AT510567A4 - Fundamentstein - Google Patents

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AT510567A4
AT510567A4 AT18302010A AT18302010A AT510567A4 AT 510567 A4 AT510567 A4 AT 510567A4 AT 18302010 A AT18302010 A AT 18302010A AT 18302010 A AT18302010 A AT 18302010A AT 510567 A4 AT510567 A4 AT 510567A4
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Rudolf Ing Bauer
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Tiba Austria Gmbh
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Abstract

Bei einem Fundamentstein (1) mit einer Aufnahme (2) zum bereichsweisen Aufnehmen einer kreiszylindrischen Stange (6), wobei die Aufnahme (2) eine Öffnung (21) zum Einführen der kreiszylindrischen Stange (6) in die Aufnahme (2) aufweist, und wobei die Öffnung (21) im Bereich eines Kopfendes (11) des Fundamentsteins (1) angeordnet ist, wird, um unbefugtes oder unbeabsichtigtes Verdrehen der Stange (6) des Schildes relativ zum Fundamentstein (1) zu verhindern und um den Fundamentstein (1) dennoch einfach, mit wenigen Arbeitsschritten und kostengünstig herstellen zu können, vorgeschlagen, dass an einem der Öffnung (21) gegenüberliegenden Ende (22) der Aufnahme (2) eine Verdrehsicherung (3) zum Verhinderndes Verdrehens einer in die Aufnahme (2) eingeschobenen kreiszylindrischen Stange (6) um eine Längsachse (20) der Aufnahme (2) ausgebildet ist.

Description

1 31792/gg
Die Erfindung betrifft einen Fundamentstein gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Der Fundamentstein ist - vergleichbar mit herkömmlichen Fundamentsteinen -zum Eingraben in den Boden eines Straßenrandes und zum Halten einer kreiszylindrischen Stange eines straßenrandseitigen Schildes vorgesehen. Die kreiszylindrische Stange kann aus Vollmaterial ausgebildet oder hohl sein, wobei in letzterem Fall die Stange als Rohr bezeichnet werden kann.
Am Straßenrand positionierte Schilder können insbesondere Verkehrszeichen, Verkehrsschilder, Hinweisschilder, Warnzeichen, Wegweiser, Werbeschilder und -tafeln sein, welche an der Stange montiert sind. Wichtig bei diesen Schildern ist die lagefeste und vor allem die verdrehfeste Positionierung der vom Fundamentstein gehaltenen Stange. In diesem Sinn ist der Fundamentstein zum Halten wenigstens eines Schildes, bevorzugt wenigstens eines Verkehrsschildes, ausgebildet und kann somit auch als Verkehrsschild-Fundamentstein bezeichnet werden.
Herkömmlicherweise kann die kreiszylindrische Stange zur lagefesten und verdrehfesten Positionierung mittels Fixiermitteln fixiert werden, beispielsweise mittels Schrauben oder Klemmen. Nachteilig dabei ist, dass die Montage der Fixiermittel, insbesondere am Fundamentstein, oftmals aufwendig ist und dass der Fundamentstein oftmals nach dessen Fertigung zur Anbringung der Fixiermittel nachzubearbeiten ist. Ebenso kann die Wirkung der Fixiermittel mit der Zeit nachlassen, sodass die kreiszylindrische Stange insbesondere um deren Längsachse verdreht werden kann. Nachteilig daran ist, dass das jeweilige Schild von der Straße aus kaum abgelesen werden kann, bzw. dass Wegweiser in die falsche Richtung zeigen.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fundamentstein anzugeben, welcher einfach, mit wenigen Arbeitsschritten, im Wesentlichen ohne weitere
Nachbearbeitungsschritte und kostengünstig herstellbar ist und welcher dauerhaft eine hochwertige Lagefixierung und Verdrehsicherung einer in den Fundamentstein eingesetzten kreiszylindrischen Stange gewährleisten kann.
Erfindungsgemäß wird dies durch die Merkmale des Patentanspruches 1 erreicht 2
Durch die Verdrehsicherung ergibt sich der Vorteil, dass eine kreiszylindrische Stange, welche insbesondere ein eine Verdrehhinderung aufweisendes Stangenende zum Zusammenwirken mit der Verdrehsicherung aufweisen kann, von oben und mit dem Stangenende voran in die Aufnahme eingeschoben werden kann. Beim Kontakt der Verdrehsicherung mit der Verdrehhinderung kann sich die kreiszylindrische Stange verdrehsichem, insbesondere im Wesentlichen selbsttätig verdrehsichem. Vorteilhaft dabei ist die besonders einfache und zuverlässige Herstellbarkeit der Verdrehsicherung bei der Montage der Stange im Fundamentstein: Ein Handwerker kann die, insbesondere weitest möglich in den Fundamentstein eingeschobene, Stange solange verdrehen bis das Weiterdrehen der Stange nicht mehr möglich ist und die Stange im Fundamentstein verdrehgesichert angeordnet ist Die Verdrehhinderung kann insbesondere im Wesentlichen als Gegenstück zur Verdrehsicherung ausgebildet sein.
In besonders vorteilhafter Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Verdrehsicherung eine Schrägfläche zum Verhindern des Verdrehens, zur Festlegung der Tiefe der Aufnahme und zum Hinfuhren der kreiszylindrischen Stange zu deren Gebrauchslage umfasst. In vorteilhafter Weise kann dabei die Stange hin zu deren Gebrauchslage geführt werden und sich in deren Gebrauchslage zwingend selbsttätig verdrehfixieren, wozu die Verdrehhinderung im Wesentlichen als Abschrägung des Stangenendes ausgebildet sein kann. Vorteilhaft dabei ist auch, dass diese Abschrägung des Stangenendes besonders einfach herstellbar ist. Vorteilhaft dabei ist weiters, dass ein Verdrehen der kreiszylindrischen Stange lediglich mittels Anhebens dieser möglich ist, wozu jedoch zumindest die Eigengewichte der Stange und des an der Stange montierten Schildes zu überwinden sind. Zum Anheben der Stange kann zusätzlich zu deren Eigengewicht auch eine Klemmkraft zwischen Fundamentstein und Stange zu überwinden sein. Vorteilhaft dabei ist, dass die Montage der Stange besonders einfach ist, da diese nach dem erfolgten Einschieben bereits verdrehsicher angeordnet ist.
Weiterer besonderer Vorteil der derartigen Schrägfläche ist, dass Stangen und Rohre unterschiedlicher Durchmesser gleichermaßen verdrehsicher in der Ausnehmung mit einem vorbestimmbaren Durchmesser angeordnet werden können. Dabei kann die Schrägfläche gewährleisten, dass die Stange solange an der Schrägfläche nach unten abgleitet, bis die Stange an der Seitenfläche der Aufnahme anliegt, wobei die Schrägfläche auch die Führung der Stange übernimmt. Vorteilhaft dabei ist, dass die Aufnahme des Fundamentsteins einen Standarddurchmesser, insbesondere für Stangen mit großem 3
Durchmesser, aufweisen kann und Fundamentstein dennoch auch für Stangen mit deutlich geringerem Durchmesser geeignet ist. Vorteilhaft dabei ist, dass der Fundamentstein für verschiedenste Stangen und Rohrdurchmesser gleichermaßen geeignet ist und derart die Variantenzahl des Fundamentsteins verringert werden kann, womit zur Herstellung des Fundamentsteins weniger Werkzeuge, weniger Platzbedarf in einer Fertigungshalle und weniger Lagerfläche von Nöten sind. Vorteilhaft dabei ist, dass die Herstellung des Fundamentsteins besonders umweltfreundlich und besonders kostengünstig erfolgen kann.
Auch kann die Nachbearbeitung des Fundamentsteines im Wesentlichen entfallen, da keine weiteren Lagefixiermittel, insbesondere keine Schrauben und Klemmen, am Fundamentstein anzubringen sind.
Die Erfindung betrifft auch einen Fundamentstein gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 10.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Fundamentstein anzugeben, welcher einfach, mit wenigen Arbeitsschritten, im Wesentlichen ohne weitere Nachbearbeitungsschritte und kostengünstig herstellbar ist, welcher einfach, zügig und kostengünstig am Straßenrand platziert und relativ zum Untergrund lagefixiert werden kann und welcher dauerhaft eine hochwertige Lagefixierung und Verdrehsicherung einer in den Fundamentstein eingesetzten kreiszylindrischen Stange gewährleisten kann.
Erfindungsgemäß wird das durch die Merkmale des Patentanspruches 10 gelöst.
Vorteilhaft dabei ist, dass der Fundamentstein besonders exakt auf einer Bodenfläche eines Bodenaushubs positioniert werden kann und besonders dauerhaft neben dem Straßenrand eingebettet werden kann. Vorteilhaft dabei ist, dass aufgrund der Sockelverbreiterung sowohl fiir ein Ausziehen des Fundamentsteins aus dem Untergrund, insbesondere aus dem Boden, als auch für ein Verdrehen des Fundamentsteins relativ zur Umgebung, insbesondere zur Straße, besonders hohe Kräfte nötig sind. Dies kann insbesondere bei einer lockeren BodenbeschafFenheit besonders vorteilhaft sein. Vorteilhaft dabei ist, dass die relativ zum Fundamentstein läge- und verdrehfixierte Stange nunmehr auch, insbesondere auch bei einer lockeren Bodenbeschaffenheit, zum Boden und zur benachbarten Straße läge- und verdrehfixiert angeordnet sein kann.
Die Erfindung betrifft auch eine Schildanordnung gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches 15, bei welcher ein eine Verdrehhinderung aufweisendes Stangenende der Stange bereichsweise in der Aufnahme des vorstehend beschriebenen Fundamentsteins 4 angeordnet ist, und bei welcher die Verdrehhinderung und die Verdrehsicherung des Fundamentsteins einander kontaktieren.
Die Unteransprüche, welche ebenso wie die Patentansprüche 1, 10 und 15 gleichzeitig einen Teil der Beschreibung bilden, betreffen weitere vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung.
Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen lediglich bevorzugte AusfÜhrungsformen beispielhaft dargestellt sind, näher beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 einen Fundamentstein einer besonders bevorzugten ersten
Ausführungsform geschnitten in Seitenansicht;
Fig. 2 den Fundamentstein gemäß Fig. 1 in Aufsicht; und
Fig. 3 geschnitten in Seitenansicht eine besonders bevorzugte erste Ausbildung einer Schildanordnung mit dem Fundamentstein gemäß Fig. 1.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine erste Ausführungsform eines Fundamentsteins 1 mit einer Aufnahme 2 zum bereichsweisen Aufnehmen einer kreiszylindrischen Stange 6, wobei die Aufnahme 2 eine Öffnung 21 zum Einfuhren der kreiszylindrischen Stange 6 in die Aufnahme 2 aufweist, und wobei die Öffnung 21 im Bereich eines Kopfendes 11 des Fundamentsteins 1 angeordnet ist. Um unbefugtes oder unbeabsichtigtes Verdrehen der Stange 6 relativ zum Fundamentstein 1 zu verhindern und um den Fundamentstein dennoch einfach, mit wenigen Arbeitsschritten und kostengünstig herstellen zu können, wird vorgeschlagen, dass an einem der Öffnung 21 gegenüberliegenden Ende 22 der Aufnahme 2 eine Verdrehsicherung 3 zum Verhindern des Verdrehens einer in die Aufnahme 2 eingeschobenen kreiszylindrischen Stange 6 um eine Längsachse 20 der Aufnahme 2 ausgebildet ist.
Fig. 1 zeigt eine geschnittene Seitenansicht des Fundamentsteins 1, wobei die Längsachse 20 der Aufnahme 2 in der Ebene des Schnittes liegt. Fig. 2 zeigt die Aufsicht auf den Fundamentstein 1 gemäß Fig. 1.
Die kreiszylindrische Stange 6 kann - kurz - als Stange 6 bezeichnet werden, und kann aus Vollmaterial gebildet sein. Wenn die Stange 6 hohl ist, kann diese insbesondere als Rohr 9 bezeichnet werden. Das Material der Stange 6 bzw. des Rohres 9 kann insbesondere Holz, Kunststoff, Stahlbeton, Metall, Eisen und/oder Stahl sein. 5
Die Stange 6, das Rohr 9 bzw. die Aufnahme 2 sind kreiszylindrisch, wenn der Querschnitt durch die Stange 6, das Rohr 9 bzw. die Aufnahme 2 kreisförmig ist, also im Querschnitt dem Querschnitt eines geraden Zylinders entspricht. Der Querschnitt ist dabei der Schnitt normal auf die j eweilige Längsachse.
Die Verdrehsicherung 3 ist zum Wechselwirken mit einem Stangenende 61 der Stange 6 vorgesehen. Insbesondere kann die Verdrehsicherung 3 zum Wechselwirken mit einer Verdrehhinderung 8 der Stange 6 vorgesehen sein, welche Verdrehhinderung 8 von der Stange 6 umfasst sein kann und welche Verdrehhinderung 8 im Bereich des Stangenendes 61 ausgebildet sein kann.
In vorteilhafter Weiterbildung kann die Verdrehsicherung 3 einstückig mit einem Grundkörper 13 des Fundamentsteins 1 ausgebildet sein, also Teil des Grundkörpers 13 des Fundamentsteins 1 sein. Insbesondere kann die Verdrehsicherung 3 in diesem Zusammenhang aus demselben Material wie der Fundamentstein 1 ausgebildet sein.
In vorteilhafter Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Verdrehsicherung 3 als eigenständiges Bauelement vom Fundamentstein 1 umfasst ist. Insbesondere kann die Verdrehsicherung 3 in diesem Zusammenhang aus dem anderen Material wie der Fundamentstein 1 ausgebildet sein.
In vorteilhafter Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Verdrehsicherung 3 einen Anschlagbereich zur Festlegung der Tiefe der Aufnahme 2 umfasst. Derart kann die Verdrehsicherung 3 sowohl - als erste technische Wirkung - das Verdrehen der Stange 6 verhindern, als auch - als zweite technische Wirkung - die Einschubtiefe der Stange 6 in die Aufnahme festlegen. Vorteilhaft dabei ist, dass die Verdrehsicherung zwei technische Wirkungen bewirken kann.
Die Verdrehsicherung 3 kann in einer zweiten Ausführungsform absatzförmig ausgebildet sein. Die absatzförmige Verdrehsicherung 3 umfasst eine im Wesentlichen parallel zur Längsachse 20 angeordnete erste Fläche und eine im Wesentlichen normal zur Längsachse 20 angeordnete zweite Fläche. Vorteilhaft dabei ist, dass die erste Fläche zur Aufnahme von Drehmomenten der Stange 6, also von Momenten um die Längsachse der Stange 6, geeignet ist und dass die zweite Fläche einen Anschlagbereich zur Festlegung der Tiefe der Aufnahme 2 ausbilden kann. Die absatzförmige Verdrehsicherung 3 kann die beiden technischen Wirkungen besonders einfach gewährleisten.
Die Verdrehsicherung 3 kann in einer vorteilhaften Weiterbildung deren Absatzförmigkeit treppenförmig, also mehrere Absätze und somit Treppenstufen aufweisend, 6 ausgebildet sein. Vorteilhaft dabei ist, dass für kleine Durchmesser der Stange 6 eine erste Treppenstufe die Wirkung der absatzförmigen Verdrehsicherung 3 ausbilden kann und das für größere Durchmesser der Stange 6 eine zweite Treppenstufe die Wirkung der absatzförmigen Verdrehsicherung 3 ausbilden kann.
Die Verdrehsicherung 3 kann in einer dritten Ausführungsform rippenförmig ausgebildet sein und als Verdrehsicherungsrippe die Aufnahme durchragen. Die Verdrehsicherungsrippe weist dabei ebenfalls eine im Wesentlichen parallel zur Längsachse 20 angeordnete erste Fläche und eine im Wesentlichen normal zur Längsachse 20 angeordnete zweite Fläche auf. Die Verdrehsicherungsrippe kann mittels einer im Wesentlichen quer zur Längsachse 20 angeordneten Stahlstange ausgebildet sein.
Im Zusammenhang mit der absatzförmigen, der treppenförmigen und/oder der rippenformigen Verdrehsicherung 3 kann am Stangenende 61 eine stufenförmige oder eine nutförmige Verdrehhinderung 8 ausgebildet sein. Sobald die stufenförmige Verdrehhinderung 8 parallel zur ersten Fläche liegt, kann die Stange 6 ein Stück weiter in die Aufnahme 2 einfahren und die stufenförmige Verdrehhinderung 8 und die Verdrehsicherung 3 können um die Längsachse 20 gerichtete Drehmomente übertragen. Sobald die nutförmige Verdrehhinderung 8 parallel zur Verdrehsicherungsrippe liegt, kann diese Verdrehsicherungsrippe in der nutförmigen Verdrehhinderung 8 einrasten, die Stange 6 ein Stück weiter in die Aufnahme 2 einfahren und Verdrehhinderung 8 und Verdrehsicherungsrippe können um die Längsachse 20 gerichtete Drehmomente übertragen.
In besonders vorteilhafter Weise kann vorgesehen sein, dass die Verdrehsicherung 3 eine Schrägfläche 31 zum Verhindern des Verdrehens, zur Festlegung der Tiefe der Aufnahme 2 und zum Hinführen der kreiszylindrischen Stange 6 zu deren Gebrauchslage umfasst. Insbesondere kann - wie bei der besonders vorteilhaften ersten Ausführungsform des Fundamentsteins 1 dargestellt - vorgesehen sein, dass die Verdrehsicherung 3 im Wesentlichen als die Schrägfläche 31 ausgebildet ist.
Die Schrägfläche 31 kann in vorteilhafter Weise zum Wechselwirken mit einer zum Wechselwirken mit der Schrägfläche 31 ausgebildeten Verdrehhinderung 8 vorgesehen sein. Dazu kann die Verdrehhinderung 8 stufenförmig ausgebildet sind. Insbesondere kann die Verdrehhinderung 8 als Abschrägung 81 des Stangenendes 61 ausgebildet sein, womit die Verdrehhinderung 8 besonders einfach, beispielsweise durch schräges Abschneiden der Stange 6, ausgebildet werden kann. 7
Vorteilhaft dabei ist, dass die Schrägfläche 31 in Gebrauchslage des Fundamentsteins 1 schräg angeordnet ist, also weder parallel zu einer horizontalen Ebene noch zu einer vertikalen Ebene angeordnet ist. Vorteilhaft dabei ist, dass - in Gebrauchslage des Fundamentsteins 1 - die Verdrehsicherung 3 mit der Abschrägung 81 des Stangenendes 61 der Stange 6 derart kraftschlüssig wechselwirken kann, sodass bei auf Anschlag, also weitest möglich, eingeschobener Stange 6 diese selbsttätig gegen Verdrehung gesichert ist und sich nur verdrehen lässt, wenn die Stange 6 deutlich angehoben wird. Vorteilhaft dabei ist, dass der Fundamentstein 1 besonders einfach, in wenigen Arbeitsschritten und somit auch kostengünstig herstellbar ist. Besonders vorteilhaft dabei ist, dass ein und dieselbe Verdrehsicherung 3 auf Stangen 6 unterschiedlichen Durchmessers dennoch dieselbe Wirkung hat, indem die Stange 6 jeweils möglichst weit in der Aufnahme 2 nach unten gleitet. Vorteilhaft dabei ist, dass derselbe Durchmesser und dieselbe Geometrie der Aufnahme zur zuverlässigen Lagepositionierung und zur zuverlässigen Verdrehsicherung unterschiedlicher Stangendurchmesser und Rohrdurchmesser gleichermaßen geeignet sind. Vorteilhaft dabei ist insbesondere, dass die Schrägfläche 31 sowohl das Verhindern des Verdrehens, also auch die Festlegung der Tiefe der Aufnahme 2 also auch das Hinfuhren der kreiszylindrischen Stange 6 zu deren Gebrauchslage zuverlässig gewährleisten kann, womit die Schrägfläche 31 in vorteilhafter Weise drei technische Wirkungen bewirken kann.
In Gebrauchslage des Fundamentsteins 1 kann die Längsachse 20 der Aufhehmung 2 insbesondere im Wesentlichen vertikal, also vertikal im Sinne fachmännisch üblicher und zweckmäßiger Genauigkeit, insbesondere plus/minus 3°, angeordnet sein. Insbesondere kann die kreiszylindrische Stange 6 zur im Wesentlichen vertikalen Ausrichtung vorgesehen sein.
Insbesondere kann die Längsachse 20 der Aufhehmung 2 mit einer Fundamentsteinlängsachse 10 zusammenfatlen, wie dies in Fig. 1 bis dargestellt ist.
Das Ende 22 der Aufiiahme 2 ist in der Gebrauchslage des Fundamentsteins 1 zur Anordnung weiter unten als die Öffnung 21 der Aufnahme 2 vorgesehen. Dabei ist vorgesehen, dass die Stange 6 in den im Boden platzierten Fundamentstein 1 von oben in die Aufnahme 2, insbesondere so weit wie möglich, eingesetzt bzw. eingesteckt, wird. Das Einsetzen der Stange 6 kann insbesondere als aktives Einschieben oder insbesondere schwerkraftbewirkt im Wesentlichen selbsttätig erfolgen.
In vorteilhafter Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Schrägfläche 31 im Wesentlichen eben ausgebildet ist, und dass zwischen der Flächennormalen der 8
Schrägfläche 3 und der Längsachse 20 ein Winkel zwischen 20° und 70°, insbesondere zwischen 30° und 60°, bevorzugt in etwa 45°, eingeschlossen ist.
In etwa bezeichnet hiebei und im Zusammenhang mit anderen Winkeln einen wirkungsäquivalenten Bereich um den jeweilig explizit genannten Wert. Insbesondere kann in etwa plus/minus 5° um den jeweiligen Winkel bedeuten.
Bei der bevorzugten Ausbildung des Winkels von in etwa 45° zwischen der Flächennormalen der Verdrehsicherung 3 und der Längsachse 20 der Aufnahme 2 kann die Stange 6 am Stangenende 61 ebenso mit in etwa 45° abgeschnitten werden. Vorteilhaft dabei ist, dass genau ein Schnitt durch die Stange 6 sowohl eine Abschrägung 81 des Stangenendes 61 einer ersten Stange 6 auch eine Abschrägung 81 des Stangenendes 61 einer zweiten Stange 6 ausbildet. Vorteilhaft dabei ist, dass bei der Herstellung der Stangen 6 Abfall sowie die Anzahl an Arbeitsschritten minimiert werden können.
In besonders vorteilhafter Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass zwischen der Flächennormalen der Schrägfläche 31 und der Längsachse 20 der Aufnahme 2 ein Winkel kleiner oder gleich 45°, insbesondere in etwa um 30°, eingeschlossen ist. Dabei kann die Schrägfläche 31 zusätzlich auch das Stangenende 61 einklemmen, wobei das Stangenende 61 in Presspassung mit der Schrägfläche 31 versetzt werden kann. Vorteilhaft dabei ist, dass diese Presspassung ein Herausziehen der Stange 6 zusätzlich erschweren kann.
In diesem Zusammenhang kann insbesondere vorgesehen sein, dass die Verdrehsicherung 3 und/oder das Stangenende 61 eine hohe Oberflächenrauigkeit aufweisen, insbesondere rau ausgebildet sind. Insbesondere kann die Verdrehsicherung 3 eine strukturierte erste Oberfläche aufweisen, welche sich beim Einpressen der Stange 6 bereichsweise mit der Stange 6 verspreizen bzw. verkeilen kann. Insbesondere kann das Stangenende 61 eine strukturierte zweite Oberfläche aufweisen, welche sich beim Einpressen der Stange 6 bereichsweise mit der Verdrehsicherung 3 verspreizen bzw. verkeilen kann.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass die Verdrehsicherung 3 im Wesentlichen, also im Wesentlichen bis auf fertigungstechnische Oberflächenstrukturen der Verdrehsicherung 3, eben ausgebildet ist. Auch die Stange 6 kann besonders einfach eben abgeschnitten sein, womit einfach ein großflächiger Kontakt zwischen der Stange 6 und der Verdrehsicherung 3 gewährleistet werden kann, Auch die eben ausgebildete Verdrehsicherung 3 kann die hohe Oberflächenrauigkeit, insbesondere die strukturierte Oberfläche, aufweisen. 9
Die Aufnahme 2 kann insbesondere im Wesentlichen sacklochförmig ausgebildet sein und kann dabei als Sackloch bezeichnet werden. Da zum Aufhehmen von zylindrischen Stangen 6 vorgesehen kann die Aufnahme 2 im Wesentlichen einen kreiszylindrischen Querschnitt aufweisen. Vorteilhaft dabei ist, dass die Aufnahme 2 mit dem kreiszylindrischem Querschnitt üblicherweise einfacher, exakter und zuverlässiger herstellbar sind als Aufnahmen 2 mit vom kreiszylindrischen Querschnitt abweichender Querschnittsgeometrie.
Der Durchmesser der Aufnahme 2 wird in jenem Bereich der Aufnahme 2 gemessen, in welchem die Aufnahme 2 im Wesentlichen einen kreisförmigen Querschnitt aufweist. Insbesondere kann der Durchmesser der Aufnahme 2 auf halber Höhe entlang deren Längsachse 20 gemessen werden. Der Durchmesser der Aufnahme 2 kann auch als Innendurchmesser der Aufnahme 2 bezeichnet werden.
Insbesondere kann die Öffnung 21 der Aufnahme 2 kreisquerschnittförmig ausgebildet sein, wobei sich die Öffnung 21 in Richtung des Endes 22 der Aufnahme 2 verjüngen, insbesondere kreisquerschnittförmig verjüngen, kann.
Um einen großflächigen Kontakt zwischen der Stange 6 und der Verdrehsicherung 3 zu gewährleisten kann vorgesehen sein, dass eine in Richtung der Längsachse 20 projizierte Fläche der Verdrehsicherung 3 zwischen 30% und 100%, insbesondere zwischen 50% und 90%, bevorzugt zwischen 60% und 80%, einer Querschnittsfläche der Aufnahme 2 beträgt. Insbesondere wenn dieser Prozentsatz zwischen 50% und 100%, bevorzugt zwischen 60% und 100% beträgt, kann gewährleistet sein, dass ein und dieselbe Geometrie der Verdrehsicherung 3 auch für Stangen 6 mit vergleichsweise geringem Durchmesser zur Aufnahme 2, also mit einem Durchmesser von zwischen 10% und 50% des Durchmessers der Aufnahme 2, geeignet ist.
Wie bei der ersten Ausftihrungsform des Fundamentsteins 1 vorgesehen, kann die Verdrehsicherung 3 als genau eine Schrägfläche 31 ausgebildet sein, welche genau eine Schrägfläche 31 als erste Schrägfläche 31 bezeichnet werden kann. Der derartige Fundamentstein 1 ist insbesondere zum Zusammenwirken mir der Stange 6 mit genau einer Abschrägung 81 des Stangenendes 61 geeignet.
Bei einer weiteren Ausführungsform des Fundamentsteins 1 kann vorgesehen sein, dass im Bereich des Endes 22 der Aufnahme 2 eine zweite Schrägfläche 31 von der Verdrehsicherung 3 umfasst ist. Die zweite Ausführungsform des Fundamentsteins 1 kann somit besonders für eine Stange 6 mit einem, insbesondere keilförmig, abgeschrägten 10
Stangenende 61 geeignet sein, wobei gewährleistet sein kann, dass Stangen 6 mit unterschiedlichem Durchmesser dennoch immer zentrisch in der Aufnahme 2 angeordnet werden können. Auch bei der zweiten Ausführungsform des Fundamentsteins 1 kann vorgesehen sein, dass das Stangenende 61 und die Verdrehsicherung 3 einander flächig kontaktieren.
Der Fundamentstein 1 ist das Bindeglied zwischen der Stange 6 und dem Untergrund, insbesondere dem Boden. Die Stange 6 ist das Bindeglied zwischen dem Fundamentstein 1 und dem Schild, welches Schild insbesondere zur straßenrandseitigen Anordnung vorgesehen ist. Das Schild kann insbesondere ein Verkehrszeichen, eine Werbetafel, ein Wegweiser oder dergleichen sein. Die Schildanordnung 5 bezeichnet im gegenständlichen Sinne die Anordnung Stange 6 und Fundamentstein 1 zum lagefesten und verdrehfesten Anordnen eines Schildes relativ zum Untergrund. Ein Ausschnitt der Schildanordnung 5 einer ersten Ausbildung ist in Fig. 3 in Seitenansicht und geschnitten äquivalent gemäß Fig. 1 dargestellt.
Der Untergrund kann insbesondere straßenrandseitig angeordnet sein und kann als Straßenrandboden oder kurz als Boden bezeichnet werden.
Der Fundamentstein 1 ist in vorteilhafter Weise geformt und zum Fixieren der Stange 6 relativ zum Untergrund und relativ zur Straße vorgesehen und kann somit auch als Formstein bez. als Fixierstein bezeichnet werden. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass am Fußende 12 des Fundamentsteines 1 eine von einem Grundkörper 13 des Fundamentsteins 1 abragende Sockel Verbreiterung 4 ausgebildet ist. Vorteilhaft an der Sockel Verbreiterung 4 ist, dass diese sowohl das Verdrehen des Fundamentsteines 1 relativ zum Boden um die Fundamentsteinlängsachse auch das Verschieben des Fundamentsteines 1 relativ zur Bodenoberfläche, insbesondere das Ausreißen des Fundamentsteines 1 aus dem Boden, zuverlässig verhindern kann.
Beim Fundamentstein 1 mit der Aufnahme 2 zum bereichsweisen Aufnehmen der Stange 6 oder des Rohres 9, wobei die Aufnahme 2 eine Öffnung 21 zum Einfuhren der kreiszylindrischen Stange 6 in die Aufnahme 2 aufweist, wobei die Öffnung 21 im Bereich eines Kopfendes 11 des Fundamentsteins 1 angeordnet ist, und wobei der Fundamentstein 1 ein dem Kopfende 11 gegenüberliegendes Fußende 12 aufweist, kann dazu insbesondere vorgesehen sein, dass der Fundamentstein 1 am Fußende 12 eine Sockelverbreiterung 4 umfasst. Dieser Fundamentstein 1 kann in vorteilhafter Weise unbefugtes oder unbeabsichtigtes Verdrehen des Fundamentsteins 1 relativ zum Untergrund zu verhindern und π gewährleisten, dass der Fundamentstein 1 dennoch einfach, mit wenigen Arbeitsschritten und kostengünstig herstellbar ist.
Vorteilhaft dabei ist, dass die Lagefixierung und die Verdrehsicherung des Fundamentsteines 1 relativ zum Untergrund und relativ zur Straße besonders zuverlässig, besonders hochwertig und besonders dauerhaft gewährleistet werden können. Insbesondere in Kombination mit der Verdrehsicherung 3 können somit die kreiszylindrische Stange 6 und das an der Stange 6 montierte Schild besonders zuverlässig relativ zur Straße verdrehgesichert und lagefixiert werden.
Das Fußende 12 des Fundamentsteines 1 ist in Gebrauchslage zum Aufsetzen auf eine Bodenfläche einer Vertiefung im Untergrund vorgesehen und bildet somit - in Gebrauchslage des Fundamentsteines 1 gesehen - eine untere Fläche des Fundamentsteines 1 aus, wobei die Sockelverbreiterung 4 auch als Bodensockel bezeichnet werden kann. Die Sockelverbreiterung 4 kann dabei eine hohe Standsicherheit und eine hohe Ausreißfestigkeit des Fundamentsteines 1 gewährleisten.
In vorteilhafter Weiterbildung der Sockelverbreiterung 4 kann vorgesehen sein, dass eine in Richtung einer Längsachse 20 der Aufnahme 2 projizierte Fläche des die Sockelverbreiterung 4 umfassenden Fußendes 12 zwischen 150% und 250%, insbesondere in etwa 200%, einer in Richtung der Längsachse 20 projizierten Fläche des Kopfendes 11 beträgt. Derart können eine besonders exakte Lagepositionierung und besonders dauerhaft Halt und Verhinderung des Verdrehens des Fundamentsteines 1 gewährleistet werden. Vorteilhaft dabei ist weiters, dass der Schwerpunkt des Fundamentsteins 1 weiter in Richtung des Fußendes 12 verlagert wird, welches das exakt ausgerichtete Aufsetzten des Fundamentsteins 1 wesentlich erleichtert.
In vorteilhafter Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Sockelverbreiterung 4 eine an eine an eine Mantelfläche 14 des Fundamentsteins 1 angrenzende Kontaktfläche 41 umfasst, und dass die Mantelfläche 14 und die Kontaktfläche 41 einen stumpfen Winkel, insbesondere einen Winkel zwischen 90° und 140°, einschließen. Die Kontaktfläche 41 ist zum Kontakt mit dem Boden vorgesehen. Dadurch dass die Kontaktfläche 41 derart schräg angeordnet ist, kann diese eine besonders große Oberfläche aufweisen, womit diese einen besonders großen Kontaktbereich mit dem Boden ausbilden kann. Dies kann das Verdrehen des Fundamentsteins 1 um dessen Längsachse 10 besonders zuverlässig verhindern, sobald dieser im Boden eingegraben ist. 12
In vorteilhafter Weiterbildung der Kontaktfläche 41 kann diese mit einer die Oberflächenrauigkeit erhöhenden Oberflächenstruktur ausgebildet sein.
In vorteilhafter Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Aufnahme 2 einen Wasserdurchtritt 24 aufweist. Mittels des an die Aufnahme 2 anschließenden Wasserdurchtritts 24, welcher Wasserdurchtritts 24 sich insbesondere zwischen dem Ende 22 der Aufnahme 2 und dem Fußende 12 des Fundamentsteins 1 erstrecken kann, ist der Fundamentstein 1 - in Gebrauchslage gesehen - von oben nach unten durchbrochen. Der Wasserdurchtritt 24 kann einerseits gewährleisten, dass Wasser innerhalb der Aufnahme 2 nach unten hin abfließt. Somit kann ein Ansammeln von Wasser, beispielsweise Kondenswasser, in der Aufnahme 2 verhindert werden. Der Wasserdurchtritt 24 kann weiters gewährleisten, dass von unten an den Fundamentstein 1 andrückendes Stauwasser innerhalb der Aufnahme 2 nach oben hin fließt. Somit kann ein Aufschwimmen des Fundamentsteins 1, beispielsweise bei Starkregen oder bei Hochwasser, vermieden werden.
Insbesondere kann der Wasserdurchtritt 24 eine Länge zwischen 5cm und 20cm aufweisen. Insbesondere kann eine Längsachse des Wasserdurchtritts 24 im Wesentlichen parallel zur Längsachse 20 der Aufnahme 2 angeordnet sein.
In vorteilhafter Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass von einer äußeren Mantelfläche 14 des Fundamentsteins 1 wenigstens eine Rippe 15 abragt. Durch die Rippe 15 kann der Fundamentstein 1 besonders zuverlässig läge- und verdrehsicher versetzt werden, wobei die Rippe 15 gegen das Bewegen des versetzten Fundamtensteins 1 einen hohen Widerstand aufweist.
Es kann vorgesehen sein, dass wenigstens zwei, in etwa gleichwinkelig um die äußere Mantelfläche 14 angeordnete Rippen 15 von der äußeren Mantelfläche 14 des Fundamentsteins 1 abragen, wodurch die Verdrehsicherheit und Lagesicherheit des Fundamentsteins 1 weiter erhöht wird. von der ersten äußeren Mantelfläche 14 des Grundkörpers 13 des Fundamentsteins 1 wenigstens zwei, in etwa gelichwinkelig um die erste äußere Mantelfläche 14 angeordnete, Rippen 15 abragen. Die Rippen 15 können den Fundamentstein 1 besonders zuverlässig läge- und verdrehfixieren.
In vorteilhafter Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die Öffnung 21 konusförmig zur Aufnahme einer Konusbuchse 7 ausgebildet ist In vorteilhafter Weise kann die Konusbuchse 7 einen Außenkonus aufweisen, welcher insbesondere mit der konusförmigen Öffnung 21 zusammenpassen kann. Zur Aufstellung der Stange 6 kann die 13
Konusbuchse 7 in eine Öffiiungsmantelfläche 16 des Fundamentsteins 1 eingepresst werden, womit in Gebrauchsstellung des Fundamentsteins 1 die Konusbuchse 7 in die Öffiiungsmantelfläche 16 des Fundamentsteins 1 eingepresst ist. In vorteilhafter Weise kann dabei ein Innendurchmesser einer kreiszylindrischen Durchbrechung der Konusbuchse 7 im Wesentlichen gleich einem Außendurchmesser der Stange 6 sein.
Die Konusbuchse 7 kann geschlitzt ausgebildet sein, wodurch eine gute Klemm Wirkung erzielt werden kann und nur geringe Anforderungen an die Maßgenauigkeit bei der Herstellung gegeben sind. Dabei kann die Konsubuchse 7 einteilig ausgebildet sein. Es kann auch vorgesehen sein, das die Konusbuchse 7 mehrteilig ausgebildet ist, wobei die Teile der Konusbuchse 7 beim Einbringen in die Öffiiungsmantelfläche 16 relativ zueinander verschoben werden, wodurch die Klemmwirkung sichergestellt wird.
Die Konusbuchse 7 kann insbesondere aus einem weicheren Material bzw. weicheren Materialmix als der Fundamentstein 1 und als die Stange 6 ausgebildet sein. Durch das Einpressen der Konusbuchse 7 in die Öffiiungsmantelfläche 16 kann sich dabei die, insbesondere im Wesentlichen kreiszylindrische, Durchbrechung der Konusbuchse 7 an die Stange 6 anpressen und die Aufnahme 2 nach oben hin abdichten.
In vorteilhafter Weiterbildung kann vorgesehen sein, dass die kreiszylindrische Durchbrechung der Konusbuchse 7 exzentrisch angeordnet ist. Insbesondere kann die exzentrische Anordnung den Durchmesserunterschied zwischen dem Innendurchmesser der Aufnahme 2 und dem Außendurchmesser der Stange 6 berücksichtigen, sodass die Stange auch bei ungleichen Durchmessern parallel zur Längsachse 20 der Aufnahme 2 angeordnet ist. In Gebrauchslage kann somit insbesondere vorgesehen sein, dass die Längsachse 60 der Stange 6 im Wesentlichen vertikal angeordnet ist. Beispielsweise kann der Innendurchmesser der Aufnahme 2 100mm betragen und der Durchmesser der Stange 6 70mm betragen. Damit auch hiebei die Längsachse 60 der Stange 6 im Wesentlichen parallel zur Längsachse 20 der Aufnahme 2 ist, so kann die kreiszylindrische Durchbrechung um 15mm exzentrisch in der Konusbuchse 7 angeordnet sein.
In vorteilhafter Weiterbildung des Fundamentsteins 1 kann vorgesehen sein, dass der Fundamentstein 1 einstückig ausgebildet ist. Vorteilhaft dabei ist, dass die Herstellung besonders einfach und besonders zügig erfolgen kann.
Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Fundamentstein 1 Beton umfasst, insbesondere im Wesentlichen aus Beton ausgebildet ist. In diesem Zusammenhang kann der 14
Fundamentstein 1 auch Stahlbeton, also Beton mit Stahleinlagen, umfassen, insbesondere im Wesentlichen als Stahlbeton ausgebildet sein.
Weitere erfindungsgemäße Ausführungsformen weisen lediglich einen Teil der beschriebenen Merkmale auf, wobei jede Merkmalskombination, insbesondere auch von verschiedenen beschriebenen Ausfuhrungsformen, vorgesehen sein kann.
Patentansprüche:

Claims (18)

15 GIBLER&POTH PATENTANWÄLTE GIBLER & POTH PATENTANWÄLTE OG 31792/gg Dorotheergasse 7/14 11010 Wien I Austria PATENTANSPRÜCHE 1. Fundamentstein (1) mit einer Aufnahme (2) zum bereichsweisen Aufnehmen einer kreiszylindrischen Stange (6), wobei die Aufnahme (2) eine Öffnung (21) zum Einfuhren der kreiszylindrischen Stange (6) in die Aufnahme (2) aufweist, und wobei die Öffnung (21) im Bereich eines Kopfendes (11) des Fundamentsteins (1) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass an einem der Öffnung (21) gegenüberliegenden Ende (22) der Aufnahme (2) eine Verdrehsicherung (3) zum Verhindern des Verdrehens einer in die Aufnahme (2) eingeschobenen kreiszylindrischen Stange (6) um eine Längsachse (20) der Aufnahme (2) ausgebildet ist.
2. Fundamentstein (1) nach Ansprach 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (3) einen Anschlagbereich zur Festlegung der Tiefe der Aufnahme (2) umfasst.
3. Fundamentstein (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (3) einen Führungsbereich zum Hinführen der kreiszylindrischen Stange (6) zu deren Gebrauchslage umfasst.
4. Fundamentstein (1) nach einem der Ansprüche 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherang (3) eine Schrägfläche (31) zum Verhindern des Verdrehens, zur Festlegung der Tiefe der Aufnahme (2) und zum Hinführen der kreiszylindrischen Stange (6) zu deren Gebrauchslage umfasst.
5. Fundamentstein (1) nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schrägfläche (31) im Wesentlichen eben ausgebildet ist, und dass zwischen der Flächennormalen der Schrägfläche (3) und der Längsachse (20) ein Winkel zwischen 20° und 70°, insbesondere zwischen 30° und 60°, bevorzugt in etwa 45°, eingeschlossen ist. 16
6. Fundamentstein nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Ende (22) der Aufnahme (2) und einem dem Kopfende (11) des Fundamentsteins (1) gegenüberliegenden Fußende (12) des Fundamentsteins (1) ein Wasserdurchtritt (24) ausgebildet ist.
7. Fundamentstein nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass von einer äußeren Mantelfläche (14) des Fundamentsteins (1) wenigstens eine Rippe (15) abragt.
8. Fundamentstein nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens zwei, in etwa gleichwinkelig um die äußere Mantelfläche (14) angeordnete Rippen (15) von der äußeren Mantelfläche (14) des Fundamentsteins (1) abragen.
9. Fundamentstein nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einem dem Kopfende (11) des Fundamentsteins (1) gegenüberliegenden Fußende (12) des Fundamentsteins (1) eine von einem Grundkörper (13) des Fundamentsteins (1) abragende Sockelverbreiterung (4) ausgebildet ist.
10. Fundamentstein (1) mit einer Aufnahme (2) zum bereichsweisen Aufnahmen einer kreiszylindrischen Stange (6), wobei die Aufnahme (2) eine Öffnung (21) zum Einführen der kreiszylindrischen Stange (6) in die Aufnahme (2) aufweist, wobei die Öffnung (21) im Bereich eines Kopfendes (11) des Fundamentsteins (1) angeordnet ist, und wobei der Fundamentstein (1) ein dem Kopfende (11) gegenüberliegendes Fußende (12) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Fundamentstein (1) am Fußende (11) eine Sockelverbreiterung (4) umfasst.
11. Fundamentstein nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass eine in Richtung einer Längsachse (20) der Aufnahme (2) projizierte Fläche des die Sockel Verbreiterung (4) umfassenden Fußendes (12) zwischen 150% und 250%, insbesondere in etwa 200%, einer in Richtung der Längsachse (20) projizierten Fläche des Kopfendes (11) beträgt. 17
12. Fundamentstein nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Sockelverbreiterung (4) eine an eine an eine Mantelfläche (14) des Fundamentsteins (1) angrenzende Kontaktfläche (41) umfasst, und dass die Mantelfläche (14) und die Kontaktfläche (41) einen stumpfen Winkel, insbesondere einen Winkel zwischen 90° und 140°, einschließen.
13. Fundamentstein nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (21) konusformig zur Aufnahme einer Konusbuchse (7) ausgebildet ist.
14. Fundamentstein nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Fundamentstein (1) einstückig ausgebildet ist.
15. Schildanordnung (5) umfassend eine kreiszylindrische Stange (6), dadurch gekennzeichnet, dass ein eine Verdrehhinderung (8) aufweisendes Stangenende (61) der Stange (6) bereichsweise in der Aufnahme (2) des Fundamentsteins (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 angeordnet ist, und dass die Verdrehhinderung (8) und die Verdrehsicherung (3) des Fundamentsteins (1) einander kontaktieren.
16. Schildanordnung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, dass die Verdrehsicherung (3) als Schrägfläche (31) ausgebildet ist, und dass die Verdrehhinderung (8) als Abschrägung (81) des Stangenendes (61) ausgebildet ist.
17. Schildanordnung nach Anspruch 15 oder 16, dadurch gekennzeichnet, dass in die Öffnung (21) der Aufnahme (2) eine Konusbuchse (7) eingepresst ist, und dass die Konusbuchse (7) eine kreiszylindrische Durchbrechung zum Umschließen der kreiszylindrischen Stange (6) umfasst.
18. Schildanordnung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, dass die kreiszylindrische Durchbrechung exzentrisch angeordnet ist. Gibler & Poth Patentanwälte OG
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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4656804A (en) * 1984-06-18 1987-04-14 Yves Foissac Cylindrical mast element for end to end assembly with other elements so as to constitute a mast
DE10337676A1 (de) * 2002-08-22 2004-03-04 Rausch, Peter, Ing. Leitpflock-Fundamentstein und Abdeckplatte
AT8175U1 (de) * 2004-11-05 2006-03-15 Bauer Wolfgang Grundstein

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