AT511729A2 - Automatische Arbeitsleuchtenaktivierung und -deaktivierung - Google Patents
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Abstract
Für ein Arbeitsfahrzeug wird eine automatische Arbeitsleuchtensteuerung geschaffen. Die Arbeitsleuchte wird automatisch abgeschaltet, wenn ein Arbeitswerkzeug in oder über einer vorbestimmten Höhe oder in einem oder über einem vorbestimmten Winkel ist, und wird automatisch angeschaltet, wenn das Arbeitswerkzeug in einervorbestimmten Höhe oder in einem vorbestimmten Winkel ist.
Description
Automatische Arbeitsleuchtenaktivierung und -deaktivierung
Gebiet der Erfindung
Diese Offenbarung betrifft ein System und ein Verfahren zum automatischen Aktivieren und Deaktivieren einer Arbeitsleuchte an einem Fahrzeug.
Hintergrund der Erfindung
Arbeitsleuchten werden oft an einer Bau- oder anderen Arbeitsausrüstung verwendet, um den Arbeitsbereich beim Bearbeiten mit einem Werkzeug zu beleuchten.
Zusammenfassung der Erfindung
Die Erfindung betrifft die Beleuchtung für ein Arbeitsfahrzeug. Insbesondere kann die Beleuchtung für zumindest einen Abschnitt eines Werkzeugs und des Arbeitsbereiches in seiner Nähe eingeschaltet werden, wenn eine solche Beleuchtung erwünscht wird und automatisch abgeschaltet werden, wenn eine solche Beleuchtung nicht mehr erwünscht ist. Umstände, unter denen eine Beleuchtung erwünscht sein kann, können unter anderem eine Notwendigkeit, den Arbeitsbereich des Werkzeugs zu beobachten, wenn die natürlichen oder Umgebungslichtbedingungen für solche Beobachtungen unzureichend sind, umfassen. Bedingungen, unter welchen die Beleuchtung nicht mehr erwünscht sein kann, können ein Wunsch sein, Lichtreflexionen an ein Führerhaus des Fahrzeugs zu vermeiden, wenn das Werkzeug in einer Transportposition ist. Solche Reflexionen können die Sicht beeinträchtigen, wenn
Umgebungsbeleuchtungsbedingungen, z.B. Nachtbedingungen, unzureichende Beleuchtung bieten.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Fig. 1 ist eine Seitenansicht eines beispielhaften Arbeitsfahrzeugs, das die Erfindung verwenden kann;
Fig. 2 zeigt das Fahrzeug aus Fig. 1 mit dem Arbeitswerkzeug in einer T ransportposition;
Fig. 3 zeigt das Fahrzeug aus Fig. 1 mit dem Arbeitswerkzeug in einer T ransportposition;
Fig. 4 veranschaulicht ein Blockdiagramm einer Ausführungsform der Erfindung; und Fig. 5 veranschaulicht ein Flussdiagramm einer Ausführungsform der Erfindung. Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform
Fig. 1 veranschaulicht ein beispielhaftes Arbeitsfahrzeug, d.h. ein Planiergerät 10 mit einem Führerhaus 20, einem Rahmen 30, an dem das Führerhaus 20 angebracht ist, einem Fahrgestell 40, das am Rahmen 30 angebracht ist und diesen trägt, einem Schubbalken 50, der schwenkbar am Fahrgestell 40 über eine Schubbalkenachse 51 angebracht ist, einem Einstellzylinder 60, der schwenkbar an einer Einstellzylinderachse 61 am Schubbalken 50 angebracht ist, einen Schild 70, der schwenkbar über eine erste Schildachse 71 am Schubbalken 50 und über eine zweite Schildachse 72 am Einstellzylinder 60 angebracht ist und einer Hebezylinderanordnung 100, die schwenkbar über eine Hebezylinderachse 121 am Rahmen 30 und über eine dritte Schildachse 73 an dem Schild 70 angebracht ist.
Wie in Fig. 1 dargestellt, kann die Hebezylinderanordnung 100 enthalten: eine Arbeitsleuchte 110; einen hydraulischen Hebezylinder 120 mit einem Hydraulikhebezylindermantel 120a und einer Hydraulikhebezylinderstange 120b; und die Hydraulikhebezylinderachse 121, an der der Hydraulikhebezylindermantei 120a schwenkbar angebracht sein kann. Der Hydraulikhebezylinder 120 kann einen kommerziell erhältlichen Positionssensor 120c enthalten, um eine Position des Hydraulikhebezylinders 120 zu erfassen und ein Signal zu kommunizieren, das für eine Länge des Hydraulikhebezylinders 120 indikativ ist, wenn er, der Hydraulikhebezylinder 120, sich ausdehnt oder zusammenzieht. Die Arbeitsleuchte 110 kann am Hydraulikhebezylindermantei 120a fest angebracht sein.
Wie zuvor angegeben, zeigt die Fig. 1 das Planiergerät 10 mit dem Arbeitswerkzeug oder dem Schild 70 und der Arbeitsleuchte 110 in einer Arbeitsposition. Wie dargestellt, kann, wenn der Schild 70 in Arbeitsposition ist, die Arbeitsleuchte 110 einen Abschnitt des Schilds 70 sowie einen Abschnitt des Materials, an dem der Schild 70 arbeitet, beleuchten. Das Material kann Erde oder irgendein anderes Material, das das Planiergerät 10 bewegt, z.B. Steine, Abfall, usw., sein.
Fig. 2 zeigt die Planierraupe 10 mit dem Arbeitswerkzeug oder dem Schild 70 in einer Transportposition und der Arbeitsleuchte 110, die Licht abgibt. Die Transportposition kann irgendeine errechnete oder gemessene Position des Schilds 70 beinhalten, die über einer vorbestimmten Höhe, d.h. einer Höhe, die ausreichend über dem Grundniveau ist, liegt. In dieser bestimmten Ausführungsform kann die vorbestimmte Höhe ein (1) Fuß über dem Boden des Fahrzeugs B sein. Wie dargestellt, kann, wenn der Schild 70 in der Transportposition ist, die Arbeitsleuchte 110 fortfahren, einen Abschnitt des Schilds 70 zu beleuchten, aber nicht fortfahren, einen relevanten Abschnitt des Materials zu beleuchten. Wie dargestellt, wird in diesem bestimmten Szenario mit fortgesetzter Versorgung der Arbeitsleuchte 110, die Bedienungsperson wahrscheinlich unerwünschte Lichtreflexionen von dem Schild 70 an das Führerhaus 20 erfahren; insbesondere unter schlechten Umgebungslichtbedingungen, wie z.B. natürlichen Beleuchtungsbedingungen während Nachtarbeiten. Fig. 3 veranschaulicht das Planiergerät 10 mit dem Schild 70 in der Transportposition mit abgeschalteter Arbeitsleuchte 110.
Fig. 4 ist eine beispielhafte Darstellung eines Steuersystems für die Arbeitsleuchte 110, das die Erfindung verwendet. Wie dargestellt, kann das Steuersystem enthalten: Schubbalkenwinkelsensoren 52; Hebepositionssensoren 120c; einen elektrohydraulischen Kontrollerabschnitt 130; einen Fahrzeugkontrollerabschnitt 140; einen Arbeitsleuchtensteuermodusselektor 150, der einen automatischen Steuermodus und einen manuellen Steuermodus haben kann; und eine herkömmliche Steuerungseingabevorrichtung für die Arbeitsleuchte durch eine Bedienungsperson, wie z.B. einen Kippschalter 160, den die Bedienungsperson in einem Ein-Zustand oder einem Aus-Zustand anordnen kann. Der elektrohydraulische Kontrollerabschnitt 130 kann enthalten: einen Winkelprozessor 131; eine Winkel-zu-Planiergerätschildposition-Nachschlagetabelle 132; einen Hebezylinderlängenprozessor 133; eine Hebezylinderlänge-zu-Planiergerätschildposition-Nachschlagetabelle 134, Der Fahrzeugkontrollerabschnitt 140 kann enthalten: einen statischen Speicherabschnitt 141, der Lampensteuerinformation vom Arbeitsleuchtensteuermodusselektor 150 enthält; und eine Lampensteuerung 142. Die Winkelnachschlagetabelle 134 kann gewisse Überschneidung mit der Hebezylinderlänge-zu-Planierraupenschildposition-Nachschlagetabelle 132 haben, aber wenn die Hebezylinderpositionssensoren 120c operativ sind, d.h. Signale senden, kann die Lampensteuerung 142 auf Information von der Hebezylinderlängen-zu-Positionstabelle 132 ansprechen und auf Information von den Schubbalkenwinkelsensoren 52 nicht ansprechen.
Der automatische Steuermodus für den beispielhaften
Arbeitsleuchtensteuermodusselektor 150 kann automatischen Arbeitsleuchtenbetrieb liefern, wenn der Arbeitsleuchtenschalter 160 in einem Ein-Zustand ist. Ein solcher automatischer Steuermodus kann dafür sorgen, dass die Arbeitsleuchte 110 automatisch eingeschaltet wird, wenn der Planiergerätschild 70 unter einer vorbestimmten Höhe ist, oder wenn der Planiergerätschild 70 in einer Höhe gleich oder größer als die vorbestimmte Höhe ist und herkömmliche Fahrzeugscheinwerfer (nicht dargestellt) abgeschaltet sind. Der automatische Steuermodus kann dafür sorgen, dass die Arbeitsleuchte 110 automatisch abgeschaltet wird, wenn der Planiergerätschild 70 in einer Höhe größer als der vorbestimmten Schildhöhe ist und die Fahrzeugscheinwerfer (nicht dargestellt) eingeschaltet sind. Der Arbeitsleuchtensteuermodusselektor 150 liefert die Kontrollmodi, die beschrieben werden, durch das Aussenden erforderlicher Steuerinformation an den Fahrzeugkontrollerabschnitt 140. In dieser beispielhaften Ausführungsform sendet der Arbeitsleuchtensteuermodusselektor 150, der für jeden Steuermodus vorbestimmte Steuerinformation enthalten kann, vorbestimmte Arbeitsleuchtensteuerinformation an den statischen Speicherabschnitt 141, aufgrund
• · ·«·* f (f I der Auswahl eines Steuermodus übereinen Schalter, ein Monitormenü mit Schaltmechanismus, ein Touchscreen-Monitormenü oder eine andere herkömmliche Anordnung. Der statische Speicherabschnitt 141 kann dann diese Information zur Lampensteuerung 142 liefern. Die Lampensteuerung 142 kann dann die Arbeitsleuchte 110 steuern, indem die vom statischen Speicherabschnitt 141 und dem Arbeitsleuchtenschalter 160 gelieferte Information verwendet wird.
Der manuelle Steuermodus für den beispielhaften Arbeitsleuchtensteuermodusselektor 150 kann das manuelle Steuern der Arbeitsleuchte zur Verfügung stellen, d.h. wenn der Arbeitsleuchtenschalter 160 in einem Ein-Zustand ist, kann die Arbeitsleuchte 110 ein sein, und wenn der Arbeitsleuchtenschalter in einem Aus-Zustand ist, kann die Arbeitsleuchte abgeschaltet sein.
Fig. 5 ist ein beispielhaftes Flussdiagramm, welches zeigt, wie die beispielhafte Ausführungsform aus Fig. 4 im Betrieb arbeiten kann. Wie dargestellt, beginnt der Vorgang, sobald die Zündung im Schritt 310 eingeschaltet wird. Sobald die Zündung an ist, kann der Fahrzeugkontroller 140 im Schritt 315 bestimmen, ob der automatische Modus ausgewählt ist, d.h. ob der Arbeitsleuchtenmodusselektor 150 auf Automatikmodus gesetzt ist. Wenn der Automatikmodus ausgewählt ist, bestimmt der Fahrzeugkontroller 140 im Schritt 320 über die Lampensteuerung 142, ob der Arbeitsleuchtenschalter 160 im Ein-Zustand ist. Wenn der Arbeitsleuchtenschalter 160 im Schritt 320 bestimmt wurde, im Ein-Zustand zu sein, kann im Schritt 330 die Höhe des Schilds 70 überprüft werden. Wenn der Schild 70 nicht unter einer vorbestimmten Position in Schritt 330 ist, kann der Scheinwerfer des Fahrzeugs 10 überprüft werden, um im Schritt 340 zu bestimmen, ob der Scheinwerfer an ist. Wenn der Scheinwerfer im Schritt 340 nicht an ist, kann die Arbeitsleuchte 110 im Schritt 350 an bleiben und der Fahrzeugkontroller 140 kann zu Schritt 320 zurückkehren. Wenn der Scheinwerfer in Schritt 340 an ist, kann die Arbeitsleuchte 110 im Schritt 360 abgeschaltet werden. Wenn der Schild 70 in Schritt 330 unter der vorbestimmten Position ist, kann die Arbeitsleuchte 110 im Schritt 370, unabhängig von anderen Bedingungen, angeschaltet werden und der Fahrzeugkontroller 140 kann zum Schritt 320 zurückkehren. Wenn festgestellt wird, dass der Arbeitsleuchtenschalter 160 im Aus-Zustand ist, wird die Arbeitsleuchte 110 abgeschaltet.
Nach Beschreibung der bevorzugten Ausführungsform wird offensichtlich, dass verschiedene Modifikationen gemacht werden können, ohne vom Umfang der Erfindung, wie sie in den angeschlossenen Ansprüchen definiert ist, abzuweichen.
Claims (6)
- · «fett* «··* • « * ·Patentansprüche 1. Beleuchtungssystem für ein Arbeitsfahrzeug, mit: einem Arbeitswerkzeug; einer Arbeitsleuchte; ein Positionssensor, der eine Position eines Arbeitsabschnitts des Arbeitsfahrzeugs erfasst, wobei der Arbeitsabschnitt mit dem Arbeitswerkzeug operativ verbunden ist; einem Kontroller mit einem Arbeitsleuchtensteuerabschnitt, wobei der Arbeitsleuchtensteuerabschnitt einen ersten Zustand und einen zweiten Zustand hat, der Positionssensor Positionssignale an den Kontroller sendet, der Kontroller die Positionssignale verwendet, um eine Position des Arbeitswerkzeugs zu bestimmen, der Kontroller den Arbeitsleuchtensteuerabschnitt in den ersten Zustand bringt, wenn die erfasste Position des Arbeitswerkzeugs in einem vorgegebenen Positionsbereich liegt.
- 2. Beleuchtungssystem aus Anspruch 1, wobei der Arbeitsleuchtenkontroller erlaubt, dass elektrischer Strom zur Arbeitsleuchte fließt, wenn der Arbeitsleuchtenkontroller in dem ersten Zustand ist.
- 3. Beleuchtungssystem aus Anspruch 1, wobei der Arbeitsleuchtenkontroller nicht erlaubt, dass elektrischer Strom zur Arbeitsleuchte fließt, wenn der Arbeitsleuchtenkontroller im zweiten Zustand ist.
- 4. Beleuchtungssystem nach Anspruch 1, wobei der Arbeitsleuchtenkontroller im ersten Zustand verbleibt, solange die erfasste Position des Arbeitswerkzeugs in dem vorbestimmten Positionsbereich liegt.
- 5. Beleuchtungssystem nach Anspruch 4, wobei der Kontroller die Arbeitsleuchtensteuerung in den zweiten Zustand bringt, wenn die bestimmte ft ft * · * ft »b*# • · · * fc * · * * ♦ ft ft » · · O ft ft ft*·«*·»« * v f v * «l ft · * · ft · Position des Arbeitswerkzeugs nicht in dem vorbestimmten Positionsbereich liegt.
- 6. Beleuchtungssystem nach Anspruch 4, wobei der Kontroller die Arbeitsleuchtensteuerung in den zweiten Zustand bringt, wenn die bestimmte Position des Arbeitswerkzeugs nicht im vorbestimmten Positionsbereich liegt. 2& Juli 2012
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