AT511530A2 - Wassersammelring - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Wassersammelring (11) zum gesammelten Abtransport von Kühlwasser bei Nassbohrungen an einer Gebäudewand mit einem Gehäuse, an welchem eine Durchgangsöffnung (19) zur Hindurchführung eines Bohrkerns oder eines Bohrers vorgesehen ist Die Durchgangsöffnung (19) ist von einer geschlossenen Innenwand (13) des Gehäuses begrenzt und zwischen der Innenwand (13) und einer Aussenwand (15) des Gehäuses ist ein Zwischenraum (21) definiert. Ferner umfasst der Wassersammelring (11) einen Absauganschluss (27), welcher an der Aussenwand (15) angeordnet ist und mit dem Zwischenraum (21) in Verbindung steht und eine erste und zweite Dichtlippe (23,25), welche zur dichtenden Halterung des Gehäuses an einer Gebäudewand an den Rändern der Ihnen- und Aussenwand (13,15) angeordnet sind. Die Aussenwand (15) besitzt eine Ausbuchtung (29), dergestalt, dass der Abstand zwischen den Rändern der Innen- und Aussenwand (13, 15) im Bereich der Ausbuchtung (29) vergrössert ist, wodurch der Zwischenraum (21) im Bereich der Ausbuchtung (21) ein vergrössertes Volumen besitzt.
Description
From:BIEDERER HASLER PARTNER +41813004598 24/05/2012 14:38 1987 P. 004/025 * · · · · ♦«·« « · * * « ·* · * # • « · * < t < e * 24.05.2012 3500-16731
Wassersammelring
Gebiet der Erfindung
Die Erfindung betrifft einen Wassersammelring gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1. 5
Stand der Technik Für die Absaugung von Wasser und Bohrschlamm bei Nassbohrungen werden Was-sersammelringe verwendet Solche Wassersammelringe besitzen ein Gehäuse mit einem äusseren und einem inneren Sing, welche konzentrisch angeordnet sind. An der 10 Oberseite sind die Ringe durch eine Abdeckung miteinander verbunden, wodurch zwischen den Ringen ein Hohlraum gebildet ist An der Unterseite ist der Hohlraum offen und die Ränder der Ringe sind mit Dichtlippen versehen. Am äusseren Ring ist ein Absauganschluss angeordnet welcher mit einem Absaugschlauch verbindbar ist. Wasser und Böhrschlamm werden daher direkt vor Ort an der Bohrstelle in dem Was-15 sersammelring gesammelt und können beispielsweise von einem Nass-Trocken-Sauger (NT-Sauger) abgesaugt werden. Der Wassersammelring saugt sich von selbst nach Einschalten des NT-Saugers am Untergrund fest und hält das Umfeld der Bohrstelle vor Verschmutzungen sauber. Allerdings müssen der innere und äussere Ring einen bestimmten Abstand besitzen, damit in dem zwischen den Ringen gebildeten Hohlraum 20 ein ausreichend grosses Sammelvolumen und eine ausreichende Saugwirkung vorhanden sind. Dieser Abstand verhindert jedoch, dass der Wassersammelring bei Bohrungen, welche in kurzem Abstand zu seitlich benachbarten Wänden durchgeführt werden, verwendbar ist
Die Dichtlippe des inneren Rings besitzt eine Mehrzahl von Durchgangsöffnungen, 25 damit das Wasser bzw. der Böhrschlamm in den von den beiden Ringen gebildeten Hohlraum gesaugt werden kann. Die Durchgangsöffnungen sind relativ zum Absauganschluss in einer fixen Position angeordnet. Daraus resultiert der Nachteil, dass wenn sich der Absauganschluss während des Einsatzes des Wassersammelrings nicht an der tiefsten Stelle befindet, das Wasser erst durch die Durchgangsöffnungen des inneren 30 Dichtrings gesaugt werden kann, wenn es sich aufgestaut hat und die Durchgangsöffnung erreicht hat Dadurch wird die Funktion des Wassers ammelrings bei Stellungen 24/05/2012 14:39
Nr.: R695 P.004/025
Fron:RIEDERER HASLER PARTNER +41813004599 24/05/2012 14:38 «987 P. 005/025 I * · · ··«·#· t» · Ψ * · · · ( · · · · • · « ·«*· * · · · 4 · · I · «** m 3500-16731 2 24.052012 bei denen der Absauganschluss sich nicht in der tiefsten Position befindet, beeinträchtigt Für Überkopfarbeiten sind vorstehend beschriebene Wassersammelringe nicht geeignet, da das bei Kembohrungen benötigte Kühlwasser aus dem Freiraum zwischen dem 5 Hohlkembohrer und der Durchgangsöffnung des Wassersanvmelrings für den Hohlkembohrer herausläuft
Aufgabe der Erfindung
Es ist daher Aufgabe der Erfindung, einen Wassersammelring zu schaffen, welcher für 10 Überkopfbohrungen geeignet ist Eine zusätzliche Aufgabe ist es, ein Wassersammelring vorzuschlagen, welcher auch bei Bohrarbeiten verwendbar ist, welche in kurzem Abstand zu benachbarten Wänden, Böden oder Decken bzw. Ecken durchgeführt werden. Ein weiteres Ziel ist es, einen Wassersammelring zu zeigen, dessen Funktion von der tage des Absauganschlusses relativ zur Richtung der Schwerkraft weniger stark 15 wie im stand der Technik beeinflusst wird.
Beschreibung
Erfindungsgemäss wird die Aufgabe bei einem Wassersammelring gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst dass an der Abdeckung ein Dichtring angeordnet ist 20 welcher in die Durchgangsöffnung ragt und fluiddichtend mit dem Hohlkembohrer Zusammenwirken kann, welcher durch den Wassersammelring hindurchführbar ist. Der Dichtring ist dazu ausgebildet, das bei Kembohrungen benötigte Kühlwasser innerhalb des Wassersammelrings zurückzuhalten. Als zusätzliche Wirkung wird die Abdichtung der ersten Dichtlippe durch den Dichtring verstärkt da Aussenluft die 25 Barriere des Dichtrings und der ersten Dichtlippe überwinden muss. Gerade wenn der Wassersammelring an Decken festgesaugt ist, ist die zusätzliche Dichtwirkung von Vorteil, da in dieser Position das Gewicht eines angeschlossenen Absaugschlauches direkt auf den Wassersammelring wirkt. Der Dichtring kann an der Innen- oder der Aussenseiie der Abdeckung festgelegt sein. Eine Festlegung an der Aussenseite ist je-30 doch bevorzugt da der Dichtring in dieser Position leichter erreichbar ist. 24/05/2012 14.39
Nr.: R695 P.005/025
FronNIEDERER HASLER PARTNER +41813004599 24/06/2012 14:39 4987 P.008/025 • *
• * 3500-16731 3 24.05.2012
Zweckmässigerweise ist das erste Dichtlippenstück länger als das zweite Dichtlippenstück. Dadurch kann sich das zweite Dichtiippenstück im Bereich der Ausbuchtung erstrecken und der gebildete Durchlass, unabhängig davon, an welchem Ende des ersten Dichtlippenstücks er vorgesehen ist; befindet sich immer im Bereich der Ausbuchtung resp. des Absauganschlusses. Diese Position des Durchlasses ermöglicht einen besonders effektiven Abtransport des Kühlwassers. 10 15 20
In einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind am Rand der Innenwand wenigstens ein erstes Dichtlippenstück und ein zweites Dichtiippenstück angeordnet, wobei die Summe der Längen der Dichtlippenstücke kürzer als die Länge des Rands der Innenwand ist. Zwischen dem wenigstens einen ersten und zweiten Dichtungsstück ist dadurch in einfacher Weise ein Durchlass gebildet, durch welchen Kühlwasser aus der Durchgangsöffnung an der Innenwand vorbei in den Zwischenraum eintre-ten kann. Dadurch ist einerseits ein Innendruck zwischen der Innenwand und der Aussenwand aufgebaut, der geringer ist als der Aussendruck. Dadurch ist der Wasser-sammelring auch an Decken sicher gehalten. Andererseits ist zwischen dem ersten und zweiten Dichtiippenstück ein Durchgang gebildet, welcher als Überlauf für das Kühlwasser dient. Der Überlauf ist insbesondere von Bedeutung, wenn bei Deckenbohrungen trotz eines weiteren Kühlwasserdurchgangs der Flüssigkeitsspiegel in dem Wassersammelring zwischen Innenwand und Kembohrer ansteigt Der Durchgang zwischen dem ersten und dem zweiten Dichtiippenstück ist dabei derart bemasst, dass auch grössere Mengen an Kühlwasser abtransportierbar sind und der Wassersammel-ring durch den Unterdrück trotzdem zuverlässig an der Decke hält 25
Mit Vorteil übersteigt die Länge des Randes der Innenwand die Summe der Länge der Dichtlippenstücke wenigstens um 5 mm, bevorzugt um 8 nun und besonders bevorzugt um 10 mm und maximal um 25 mm, bevorzugt um 20 mm und besonders bevorzugt um 15 mm. Dadurch ist ein Durchlass zwischen den Dichtlippenstücken, vorzugsweise zwischen dem ersten und zweiten Dichtiippenstück, gebildet welcher derart bemasst ist, dass einerseits ausreichend Saugwirkung aufgebaut wird und andererseits sich kein Rückstau an Kühlwasser in der Durchgangsöffnung aufbaut
In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Dichtring aus einem elastischen Kunststoff, insbesondere einem Polyester-Urethan-Kautschuk, gefertigt Dieser Kunststoff ist 24/05/2012 14:40
Nr. : R695 P.006/025
FronNIEDERER HASLER PARTNER +41813004599 24/05/2012 14:39 4987 P.007/025
3500-16731 4 24.052012 durch seine mechanische und auch chemische Beständigkeit für den vorliegenden Einsatzzweck besonders gut geeignet.
Zweckmässigerweise ist an der Innenwand wenigstens ein Kühlwasserdurchgang vorgesehen. Ein angeschlossener Nass-Trockensauger saugt daher nicht nur Luft ab, tun 5 in dem Zwischenraum einen Unterdrück zu erzeugen, sondern saugt auch gleichzeitig das Kühlwasser des Hohlkembohrers ab.
Mit Vorteil ist der wenigstens ein Flüssigkeitsdurchgang im Bereich des Absauganschlusses an der Innenwand angeordnet Die Kühlflüssigkeit hat daher in dem Zwischenraum nur einen kurzen Weg zurückzulegen, um aus dem Wassersammelring ab-10 gesaugt zu werden.
In einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist der Dichtring austauschbar an der Abdeckung angeordnet Dieses Merkmal ist notwendig, damit der Dichtring gegen Dichtringe mit anderen Innendurchmessern tauschbar ist Falls ein Hohlkembohier mit einem anderen Kemdurchmesser verwendet werden soll, ist daher lediglich der 15 Dichtring zu tauschen und nicht der gesamte Wassersammelring. Auch wenn der Dichtring abgenutzt ist, lässt er sich rasch durch einen neuen ersetzen.
In einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist auf die Abdeckung zur Halterung des Dichtrings ein Schraubkranz auf schraubbar und der Dichtring zwischen Schraubkranz und Abdeckung verklemmbar. Ein Schraubkranz stellt eine kostengüns-20 tige Lösung zur Herstellung einer lösbaren Verbindung zwischen Dichtring und Abdeckung dar. Ein Ring mit einem Aussen- oder Innengewinde kann einteilig mit der Abdeckung hergestellt werden, auf den der Schraubkranz mit einem Innen- oder Aussengewinde aufschraubbar ist. Zwischen Schraubkranz und Abdeckung lässt sich der Dichtring verklemmen. 25 Bevorzugt ist der Schraubkranz mit einem Bajonettverschluss an der Abdeckung gehalten. Diese ermöglicht eine besonders rasche Verbindung mit einer definierten Verklemmung des Dichtrings.
In einem weiteren besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Gehäuse aus einem transparenten Werkstoff, insbesondere einem transparenten Kunststoff gefertigt. 30 Der Benutzer des Wassersammelrings ist daher während einer Kembohrung ständig 24/05/2012 14:40
Nr.: R695 P.007/025
FronNIEDERER HASLER PARTNER +41813004599 24/05/2012 14:40 «987 P. 008/025 • · · · * t · * 3500-16731 5 24.05.2012 über den Pegelstand des Kühlwassers in dem Wassersammelring informiert und kann dementsprechend die Kühlwasserzuleitung justieren.
Mit Vorteil besitzt die Aussenwand eine Ausbuchtung, dergestalt dass der Abstand zwischen den Rändern der Innen- und Aussenwand im Bereich der Ausbuchtung ver-5 grössert ist. Dadurch besitzt der Zwischenraum im Bereich der Ausbuchtung ein ver-grössertes Teilvolumen. Durch das vergrösserte Teilvolumen im Bereich der Ausbuchtung kann das Volumen des Zwischenraums zwischen der Innenwand und der Aussenwand im Rest des Wassersammelrings reduziert werden, ohne dass die Absaugleistung des Wassersammelrings darunter leiden würde. Der Abstand zwischen Innen-10 wand und Aussenwand kann daher reduziert werden. Dies hat den Vorteil, dass der Wassersammelring auch beispielsweise in Ecken zweier benachbarter Gebäudewände einsetzbar ist und das Bohrloch in kurzem Abstand zur benachbarten Gebäudewand vorsehbar ist Der Abstand des Bohrlochs von der benachbarten Gebäudewand ist lediglich durch den Abstand zwischen Innenwand und Aussenwand limitiert 15 Zweckmässigerweise ist das erste Dichtlippenstück länger als das zweite Dichtlippenstück. Dadurch kann sich das zweite Dichtlippenstück im Bereich der Ausbuchtung erstrecken und der gebildete Durchlass, unabhängig davon, an welchem Ende des ersten Dichtlippenstücks er vorgesehen ist, befindet sich immer im Bereich der Ausbuchtung resp. des Absauganschlusses. Diese Position des Durchlasses ermöglicht einen 20 besonders effektiven Abtransport des Kühlwassers.
Als vorteilhaft erweist es sich, wenn das zweite Dfchüippenstück entlang des Rands der Innenwand im Bereich zwischen den Enden des ersten Dichtlippenstücks verschiebbar ist Diese Verschiebbarkeit bewirkt dass der Durchlass an die Stellung des Wassersammelrings gegenüber der Vertikalen anpassbar ist. Je nach dem ob der Ab-25 sauganschluss im oder gegen den Uhrzeigersinn verdreht ist, kann der Durchlass mit verschoben werden. Dies ist besonders nützlich, wenn der Wassersammelring gegenüber der Vertikalen verdreht werden muss, um einen einfachen Zugang zum Absauganschluss auch bei beschränkten Raumverhältnissen zu erlangen. Denkbar ist es auch, dass das zweite Dichtlippenstück derart zwischen den beiden Enden des ersten Dicht· 30 lippenstücks angeordnet ist, dass zu beiden Seiten ein Durchlass gebildet ist. Diese Anordnung kann von Vorteil sein, wenn der Absauganschluss im Wesentlichen vertikal an einer Gebäudewand angeordnet ist Denkbar ist es auch, dass die Innenwand 24/05/2012 14:41
Nr. : R695 P.008/025
From:RIEDERER HASLER PARTNER +41813004599 24/05/2012 14:41 K987 P.009/025 3500-16731 6 24.05.2012 mitsamt dem ersten und zweiten Dichtlippenstiick gegenüber der Aussenwand verdrehbar ist Darm ist jedoch zu beachten, dass der drehbare Übergang zwischen der Innenwand und dem Rest des Gehäuses im Wesentlichen fluid- und gasdicht ausgeführt ist 5 Von Vorteil ist es, wenn die Länge des zweiten Dichtlippenstücks höchstens 45%, bevorzugt 40% und ganz besonders bevorzugt 35% der Länge des ersten Dichtungsstück beträgt und mindestens 15% bevorzugt 20% und besonders bevorzugt 25% der Länge des ersten Dichtungsstück beträgt Dieses Längenverhältnis von erstem Dichtlippen-stück zu zweitem Dichtlippenstück bewirkt dass sich der Durchlass nicht in einen Be-10 reich verschiebt in dem er für ein effektives Absaugen zu weit von dem Absauganschluss entfernt wäre.
Dadurch, dass der Absauganschluss mit Vorteil an der Ausbuchtung angeordnet ist ist die Saugwirkung im Bereich der Ausbuchtung, in der sich das Kühlwasser sammelt, am grössten. Zur Verstärkung der Saugwirkung ist es von Vorteil, wenn der Absaug-15 anschluss einen möglichst tiefen Funkt abhängig von der Stellung zur Vertikalen ein nimmt So ist die Wirkung der Schwerkraft zur Unterstützung der Absaugung maximal genutzt
Mit Vorteil besitzt die Innenwand die Gestalt eines Rings, um den Abstand zu einem Bohrer oder Kernbohren welche zwangsläufig rund sind, über den gesamten Umfang 20 möglichst gering zu halten.
In einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel besitzt die Aussenwand im Wesentlichen die Gestalt eines Ringes, wobei der Ring im Bereich der Ausbuchtung erweitert ist. Dadurch kann die Innenwand in Ringgestalt konzentrisch innerhalb der Aussenwand angeordnet sein. Dies bewirkt einen möglichst geringen Abstand der Aus-25 senwand zur Innenwand.
Wie schon im letzten Absatz ausgeführt, ist die Innenwand zweckmässigerweise konzentrisch innerhalb der Aussenwand angeordnet, um einen möglichst geringen gleichen Abstand zwischen Innenwand und Aussenwand sicher zu stellen.
Von Vorteil erweist es sich, wenn die Innenwand und die Aussenwand an der den 30 Dichtlippen abgewandten Seite mittels einer Abdeckung verbunden sind, welche Abdeckung in die Durchgangs Öffnung ragt Dadurch bildet die Abdeckung einen Über- 24/05/2012 14:42
Nr.: R695 P. 009/025
FronNIEDERER HASLER PARTNER +41813004589 24/05/2012 14:41 «987 P. 010/025
3500-16731 7 24.05.2012 lauf schütz, falls das Kühlwasser zeitweise nicht vollständig in den. Zwischenraum abgesaugt wird.
Vorteilhaft bildet die Abdeckung im Bereich der Ausbuchtung einen Oberlaufschutz, indem sie in diesem Bereich stärker in die Durchgangsöffnung ragt, als in den restli-5 chen Bereichen der Durchgangsöffnung .Dadurch ist der Überlaufschutz in dem Bereich am höchsten, in dem das Wasser durch die Wirkung der Schwerkraft in der Durchgangsöffnung normalerweise gesammelt wird. hi einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist der Absauganschluss am Übergang zwischen Aussenwand und Abdeckung schräg zur Ebene der Aussenwand an-10 geordnet ist Der Absauganschluss ist daher besonders einfach an den Absaugschlauch eines NT-Saugers anzuschKessen, da er von der Gebäudewand weggerichtet ist und diese somit beim Anschluss nicht im Weg ist.
In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform beträgt der Abstand der Aussenwand von der Innenwand, ausgenommen den Bereich der Ausbuchtung, wenigstens 5 mm, 15 bevorzugt 10 mm und besonders bevorzugt 15 mm und maximal 35 mm, bevorzugt 30 mm und besonders bevorzugt 25 mm. Diese Dimensionierung des Abstands bewirkt einen möglichst geringen Abstand zwischen Innenwand und Aussenwand, wodurch der Wassersammelring sehr nahe an einer benachbarten Gebäudewand verwendet werden kann. Andererseits ist der Abstand nicht so gering, dass die Saugwirkung 20 beeinträchtigt wird.
Da die Verschiebbarkeit des zweiten Dichtlippenstücks nicht zwangsläufig mit dem Merkmal der Ausbuchtung kombiniert werden muss betrifft ein weiterer Aspekt der Erfindung einen Wassersammelring bei welchem am Rand der Innenwand wenigstens ein erstes Dichtlippenstück und ein zweites Dichtlippenstück angeordnet sind, wobei 25 die Stimme der Längen der Dichtlippenstücke kürzer als die Länge des Rands der Innenwand ist Diese Anordnung zweier Dichtlippenstücke ist nicht nur für neue Wassersammelringe geeignet, sondern es kann auch jeder bestehende Wassersammelring mit zwei derartigen Dichtlippenstücken im Nachhinein ausgestattet werden.
Mit Vorteil ist das zweite Dichtlippenstück entlang des Rands der Innenwand im Be-30 reich zwischen den Enden des ersten Dichtlippenstücks verschiebbar. Auch diese Aus- 24/05/2012 14:42
Nr.: R695 P.010/025 4987 P.011/025
Fron:BIEDERER HASLER PARTNER +41813004599 24/05/2012 14:42 3500-16731 m * « V* · « « *· * · * «·»« · * 9 · »·»* « * * · * 8 24.05.2012 führungsform der Dichtlippenstücke lässt sich bei bestehenden Wassersairuneiringen nachrüsten.
Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung unter Bezugnahme auf die schematischen 5 Darstellungen. Es zeigen in nicht massstabsgetreuer Darstellung:
Figur 1: eine Draufsicht auf einen erfindungsgemässen W assersammelring; Figur 2: eine Schnittdarstellung durch den Wassersammeliing entlang der Schnittlinie Π-Π; Figur 3; eine Seitenansicht des Wassersammelrings mit aufgesetzter Dichtlippe; Figur4: eine perspektivische Ansicht des Wassersammelrings; Figur 5: eine Unteransicht des Wassersammelrings mit zwei geschlossenen Dichtlippen; Figur 6: eine Unteransicht des Wassersammelrings mit einem Dichtlippenstück in einer ersten Position; Figur 7: eine Unteransicht des Wassersammelrings mit dem Dichtlippenstück in einer zweiten Position und Figur 8: eine Unteransicht des Wassersammelrings mit dem Dichtlippen-stück in einer dritten Position. ln den Figuren 1 bis 8 ist eine Ausführungsform eines erfindungsgeinässen Wasser-sammelrings gezeigt, welche gesamthaft mit dem Bezugszeichen 11 bezeichnet ist. Der 10 Wassersammelring 11 besitzt ein Gehäuse mit einer Innenwand 13 einer Aussenwand 15 und einer Abdeckung 17. Die Innenwand 13 besitzt vorzugsweise die Gestalt eines Kreisrings und definiert eine Durchgangsöffnung 19. Die Durchgangsöffnung 19 dient der Durchführung beispielsweise eines Hohlkembohrers, wenn der Wassersammelring 13 während dem Vorsehen einer Bohrung an einer Gebäudeoberfläche an selbiger an-15 gesaugt ist Der Begriff Gebäudeoberfläche soll im Rahmen dieses Dokuments für 24/05/2012 14:43
Nr.: R695 P.011/025
Fron:RIEDERER HASLER PARTNER +41Θ13004599 24/05/2012 14:42 «387 P. 012/025 «i «* ··*· i#** ·« » • · · » « * · · »* • · · · »« * · t » • · t I < - * < «
• * I * · * · I 3500-16731 9 24.05*2012 Wände, Böden und Decken eines Gebäudes stehen. Die innere Wand 13, die äussere Wand 15 und die Abdeckung 17 definieren einen Zwischenraum 21, welcher bei Verwendung des Wassersammelrings 13 in Richtung der Gebäudeoberfläche offen ist An den Rändern der Innen- und Aussenwand 13,15 sind eine aste und zweite Dichtlippe 5 23,25 vorgesehen. Die Dichtlippen 23,25 dienen dem möglichst fluid- und luftdichten
Abschluss des Wassersammelrings 11 an der Gebäudewand, wenn der Wassereammel-ring 11 an einen Nass-Trockensauger angeschlossen ist Beispielsweise können die Dichtlippen 23,25 an den Rändern der Innen- bzw. Aussenwand 13,15 reibschlüssig gehalten sein, indem sie ein mit Draht verstärktes U-Profil aus Gummi aufweisen, 10 welches auf die Ränder aufsteckbar ist Der Bereich im Anschluss an das U-Profil kann ebenfalls aus Gummi gefertigt sein, welcher während des Absaugens deformierbar ist Dadurch hält der Wassersammelring 11 eigenständig an der Gebäudewand und Kühlwasser und Bohrschlamm bleiben grösstenteils in dem Zwischenraum 21 und werden durch einen Absauganschluss 27 abgesaugt Vorzugsweise handelt es sich bei 15 dem Absauganschluss 27 um einen Absaugstutzen.
Die Figuren 1 bis 5 zeigen einen Dichtring 33, welche an der Abdeckung 17 angeordnet ist. Der Dichtring 33 kann an der Aussenseite oder der Innenseite der Abdeckung 17 angeordnet sein. Der Dichtring 33 ragt in die Durchgangsöffnung 19 hinein. Der Innendurchmesser des Dichtrings 33 ist um 10 bis 30 mm, bevorzugt um 15 bis 25 mm 20 und besonders bevorzugt um 18 bis 22 nun kleiner als der Durchmesser der Durchgangsöffnung 19. Damit eine ausreichende Dichtung zwischen der Abdeckung 17 und dem Dichtring 33 herstellbar ist muss der Dichtring 33 eine ausreichende Auflagefläche auf der Abdeckung besitzen. Demnach ist der Aussendurchmesser des Dichtrings 33 um 10 bis 30 mm und bevorzugt um 15 bis 25 mm grösser als der Durchmesser der 25 Durchgangsöffnung 19. Der Innendurchmesser des Dichtrings 33 ist derart bemasst, dass der Mantel eines Hohlkembohrers im Wesentlichen fluiddichtend mit dem Dichtring abschliesst. Der erfind ungsgemässe Wassersammelring 11 erlaubt es, dass das Kühlwasser des Hohlkembohrers nicht aus der Durchgangsöffnung 19 herausrinnen kann. Deshalb ist es möglich auch Bohrungen an Decken vorzunehmen. Das Kühlwas-30 ser wird durch wenigstens einen Kühlwasserdurchgang 35 welcher die Innenwand 13 im Bereich des Absauganschlusses 27 durchdringt gleichzeitig mit dem Luftstrom, welcher zum Ansaugen des Wassersammelrings dient, durch den Absauganschluss abge- 24/05/2012 14:43
Nr.: R695 P.012/025
Front:RIEDERER HASLER PARTNER +41813004599 24/05/2012 14:43 #987 P. 013/025 • · i · « · V « · » * · 3500-16731 10 24.05.2012 saugt. Je nach Menge des benötigten Kühlwassers können auch mehrere Kühlwasserdurchgänge 35 die Innenwand 13 durchdringen. Das Merkmal eines Dichtrings 33 zeichnet sich zusätzlich dadurch aus, dass die Abdichtung zwischen Dichtring und Hohlkembohrer zusätzlich die Ansaugleistung des Wassersanunelrings verbessert. 5 Dies liegt daran, dass die Abdichtung an der Innenseite des Zwischenraums 21 der ersten Dichtlippe 23 durch den Dichtring 33 noch weiter verbessert wird, da Aussenluft die Barriere des Dichtrings 33 und der ersten inneren Dichtlippe 23 überwinden muss.
Zur austauschbaren Festlegung des Dichtrings 33 an der Abdeckung 17 kann der Dichtring 33 mit einem Schraubkranz 37 zwischen selbigem und der Abdeckung 17 1Q fluiddichtend verklemmt sein. Für eine besonders rasche und einfache Halterung ist der Schraubkranz 37 bevorzugt mittels eines Bajonettverschlusses an der Abdeckung 27 festlegbar. Dh. mit einer geringen Verdrehung im Uhrzeigersinn ist der Dichtring 33 fixiert. Genauso rasch lässt sich der Dichtring 33 durch Verdrehen gegen den Uhrzeigersinn und Abnehmen des Schraubkranzes 37 gegart einen anderen Dichtring aus-15 tauschen. Dies kann notwendig sein, wenn ein Dichtring mit einem anderen Innendurchmesser eingesetzt werden soll, oder der Dichtring 33 aus Gründen des Ver-schleisses gegen einen neuen Dichtring ausgetauscht werden muss. Der Dichtring 33 ist bevorzugt aus einem Polyester-Urethan-Kautschuk, auch unter dem Handelsnamen Vukollan bekannt, hergestellt. Dieses elastische Material besitzt gute chemische und 20 mechanische Beständigkeit und ist für den vorliegenden Anwendungsfall sehr gut geeignet Eine Stärke des Dichtrings 33 von höchstens 1 mm ist ausreichend, um eine ausreichende Dichtung zwischen dem Dichtring 33 und dem Hohlkembohrer herzustellen.
Das Gehäuse des Wassersammelrings 11 ist bevorzugt transparent Zweckmässiger-25 weise kann jeder transparente Kunststoff mit ausreichender mechanischer und chemischer Beständigkeit eingesetzt werden. Insbesondere, wenn der Wassersammelring bei der Herstellung einer Kembohrung an einer Decke, also über Kopf, eingesetzt wird, ist eine transparente Ausführung von Vorteil. Der Benutzer ist durch die Transparenz des Gehäuses jederzeit über den Flüssigkeitsstand des Kühlwassers informiert und kann 30 daher auf eine Überfüllung des Wassersammelrings rechtzeitig reagieren.
Wie Figuren 2 bis 4 zeigen, ist der Absauganschluss 27 vorzugsweise schräg angestellt und durchdringt die äussere Wand 15 und die Abdeckung 17. Dadurch ist ein Saug- 24/05/2012 14:44
Nr. : R695 P.013/025
FromiRlEDERER HASLER PARTNER +41813004599 24/05/2012 14:44 4987 P.014/025 • · i « · » # I * »44 • 9 · · * » m #| 4 «
3500-16731 11 2405.2012 schlauch besonders einfach an dem Absauganschluss 27 anzuschliessen, ohne dass die Gebäudewand int Weg ist
Die Aussenwand 15 besitzt vorzugsweise im Bereich des Absauganschlusses 27 eine Ausbuchtung 29. Durch die VergrOsserung des Teüvohtmens des Zwischenraums 21 5 im Bereich der Ausbuchtung 29 ist es ermöglicht den Abstand zwischen der Innenwand 13 und der Aussenwand 15 im Bereich, welcher an die Ausbuchtung 29 an-schliesst, zu verringern, ohne dass die Absaugleistung beeinträchtigt werden würde. Durch den geringen Abstand der Innen- und Aussenwand 13,15 ist der Wassersammelring 11 auch dann noch anwendbar, wenn die Gebäudewandbohrung in geringem 10 Abstand zu einer angrenzenden Gebäudewand, also in einer Ecke, vorzunehmen ist Vorzugsweise beträgt der Abstand zwischen der Innen- und der Aussenwand 13,15 in etwa 20 mm. Dadurch ist eine ausreichende Saugkraft gesichert und Bohrungen bzw. Kembohnmgen können bis zu einem Abstand von ca. 20 mm zu einer benachbarten Gebäudewand vorgenommen werden. 15 Die zweite Dichtlippe 25 ist durchgängig geschlossen, damit keine Flüssigkeit den Zwischenraum während der Verwendung des Sammelrings 11 verlassen kann. Im Gegensatz dazu ist die erste Dichtlippe 23 unterbrochen und besitzt wenigstens einen Durchlass 31 durch den Kühlwasser und Bohrschlamm von der Durchgangsöffmmg 19 in den Zwischenraum 21 fliessen kann. Die erste Dichtlippe 23 besteht vorzugsweise 20 aus einem ersten Dichtlippenstück 23a und einem zweiten Dichtlippenstück 23b. Damit der Durchlass 31 gebildet ist, ist die Summe der Dichtlippenstücke 23a und 23b kürzer als der Rand der Innenwand 13. Die Länge des zweiten Dichtlippenstücks 23b beträgt dabei vorzugsweise etwa 1/3 der Länge des ersten Dichtlippenstücks 23a. Das zweite Dichtlippenstück 23b ist auf den Rand der Innenwand 13 aufsteckbar, da die 25 dem Rand Eugcwandte Seite vo*uugoweiae «Ja ein dfohtvontiiiktac U-Profil »ucgafülvrt ist Das zweite Dichtlippenstück 23b ist daher zwischen den beiden Enden des ersten Dichtungsstücks 23a verschiebbar. Der Durchlass 31 entsteht an einem der Enden des ersten Dichtungsstücks 23a (Figuren 6 und 7). Figur 8 zeigt dass es auch möglich ist, das zweite Dichtungsstück 23b mittig zwischen den beiden Enden des ersten Dich-30 tungsstücks 23a anzuordnen. Dann sind zwei Durchlässe 31a/31b gebildet, deren Gesamtbreite der Breite des Durchlasses 31 entspricht Die Verschiebung des Durchlasses 31 hat den Vorteil, dass der Durchlass 31 in Abhängigkeit von der Position des Wasser- 24/05/2012 14:45
Nr.: R695 P.014/025
fron:BIEDERER HASLER PARTNER +41813004589 24/05/2012 14:44 #887 P. 015/025 3500-16731 12 24.05.2012 sammelrings 11 einstellbar ist. Ist der Absauganschluss 27 beispielsweise aus Platzgründen nach links oder rechts aus der Vertikalen verdreht, so lässt sich der Durchlass 31 in Richtung des Absauganschlusses 27 verschieben. Dadurch kann die Absaugleistung verbessert werden, da der Weg des Kühlwassers bzw. des Bohrschlamms in dem 5 Zwischenraum 21 möglichst kurz gehalten werden kann und das Kühlwasser im Wesentlichen in Richtung der Schwerkraft fliessen kann. Die beiden Dichtlippenstücke 23a,23b können auch bei der Anwendung des Wassersammelrings 11 bei Deckenbohrungen zum Einsatz kommen. Der Durchlass 31 kann dann zusätzlich zu dem Kühlwasserdurchgang 35 vorgesehen sein, um einen Überlauf zu bilden. Durch den Über-10 lauf kann Kühlwasser strömen, falls das Kühlwasser in dem Wassersammelring zwischen Innenwand 13 und Kembohier ansteigt
Zusammenfassend kann folgendes festgehalten werden: Zum Sammeln und Absaugen von Kühlwasser und Bohrschlamm während einer Mauer- bzw. Kembohrung kommt ein erfmdungsgemässer Wassersammelring 11 zum Einsatz. Das Merkmal des Dicht-15 rings 33 zeichnet sich dadurch aus, dass eine Kembohrung unter Einsatz des erfin-dungsgemüssen Wassersammelrings 11 auch über Kopf durchführbar ist, da das Kühlwasser durch den Dichtring 33 in dem Wassersammelring 11 zurückgehalten wird. Durch das Vorsehen der Ausbuchtung 29 im Bereich der Aussenwand 15 ist das Teilvolumen des Zwischenraums 21 im Bereich der Ausbuchtung 29 vergrössert Dadurch 20 kann der Abstand zwischen Innenwand 13 und Aussenwand 15 im restlichen an die Ausbuchtung 29 anschliessenden Bereich reduziert werden. Der Platzbedarf des Wassersammelrings 11 ist dementsprechend gering und er kann eng an eine benachbarte Gebäudewand angeordnet werden, sodass auch ein in der Durchgangsöffnung auf genommener Mauer bzw. Hohlkembohrer nahe an die benachbarte Gebäudewand ge-25 führt werden kann.
Die erste Dichtlippe 23 kann aus einem ersten Dichtlippenstück 23a und einem zweiten Dichtlipp enstück 23b zusammengesetzt sein. Die beiden Dichtlippenstücke 23a,23b sind durch wenigstens einen Durchlass 31 voneinander beabstandet. Der Durchlass 31 ermöglicht es, dass Kühlwasser von der Durchgangsöffnung 19 durch die Innenwand 30 13 hindurch in den Zwischenraum 21 strömen kann. Durch Verschieben des zweiten
Dichthppenstückes 23b entlang des Rands der Innenwand 13 lässt sich die Position des 24/05/2012 14:45
Nr.: R695 P. 015/025
Front: RIEOERER HASLER PARTNER +41813004508 • · 4 * 4 · • · 24/05/2012 14:45 *·····«* · · · • · * * * «807 P. 016/025 3500-16731 13 24.05.2012
Durchlasses 31 verändern. Dies ist von besonderem Vorteil· wenn der Wassersammel-ring 11 aus Platzgründen gegenüber der Vertikalen verdreht werden muss. 24/05/2012 14:46
Nr.: R695 P.016/025
FromiRIEDERER HASLER PARTNER +41813004599 24/05/2012 14:45 *«**«·· i# * # * « * · i·· * · · * * · · * * • * · * * »·· · * ♦ ··* #987 P.017/025 3500-16731 14 Leeen.de: 11 W assersammelring 13 Innenwand 15 Aussenwand 17 Abdeckung 19 Durchgangsöffnung 21 Zwischenraum 23 Erste Dichtlippe 23a Erstes DichÜippenstück 23b Zweites DichÜippenstück 25 Zweite Dichtlippe 27 Absauganschluss, Absaugstutzen 29 Ausbuchtung 3131a^lb Durchlass 33 Dichtring 35 Kühlwasserdurchgang 37 Schraubkranz 24.05.2012 24/05/2012 14:46
Nr. : R695 P,017/025
Claims (15)
- From:RlEDERER HASLER PARTNER +41813004599 24/05/2012 14:45 #987 P. 018/0253500-16731 15 24.05.2012 Patentansprüche 1. Wassersammelring (11) zum gesammelten Abtransport von Kühiwasser bei Nassbohrungen an einer Gebäudewand mit 5 - einem Gehäuse, an welchem eine Durchgangsöffnung (19) zur Hindurchfüh rung eines Hohlkembohrers vorgesehen ist, wobei die Durchgangsöffnung (19) von einer Innenwand (13) des Gehäuses begrenzt ist und zwischen der Innenwand (13) und einer Aussenwand (15) des Gehäuses ein Zwischenraum (21) definiertist, 10 - einem Absauganschluss (27), welcher an der Aussenwand (15) angeordnet ist und mit dem Zwischenraum (21) in Verbindung steht, - einer ersten und zweiten Dichtlippe (23,25), welche zur dichtenden Halterung des Gehäuses an einer Gebäudeoberfläche an den Rändern der Innen- und Aussenwand (13,15) angeordnet sind und 15 - einer Abdeckung (17), welche die Innenwand (13) und die Aussenwand (15) an der den Dichtlippen (23,25) abgewandten Seite verbindet, dadurch gekennzeichnet, dass an der Abdeckung (17) ein Dichtring (33) angeordnet ist, welcher in die Durchgangsöffnung (19) ragt und fluiddichtend mit dem Hohlkembohrer zu- 20 sammenwirken kann, welcher durch den Wassersammelring (11) hindurchführ bar ist
- 2. Wassersammelring nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass am Rand der Innenwand (13) wenigstens ein erstes Dichtlippenstück (23a) und ein zweites 25 Dichtlippenstück (23b) angeordnet, wobei die Summe der Längen der Dichtlip penstücke (23a,23b) kürzer als die Länge des Rands der Innenwand (13) ist.
- 3. Wassersammelring nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Randes der Innenwand (13) die Summe der Länge der Dichtlippenstü- 30 cke (23a,23b) wenigstens um 5 mm, bevorzugt um 8 mm und besonders bevor zugt um 10 mm übersteigt und maximal um 15 mm, bevorzugt um 20 mm und 24/05/2012 14:46 Nr.: R695 P.018/025 Frorf.RIEDERER HASLER PARTNER +41813004599 24/05/2012 14:49 #987 P.019/025* · f * • · 3500-16731 16 24.05.2012 besonders bevorzugt um 25 mm übersteigt
- 4. Wassersammelring nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Innenwand (13) wenigstens ein Kühlwasserdurchgang (35) vorgesehen ist
- 5. Wassersammelring nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine Kühlwasserdurchgang (35) im Bereich des Absauganschlusses (27) an der Innenwand (13) angeordnet ist 10
- 6. Wassersammelring nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtring (33) austauschbar an der Abdeckung (17) angeordnet ist 15
- 7. Wassersammelring nach einem der Ansprüche 1 bis 6/ dadurch gekennzeichnet dass auf die Abdeckung (17) zur Halterung des Dichtrings (33) ein Schraubkranz (37) aufschraubbax ist und der Dichtring (33) zwischen Schraubkranz (37) und Abdeckung (17) verklemmbar ist 20
- 8. Wassersammelring nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der Schraubkranz (37) mit einem Bajonettverschluss an der Abdeckung (17) gehalten ist. 25
- 9. Wassersammelring nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet dass das Gehäuse aus einem transparenten Werkstoff, insbesondere einem transparenten Kunststoff gefertigt ist.
- 10. Wassersammelring nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Aussenwand (15) eine Ausbuchtung (29) besitzt, dergestalt, dass der Abstand zwischen den Rändern der Innen- und Aussenwand (13,15) im Bereich der Ausbuchtung (29) vergrössert ist 24/05/2012 14:47 Nr.: R695 P.019/025 FronNIEDERER HASLER PARTNER +41813004599 24/05/2012 14:47 8987 P. 020/0253500-16731 17 24.05.2012
- 11. Wassersammelring nach einem der Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Absauganschluss (27) an der Ausbuchtung (29) angeordnet ist.
- 12. Wassersammelrmg nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, 5 dass der Abstand der Aussenwand (15) von der Innenwand (13), ausgenommen den Bereich der Ausbuchtung, wenigstens 5 mm, bevorzugt 8 mm und besonders bevorzugt 10 mm beträgt und maximal 25 mm, bevorzugt 20 mm und besonders bevorzugt 15 mm beträgt
- 13. Wassersammelrmg nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (17) teilweise in die Durchgangsöffnung (19) ragt
- 14. Wassersammelring nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (17) im Bereich der Ausbuchtung (29) einen Überlaufschutz bildet, indem 15 sie in diesem Bereich stärker in die Durchgangsöffnung (19) ragt als in den rest lichen Bereichen der Durchgangsöffnung (19).
- 15. Wassersammelring nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass der Absauganschluss (27) am Übergang zwischen Aussenwand (15) und 20 Abdeckung (17) schräg zur Ebene der Aussenwand (15) angeordnet ist. 24/05/2012 14:47 Nr.: R695 p n?n/n?s
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