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angeschlossen. Die Motorwelle 52 ist mittels eines Federwerkes mit der Getriebewelle 53 gekuppelt, die einen Kontakthebel 56 trägt, welcher beim Beginn seiner Bewegung den Stromkreis einer optischen Signalleitung 71, 72 schliesst. Der Kontakthebel 56 erfasst mittels der Schaltklinke 55 die lose auf der gleichen Federwerkwelle angeordnete, durch die Klinke 57 gegen Rückdrehung
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hebels 45 beeinflussenden Elektromagneten 64 geschlossen wird. Mit der Sperrscheibe 58 ist eine ebenfalls lose drehbar gelagerte Kontaktscheibe 65 mit vier Metallsektoren 66 verbunden.
Die unter sich isolierten Metallsektoren stehen mit je einem der Schleifringe 67 in Verbindung, welche an die einzelnen Teile der Selbstinduktionsspule 68 des äusseren Schwingungskreises in der aus der Zeichnung Fig. 1 ersichtlichen Weise angeschlossen sind, und können ausserdem durch die Ab- nehmerbürste 69 geerdet werden. In dem inneren Schwingungskreis ist ferner der auf der Welle der Scheibe 58 sitzende Kondensator 73 von veränderlicher Kapazität eingeschaltet, während sich im Stromkreis ausserdem noch ein Kondensator 74 von konstanter Kapazität befindet.
Je nachdem der eine oder andere der Sektoren 66 geerdet wird, wird in dem äusseren Schwingungskreis eine Selbstinduktionsspule von mehr oder weniger grosser Länge eingeschaltet und dadurch die Verhältnisse des Schwingungskreises geändert, so dass der Empfänger auf Wellen von ver-
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wie durch die Kontakte 59, 60 auch durch die Kontakteinrichtungen 59a, 60a, 59b, 60b der übrigen elektromagnetischen Vorrichtungen des Wellenfernschalters geschlossen werden.
Die Wirkungsweise der Einrichtung ist an dem nachstehenden Beispiele erläutert, : Falls durch Zufall z. B. von einem feindlichen Kriegsschiff mittels Wellen von gleicher Energie und Länge telegraphiert würde, wie sie vom Sender des Wellenfcrnschalters zum Betriebe desselben
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wirken. Da durch ein optisches Signal (Lampe) 70 die Stellung des Stromverteilers 3, 5 leicht der Wendestation gemeldet werden kann (vergl.
Fig. 2) so könnten derartige Störungen durch fremde Wellen zwar durch Nachsenden von Wellenimpulsen seitens des Senders und Stellen des VerteilersaufeinisoliertesZwischenfeldoderaufeinengewünschtenPunktbezüglichEinschaltung des eigentlichen Hauptapparates paralysiert werden, jedoch könnte hiebei leicht eine Verzögerung der gewünschten Wirkung eintreten, weil jeder Stellung des Verteilers eine gewisse Funktion des einzuschaltenden Apparates z. B. bei dem Fernbetriebe von torpedoartigen Fahrzeugen eine gewisse Geschwindigkeit oder Richtungsänderung des Fahrzeuges entspricht. Soll nun z.
B. die Funktion 7 eingeschaltet werden, so wird der Kontaktarm J auf die dazu gehörige Metallfeder J
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länge und genügender Energie, so wird der Kontaktarm 5 des Verteilers von der bisher berührten Metallfeder 3 wegbewegt und die Funktion 7 kommt nicht nach zwei Sekunden zustande. Es muss vielmehr durch nachgesandte Wellen der Verteiler erst wieder auf diese bestimmte Metallfeder 3 eingestellt werden. Wiederholt sich dieser Vorgang. so könnte eine bedeutende Verzögerung der Wirkung bezüglich der Auslösung der Funktion 1 eintreten oder diese falls der Vorgang sieh
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können, von ihm erreicht werden.
Hiezu dienen eine Anzahl parallel zum Kontakt 59, 60 angebrachte Kontakte, von denen in
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Kontaktorganen des Wellenfernschalters so verbunden, dass sie geschlossen werden, sobald eine Funktion desselben ausgelöst ist, so dass also infolge Schliessens des Stromes bei den Kon- takten 59a, 6C der Elektromagnet 64 durch Anziehen des Ankerhebels 45 das Zahnrad 43 aus der Verbindung mit Zahnrad 85 bringt und durch die Feder 46b ein Zurückschnellen des Kontaktanschlages 47 in die Anfangslage bewirkt, bevor derselbe die Kontaktfedern 48, 49 erreicht.
In Fig. 2 ist der an eine Kontaktfeder 3 der Stromverteilungseinrichtung 3, 5 angeschlossene
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der Bewegung die Signallampe 70, welche das Auslösen der Funktion einer Maschine im Voraus mel (let, einschaltet und nm Schluss der länger dauernden Bewegung des Hebels 22, 75 durch den anderen Arm 75 die Kontakte 59a, 60a zum Zurückstellen der Anschingleiste 47 des Rades 43 sowie die weiteren, das tatsächliche Auslösen der Funktion bewirkenden, auf der Zeichnung nicht dargestellten Kontakte schliesst. Wird der Motor 17 durch den Verteiler J, 5 stromlos gemacht, so bringt die gespannte Feder des Federwerkes 84 das Räderwerk zum Rücklauf und den Hebel 22, 75 in die gezeichnete Ausgangsstellung zurück. PATENT-ANSPRUCHK :
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des Empfängers Reguliervorrichtungen (Kondensatoren.
Widerstände, Drosselspulen) ein- oder ausgeschattet werden, wodurch eine nachteilige Beeinflussung der elektrischen Vorrichtung durch fremde Wellen ausgeschaltet werden kann.