AT509875A4 - Schwimmbadabdeckung - Google Patents

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AT509875A4
AT509875A4 AT0117310A AT11732010A AT509875A4 AT 509875 A4 AT509875 A4 AT 509875A4 AT 0117310 A AT0117310 A AT 0117310A AT 11732010 A AT11732010 A AT 11732010A AT 509875 A4 AT509875 A4 AT 509875A4
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Gassner Ges M B H & Co Kg
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E04—BUILDING
    • E04H—BUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H4/00—Swimming or splash baths or pools
    • E04H4/06—Safety devices; Coverings for baths
    • E04H4/08—Coverings consisting of rigid elements, e.g. coverings composed of separate or connected elements
    • E04H4/082—Coverings consisting of rigid elements, e.g. coverings composed of separate or connected elements composed of flexibly or hingedly-connected slat-like elements, which may or may not be wound-up on a fixed axis

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  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Tents Or Canopies (AREA)
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  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

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(37 339) II
Die Erfindung bezieht sich auf eine Schwimmbadabdeckung aus einzelnen miteinander gelenkig verbundenen Lamellen, die einen schwimmfähigen Lamellenkörper aufweisen.
Schwimmbadabdeckungen, die aus einzelnen miteinander gelenkig verbundenen Lamellen aufgebaut sind, haben unter anderem die Aufgabe, einen Sturz in das Schwimmbad zu unterbinden, was nicht nur einen ausreichenden Auftrieb der schwimmfähigen Lamellenkörper, sondern auch eine ausreichende Tragfähigkeit dieser Lamellenkörper voraussetzt. Die Erfüllung dieser Sicherheitsaufgaben wird jedoch trotz entsprechender Werkstoffeigenschaften in Frage gestellt, wenn die Schwimmbadabdeckung verlagert werden kann, sodass sich zwischen der Schwimmbadabdeckung und der Schwimmbadbegrenzung ein Spalt ergibt, durch den beispielsweise ein Kind oder ein Kleintier ins Wasser fallen kann. Aus diesem Grunde kann die Sicherheit von Schwimmbadabdeckungen dadurch erhöht werden, dass Maßnahmen getroffen werden, die die Lage der Schwimmbadabdeckung sichern. Solche Maßnahmen können jedoch nicht ohne weiteres getroffen werden, weil üblicherweise die Lamellen der Schwimmbadabdeckung hiefür keine Handhabe bieten.
Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, eine Schwimmbadabdeckung der eingangs geschilderten Art so auszugestalten, dass vorteilhafte konstruktive Voraussetzungen geschaffen werden, um Beschläge insbesondere für die Lagesicherung an der Schwimmbadabdeckung anbringen zu können.
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Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Lamellenkörper ausgewählter Lamellen mit wenigstens einer Durchtrittsöffnung für einen einen Beschlag bildenden oder aufnehmenden Einsatz versehen ist, der zwei den Lamellenkörper zwischen sich klemmende, den jeweiligen Öffnungsrand übergreifende Teile umfasst.
Da aufgrund des erforderlichen Auftriebs die Lamellenkörper eine vergleichsweise geringe Dichte und damit eine geringe Festigkeit aufweisen, können Beschläge nicht in herkömmlicher Art unmittelbar an den Lamellen befestigt werden. Durch das Vorsehen eines Einsatzes aus zwei Teilen, die von entgegengesetzten Seiten durch eine entsprechende Durchtrittsöffnung im Lameilenkörper eingesetzt werden und den jeweiligen Öffnungsrand übergreifen, kann eine allen Anforderungen genügende Anbindung des Einsatzes an den Lamellenkörper sichergestellt werden. Der Lamellenkörper wird ja zwischen den beiden Einsatzteilen geklemmt, wobei die Aufbringung der Klemmkräfte vom Werkstoff der Lamellenkörper unabhängig ist, weil die beiden Einsatzteile nicht mit dem Lamellenkörper, sondern miteinander verbunden werden und entsprechende Werkstoffeigenschaften mit sich bringen können.
Die Verbindung der beiden von entgegengesetzten Seiten in die Durchtrittsöffnung des Lamellenkörpers eingesetzten Einsatzteile kann auf unterschiedliche Weise gelöst werden. So wäre es denkbar, die beiden Einsatzteile miteinander schnappverschlussartig zu verbinden oder zu verkleben. Eine sichere, lösbare Verbindung ergibt sich allerdings, wenn die beiden Teile des Einsatzes miteinander verschraubt werden.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise dargestellt. Es zei- gen
Fig. 1 eine Schwimmbadabdeckung ausschnittsweise im Bereich eines Befestigungsbeschlags in einer schematischen Draufsicht auf die Schwimmbadabdeckung und
Fig. 2 diese Schwimmbadabdeckung in einem Schnitt nach der Linie ll-ll der Fig. 1.
Gemäß dem dargestellten Ausführungsbeispiel setzt sich die Schwimmbadabdeckung aus einer Vielzahl von Lamellen 1 zusammen, die miteinander über Filmscharniere 2 gelenkig verbunden sind. Die einzelnen Lamellen 1 weisen einen mit einer wasserfesten Beschichtung 3 versehenen Lamellenkörper 4 aus einem Hartschaumstoff auf.
Im Lamellenkörper 4 ausgewählter Lamellen 1 ist zumindest eine Durchtrittsöffnung 5 für einen Einsatz 6 vorgesehen, der einen Beschlag oder eine Aufnahme für einen Beschlag bildet. Dieser Einsatz wird aus zwei Teilen 7, 8 gefügt, die von einander gegenüberliegenden Seiten in die Durchtrittsöffnung 5 eingesetzt werden und den jeweiligen Öffnungsrand übergreifen, sodass beim Verbinden der beiden Teile 7, 8 der Lamellenkörper 4 zwischen den Teilen 7, 8 geklemmt wird. Zur Verbindung der beiden Teile 7, 8 des Einsatzes 6 werden diese Teile miteinander verschraubt. Die Verbindungsschrauben sind mit 9 bezeichnet.
Nach dem Verschrauben der beiden Teile 7, 8 kann der Einsatz 6 als Beschlag oder als Beschlagträger Verwendung finden. Als Beschlag wird in diesem Zusammenhang auch ein Träger für Konstruktionsteile verstanden, wie sie beispielsweise erforderlich sind, um die der Wickelwelle nächste Lamelle mit einem Wickelgurt zu verbinden oder um durch einen Anschlag zu verhindern, dass die Schwimmbadabdeckung vollständig in einen der Wickelwelle vorgeordneten Führungsspalt eingezogen wird. Im vorliegenden Fall bildet der Einsatz 6 einen Befestigungsbeschlag mit einer Einhängeöffnung 10 für einen Befestigungshaken. Mit Hilfe mehrerer über den Rand der Schwimmbadabdeckung verteilter Befestigungsbeschläge dieser Art lässt sich somit die Lage der Schwimmbadabdeckung gegenüber einem Schwimmbadrand über entsprechende Befestigungshaken festlegen und windsicher verankern.

Claims (2)

  1. Patentanwälte Dipl.'Ing. Helmut Hübscher Dipl.-Ing. Karl Winfried Hellmich Dipl.-Ing. Friedrich Jell Spittelwiese 7, A 4020 Linz (37 339) II Patentansprüche: 1. Schwimmbadabdeckung aus einzelnen miteinander gelenkig verbundenen Lamellen (1), die einen schwimmfähigen Lamellenkörper (4) aufweisen, dadurch gekennzeichnet, dass der Lamellenkörper (4) ausgewählter Lamellen (1) mit wenigstens einer Durchtrittsöffnung (5) für einen einen Beschlag bildenden oder aufnehmenden Einsatz (6) versehen ist, der zwei den Lamellenkörper (4) zwischen sich klemmende, den jeweiligen Öffnungsrand übergreifende Teile (7, 8) umfasst.
  2. 2. Schwimmbadabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Teile (7, 8) des Einsatzes (6) miteinander verschraubt sind. Linz, am 9. Juli 2010 Gassner Ges.m.H. & Co. KG durch:
AT0117310A 2010-07-12 2010-07-12 Schwimmbadabdeckung AT509875B1 (de)

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