AT8175U1 - Grundstein - Google Patents
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Abstract
Bei einem Grundstein (1) für Straßenmarkierungen, vorzugsweise für Leitpflöcke (2), mit im Wesentlichen rotationssymmetrischem Grundkörper (3) mit einer Rotationsachse (4) und einer äußeren Mantelfläche (5), sowie wenigstens einer inneren Aufnahme (6), vorzugsweise parallel zur Rotationsachse (4), wird zum Erreichen einer hohen Verdrehsicherheit und einer exakten Ausrichtung von Straßenmarkierungen, vor allem von Leitpflöcken (2), vorgeschlagen, dass die äußeren Mantelfläche (5) wenigstens eine konkave Vertiefung (7) zur Verdrehsicherung aufweist.
Description
2 AT 008 175 U1
Die Erfindung betrifft einen Grundstein für Straßenmarkierungen, vorzugsweise für Leitpflöcke, mit im Wesentlichen rotationssymmetrischem Grundkörper mit einer Rotationsachse und einer äußeren Mantelfläche, sowie wenigstens einer inneren Aufnahme, vorzugsweise parallel zur Rotationsachse. 5
Bei Straßenmarkierungen ist in den meisten Anwendungsfällen eine genaue Ausrichtung der Straßenmarkierungen notwendig bzw. von Gesetzgeber vorgeschrieben.
Weganzeigen müssen etwa in die korrekte Richtung zeigen; Stopschilder in die richtige Straße io zeigen. Vor allem bei Leitpflöcken, welche eine rot- und eine weißrückstrahlende Fläche aufweisen ist eine korrekte Ausrichtung wesentlich. Gemäß der österreichischen Straßenverkehrsordnung sind rote Lichter links und weiße Lichter rechts zu umfahren. In die falsche Richtung weisende Leitpflöcke könnten daher fatale Folgen haben. 15 Die Ausrichtung muss bei der Anordnung der Straßenmarkierungen daher genau vorgenommen werden und vor allem über lange Zeit dauerhaft gegen Verdrehung sein. Die Hauptursachen für das Verdrehen von Straßenmarkierung sind ungleichmäßige Erdverfestigung im Bereich des Grundsteins der Straßenmarkierung sowie menschlicher Vandalismus. Falsch ausgerichtete Straßenmarkierungen können durch nicht erkennbare oder fehlgedeutete Signale Unfälle verur-20 Sachen und somit zum Tod von Menschen führen.
Es sind Grundsteine bekannt welche im Bereich, welcher in den Boden versenkt ist, eine trapezförmige Querschnittsfläche aufweisen. 25 Aufgabe der Erfindung ist es, einen Grundstein der eingangs genannten Art anzugeben, welcher eine hohe Verdrehsicherheit aufweist und die exakte Ausrichtung von Straßenmarkierungen, vor allem von Leitpflöcken, ermöglicht.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die äußere Mantelfläche wenigstens eine 30 konkave Vertiefung zur Verdrehsicherung aufweist.
Dadurch wird eine wirkungsvolle und dauerhafte Sicherung gegen Verdrehen des Grundsteines geschaffen, wobei die runde Grundform einfach herzustellen ist, sowie lediglich einfach und automatisierbar herstellbare Löcher im Boden erforderlich macht. Dadurch, dass rund um den 35 Grundstein die gleiche Menge Erde in das Loch eingebracht werden muss, ist die zu erwartende Erdverdichtung rund um den Grundstein symmetrisch und führt daher kaum zu einem Verdrehen des Grundsteins aufgrund ungleichmäßiger Erdverdichtung.
Gemäß einer Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass eine vorgebbare An-40 zahl, vorzugsweise drei, konkaver Vertiefungen gleichmäßig an der äußeren Mantelfläche angeordnet sind. Dadurch ist ein gleichmäßiger Halt sowie eine gleichmäßige Belastung der Vertiefungen gegeben.
In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine konkave Ver-45 tiefung als Nut ausgebildet ist. Eine Nut stellt eine einfach herzustellende Vertiefung mit einer großen Angriffsfläche dar. Dadurch wird die Verdrehsicherheit weiter erhöht.
In diesem Zusammenhang kann in Weiterführung der Erfindung vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Nut parallel zur Rotationsachse angeordnet ist. Dadurch stellt die Nut einer so Verdrehung des Grundsteins den größtmöglichen Widerstand entgegen.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Nut wenigstens einseitig randoffen ausgeführt ist. Dadurch dient die Nut gleichzeitig beim Setzten des Grundsteins als Führung. 55 3 AT008175U1
Gemäß einer weiteren Ausbildung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass ein Bereich des Grundkörpers frei von konkaven Vertiefungen ist. Dadurch wird der Grundstein an dessen an der Erdoberfläche angeordneten oberen Stirnseite von einer homogenen planen Fläche begrenzt. Dies reduziert die Belastung der oberen Stirnseite beim Setzten des Steins, und verhin-5 dert zuverlässig das nachträgliche Verdrehen des Grundsteins, da das Ansetzten von Werkzeugen an den Vertiefungen oder Nuten zum Aufbringen eines Drehmoments nicht mehr möglich ist.
Eine Variante der Erfindung kann darin bestehen, dass die wenigstens eine innere Aufnahme 10 als Durchgangsöffnung ausgeführt ist. Dadurch wir die Transportmasse des Grundsteins reduziert, was zu geringerem Treibstoffverbrauch beim Transport sowie zu geringeren Transportkosten führt.
In diesem Zusammenhang kann in Weiterführung der Erfindung vorgesehen sein, dass die 15 innere Aufnahme eine bereichsweise Verengung eines Aufnahmequerschnitts zur Beschränkung der maximalen Einstecktiefe eines Verkehrszeichens, vorzugsweise eines Leitpflockes, aufweist. Dadurch ist beim Setzen des Grundsteins und Einführen der Straßenmarkierungen, vorzugsweise der Leitpflöcke, keine nachträgliche Justage vor Ort notwenig, wodurch die für das Setzten benötigte Zeit verkürzt und Fehler vermieden werden. 20
Gemäß einer Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass in den lichten Raum der inneren Aufnahme des Grundsteins wenigstens ein Klemmelement, vorzugsweise in Form einer sich axial erstreckenden Leiste und/oder in Form von Noppen, hineinragt. Dadurch wird das nachträglich Entfernen von Straßenmarkierungen wie beispielsweise Leitpflöcken verhindert. 25
In Weiterführung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass der rotationssymmetrische Grundkörper ein Zylinder ist. Dadurch wird sowohl Herstellung, Transport, Lagerung und Setzten des Grundsteins vereinfacht. 30 In diesem Zusammenhang kann in Weiterführung der Erfindung vorgesehen sein, dass der rotationssymmetrische Grundkörper im Bereich einer unteren Stirnfläche frei von Fasen und/oder kegelstumpfartigen Querschnittsverjüngungen ist. Dadurch weist der Grundstein an dessen weit unter der Erde angeordneten Teil einen großen Querschnitt auf, und damit auch ein großes Widerstandsmoment gegen Verbiegen oder Verkippen. Dadurch weist der Grund-35 stein bei einer gegebenen Höhe bzw. einer gegebenen Eindringung einen hohe Kipp- und Biegesicherheit auf. Dadurch kann ein in dem Grundstein angeordneter Leitpflock nicht mitsamt dem Grundstein ausgehebelt werden.
In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann vorgesehen sein, dass die Nut etwa im Bereich 40 zwischen 70% und 95%, vorzugsweise zwischen 80% und 90%, insbesondere zwischen 84% und 88%, der Höhe des Grundsteins endet, wobei die Nut vorzugsweise in einer Abschrägung zur äußeren Mantelfläche hin ausläuft, wodurch das Ansetzen von Werkzeugen an den konkaven Vertiefungen durch Vandalen unterbunden wird. 45 Die Erfindung wird unter Bezugnahme auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen eine besonders bevorzugte Ausführungsform dargestellt ist, näher beschrieben. Dabei zeigt:
Fig. 1 einen erfindungsgemäßen Grundstein in längs-geschnittener Darstellung mit einem in diesem angeordneten Leitpflock eingesetzt im Boden; so Fig. 2 einen Grundstein gemäß Fig. 1 mit eingesetztem Leitpflock im Grundriss; und Fig. 3 Schnitt A-A gemäß Fig. 2, jedoch ohne Leitpflock.
Die Fig. 1 bis 3 zeigen eine besonders bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Grundstein 1 für Straßenmarkierungen, vorzugsweise für Leitpflöcke 2, mit im Wesentlichen 55 rotationssymmetrischem Grundkörper 3 mit einer Rotationsachse 4 und einer äußeren Mantel- 4 AT008175U1 fläche 5, sowie wenigstens einer inneren Aufnahme 6, vorzugsweise parallel zur Rotationsachse 4, wobei die äußere Mantelfläche 5 wenigstens eine konkave Vertiefung 7 zur Verdrehsicherung aufweist. 5 Durch wenigstens eine konkave Vertiefung 7 kann eine sicher und dauerhafte Sicherung gegen Verdrehen des Grundsteins 1 erreicht werden. Erfindungsgemäß kann dabei jede Art konkaver Vertiefung 7 vorgesehen sein, etwa halbkugelförmige Vertiefungen, kurze Sacklöcher oder unregelmäßige konkave Ausbrüche. io In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist die wenigstens eine konkave Vertiefung 7 die Form einer Nut 8 auf. Die Nut 8 bzw. der durch die Nut 8 freie Bereich weist dabei bei dieser besonders bevorzugten Ausführungsform im Wesentlichen einen Vertiefungsquerschnitt 17 in Form einer Halbkreisfläche 18 auf. Es können jedoch erfindungsgemäß auch andere Formen des Vertiefungsquerschnitt 17 etwa in Form anderer Kreissegmente, Teilellipsen oder 15 Parabelflächen vorgesehen sein.
In den bevorzugten Ausführungsformen sind eine vorgebare Anzahl konkaver Vertiefungen 7 an der äußeren Mantelfläche 5 des Grundsteines 1 vorgesehen. Bei den besonders bevorzugten Ausführungsformen sind die vorgebare Anzahl konkaver Vertiefungen 7 gleichmäßig an der 20 äußeren Mantelfläche 5 des Grundsteines 1 angeordnet. Dies ist sowohl bei Nuten 8 als auch bei runden Vertiefungen vorgesehen. Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten besonders bevorzugten Ausführungsform sind drei konkave Vertiefungen 7 in Form von Nuten 8 mit halbkreisförmigem Vertiefungsquerschnitt 17 vorgesehen, welche zueinander einen Winkel α von etwa 120° einschließen. 25
Bei den besonders bevorzugten Ausführungsformen sind die Nuten 8 parallel zur Rotationsachse 4 des Grundkörpers 3 angeordnet. Es kann jedoch auch vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Nut 8 in einer Spiralform um die äußere Mantelfläche 5 des Grundsteins 1 herum angeordnet ist. 30
Es kann, vor allem bei den bevorzugten Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen Grundsteins 1, vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Nut 8 wenigstens einseitig randoffen ausgeführt ist. Dies unterstützt das Setzten des Grundsteins 1, da die Nut 8 gleichfalls als Führung dient. Es kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine Nut 8 beidseitig randoffen ausgeführt 35 ist. Jedoch ist bei den besonders bevorzugten Ausführungsformen vorgesehen, dass ein Bereich 9 des Grundkörpers 3 frei von konkaven Vertiefungen 7 ist. Dies reduziert die Belastung der oberen Stirnseite 19 beim Setzten des Grundsteins 1, und verhindert zuverlässig das nachträgliche Verdrehen des Grundsteins 1, da das Ansetzten von Werkzeugen an den konkaven Vertiefungen 7 oder Nuten 8 zum Aufbringen eines Drehmoments nicht mehr möglich ist. Die 40 Nut 8 endet dabei etwa im Bereich zwischen 70% und 95%, vorzugsweise zwischen 80% und 90%, insbesondere zwischen 84% und 88%, der Höhe 20 des Grundsteins 1, wobei die Nut 8 vorzugsweise in einer Abschrägung 21 zur äußeren Mantelfläche 5 hin ausläuft. Als Länge 22 der Nut 8 wird die gesamte Ausdehnung der Nut 8, also mitsamt dem abgeschrägten Bereich 21 gewertet. 45
Bei den besonders bevorzugten Ausführungsformen ist der zum Einsetzten in die Erde 27 bzw. den Boden oder Untergrund vorgesehene Teil bzw. Abschnitt des Grundsteins 1 im Bereich der unteren 23 Stirnseite frei von „Anspitzungen“ oder Fasen, da im bevorzugten Verfahren des Setzens eines erfindungsgemäßen Grundsteins 1 vorgesehen ist, diesen in ein ausgehobenes so Loch einzubringen.
Der rotationssymmetrische Grundkörper 3 kann jede rotationssymmetrische Form aufweisen, etwa die Form einer Tonne oder eines Körpers mit mehreren abgestuften Querschnitten, welche aufeinander folgen. Bevorzugt weist der Grundstein 1 einen Grundkörper 3 mit, wie bei der in 55 den Fig. 1 bis 3 dargestellten besonders bevorzugten Ausführungsform, der Form eines Zylin- 5 AT 008 175 U1 ders 16 auf. Es ist bevorzugt auch vorgesehen, dass der rotationssymmetrische Grundkörper 3 im Bereich einer unteren Stirnfläche 23 frei von Fasen und/oder kegelstumpfartigen Querschnittsverjüngungen ist. Dies bezieht sich auf Querschnittsverjüngungen hin zur unteren Stirnseite 23. 5
In der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten besonders bevorzugten Ausführungsform, welche für die Aufnahme von Leitpflöcken 2 vorgesehen ist, weist der Grundstein 1 eine Höhe 20 im Bereich zwischen 100% und 200% des Durchmessers 24 des Grundsteins 1, vorzugsweise im Bereich zwischen 120% und 170% des Durchmessers 24 des Grundsteins 1, insbesondere im Bereich io zwischen 130% und 165% des Durchmessers 24 des Grundsteins 1, auf. Daraus ergibt sich, dass bei zwei besonders bevorzugten Ausführungsform des Grundsteins 1 mit einen Durchmesser 24 zwischen 220 mm und 280 mm, vorzugsweise etwa 245 mm, die Höhe 20 320 mm bzw. 400 mm beträgt. Es kann auch jeder Wert dazwischen vorgesehen sein. 15 Der Grundkörper 3 weist drei konkave Vertiefungen 7 in Form von Nuten 8 auf, welche bis etwa 50 mm vor die obere Stirnfläche 19 des Grundkörpers 3 verlaufen und zueinander in einem Winkel α von etwa 120° angeordnet sind. Die Nuten 8 weisen einen etwa halbkreisförmigen Vertiefungsquerschnitt 17 mit einem Radius R zwischen 20 mm und 50 mm, vorzugsweise etwa 30 mm, auf. Es sei darauf hingewiesen, dass es sich hierbei lediglich um eine besonders be-20 vorzugte Ausführung eines erfindungsgemäßen Grundsteins 1 handelt. Sämtliche andere denkbare Abmessungen können vorgesehen sein.
Ein erfindungsgemäßer Grundstein 1 ist bevorzugt aus Beton gefertigt. Es kann jedoch auch vorgesehen sein einen, Grundstein aus Keramik, Naturstein, Porzellan, oder Kunststoff herzu-25 stellen.
Ein erfindungsgemäßer Grundstein 1 weist wenigstens eine inner Aufnahme 6 auf, welche vorzugsweise parallel zur Rotationsachse 4 des Grundkörpers 3 ausgeführt ist. Bei der in den Fig. 1 bis 3 dargestellten besonders bevorzugten Ausführungsform, welche für die Aufnahme 30 von Leitpflöcken 2 vorgesehen ist, weist die innere Aufnahme 6 einen zu den aufzunehmenden Leitpflöcken 2 gegengleichen Aufnahmequerschnitt 26 auf. Der Aufnahmequerschnitt 26 weist daher etwa die Form eines gleichschenkeligen Dreiecks mit abgerundeten Ecken auf, wobei darauf hingewiesen sei, dass die innere Aufnahme 6 bzw. der Aufnahmequerschnitt 26 derart ausgeführt ist, dass diese das Einbringen eines Leitpflockes 2 ermöglicht bzw. unterstützt. Die 35 innere Aufnahme 6 ist daher geringfügig größer als der Querschnitt des aufzunehmende Leitpflocks 2. Bei der besonders bevorzugten Ausführung ist vorgesehen, dass die innere Aufnahme 6 eine bereichsweise Aufnahmequerschnittverengung 11 zur Beschränkung der maximalen Einstecktiefe 12 eines Verkehrszeichens, vorzugsweise eines Leitpflockes 2, aufweist. Eine derartige Aufnahmequerschnittverengung 11 bildet einen Anschlag für die aufzunehmende 40 Straßenmarkierung. Dadurch kann beim Setzten des Grundsteins 1 bzw. beim Einbringen des Leitpflocks 2 in die innere Aufnahme 6 Zeit zum Abmessen der korrekten Einbringtiefe des Leitpflocks 2 eingespart werden. Die besonders bevorzugten Ausführungsformen weisen weiters wenigstens ein Klemmelement 14, vorzugsweise in Form einer sich axial erstreckenden Leiste 15 und/oder in Form von Noppen, auf, welches in den lichten Raum 13 der inneren Auf-45 nähme 6 des Grundsteins 1 hineinragt. Dadurch kann der Leitpflock 2 bereits beim Einbringen in die innere Aufnahme 6 gegen ein Entfernen, etwa durch Diebstahl, gesichert werden. Ein zusätzlicher Arbeitsgang ist dabei nicht erforderlich.
Es kann vorgesehen sein, dass sich eine Symmetrieachse, eine Schwerpunktsachse, und/oder so eine durch Innkreismittelpunkte, Aussenkreismittelpunkte oder Höhenschnittlinienmittelpunkte gebildete Achse, des Aufnahmequerschnitts 26 mit der Rotationsachse 4 deckt.
Bei den bevorzugten Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass die wenigstens eine innere Aufnahme 6 als Durchgangsöffnung 10 ausgeführt ist. Es können jedoch auch Grundes steine 1 mit sacklochförmigen inneren Aufnahmen 6 vorgesehen sein.
Claims (10)
- 6 AT 008 175 U1 Neben der beschriebenen besonders bevorzugten Ausführung zur Aufnahme eines Leitpflockes 2 können Grundsteine 1 zur Aufnahme von einer oder mehrerer Straßenmarkierungen mit jeglichen anderem Querschnitt, etwa rund oder quadratisch, vorgesehen sein. Derartige Straßenmarkierungen können etwa Hinweis-, Gebots- und/oder Verbotsschilder sein, wie diese 5 durch die länderspezifischen Straßenverkehrsordnungen vorgegeben sind, oder aber auch Hinweis-, Gebots- und/oder Verbotsschilder im Bereich von Freizeit und/oder Betriebsanlagen. Weitere erfindungsgemäße Ausführungsformen weisen lediglich einen Teil der beschriebenen Merkmale auf, wobei jede Merkmalskombination, insbesondere auch von verschiedenen be-io schriebenen Ausführungsformen, vorgesehen sein kann. Ansprüche: 1. Grundstein (1) für Straßenmarkierungen, vorzugsweise für Leitpflöcke (2), mit im Wesentli chen rotationssymmetrischem Grundkörper (3) mit einer Rotationsachse (4) und einer äußeren Mantelfläche (5), sowie wenigstens einer inneren Aufnahme (6), vorzugsweise parallel zur Rotationsachse (4), wobei die äußere Mantelfläche (5) wenigstens eine konkave Vertiefung (7) zur Verdrehsicherung aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der rotations- 20 symmetrische Grundkörper (3) ein Zylinder (16) ist, und im Bereich einer unteren Stirnflä che (23) frei von Fasen und/oder kegelstumpfartigen Querschnittsverjüngungen ist.
- 2. Grundstein (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine vorgebbare Anzahl, vorzugsweise drei, konkaver Vertiefungen (7) gleichmäßig an der äußeren Mantelfläche (5) 25 angeordnet sind.
- 3. Grundstein (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine konkave Vertiefung (7) als Nut (8) ausgebildet ist.
- 4. Grundstein (1) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Nut (8) parallel zur Rotationsachse (4) angeordnet ist.
- 5. Grundstein (1) nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die wenigstens eine Nut (8) wenigstens einseitig randoffen ausgeführt ist. 35
- 6. Grundstein (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass ein Bereich (9) des Grundkörpers (3) frei von konkaven Vertiefungen (7) ist.
- 7. Grundstein (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die we- 40 nigstens eine innere Aufnahme (6) als Durchgangsöffnung (10) ausgeführt ist.
- 8. Grundstein (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die innere Aufnahme (6) eine bereichsweise Verengung (11) eines Aufnahmequerschnitts (26) zur Beschränkung des maximalen Einstecktiefe (12) eines Verkehrszeichens, vorzugsweise 45 eines Leitpflockes (2), aufweist.
- 9. Grundstein (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass in den lichten Raum (13) der inneren Aufnahme (6) des Grundsteins (1) wenigstens ein Klemmelement (14), vorzugsweise in Form einer sich axial erstreckenden Leiste (15) und/oder in so Form von Noppen, hineinragt.
- 10. Grundstein (1) nach einem der Ansprüche 6 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut (8) etwa im Bereich zwischen 70% und 95%, vorzugsweise zwischen 80% und 90%, insbesondere zwischen 84% und 88%, der Höhe (20) des Grundsteins (1) endet, wobei die 55 Nut (8) vorzugsweise in einer Abschrägung (21) zur äußeren Mantelfläche (5) hin ausläuft. 5 7 AT008 175U1 Hiezu 3 Blatt Zeichnungen 10 15 20 25 30 35 40 45 50 55
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Cited By (2)
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|---|---|---|---|---|
| EP2148007A3 (de) * | 2008-07-21 | 2012-03-14 | Peter Rausch | Fundamentstein für Leitpflöcke |
| AT510567A4 (de) * | 2010-11-08 | 2012-05-15 | Tiba Austria Gmbh | Fundamentstein |
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2004
- 2004-11-05 AT AT0080004U patent/AT8175U1/de not_active IP Right Cessation
Cited By (3)
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| AT510567A4 (de) * | 2010-11-08 | 2012-05-15 | Tiba Austria Gmbh | Fundamentstein |
| AT510567B1 (de) * | 2010-11-08 | 2012-05-15 | Tiba Austria Gmbh | Fundamentstein |
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|---|---|---|---|
| MK07 | Expiry |
Effective date: 20141130 |