AT512459A1 - Verfahren zur herstellung von ventilsäcken aus einem gewebeschlauch - Google Patents

Verfahren zur herstellung von ventilsäcken aus einem gewebeschlauch Download PDF

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Abstract

Bei einem Verfahren zur Herstellung von Ventilsäcken aus einem Gewebeschlauch wird der flache Gewebeschlauch aus einer Schlauchabwickelvorrichtung oder einer Schlauchbildungsvorrichtung einer Schneideinrichtung zugeführt, in welcher der Gewebeschlauch abgelängt wird, um einzelne schlauchförmige Sackkörper zu erhalten, worauf die schlauchförmigen Sackkörper, in denen durch Einschlagen des Gewebes jeweils ein Ventil vorbereitet wurde, an ihren beiden Enden verschlossen werden, wobei das Ablängen des Gewebeschlauchs in einem Längstransportabschnitt erfolgt, in dem der Gewebeschlauch bzw. die schlauchförmigen Sackkörper in Längsrichtung des Gewebeschlauches transportiert werden, und das Verschließen des Sackkörpers bevorzugt in einem Quertransportabschnitt erfolgt, in dem die Sackkörper in einer quer zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Transportrichtung transportiert werden. Das Einschlagen des Gewebes zur Vorbereitung des Ventils erfolgt im Längstransportabschnitt.

Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Ventilsäcken aus einem Gewebeschlauch, bei dem der flache Gewebeschlauch aus einer Schlauchabwickelvorrichtung oder einer Schlauchbildungsvorrichtung einer Schneideinrichtung zugeführt wird, in welcher der Gewebeschlauch abgelängt wird, um einzelne schlauchförmige Sackkörper zu erhalten, worauf die schlauchförmigen Sackkörper, in denen durch Einschlagen des Gewebes jeweils ein Ventil vorbereitet wurde, an ihren beiden Enden verschlossen werden, wobei das Ablängen des Gewebeschlauchs in einem Längstransportabschnitt erfolgt, in dem der Gewebeschlauch bzw. die schlauchförmigen Sackkörper in Längsrichtung des Gewebeschlauches transportiert werden, und das Verschließen des Sackkörpers bevorzugt in einem Quertransportabschnitt erfolgt, in dem die Sackkörper in einer quer zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Transportrichtung transportiert werden.
Die Erfindung betrifft weiters eine Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens.
Der schlauchförmige Körper eines Ventilsackes wird üblicherweise aus einem schlauchartigen Rundmaterial oder einem an den Längsrändern zu einem Schlauch verbundenen Flachmaterial gebildet. Eine grobe Einteilung solcher Säcke wird durch die Unterscheidung in Kissen- und Kastenform getroffen. Eine Kissenform von Säcken entsteht üblicherweise durch Konfektionierung der Böden mit einer Textilnaht oder einer Schweißnaht. Die vorliegende Erfindung befasst sich insbesondere mit kissenförmigen Säcken.
Das Gewebe besteht dabei bevorzugt aus monoaxial verstreckten Polymer-, insbesondere Polyolefin- oder Polypropylenbändchen. Diese Bändchen werden durch Streckung von Polymer-, insbesondere Polyolefin- oder Polypropylenfolien üblicherweise auf das vier- bis zehnfache hergestellt, wodurch die Molekülketten in Bändchenlängsrichtung ausgerichtet werden und in diese Richtungen ca. die sechs- bis zehnfache Festigkeit gegenüber der ursprünglichen Folie aufweisen. Die Bändchenbreite beträgt üblicherweise ca. 1,5 bis 10 mm, die Dicke 20 bis 80 pm. Zur Erzielung von Staub- und Feuchtigkeitsdichtheit kann dabei auf das Gewebe ein- oder zweiseitig eine Beschichtung aus Schmelze aus vorzugsweise demselben Material aus dem die Bändchen bestehen aufgetragen werden.
Ein Verfahren und eine Vorrichtung der eingangs genannten Art sind zum Beispiel aus der WO 2010/086232 Al bekannt. Eine solche Vorrichtung umfasst in der Regel zunächst eine Schlauchbildungsvorrichtung zur Herstellung und Bereitstellung eines schlauchförmigen Materials. Es kann auch lediglich eine Schlauchabwickelvorrichtung vorhanden sein. Diese ist in der Regel mit einem Materialwickel bestückbar, auf welchen schlauchförmiges Material gewickelt ist. Von diesem Materialwickel wird das Material meist kontinuierlich in Längsrichtung abgezogen. Beim Sackherstellungsprozess nach den Maschinen des Standes der Technik wird der durch die Schlauchbildungsvorrichtung oder der durch die Schlauchabwickelvorrichtung bereitgestellte Gewebeschlauch einer Querschneideeinrichtung zugeführt, die den Gewebeschlauch in einzelne Schlauchstücke bzw. schlauchförmige Sackkörper vereinzelt. Die schlauchförmigen Sackkörper werden einer Transporteinrichtung übergeben.
Mithilfe dieser Transporteinrichtung erfolgt üblicherweise, aber nicht zwingend, eine Änderung der Transportrichtung von einem Längstransport, in welcher der Schlauch bzw. die Schlauchstücke in Richtung ihrer Längsachsen transportiert wurden, in einen Quertransport, in dem die Schlauchstücke nun nicht mehr in Richtung ihrer Schlauchlängsachse, sondern quer hierzu transportiert werden, so dass die Enden der Schlauchstücke zum Verschließen der Sackenden bzw. zum Herstellen der Sackböden seitlich erreichbar sind. Die ursprüngliche und die neue Transportrichtung des Schlauchs bzw. des Schlauchstücks liegen dabei üblicherweise senkrecht zueinander.
Ventilsäcke zeichnen sich dadurch aus, dass in den Boden des Sackes ein aus dem Gewebematerial gebildetes Ventil integriert ist, über welches der beidseitig verschlossene Sack mit Füllgut befüllt werden kann. Die Befüllung erfolgt dadurch, dass ein rohrstutzenförmiges Mundstück einer Abfüllanlage in das Ventil eingeführt wird. Das Ventil wird dabei aufgespreizt, so dass das Füllgut in den Ventilsack gegeben werden kann. Ist die vorgegebene Füllmenge in den Sack gefüllt, wird dieser vom rohrstutzenförmigen Mundstück der Abfüllanlage abgezogen. Dabei soll sich das Ventil schließen, indem sich die Schlauchwandbereiche des Ventilschlauches aneinanderlegen, was dadurch verwirklicht wird, dass der Ventilschlauch durch den vom Füllgut ausgeübten Druck zusammengedrückt wird. In herkömmlichen Anlagen wird das Ventil durch Einschlagen des Gewebes an einem Eck des Sackkörpers in das Innere desselben und durch anschließendes Umlegen des Endabschnittes des Sackkörpers hergestellt. Der Vorgang des Umlegens des Endabschnittes des Sackkörpers verschließt das betreffende Sackende gleichzeitig. Aus diesem Grund wird das Einschlagen des
Gewebes bei herkömmlichen Anlagen nach dem Ablängen unmittelbar vor dem Verschließen des Sackes vorgenommen, wobei dies im Quertransportabschnitt geschieht, und zwar während des Quertransportes oder bei einem Stopp während des Quertransportes.
Nachteilig hierbei ist jedoch, dass das Gewebe während des Quertransportes schwer beherrschbar ist. Insbesondere sind die aufeinanderliegenden Gewebelagen der flachen Schlauchstücke nur schwer voneinander zu beabstanden. Das Beabstanden der Gewebelagen ist aber Voraussetzung dafür, dass das Material in der Folge für die Realisierung des Ventils eingeschlagen werden kann. Es ist bekannt, die Gewebelagen des Schlauchstückes zum Beispiel mit Hilfe von Saugnäpfen oder dgl. zu beabstanden, was aber insbesondere bei unbeschichtetem und daher luftdurchlässigem Gewebe nur unzureichend funktioniert. Außerdem ist das Gewebe meist sehr weich, sodass jegliche Handhabung erschwert wird.
Die vorliegende Erfindung zielt darauf ab, die oben genannten Nachteile zu vermeiden. Insbesondere zielt die Erfindung darauf ab, die Herstellung des Sackventils zu vereinfachen und die TaktZeiten zu verkürzen.
Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung bei einem Verfahren der eingangs genannten Art vor, dass das Einschlagen des Gewebes zur Vorbereitung des Ventils im Längstransportabschnitt erfolgt. Die Erfindung beruht auf der Erkenntnis, dass das Gewebe während des Längstransportes besser beherrschbar ist als während des Quertransportes. Insbesondere die mit der Verwendung von unbeschichtetem Gewebe verbundenen Probleme, wie z.B. die Schwierigkeit das Gewebe von außen mit Saugnäpfen zu ·· « ·· «♦«« «· • * · ft«** · ·« « ·*··* < « • · · * c · · • ·· ft ftjft · * * « erfassen, können hierbei dadurch behoben werden, dass das Gewebe während des Längstransportes ohne weiteres von der Innenseite her manipuliert werden kann. Beispielsweise ist es für das Einschlagen des Gewebes erforderlich, dass die aufeinanderliegenden Gewebelagen des flachen Schlauchs vorher voneinander beabstandet werden. Das Gewebe wird beispielsweise dadurch eingeschlagen, dass ein geeignetes Werkzeug in den Spalt zwischen den Gewebelagen eingeführt wird. In bevorzugter Weise wird hierbei so vorgegangen, dass die aufeinanderliegenden Gewebelagen des flachen Schlauchs mit Hilfe eines innenliegenden Werkzeugs voneinander beabstandet werden, um das Einschlagen des Gewebes zu ermöglichen. Der Begriff innenliegend bedeutet hierbei, dass das Werkzeug im Inneren des Gewebeschlauchs angeordnet ist. Das Werkzeug weist bevorzugt zwei voneinander beabstandete Führungsflächen auf, auf denen die Gewebelagen während ihres Längstransportes entlanggleiten, wobei der Abstand zwischen den Führungsflächen den erforderlichen Abstand zwischen den Gewebelagen herstellt, der das Einschlagen des Gewebes von der Seite des Schlauches her ermöglicht.
Das Einschlagen des Gewebes kann hierbei entweder vor dem Ablängen des Schlauchgewebes oder nach dem Ablängen erfolgen, wobei die erste Variante bevorzugt ist, da das zusammenhängende Schlauchgewebe besser handhabbar ist als die durch das Ablängen erhaltenen einzelnen schlauchförmigen Sackkörper.
Wenn das Einschlagen des Gewebes vor dem Ablängen erfolgt, wird bevorzugt so vorgegangen, dass im Gewebeschlauch ein seitlicher Einschnitt gebildet wird. Dieser Einschnitt • *
bildet einen Gewebelappen, der in das Innere des Schlauchs eingeschlagen werden kann.
Eine bevorzugte Verfahrensweise sieht vor, dass das Einschlagen des Gewebes das Umfalten der Gewebelagen des Schlauchs entlang einer in einem Winkel von 40 - 50°, insbesondere 45° zu einer Seitenkante des Schlauchs verlaufenden Falzkante nach innen umfasst.
Bevorzugt erfolgt das Einschlagen des Gewebes mit Hilfe eines seitlich des Schlauches angeordneten Werkzeuges.
Eine besonders effiziente Verfahrensweise sieht vor, dass vor dem Ablängen des Gewebeschlauchs in diesem zwei im Wesentlichen gegenüberliegende seitliche Einschnitte gebildet werden, wobei das durch den einen Einschnitt freigegebene Gewebe in Transportrichtung und das durch den anderen Einschnitt freigegebene Gewebe gegen die Transportrichtung eingeschlagen wird. Es werden somit zwei Einschnitte vorgenommen, und zwar an beiden Seiten des Gewebeschlauches, wobei das nachfolgende Einschlagen des Gewebes so erfolgt, dass an jeder Seite des Schlauches jeweils ein Ventil entstehen kann. Das Ablängen des Gewebeschlauches erfolgt dann zwischen den Einschlägen so, dass der eine Einschlag zu einem ersten Sackkörper und der andere Einschlag zu einem nachfolgenden, zweiten Sackkörper gehört. Aus dieser gegengleichen Anordnung der Einschläge bzw. Ventile ergibt sich eine Materialersparnis.
Das Verschließen des Sackkörpers umfasst bevorzugt das Umlegen eines Endabschnitts des flachen Sackkörpers, wodurch aus dem Einschlag ein Ventil entsteht, durch ♦ · ♦ ·
• ♦ · » • « * « • · « « « · · · welches der verschlossene Sack in der Folge befüllt werden kann.
Wie bereits erwähnt findet die Erfindung bevorzugt bei Säcken Anwendung, deren Gewebe aus monoaxial verstreckten Polymer-, insbesondere Polyolefin- oder
Polypropylenbändchen besteht. Das Gewebe kann grundsätzlich beschichtet oder unbeschichtet sein. Im Falle einer Beschichtung kann diese aus einer dünnen Schicht Polypropylen oder einer Mischung aus Polypropylen und Polyethylen bestehen. Die Vorteile der Erfindung werden besonders bei unbeschichtetem Gewebe deutlich.
Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe schlägt die Erfindung weiters eine Vorrichtung zur Herstellung von Ventilsäcken aus einem Gewebeschlauch vor, umfassend eine Schlauchabwickel- oder
Schlauchbildungsvorrichtung, eine Schneideinrichtung, der ein flacher Gewebeschlauch aus der Schlauchabwickel- oder Schlauchbildungsvorrichtung zuführbar ist und von der durch Ablängen des Gewebeschlauches erhaltene schlauchförmige Sackkörper wegführbar sind, und eine
Sackkörperverschließeinrichtung, der die schlauchförmigen Sackkörper zuführbar sind, wobei weiters wenigstens eine Transporteinrichtung vorgesehen ist, die einen Längstransportabschnitt zum Transportieren des Gewebeschlauches bzw. der schlauchförmigen Sackkörper in Längsrichtung des Gewebeschlauches und bevorzugt einen Quertransportabschnitt zum Transportieren der Sackkörper in einer quer zu deren Längsrichtung verlaufenden Transportrichtung aufweist, wobei die Schlauchabwickel-oder Schlauchbildungsvorrichtung und die Schneideinrichtung im Längstransportabschnitt und die * * * *
• · · ·· « · • · · · « · • « « I ο · · • · « · £> » «
Sackkörperverschließeinrichtung ggf. im Quertransportabschnitt angeordnet sind, wobei eine Gewebeeinschlagvorrichtung ebenfalls im Längstransportabschnitt angeordnet ist.
Eine bevorzugte Weiterbildung sieht vor, dass eine der Gewebeeinschlagvorrichtung vorgeschaltete weitere Schneideinrichtung zur Herstellung eines seitlichen Einschnitts in dem flachen Gewebeschlauch vorgesehen ist.
Weiters ist es vorteilhaft, wenn der
Gewebeeinschlagvorrichtung ein innenliegendes Werkzeug zum Beabstanden der aufeinanderliegenden Gewebelagen des flachen Schlauchs zugeordnet ist.
Ein besonders effizientes und konstruktiv einfaches Einschlagen des Gewebes gelingt dadurch, dass, wie dies einer bevorzugten Weiterbildung entspricht, die Gewebeeinschlagvorrichtung seitlich des Schlauches angeordnet ist und ein zwischen die Gewebelagen des Schlauches verschiebbares oder verschwenkbares Werkzeug aufweist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In dieser zeigen Fig. 1 eine schematische Draufsicht auf die erfindungsgemäße Vorrichtung und Fig. 2 eine Schnittansicht entlang der Linie II-II.
In Fig. 1 ist ersichtlich, dass ein Gewebeschlauch 1 der Vorrichtung in Richtung des Pfeils 2 zugeführt wird. In einem Längstransportabschnitt 3 wird der Gewebeschlauch in Richtung des Pfeils 2 transportiert. Im Längstransportabschnitt 3 wird mit Hilfe eines nicht näher dargestellten Schneidwerkzeugs im Schritt S1 ein seitlicher Schnitt 4 angebracht. Während des Schneidens kann der Längstransport unterbrochen sein. In Schritt S2 werden die Gewebelagen des Gewebeschlauchs 1 mittels eines innenliegenden Werkzeuges 5 beabstandet und der durch den Schnitt 4 gebildete Gewebelappen mittels eines Schiebers 6 eingefaltet. Sinnvollerweise können die Schritte Sl und S2 an der selben Position erfolgen, also ohne dass ein Längstransport des Gewebeschlauches 1 zwischen den Schritten Sl und S2 erfolgt, da der Transport nach Herstellen des Einschnitts 4 erschwert ist.
In Schritt S3 wird der Gewebeschlauch entlang der Linie 7 abgeschnitten, sodass ein Sackkörper 8 entsteht. Von dieser Position aus erfolgt üblicherweise der Quertransport in Richtung des Pfeils 18, wobei der Quertransportabschnitt mit 9 bezeichnet ist. Im Quertransportabschnitt 9 werden in Schritt S4 die Enden 10 und 11 des Sackkörpers 8 umgeschlagen und der Sackkörper wird durch Befestigung der umgeschlagenen Enden 10 und 11 verschlossen.
In der Schnittansicht gemäß Fig. 2 ist das innenliegende Werkzeug 5 besser ersichtlich. Das innenliegende Werkzeug 5 umfasst zwei Rollen 12, durch welche die beiden Gewebelagen 13 und 14 des Gewebeschlauches 1 voneinander beabstandet werden. Das innenliegende Werkzeug 5 umfasst weiters ein in Transportrichtung 2 an die Rollen 12 anschließendes Blech 15, welches im Bereich des Einschnitts 4 einen im Querschnitt U-förmigen Fortsatz 16 aufweist, der eine schräge Kante 17 aufweist, an welcher der durch den Einschnitt 4 gebildete Gewebelappen mit Hilfe des Schiebers 6 eingefaltet wird.

Claims (12)

  1. * · ♦ · ♦ • ♦ » « · * · * • ·· ♦ ·»·· φ» « t 4 : ίο! Patentansprüche: 1. Verfahren zur Herstellung von Ventilsäcken aus einem Gewebeschlauch, bei dem der flache Gewebeschlauch aus einer Schlauchabwickelvorrichtung oder einer Schlauchbildungsvorrichtung einer Schneideinrichtung zugeführt wird, in welcher der Gewebeschlauch abgelängt wird, um einzelne schlauchförmige Sackkörper zu erhalten, worauf die schlauchförmigen Sackkörper, in denen durch Einschlagen des Gewebes jeweils ein Ventil vorbereitet wurde, an ihren beiden Enden verschlossen werden, wobei das Ablängen des Gewebeschlauchs in einem Längstransportabschnitt erfolgt, in dem der Gewebeschlauch bzw. die schlauchförmigen Sackkörper in Längsrichtung des Gewebeschlauches transportiert werden, und das Verschließen des Sackkörpers bevorzugt in einem Quertransportabschnitt erfolgt, in dem die Sackkörper in einer quer zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Transportrichtung transportiert werden, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschlagen des Gewebes zur Vorbereitung des Ventils im Längstransportabschnitt erfolgt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Ablängen des Gewebeschlauchs in diesem ein seitlicher Einschnitt gebildet wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die aufeinanderliegenden Gewebelagen des flachen Schlauchs mit Hilfe eines innenliegenden Werkzeugs voneinander beabstandet werden, um das Einschlagen des Gewebes zu ermöglichen.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschlagen des Gewebes das Umfalten der Gewebelagen des Schlauchs entlang einer in einem Winkel von 40 - 50°, insbesondere 45° zu einer Seitenkante des Schlauchs verlaufenden Falzkante nach innen umfasst.
  5. 5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Einschlagen des Gewebes mit Hilfe eines seitlich des Schlauches angeordneten Werkzeuges erfolgt.
  6. 6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Ablängen des Gewebeschlauchs in diesem zwei im Wesentlichen gegenüberliegende seitliche Einschnitte gebildet werden, wobei das durch den einen Einschnitt freigegebene Gewebe in Transportrichtung und das durch den anderen Einschnitt freigegebene Gewebe gegen die Transportrichtung eingeschlagen wird.
  7. 7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Verschließen des Sackkörpers das Umlegen eines Endabschnitts des flachen Sackkörpers umfasst.
  8. 8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewebe aus monoaxial verstreckten Polymer-, insbesondere Polyolefin- oder Polypropylenbändchen besteht.
  9. 9. Vorrichtung zur Herstellung von Ventilsäcken aus einem Gewebeschlauch, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend eine Schlauchabwickel- oder Schlauchbildungsvorrichtung, eine Schneideinrichtung, der ein flacher Gewebeschlauch aus der Schlauchabwickel- oder Schlauchbildungsvorrichtung zuführbar ist und von der durch Ablängen des Gewebeschlauches erhaltene schlauchförmige Sackkörper wegführbar sind, und eine Sackkörperverschließeinrichtung, der die schlauchförmigen Sackkörper zuführbar sind, wobei weiters wenigstens eine Transporteinrichtung vorgesehen ist, die einen Längstransportabschnitt zum Transportieren des Gewebeschlauches bzw. der schlauchförmigen Sackkörper in Längsrichtung des Gewebeschlauches und bevorzugt einen Quertransportabschnitt zum Transportieren der Sackkörper in einer quer zu ihrer Längsrichtung verlaufenden Transportrichtung aufweist, wobei die Schlauchabwickel-oder Schlauchbildungsvorrichtung und die Schneideinrichtung im Längstransportabschnitt und die Sackkörperverschließeinrichtung ggf. im Quertransportabschnitt angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass eine Gewebeeinschlagvorrichtung im Längstransportabschnitt angeordnet ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass eine der Gewebeeinschlagvorrichtung vorgeschaltete weitere Schneideinrichtung zur Herstellung eines seitlichen Einschnitts in dem flachen Gewebeschlauch vorgesehen ist.
  11. 11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewebeeinschlagvorrichtung ein innenliegendes Werkzeug zum Beabstanden der aufeinanderliegenden Gewebelagen des flachen Schlauchs zugeordnet ist.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 9, 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Gewebeeinschlagvorrichtung seitlich des Schlauches angeordnet ist und ein zwischen die Gewebelagen des Schlauches verschiebbares oder verschwenkbares Werkzeug aufweist. Wien, am 31. Jänner 2012 Anmelder durch:
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