AT513645A1 - Leuchtrahmensystem - Google Patents
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Abstract
Leuchtrahmensystem zur Einfassung einer Anzeigeeinheit wie Bildschirm unddergleichen, mit einem Rahmen, an dem Leuchtmittel vorzugsweise in Form von LEDsangeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen aus mehreren Rahmenteilenzusammengesetzt ist, die miteinander verbunden sind und an ihren Endabschnittenzueinander komplementäre, formschlüssig in Eingriffbringbare Verbindungsmittelaufweisen.
Description
- 1 -
N2012P976AT
Leuchtrahmensystem
Die vorliegende Erfindung betrifft ein Leuchtrahmensystem zur Einfassung einer Anzeigeeinheit wie Bildschirm und dergleichen, mit einem Rahmen, an dem Leuchtmittel vorzugsweise in Form von LEDs angeordnet sind. Ein solches Leuchtrahmensystem kann vorteilhafterweise bei Spielgeräten Verwendung finden, die zumindest einen Bildschirm aufweisen.
An Spielgeräten in Form von beispielsweise Geldspiel- und/oder Unterhaltungsautomaten oder Wettterminals ist es bekannt geworden, um die Bildschirme solcher Geräte herum Leuchtrahmensysteme zu verwenden, mittels derer Ilmrisskonturen des Spielgeräts hervorgehoben, aber auch bestimmte Gehäuseabschnitte beleuchtet werden können, um die beleuchteten Gehäuseabschnitte oder daran angeordnete Bedienelemente besser sichtbar zu machen, aber auch um das gesamte Spielgeräte hervorzuheben und -beispielsweise in einer Spielstätte mit vielen weiteren Spielgeräten - hervorzuheben und anziehender zu machen.
Hierbei soll einerseits eine hohe Beleuchtungsstärke erzielt werden, um die Ausleuchtung und Hervorhebung zu verstärken. Andererseits ist sicherzustellen, einen vor dem Spielgerät stehenden Spieler bzw. Gerätebediener nicht zu blenden und durch übermäßige Beaufschlagung mit Lichteffekten zu ermüden oder gar die Sichtbarkeit der auf dem Bildschirm des Spielgeräts dargestellten Informationen zu beeinträchtigen.
Aus der Schrift EP 18 65 477 Al ist ein Geldspielgerät mit mehreren Bildschirmen bekannt, bei dem die beiden Hauptbildschirme seitlich durch Rahmenleisten eingefasst sind, an denen mehrere LEDs angebracht und Reflektorflächen vorgesehen sind, um diverse Lichteffekte zu erzeugen, ohne dabei die Augen des Spielers zu ermüden.
Aus der US 7,396,282 ist weiterhin ein Spielgerät bekannt, dessen Bildschirme gegenüber dem Gerätegehäuse erhöht bzw. erhaben angeordnet sind, so dass zwischen der kragenförmig vorstehenden Einfassung der Bildschirme und der darunter befindlichen Gehäusefront ein sickenförmiger Vertiefungsspalt ausgebildet ist, in dem ein LED-Band angeordnet ist, um angrenzende Gehäuseabschnitte zu beleuchten. Das LED-Band strahlt unter dem kragenförmigen, überstehenden Einfassungsrand der Bildschirme heraus, so dass 2/30 -2- N2012P976AT die Bildschirme eine über dem Gerätegehäuse schwebende Anmutung erhalten sollen.
Derartige LED-Bänder sind beispielsweise aus der Schrift JP 09-258676 bekannt.
Derartige Leuchtrahmen zur Einfassung von Bildschirmen sind bislang mit diversen Nachteilen behaftet. Beispielsweise werden bei Spielgeräten bisweilen Bildschirme unterschiedlicher Formate verwendet, was bislang dazu führt, dass verschiedene Leuchtrahmenformate bereitgehalten werden müssen bzw. bei Verwendung nur eines, ausreichend großen Leuchtrahmenformats kleinere Bildschirme nicht passen eingefasst werden können und ggf. Blendungserscheinungen und schlechtere Sichtbarkeit in Kauf genommen werden müssen. Unabhängig hiervon ist die Anordnung der Leuchtmittel bislang alles andere als optimal. Blendungswirkungen auf den Bildschirmbetrachter bzw. Spielgerätebediener gehen einher mit schlechter Ausleuchtung und geringer Leuchtwirkung.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Leuchtrahmensystem der eingangs genannten Art und ein verbessertes Spielgerät mit einem solchen Leuchtrahmensystem zu schaffen, die Nachteile des Standes der Technik vermeiden und Letzteren in vorteilhafter Weise weiterbilden. Insbesondere soll ein günstig herzustellendes, für verschiedene Bildschirmformate und -großen einfach zu verwendendes Leuchtrahmensystem geschaffen werden, welches hohe Beleuchtungsstärken und helle Ausleuchtung ermöglicht, ohne einen Bildschirmbetrachter zu blenden und die Sichtbarkeit der Bildschirmdarstellung zu beeinträchtigen.
Diese Aufgabe wird erfmdungsgemäß durch ein Leuchtrahmensystem gemäß Anspruch 1 sowie ein Spielgerät gemäß Anspruch 18 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
Es wird also ein modularer Aufbau für den Rahmen vorgeschlagen, der aus mehreren austauschbaren modularen Elementen variabel zusammenfügbar ist. Um Rahmen unterschiedlichen Formats und/oder unterschiedlicher Größe und/oder Form für verschiedene Bildschirme günstig herstellen und einfach montieren zu können, wird der Rahmen aus zueinander kompatiblen, gegeneinander austauschbaren und in unterschiedlicher Konfiguration zusammensetzbaren Rahmenmodulen zusammengesetzt, wobei die Rahmenteile miteinander verbunden werden, um eine feste Rahmenstruktur zu erhalten. Erfindungsgemäß ist der Rahmen aus mehreren Rahmenteilen zusammengesetzt, die miteinander verbunden und an ihren Endabschnitten zueinander komplementäre, formschlüssig in Eingriff bringbare Verbindungsmittel aufweisen. Durch die zueinander 3/30 -3 - N2012P976AT komplementären Verbindungsmittel an den Endabschnitten der Rahmenteile können diese gegeneinander ausgetauscht werden, so dass verschiedene Rahmen mit einer begrenzten Anzahl an Rahmenteilen einfach konfiguriert und montiert werden können.
Hierbei können grundsätzlich verschiedene Rahmenformen konfiguriert werden, beispielsweise U-förmige, oder auch nur L-förmige Rahmen, die an einer oder mehreren Seiten offen sind. Insbesondere jedoch können umlaufend ringförmig geschlossene Rahmen konfiguriert werden, die dann einen oder mehrere Bildschirme allseitig einfassen können.
Um eine einfache Montage zu ermöglichen, gleichzeitig aber eine stabile Rahmenstruktur zu erreichen, können in Weiterbildung der Erfindung die genannten Verbindungsmittel an den Endabschnitten der Rahmenteile zusammensteckbare Steckprofil ab schnitte umfassen, so dass die Rahmenteile vorzugsweise werkzeugfrei in einfacher Weise aneinanderfügbar sind und zu einer festen Struktur verbindbar sind. Gegebenenfalls können zusätzlich zu den genannten Steckprofilabschnitten weitere Verbindungsmittel vorgesehen werden, beispielsweise Schrauben oder Schnellspannmittel wie Klemmhalter, wobei die genannten Verbindungsmittel ggf. auch mit einem entsprechenden Werkzeug, beispielsweise einem Schraubendreher betätigt werden können.
Um eine stabile Verbindung zu erreichen, können die genannten Steckprofil ab schnitte im Rahmenquerschnitt betrachtet aneinander angepasste Querschnittskonturen besitzen, so dass zwei Steckprofilabschnitte im zusammengesteckten Zustand flächig miteinander in Passungseingriff stehen. Um eine verwindungssteife Verbindung zu erzielen, können die genannten Steckprofilabschnitte dreidimensional gewölbt oder bauchig ausgebildet sein und mit dreidimensionalen Eingriffskonturen flächig aneinander anliegen. Insbesondere können die Steckprofilabschnitte als Knickspantkonturen ausgebildet sein, deren Knickspant-Längsrichtung in Steckrichtung verläuft. Vorteilhafterweise sind die Steckprofilabschnitte derart ausgebildet, dass sie in Rahmenlängs- und/oder Rahmenumfangsrichtung zusammensteckbar sind.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die Steckprofilabschnitte derart konturiert, dass die Rahmenteile zumindest vorderseitig bzw. sichtseitig nahtlos bzw. stufenfrei aneinanderfügbar sind. Obwohl benachbarte, miteinander verbundene Rahmenteile einander durch ihre Steckabschnitte überlappen, ist die Steckverbindung vorteilhafterweise so ausgeführt, dass die Rahmenkontur bzw. die Profilkontur über die Schnittstelle der beiden Rahmenteile hinweg kontinuierlich fortgesetzt ist.
In Weiterbildung der Erfindung kann ein jeweiliger Rahmenteil im Bereich seines Steckprofil ab Schnitts einen stufenförmigen Profilabsatz umfassen, an dem ein 4/30 -4- N2012P976AT sichtbarer Profilabschnitt des genannten Rahmenteils in den genannten Steckprofilabschnitt übergeht. Der Steckprofil ab schnitt setzt die Profilkontur des genannten sichtbaren Profilabschnitts vorteilhafterweise stufenförmig versetzt fort, so dass der Steckprofil ab schnitt passgenau hinter die Rückseite des sichtbaren Profilab Schnitts eines benachbarten Rahmenteils steckbar ist und mit dem genannten Profilab schnitt des benachbarten Rahmenteils dabei flächig passgenau in Eingriff gelangt.
Die mehreren Rahmenteile können verschieden geformte Rahmenteile umfassen, um verschiedene Rahmenformen erzeugen zu können. Insbesondere können gerade und ungerade, insbesondere bogenförmig gekrümmte und/oder abgeknickte Rahmenteile Verwendung finden und miteinander kombiniert bzw. aneinandergefügt werden.
In Weiterbildung der Erfindung können die ungeraden Rahmenteile aus einem anderen Material gefertigt werden als die ungeraden Rahmenteile. Hierdurch können verschiedene Materialeigenschaften genutzt und beispielsweise Toleranzen ausgeglichen oder bessere Passverbindungen erzielt werden, beispielsweise durch Verwendung von harten und weichen und/oder steifen und elastischen Materialien erzielt werden. Weiterhin kann auch die Fertigung für die verschiedenen Formen der Rahmenteile vereinfacht werden.
Insbesondere können die ungeraden, insbesondere bogenförmigen Rahmenteile aus Kunststoff gefertigt sein, während die geraden Rahmenteile als Metallteile ausgebildet sein können. In Weiterbildung der Erfindung werden die runden bzw. bogenförmigen Rahmenteile aus Kunststoff spritzgegossen, während die geraden Rahmenteile als Blechbiegeprofile bzw. Blechkantprofile ausgebildet sein können.
Werden in der vorgenannten Weise die Steckprofilabschnitte durch stufenförmige Profilabsätze ausgebildet, können die gebogenen und/oder aus Kunststoff gefertigten Rahmenteile solche mit stufenförmigen Profilabsätzen geformten Steckprofilabschnitte aufweisen, vorzugsweise an beiden ihrer Endabschnitte, während die geraden und/oder aus Metall gefertigten Rahmenteile Steckprofilabschnitte ohne Profilabsätze besitzen können.
Die Leuchtmittel des Leuchtrahmensystems sind vorteilhafterweise in den Rahmenteilen versenkt angeordnet, wobei die Leuchtmittel in nur einem der Rahmenteile, vorzugsweise jedoch in mehreren und/oder allen Rahmenteilen vorgesehen sein können. Die Rahmenteil können hierzu eine vorzugsweise rillenförmige Profilausnehmung, insbesondere in Form einer nutförmigen Profilsenke aufweisen, in der die genannten Leuchtmittel angeordnet werden können. Die genannte Profilausnehmung kann hierbei umlaufend über 5/30 -5- N2012P976AT den gesamten Rahmen vorgesehen werden, so dass die Leuchtmittel variabel an den gewünschten Stellen positioniert werden können.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann über die Schnittstellen zwischen den Rahmenteilen hinweg ein durchgehendes Leuchtmittelband beispielsweise in Form eines LED-Bands vorgesehen und an den Rahmen montiert werden.
Die Rahmenteile können vorteilhafterweise jeweils einen bauchigen, zu einer Rahmenvorderseite hin, d.h. zu einem Bildschirmbetrachter hin vorspringenden Profilabschnitt umfassen, in dem die genannte Profilausnehmung zur Aufnahme der Leuchtmittel ausgebildet sein kann.
Durch das Vorsehen einer solchen Profilausnehmung können die Leuchtmittel zu einem im Rahmeninneren angeordneten Bildschirm hin abgedeckt angeordnet werden, so dass ein unerwünschter Lichteinfall von den Leuchtmitteln her auf den Bildschirm vermieden wird. Dementsprechend bleiben die Sichtbarkeit und der Kontrast der Bildschirmdarstellung von hoher Qualität.
Alternativ oder zusätzlich zu einer solchen Profilausnehmung können die Rahmenteile mit einer den Leuchtmitteln zugeordneten Abblendnase versehen sein, um die Leuchtmittel zum Rahmeninneren hin abzublenden. Die genannte Abblendnase kann beispielsweise in Form einer ausbauchenden, leistenartigen Profilkontur ausgebildet sein. Wird in der vorgenannten Weise eine versenkte Anordnung der Leuchtmittel bzw. eine Profilausnehmung zur Aufnahme der Leuchtmittel in den Rahmenteilen vorgesehen, kann die zum Rahmeninneren hin angeordnete Flanke der Profilausnehmung als Abblendnase dienen und/oder entsprechend ausgebildet werden, insbesondere durch eine ausreichende Höhe, um die Leuchtmittel zum Rahmeninneren und einem dort angeordneten Bildschirm hin abzublenden.
Durch eine zum Rahmeninnenraum hin abgeblendete Anordnung der Leuchtmittel wird verhindert, dass von den Leuchtmitteln abgestrahltes Licht in den genannten Rahmeninnenraum fallen kann. Hierdurch werden zum einen unerwünschte Spiegelungen auf dem Bildschirm vermieden und ein ausreichend hoher Kontrast des Bildschirms sichergestellt. Zum anderen fällt das vom Leuchtrahmen abgegebene Licht auch nicht direkt in die Augen eines Bildschirmbetrachters.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die Leuchtmittel am Rahmen derart abgeblendet angeordnet, dass die Augen eines bestimmungsgemäß vor dem Bildschirm stehenden Bildschirmbetrachters nicht direkt in die Leuchtmittel blicken können bzw. von den Leuchtmitteln abgegebenes Licht nicht direkt in die Augen des 6/30 -6-
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Bildschirmbetrachters fällt.
Durch die Abblendung der Leuchtmittel zum Bildschirm bzw. zum Betrachter hin können Leuchtmittel verwendet werden, die hohe Lichtstärken erzeugen. Hierdurch kann in einem Fembereich, beispielsweise in einem Casino eine gute Sichtbarkeit und damit eine hohe Aufmerksamkeit für potentielle Kunden erzielt werden, während dennoch im Nahbereich die Leuchtkraft des Rahmensystems nicht als störend empfunden wird. Das Leuchtrahmensystem bildet somit ein einfaches und dennoch wirksames Mittel zur Werbung, welches interessierte Nutzer und potentielle Kunden aus der Feme anzuziehen vermag, ohne im Nahbereich störend zu wirken.
Durch den modularen Aufbau des Rahmens erhält das Leuchtrahmensystem eine hohe Variabilität, die es ermöglicht, das Leuchtrahmensystem wahlweise einem Einzelgerät oder einer Gerätegruppe, insbesondere Spielgerätegruppe zuzuordnen. Beispielsweise kann das Leuchtrahmensystem bei entsprechender Konfiguration seiner Rahmenteile unmittelbar an einem einzelnen, separaten Spielgerät angebracht werden. Bei entsprechend anderer Konfiguration der Rahmenteile kann das Leuchtrahmensystem aber auch einer Spielgerätegruppe zugeordnet werden, beispielsweise einen oder mehrere Großbildschirme einfassen, auf dem bzw. auf denen ein für mehrere Spieler bzw. Spielgeräte bestimmtes Spiel beispielsweise in Form eines Bonusspiels anzeigbar ist. Das Leuchtrahmensystem kann dabei derart angeordnet sein, dass die Spielgeräte frontal zu dem Leuchtrahmen ausgerichtet sind, insbesondere derart, dass die Nutzerplätze der Spielgeräte in dem abgeblendeten Innenbereich des Rahmens liegen. Alternativ oder zusätzlich kann das Leuchtrahmensystem jedoch auch einer Geräteinsel zugeordnet sein, beispielsweise dergestalt, dass eine Gruppe von Geräten, insbesondere Spielgeräten inselförmig oder ringförmig zueinander angeordnet werden, wobei den mehreren Geräten ein oder mehrere Bildschirme gemeinsam zugeordnet sind, die von einem oder mehreren Leuchtrahmensystemen eingefasst sind. Beispielsweise können im Zentrum der Insel zu gegenüberliegenden Seiten hin ausgerichtete Bildschirme beispielsweise Rücken an Rücken angeordnet und von einem Leuchtrahmensystem, das dann vorteilhafterweise zu gegenüberliegenden Seiten hin leuchtend ausgebildet ist bzw. mit zu gegenüberliegenden Seiten hin strahlenden Leuchtmitteln versehen ist, oder durch mehreren Leuchtrahmensysteme eingefasst sein. Alternativ oder zusätzlich können einer solchen Gerätegruppe auch mehrere zu verschiedenen Seiten hin ausgerichtete Bildschirme zugeordnet sein, die dann von entsprechenden, ebenfalls zu verschiedenen Seiten hin ausgerichteten Leuchtrahmensystemen eingefasst sein können, beispielsweise in einer ringförmigen bzw. polygonförmigen Anordnung. 7/30 -7-
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Um das von den am Rahmen angebrachten Leuchtmitteln abgegebene Licht gezielt in die gewünschte Richtung zu lenken, kann an dem Rahmen in Weiterbildung der Erfindung zumindest ein Reflektor angeordnet sein, welcher das Licht der Leuchtmittel einfängt und in die gewünschte Strahlrichtung umlenkt bzw. abstrahlt. Je nach Beleuchtungsaufgabe kann diese Abstrahlrichtung unterschiedlich orientiert sein, wobei mehreren Leuchtmitteln auch mehrere, in verschiedene Richtungen abstrahlende Reflektoren zugeordnet sein können, um partiell bzw. selektiv verschiedene Bereiche auszuleuchten.
Um in einigem Abstand von dem Leuchtrahmensystem noch größere Lichtstärken bzw. Beleuchtungsstärken zu erzielen, ohne einen nahe am Bildschirm bzw. Leuchtrahmensystem stehenden Betrachter zu blenden, kann der zumindest eine Reflektor in Weiterbildung der Erfindung derart ausgebildet und relativ zum Leuchtmittel angeordnet sein, dass das von dem Reflektor eingefangene Licht zur Rahmenvorderseite hin abgestrahlt wird und/oder von der vom Rahmen eingefassten Anzeigeeinheit weg abgestrahlt wird.
Durch die Verwendung von Reflektoren können die Leuchtmittel freier und unabhängiger von der gewünschten Abstrahlrichtung angeordnet werden, sowohl was ihre Position als auch ihre Ausrichtung anbelangt. Insbesondere wird es hierdurch möglich, Primärlicht aus den Leuchtmitteln von den eingefassten Bildschirmen bzw. den Bildschirmbetrachtem femzuhalten und Sekundärlicht, d.h. von den Reflektoren reflektiertes Licht gezielt in die gewünschte Richtung zu lenken.
In Weiterbildung der Erfindung kann der genannte zumindest eine Reflektor in der Profilausnehmung angeordnet sein, in der die Leuchtmittel versenkt aufgenommen sind. Insbesondere kann eine äußere, d.h. bezüglich der Leuchtmittel auf der Außenseite des Rahmens liegende Flanke der Profilausnehmung reflektierend ausgebildet sein bzw. mit einem Reflektor versehen sein.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung können die Leuchtmittel derart angeordnet sein, dass eine Hauptachse des von den Leuchtmitteln abgegebenen Lichts im Wesentlichen radial von einer Rahmenmitte wegweist. Um das dann an sich in die falsche Richtung gestrahlte Licht in die gewünschte Abstrahlrichtung umzulenken, kann ein Reflektor eine sich in Rahmenumfangsrichtung erstreckende, zu der genannten Hauptachse schräg angestellte Reflektorfläche umfassen. Die genannte Reflektorfläche kann von der äußeren Profilausnehmungsflanke gebildet sein.
In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung bildet das Leuchtrahmensystem eine selbsttragende Struktur, die nicht erst durch Befestigung an einem Spielgerätegehäuse oder an einem einzufassenden Bildschirm eine formstabile Einheit bildet. In Weiterbildung 8/30 -8- N2012P976AT der Erfindung können zumindest einige der Rahmenteile vorzugsweise plattenförmige Halteflansche umfassen, die von den dreidimensional konturierten Rahmenprofi lab schnitten zum Rahmeninnenraum hin vorspringen können und vorteilhafterweise miteinander verbunden sein können, um den miteinander verbundenen Rahmenteilen zusätzliche Strukturfestigkeit zu geben. Insbesondere können die genannten Halteflansche zueinander komplementäre, formschlüssig in Eingriff bringbare Verbindungsmittel aufweisen, mittels derer die Halteflansche von verschiedenen Rahmenteilen miteinander fest verbunden werden können Beispielsweise können die genannten Verbindungsmittel Formschlussteile umfassen, die nach Art on Schlüssel und Schlüsselloch bzw. nach Art von Puzzleteil-Anschlussstücken konturiert und formschlüssig verriegelt werden können.
Im verbundenen Zustand können die genannten Halteflansche sich zumindest näherungsweise in einer gemeinsamen Ebene erstrecken, die zumindest näherungsweise parallel zur Rahmenebene ausgerichtet ist, vorteilhafterweise koplanar zur Rahmenebene ist. Diese von den Halteflanschen gemeinsam definierte Ebene kann gleichzeitig als Anlagefläche für einen einzufassenden Bildschirm dienen, insbesondere wenn dieser ein Flachbildschirm ist.
Alternativ oder zusätzlich zu der Verbindung der genannten Halteflansche miteinander können die genannten Halteflansche an einem zentralen, gemeinsamen Rahmenträger befestigt sein, der sich vorteilhafterweise in dem vom Rahmen eingeschlossenen Rahmeninnenraum erstrecken kann. Der genannte Rahmenträger kann beispielsweise als Trägerprofil, beispielsweise Fachwerkprofil ausgebildet sein, ggf. jedoch auch als chassisartiges Formteil ausgebildet sein.
In Weiterbildung der Erfindung kann an dem Rahmen ein Bodenständer angebracht sein, durch den das Leuchtrahmensystem freistehend im Raum auf dem Boden aufstellbar ist. Alternativ oder zusätzlich, ggf. nach Demontage des genannten Bodenständers kann der Rahmen auch Wandanschlussmittel besitzen, um an einer Wand befestigt zu werden. Wiederum alternativ oder zusätzlich kann der Rahmen Paneelanschlussmittel umfassen, um beispielsweise an einem Gehäusepaneel beispielsweise eines Spielgeräts montiert zu werden.
In Weiterbildung der Erfindung können an dem Rahmen Befestigungsmittel zur Befestigung zumindest eines Bildschirms vorgesehen sein, wobei die genannten Befestigungsmittel in Weiterbildung der Erfindung an dem im Rahmeninnenraum angeordneten Rahmenträger vorgesehen sein können. 9/30 -9-
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Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels und zugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1: eine schematische, perspektivische Darstellung eines
Leuchtrahmensystems nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung, bei der der Rahmen drei nebeneinander angeordnete Flachbildschirme umschließt,
Fig. 2: eine schematische, perspektivische und teilweise skelettierte Darstellung des Leuchtrahmensystems ähnlich Fig. 1, wobei ein im Rahmeninnenraum angeordneter Rahmenträger, an dem die Rahmenteile befestigt sind, gezeigt ist,
Fig. 3: eine perspektivische Explosionsdarstellung von drei der Rahmenteile, die die Steckprofilabschnitte der Rahmenteile zeigt, mittels derer die Rahmenteile miteinander verbindbar sind,
Fig. 4: eine perspektivische Einzeldarstellung eines S-förmig gekrümmten Rahmenteils, die die an den Endabschnitten angeformten, durch einen Profilabsatz abgesetzten Steckprofilabschnitte zeigt,
Fig. 5: eine perspektivische Einzeldarstellung eines geraden Rahmenteils, dessen Endabschnitte selbst ohne Profilabsatz die Steckprofilabschnitte bilden,
Fig. 6: eine perspektivische Einzeldarstellung eines bogenförmig gekrümmten Rahmenteils, die die umlaufende Profilausnehmung zur Aufnahme der Leuchtmittel zeigt, und
Fig. 7: eine Schnittansicht durch ein Rahmenteil, die die ausbauchende Rahmenprofilkonturierung und die darin ausgebildete, rillenförmige Profilvertiefung sowie die Anordnung der Leuchtmittel in dieser Profilvertiefung zeigt.
Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, kann das Leuchtrahmensystem 1 in Form einer selbsttragenden Struktur ausgebildet sein und einen Bodenständer 24 aufweisen, mit dem das Leuchtrahmensystem 1, sowie gegebenenfalls an dem Bodenständer 24 befestigten Bildschirme 6, freistehend auf dem Boden aufgestellt werden kann. Beispielsweise kann der genannte Bodenständer 24 zwei Stützfüße 25 umfassen, die mit einer Bodenplatte 26 verbunden sind. Das Leuchtrahmensystem 1 kann alternativ Wandbefestigungsmittel zur Befestigung an einer Wand aufweisen oder an einer Spielgerätekonsole montiert werden.
Wie Fig. 2 zeigt, kann das Leuchtrahmensystem 1 einen Rahmenträger 19 umfassen, der wie im vorliegenden Fall beispielsweise als Skelettstruktur ausgebildet ist oder von einem Stabwerk gebildet sein kann. Der Rahmenträger 19 ist an dem genannten 10/30 - 10-
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Bodenständer 24 befestigt und trägt den Rahmen 2, der einen oder mehrere Bildschirme 6 einfasst.
Der genannte Rahmenträger 19 kann eine ebene, flache Struktur bilden und in dem Rahmeninnenraum angeordnet sein, der von dem Rahmen 2 umschlossen wird, wobei der Rahmenträger 19 sich vorteilhafterweise in der von dem Rahmen 2 definierten Ebene erstrecken oder parallel hierzu angeordnet sein kann.
Der zumindest eine Bildschirm 6 kann an dem genannten Rahmenträger 19 befestigt werden, ggf. aber auch alternativ oder zusätzlich an dem Rahmen 2 befestigt sein, welcher Rahmen 2 an dem genannten Rahmenträger 19 montiert ist.
Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, kann der Rahmen 2 grundsätzlich eine näherungsweise rechteckige, ringförmig geschlossene Konturierung besitzen, wobei der genannte Rahmen 2 jedoch nicht exakt rechteckig bzw. aus vier exakt geraden Schenkeln zusammengesetzt sein muss, sondern auch Rundungen und ausbauchende bzw. geknickte Abschnitte umfassen kann.
Der genannte Rahmen 2 ist vorteilhafterweise aus mehreren modularen Rahmenteilen 2a, 2b, 2c,..., 2n zusammengesetzt, wobei die genannten Rahmenteile 2a, 2b, 2c,. . ., 2n vorteilhafterweise bogenförmig gekrümmte bzw. abgerundet konturierte Rahmenteile 2a, abgeknickte und/oder gegenläufig, insbesondere S-förmig gebogene bzw. geknickte Rahmenteile 2c und gerade Rahmenteile 2b umfassen kann. Durch Rahmenteile mit geraden, gekrümmten und/oder geknickten Längsachsen können verschieden geformte Rahmen 2 zusammengebaut werden, deren Konturierung an die einzufassenden Bildschirme angepasst werden kann. Wie Fig. 2 zeigt, können die Rahmenteile 2a mit bogenförmig konturierter Längsachse die abgerundeten „Ecken“ des Rahmens 2 bilden, während Rahmenteile 2c mit gegenläufig geknickten bzw. S-förmig konturierten Längsachsen in Mittelabschnitten des Rahmens 2 eingebaut werden können, um Rahmenausbuchtungen zu formen.
Die Rahmenteile 2a, 2b, 2c,.. ., 2n besitzen an ihren Endabschnitten 7 und 8 Verbindungsmittel 9, mittels derer die Rahmenteile direkt miteinander verbunden werden können. Die genannten Verbindungsmittel 9 sind vorteilhafterweise Steckverbindungsmittel bzw. können sie als Steckprofilabschnitte 10 und 11 ausgebildet sein, die durch Zusammenstecken zwei benachbarter Rahmenteile formschlüssig miteinander verbinden und starr Zusammenhalten.
Wie Fig. 3 sowie die Figuren 4 und 6 zeigen, können an den abgerundeten bzw. geknickten Rahmenteilen 2a und 2c die genannten Steckprofilabschnitte 10 durch einen 11/30 - 11 -
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Profilabsatz 12 gegenüber den angrenzenden Rahmenprofilabschnitten abgesetzt sein, insbesondere zu einer Rahmenrückseite hin versetzt sein. Die genannten Steckprofilabschnitte 10 setzen hierbei jedoch die Konturierung der angrenzenden Rahmenprofil ab schnitte fort bzw. entsprechen sie den angrenzenden Rahmenprofilabschnitten im Profilquerschnitt. Hierdurch können die genannten Steckprofilabschnitte 10 flächig passgenau auf die Rückseite des Rahmenprofils des benachbarten geraden Rahmenteils 2b gesetzt werden bzw. rückseitig an das gerade Rahmenteil 2b angesteckt werden. Bei dem genannten geraden Rahmenteil 2b bilden dessen Endabschnitte die Steckprofil ab schnitte 11, die ohne Profilabsatz von der Profilierung des Rahmenteils 2b gebildet sind.
Im zusammengesetzten Zustand bilden die Rahmenteile 2a, 2b, 2c,..., 2n ein durchgehend gleichförmiges, insbesondere stufenfrei und „glatt“ über die Schnittstellen zwischen den Rahmenteilen hinweggehendes Rahmenprofil, welches vorteilhafterweise dreidimensional zur Rahmenvorderseite hin, d.h. zum Betrachter des Bildschirms hin ausbauchen kann bzw. konvex vorgewölbt sein kann, vgl. Fig. 1 und Fig. 2.
Der umlaufende Profil ab schnitt 13 des Rahmens 2 kann hierbei im Querschnitt betrachtet jedoch auch konvex und gleichzeitig konkav ausgebildet sein. Insbesondere kann in den zur Rahmenvorderseite hin ausbauchenden Profilabschnitt 13 eine rinnenförmige bzw. nutförmige Profilausnehmung 14 in Form einer Profilvertiefimg eingearbeitet sein, die gleichförmig über den gesamten Umfang des Rahmens 2 verlaufen bzw. ausgebildet sein kann, vgl. Fig. 7 in Verbindung mit Fig. 1.
In der genannten rinnenförmigen Profilausnehmung 14 sind Leuchtmittel 3 vorzugsweise in Form einer Vielzahl von reihenförmig angeordneten LEDs aufgenommen bzw. angeordnet, wobei die genannten LED 4 auf einer streifenförmigen Trägerplatine angeordnet sein können bzw. Teil eines LED-Bandes sein können, das in der genannten Profilausnehmung 14 angeordnet wird.
Wie Fig. 7 zeigt, kann das Leuchtmittel 3 dabei derart in der Profilausnehmung 14 angeordnet sein, dass eine Hauptachse 21 des von den LEDs 4 abgestrahlten Lichts quer zur Rahmenumfangsrichtung nach außen, insbesondere etwa radial nach außen verläuft. Die Leuchtmittel 3 sind also derart angeordnet, dass sie von dem eingefassten Rahmeninnenraum weg nach außen strahlen.
Insbesondere können die Leuchtmittel 3 hierbei auf einer inneren Flanke der rillenförmigen Profilausnehmung 14 angeordnet sein und auf die gegenüberliegende, äußere Flanke 27 der Profilausnehmung 14 strahlen. Die genannte äußere Flanke 27 kann als 12/30 - 12-
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Reflektor 15 ausgebildet sein, beispielsweise durch eine verspiegelnde bzw. reflektierende Oberflächenbeschichtung.
Die von den Leuchtmitteln 3 bestrahlte Rahmenflanke 28 ist hierbei vorteilhafterweise derart ausgerichtet, dass das reflektierte Licht im Wesentlichen senkrecht zur von dem Rahmen 2 definierten Ebene zur Rahmenvorderseite hin abgestrahlt wird, wie dies der Pfeil 29 in Fig. 7 verdeutlicht.
Wie Fig. 7 zeigt, kann die Profilausnehmung 14, in der die Leuchtmittel 3 angeordnet sind, im Querschnitt betrachtet unterschiedlich konturierte Flanken 27 und 28 aufweisen. Insbesondere kann die innere Flanke 28 näherungsweise etwa senkrecht zu der vom Rahmen 2 definierten Rahmenebene verlaufen, während die äußere Flanke 27 hierzu spitzwinklig geneigt, beispielsweise unter einem Winkel von etwa 30° bis 60° geneigt sein kann.
Wie Fig. 7 zeigt, sind die Leuchtmittel 3 gegenüber dem vom Rahmen 2 eingeschlossenen Rahmeninnenraum abgeblendet angeordnet, so dass von den Leuchtmitteln 3 abgegebenes Licht nicht auf den Bildschirm 6 im Rahmeninnenraum fallen kann. Die zum Rahmeninnenraum hin liegende Profilnase vor der Profilausnehmung 14 bildet eine Abblendnase 16, die die Leuchtmittel 3 gegenüber dem Rahmeninnenraum bzw. den dort angeordneten Bildschirmen 6 abblendet.
Die Rahmenteile 2a, 2b, 2c,..., 2n, aus denen der Rahmen 2 zusammengesetzt ist, sind vorteilhafterweise nicht alle aus demselben Material gefertigt. Insbesondere können die Rahmenteile 2a und 2c mit ungerader Längsachse aus Kunststoff gefertigt, insbesondere Kunststoffspritzgussteile sein, während die Rahmenteile 2b mit gerader Längsachse aus Metall gefertigt sein können, insbesondere als Blechbiegeprofil bzw. Blechkantprofil ausgebildet sein können.
Zumindest einige der Rahmenteile 2b und 2c können vorzugsweise ebene Halteflansche 18 umfassen, die von den bauchig konturierten Profilabschnitten 13 aus radial nach innen vorstehen, so dass sie sich zu dem Rahmenträger 19 hin erstrecken. Die genannten Halteflansche 18 können plattenförmig ausgebildet sein und in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sein, wenn die Rahmenteile miteinander verbunden sind. Die genannten plattenförmigen Halteflansche 18 sind vorteilhafterweise nicht nur mit dem Rahmenträger 19 verbunden, sondern auch untereinander bzw. miteinander verbunden, vorzugsweise durch formschlüssig wirkende Verbindungsmittel 20, beispielsweise in Form der in Fig. 3 und Fig. 5 dargestellten Schlüssel- und schlüssellochartigen F ormschlussab schnitte. 13/30
Claims (20)
- - 13 - N2012P976AT Patentansprüche: 1. Leuchtrahmensystem zur Einfassung einer Anzeigeeinheit wie Bildschirm (6) und dergleichen, mit einem Rahmen (2), an dem Leuchtmittel (3) vorzugsweise in Form von LEDs (4) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) aus mehreren Rahmenteilen (2a, 2b, ..., 2n) zusammengesetzt ist, die miteinander verbunden sind und an ihren Endabschnitten (7, 8) zueinander komplementäre, formschlüssig in Eingriff bringbare Verbindungsmittel (9) aufweisen.
- 2. Leuchtrahmensystem nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Verbindungsmittel (9) der Rahmenteile (2a, 2b, ..., 2n) zusammensteckbare Steckprofilabschnitte (10, 11) umfassen, welche Steckprofilabschnitte (10, 11) im Rahmenquerschnitt betrachtet aneinander angepasste Querschnittskonturen, insbesondere Knickspantkonturen, besitzen und durch Zusammenstecken in Rahmenlängs- oder -umfangsrichtung passgenau miteinander in Eingriff bringbar sind.
- 3. Leuchtrahmensystem nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei ein jeweiliger Rahmenteil (2a) im Bereich seines Steckprofilabschnitts (10) einen stufenförmigen Profilabsatz (12) umfasst, an dem ein sichtbarer Profilabschnitt des genannten Rahmenteils (2a) in den genannten Steckprofi lab schnitt (10) übergeht, wobei der Steckprofilabschnitt (10) die Profilkontur des genannten sichtbaren Profilabschnitts stufenförmig versetzt fortsetzt und passgenau rückseitig hinter einen sichtbaren Profilabschnitt eines weiteren, benachbarten Rahmenteils (2b) steckbar ist.
- 4. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mehreren Rahmenteile (2a, 2b,..., 2n) zumindest einen geraden Rahmenteil (2b) und zumindest einen gebogenen Rahmenteil (2a, 2c) umfassen. 14/30 - 14- N2012P976AT
- 5. Leuchtrahmensystem nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die geraden und gebogenen Rahmenteile (2b; 2a, 2c) aus unterschiedlichen Werkstoffen gefertigt sind, wobei vorzugsweise der oder jeder gerade Rahmenteil (2b) als Metallprofil, insbesondere Blechbiegeprofil ausgebildet ist und der oder jeder gebogene Rahmenteil (2a, 2c) als Kunststoffprofil, insbesondere Kunststoffspritzgussprofil ausgebildet ist.
- 6. Leuchtrahmensystem nach dem vorhergehenden Anspruch in Verbindung mit Anspruch 3, wobei die mit stufenförmigen Profilabsätzen (12) geformten Steckprofilabschnitte (10) an gebogenen und/oder aus Kunststoff gefertigten Rahmenteilen (2a, 2c) ausgebildet sind und die geraden und/oder aus Metall gefertigten Rahmenteile (2b) Steckprofilabschnitte (11) ohne Profilabsätze besitzen.
- 7. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest eines der Rahmenteile (2a, 2b, ..., 2n) eine vorzugsweise rillenförmige Profilausnehmung (14), insbesondere in Form einer Profilvertiefung, zur Aufnahme und/oder versenkten Anordnung der Leuchtmittel (3) aufweist, wobei vorzugsweise die genannte Profilausnehmung (14) umlaufend über den gesamten Rahmen (2) ausgebildet ist.
- 8. Leuchtrahmensystem (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Rahmenteile (2a, 2b, ..., 2n) jeweils einen bauchigen, zu einer Rahmenvorderseite hin vorspringenden Profilabschnitt (13) umfassen, in dem die Profilausnehmung (14) zur Aufnahme der Leuchtmittel (3) ausgebildet ist.
- 9. Leuchtrahmensystem nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei die Profilausnehmung (14) zur Aufnahme der Leuchtmittel (3) und/oder ein zur genannten Profilausnehmung (14) benachbarter Profilabschnitt zumindest eines Rahmenteils (2a, 2b, ..., 2n) als Reflektor ausgebildet ist und/oder mit einem Reflektor (15) versehen ist.
- 10. Leuchtrahmensystem nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei der Reflektor (15) derart konturiert ist, dass von dem Reflektor (15) eingefangenes Licht der 15/30 - 15 - N2012P976AT Leuchtmittel (3) zur Rahmenvorderseite hin abgestrahlt wird und/oder von der vom Rahmen (2) eingefassten Anzeigeeinheit weg abgestrahlt wird.
- 11. Leuchtrahmensystem nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei die Leuchtmittel (3) derart angeordnet sind, dass eine Hauptachse (21) des von den Leuchtmitteln (3) jeweils abgegebenen Lichts im Wesentlichen radial von einer Rahmenmitte wegweist, und der Reflektor (15) eine sich in Rahmenumfangsrichtung erstreckende, zu der genannten Hauptachse (14) schräg angestellte Reflektorfläche (22) umfasst, wobei die genannte Reflektorfläche (22) vorzugsweise von einer Flanke der Profilausnehmung (14), in der die Leuchtmittel (3) aufgenommen sind, gebildet ist.
- 12. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Leuchtmittel (3) zu dem Rahmeninnenraum hin, in dem die Anzeigeeinheit bestimmungsgemäß anzuordnen ist, abgeblendet angeordnet ist, so dass von den Leuchtmitteln (3) abgestrahltes Licht nicht in den genannten Rahmeninnenraum fallen kann.
- 13. Leuchtrahmensystem nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei zumindest einer, vorzugsweise jeder der Rahmenteile (2a, 2b, ..., 2n) mit einer Abblendnase (16) vorzugsweise in Form einer ausbauchenden, leistenartigen Profilkontur, zum Abblenden der Leuchtmittel (3) zum Rahmeninnenraum hin versehen ist.
- 14. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Leuchtrahmensystem ein Werbemittel bildet, das im Fembereich eine höhere Leuchtkraft und/oder höhere Wahrnehmbarkeit und/oder höhere Lichtstärke und im Nahbereich, insbesondere an einem vorbestimmten Bildschirmbetrachterplatz zur Betrachtung eines eingefassten Bildschirms, eine geringere Leuchtkraft und/oder geringere Wahrnehmbarkeit und/oder geringere Lichtstärke besitzt.
- 15. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest einige der Rahmenteile (2b) sich parallel zur Rahmenebene (17) erstreckende Halteflansche (18) zur Befestigung der Rahmenteile an einem Rahmenträger (19), 16/30 - 16- N2012P976AT der sich in dem vom Rahmen (2) eingeschlossenen Rahmeninnenraum erstreckt, aufweisen.
- 16. Leuchtrahmensystem nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die genannten Halteflansche (18) jeweils plattenförmig ausgebildet sind und zueinander komplementäre, formschlüssig in Eingriff bringbare Verbindungsmittel (20) zum miteinander Verbinden der Halteflansche (18) von verschiedenen Rahmenteilen (2a, 2b, ..., 2n) aufweisen.
- 17. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rahmen (2) an einem Bodenständer (24) angebracht ist, durch den das Leuchtrahmensystem freistehend im Raum auf dem Boden aufstellbar ist.
- 18. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Befestigungsmittel zur Befestigung zumindest eines Bildschirms (6) vorgesehen, vorzugsweise an einem sich in dem vom Rahmen (2) eingeschlossenen Rahmeninnenraum vorgesehenen Rahmenträgerteil (19) angeordnet sind.
- 19. Spielgerät mit zumindest einem Bedienterminal (23) für zumindest einen Spieler, sowie zumindest einem Bildschirm (6), der von einem Leuchtrahmensystem gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche eingefasst ist.
- 20. Spielgerät nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Spielgerät an einer Gruppe mit mehreren Spielgeräten angeordnet und das Leuchtrahmensystem den mehreren Spielgeräten gemeinsam zugeordnet ist. 17/30
Priority Applications (1)
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| ATA50550/2012A AT513645B1 (de) | 2012-11-29 | 2012-11-29 | Leuchtrahmensystem |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50550/2012A AT513645B1 (de) | 2012-11-29 | 2012-11-29 | Leuchtrahmensystem |
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ID=50885039
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Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
| US20070247873A1 (en) * | 2006-04-24 | 2007-10-25 | Awai George K | Illuminated panels and methods therefor |
| EP1865477A1 (de) * | 2006-06-09 | 2007-12-12 | Aruze Corporation | Spielautomat und externe Anzeigevorrichtung |
| US20100027255A1 (en) * | 2008-07-29 | 2010-02-04 | Advanced Optoelectronic Technology Inc. | Light box apparatus |
-
2012
- 2012-11-29 AT ATA50550/2012A patent/AT513645B1/de active
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT513645B1 (de) | 2016-05-15 |
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