, ob der Kolben in die Nähe seines anderen mechanischen Anschlags kommt. In jedem Fall 4 • ·'
_________ 23 205 Ka/ha; 27.11.2009 ist es zweckmäßig, dass der Sicherheitsschalter an der Kolbenstange angeordnet und ortsfest mit dem Zylinder verbunden ist, um eine Relativbewegung der Kolbenstange gegenüber dem Zylinder detektieren zu können. 5 Der Sicherheitsschalter kann auch als Überwachungselement zur Überwachung des Kolbenhubs jeder Kolben-Zylinder-Einheit ausgestaltet sein, oder ein solches Überwachungselement kann zusätzlich zum Sicherheitsschalter oder zu den Sicherheitsschaltern vorgesehen sein. Ein solches Überwachungselement kann ein Wegsensor sein, der den von der Kolbenstange zurückgelegten Weg beispielsweise kapazitiv oder op-10 tisch erfasst und weitermeldet. Hierdurch kann dann auch festgestellt werden, ob es Längenunterschiede zwischen den Tragmitteln gibt und wie groß diese sind.
Sollte sich also beispielsweise beim Betrieb ein Tragmittel übermäßig längen und der mögliche Hub des Kolbens im Zylinder nicht mehr zur Kompensation ausreichen oder 15 gar ein Seilbruch vorliegen, wird vor Erreichen des mechanischen Anschlags des Kolbens in der Druckkammer ein Sicherheitsschalter betätigt, der einen Systemfehler signalisieren kann und vorzugsweise ein Not-Aus-Signal generiert. Umgekehrt wird vorzugsweise ebenfalls ein Sicherheitsschalter, oder alternativ derselbe Sicherheitsschalter betätigt, wenn ein Tragmittel in unzulässigem Maß verkürzt wird und der Kolben in 20 der Druckkammer an seinen anderen mechanischen Anschlag gelangen würde, da sein Hub zum Ausgleich der Verkürzung nicht mehr ausreicht. Auch hier wird ein Systemfehler signalisiert und gegebenenfalls ein Not-Aus-Signal generiert, das den Betrieb stillsetzt. 25 Auch bei einer etwaigen Leckage mit Austritt von Fluid aus den Druckkammern wird dies von den Sicherheitsschaltern erkannt und kann zur Signalisierung eines Systemfehlers oder zur Generierung eines Not-Aus-Signals führen. Die Sicherheitsschalter überwachen demnach die einwandfreie Funktion der erfindungsgemäßen Vorrichtung und gleichzeitig unzulässige Längenänderungen oder gar einen Bruch bei den Tragmit- 30 teln
Weitere Vorteile ergeben sich, wenn mindestens ein Drucksensor zum Detektieren des in den Druckkammern der Kolben-Zylinder-Einheiten herrschenden Fluiddrucks vorgesehen ist. Denn aufgrund der bekannten Anzahl der Tragmittei ünd der bekannten Wirk-35 fläche der einzelnen Kolben-Zylinder-Einheiten der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann man aufgrund des Drucks in den Druckkammern auf die Gesamtkraft am Tragmittelsystem rückschließen. Man muss demnach lediglich den Druck in den Druckkammern 5 23 205 Ka/ha; 27.11.2009 • · • ·· ·· ···· ·· • · ·· · · • · · • · • · 9 • • · • · • · 9 • • · • · • · • • • · · • · ·· «··« ·· ·· über einen Drucksensor abfragen, um den Beladungszustand der Last, insbesondere eines Aufzugs, beurteilen zu können und gegebenenfalls bei Überlast eine Sicherheitsabschaltung auszulösen. Dementsprechend kann der Drucksensor auch als Druckmessschalter zum Generieren eines Not-Aus-Signals ausgebildet sein. 5
Ein Ausführungsbeispiel für die erfindungsgemäße Vorrichtung wird im folgenden anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben und erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine schematische Schnittdarstellung einer erfindungsgemäßen io Vorrichtung;
Figur 2 eine Darstellung wie Figur 1, jedoch nach Längung eines der vier Tragmittel. 15 In Figur 1 ist schematisch ein Ausführungsbeispiel für eine erfindungsgemäße Vorrichtung zum Längen- und/oder Lastausgleich zwischen vier Tragmitteln 1 und einer gemeinsamen Last im Teilschnitt dargestellt, wobei die gemeinsame Last eine Aufzugskabine ist. Eine Halterung 2 ist für den gemeinsamen Lastabtrag der vier Tragmittel 1 vorgesehen. Die Halterung 2 kann in die (nicht dargestellte) Aufzugskabine integriert 20 oder an dieser angebracht sein. Es ist jedoch genauso gut möglich, die Halterung 2 ortsfest im Aufzugsschacht anzubringen, so dass sie einen gemeinsamen Anschlagpunkt der vier Tragmittel bildet. Je nach Ausführung des Aufzugs kann die Halterung 2 schließlich auch an dessen (wiederum nicht dargestellten) Gegengewicht angebracht oder in dieses integriert sein. Die Drahtseile bzw. Tragmittel 1 sind jeweils über ein 25 Seilschloss 3 mit einer Kolbenstange 4 einer Kolben-Zylinder-Einheit 5 mittels eines Gelenks 6 verbunden.
Die Kolbenstange 4 wirkt auf einen Kolben 7 in einem Zylinder 8, wobei der Zylinder 8 in die Halterung 2 integriert ist. Mittels Kolbendichtungen 10 und Stangendichtungen 11 30 wird gewährleistet, dass ein Druckraum 12 im Zylinder nach außen abgedichtet ist und die Gewichtskiraft der Last abfangen bzw. auf den Kolben 7 und damit in das Tragmittel 1 leiten kann.
Erfindungsgemäß sind die Druckräume 12 aller vier Zylinder 8 mittels Druckausgleichs-35 leitungen 13 untereinander verbunden, so dass in jedem Druckraum 12 jedes Tragmittels 1 im Gleichgewichtszustand der gleiche Druck herrscht. 6 23 205 Ka/ha; 27.11.2009 • 9 · ·· ψ· ···· ·· ·····«·· · · · • · · · · · ·· « · · · · • · t · «···· • 9 ··· ···· ·♦·♦ ·· ··
Figur 2 verdeutlicht in einer entsprechenden Darstellung die Arbeitsweise dieses Ausführungsbeispiels für eine erfindungsgemäße Vorrichtung: Das links dargestellte Tragmittel 1 hat sich im vorliegenden Beispiel gelängt, so dass es bei herkömmlicher Anbindung an die Halterung 2 einen deutlich geringeren Anteil der Gewichtskraft der Last 5 übernehmen würde, als die verbliebenen Tragmittel 1. Da nun erfindungsgemäß jedoch jedes Tragmittel 1 über einen Druckraum 12 mit der Halterung 2 verbunden ist und alle diese Druckräume 12 mittels der Druckausgleichsleitungen 13 druckausgleichend untereinander verbunden sind, fällt der Druck im Druckraum 12 des links dargestellten Zylinders 8 ab (das zugeordnete Tragmittel 1 trägt aufgrund seiner Längung nicht mehr 10 den vorgesehenen Anteil der Last), so dass Fluid, im vorliegenden Fall Hydrauliköl, aus den drei rechts dargestellten Druckräumen 12 in den links dargestellten Druckraum 12 nachfließt und somit den links dargestellten Kolben 7 nach unten drückt. Hierdurch verlängert sich der Druckraum 12 des links dargestellten Zylinders 8, so dass die Kolbenstange 4 nach unten gezogen wird und hierdurch die Längung des zugeordneten Trag-15 mittels 1 ausgleicht. Sobald diese Längung ausgeglichen ist, steigt der Druck im Druck-raum 12 des links dargestellten Zylinders 8 wieder an, bis ein Gleichgewicht hergestellt ist und wiederum der gleiche Druck in allen Druckräumen 12 herrscht. Dementsprechend ist die Last dann auch wieder vollkommen gleichmäßig auf die vier Tragseile 1 aufgeteilt. 20
Wie anhand der Figuren 1 und 2 zu erkennen ist, sind außerdem die Kolbenstangen 4 jeweils mit einem Stellglied 14 versehen. Dieses Stellglied 14 wirkt bei erheblichen Änderungen der Position des Kolbens 7 im Zylinder 8 gegen einen oberen Sicherheitsschalter 15 oder gegen einen unteren Sicherheitsschalter 16. Diese Sicherheitsschalter 25 werden jeweils durch das Stellglied 14 betätigt, kurz bevor der Kolben 7 an seinen oberen oder unteren mechanischen Anschlag fährt. Sowohl der obere Sicherheitsschalter 15 als auch der untere Sicherheitsschalter 16 generieren ein Not-Aus-Signal, da bei einer solch großen Längenänderung zwischen den einzelnen Tragmitteln 1 ein System-fehler vorliegen muss. Mit einem solchen Not-Aus-Signal kann dann beispielsweise der 30 Aufzug stillgesetzt werden, um kein Sicherheitsrisiko einzugehen.
Im Rahmen der vorliegenden Erfindung kann also außerdem durch einen simplen Sicherheitsschalter eine Überwachung der gesamten Anlage auf insbesondere Seilbruch eines Tragseils erfolgen. 7 35
23 205 Ka/ha; 27.11.2009
Eine weitere Besonderheit des in den Figuren 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiels ist ein Druckmessgerät 17, das der Druckausgleichsleitung 13 zugeordnet ist und demgemäß den in den Druckräumen 12 herrschenden Druck misst. Vom Messergebnis des Druckmessgeräts 17 kann auf den Gesamt-Belastungszustand des Aufzugs zu-5 rückgerechnet werden. Dementsprechend ist es vorteilhaft, wenn das Druckmessgerät als Druckmessschalter ausgebildet ist, der bei einer festgestellten Überlast wiederum ein Not-Aus-Signal generiert, um den Aufzug stillzusetzen. 10 füR0 1
DIPU PA
.üERON): 2009 RITZE
[nwali 8

Claims (9)

  1. ·· 23 205 Ka/ha; 27.11.2009 • ·· · • · • · • ·
    • · • · ·· • · · · ··········· ·· • · Ansprüche 1. Vorrichtung zum Längen- und/oder Lastausgleich zwischen mindestens zwei 5 Tragmitteln (1), an denen eine gemeinsame Last aufgehängt ist, umfassend jeweils ein Tragmittel-Befestigungselement (3, 4) für jedes Tragmittel (1) und eine mit den Tragmittel-Befestigungselementen (3, 4) kräfteübertragend verbundene Halterung (2), wobei zwischen jedem Tragmittel-Befestigungselement (3, 4) und der Halterung (2) ein längenveränderliches Ausgleichselement (4, 5, 7) zum io Längen- und/oder Lastausgleich vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausgleichselemente durch Kolben-Zylinder-Einheiten (5) gebildet sind, deren jeweilige Druckkammern (12) druckausgleichend untereinander verbunden sind. 15
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Kolben-Zylinder-Einheiten (4, 5, 7) als Hydraulikzylinder ausgebildet sind. 20
  3. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Zylinder (8) der Kolben-Zylinder-Einheiten (5) in die Halterung (2) integriert sind, während die Tragmittel-Befestigungselemente (3) an den Kolben-25 Stangen (4) der Kolben-Zylinder-Einheiten (5) angeordnet sind.
  4. 4. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Sicherheitsschalter (15, 16) für die Kolben-Zylinder-30 Einheiten (5) vorhanden ist, der so ausgestaltet und angeordnet ist, dass er betätigt wird, bevor eine Kolben-Zylinder-Einheit (5) an einen mechanischen Anschlag gelangt. 9 «· ψ ·· · ·· ·· ···· ♦· ········ · · · 23 205 Ka/ha; 27.11.2009 .·*.*::**: ·· ··· ···· #··· ·· ··
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Sicherheitsschalter (15, 16) an der Kolbenstange (4) ange-5 ordnet und ortsfest mit dem Zylinder (8) verbunden ist bzw. sind.
  6. 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Sicherheitsschalter (15, 16) ein Not-Aus-Signal generieren. 10
  7. 7. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass ein Überwachungselement zur Überwachung des Kolbenhubs jeder Kol-ben-Zylinder-Einheit (5) vorhanden ist. 15
  8. 8. Vorrichtung nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Drucksensor (17) zum Detektieren des in den Druckkammern (12) der Kolben-Zylinder-Einheiten (5) herrschenden Fluiddrucks vorgese 20 hen ist.
  9. 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Drucksensor (17) als Druckmessschalter zum Generieren eines Not-25 Aus-Signals ausgebildet ist. FÜR D. ANMELDERöN)* 7. OEji/2009 rAlE. i/^ALT DIPL. ’ ~ KicTER ITZB 10
AT0193909A 2008-12-17 2009-12-07 Vorrichtung zum längen- und/oder lastausgleich zwischen mindestens zwei tragmitteln AT507741A3 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE202008016622U DE202008016622U1 (de) 2008-12-17 2008-12-17 Vorrichtung zum Längen- und/oder Lastausgleich zwischen mindestens zwei Tragmitteln

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT507741A2 true AT507741A2 (de) 2010-07-15
AT507741A3 AT507741A3 (de) 2012-02-15

Family

ID=40459455

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT0193909A AT507741A3 (de) 2008-12-17 2009-12-07 Vorrichtung zum längen- und/oder lastausgleich zwischen mindestens zwei tragmitteln

Country Status (3)

Country Link
AT (1) AT507741A3 (de)
CH (1) CH700166B1 (de)
DE (2) DE202008016622U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2024236486A1 (en) * 2023-05-15 2024-11-21 Zamqua Holding B.V. Hoisting device and adapter device

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102012101287B4 (de) * 2012-02-17 2018-01-04 Henning Gmbh & Co. Kg Aufhängung einer Aufzugskabine
CN103538989B (zh) * 2013-09-29 2016-08-10 中国矿业大学 多绳提升机钢丝绳张力平衡位移调节状态监测方法及装置
CN103588064B (zh) * 2013-11-20 2016-08-24 江南嘉捷电梯股份有限公司 一种电梯的绳头组合装置
CN105645221A (zh) * 2016-03-29 2016-06-08 苏州莱茵电梯股份有限公司 自动调节高度的电梯轿厢牵引绳绳头组合装置

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2024236486A1 (en) * 2023-05-15 2024-11-21 Zamqua Holding B.V. Hoisting device and adapter device
NL2034823B1 (nl) * 2023-05-15 2024-12-02 Zamqua Holding B V Hijsinrichting en adapterinrichting

Also Published As

Publication number Publication date
DE102009056547A1 (de) 2010-07-01
DE202008016622U1 (de) 2009-03-19
CH700166A2 (de) 2010-06-30
AT507741A3 (de) 2012-02-15
CH700166B1 (de) 2014-05-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP1592913B1 (de) Nivelliersystem für haushaltsmaschinen
EP1067084A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Verhinderung von Vertikalverschiebungen und Vertikalschwingungen an Lastaufnahmemitteln von Vertikalförderanlagen
AT507741A2 (de) Vorrichtung zum längen- und/oder lastausgleich zwischen mindestens zwei tragmitteln
EP3768626A1 (de) Gefederte hebevorrichtung für einen kran
EP3468908B1 (de) Hubvorrichtung mit fangvorrichtung
EP3119713A1 (de) Aufzug mit unterseilspannvorrichtung
DE102016116392B3 (de) Greifer mit Dämpfungssystem zum Greifen eines Brennelementes
EP2921447B1 (de) Stationäres hubwerk mit dämpfer und hydraulischer dämpfer
DE102015005924A1 (de) Hubwagen und Vorrichtung zum Transport von Lasten
DE29803263U1 (de) Hydraulische Spanneinrichtung für Gurtbandförderer
EP1879825B1 (de) Vorrichtung für den verlängerungsausgleich von aufzugsseilen
DE2315662A1 (de) Greifvorrichtung
DE102008029675A1 (de) Tragrollengirlande für Gurtbandförderer
EP3070043A1 (de) Spanneinrichtung bei Aufzugsanlagen
EP3102530B1 (de) Anbauvorrichtung und verfahren
DE3126206A1 (de) Einrichtung zur daempfung von lastpendelbewegungen an kranen
DE60320241T2 (de) Kran mit einer Seilwinde und mit einer Zugsteuereinrichtung
DE4444444C2 (de) Überlastsicherung für Kreuzseilaufhängungen von höhenverstellbaren Auslegern
DE2529431A1 (de) Vakuum-hebezeug mit mehreren, an einer traverse haengenden vakuumhebern
DE2801381C2 (de) Anordnung zum Abstützen einer Waschtrommel
DE102009030812B4 (de) Horizontal mittels Hydraulik verstell-, verriegel- und verspannbares Lastaufnahmemittel
DE102004013740B4 (de) Anschlagvorrichtung
EP3631252B1 (de) Hubbalg
DE19935033C2 (de) Hub-Längs-Förderer
DE102012101287B4 (de) Aufhängung einer Aufzugskabine

Legal Events

Date Code Title Description
REJ Rejection

Effective date: 20160515