AT510347A2 - Mehrzweck-siphon - Google Patents
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- AT510347A2 AT510347A2 AT80152011A AT80152011A AT510347A2 AT 510347 A2 AT510347 A2 AT 510347A2 AT 80152011 A AT80152011 A AT 80152011A AT 80152011 A AT80152011 A AT 80152011A AT 510347 A2 AT510347 A2 AT 510347A2
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- E03C1/12—Plumbing installations for waste water; Basins or fountains connected thereto; Sinks
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Description
31-SEP-£010 00 :04 F>om:PATENTBUERQ REB ä PA +41 41 ?59 0Ξ 61 To:00431534Ξ4535
Paaei7'49 Z"' T~y "f (.Λ ! I I GA 0025G AT 100830
Mehrzweck-Siphon [001] Die vorliegende Erfindung betrifft: einen Siphon bzw. ein Ablaufgehäuse, wie er bzw. es beispielsweise im 5 Sanitärbereich bei Duschwannen oder generell bei Duschen Verwendung findet.
[002] Grundsätzlich dient ein Siphon der Aufnahme des abfliessenden Duschwassers und umfasst eine Geruchssperre in 10 Form einer im Querschnitt U-förmig stehenden Wassermenge oder -säule, deren Gegendruck beim Abfliessen überwunden werden muss. Die Aufnahme des abfliessenden Duschwassers erfolgt entweder über eine meist runde Abflussöffnung einer Duschwanne oder über eine Abflussöffnung einer Abiaufrinne. Hierfür wird eine obere 15 Aufnahmeöffnung des Siphongehäuses dicht und unterhalb der
Abflussöffnung der Duschwanne oder der Ablaufrinne angeordnet.
[003] Je nachdem, ob eine Duschwanne mit einer Abflussöffnung oder ein geneigter Gefälls-Duschboden mit einer 20 Ablaufrinne als grundsätzliche Ausgestaltungsart der Dusche gewählt worden ist, liegen unterschiedliche Einbausituationen und unterschiedliche Anforderungen vor, denen die Sanitärhersteller entweder mit einem Siphon für Duschwannen oder mit einem anderen Siphon für Ablaufrinnen gerecht werden. 25 [004] Die Herstellung von zwei unterschiedlichen Siphonarten ist jedoch teurer als die Herstellung von einem Siphon, der wünschenswerterweise nach freier Wahl für beide Einbausituationen geeignet ist. Ebenfalls teurer und zu einem 30 unbefriedigenden Ergebnis kann es führen, falls ein Hersteller überhaupt nur eine Siphon-Art herstellt und der Monteur demzufolge je nach konkreter Einbausituation zu aufwändigen Anpassungsarbeiten gezwungen ist. Auch für den Baueigentümer ist es teurer, anlässlich eines Wechsels von einer Duschen-Sauart 35 2ur anderen gezwungen zu sein, auch das Ablaufsystem und den
Siphon auswechseln zu müssen. Des Weiteren stellt die Lieferung 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] @007 3^-5^-2010 00:04 From :PATENTBUERO REB & PA +41 41 759 0Ξ 61
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GA_0025G_AT_10D830 2 des je nach Einbausituation notwendigen Siphons einen logistischen Aufwand und eine mögliche Fehlerquelle dar.
[005] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist, unter 5 Vermeidung der oben aufgezeigten Nachteile einen Siphon zu stellen, der gleichermassen für beide Einbausituationen geeignet ist und den unterschiedlichen Anforderungen (bspw.
Abflussleistung, Schalldämmung) in optimierter Form gerecht wird. 10 [006] Die Lösung der Aufgabe besteht zunächst in der Konzeption eines Siphon-Gehäuses, das vorzugsweise mindestens zwei unterschiedliche Aufnahmeöffnungen aufweist, die nach freier Wahl für die eine oder die andere Einbausituation 15 geeignet sind.
[007] Hierfür umfasst das Siphon-Gehäuse vorzugsweise ein Untergehäuse, das mindestens zwei Kammern ausformt, die durch einen Steg voneinander getrennt sind. Die erste Kammer, in die 20 das abfliessende Duschwasser zuerst eintritt, ist vorzugsweise wannenförmig ausgeformt und kann an ihrem Boden eine strömungsoptimierende Aufwölbung aufweisen, die rund sein kann, aber auch zwei oder mehrere Flanken oder Rippen aufweisen kann. 25 [008] Der Steg ist vorzugsweise ebenfalls strömungsoptimiert, indem er in der ersten Kammer eine schräg ansteigende Flanke aufweist, an seiner Oberkante abgerundet ist und eine Flanke in der zweiten Kammer vorzugsweise ebenfalls schräg angeordnet ist. D.h., dass der Steg im Schnitt 30 vorzugsweise pyramidenförmig ist bzw. ein umgekehrtes V darstellt.
[009] Eine bevorzugt flache Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Siphons weist ein Siphon-Untergehäuse auf, 35 das zwei oder mehrere Stege - weniger hohe - und dementsprechend gebildete Kammern ausformt. Die Abflussleistung des Siphons 01/08 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 3845] @008 01-SEP-2010 00:0S From:POTENTBUERD REB 2. PR +41 41 759 0E 61 Τ ο:0043153484535
Paee:9^49 GA 0025G AT 100830 3 ergibt sich somit aus dem Wasserdruck, der notwendig ist, um die Stege in ihrer Summe zu überwinden.
[0010] Die Seitenwände der Kammern sind innen vorzugsweise 5 kantenfrei abgerundet ausgestaltet, ebenfalls zugunsten einer
Strömungsoptimierung, aber auch zum Verhindern eines Festsetzens von Schmutz*, Seifenpartikeln und Haaren. Hierfür kommt auch eine reibungsreduzierende Oberflächenbehandlung der Innenflächen der Kammern in Betracht. 10 [0011] Dadurch, dass die erste Kammer wannenförmig ausgestaltet ist, und die zweite Kammer vorzugsweise weniger tief als die erste Kammer ist, weist ein erfindungsgemässes Siphon-Untergehäuse eine vorteilhaft kleine Grundfläche auf. 15 Dadurch ist einerseits eine Höhenanpassung des Siphons beim Setzen in einen noch nicht ausgehärteten Zementboden oder Unterlagsboden einfacher, bzw, bei einem bereits ausgehärteten Boden ist weniger Material wegzuspitzen. Andererseits ist durch diese Ausformung der beiden Kammern vorteilhaft, dass ein 20 möglichst kleiner Resonanzkörper möglichst satt auf dem
Unterlagsboden aufzuliegen kommt und somit die Schallbildung am besten unterbunden ist. zusätzlich hierzu kann die Unterseite bzw. können die Aussenwände des Siphon-Untergehäuses mit einem schalldämmenden Material ausgekleidet sein. 25 [0012] Mindestens eine Seitenwand der ersten Kammer ist vorzugsweise seitlich abgeflacht, um eine möglichst bündige bzw. möglichst nahe Positionierung an einer senkrechten Anschlusswand der Dusche zu ermöglichen. Auf diese Weis® sind in einer Dusche 30 nicht nur mittige oder annähernd mittige Anordnungen des Siphons möglich, sondern auch Anordnungen unterhalb einer Ablaufrinne, die bündig an der senkrechten Anschluaswand der Dusche vorgesehen ist, d.h., in einer Eckkante der Dusche, gebildet aus Boden und Wand. Des Weiteren ist die erste Aufnahmeöffnung, 35 nämlich diejenige für die Aufnahme eines Ablauf-Stutzens der
Ablaufrinne, möglichst nahe zu dieser seitlichen Abflachung des 01/09 2010 MI 00:02 [ΞΕ/ΕΜ NR 9045] @009 31-SEP-2010 00:05 From :PRTENTBUERO REB & PR +41 41 759 02 61
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Siphongehäuses angeordnet. Sofern das Siphongehäuse eine runde oder abgerundete Form aufweist, kann dieses bedeuten, dass die erste Aufnahmeöffnung vorzugsweise nicht im Zentrum dieser Rundung oder Abrundung, sondern exzentrisch angeordnet ist. 6 [0013] Die zweite Kammer weist vorzugsweise gegenüberliegend von der schräg angeordneten Flanke des Steges einen Abflussstutzen auf, an dem vorzugsweise mittels eines Kugelgelenks ein Abflussrohr in beliebige Richtungen schwenkbar 10 ist. Das Abflussrohr ist hierfür mit einer annähernd halbkugelförmig ausgeformten Kugelkalotte auf das Kugelgelenk ab Werk aufgesetzt oder vor Ort aufsetzbar. Das Kugelgelenk -oder/und auch die Innenseite der Kugelkalotte - kann zur Unterstützung der Dichtigkeit des Siphons eine oder mehrere 15 Dichtflächen oder Dichtungen aufweisen, Letzteres beispielsweise in Form von O-Ringen, die in eine Nut eingesetzt sind. Ebenfalls gut möglich ist eine Anordnung des Abflussstutzens an der Unterseite der zweiten Kammer, sodass sich daraus eine senkrechte Anordnung des Abflussrohres ergibt. 20 [0014] Das Kugelgelenk weist vorzugsweise einen oder mehrere Anschläge auf, die ein Verstellen des Abflussrohres um mehr als ca. 30 Grad verhindern, indem dann der Anschlag und die Abschlusskante der halbkugelförmigen Kugelkalotte aneinander 25 anstehen. Somit bleibt eine gute Dichtigkeit gewährleistet. Es wird auf jeden Fall vermieden, dass die Kugelkalotte über einen Optionalen dichtenden O-Ring hinaus auf dem Kugelgelenk geschwenkt wird. Ein rundum ausgebildeter Anschlag oder mehrere einzelne Anschlagsnasen können auch dafür angeordnet sein, damit 30 eine Verstellung des Abflussrohres nach oben und somit eine Erschwerung des Abfliessens gar nicht erst möglich ist. Für grössere Verstellwinkel ist es vorgesehen, das Abflussrohr mit einem oder mehreren weiteren Kugelgelenken auszustatten. Die Kugelgelenke können optional mit einer Siciierungsschelle gefasst 35 sein, die mindestens eine sie schliessende Schraubverbindung 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] @010 31-SEP-2010 00:05 Fr orn: PRTENTBUERO REB & PFl +41 41 759 02 £1 Το :0043153424535
Page :11^49 • * • ♦ • · ·» »·»« « ·· • · · f * • ♦ · 9 * *6, Φ ··)* · • * · · · « GA 0025G AT 100830 5 aufweist.
[0015] Ein erfindungsgemässer Siphon umfasst des Weiteren ein Siphon-Obergehäuse, das auf das Siphon-Untergehäuse ab Werk 5 aufgeschweisst oder verklebt sein kann, vor Ort aufgeschweisst oder verklebt werden kann, gemäss einer bevorzugten Ausgestaltungsvariante jedoch mittels einer lösbaren Verbindung verbunden ist. Diese lösbare Verbindung kann beispielsweise Schrauben oder Klemmen umfassen, die vorzugsweise eine Dichtung 10 quetschen. Durch die lösbare Verbindung ist die Montage erleichtert und es ist vorteilhafterweise eine Reinigung im Inneren des Siphongehäuses möglich.
[0016] Ein erfindungsgemässes Siphon-Obergehäuse ist 15 vorzugsweise passend auf das Siphon-untergehäuse aufsetzbar, weil sie sich formschlüssig entsprechen. Das Siphon-Obergehäuse weist vorzugsweise die gleiche seitliche Abflachung wie das Siphon-Untergehäuse auf, die ein bündiges Positionieren des Siphons an einer Anschlusswand ermöglicht bzw. eine möglichst 20 knappe Entfernung der Ablaufrinrien-Aufnahmeöffnung von der Anschlusswand ergibt.
[0017] Das erfindungsgemässe Siphon-Obergehäuse umfasst vorzugsweise einen annähernd senkrecht angeordneten Stutzen, der 25 im aufgeschweissten, verklebten oder montierten 2ustand mit einer definierten Länge in die erste Kammer hineinragt. Der Stutzen ist vorzugsweise so nahe wie möglich zu der seitlich abgeflachten Seite angeordnet und bildet an seiner Oberseite die erste Aufnahiueöffnung. Diese erste Aufnahmeöffnung ist für die 30 Verbindung mit einem Ablaufstutzen einer Ablaufrinne vorgesehen und weist in ihrer einfachsten Form mindestens eine partielle Schulter oder eine vollumfängliche kreisförmige Schulter und vorzugsweise eine daran anschliessende, kreisförmige Nut auf.
Auf die Schulter und in die Nut ist vorzugsweise eine Dichtung 35 einsetzbar, die mindestens eine sich konisch verjüngende
Innenlippe aufweist. Im eingesetzten Zustand ist die Oberkante 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] 0 011
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To:0043153424535 ........... .** • ·· ·; ; ..... : :: : ··:. :**:**. ............... GAj)025G_AT_lQQ830 6 der Dichtung vorzugsweise bündig mit der Oberkante der Aufnahmeöffnung. Die Dichtung wird vorzugsweise nicht angeklebt und bleibt somit auswechselbar. 5 [0013] Bei einer weiteren Ausgestaltungsvariante einer erfindungsgemassen ersten Aufnahmeöffnung für den Ablaufstutzen einer Ablaufrinne wird die Verbindung nicht nur durch Einstecken in die Dichtung, sondern durch zusätzliches Verschrauben mittels eines Montageringes erreicht. 10 [0019] Die äusseren Seitenwände des Siphongehäuses, sei es des Siphon-Untergehäuses, des Siphon-Obergehäuses oder beiden, können Stützen oder Befestigungslaschen aufweisen. Die Stützen sind vorzugsweise stufenlos höhenverstellbar, beispielsweise 15 mittels eine Gewindes, oder aber auch stufenweise höhenverstellbar, beispielsweise durch Einschieben der Stützen in unterschiedlich hohe Halteschlitze an den Seitenwänden des Siphongehäuses. 20 [0020] Das erfindungsgemässe Siphon-Obexgehäuse umfasst des
Weiteren mindestens eine zweite, vorzugsweise grössere Aufnahmeöffnung, die für die dichte Verbindung mit der Abflussöffnung einer Duschwanne vorgesehen ist. Diese zweite Aufnahmeöffnung ist vorzugsweise gebildet, indem auf einen 25 kreisförmigen Flansch an der Oberseite des Siphon-Obergehäuses eine zweite kreisförmige Dichtung aufgeset2t ist.
[0021] Der kreisförmige Flansch kann angeklebt, angeschweisst oder angeschraubt sein, ist jedoch vorzugsweise 30 einstückig aus dem Material des Siphon-Obergehäuses ausgearbeitet. Der kreisförmige Flansch weist eine Aussennut auf, in die eine Innenkante der Dichtung formschlüssig einsetzbar ist. Des Weiteren ist der kreisförmige Flansch vorzugsweise nicht konzentrisch zu der ersten Aufnahmeöffnung 36 angeordnet, sondern so, dass lediglich die Breite des kreisförmigen Flansches plus die Breite einer Flansch- 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM HR 9845] ©012 01_SEp-£010 00:05 Fr om:PRTENTBUERD REB & Pfl +41 41 759 0E 61
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Dichtflache die Beanstandung der ersten Aufnahmeöffnung von der seitlich abgeflachten Seite des Siphongehäuses ausmacht.
[0022] Die zweite kreisförmige Dichtung, die formschlüssig 5 auf den kreisförmigen Flansch aufsetzbar ist, weist an. ihrer
Oberseite vorzugsweise eine kreisförmige Dichtlippe auf, die bei einer Duschwannen-Montage in die Abflussöffnung der Duschwanne eingeftlhrt wird. Die kreisförmige Dichtlippe wird mittels eines an dem Siphon-Obergehäuse verschraubbaren Montageringes von der 10 gegenüberliegenden Seite der Du3chwannen-Abflussöffnung her gefasst. Auf diese Weise wird eine dichte Verbindung zwischen der Abflussöffnung der Duschwanne und der zweiten Aufnahmeöffnung des erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons erreicht. Zur Erleichterung der Einführung der Dichtlippe in die 15 Abflussöffnung der Duschwanne kann es vorteilhaft sein, wenn die Dichtlippe leicht schräg nach aufwärts gerichtet ist oder eine Montagehilfe in Form eines Schliessbandes einem Montage-Set zugehörig ist. 20 [0023] Der kreisförmige Flansch als sitz für die zweite kreisförmige Dichtung kann erhaben als Aufsatz, d.h. formschlüssig positiv ausgestaltet sein, aber optional auch formschlüssig negativ in dem Siphon-Obergehäuse eingebettet sein; dann gepaart mit entsprechend formschlüssiger Ausformung 25 der zweiten kreisförmigen Dichtung. Überhaupt kann die zweite Dichtung auch aus zwei Dichtringen oder aus zwei Gruppen von mehreren Dichtringen bestehen, wobei eine obere Gruppe die Oberseite der Abflussöffnung der Duschwanne und eine untere Gruppe die untere Seite der Abflussöffnung abdichtet. 30 [0024] Eine bevorzugte Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Montageringes ist nicht nur als ein planer Ring mit Bohrungen zum Einsetzen von Schrauben, sondern als ein vorzugsweise trichterförmiger Montagering ausgestaltet. D.h., 35 dass ein Rohrstutzen mit dem Montagering - vorzugsweise einstückig - verbunden ist, der einen kleineren Innendurchmesser 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM HR 9845] @013 01_SEp-E010 00:05 From:PRTENTBUERO REB & PFl +41 41 759 02 £1
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Paae:14'49 GA 0025G AT 100830 8 als der Innendurchmesser des Montageringes aufweist. Dieser Rohrstutzen ist entsprechend der Dezentri2ität zwischen der ersten und der zweiten Aufnahmeöffnung des Siphon-Obergehäuses zu dem Zentrum des Montageringes angeordnet und passt somit bei 5 der Montage einer Duschwanne in die erste Aufnahmeöffnung, die ansonsten für die Montage einer Ablaufrinne vorgesehen ist. Dadurch wird ein verbessertes Strömungsverhalten des abfliessenden Duschwassers, aber auch eine verbesserte Dichtigkeit des Siphons erreicht. Die zweite kreisförmige 10 Dichtung ist so gut wie keinem Wasser- und Seifenkontakt ausgesetzt und altert somit kaum.
[0025] Wie schon erwähnt, kann der Montagering, der die kreisförmige Dichtlippe und den Rand der Abflussöffnung der 15 Duschwanne fasst, dieses beispielsweise mit drei Schrauben tun, die in entsprechende Bohrungen mit Innengewinde in dem Siphonobergehäuse einschraubbar sind. Die Schrauben und das Gewinde sind vorzugsweise aus nichtrostendem Metall oder Stahl gefertigt, Kunststoff-Ausführungen sind jedoch auch denkbar. Die 20 Köpfe dieser Schrauben sind vorzugsweise erhaben und annähernd zylinderförmig ausgestaltet und stellen weiterhin erfindungsgemäss eine Halterung für ein Sieb dar, das mit entsprechenden Haltelaschen auf die Schraubenköpfe aufsetzbar ist. Dieses Sieb weist vorzugsweise einen annähernd mittig 25 angeordneten Griff auf und ist vorzugsweise bombiert, d.h. nach unten oder oben gewölbt.
[0026] Die Verschraubbarkeit des Montageringes kann jedoch auch dadurch gewährleistet sein, indem die erste Aufnahmeöffnung 30 ein Innengewinde aufweist und der Montagering einen Stutzen mit entsprechendem Aussengewinde.
[0027] Des Weiteren stellen die annähernd zylinderförmigen Schraubenköpfe eine Halterung für einen Deckel dar, der mit 35 entsprechenden Hülsen ebenfalls - oberhalb des Siebes - auf die Schraubenköpfe aufsetzbar ist. Die Hülsen sind so lang, dass sie 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM HR 9845] ®| 014 31-ΞΕΡ-Ξ010 00:06 Fr om: PATENTBUERO REB 8, FA +41 41 759 0Ξ 61 T ο:00431534Ξ4535 F’aae : 15'49 GA 0025G AT 100S30 9 zusammen mit der Materialdicke der Haltelaschen des Siebes denjenigen Abstand ergeben, durch den das Duschwasser abfliesst. Der Deckel kann zusätzlich zu den Hülsen mit Abstandsfüssen versehen sein. Dieses dient der verbesserten Stabilität des 5 Deckels und seiner verlängerten ästhetischen Haltbarkeit, weil eine oft erfolgende Biegebeanspruchung des Deckelmaterials -vorzugsweise Kunststoff - die Oberflächenverchromung platzen Hesse. Ausserdem ist auf diese Weise, beispielsweise mit drei Hülsen und drei Abstandsfüssen auch dann ein gutes Abfliessen 10 des Duschwassers garantiert, wenn eine duschende Person auf den Deckel drauftreten sollte.
[0028] Das beschriebene Sieb kann eine beliebige
Maschengrösse aufweisen und alternativ zu der beschriebenen 15 Befestigung durch Aufsetzen auf die annähernd zylindrischen
Schraubenköpfe auch an der Unterseite des Deckels befestigt sein oder aber auch nur in die konisch zulaufende Fläche des Montageringes eingesetzt sein. 20 [0029] Die Hülsen können optional senkrechte Längsschlitze aufweisen, sodass der Deckel leicht von den annähernd zylinderförmigen Schraubenköpfen entfernbar ist. Die annähernd zylinderförmigen Schraubenköpfe können mindestens einen in je einer Nut eingebetteten O-Ring aus Gummi oder Kunststoff 25 aufweisen, deren Aussendurchmesser geringfügig grösser als der
Aussendurchmesser des annähernd zylinderförmigen Schraubenkopfes ist. Dieses garantiert einen guten und schallgedämmten sitz des Deckels, bei gleichzeitig guter Anbringungs- und Entfernungsmöglichkeit. Sollte der Deckel doch einmal klemmen 30 oder festsitzen, so ist er mittels einer Spezialzange entfernbar, die in vorzugsweise zwei annähernd mittig angeordnete Schlitze ansetzbar ist. Diese Schlitze erfüllen gleichzeitig eine zweite Funktion, nämlich eine Luftzufuhr beim Abfliessen des Duschwassers. 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] @015 35 06 F r o m:PPTENTBUERQ REB & PPL +41 41 759 0£ 61
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Pa«äi? : 16^49 • · I * 4 · GA 0025G AT 100830 10 [0030] Die beschriebenen erfindungsgemassen Aufnahmeöffnungen, die entsprechende erste Dichtung , der Flansch als Sitz für die zweite Dichtung und auch das Abflussrohr sowie der annähernd senkrecht angeordnete Rohrstutzen, der in die erste Kammer hineinragt, Sind alle rund bzw. kreisförmig beschrieben worden. Grundsätzlich sind diese Teile jedoch auch oval, drei- oder mehreckig ausgestaltbar.
[0031] Ein erfindungsgemässer Mehr2weck-Siphon umfasst somit mindestens zwei Aufnahmeöffnungen, eine für die Verbindung zu einer Abflussöffnung einer Duschwanne und die andere für die Verbindung zu einem Abflussstutzen einer Ablaufrinne. Je nach geplanter Duschen-Bauart kann die eine oder die andere Anschlussmöglichkeit gewühlt werden. Eine weiterhin bevorzugte Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemassen Siphons sieht jedoch über die zwei Aufnahmeöffnungen hinaus mindestens eine weitere Aufnahmeöffnung vor, die beispielsweise seitlich an dem Siphongehäuse angeordnet ist. Diese weiteren Aufnahmeöffnungen können beispielsweise für die Aufnahme einer Abflussleitung einer zweiten Ablaufrinne, oder für die Aufnahme einer Sicherheits-Sammelleitung bei Wassereinbruch oder gesammeltem Kondenswasser oder aber auch für einen Wannen-Überlauf vorgesehen sein. Ebenfalls ist ein multipler Mehrzweck-Siphon auf diese Weise realisierbar, der an mehrere Sanitär-, Küchen-und Wohneinrichtungen (beispielsweise Dusche, Badewanne, Lavabo, Bidet, Spüle, etc.) anschliessbar ist.
[0032] Die beschriebenen Ausgestaltungsvarianten eines erfindungsgemassen Mehrzweck-Siphons können optional mit einem Einsatz ausgestattet sein, der beispielsweise in den annähernd senkrecht angeordneten Rohrstutzen (Montagefall Ablaufrinne) oder in den trichterförmigen Montagering (Montagefall Duschwanne) formschlüssig einsetzbar ist. Dieser Einsatz ist herausnehmbar und dient einer zusätzlichen Säuberungsmöglichkeit des Siphons und einer zusätzlichen Strömungsoptimierung. 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] 0016 31_5Ερ_Ξ010 00:06 From:PftTENTBUERO REB & Pfi +41 41 759 0Ξ 61 T ο:00431534Ξ4535
Rase:17'49 • « * * • < · • * * * * GA G025G AT 100830 11 [0033] Eine weitere mögliche AusgestaltungsVariante sieht gar keinen Stutzen vor, der in die erste Kammer des Siphongehäuses hineinragt, sondern sieht vor, dass der vorhin beschriebene Einsatz die erforderliche Höhendifferenz zwischen 5 der Unterkante des Stutzens oder eben des Einsatzes und der
Oberkante des Steges, sprich den erforderlichen Siphonierungs-Abstand erzeugt. Im Falle dieser beschriebenen Ausgestaltung ist es zusätzlich bevorzugt, dass der Einsatz bzw. die Aufnahmeöffnung eine direkte Putzöffnung frei lässt, 10 beispielsweise für das Einführen eines Reinigungsstabes oder einer -bürste.
[0034] Die vorliegende Anmeldung offenbart ein erstes Verfahren zur Anordnung eines erfindungsgemässen Mehrzweck- 15 Siphons beim Anschluss bei einer Dusche mit einer Ablaufrinne, mit folgenden grundsätzlichen Verfahrensschritten; a) - Anschliessen eines Abflussrohres eines Siphongehäuses an eine Abflussleitung eines Gebäudes; b) - Setzen und Positionieren des Siphongehäuses; 20 c) - Einsetzen eines ersten Dichtringes in eine erste Aufnahmeöffnung des Mehrzweck-Siphons; d) - Einsetzen eines Abflussstutzens der Ablaufrinne in die erste Aufnahmeöffnung; e) - Verschrauben eines Montageringes an dem Siphon-Obergehäuse, 25 sofern einer vorgesehen ist.
[0035] Des Weiteren offenbart die vorliegende Anmeldung ein zweites Verfahren zur Anordnung eines erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons beim Anschluss bei einer Dusche mit einer 30 Duschwanne, mit folgenden grundsätzlichen Verfahrensschritten: a') — Anschliessen eines Abflussrohres eines Siphongehäuses an eine Abflussleitung eines Gebäudes; b') - Setzen und Positionieren des Siphongehäuses; c') - Einsetzen eines ersten Dichtringes in eine erste 35 Aufnahmeöffnung des Mehrzweck-Siphons; d') - Aufsetzen eines zweiten Dichtringes auf einen 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 3845] ® 017 01_5Ερ_Ξ010 00:06 Fr om:PATENTBUERD REB & PA +41 41 753 02 61
To:0043153424535
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• · * · f · i * * • » » · · · · GA 0025G AT 100830 12 kreisförmigen Flansch des Siphon-Obergehäuses; e') - Einfügen einer Dichtlippe des zweiten Dichtringes in eine Abflussöffnung der Duschwanne; f') - Fassen der Dichtlippe durch Einsetzen eines 5 trichterförmigen Montageringes in die Abflussöffnung der Duschwanne und in die erste Aufnahmeöffnung; g') - Verschrauben des trichterförmigen Montageringes an dem Siphon-obergehäuse mittels Schrauben mit einem annähernd zylinderförmigen Schraubenkopf; 10 h1) - Aufsetzen eines Siebes mit Haltelaschen auf die annähernd zylinderförmigen Schraubenköpfe; i') - Aufsetzen eines Deckels mit Hülsen auf die annähernd zylinderförmigen Schraubenköpfe. 15 [00361 Grundsätzlich ist entweder das erste oder das zweite
Verfahren anwendbar, jedoch nicht beide gleichzeitig. Wie in Absatz [0031] jedoch schon dargelegt, liegen im Rahmen der Offenbarung der vorliegenden Anmeldung jedoch auch Siphongehäuse mit nebeneinander angeordneten, voneinander unabhängigen 20 Aufnahmeöffnungen.
[0037] Ein erfindungsgemässer Mehrzweck-Siphon bringt folgende Vorteile: - Ein und dieselbe Ausführungsart eines Siphons ist für die 25 beiden grundsätzlichen Duschen-Bauarten (Duschwanne oder
Ablaufrinne) gleichermassen geeignet. - Die Herstellung eines einzigen Modells ist günstiger als die Herstellung von zweien. - Der Monteur muss keine situationsbedingten Anpassungsarbeiten 30 vornehmen. - Bei einem Wechsel von der einen Duachen-Bauart zu der anderen kann das bestehende AblaufSystem beibehalten werden. - Bei der Lieferung ist eine mögliche Fehlerquelle ausgeschaltet. 35 - Die Abflussleistung des Siphons ist optimiert. - Das Siphongehäuse weist eine relativ kleine Grundfläche auf 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] @018 01_ΞΕΡ-£010 00:06 Fr om:PRTENTBUERÜ REB & PFl +41 41 759 0Ξ 61
To :0043153424535
Paae:19'49
• * ·*·»· · · • * · * * * « • · · ·· + ··· · GA QQ25G AT 3.00830 13 und somit ist das Setzen des Siphongehäuses in den Unterlagsboden optimiert. - Die Schalldämmung ist optimiert. - Es ist eine vorteilhaft nahe Positionierung des Siphons an 5 einer senkrechten Anschlusswand der Dusche möglich. - Das Abflussrohr des Siphons ist nahezu beliebig schwenkbar. - Die Dichtigkeit ist optimiert. - Das Siphongehäuse ist nach erfolgter Montage immer noch demontierbar, somit sind die Dichtringe und andere 10 Verschleissteile ersetzbar und der Siphon ist generell gut reinigbar. - Das Siphongehöuse ist bei der Montage höhenverstellbar. - Der Siphon umfasst ein herausnehmbares Sieb, das grobe Schmutz- und Seifenpartikel abhält. 15 - Der Deckel des Siphons ist hinsichtlich seiner Funktion und seiner Haltbarkeit optimiert. - Es sind mehrere Abflussleitungen von mehreren Sanitäreinrichtungen anschliessbar. 20 [0038] Die offenbarten unterschiedlichen
Ausgestaltungsvarianten eines erfindungsgemässen Siphons sind miteinander kombinierbar. So sind beispielsweise die Ausgestaltungsvarianten mit den unterschiedlichen Abflussrohren mit den unterschiedlichen AusgestaltungsVarianten von 25 Verbindungen zwischen Siphon-Untergehäuse und Siphon-Obergehäuse kombinierbar, sowie mit der lediglich durch eine Steckverbindung erzeugten Ablaufrinnen-Ausgestaltungsvariante oder derjenigen, bei der die Verbindung der Ablaufrinne mit dem Siphon-Obergehäuse mittels einer Verschraubung erzeugt wird. Ebenfalls 30 sind die genannten Ausgestaltungsvarianten mit denjenigen mit oder ohne seitliche Stützen, mit derjenigen mit oder mit derjenigen ohne trichterförmigem Montagering, mit derjenigen Ausgestaltungsvariante mit nur zwei Aufnahmeöffnungen oder mit denjenigen mit mehr als zwei Aufnahmeöffnungen, sowie mit 35 denjenigen mit oder ohne einem herausnehmbaren Einsatz 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] @019 01-ΞΕΡ-Ξ010 00:06 From:PATENTBUERO REB & PB +41 41 759 0B 61 To:00431534Ξ4535 Paoe:20'49 GA 0025G AT 100830 14 untereinander kombinierbar.
[0039] Weitere oder vorteilhafte Ausgestaltungen eines erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons bilden die Gegenstände der 5 abhängigen Ansprüche.
[0040] Die Beiugszeichenliste ist Bestandteil der Offenbarung. 10 [0041] Anhand von Figuren wird die Erfindung symbolisch und beispielhaft näher erläutert. Die Figuren werden zusammenhängend und übergreifend beschrieben. Sie stellen schematische und beispielhafte Darstellungen dar und sind nicht massstabsgetreu, auch in der Relation der einzelnen Bestandteile zueinander 15 nicht. Gleiche Bezugs Zeichen bedeuten das gleiche Bauteil, Bezugs2eichen mit unterschiedlichen Indices geben funktionsgleiche oder ähnliche Bauteile an.
[0042] Es zeigen dabei 20 Fig. 1 eine schematische und perspektivische Darstellung einer beispielhaften ersten Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons im zusammengesetzten Zustand;
Fig. la eine schematische und längs geschnittene 25 Schnittdarstellung der ersten Ausgestaltungsvariante des erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons aus der Fig. 1, im montierten Zustand mit einer Duschwanne;
Fig. lb eine ebenfalls schematische und längs geschnittene Schnittdarstellung der ersten Ausgestaltungsvariante des 30 erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons aus der Fig. 1, im montierten Zustand mit einer Ablaufrinne;
Fig. lc eine ebenfalls schematische und längs geschnittene Schnittdarstellung einer beispielhaften zweiten Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Mehrzweck-35 Siphons mit einem Abflussrohr mit zwei Kugelgelenken;
Fig. Id eine ebenfalls schematische und längs geschnittene 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM MR 9845] 0020 01-SEP-2010 00:06 From:PRTENTBUERQ REB & PR +41 41 759 02 61
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Schnittdarstellung einer beispielhaften dritten Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons mit einem an der Unterseite eines Siphon-Untergehäuses angeordneten Abflussrohr; 5 Fig. 2 eine schematische und perspektivische Darstellung einer beispielhaften Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Siphon-Untergehäuses;
Fig. 3 eine schematische und perspektivische Darstellung einer beispielhaften Ausgestaltungsvariante eines 10 erfindungsgemässen Siphon-Obergehäuses;
Fig. 4 eine schematische und perspektivische Darstellung einer beispielhaften Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen ersten Dichtringes für eine erste Aufnahmeöffnung eines erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons; 15 Fig. 5 eine schematische und perspektivische Darstellung einer beispielhaften Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen zweiten Dichtringes für eine zweite Aufnahmeöffnung eines erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons;
Fig. 6 eine schematische und perspektivische Darstellung 20 einer beispielhaften Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen trichterförmigen Montageringes;
Fig. 7 eine schematische und perspektivische Darstellung einer beispielhaften Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Siebes und 25 Fig. 8 eine schematische und perspektivische Darstellung einer beispielhaften Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Deckels, in einer Ansicht von unten.
[0043] In der Fig. 1 ist eine erste Ausgestaltungsvariante 30 eines erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons 100 schematisch und perspektivisch im zusammengesetzten, aber nicht montierten 2ustand dargestellt. Der Mehrzweck-Siphon 100 umfasst ein Siphongehäuse 200 und dieses wiederum umfasst ein Siphon-Untergehäuse 1 mit einer ersten Kammer 8a und einer zweiten 35 Kammer 0b. An dem Siphon-Untergehäuse 1 ist ein Abfluss-Stutzen 2 in Form eines Kugelgelenkes 3 angeordnet. Ein Abflussrohr 4 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] 0021
Pa ge :22^49 01 -ΞΕΡ-Ξ010 00:07 Fr om:PPTENTBUERO REB g< PP +41 41 759 02 61 To:0043153424535 * # ( * ·· ·*··* ·* ··«··* · » * *
··'»*· * • I · I ψ · ·* GÄ 0025G AT 100830 16 ist an dem Abfluss-Stutzen 2 bzw. an dem Kugelgelenk 3 angeordnet, das einen Anschlag 5 ausformt, sodass der Rand einer Kugelkalotte 6 daran ansteht, wenn eine Schwenkbarkeit von beispielsweise 30 Grad erreicht ist. Optional hierzu kann ein 5 Anschlag 5d angeordnet sein, der verhindert, dass das Abflussrohr 4 steigend angeordnet werden kann. 10044] Auf das Siphon-Untergehäuse 1 ist formentsprechend ein Siphon-Obergehäuse 7 aufgesetzt, vorzugsweise mittels einer 10 nicht näher dargestellten lösbaren Verbindung. In dem dargestellten zusammengesetzten Zustand des Mehrzweck-Siphons 100 verdeckt ein Deckel 9, ein trichterförmiger Montagering 10 und ein zweiter Dichtring 11 eine erste Aufnahmeöffnung 12a, die in der Oberfläche de3 Siphon-Obergehäuses 7 angeordnet ist und 15 für die Aufnahme eines Abfluss-Stutzens einer in dieser Fig. 1 nicht näher dargestellten Ablaufrinne vorgesehen ist. Der trichterförmige Montagering 10 und der zweite Dichtring 11 bilden eine zweite Aufnahmeöffnung 12b, die für die Verbindung mit einer Abflussöffnung einer ebenfalls in dieser Fig. 1 nicht 20 näher dargestellten Duschwanne vorgesehen ist.
[0045] In der Fig. la ist der Mehrzweck-Siphon 100 mit dem
Siphongehäuse 200 aus der Fig. 1 längs geschnitten dargestellt. In dieser Schnittdarstellung ist erkennbar, wie die Verbindung 25 zu einer Duschwanne 13 zu einer Abflussöffnung 14 der Duschwanne 13 hergestellt ist, nämlich, indem eine kreisförmige Dichtlippe 15 des zweiten Dichtringes 11 in die Abflussöffnung 14 der Duschwanne 13 eingeführt worden ist und anschliessend von oben mittels des trichterförmigen Montageringes 10 zusammen mit der 30 Abflussöffnung 14 gefasst wurde. Dieses Fassen erfolgte mittels Schrauben 16, die in Innengewinde-Bohrungen 17 eingeschraubt wurden, die wiederum in dem Siphon-Obergehäuse 7 angeordnet sind. 35 [0046] Des Weiteren ist in dieser Schnittdarsteilung erkennbar, dass der trichterförmige Montagering 10 mit einem 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EK NR 9845] 0022 01-SEP-S010 00:07 From :PATENTBUERO REB & PA +41 41 759 0Ξ 61
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Rohrstutzen 18 gleichzeitig in die erste Aufnahmeöffnung 12a hineinragt, die von einer Bohrung 19 in dem Siphon-Obergehäuse 7 gebildet ist, die wiederum von einem ersten Dichtring 20 ausgekleidet ist. 6 [0047] Das Siphon-Obergehäuse 7 weist einen Stutzen 21 auf, der mit einer definierten Länge L, dem sogenannten Siphonierungs-Abstand, in die erste Kammer 8a des Siphon-üntergehauses 1 hineinragt. Abfliessendes Duschwasser 22 fliesst 10 durch einen Zwischenraum 24 zwischen dem Deckel 9 und der
Duschwanne 13 hinein, durch ein Sieb 25 mit einem Griff 26, durch den Rohrstutzen 1B des trichterförmigen Montageringes 10, durch den Stutzen 21 und trifft sodann auf eine strömungsoptimierende Erhebung 23 am Boden der ersten Kammer 8a 15 des Siphon-Untergehäuses 1. Wenn die Füllmenge des abfliessenden Duschwassers 22 auf diesem Weg eine bestimmtes Volumen erreicht, dann übersteigt es gemäss dem Prinzip kommunizierender Gefässe einen Steg 27 und fliesst in die zweite Kammer 8b des siphon-untergehäuses 1 und von hier in das Abflussrohr 4. 20 [0048] Die erste Kammer 8a und die zweite Kammer 8b des Siphon-Untergehäuses 1 sind durch den Steg 27 voneinander getrennt. Dieser Steg 27 ist vorzugsweise hohl ausgeformt und optional lediglich mittels einer Rippe 33 verstärkt. Daraus 25 ergibt sich eine relativ kleine Grundfläche G des Siphon-
Untergehäuses 1 bzw. eine gute Schalldämmung durch das Ausfüllen eines Hohlraumes H innerhalb des Steges 27.
[0049] In der gezeigten Schnittdarstellung ist im 30 Unterschied zu der Fig. 1 des Weiteren ersichtlich, dass das Kugelgelenk 3 eine Nut 28 aufweist, in die ein O-Ring 29 eingesetzt ist, damit selbst bei Schwenkbewegungen der Kugelkalotte 6 auf dem Kugelgelenk 3 Dichtheit gewährleistet ist. Des Weiteren ist ersichtlich, dass der Deckel 9 mit Hülsen 35 30 auf annähernd zylinderförmige Schraubenköpfe 31 der Schrauben 16 aufgesetzt ist. Auch an diesen annähernd zylinderförmigen 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM HR 9845] @023 31_SEp_£010 00:07 From:P0TENTBUERO REB & PFl +41 41 759 02 61
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Schraubenköpfen 31 ist ein O-Ring 32 angebracht, zwecks einem satten Sit2 des Deckels 9 und Schalldämmung.
[0050] Der Deckel 9 weist nebst mindestens drei Hülsen 30 5 mindestens einen, vorzugsweise ebenfalls drei, Abstandsfüsse 34 auf. Der Sitz des Deckels 9 und zugleich der erforderliche Zwischenraum 24 für das AbfHessen des Duschwassers 22 ergibt sich aus dem Aufliegen der Hülsen 30 auf einer Haltelasche 35 des Siebes 25 und aus dem Aufliegen der Abstandsfüsse 34 auf der 10 Oberfläche des trichterförmigen Montageringes 10.
[0051] In der Fig. lb ist der Mehrzweck-Siphon 100 mit dem Siphongehäuse 200 aus den Figuren 1 bzw. la erneut dargestellt,
J dieses Mal allerdings in der Anwendung bei einem Anschluss mit 15 einer Ablaufrinne 36, die beispielsweise bündig an einer
Anschlusswand 37 der Dusche angeordnet sein kann. Dadurch, dass das Siphon-Obergehäuse 7 und das Siphon-Untergehäuse 1 abgeflacht sind, lasst sich der erfindungsgemässe Mehrzweck-Siphon 100 ebenfalls bündig an der Anschlusswand 37 anordnen. 20 [0052] Unter der alleinigen Verwendung der ersten Aufnahmeöffnung 12a und unter Weglassen des trichterförmigen Montageringes 10, des zweiten Dichtringes 11, des Siebes 25 und des Deckels 9 ist der ansonsten identische Mehrzweck-Siphon 100 25 nun in seinem zweiter Anwendungsfall, dieses Mal nicht mit der Duschwanne 13 aus der Fig. la, sondern mit der Ablaufrinne 36. Ein Ablauf-Stutzen 38 der Ablaufrinne 36 ist hierbei in die Bohrung 19 bzw. den ersten Dichtring 20 eingesetzt.
Abfliessendes Duschwasser 22a fliesst direkt durch die erste 30 Aufnahmeöffnung 12a in den Siphon 100.
[0053] Optional kann die Ablaufrinne 36 einen Montagering 39 aufweisen, in den Schrauben 16a und 16b einsetzbar sind, die beispielsweise in den Innengewinde-Bohrungen 17 und 17a 35 verschraubbar sind. Die Schrauben 16a und 16b und die entsprechenden Innengewinde-Bohrungen 17 und 17a sind für diesen 01/03 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 3845] g|Q24
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31-SEP-2010 00:0? From:PRTENTBUERQ REB 8, PR +41 41 759 0Ξ 61 GA 0025G AT 100830 19
Anwendungsfall des Mehrzweck-Siphons 100 vorzugsweise gegenüberliegend angeordnet, als ein Paar oder auch zwei. Γ0054] In der Fig. lc ist erneut schematisch und läng3 5 geschnitten eine zweite Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons 100a mit einem Siphongehäuse 200a dargestellt, und zwar in dem Anwendungsfall mit einer Duschwanne 13a bzw. einer Abflussöffnung 14a der Duschwanne 13a, die erneut mit einer Dichtlippe 15a eines 10 Dichtringes lla gefasst ist. Dieses Mal jedoch ist ein
Montagering zum Verbinden der Duschwanne 13a mit einer zweiten Aufnahmeöffnung 12d des Siphons 100a lediglich ein planer Montagering 40. Abfliessendes Duschwasser 22b fliesst somit direkt, aber auch an den Innenflächen des Dichtringes lla in 15 eine erste Aufnahmeöffnung 12c bzw. Bohrung 19a, bei der ein
Dichtring der Einfachheit halber auch weggelassen werden kann.
[0055] Ansonsten umfasst der Siphon 100a ebenfalls ein Siphon-Untergehäuse la, mit einer ersten Kammer 8c mit einer 20 strömungsoptimierenden Erhebung 23a und einer zweiten Kammer 8d, die durch einen Steg 27a und eine Rippe 33a voneinander getrennt sind. Ein auf das Siphon-Untergehäuse la aufsetzbares Siphon-Obergehäuse 7a ist mit einer Innengewinde-Bohrung 17b ausgestattet, in die eine Schraube 16c einschraubbar ist. Auf 25 einen annähernd zylinderförmigen Schraubenkopf 31a der schraube 16c ist mittels einer Hülse 30a ein Deckel 9a aufsetzbar. Der Sitz des Deckels 9a wird zusätzlich zu den Hülsen 30a, die vorzugsweise dreifach an der Unterseite des Deckels 9a angeordnet sind, von Abstandsfüssen 34a, vorzugsweise auch 30 dreifach, unterstützt. Ebenfalls an den annähernd zylinderförmigen Schraubenköpfen 31a ist mittels einer Haltelasche 35a ein Sieb 25a mit einem Griff 26a angeordnet.
[0056] Das Siphon-Untergehäuse la des Siphons 100a bildet 35 wie gehabt einen Abfluss-Stutzen 2a aus, der in ein Kugelgelenk 3a übergeht. Das Kugelgelenk 3a weist eine Nut 28a auf, in die 01/08 2010 MI 00:02 [SE/EM MR 3845] 0025 31_SEp_E010 00:0? From:PRTENTBUERD REB & Pft +41 41 759 0Ξ 61 T ο:00431534Ξ4535
Page :26^49 »« f« · · ···* · ·* • ·« ·« · · * · « · · I · * · * * · • «· I ·* * ·#*·* · i i * · l · # * · GA 0025G AT 100830 20 ein O-Ring 29a eingesetzt ist, sodass eine Kugelkalotte 6a auch bei Schwenkbewegungen bis an einen Anschlag 5a dicht bleibt- ln einem annähernd 45-grädigen Winkel ist an das Kugelgelenk 3a ein weiteres Kugelgelenk 3b angeschlossen, ebenfalls mit einer Nut 5 28b, einem Q-Ring 29b und einer Kugelkalotte 6b, die bis an einen Anschlag 5b schwenkbar ist. Durch die beiden Kugelgelenke 3a und 3b ist für ein Abflussrohr 4a ein weiter Schwenkradius und gute Anschlussmöglichkeiten an die Kanalisation realisiert. 10 [0057] In der Fig. Id ist eine dritte Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons 100b mit einem Siphongehäuse 200b ebenfalls schematisch und längs geschnitten dargestellt, die sich von der ersten Ausgestaltungsvariante eines erfindungsgemässen Siphons 100 aus der Fig. la nicht 15 unterscheidet und somit die gleichen Bezugs Zeichen für ihre
Einzelteile verwendet. Lediglich ein Siphon-Untergehäuse lb ist insofern anders ausgestaltet, als dass ein Abfluss-Stutzen 2b annähernd senkrecht angeordnet ist und in ein Kugelgelenk 3c übergeht. Mit einer Kugelkalotte 6c ist ein Abflussrohr 4b 20 angeordnet, dieses Mal ohne einen dichtenden O-Ring.
[0058] Der besseren Verständlichkeit des erfindungsgemässen Mehrzweck-Siphons 100 aus den Figuren 1 und la halber, aber auch der anderen Ausgestaltungsvarianten aus den Figuren lb-ld, 25 zeigen die folgenden Figuren 2-8 die erfindungsgemässen
Einzelteile dieses Mehrzweck-Siphons 100 in vergrösserter und separater Form.
[0059] Die Fig. 2 zeigt eine schematische und 30 perspektivische Darstellung des erfindungsgemässen Siphon-
Untergehäuses 1, das sich erfindungsgemäss durch die relativ kleine Grundfläche G und den Hohlraum H zwischen der ersten Kammer 8a und der zweiten Kammer 8b aus zeichnet. Die Innenflächen der Kammern 8a und 8b und auch die Oberkante des 35 Steges 27 sind zugunsten eines guten Strömungsverhaltens des abfliessenden Duschwassers abgerundet. Darüber hinaus können 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM HR 9845] @026 31-ΞΕΡ-Ξ010 00:0? F r om:PATENTBUERO REB 8, PO +41 41 753 0£ 61
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Pase:27^49 ·* · * « ·««·« · · ·**»»* ♦ · * · • · « · * i * * -r * · · * GA 0025G AT 100830 21 diese Flächen obarflächenbehandelt sein.
[0060] Die Fig. 2 2eigt des Weiteren an der Innenfläche dar ersten Kammer 8a eine Nase 58, die dem Zweck dient, beim 5 Einführen des Stutzens 21 des Siphon-Obergehäuses 7 [siehe Fig. la), oder beim Einführen eines Abfluss-Stutzens 38 einer Ablaufrinne 36 (siehe Fig. lb), oder beim Einfuhren eines Einsatzes gemäss Absatz [0033] der Siphonierungs-Abstand L nicht überschritten wird. Die Nase 58 kann zum gleichen Zweck 10 alternativ auch an dem Stutzen 21 (siehe Fig. 3) angeordnet sein.
[0061] Die Fig. 3 zeigt, ebenfalls in einer schematischen und perspektivischen Darstellung, das Siphon-Obergehäuse 7. Die 15 erste Aufnahmeöffnung 12a für die Aufnahme eines Abflussstutzens einer Ablaufrinne ist durch die Bohrung 19 gebildet, die im Inneren eine Nut 42 für den Sit2 des ersten Dichtringes aufweist. Des Weiteren weist das Siphon-Obergehäuse 7 die Innengewinde-Bohrung 17 und weitere, jetzt sichtbare, 20 Innengewinde-Bohrungen 17c und 17d auf, sowie eine Abflachung 41 von einem Aussendurchmesser 0.
[0062] Für die Ausbildung der erfindungsgemässen zweiten Aufnahmeöffnung ist ein ringförmiger Aufsatz oder kreisförmiger 25 Flansch 43 auf dem Siphon-Obergehäuse 7 angeordnet oder einstückig ausgeformt. Dieser kreisförmige Flansch 43 weist eine konzentrische Dichtfläche 44 und einen Kragen 4-5 auf, in den der zweite Dichtring einsetzbar ist. Die Bohrung 19 bzw. die erste Aufnahmeöffnung 12a hat ein Zentrum Za und der kreisförmige 30 Flansch 43 bzw. die zweite Aufnahmeöffnung 12b ein Zentrum Z2, die durch eine Dezentrizität D voneinander beabstandet sind.
[0063] In der Fig. 4 ist der erste Dichtring 20 schematisch und perspektivisch dargestellt, der die erste Aufnahmeöffnung 35 12a bildet, wenn er in der Bohrung 19 des Siphon-Obergehäuses 7 eingesetzt ist. Dieser erste Dichtring 20 weist innen ein sich 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM HR 9645] ®027 31_SEP_2010 00:07 FrorruPATENTBUERO REB & PA +41 41 759 02 61
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Paee :28--49 GA 0025G AT 100830 22 nach unten verjüngende konische Dichtfläche 46 uns aussen eine Kragen 47 auf. Mit dem Letzteren wird der erste Dichtring 20 in die Nut 42 der Bohrung 19 des Siphon-Obergehäuses 7 eingesetzt. 5 [0064] Die Fig. 5 zeigt schematisch und perspektivisch den zweiten Dichtring 11 mit seiner Dichtlippe 15, die annähernd waagerecht absteht, in einer bevorzugten Form jedoch auch schräg ansteigend angeordnet sein kann. Der zweite Dichtring 11 bildet die zweite Aufnahmeöffnung 12b des Mehrzweck-Siphons 100 und 10 fasst mittels des trichterförmigen Montageringes 10 oder des planen Montageringes 40 die Abflussöffnung der Duschwanne 13.
Der zweite Dichtring 11 hat innen eine vorzugsweise ebenfalls sich nach unten verjüngende konische Dichtfläche 48 und unterhalb der Dichtlippe 15 Rillen 49 für eine optimierte 15 Dichtigkeit. In der dargestellten Draufsicht nicht sichtbar (siehe jedoch Figuren la, lc und Id) und demzufolge nur angedeutet, befindet sich an der Unterseite des zweiten Dichtringes 11 eine Nut 50, mit der er an dem Kragen 45 des kreisförmigen Flansches 43 des Siphon-Obergehäuses 7 befestigt 20 wird.
[0065] In der Fig. 6 ist der erfindungsgemässe trichterförmige Montagering 10 schematisch und perspektivisch dargestellt, der im Wesentlichen einen oberen Ring 51 und den 25 Rohrstut2en 18 umfasst, die mittels einer konischen
Verbindungsfläche 54 miteinander verbunden sind. Entsprechend der Dezentri2ität D aus der Fig. 3, sind auch der obere Ring 51 und der Rohrstutzen dezentrisch zueinander angeordnet. Der obere Ring 51 weist zur Verstärkung, aber auch zur 30 Oberflächenvergrösserung für besseren Halt und bessere
Dichtigkeit Vertiefungen bzw. Rillen 52 auf. Des Weiteren weist der obere Ring 51 Bohrungen 53a-53c für die Schrauben 16 auf, die in ihrer Anordnung den Innengewinde-Bohrungen 17, 17c und 17d aus der Fig. 3 entsprechen. 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] 0028 35 31-SEP-£010 00:08 From:PATENTBUERO REB & PA +41 41 759 0£ 61
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Pa9e:£9''49 GA_0025G_AT_100830 23 [0066] Die Fig. 7 zeigt schematisch und perspektivisch das Sieb 25 mit dem Griff 26. Die Haltelasche 35, sowie weitere Haltelaschen 35b und 35c weisen jeweils Bohrungen 55a-S5c auf, mit denen das Sieb 25 auf die annähernd zylinderförmigen 5 Schraubenköpfe 31 der Schrauben 16 aufsetzbar ist, siehe Fig. la.
[0067] ln der Fig. 8 ist der erfindungsgemasse Deckel 9 schematisch von unten dargestellt. Der Deckel 9 weist die in der 10 Fig. la bereits beschriebene Hülse 30 sowie den ebenfalls dort bereits beschriebenen Abstandsfuss 34, sowie weitere Hülsen 30b und 30c und weitere Abstandsfüsse 34b und 34c auf. Die Hülsen 30, 30b und 30c können optional Schlitze 56 aufweisen. Annähernd mittig sind zwei Belüftungsöffnungen 57a und 57b in dem Deckel 9 1$ angeordnet.
01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] 0029 31_SEP_£010 00:08 F r o rm: PRTENTBUERO REB & PFl +41 41 759 0Ξ 61
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Bezugs zeichenliste 5 10 15 20 25 30 1, la, lb - Siphon-Untergehäuse 2, 2a, 2b - Abfluss-Stutzen 3, 3a-3c - Kugelgelenk 4, 4θ, 4b - Abflussrohr 5, 5a-5d - Anschlag 6, 6a-6c - Kugelkalotte 7, 7a - Siphon-Obergehäuse 8a, 8c - erste Kammer von 1 8b, 8d - zweite Kammer von 1 9, 9a - Deckel 10 - trichterförmiger Montagering 11, 11a - zweiter Dichtring, zweite Dichtung 12a, 12c - erste Aufnahmeöffnung von 100 12b, 12d - zweite Aufnahmeöffnung von 100 13, 13a - Duschwanne 14, 14a - Abflussöffnung von 13 15, 15a - kreisförmige Dichtlippe 16, 16a-16c - Schraube 17, I7a-17d - Innengewinde-Bohrung 18 - Rohrstutzen 19, 19a - Bohrung in 7 20 - erster Dichtring, erste Dichtung 21, 21a - Stutzen 22, 22a, 22b - abfliessendes Duschwasser 23, 23a - strömungsoptimierende Erhebung 24 - Zwischenraum 25, 25a - Sieb 26, 26a - Griff 27, 27a - Steg 28, 28a, 28b - Nut 29, 29a, 29b - O-Ring 30, 30a-30c - Hülse 31, 31a - annähernd zylinderförmiger Schraubenkopf 32 - O-Ring 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] 1030 35 01-SEP-E010 00:08 From:PATENTBUERO REB & FA +41 41 759 02 61
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Pa :31^49 « · GA 0025G AT 100830 25 5 10 15 20 25 33, 33a - Rippe 34, 34a-34c - Abstandsfuss 35, 35a-35c - Haltelasche 36 - Ablaufrinne 37 - Anschlusswand 38 - Abfluss-Stutzen von 36 39 - Montagering an 36 40 - planer Montagering 41 - Abflachung 42 - Nut 43 — kreisförmiger Flansch, ringförmiger Aufsatz 44 - Dichtfläche 45 - Kragen 46 - konische Dichtfläche 47 - Kragen 48 - konische Dichtfläche 49 - Rille, Vertiefung 50 - Nut 51 - oberer Ring von 10 52 - Rille, Vertiefung 53a-53c - Bohrung 54 - konische Verbindungs fläche 55a-55c - Bohrung 56 - Schlitz 57a, 57b - Belüftungsöffnung 58 — Nase 100, 100a, 100b - Mehrzweck-Siphon 200, 200a, 200b - Siphongehäuse 30 D - Dezentrizität G - Grundfläche von 1 H - Hohlraum L - definierte Länge des Stutzens 21, Siphonierungs-Abstand 35 0 - Aussendurchmesser Ζχ - Zentrum von 19 bzw. 12a, 12c 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] @031 01-SEP-2010 00:08 From:PPTENTBUERO REB 8, PP +41 41 759 02 61
To :0043153424535
Page-.32^49 GA 0025G AT 100830 26 Z2 - Zentrum von 43 bzw. 12b, I2d
01/03 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] @032
Claims (18)
- 31-ΞΕΡ-2010 00'-08 Fr om: PATENTBUERO REB & PA +41 41 759 0Ξ 61 To: 0043153424535 Paae:33^49• * t · · • ft • « * ♦ * »V * * ·« * » > » GA 002SG AT 100830 * · ft 27 10 15 20 25 30 Ansprüche 1. Siphon {100, 100a, 100b) mit einem Siphongehäuse (200, 200a, 200b) mit mindestens einer ersten Kammer (8a, 3c) und mindestens einer zweiten Kammer (8b, 8d) , dadurch gekennzeichnet, dass das Siphongehäuse (200, 200a, 200b) mindestens eine erste Aufnahmeöffnung (12a, 12c) für die Verbindung mit einem Abfluss-Stutzen (38) einer Ablaufrinne (36) und mindestens eine zweite Aufnahmeöffnung (12b, 12d) für die Verbindung mit einer Abflussöffnung (14, 14a) einer Duschwanne (13, 13a) aufweist.
- 2. Siphon (100, 100a, 100b) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Siphongehäuse (200, 200a, 200b) ein Siphon-Untergehäuse (1, la, lb) und ein darauf formschlüssig passendes und abnehmbares Siphon-Obergehäuse (7, 7a) umfasst, wobei das Siphon-Untergehäuse (1, la, lb) Zwischen der ersten Kammer (8a, 8c) und der zweiten Kammer (Bb, 8d) einen Hohlraum (H) bildenden Steg (27, 27a) mit schrägen Flanken aufweist.
- 3. Siphon (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Kammer (8a, 8c) ein grösseres Volumen als die zweite Kammer (8b, 3d) und eine tiefer angeordnete Grundfläche (G) aufweist.
- 4. Siphon (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens das Siphongehäuse (200, 200a, 200b) aussen mit einem schalldämmenden Material ausgekleidet ist,
- 5. Siphon (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Siphongehäuse (200, 200a, 200b) eine seitliche Abflachung (41) eines Aussendurchmessers (0) aufweist,
- 6. Siphon (100, 100a) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Siphongehäuse (200, 200a) einen 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] 0033 Το :004315342453531-SEP-2010 00:0S From:PBTENTBUERD REB & PP) +41 41 759 02 S1 * » ·» ·· *»··· Paee:34'49 GA 0025G AT 10083028 seitlich oder annähernd senkrecht angeordneten Abfluss-Stutzen <2, 2a, 2b) mit mindestens einem Kugelgelenk (3, 3a, 3b, 3c) aufweist, wobei an dem Kugelgelenk (3, 3a, 3b, 3c) ein Abflussrohr (4, 4a, 4b) mittels einer Kugelkalotte (6, 6a, 6b, 5 6c) schwenkbar angeordnet ist.
- 7. Siphon (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass im montierten Zustand ein Stutzen (21, 21a) des Siphon-Obergehäuses (7, 7a) mit einer 10 definierten Länge (L) in die erste Kammer (8a, 8c) hineinragt.
- 8. Siphon (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die erste Aufnahmeöffnung (12a, 12c) eine erste Dichtung (20) mit 15 mindestens einer sich verjüngenden konischen Dichtfläche (46) aufweist.
- 9. Siphon (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Abfluss-Stutzen (38) 20 der Ablaufrinne (36) oder die Abflussöffnung (14, 14a) einer Duschwanne (13, 13a) mittels eines Montageringes (39, 40) und Schrauben (16, 16a-16c) in Innengewinde-Bohrungen (17, 17a-17d) des Siphon-Obergehäuses (7, 7a) verschraubbar ist.
- 10. Siphon (100, 100b) nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Montagering (10) trichterförmig ausgestaltet ist und im montierten Zustand des Siphons (100, 100b) ein Rohrstutzen (18) des trichterförmigen Montageringes (10) in der ersten Aufnahmeöffnung (12a, 12c) angeordnet ist. 30
- 11. Siphon (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Siphongehäuse (200, 200a, 200b) höhenverstellbare Stützen aufweist.
- 12. Siphon (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite 01/08 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] @03431-SEP-£010 00:0S Fron:PATENTBUERO REB & PA +41 41 759 0E 61 To:00431534Ξ4535 Pa9e:35^49 GA 0025G AT 100830 29 Aufnahmeöffnung (12b, 12b) eine Dichtung (11, 11a) umfasst, die mittels einer Nut (50) auf einen Kragen (45) eines kreisförmigen Flansches (43) des Siphon-Obergehäuses (7, 7a) anordenbar ist.
- 13. Siphon (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zentrum (Z2) der ersten Aufnahmeöffnung (12a, 12b) und ein Zentrum (Z2) der zweiten Aufnahmeöffnung (12c, 12d) durch eine Dezentrizität (D) voneinander beabstandet sind. 10
- 14. Siphon (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9-13, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrauben (16, 16a-16c) je einen annähernd zylinderförmigen Schraubenkopf (31, 31a) aufweisen, auf die mittels Haltelaschen (35, 35a-35c) ein 15 Sieb (25, 25a) aufsetzbar ist.
- 15. Siphon (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche 9-14, dadurch gekennzeichnet, dass auf die Schrauben (16, I6a-16c) mittels Hülsen (30, 30a-30c) ein Deckel (9, 9a) 20 aufsetzbar ist und dass die Hülsen (30, 30a-3Oc) schlitze (56) aufweisen,
- 16. Siphon (100, 100a, 100b) nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (9, 9a) Abstandsfüsse (34, 34a- 25 34c) aufweist.
- 17. Verfahren zur Montage eines Siphons (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche beim Verbinden eines Abflussstutzens (38) einer Ablaufrinne (36), dadurch gekennzeichnet, 30 dass folgende Verfahrensschritte ausgefühct werden: a) - Anschliessen eines Abflussrohres (4, 4a, 4b) eines Siphongehäuses (200, 200a, 200b) an eine Abflussleitung eines Gebäudes; b) - Setzen und Positionieren des Siphongehäuses (200, 200a, 35 200b); c) - Einsetzen einer ersten Dichtung (20) in eine erste 01/03 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 3845] @03531-SEP-2010 00:08 Fr om:PflTENTBUERD REB 8. Pfl +41 41 759 02 61 To:0043153424535 Pase :36--49 ·« ♦ · * * ··» · * *··*·· t * # • · · · t i * «·»·»* GA 0025G AT 100830 t I *« «· t * · 30 Aufnahmeöffnung (12a, 12c) des Siphons (100, 100a, 100b); d) - Einsetzen des Abfluss-Stutzens (38) der Ablaufrinne (36) in die erste Aufnahmeöffnung (12a, 12c).
- 18. Verfahren zur Montage eines Siphons (100, 100a, 100b) nach einem der vorhergehenden Ansprüche beim Verbinden einer Abflussöffnung (14, 14a) einer Duschwanne (13, 13a), dadurch gekennzeichnet, dass folgende Verfahrensschritte ausgeführt werden: 10 a') - Anschliessen eines Abflussrohres (4, 4a, 4b) eines Siphongehäuses (200, 200a, 200b) an eine Abflussleitung eines Gebäudes,- b') - Setzen und Positionieren des Siphongehäuses (200, 200a, 200b); 15 c') - Einsetzen einer ersten Dichtung (20) in eine erste Aufnahmeöffnung (12a, 12c) des Siphons (100, 100a, 100b); d') - Aufsetzen einer zweiten Dichtung (11, 11a) auf einen kreisförmigen Flansch (43) des Siphon-Obergehäuses (7, 7a); e') - Einfügen einer Dichtlippe (15, 15a) der zweiten Dichtung 20 (11, 11a) in die Abflussöffnung (14, 14a) der Duschwanne (13, 13a) ; f') - Fassen der Dichtlippe (15, 15a) durch Einsetzen eines trichterförmigen Montageringes (10) in die Abflussöffnung (14, 14a) der Duschwanne (13, 13a) und in die erste Aufnahmeöffnung 25 (12a, 12c); g') - Verschrauben des trichterförmigen Montageringes (10) an dem Siphon-Obergehäuse {7, 7a) mittels Schrauben (16, I6a-16c) mit einem annähernd zylinderförmigen Schraubenkopf (31, 31a); h') - Aufsetzen eines Siebes (25, 25a) mit Haltelaschen (35, 30 3Sa-3Sc) auf die annähernd zylinderförmigen Schraubenköpfe (31, 31a) ; i') - Aufsetzen eines Deckels (9, 9a) mit Hülsen (30, 30a-30c) auf die annähernd zylinderförmigen Schraubenköpfe (31, 31a) . 01/09 2010 MI 00:02 [SE/EM NR 9845] @036
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| AT (1) | AT510347A2 (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP2669441A1 (de) | 2012-05-28 | 2013-12-04 | Urs Gassmann | Siphon mit integrierter Reinigungsfunktion |
| EP2995730A1 (de) * | 2014-09-10 | 2016-03-16 | Geberit International AG | Bodenablauf mit Einlauftrichter |
| CN111561625A (zh) * | 2020-06-09 | 2020-08-21 | 东风汽车股份有限公司 | 一种复合密封螺纹弯管接头及其装配工艺 |
| DE202024001250U1 (de) | 2024-07-01 | 2024-07-30 | Manuel Simone | Universalsiphon der, für jede räumliche orientierte Fließrichtung einer Wasserleitung, frei positionierbar ist und zur Entleerung aufklappbar |
-
2010
- 2010-09-01 AT AT80152011A patent/AT510347A2/de not_active Application Discontinuation
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| DE202024001250U1 (de) | 2024-07-01 | 2024-07-30 | Manuel Simone | Universalsiphon der, für jede räumliche orientierte Fließrichtung einer Wasserleitung, frei positionierbar ist und zur Entleerung aufklappbar |
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