AT507961A1 - Parkett für boden-, wand- oder deckenbelag - Google Patents

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AT507961A1 AT0033009A AT3302009A AT507961A1 AT 507961 A1 AT507961 A1 AT 507961A1 AT 0033009 A AT0033009 A AT 0033009A AT 3302009 A AT3302009 A AT 3302009A AT 507961 A1 AT507961 A1 AT 507961A1
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Description

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Die Erfindung betrifft ein Parkett für Boden-, Wand- oder Deckenbelag, vorzugsweise für Nassräume oder im Freien, bestehend aus Holz, holzartigen Werkstoffen und/oder Holzersatzstoffen.
Es ist üblich, Nut-Feder-Bretter an den Stossstellen auszufräsen und die verbreiterte Stossstelle mit Kunststoff zu vergiessen. Derartig hergestelite Böden weisen jedoch nur eine geringe Flexibilität auf, wodurch Schäden oft unvermeidbar sind.
Auch das Umspritzen von verschiedenen Bauteilen, unter anderem Holz, ist ebenfalls bekannt. So ist aus der DE 30 03 010 A1 ein Fußboden-, Wand- und Deckenbelag aus zusammengefügten bearbeiteten Holzeinzelflächen bekannt.
Weiters ist aus der DE 102 18 848 A1 ein Verbundelement aus Holz für den Möbelsektor bekannt, das ein Filmscharnier aus thermoplastischen Polyurethan aufweist.
Darüber hinaus ist aus der DE 41 10 150 C2 eine Vorrichtung zum Anbringen eines Kunststoffrandes an einer Platte bekannt.
Als nachteilig hat sich bei den bisher bekannten Belägen deren schlechte Eignung für Nassräume erwiesen.
Aufgabe der Erfindung ist es einerseits die obigen Nachteile zu vermeiden und anderseits ökologisches Material mit hoher Funktionalität dem heutigen Zeitgeist entsprechend einzusetzen.
Die Aufgabe wird durch die Erfindung gelöst.
Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass das Parkett in mindestens einer ihrer Höhenflächen eine Nut aufweist und dass diese genutete Höhenfläche von 2* • * * · · · · · • · ···· ··· • · · · ·· · ♦# der Kante mit der Nutz- bzw. Oberfläche des Parketts bis zur Nutkante einen angegossenen Kunststoffrand, insbesondere auf Polyurethanbasis, aufweist. Mit der Erfindung ist es erstmals möglich einen Boden-, Wand- oder Deckenbelag für insbesondere Nassräume oder Terrassen bzw. Baikone zu schaffen, der den hohen Anforderungen, insbesondere in Hinblick auf Wasserfestigkeit, gerecht wird. Das erfindungsgemäße Parkett kann für einen stabilen Nassraumboden aus, vorzugsweise heimischem, Holz Verwendung finden. Ferner kann ein derartiges Parkett auch im Design den heutigen Trends entsprechend angepasst werden. Auch über Fußbodenheizungen kann ein derartiger Belag verlegt werden.
Nach einem besonderen Merkmal der Erfindung besteht es aus Massiv- und/oder Thermoholz, wie thermobehandeltes Ahorn-, Birke- oder Eschenholz.
Das aus heimischem Vollholz gefertigte Parkett, beispielsweise für einen Dielenboden, ist speziell für den Nassraum konzipiert und hält auch schwankenden Luftfeuchtigkeiten stand. Das zu Thermoholz veredelte Hartholz wird in einem Backvorgang über 200 Grad behandelt. Das Material erhält dadurch Eigenschaften, welche man sonst nur von Tropenhölzern kennt. Es wird dauerhaft, stabil und die Farbtöne werden dunkel und exotisch anmutend. Darüber hinaus ist es auch weitgehenst gegen Keime resistent.
Gemäß einer besonderen Weiterbildung der Erfindung erstreckt sich die Nut mit dem angegossenen Kunststoffrand über alle vier Höhenflächen des Parkett. Dadurch können die Parkette praktisch zu einer fugenlosen Fläche, beispielsweise einem Boden, zusammengefügt werden.
Nach einer Ausgestaltung der Erfindung ist an der der Nutz- bzw. Oberfläche gegenüberliegenden Fläche, die vorzugsweise zur Befestigung dient, eine, insbesondere mittig angeordnete, Nut vorgesehen. Dadurch wird eine gewisse Spannungsfreiheit und somit eine größere plane bzw. ebene Fläche im Gebrauch erreicht. 4* ::
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Gemäß einer besonderen Ausgestaltung der Erfindung erstreckt sich der Kunststoffrand, vorzugsweise geringfügig, über die Oberflächenkante. Dadurch wird im Gebrauch eine Rutschfestigkeit erzielt.
Nach einem weiteren besonderen Merkmal der Erfindung sind mindestens zwei Parkette mit ihren Kunststoffrändem miteinander zu einem Paneel verbunden, wobei die beiden Kuststoffränder zu einer Kunststofffuge ausgebildet sind.
Derartig fix angegossene flexible Fugen erhöhen die Stabilität und verleihen dem Boden ein Aussehen, welches an die Decks von Schiffen erinnert. Ein weiterer Vorteil bei einer derartigen Verbindung ist darin zu sehen, dass sich an der unteren Stossstelle ein Spalt ergibt, wodurch ein Dehnungsausgleich auf Grund von Feuchtigkeits- und Temperatureinflüsse möglich ist.
Generell kann aufgezeigt werden, dass die Maße des in den Vertrieb gelangenden einzelnen Parketts derart gewählt werden, dass eine optimale Verschnittminimierung gegeben ist.
Gemäß einem ganz besonderen Merkmal der Erfindung sind zwei Parkette und/oder Paneele mit einer Feder verbindbar. Die Verwendung einer derartigen, fremden Feder bringt den Vorteil mit sich, dass beide Parkette flexibler sind. Durch die Verbindung mit einer eigenen Feder können somit Spannungen und Dehnungen bis zum Unterboden noch besser aufgenommen werden.
Nach einer Weiterbildung der Erfindung besteht die Feder aus Kunststoff. Derartige Materialien haben sich in der Praxis bestens bewährt und sind wirtschaftlich einsetzbar.
Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Feder zum Eindringen in die Nut des Parketts oder des Paneels konisch ausgebildet. Dadurch ist eine einfache, jedoch sichere Montage gewährleistet.
Abschließend muss noch erwähnt werden, dass die erfindungsgemäß verschieden hergestellten Designs des Parketts entsprechend dem gewünschten optischen Eindruck eingesetzt werden können.
Die Erfindung wird im nachfolgenden anhand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
Es zeigen:
Fig. 1 ein Parkett mit Kunststoffrand,
Fig. 2 ein Paneel mit einer Kunststofffuge,
Fig. 3 ein Paneel mit zwei Kunststofffugen,
Fig. 4 eine Feder zum Verbinden von zwei Parketten bzw. Paneelen und Fig. 5 einen Teil eines Boden-, Wand- oder Deckenbelages.
Gemäß der Fig. 1 ist ein Parkett 1 für einen Boden-, Wand- oder Deckenbelag dargestellt. Dieses Parkett 1 eignet sich besonders für Nassräume oder für Verlegungen im Freien. Das Parkett 1 besteht aus Holz, holzartigen Werkstoffen und/oder Holzersatzstoffen. Ausgezeichnete Ergebnisse erzielt man, wenn das Parkett 1 aus Massiv- und/oder Thermoholz, wie thermobehandeltes Ahorn-,
Birke- oder Eschenholz besteht.
Das Hartholz wird in einem Backvorgang über 200 Grad zu Thermoholz veredelt. Das Holz erhält dadurch Eigenschaften, welche man sonst nur von Tropenhölzern kennt und es wird dauerhaft, stabil und die Farbtöne werden dunkel und exotisch anmutend. Darüber hinaus ist es auch weitgehenst gegen Keime resistent.
Das Parkett 1 weist in mindestens einer ihrer Höhenflächen 2 eine Nut 3 auf.
Diese genutete Höhenfläche 2 weist ferner von der Kante mit der Nutz- bzw. Oberfläche 4 des Parketts 1 bis zur Nutkante 5 einen angegossenen Kunststoffrand 6, insbesondere auf Polyurethanbasis, auf. Natürlich kann sich -wie in der Fig. 1 dargestellt - auch die Nut 3 mit dem angegossenen Kunststoffrand 6 über alle vier Höhenflächen 2 des Parkett 1 erstrecken.
Der Kunststoffrand 6 erstreckt sich, vorzugsweise geringfügig, über die Oberflächenkante. Damit wird im Gebrauch eine Rutschfestigkeit erreicht.
An der der Nutz- bzw. Oberfläche 4 gegenüberliegenden Flächen 7, die vorzugsweise zur Befestigung dient, ist eine, insbesondere mittig angeordnete, Nut 8 vorgesehen. Durch diese Nut 8 wird eine Spannungsfreiheit und somit eine größere plane bzw. ebene Fläche im Gebrauch erreicht.
Die Fig. 2 zeigt ein Paneel 9, das aus mindestens zwei Parkette 1 besteht. Die beiden Parketten 1 sind mit ihren Kunststoffrändern 6 derart miteinander verbunden, dass die beiden Kuststoffränder 6 eine Kunststofffuge 10 ergeben. Natürlich kann diese Kunststofffuge 10 leicht über die Nutz- bzw. Oberfläche 4 für eine Rutschfestigkeit erhaben sein. Durch diese Kunststofffuge 10 ergibt sich an der unteren Stossstelle ein Spalt 12, äquivalent zur mittigen Nut 8, wodurch ein Dehnungsausgleich auf Grund von Feuchtigkeits- und Temperatureinflüsse möglich ist. Derartig fix angegossene flexible Fugen erhöhen die Stabilität und verleihen dem Boden ein Aussehen, welches an die Decks von Schiffen erinnert.
Fig. 3 zeigt ein Paneel 9, das aus vier Parketten 1 besteht, wobei zwei Kunststofffugen 10 vorgesehen sind. Natürlich sind auch hier die Vorteile des in Fig. 2 aufgezeigten Paneels gegeben.
Gemäß der Fig. 4 ist eine Feder 11 dargestellt, die zum Verbinden von zwei Parketten 1 oder Paneelen 9 dient. Die Feder 11 besteht vorzugsweise aus Kunststoff und ist zum Eindringen in die Nut 3 des Parketts 1 oder des Paneels 9 konisch ausgebildet. Die Verwendung einer derartigen, fremden Feder 11 bringt den Vorteil mit sich, dass beide Parketten 1 flexibler sind. Durch die Verbindung mit einer eigenen Feder 11 können somit Spannungen und Dehnungen bis zum Unterboden noch besser aufgenommen werden.
Gemäß der Fig. 5 ist ein Teil eines Bodenbelages gezeigt. Die einzelnen Paneele 9 werden mit der Feder 11 miteinander verbunden. ! ·· ·· ♦ · •Λ ·· ···« « * . Λ · #··· «·· ··*··· · ♦· ···· ·· · »«
Ein derartiger Boden-, Wand- oder Deckenbelag ist für Nassräume oder Terrassen bzw. Baikone ideal. Er entspricht den hohen Anforderungen, insbesondere in Hinblick auf Wasserfestigkeit. Das Parkett 1 bzw. das Paneel 9 wird vorzugsweise aus heimischem Holz gefertigt. Ferner kann ein derartiges Parkett 1 auch im Design den heutigen Trends entsprechend angepasst werden und ist über Fußbodenheizungen als Belag zu verlegen.

Claims (9)

  1. ·· ···· ../26.2.09 Patentansprüche: 1. Parkett für Boden-, Wand- oder Deckenbelag, vorzugsweise für Nassräume oder im Freien, bestehend aus Holz, holzartigen Werkstoffen und/oder Holzersatzstoffen, dadurch gekennzeichnet, dass das Parkett (1) in mindestens einer ihrer Höhenflächen (2) eine Nut (3) aufweist und dass diese genutete Höhenfläche (2) von der Kante mit der Nutz- bzw. Oberfläche (4) des Parketts (1) bis zur Nutkante (5) einen angegossenen Kunststoffrand (6), insbesondere auf Polyurethanbasis, aufweist.
  2. 2. Parkett nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es aus Massiv-und/oder Thermoholz, wie thermobehandeltes Ahorn-, Birke- oder Eschenholz besteht.
  3. 3. Parkett nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Nut (3) mit dem angegossenen Kunststoffrand (6) über alle vier Höhenflächen (2) des Parkett (1) erstreckt.
  4. 4. Parkett nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der der Nutz- bzw. Oberfläche (4) gegenüberliegenden Fläche (7), die vorzugsweise zur Befestigung dient, eine, insbesondere mittig angeordnete, Nut (8) vorgesehen ist.
  5. 5. Parkett nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, dass der Kunststoffrand (6) sich, vorzugsweise geringfügig, über die Oberflächenkante erstreckt.
  6. 6. Parkett nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens zwei Parkette (1) mit ihren Kunststoffrändern (6) miteinander zu einem Paneel (9) verbunden sind, wobei die beiden Kuststoffränder (6) zu einer Kunststofffuge (10) ausgebildet sind.
  7. 7. Parkett nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Parkette (1) und/oder Paneele (9) mit einer Feder (11) verbindbar sind.
  8. 8. Parkett nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (11) aus Kunststoff besteht.
  9. 9. Parkett nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Feder (11) zum Eindringen in die Nut (3) des Parketts (1) oder des Paneels (9) konisch ausgebildet ist. Rechtsanwälte 6020 Innsbruc Mag. MMag. Dr. P«er E. PeSCOlleKarl Walter GmbH Mag. Mafllfc gaumann vertreten durch Rechtsanwälte Baumann & MMag. Dr. Peter Pescoller
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