AT513176A2 - Rahmenverbreiterungselement zum Verbreitern eines Rahmens, insbesondere einer Tür oder eines Fensters - Google Patents

Rahmenverbreiterungselement zum Verbreitern eines Rahmens, insbesondere einer Tür oder eines Fensters Download PDF

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AT513176A2
AT513176A2 AT6202013A AT6202013A AT513176A2 AT 513176 A2 AT513176 A2 AT 513176A2 AT 6202013 A AT6202013 A AT 6202013A AT 6202013 A AT6202013 A AT 6202013A AT 513176 A2 AT513176 A2 AT 513176A2
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Isolaan Bauteile GmbH
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Abstract

Es wird ein Rahmenverbreiterungselement zum Verbreitern eines Rahmens, insbesondere einer Tür oder eines Fensters, vorgeschlagen, bei dem eine erste Deckplatte (2), eine zweite Deckplatte (3), eine Dämmschicht (4) und ein Anschlussprofil (6) vorgesehen sind, wobei die eine Dämmschicht (4) und das Anschlussprofil (6) zwischen der ersten und der zweiten Deckplatte (2, 3) angeordnet sind. Das Anschlussprofil (6) weist ein Schnappelement (6.1) auf, das derart ausgebildet ist, dass es im montierten Zustand mit dem Rahmen (30) einen Formschluss bildet. Das Anschlussprofil (6) weist zudem eine Dichtlippe (7) auf, die derart angeordnet ist, dass sie im montierten Zustand am Rahmen (30) dichtend anliegt.

Description

• · ·· ···· ·· ···· ::
Beschreibung
Rahmen Verbreiterungselement zum Verbreitern eines Rahmens, insbesondere einer 5 Tür oder eines Fensters
Technisches Gebiet 10 Die Erfindung betrifft ein Rahmenverbreiterungselement zum Verbreitern eines Rahmens, insbesondere einer Tür oder eines Fensters.
Ein Rahmenverbreiterungselement wird beispielsweise bei der Verbreiterung eines Tür- oder Fensterrahmens verwendet, um die Tür oder das Fensterelement an eine 15 vorgegebene Maueröffnung anzupassen. Hierbei wird das Rahmenverbreiterungselement, das auch als Rahmenanschlusselement bezeichnet wird, üblicherweise mit dem Rahmen des Fensters oder der Tür verbunden. Bei Bedarf können auch mehrere Rahmenverbreiterungselemente miteinander verbunden werden. 20
Stand der Technik
Ein solches Rahmenanschlusselement ist aus dem Stand der Technik DE 20 2012 001 582 Ul bekannt. Das Rahmenanschlusselement weist eine Sandwichplatte mit 25 zwei parallel angeordneten Kunststoffplatten und dazwischen eine Isolationsschicht auf. Zudem ist an einer Stirnseite der Sandwichplatte ein Verbindungselement mit einer zwei Schenkel aufweisenden U-förmigen Profilleiste vorgesehen, wobei die U-förmige Profilleiste mit den beiden Schenkeln die Isolationsschicht umgreift. Damit die U-förmige Profilleiste die Isolationsschicht umgreifen kann* ist es notwendig, 30 dass die beiden parallel angeordneten Kunststoffplatten jeweils eine entsprechend grosse Ausfräsung zur Aufnahme der beiden Schenkel aufweist. Um die Ausfräsung zu erzeugen, ist ein separater Arbeitsschritt erforderlich. Zudem muss sichergestellt 2/19 2: • · sein, dass die Ausfräsung auch wirklich passgenau erzeugt wird. Andernfalls würde die U-förmige Profilleiste unter Umständen hinter der Kunststoffplatte hervorschauen, was optisch nachteilhaft ist.
Darstellung der Erfindung
Eine Aufgabe der Erfindung ist es ein Rahmenverbreiterungselement zum Verbreitern eines Rahmens, insbesondere einer Tür oder eines Fensters anzugeben, mit dem die oben erwähnten Nachteile vermieden werden können.
Vorteilhafter Weise ist das Rahmenverbreiterungselement so ausgebildet, dass bauseitige Toleranzen problemlos ausgeglichen werden können. Auch wenn schräge Flächen, wie schräge Decken oder schräge Wände, ausgeglichen werden sollen, entstehen keine Fugen. Wenn das Fugenmass - durch die Anpassung an die Schräge bedingt - variiert, ist dies optisch nachteilig und unerwünscht. Auch dies wird durch die erfindungsgemässe Lösung vermieden.
Die Aufgabe wird durch ein Rahmenverbreiterungselement zum Verbreitern eines Rahmens mit den in Patentanspruch 1 angegebenen Merkmalen gelöst.
Das erfindungsgemässe Rahmenverbreiterungselement zum Verbreitern eines Rahmens, insbesondere einer Tür oder eines Fensters weist eine erste Deckplatte, eine zweite Deckplatte, eine Dämmschicht und ein Anschlussprofil auf, wobei die Dämmschicht und das Anschlussprofil zwischen der ersten und der zweiten Deckplatte angeordnet sind. Das Anschlussprofil umfasst ein Schnappelement, das derart ausgebildet ist, dass es im montierten Zustand mit dem Rahmen einen Formschluss bildet. Das Anschlussprofil umfasst zudem eine Dichtlippe, die derart angeordnet ist, dass sie im montierten Zustand am Rahmen dichtend anliegt.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den in den abhängigen Patentansprüchen angegebenen Merkmalen. 3/19 3: ·· · · * · • · ♦ ο • · * I ·« · · • · • ··· ·· • ·
Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselements weist das Anschlussprofil einen Hohlraum auf. Die dadurch entstehende Struktur des Anschlussprofils macht es steifer, so dass auch das gesamte Rahmenverbreiterungselement steifer und stabiler wird.
Bei einer weiteren Ausführungsform des erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselements ist im Anschlussprofil ein Versteifungselement angeordnet. Dadurch wird das gesamte Rahmenverbreiterungselement noch stabiler.
Bei einer anderen Ausführungsform des erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselements weist das Anschlussprofil ein weiteres Schnappelement auf, das derart ausgebildet ist, dass es im montierten Zustand mit dem Rahmen einen Formschluss bildet. Dadurch wird die Stabilität der Verbindung zwischen dem Rahmen und dem Rahmenverbreiterungselement erhöht.
Bei einer Weiterbildung des erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselements ist das Anschlussprofil aus Kunststoff oder Aluminium hergestellt. Für die Herstellung des Rahmenverbreiterungselements können auch recycelte Materialien verwendet werden.
Bei einer anderen Weiterbildung des erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselements weist das Anschlussprofil eine weitere Dichtlippe auf, die derart ausgebildet ist, dass sie im montierten Zustand am Rahmen dichtend anliegt.
Zudem kann bei dem erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselement vorgesehen sein, dass die Dichtlippe am Schnappelement angeordnet ist. Diese Lösung ist besonders kostengünstig und einfach realisierbar. Zudem ist bei dieser Lösung gewährleistet, dass die Dichtlippe im montierten Zustand sicher am entsprechenden Gegenstück des Rahmens aufliegt. 4/19 : 4 Λ · * * ·« • · • ··« • · • « • t • · ··· ·· ···· • · · * « · ··· ι ι * « « ···· ···
Vorteilhafiterweise sind bei dem erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselement das Anschlussprofil und wenigstens eine der Deckplatten derart zueinander angeordnet und ausgebildet, dass die Deckplatte die Aussenseite des Rahmens aussen überdeckt. Damit fällt jegliche Fuge weg. Auf diese Weise sind bauseitige Toleranzen problemlos ausgleichbar, ohne dass man dies sieht. Auch wenn eine schräge Fläche, wie eine schräge Decke oder eine schräge Wand, ausgeglichen werden soll, entstehen keine sichtbaren Fugen. Wäre eine Fuge sichtbar, hätte dies den Nachteil, dass das Fugenmass durch die Anpassung an die Schräge bedingt variieren würde, was optisch nachteilig und unerwünscht ist. Auch dies wird durch die erfindungsgemässe Lösung vermieden. Ausserdem wird, falls ein vertikaler beziehungsweise horizontaler Versatz vorhanden ist, dieser kaschiert.
Darüber hinaus kann bei dem erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselement ein weiteres Anschlussprofil vorgesehen sein, das zwischen der ersten und der zweiten Deckplatte angeordnet ist.
Bei dem erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselement kann ein Verbindungselement vorgesehen sein, die eine erste Schnappnase aufweist, sodass das Verbindungselement im montierten Zustand mit dem Anschlussprofil einen Formschluss bildet. Das Verbindungselement weist zudem eine zweite Schnappnase auf, sodass das Verbindungselement im montierten Zustand mit einem weiteren Anschlussprofil eines weiteren Rahmenverbreiterungselements einen Formschluss bildet. Auf diese Weise können mehrere Rahmenverbreiterungselemente schnell und einfach miteinander verbunden werden.
Bei einer Ausführungsform des erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselements weist das Verbindungselement eine Dichtlippe auf.
Bei einer anderen Ausfuhrungsform des erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselements ist das Dämmmaterial ein wärme- und/oder schalldämmendes Material. 5/19 ο · ο r · · · ο · ο » · · J · · · · · ···· »····· · · « ο········ · ο· ·· ·· ·· ···· ···
Schliesslich können bei dem erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselement die erste und/oder die zweite Deckplatte aus Holz, Kunststoff oder Aluminium hergestellt sein. 5
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
Im Folgenden wird die Erfindung mit mehreren Ausfuhrungsbeispielen anhand von 4
Figuren weiter erläutert. 10
Figur 1 zeigt eine mögliche Ausführungsform des erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselements und darunter einen mit dem Rahmenverbreiterungs-element zu verbinden Rahmen im Querschnitt. 15 Figur 2 zeigt das erfindungsgemässe Rahmenverbreiterungselement und den Rahmen im montierten Zustand im Querschnitt.
Figur 3 zeigt beispielhaft eine weitere Verwendungsmöglichkeit des erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselements im Querschnitt. 20
Figur 4 zeigt einen Ausschnitt aus Figur 3 in einer vergrösserten Darstellung.
Wege zur Ausführung der Erfindung 25
In Figur 1 ist eine mögliche Ausführungsform des erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselements 1 und darunter ein mit dem Rahmenverbreiterungselement 1 zu verbindender Rahmen 30 im Querschnitt dargestellt. 30 Das Rahmen verbreiterungsei ement 1 umfasst eine erste Deckplatte 2 und eine zweite Deckplatte 3. Zwischen den üblicherweise parallel angeordneten Deckplatten 2 und 3 befindet sich eine Dämmschicht 4 aus einem wärme- und/oder schalldämmenden 6/19
Material. Als Dämmmaterial kann beispielsweise Schaumpolystyrol eingesetzt werden, das von der Firma BASF auch unter dem Handelsnamen Styropor vermarktet wird. Auch Neopor, welches ebenfalls von der Firma BASF vermarktet wird, kann benutzt werden. Glaswolle, Steinwolle oder Polyurethanschaum kann ebenfalls ver-5 wendet werden. Zudem befinden sich zwischen den beiden Deckplatten 2 und 3 ein Anschlussprofil 5 und ein Anschlussprofil 6. Bei der Darstellung in Figur 1 ist das Anschlussprofil 5 an der oberen Längsseite und das Anschlussprofil 6 an der unten Längsseite des Rahmenverbreiterungselements 1 zu sehen. 10 Die beiden Stirnseiten am vorderen und hinteren Ende des Rahmenverbreiterungselements 1 können frei bleiben. Dies ist aber nicht zwingend. Bei Bedarf können auch hier Anschlussprofile angeordnet sein. Dies kann beispielsweise dann hilfreich sein, wenn bei einer langen Fensterfront mehrere Rahmenverbreiterungselemente stimseitig, also in Längsrichtung miteinander zu verbinden sind. Auf diese Weise 15 können die Rahmenverbreiterungselemente in einer leicht transportier- und handhabbaren Länge hergestellt, und dann bauseitig aneinandergefugt werden. So können beliebig viele Rahmenverbreiterungselemente zu einem einzigen, beliebig langen Rahmenverbreiterungselement zusammengesetzt werden. 20 Das Anschlussprofil 5 hat zwei parallele Seitenwände 5.6 und 5.7, an denen die
Deckplatte 2 bzw. 3 anliegt. Üblicherweise werden die beiden Seitenwände 5.6 und 5.7 mit den Deckplatten 2 bzw. 3 verklebt. Hierzu kann beispielsweise flüssiger Klebstoff oder ein zweiseitiges Klebeband verwendet werden. Die beiden Seitenwände 5.6 und 5.7 können zur Aufnahme des Klebstoffs, wie in Figur 1 gezeigt, eine 25 leichte Vertiefung aufweisen. Das Anschlussprofil 5 hat zudem zwei parallele Seitenwände 5.8 und 5.9, wobei die Seitenwand 5.9 sich auf der Seite des Dämmmaterials 4 und die Seitenwand 5.8 auf der Aussenseite des Rahmenverbreiterungselements 1 befindet. Die Seitenwand 5.8 trägt zwei äussere Stege 5.1 und 5.4 mit jeweils einer nach innen gerichteten Schnappnase und zwei innere Stege 5.2 und 5.3, die ebenfalls 30 mit Schnappnasen ausgebildet sind. Die Stege 5.1, 5.2, 5.3 und 5.4 mit den Schnappnasen können dazu dienen Maueranker aufzunehmen, über die das Rahmenverbreiterungselement 1 mit der Mauer oder der Decke verbunden werden kann. Die Mauer- 7/19 • · · *7 · · · · · · • ··/···· · ···· «»···· · · • · · ·· · · ·· ·· ·· ·· ·· ···· ··· anker können bei Bedarf einfach, schnell und ohne Werkzeug an einer beliebigen Stelle in die Schnappnasen der Stege 5.1, 5.2, 5.3 und 5.4 eingeschnappt werden.
Im Inneren des Anschlussprofils 5 befindet sich ein grosser Hohlraum 5.5 und mehrere kleine Hohlräume, die durch Stege 5.10, 5.11, 5.12 und die Seitenwände 5.6, 5.7, 5.8 und 5.9 gebildet werden. Die Stege 5.10, 5.11 und 5.12 dienen unter anderem zur Versteifung des Anschlussprofils 5 und zur Verbesserung der Dämmung. Bei Bedarf kann in den Hohlraum 5.5 ein Versteifungsrohr eingefuhrt werden, ähnlich wie das Versteifungsrohr 12 im Anschlussprofil 6 gemäss Figur 3. Dadurch kann die Steifigkeit des Anschlussprofils 5 noch weiter erhöht werden.
Das Anschlussprofil 6 ist ähnlich wie das Anschlussprofil 5 aufgebaut. Es weist zwei parallele Seitenwände 6.6 und 6.7 auf, an denen die Deckplatten 2 bzw. 3 anliegen und mit diesen verklebt sind. Die Seitenwände 6.6 und 6.7 können zur Aufnahme des Klebstoffs, wie in Figur 1 gezeigt, jeweils dort wo der Klebstoff aufgetragen werden soll, eine leichte Vertiefung aufweisen. Das Anschlussprofil 6 hat zudem zwei parallele Seitenwände 6.8 und 6.9, wobei die Seitenwand 6.9 sich auf der Seite des Dämmmaterials 4 und die Seitenwand 6.8 auf der Aussenseite des Rahmenverbreiterungselements 1 befindet. Die Seitenwand 6.8 trägt zwei Stege 6.1 und 6.2, die mit jeweils einer nach aussen gerichteten Schnappnase ausgebildet sind. Die Schnappnasen können aber auch nach innen oder auch pilzförmig ausgebildet sein. Anders als die Stege 5.1 bis 5.4 sind die Stege 6.1 und 6.2 innen hohl und haben dadurch eine höhere Elastizität. Auf der Innenseite des Stegs 6.1 befindet sich eine Dichtlippe 7 und auf der Innenseite des Stegs 6.2 befindet sich eine weitere Dichtlippe 8. In der Regel erstrecken sich die beiden Dichtlippen 7 und 8 über die gesamte Länge des Anschlussprofils 6. Im Inneren des Anschlussprofils 6 befindet sich ein grosser Hohlraum 6.5 und mehrere kleine Hohlräume, die durch Stege 6.10, 6.11, 6.12 und die Seitenwände 6.6, 6.7, 6.8 und 6.9 gebildet werden. Wie die Stege 5.10, 5.11 und 5.12 dienen auch die Stege 6.10, 6.11 und 6.12 unter anderem zur Versteifung und zur Verbesserung der Dämmeigenschaften des Anschlussprofils 6. Bei Bedarf kann in den Hohlraum 6.5 ein Versteifungsrohr 12 (siehe Figur 3) eingeführt werden. Dadurch kann die Steifigkeit des Anschlussprofils 6 noch weiter erhöht werden. 8/19 • ··/)·· ·· ·· • ··£···· · ···· ······ · · · ······*·· · ·« Μ ·· ·· ···· ···
Der Rahmen 30, der mit dem Rahmenverbreiterungselement 1 mittels einer Schnappverbindung verbunden werden soll, weist auf seiner oberen Seitenwand 30.5 zwei Stege 30.1 und 30.2 mit jeweils einer nach innen gerichteten Schnappnase auf. 5 Zusätzlich sind weiter innen am Rahmen zwei Stege 30.3 und 30.4 angeordnet, die ebenfalls Schnappnasen aufweisen. Ein solcher Rahmen ist bereits käuflich erwerbbar.
Um den Rahmen 30 mit dem Rahmenverbreiterungselement 1 zu verbinden, genügt 10 es den Rahmen 30 und das Rahmen Verbreiterungselement 1 mit ausreichend grossem Druck aufeinander zu drücken, sodass die Schnappnase des Stegs 6.1 mit der Schnappnase des Stegs 30.1 und die Schnappnase des Stegs 6.2 mit der Schnappnase des Stegs 30.2 zusammenschnappen und einen Formschluss bilden. Alternativ dazu können die Schnappnasen des Rahmenverbreiterungselements 1 auch von der Seite 15 her in die Schnappnasen des Rahmens 30 eingefadelt werden. Figur 2 zeigt das er-fmdungsgemässe Rahmenverbreiterungselement 1 und den Rahmen 30 im montierten Zustand im Querschnitt. Wie in Figur 2 auch zu erkennen ist, drückt nun die Dichtlippe 7 des Rahmenverbreiterungselements 1 auf die Schnappnase des Stegs 30.3 des Rahmens und die Dichtlippe 8 des Rahmenverbreiterungselements 1 drückt 20 auf die Schnappnase des Stegs 30.4 des Rahmens 30.
Wie in Figur 2 zu sehen ist, überdecken die beiden Deckplatten 2 und 3 die Aussen-seiten des Rahmens 30 teilweise. Aufgrund einer baulichen Toleranz, die es auszugleichen gilt, kann es passieren, dass der Steg 30.1 des Rahmens 30 nicht mit dem 25 Anschlag 6.13 des Anschlussprofils 6 in Berührung kommt. Dadurch vergrössert sich der Abstand zwischen der Aussenseite 6.8 des Anschlussprofils 6 und der Aussensei-te 30.5 des Rahmens 30. Der so zwischen dem Anschlag 6.13 und dem Steg 30.1 entstehende Spalt wird jedoch durch die Deckplatte 2 verdeckt. Dadurch werden die bauliche Toleranz und eventuelle Montageungenauigkeiten ausgeglichen, ohne dass 30 dies von aussen erkennbar ist. Auch die durch Temperaturschwankimgen bedingten Massänderungen des Rahmenverbreitungselements 1 und des Rahmens 30 werden ausgeglichen, ohne dass dies von aussen erkennbar ist. Das Gleiche gilt sinngemäss 9/19
9C auch, wenn aufgrund einer baulichen Toleranz, die es auszugleichen gilt, zwischen dem Steg 30.2 und dem Anschlag 6.14 ein Spalt entsteht. Hier sorgt die Deckplatte 3 dafür, dass die bauliche Toleranz zwar ausgeglichen wird, dies aber von aussen mit blossem Auge nicht erkennbar ist.
Auch wenn sich die bauseitige Tür- oder Fensteröffnung über deren gesamte Länge verändert, was beispielsweise bei einer schiefen Decke oder einer schiefen Wand der Fall ist, kann dies mit dem erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselement 1 ausgeglichen werden, ohne dass dies von aussen mit blossem Auge erkennbar ist. Wenn sich das Spaltmass, gemeint ist damit der Abstand zwischen dem Anschlag 6.14 und dem Steg 30.2, über die Länge des Anschlussprofils 6 ändert, bleibt dies dennoch unsichtbar, weil die Deckplatte 3 den Rahmen 30 teilweise überdeckt und damit den gesamten Spalt abdeckt. Das Gleiche gilt sinngemäss auch für das Spaltmass zwischen dem Anschlag 6.13 und dem Steg 30.1. Je mehr die Deckplatte 2 bzw. 3 den Rahmen 30 überdeckt, das heisst, je grösser die geplante Überdeckung x ist, desto mehr Spielraum steht später für bauliche Toleranzen, montagebedingte Ungenauigkeiten, temperaturbedingte Massänderungen usw. zur Verfügung.
Bei der in Figur 1 und 2 gezeigten Ausführungsform verlaufen die Oberkante und die Unterkante der Deckplatte 2 parallel zueinander. Falls die Decke oder die Mauerwerksöffnung besonders schräg sind, kann das Rahmenverbreiterungselement 1 selbst auch schräg ausgebildet werden, sodass die Oberkante und die Unterkante der Deckplatte 2 ebenso wie Mauerschräge schräg zueinander verlaufen. Das Gleiche gilt sinngemäss dann auch für die Deckplatte 3 und die Dämmschicht 4.
Als Deckplatte 2 bzw. 3 kann beispielsweise eine Kunststoffplatte, eine Holzplatte oder eine Metallplatte verwendet werden. Bei Bedarf können die Deckplatten 2 und 3 auch unterschiedlich gestaltet sein. So kann beispielsweise die Deckplatte 2 aus Holz und die Deckplatte 3 aus Kunststoff bestehen.
Figur 3 zeigt beispielhaft eine weitere Verwendungsmöglichkeit des erfindungsgemässen Rahmenverbreiterungselements 1 im Querschnitt. Bei dieser Ausführungs- 10/19 :: ία:.. form sind zwei Rahmenverbreiterungselemente 1 miteinander verbunden. Die beiden Rahmenverbreiterungselemente 1 sind baugleich, lediglich beim unteren Rahmenverbreiterungselement 1 ist in das Anschlussprofil 6 ein Versteifungsrohr 12 eingezogen. Das in Figur 3 gezeigte obere Rahmenverbreiterungselement 1 wurde um 180° gedreht, so dass sich nun das Anschlussprofil 5 unten befindet. Das untere Rahmenverbreiterungselement 1 ist so angeordnet, dass sich das Anschlussprofil 5 oben befindet. Um die beiden sich gegenüber liegenden Anschlussprofile 5 miteinander zu verbinden, werden zwei Verbindungselemente 9 verwendet. Figur 4 zeigt einen Ausschnitt aus Figur 3 mit den beiden Anschlussprofilen 5 und den beiden Verbindungselementen 9 in einer vergrösserten Darstellung.
Das in Figur 4 links dargestellte Verbindungselement 9 ist zum besseren Verständnis separat gezeigt. Das Verbindungselement 9 weist einen zentralen Steg 9.3 auf, der auf seiner einen Seite einen ersten Steg 9.1 mit einer Schnappnase und auf seiner anderen Seite einen zweiten Steg 9.2 mit einer Schnappnase trägt. Am ersten Steg 9.1 befindet sich eine Dichtlippe 10. Am zweiten Steg 9.2 befindet sich eine weitere Dichtlippe 11.
Um die beiden Rahmenverbreiterungselemente 1 miteinander zu verbinden, wird das Verbindungselement 9 zuerst in eines der beiden Anschlussprofile 5 mit ausreichend grossem Druck gedrückt, sodass die Schnappnase des Stegs 9.1 des Verbindungselements 9 in die Schnappnase des Stegs 5.1 schnappt und mit ihr einen Formschluss bildet. Anschliessend wird das andere der beiden Anschlussprofile 5 mit ausreichend grossem Druck auf das Anschlussprofil 5 mit dem Verbindungselement 9 gedrückt, sodass die Schnappnase des Stegs 9.2 in die Schnappnase des Stegs 5.1 schnappt und mit ihr einen Formschluss bildet. Sobald die Anschlussprofile 5 mit dem Verbindungselement 9 verbunden sind, drückt die obere Dichtlippe 10 auf die Schnappnase des oberen Steges 5.3, während die untere Dichtlippe 11 auf die Schnappnase des unteren Stegs 5.3 drückt. 11/19
In Figur 3 ist das obere Rahmenverbreiterungselement 1 über sein Anschlussprofil 6 mit einem Rahmen 30 verbunden. Auch das untere Rahmenverbreiterungselement 1 kann über sein Anschlussprofil 6 mit einem weiteren Rahmen 30 verbunden werden.
Die oben beschriebenen Möglichkeiten zum Toleranzausgleich bestehen auch bei dieser Variante. Das Verbindungselement 9 überdeckt den Spalt zwischen den beiden Anschlussprofilen, so dass das Spaltmass variieren kann, ohne dass man es wahrnimmt. Das Verbindungselement 9 ist so flach ausgebildet, dass es auf der Aussen-seite nicht oder nur unwesentlich über die Deckplatte 2 bzw. 3 hinausragt. Die Rahmenverbreiterungselemente 1 und der Rahmen 30 sind somit im Wesentlichen plan.
Die vorhergehende Beschreibung der Ausfuhrungsbeispiele gemäss der vorliegenden Erfindung dient nur zu illustrativen Zwecken und nicht zum Zwecke der Beschränkung der Erfindung. Im Rahmen der Erfindung sind verschiedene Änderungen und Modifikationen möglich, ohne den Umfang der Erfindung sowie ihre Äquivalente zu verlassen. So sind beispielsweise die verschiedenen in den Figuren 1 bis 4 gezeigten Komponenten des Rahmenverbreiterungselements 1 auch auf eine andere als in den Figuren gezeigte Weise miteinander kombinierbar. 12/19
: :: 12
Bezugszeichenliste 1 Rahmenverbreiterungselement 2 erste Deckplatte 3 zweite Deckplatte 4 Dämmmaterial oder Dämmschicht 5 Anschlussprofil 5.1 äusserer Steg mit Schnappnase 5.2 Steg 5.3 Steg 5.4 äusserer Steg mit Schnappnase 5.5 Hohlraum 5.6 Seitenwand 5.7 Seiten wand 5.8 Seitenwand 5.9 Seiten wand 5.10 Steg 5.11 Steg 5.12 Steg 6 Anschlussprofil 6.1 Steg mit Schnappnase 6.2 Steg mit Schnappnase 6.5 Hohlraum 6.6 Seitenwand 6.7 Seiten wand 6.10 Steg 6.11 Steg 6.12 Steg 6.13 Anschlag 6.14 Anschlag 7 Dichtlippe 8 Dichtlippe 13/19 15
9 V erbindungselement 9.1 Steg mit Schnappnase 9.2 Steg mit Schnappnase 9.3 Zentraler Steg 10 Dichtlippe 11 Dichtlippe 12 V ersteifungsrohr 30 Rahmenprofil 30.1 Steg mit Schnappnase 30.2 Steg mit Schnappnase 30.3 Steg 30.4 Steg 30.5 Aussenseite des Rahmens X Überdeckung 14/19

Claims (13)

  1. :: ι&:. Patentansprüche 1. Rahmenverbreiterungselement zum Verbreitern eines Rahmens, insbesondere einer Tür oder eines Fensters, - bei dem eine erste Deckplatte (2) und eine zweite Deckplatte (3) und dazwischen eine Dämmschicht (4) vorgesehen sind, - bei dem ein Anschlussprofil (6) vorgesehen ist, das zwischen der ersten und der zweiten Deckplatte (2, 3) angeordnet ist, - bei dem das Anschlussprofil (6) ein Schnappelement (6.1) aufweist, das derart ausgebildet ist, dass es im montierten Zustand mit dem Rahmen (30) einen Formschluss bildet, und - bei der das Anschlussprofil (6) eine Dichtlippe (7) aufweist, die derart angeordnet ist, dass sie im montierten Zustand am Rahmen (30) dichtend anliegt.
  2. 2. Rahmenverbreiterungselement nach Patentanspruch 1, bei dem das Anschlussprofil (6) einen Hohlraum (6.5) aufweist.
  3. 3. Rahmenverbreiterungselement nach Patentanspruch 1 oder 2, bei dem im Anschlussprofil (6) ein Versteifungselement (12) angeordnet ist.
  4. 4. Rahmenverbreiterungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 3, bei dem das Anschlussprofil (6) ein weiteres Schnappelement (6.2) aufweist, das derart ausgebildet ist, dass es im montierten Zustand mit dem Rahmen (30) einen Formschluss bildet.
  5. 5. Rahmenverbreiterungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 4, bei dem das Anschlussprofil (6) aus Kunststoff oder Aluminium hergestellt ist.
  6. 6. Rahmenverbreiterungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 5, bei dem das Anschlussprofil (6) eine weitere Dichtlippe (8) aufweist, die derart ausgebildet ist, dass sie im montierten Zustand am Rahmen (30) dichtend anliegt.
  7. 7. Rahmen Verbreiterungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 6, bei dem die Dichtlippe (7; 8) am Schnappelement (6.1) angeordnet ist. 15/19
    • · · 4 I • · ·
  8. 8. Rahmenverbreiterungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 7, bei dem das Anschlussprofil (6) und wenigstens eine der Deckplatten (2) derart zueinander angeordnet und ausgebildet sind, dass die Deckplatte (2) die Aussenseite des Rahmens (30) aussen überdeckt.
  9. 9. Rahmenverbreiterungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 8, bei dem ein weiteres Anschlussprofil (5) vorgesehen ist, das zwischen der ersten und der zweiten Deckplatte (2, 3) angeordnet ist.
  10. 10. Rahmenverbreiterungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 9, - bei dem ein Verbindungselement (9) vorgesehen ist, das eine erste 10 Schnappnase (9.1) aufweist, sodass das Verbindungselement (9) im mon tierten Zustand mit dem Anschlussprofil (5) einen Formschluss bildet, und - bei dem das Verbindungselement (9) eine zweite Schnappnase (9.2) aufweist, sodass das Verbindungselement (9) im montierten Zustand mit einem weiteren Anschlussprofil (5) eines weiteren Rahmenverbreiterungselements 15 (1) einen Formschluss bildet.
  11. 11. Rahmenverbreiterungselement nach Patentanspruch 10, bei dem das Verbindungselement (9) eine Dichtlippe (10) aufweist.
  12. 12. Rahmen Verbreiterungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 11, bei dem die Dämmschicht (4) ein wärme- und/oder schalldämmendes Mate-20 rial aufweist.
  13. 13. Rahmenverbreiterungselement nach einem der Patentansprüche 1 bis 12, bei dem die erste und/oder die zweite Deckplatte (2) aus Holz, Kunststoff oder Aluminium hergestellt ist. PATENT/' iNWALTE PUCWBERGER, B RGER & PARTNER A-1010 Wien E icichsrvrscTfii-sa 13 Telefon 512 23 02 I üi-cHcäX 3 ίό J/ 09 01 Aug. 2013 16/19
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