AT513645B1 - Leuchtrahmensystem - Google Patents
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Abstract
Leuchtrahmensystem zur Einfassung einer Anzeigeeinheit wie Bildschirm (6) und dergleichen, mit einem Rahmen (2), an dem Leuchtmittel (3) vorzugsweise in Form von LEDs (4) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (2) aus mehreren Rahmenteilen (2a, 2b, ....,2n) zusammengesetzt ist, die miteinander verbunden sind und an ihren Endabschnitten (7,8) zueinander komplementäre, formschlüssig in Eingriff bringbare Verbindungsmittel (9) aufweisen.
Description
Beschreibung
LEUCHTRAHMENSYSTEM
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Leuchtrahmensystem zur Einfassung einer Anzei¬geeinheit wie Bildschirm und dergleichen, mit einem Rahmen, an dem Leuchtmittel vorzugswei¬se in Form von LEDs angeordnet sind. Ein solches Leuchtrahmensystem kann vorteilhafter¬weise bei Spielgeräten Verwendung finden, die zumindest einen Bildschirm aufweisen.
[0002] Aus der Schrift US 2010/0027255 A1 ist eine Lichtbox bekannt, wie sie beispielsweisezum Hinterleuchten von Röntgenbildern verwendet wird, wobei ein beleuchtbares Paneel voneinem modular aufgebauten Rahmen eingefasst ist, in dem eine nach innen offene, nutförmigeAusnehmung zur Aufnahme von LEDs vorgesehen ist. Das von den LEDs abgegebene Lichtwird aus der nach innen offenen Nut in die Schmalseiten des beleuchtbaren Paneels einge¬speist, um das besagte Paneel zu beleuchten.
[0003] Aus der Schrift US 2007/0247873 A1 ist ein beleuchtbares Panel bekannt, welches auseinem Rahmen mit mehreren Rahmenteilen aufgebaut ist. Einigen der Rahmenteile weisenPunktlichtquellen in Ausnehmungen auf. Das Panel weist weiters eine Anzeigeeinheit auf, dieunter anderem einen „diffusion layer“ 170 enthält. Die Punktlichtquellen sind zur direkten Ein¬kopplung der abgebbaren Lichtstrahlen in den „diffusion layer“ 170 vorgesehen. Zur Effizienz¬steigerung der Einkopplung kann ein Parabolreflektor vorgesehen sein. D.h. auch in diesem Fallwird ähnlich zur US 2010/0027255 A1 das von den LEDs abgegebene Licht aus der nach innenoffenen Nut in die Schmalseiten des beleuchtbaren Paneels eingespeist, um das besagte Pa¬neel-Innere zu beleuchten. Ziel der genannten Ausführungen ist es, möglichst viel Licht der imRahmen angeordneten Lichtquellen in die Rahmenebene hineinzuleiten.
[0004] An Spielgeräten in Form von beispielsweise Geldspiel- und/oder Unterhaltungsautoma¬ten oder Wettterminals ist es bekannt geworden, um die Bildschirme solcher Geräte herumLeuchtrahmensysteme zu verwenden, mittels derer Umrisskonturen des Spielgeräts hervorge¬hoben, aber auch bestimmte Gehäuseabschnitte beleuchtet werden können, um die beleuchte¬ten Gehäuseabschnitte oder daran angeordnete Bedienelemente besser sichtbar zu machen,aber auch um das gesamte Spielgeräte hervorzuheben und - beispielsweise in einer Spielstättemit vielen weiteren Spielgeräten - hervorzuheben und anziehender zu machen.
[0005] Hierbei soll einerseits eine hohe Beleuchtungsstärke erzielt werden, um die Ausleuch¬tung und Hervorhebung zu verstärken. Andererseits ist sicherzustellen, einen vor dem Spielge¬rät stehenden Spieler bzw. Gerätebediener nicht zu blenden und durch übermäßige Beauf¬schlagung mit Lichteffekten zu ermüden oder gar die Sichtbarkeit der auf dem Bildschirm desSpielgeräts dargestellten Informationen zu beeinträchtigen.
[0006] Aus der Schrift EP 18 65 477 A1 ist ein Geldspielgerät mit mehreren Bildschirmen be¬kannt, bei dem die beiden Hauptbildschirme seitlich durch Rahmenleisten eingefasst sind, andenen mehrere LEDs angebracht und Reflektorflächen vorgesehen sind, um diverse Lichteffek¬te zu erzeugen, ohne dabei die Augen des Spielers zu ermüden.
[0007] Aus der US 7,396,282 B2 ist weiterhin ein Spielgerät bekannt, dessen Bildschirme ge¬genüber dem Gerätegehäuse erhöht bzw. erhaben angeordnet sind, so dass zwischen derkragenförmig vorstehenden Einfassung der Bildschirme und der darunter befindlichen Gehäu¬sefront ein sickenförmiger Vertiefungsspalt ausgebildet ist, in dem ein LED-Band angeordnetist, um angrenzende Gehäuseabschnitte zu beleuchten. Das LED-Band strahlt unter dem kra¬genförmigen, überstehenden Einfassungsrand der Bildschirme heraus, so dass die Bildschirmeeine über dem Gerätegehäuse schwebende Anmutung erhalten sollen.
[0008] Derartige LED-Bänder sind beispielsweise aus der Schrift JP 09-258676 A bekannt.
[0009] Derartige Leuchtrahmen zur Einfassung von Bildschirmen sind bislang mit diversenNachteilen behaftet. Beispielsweise werden bei Spielgeräten bisweilen Bildschirme unterschied¬licher Formate verwendet, was bislang dazu führt, dass verschiedene Leuchtrahmenformate bereitgehalten werden müssen bzw. bei Verwendung nur eines, ausreichend großen Leucht¬rahmenformats kleinere Bildschirme nicht passen eingefasst werden können und ggf. Blen¬dungserscheinungen und schlechtere Sichtbarkeit in Kauf genommen werden müssen. Unab¬hängig hiervon ist die Anordnung der Leuchtmittel bislang alles andere als optimal. Blendungs¬wirkungen auf den Bildschirmbetrachter bzw. Spielgerätebediener gehen einher mit schlechterAusleuchtung und geringer Leuchtwirkung.
[0010] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Leuchtrah¬mensystem der eingangs genannten Art und ein verbessertes Spielgerät mit einem solchenLeuchtrahmensystem zu schaffen, die Nachteile des Standes der Technik vermeiden und Letz¬teren in vorteilhafter Weise weiterbilden. Insbesondere soll ein günstig herzustellendes, fürverschiedene Bildschirmformate und -großen einfach zu verwendendes Leuchtrahmensystemgeschaffen werden, welches hohe Beleuchtungsstärken und helle Ausleuchtung ermöglicht,ohne einen Bildschirmbetrachter zu blenden und die Sichtbarkeit der Bildschirmdarstellung zubeeinträchtigen.
[0011] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch ein Leuchtrahmensystem gemäß Anspruch1 sowie ein Spielgerät gemäß Anspruch 18 gelöst. Bevorzugte Ausgestaltungen der Erfindungsind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0012] Es wird also ein modularer Aufbau für den Rahmen vorgeschlagen, der aus mehrerenaustauschbaren modularen Elementen variabel zusammenfügbar ist. Um Rahmen unterschied¬lichen Formats und/oder unterschiedlicher Größe und/oder Form für verschiedene Bildschirmegünstig hersteilen und einfach montieren zu können, wird der Rahmen aus zueinander kompa¬tiblen, gegeneinander austauschbaren und in unterschiedlicher Konfiguration zusammensetzba¬ren Rahmenmodulen zusammengesetzt, wobei die Rahmenteile miteinander verbunden wer¬den, um eine feste Rahmenstruktur zu erhalten. Erfindungsgemäß ist der Rahmen aus mehre¬ren Rahmenteilen zusammengesetzt, die miteinander verbunden und an ihren Endabschnittenzueinander komplementäre, formschlüssig in Eingriff bringbare Verbindungsmittel aufweisen.Durch die zueinander komplementären Verbindungsmittel an den Endabschnitten der Rahmen¬teile können diese gegeneinander ausgetauscht werden, so dass verschiedene Rahmen miteiner begrenzten Anzahl an Rahmenteilen einfach konfiguriert und montiert werden können.
[0013] Hierbei können grundsätzlich verschiedene Rahmenformen konfiguriert werden, bei¬spielsweise U-förmige, oder auch nur L-förmige Rahmen, die an einer oder mehreren Seitenoffen sind. Insbesondere jedoch können umlaufend ringförmig geschlossene Rahmen konfigu¬riert werden, die dann einen oder mehrere Bildschirme allseitig einfassen können.
[0014] Um eine einfache Montage zu ermöglichen, gleichzeitig aber eine stabile Rahmenstruk¬tur zu erreichen, können in Weiterbildung der Erfindung die genannten Verbindungsmittel anden Endabschnitten der Rahmenteile zusammensteckbare Steckprofilabschnitte umfassen, sodass die Rahmenteile vorzugsweise werkzeugfrei in einfacher Weise aneinanderfügbar sindund zu einer festen Struktur verbindbar sind. Gegebenenfalls können zusätzlich zu den genann¬ten Steckprofilabschnitten weitere Verbindungsmittel vorgesehen werden, beispielsweiseSchrauben oder Schnellspannmittel wie Klemmhalter, wobei die genannten Verbindungsmittelggf. auch mit einem entsprechenden Werkzeug, beispielsweise einem Schraubendreher betä¬tigt werden können.
[0015] Um eine stabile Verbindung zu erreichen, können die genannten Steckprofilabschnitteim Rahmenquerschnitt betrachtet aneinander angepasste Querschnittskonturen besitzen, sodass zwei Steckprofilabschnitte im zusammengesteckten Zustand flächig miteinander in Pas¬sungseingriff stehen. Um eine verwindungssteife Verbindung zu erzielen, können die genanntenSteckprofilabschnitte dreidimensional gewölbt oder bauchig ausgebildet sein und mit dreidi¬mensionalen Eingriffskonturen flächig aneinander anliegen. Insbesondere können die Steckpro¬filabschnitte als Knickspantkonturen ausgebildet sein, deren Knickspant-Längsrichtung in Steck¬richtung verläuft. Vorteilhafterweise sind die Steckprofilabschnitte derart ausgebildet, dass sie inRahmenlängs- und/oder Rahmenumfangsrichtung zusammensteckbar sind.
[0016] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die Steckprofilabschnitte derart kontu-riert, dass die Rahmenteile zumindest vorderseitig bzw. sichtseitig nahtlos bzw. stufenfrei anei-nanderfügbar sind. Obwohl benachbarte, miteinander verbundene Rahmenteile einander durchihre Steckabschnitte überlappen, ist die Steckverbindung vorteilhafterweise so ausgeführt, dassdie Rahmenkontur bzw. die Profilkontur über die Schnittstelle der beiden Rahmenteile hinwegkontinuierlich fortgesetzt ist.
[0017] In Weiterbildung der Erfindung kann ein jeweiliger Rahmenteil im Bereich seines Steck¬profilabschnitts einen stufenförmigen Profilabsatz umfassen, an dem ein sichtbarer Profilab¬schnitt des genannten Rahmenteils in den genannten Steckprofilabschnitt übergeht. Der Steck¬profilabschnitt setzt die Profilkontur des genannten sichtbaren Profilabschnitts vorteilhafterweisestufenförmig versetzt fort, so dass der Steckprofilabschnitt passgenau hinter die Rückseite dessichtbaren Profilabschnitts eines benachbarten Rahmenteils steckbar ist und mit dem genann¬ten Profilabschnitt des benachbarten Rahmenteils dabei flächig passgenau in Eingriff gelangt.
[0018] Die mehreren Rahmenteile können verschieden geformte Rahmenteile umfassen, umverschiedene Rahmenformen erzeugen zu können. Insbesondere können gerade und ungera¬de, insbesondere bogenförmig gekrümmte und/oder abgeknickte Rahmenteile Verwendungfinden und miteinander kombiniert bzw. aneinandergefügt werden.
[0019] In Weiterbildung der Erfindung können die ungeraden Rahmenteile aus einem anderenMaterial gefertigt werden als die ungeraden Rahmenteile. Hierdurch können verschiedeneMaterialeigenschaften genutzt und beispielsweise Toleranzen ausgeglichen oder besserePassverbindungen erzielt werden, beispielsweise durch Verwendung von harten und weichenund/oder steifen und elastischen Materialien erzielt werden. Weiterhin kann auch die Fertigungfür die verschiedenen Formen der Rahmenteile vereinfacht werden.
[0020] Insbesondere können die ungeraden, insbesondere bogenförmigen Rahmenteile ausKunststoff gefertigt sein, während die geraden Rahmenteile als Metallteile ausgebildet seinkönnen. In Weiterbildung der Erfindung werden die runden bzw. bogenförmigen Rahmenteileaus Kunststoff spritzgegossen, während die geraden Rahmenteile als Blechbiegeprofile bzw.Blechkantprofile ausgebildet sein können.
[0021] Werden in der vorgenannten Weise die Steckprofilabschnitte durch stufenförmige Profi¬labsätze ausgebildet, können die gebogenen und/oder aus Kunststoff gefertigten Rahmenteilesolche mit stufenförmigen Profilabsätzen geformten Steckprofilabschnitte aufweisen, vorzugs¬weise an beiden ihrer Endabschnitte, während die geraden und/oder aus Metall gefertigtenRahmenteile Steckprofilabschnitte ohne Profilabsätze besitzen können.
[0022] Die Leuchtmittel des Leuchtrahmensystems sind vorteilhafterweise in den Rahmenteilenversenkt angeordnet, wobei die Leuchtmittel in nur einem der Rahmenteile, vorzugsweise je¬doch in mehreren und/oder allen Rahmenteilen vorgesehen sein können. Die Rahmenteilekönnen hierzu eine vorzugsweise rillenförmige Profilausnehmung, insbesondere in Form einernutförmigen Profilsenke aufweisen, in der die genannten Leuchtmittel angeordnet werden kön¬nen. Die genannte Profilausnehmung kann hierbei umlaufend über den gesamten Rahmenvorgesehen werden, so dass die Leuchtmittel variabel an den gewünschten Stellen positioniertwerden können.
[0023] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung kann über die Schnittstellen zwischen denRahmenteilen hinweg ein durchgehendes Leuchtmittelband beispielsweise in Form eines LED-Bands vorgesehen und an den Rahmen montiert werden.
[0024] Die Rahmenteile können vorteilhafterweise jeweils einen bauchigen, zu einer Rahmen¬vorderseite hin, d.h. zu einem Bildschirmbetrachter hin vorspringenden Profilabschnitt umfas¬sen, in dem die genannte Profilausnehmung zur Aufnahme der Leuchtmittel ausgebildet seinkann.
[0025] Durch das Vorsehen einer solchen Profilausnehmung können die Leuchtmittel zu einemim Rahmeninneren angeordneten Bildschirm hin abgedeckt angeordnet werden, so dass ein unerwünschter Lichteinfall von den Leuchtmitteln her auf den Bildschirm vermieden wird. Dem¬entsprechend bleiben die Sichtbarkeit und der Kontrast der Bildschirmdarstellung von hoherQualität.
[0026] Alternativ oder zusätzlich zu einer solchen Profilausnehmung können die Rahmenteilemit einer den Leuchtmitteln zugeordneten Abblendnase versehen sein, um die Leuchtmittel zumRahmeninneren hin abzublenden. Die genannte Abblendnase kann beispielsweise in Formeiner ausbauchenden, leistenartigen Profilkontur ausgebildet sein. Wird in der vorgenanntenWeise eine versenkte Anordnung der Leuchtmittel bzw. eine Profilausnehmung zur Aufnahmeder Leuchtmittel in den Rahmenteilen vorgesehen, kann die zum Rahmeninneren hin angeord¬nete Flanke der Profilausnehmung als Abblendnase dienen und/oder entsprechend ausgebildetwerden, insbesondere durch eine ausreichende Höhe, um die Leuchtmittel zum Rahmeninne¬ren und einem dort angeordneten Bildschirm hin abzublenden.
[0027] Durch eine zum Rahmeninnenraum hin abgeblendete Anordnung der Leuchtmittel wirdverhindert, dass von den Leuchtmitteln abgestrahltes Licht in den genannten Rahmeninnen¬raum fallen kann. Hierdurch werden zum einen unerwünschte Spiegelungen auf dem Bildschirmvermieden und ein ausreichend hoher Kontrast des Bildschirms sichergestellt. Zum anderen fälltdas vom Leuchtrahmen abgegebene Licht auch nicht direkt in die Augen eines Bildschirmbe¬trachters.
[0028] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung sind die Leuchtmittel am Rahmen derartabgeblendet angeordnet, dass die Augen eines bestimmungsgemäß vor dem Bildschirm ste¬henden Bildschirmbetrachters nicht direkt in die Leuchtmittel blicken können bzw. von denLeuchtmitteln abgegebenes Licht nicht direkt in die Augen des Bildschirmbetrachters fällt.
[0029] Durch die Abblendung der Leuchtmittel zum Bildschirm bzw. zum Betrachter hin könnenLeuchtmittel verwendet werden, die hohe Lichtstärken erzeugen. Hierdurch kann in einemFernbereich, beispielsweise in einem Casino eine gute Sichtbarkeit und damit eine hohe Auf¬merksamkeit für potentielle Kunden erzielt werden, während dennoch im Nahbereich dieLeuchtkraft des Rahmensystems nicht als störend empfunden wird. Das Leuchtrahmensystembildet somit ein einfaches und dennoch wirksames Mittel zur Werbung, welches interessierteNutzer und potentielle Kunden aus der Feme anzuziehen vermag, ohne im Nahbereich störendzu wirken.
[0030] Durch den modularen Aufbau des Rahmens erhält das Leuchtrahmensystem eine hoheVariabilität, die es ermöglicht, das Leuchtrahmensystem wahlweise einem Einzelgerät odereiner Gerätegruppe, insbesondere Spielgerätegruppe zuzuordnen. Beispielsweise kann dasLeuchtrahmensystem bei entsprechender Konfiguration seiner Rahmenteile unmittelbar aneinem einzelnen, separaten Spielgerät angebracht werden. Bei entsprechend anderer Konfigu¬ration der Rahmenteile kann das Leuchtrahmensystem aber auch einer Spielgerätegruppezugeordnet werden, beispielsweise einen oder mehrere Großbildschirme einfassen, auf dembzw. auf denen ein für mehrere Spieler bzw. Spielgeräte bestimmtes Spiel beispielsweise inForm eines Bonusspiels anzeigbar ist. Das Leuchtrahmensystem kann dabei derart angeordnetsein, dass die Spielgeräte frontal zu dem Leuchtrahmen ausgerichtet sind, insbesondere derart,dass die Nutzerplätze der Spielgeräte in dem abgeblendeten Innenbereich des Rahmens lie¬gen. Alternativ oder zusätzlich kann das Leuchtrahmensystem jedoch auch einer Geräteinselzugeordnet sein, beispielsweise dergestalt, dass eine Gruppe von Geräten, insbesondereSpielgeräten inselförmig oder ringförmig zueinander angeordnet werden, wobei den mehrerenGeräten ein oder mehrere Bildschirme gemeinsam zugeordnet sind, die von einem oder mehre¬ren Leuchtrahmensystemen eingefasst sind. Beispielsweise können im Zentrum der Insel zugegenüberliegenden Seiten hin ausgerichtete Bildschirme beispielsweise Rücken an Rückenangeordnet und von einem Leuchtrahmensystem, das dann vorteilhafterweise zu gegenüberlie¬genden Seiten hin leuchtend ausgebildet ist bzw. mit zu gegenüberliegenden Seiten hin strah¬lenden Leuchtmitteln versehen ist, oder durch mehreren Leuchtrahmensysteme eingefasst sein.Alternativ oder zusätzlich können einer solchen Gerätegruppe auch mehrere zu verschiedenenSeiten hin ausgerichtete Bildschirme zugeordnet sein, die dann von entsprechenden, ebenfalls zu verschiedenen Seiten hin ausgerichteten Leuchtrahmensystemen eingefasst sein können,beispielsweise in einer ringförmigen bzw. polygonförmigen Anordnung.
[0031] Um das von den am Rahmen angebrachten Leuchtmitteln abgegebene Licht gezielt indie gewünschte Richtung zu lenken, kann an dem Rahmen in Weiterbildung der Erfindungzumindest ein Reflektor angeordnet sein, welcher das Licht der Leuchtmittel einfängt und in diegewünschte Strahlrichtung umlenkt bzw. abstrahlt. Je nach Beleuchtungsaufgabe kann dieseAbstrahlrichtung unterschiedlich orientiert sein, wobei mehreren Leuchtmitteln auch mehrere, inverschiedene Richtungen abstrahlende Reflektoren zugeordnet sein können, um partiell bzw.selektiv verschiedene Bereiche auszuleuchten.
[0032] Um in einigem Abstand von dem Leuchtrahmensystem noch größere Lichtstärken bzw.Beleuchtungsstärken zu erzielen, ohne einen nahe am Bildschirm bzw. Leuchtrahmensystemstehenden Betrachter zu blenden, kann der zumindest eine Reflektor in Weiterbildung der Er¬findung derart ausgebildet und relativ zum Leuchtmittel angeordnet sein, dass das von demReflektor eingefangene Licht zur Rahmenvorderseite hin abgestrahlt wird und/oder von der vomRahmen eingefassten Anzeigeeinheit weg abgestrahlt wird.
[0033] Durch die Verwendung von Reflektoren können die Leuchtmittel freier und unabhängigervon der gewünschten Abstrahlrichtung angeordnet werden, sowohl was ihre Position als auchihre Ausrichtung anbelangt. Insbesondere wird es hierdurch möglich, Primärlicht aus denLeuchtmitteln von den eingefassten Bildschirmen bzw. den Bildschirmbetrachtern fernzuhaltenund Sekundärlicht, d.h. von den Reflektoren reflektiertes Licht gezielt in die gewünschte Rich¬tung zu lenken.
[0034] In Weiterbildung der Erfindung kann der genannte zumindest eine Reflektor in der Pro¬filausnehmung angeordnet sein, in der die Leuchtmittel versenkt aufgenommen sind. Insbeson¬dere kann eine äußere, d.h. bezüglich der Leuchtmittel auf der Außenseite des Rahmens lie¬gende Flanke der Profilausnehmung reflektierend ausgebildet sein bzw. mit einem Reflektorversehen sein.
[0035] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung können die Leuchtmittel derart angeordnetsein, dass eine Hauptachse des von den Leuchtmitteln abgegebenen Lichts im Wesentlichenradial von einer Rahmenmitte wegweist. Um das dann an sich in die falsche Richtung gestrahlteLicht in die gewünschte Abstrahlrichtung umzulenken, kann ein Reflektor eine sich in Rah¬menumfangsrichtung erstreckende, zu der genannten Hauptachse schräg angestellte Reflek¬torfläche umfassen. Die genannte Reflektorfläche kann von der äußeren Profilausnehmungs¬flanke gebildet sein.
[0036] In vorteilhafter Weiterbildung der Erfindung bildet das Leuchtrahmensystem eine selbst¬tragende Struktur, die nicht erst durch Befestigung an einem Spielgerätegehäuse oder an ei¬nem einzufassenden Bildschirm eine formstabile Einheit bildet. In Weiterbildung der Erfindungkönnen zumindest einige der Rahmenteile vorzugsweise plattenförmige Halteflansche umfas¬sen, die von den dreidimensional konturierten Rahmenprofilabschnitten zum Rahmeninnenraumhin vorspringen können und vorteilhafterweise miteinander verbunden sein können, um denmiteinander verbundenen Rahmenteilen zusätzliche Strukturfestigkeit zu geben. Insbesonderekönnen die genannten Halteflansche zueinander komplementäre, formschlüssig in Eingriffbringbare Verbindungsmittel aufweisen, mittels derer die Halteflansche von verschiedenenRahmenteilen miteinander fest verbunden werden können. Beispielsweise können die genann¬ten Verbindungsmittel Formschlussteile umfassen, die nach Art on Schlüssel und Schlüssellochbzw. nach Art von Puzzleteilanschlussstücken konturiert und formschlüssig verriegelt werdenkönnen.
[0037] Im verbundenen Zustand können die genannten Halteflansche sich zumindest nähe¬rungsweise in einer gemeinsamen Ebene erstrecken, die zumindest näherungsweise parallelzur Rahmenebene ausgerichtet ist, vorteilhafterweise koplanar zur Rahmenebene ist. Diese vonden Halteflanschen gemeinsam definierte Ebene kann gleichzeitig als Anlagefläche für eineneinzufassenden Bildschirm dienen, insbesondere wenn dieser ein Flachbildschirm ist.
[0038] Alternativ oder zusätzlich zu der Verbindung der genannten Halteflansche miteinanderkönnen die genannten Halteflansche an einem zentralen, gemeinsamen Rahmenträger befes¬tigt sein, der sich vorteilhafterweise in dem vom Rahmen eingeschlossenen Rahmeninnenraumerstrecken kann. Der genannte Rahmenträger kann beispielsweise als Trägerprofil, beispiels¬weise Fachwerkprofil ausgebildet sein, ggf. jedoch auch als chassisartiges Formteil ausgebildetsein.
[0039] In Weiterbildung der Erfindung kann an dem Rahmen ein Bodenständer angebrachtsein, durch den das Leuchtrahmensystem freistehend im Raum auf dem Boden aufstellbar ist.Alternativ oder zusätzlich, ggf. nach Demontage des genannten Bodenständers kann der Rah¬men auch Wandanschlussmittel besitzen, um an einer Wand befestigt zu werden. Wiederumalternativ oder zusätzlich kann der Rahmen Paneelanschlussmittel umfassen, um beispielswei¬se an einem Gehäusepaneel beispielsweise eines Spielgeräts montiert zu werden.
[0040] In Weiterbildung der Erfindung können an dem Rahmen Befestigungsmittel zur Befesti¬gung zumindest eines Bildschirms vorgesehen sein, wobei die genannten Befestigungsmittel inWeiterbildung der Erfindung an dem im Rahmeninnenraum angeordneten Rahmenträger vor¬gesehen sein können.
[0041] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines bevorzugten Ausführungsbeispiels undzugehöriger Zeichnungen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: [0042] Fig. 1: eine schematische, perspektivische Darstellung eines Leuchtrahmensystems nach einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung, bei der der Rahmen dreinebeneinander angeordnete Flachbildschirme umschließt, [0043] Fig. 2: eine schematische, perspektivische und teilweise skelettierte Darstellung des
Leuchtrahmensystems ähnlich Fig. 1, wobei ein im Rahmeninnenraum ange¬ordneter Rahmenträger, an dem die Rahmenteile befestigt sind, gezeigt ist, [0044] Fig. 3: eine perspektivische Explosionsdarstellung von drei der Rahmenteile, die die
Steckprofilabschnitte der Rahmenteile zeigt, mittels derer die Rahmenteilemiteinander verbindbar sind, [0045] Fig. 4: eine perspektivische Einzeldarstellung eines S-förmig gekrümmten Rahmen¬ teils, die die an den Endabschnitten angeformten, durch einen Profilabsatzabgesetzten Steckprofilabschnitte zeigt, [0046] Fig. 5: eine perspektivische Einzeldarstellung eines geraden Rahmenteils, dessen
Endabschnitte selbst ohne Profilabsatz die Steckprofilabschnitte bilden, [0047] Fig. 6: eine perspektivische Einzeldarstellung eines bogenförmig gekrümmten Rah¬ menteils, die die umlaufende Profilausnehmung zur Aufnahme der Leuchtmit¬tel zeigt, und [0048] Fig. 7: eine Schnittansicht durch ein Rahmenteil, die die ausbauchende Rahmenpro¬ filkonturierung und die darin ausgebildete, rillenförmige Profilvertiefung sowiedie Anordnung der Leuchtmittel in dieser Profilvertiefung zeigt.
[0049] Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, kann das Leuchtrahmensystem 1 in Form einer selbst¬tragenden Struktur ausgebildet sein und einen Bodenständer 24 aufweisen, mit dem dasLeuchtrahmensystem 1, sowie gegebenenfalls an dem Bodenständer 24 befestigten Bildschir¬me 6, freistehend auf dem Boden aufgestellt werden kann. Beispielsweise kann der genannteBodenständer 24 zwei Stützfüße 25 umfassen, die mit einer Bodenplatte 26 verbunden sind.Das Leuchtrahmensystem 1 kann alternativ Wandbefestigungsmittel zur Befestigung an einerWand aufweisen oder an einer Spielgerätekonsole montiert werden.
[0050] Wie Fig. 2 zeigt, kann das Leuchtrahmensystem 1 einen Rahmenträger 19 umfassen,der wie im vorliegenden Fall beispielsweise als Skelettstruktur ausgebildet ist oder von einemStabwerk gebildet sein kann. Der Rahmenträger 19 ist an dem genannten Bodenständer 24befestigt und trägt den Rahmen 2, der einen oder mehrere Bildschirme 6 einfasst.
[0051] Der genannte Rahmenträger 19 kann eine ebene, flache Struktur bilden und in demRahmeninnenraum angeordnet sein, der von dem Rahmen 2 umschlossen wird, wobei derRahmenträger 19 sich vorteilhafterweise in der von dem Rahmen 2 definierten Ebene erstre¬cken oder parallel hierzu angeordnet sein kann.
[0052] Der zumindest eine Bildschirm 6 kann an dem genannten Rahmenträger 19 befestigtwerden, ggf. aber auch alternativ oder zusätzlich an dem Rahmen 2 befestigt sein, welcherRahmen 2 an dem genannten Rahmenträger 19 montiert ist.
[0053] Wie die Figuren 1 und 2 zeigen, kann der Rahmen 2 grundsätzlich eine näherungsweiserechteckige, ringförmig geschlossene Konturierung besitzen, wobei der genannte Rahmen 2jedoch nicht exakt rechteckig bzw. aus vier exakt geraden Schenkeln zusammengesetzt seinmuss, sondern auch Rundungen und ausbauchende bzw. geknickte Abschnitte umfassen kann.
[0054] Der genannte Rahmen 2 ist vorteilhafterweise aus mehreren modularen Rahmenteilen2a, 2b, 2c, ..., 2n zusammengesetzt, wobei die genannten Rahmenteile 2a, 2b, 2c, ..., 2n vor¬teilhafterweise bogenförmig gekrümmte bzw. abgerundet konturierte Rahmenteile 2a, abge¬knickte und/oder gegenläufig, insbesondere S-förmig gebogene bzw. geknickte Rahmenteile 2cund gerade Rahmenteile 2b umfassen kann. Durch Rahmenteile mit geraden, gekrümmtenund/oder geknickten Längsachsen können verschieden geformte Rahmen 2 zusammengebautwerden, deren Konturierung an die einzufassenden Bildschirme angepasst werden kann. WieFig. 2 zeigt, können die Rahmenteile 2a mit bogenförmig konturierter Längsachse die abgerun¬deten „Ecken“ des Rahmens 2 bilden, während Rahmenteile 2c mit gegenläufig geknicktenbzw. S-förmig konturierten Längsachsen in Mittelabschnitten des Rahmens 2 eingebaut werdenkönnen, um Rahmenausbuchtungen zu formen.
[0055] Die Rahmenteile 2a, 2b, 2c, ..., 2n besitzen an ihren Endabschnitten 7 und 8 Verbin¬dungsmittel, mittels derer die Rahmenteile direkt miteinander verbunden werden können. Diegenannten Verbindungsmittel sind vorteilhafterweise Steckverbindungsmittel bzw. können sieals Steckprofilabschnitte 10 und 11 ausgebildet sein, die durch Zusammenstecken zwei be¬nachbarter Rahmenteile formschlüssig miteinander verbinden und starr Zusammenhalten.
[0056] Wie Fig. 3 sowie die Figuren 4 und 6 zeigen, können an den abgerundeten bzw. ge¬knickten Rahmenteilen 2a und 2c die genannten Steckprofilabschnitte 10 durch einen Profilab¬satz 12 gegenüber den angrenzenden Rahmenprofilabschnitten abgesetzt sein, insbesonderezu einer Rahmenrückseite hin versetzt sein. Die genannten Steckprofilabschnitte 10 setzenhierbei jedoch die Konturierung der angrenzenden Rahmenprofilabschnitte fort bzw. entspre¬chen sie den angrenzenden Rahmenprofilabschnitten im Profilquerschnitt. Hierdurch könnendie genannten Steckprofilabschnitte 10 flächig passgenau auf die Rückseite des Rahmenprofilsdes benachbarten geraden Rahmenteils 2b gesetzt werden bzw. rückseitig an das geradeRahmenteil 2b angesteckt werden. Bei dem genannten geraden Rahmenteil 2b bilden dessenEndabschnitte die Steckprofilabschnitte 11, die ohne Profilabsatz von der Profilierung desRahmenteils 2b gebildet sind.
[0057] Im zusammengesetzten Zustand bilden die Rahmenteile 2a, 2b, 2c, ..., 2n ein durchge¬hend gleichförmiges, insbesondere stufenfrei und „glatt“ über die Schnittstellen zwischen denRahmenteilen hinweggehendes Rahmenprofil, welches vorteilhafterweise dreidimensional zurRahmenvorderseite hin, d.h. zum Betrachter des Bildschirms hin ausbauchen kann bzw. konvexvorgewölbt sein kann, vgl. Fig. 1 und Fig. 2.
[0058] Der umlaufende Profilabschnitt 13 des Rahmens 2 kann hierbei im Querschnitt betrach¬tet jedoch auch konvex und gleichzeitig konkav ausgebildet sein. Insbesondere kann in den zurRahmenvorderseite hin ausbauchenden Profilabschnitt 13 eine rinnenförmige bzw. nutförmigeProfilausnehmung 14 in Form einer Profilvertiefung eingearbeitet sein, die gleichförmig überden gesamten Umfang des Rahmens 2 verlaufen bzw. ausgebildet sein kann, vgl. Fig. 7 inVerbindung mit Fig. 1.
[0059] In der genannten rinnenförmigen Profilausnehmung 14 sind Leuchtmittel 3 vorzugsweisein Form einer Vielzahl von reihenförmig angeordneten LEDs aufgenommen bzw. angeordnet, wobei die genannten LED 4 auf einer streifenförmigen Trägerplatine angeordnet sein könnenbzw. Teil eines LED-Bandes sein können, das in der genannten Profilausnehmung 14 angeord¬net wird.
[0060] Wie Fig. 7 zeigt, kann das Leuchtmittel 3 dabei derart in der Profilausnehmung 14 ange¬ordnet sein, dass eine Hauptachse des von den LEDs 4 abgestrahlten Lichts quer zur Rah¬menumfangsrichtung nach außen, insbesondere etwa radial nach außen verläuft. Die Leucht¬mittel 3 sind also derart angeordnet, dass sie von dem eingefassten Rahmeninnenraum wegnach außen strahlen.
[0061] Insbesondere können die Leuchtmittel 3 hierbei auf einer inneren Flanke der rillenförmi¬gen Profilausnehmung 14 angeordnet sein und auf die gegenüberliegende, äußere Flanke 27der Profilausnehmung 14 strahlen. Die genannte äußere Flanke 27 kann als Reflektor ausgebil¬det sein, beispielsweise durch eine verspiegelnde bzw. reflektierende Oberflächenbeschich¬tung.
[0062] Die von den Leuchtmitteln 3 bestrahlte Rahmenflanke 28 ist hierbei vorteilhafterweisederart ausgerichtet, dass das reflektierte Licht im Wesentlichen senkrecht zur von dem Rahmen2 definierten Ebene zur Rahmenvorderseite hin abgestrahlt wird, wie dies der Reil 29 in Fig. 7verdeutlicht.
[0063] Wie Fig. 7 zeigt, kann die Profilausnehmung 14, in der die Leuchtmittel 3 angeordnetsind, im Querschnitt betrachtet unterschiedlich konturierte Flanken 27 und 28 vom Rahmen 2definierten Rahmenebene verlaufen, während die äußere Flanke 27 hierzu spitzwinklig geneigt,beispielsweise unter einem Winkel von etwa 30° bis 60° geneigt sein kann.
[0064] Wie Fig. 7 zeigt, sind die Leuchtmittel 3 gegenüber dem vom Rahmen 2 eingeschlosse¬nen Rahmeninnenraum abgeblendet angeordnet, so dass von den Leuchtmitteln 3 abgegebe¬nes Licht nicht auf den Bildschirm 6 im Rahmeninnenraum fallen kann. Die zum Rahmeninnen¬raum hin liegende Profilnase vor der Profilausnehmung 14 bildet eine Abblendnase 16, die dieLeuchtmittel 3 gegenüber dem Rahmeninnenraum bzw. den dort angeordneten Bildschirmen 6abblendet.
[0065] Die Rahmenteile 2a, 2b, 2c, ..., 2n, aus denen der Rahmen 2 zusammengesetzt ist, sindvorteilhafterweise nicht alle aus demselben Material gefertigt. Insbesondere können die Rah¬menteile 2a und 2c mit ungerader Längsachse aus Kunststoff gefertigt, insbesondere Kunst¬stoffspritzgussteile sein, während die Rahmenteile 2b mit gerader Längsachse aus Metall gefer¬tigt sein können, insbesondere als Blechbiegeprofil bzw. Blechkantprofil ausgebildet sein kön¬nen.
[0066] Zumindest einige der Rahmenteile 2b und 2c können vorzugsweise ebene Halteflansche18 umfassen, die von den bauchig konturierten Profilabschnitten 13 aus radial nach innen vor¬stehen, so dass sie sich zu dem Rahmenträger 19 hin erstrecken. Die genannten Halteflansche18 können plattenförmig ausgebildet sein und in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sein,wenn die Rahmenteile miteinander verbunden sind. Die genannten plattenförmigen Halteflan¬sche 18 sind vorteilhafterweise nicht nur mit dem Rahmenträger 19 verbunden, sondern auchuntereinander bzw. miteinander verbunden, vorzugsweise durch formschlüssig wirkende Ver¬bindungsmittel 20, beispielsweise in Form der in Fig. 3 und Fig. 5 dargestellten Schlüssel- undschlüssellochartigen Formschlussabschnitte.
Claims (18)
- Patentansprüche 1. Leuchtrahmensystem zur Einfassung einer Anzeigeeinheit wie Bildschirm (6) und derglei¬chen, mit einem Rahmen (2), an dem Leuchtmittel (3) vorzugsweise in Form von LEDs (4)angeordnet sind, wobei der Rahmen (2) aus mehreren Rahmenteilen (2a, 2b, ..., 2n) zu¬sammengesetzt ist, die miteinander verbunden sind und an ihren Endabschnitten (7, 6) zu¬einander komplementäre, formschlüssig In Eingriff bringbare Verbindungsmittel aufweisen und die Rahmenteile (2a, 2b..... 2n) zusammen einen Rahmeninnenraum definieren, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest eines der Rahmenteile (2a, 2b 2n) eine ril¬lenförmige, zu einer Rahmenvorderseite hin offene Profilausnehmung (14) zur Aufnahmeund/oder versenkten Anordnung der Leuchtmittel (3) aufweist, wobei die Leuchtmittel (3) zudem Rahmeninnenraum hin, abgeblendet angeordnet sind, so dass von den Leuchtmitteln (3) abgestrahltes Licht im Wesentlichen vollständig zur Rahmenvorderseite hin abstrahlbarist.
- 2. Leuchtrahmensystem nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Verbindungsmittel der Rahmenteile (2a, 2b, 2n) zusammensteckbare Steckprofilabschnitte (10, 11) um¬ fassen, welche Steckprofilabschnitte (10, 11) im Rahmenquerschnitt betrachtet aneinanderangepasste Querschnittskonturen, insbesondere Knickspantkonturen, besitzen und durchZusammenstecken in Rahmenlängs- oder -umfangsrichtung passgenau miteinander inEingriff bringbar sind.
- 3. Leuchtrahmensystem nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei ein jeweiliger Rahmen¬teil (2a) im Bereich seines Steckprofilabschnitts (10) einen stufenförmigen Profilabsatz (12)umfasst, an dem ein sichtbarer Profilabschnitt des genannten Rahmenteils (2a) in den ge¬nannten Steckprofilabschnitt (10) übergeht, wobei der Steckprofilabschnitt (10) die Profil¬kontur des genannten sichtbaren Profilabschnitts stufenförmig versetzt fortsetzt und pass¬genau rückseitig hinter einen sichtbaren Profilabschnitt eines weiteren, benachbartenRahmenteils (2b) steckbar ist.
- 4. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die mehrerenRahmenteile (2a, 2b, ..., 2n) zumindest einen geraden Rahmenteil (2b) und zumindest ei¬nen gebogenen Rahmenteil (2a, 2c) umfassen, wobei die geraden und gebogenen Rah¬menteile (2b; 2a, 2c) aus unterschiedlichen Werkstoffen gefertigt sind, wobei der oder jedergerade Rahmenteil (2b) als Metallprofil, insbesondere Blechbiegeprofil ausgebildet ist undder oder jeder gebogene Rahmenteil (2a, 2c) als Kunststoffprofil, insbesondere Kunst¬stoffspritzgussprofil ausgebildet ist.
- 5. Leuchtrahmensystem nach dem vorhergehenden Anspruch in Verbindung mit Anspruch 3,wobei die mit stufenförmigen Profilabsätzen (12) geformten Steckprofilabschnitte (10) angebogenen, insbesondere aus Kunststoff gefertigten, Rahmenteilen (2a, 2c) ausgebildetsind und die geraden insbesondere aus Metall gefertigten Rahmenteile (2b) Steckprofilab¬schnitte (11) ohne Profilabsätze besitzen.
- 6. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die genannteProfilausnehmung (14) umlaufend über den gesamten Rahmen (2) in Form einer Profilver¬tiefung ausgebildet ist.
- 7. Leuchtrahmensystem (1) nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die Rahmenteile (2a, 2b.....2n) jeweils einen bauchigen, zu einer Rahmenvorderseite hin vorspringenden Profilabschnitt (13) umfassen, in dem die Profilausnehmung (14) zur Aufnahme derLeuchtmittel (3) ausgebildet ist.
- 8. Leuchtrahmensystem nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei die Pro¬ filausnehmung (14) zur Aufnahme der Leuchtmittel (3) und/oder ein zur genannten Pro¬filausnehmung (14) benachbarter Profilabschnitt zumindest eines Rahmenteils (2a, 2b..... 2n) als Reflektor ausgebildet ist und/oder mit einem Reflektor versehen ist.
- 9. Leuchtrahmensystem nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei von dem Reflektoreingefangenes Licht der Leuchtmittel (3) zur Rahmenvorderseite hin abgestrahlt wirdund/oder von der vom Rahmen (2) eingefassten Anzeigeeinheit weg abgestrahlt wird.
- 10. Leuchtrahmensystem nach einem der beiden vorhergehenden Ansprüche, wobei eineHauptachse des von den Leuchtmitteln (3) jeweils abgegebenen Lichts im Wesentlichenradial von einer Rahmenmitte wegweist, und der Reflektor eine sich in Rahmenumfangs¬richtung erstreckende, zu der genannten Hauptachse schräg angestellte Reflektorflächeumfasst, wobei die genannte Reflektorfläche vorzugsweise von einer Flanke der Profilaus¬nehmung (14), in der die Leuchtmittel (3) aufgenommen sind, gebildet ist.
- 11. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest einer,vorzugsweise jeder der Rahmenteile (2a, 2b, ..., 2n) mit einer Abblendnase (16) vorzugs¬weise in Form einer ausbauchenden, leistenartigen Profilkontur, zum Abblenden derLeuchtmittel (3) zum Rahmeninnenraum hin versehen ist.
- 12. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Leuchtrah¬mensystem ein Werbemittel bildet, das im Fernbereich eine höhere Leuchtkraft und/oderhöhere Wahrnehmbarkeit und/oder höhere Lichtstärke und im Nahbereich, insbesonderean einem vorbestimmten Bildschirmbetrachterplatz zur Betrachtung eines eingefasstenBildschirms, eine geringere Leuchtkraft und/oder geringere Wahrnehmbarkeit und/oder ge¬ringere Lichtstärke besitzt.
- 13. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei zumindest einigeder Rahmenteile (2b) sich parallel zur vom Rahmen (2) definierten Rahmenebene erstre¬ckende Halteflansche (18) zur Befestigung der Rahmenteile an einem Rahmenträger (19),der sich in dem vom Rahmen (2) eingeschlossenen Rahmeninnenraum erstreckt, aufwei¬sen.
- 14. Leuchtrahmensystem nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei die genannten Hal¬teflansche (16) jeweils plattenförmig ausgebildet sind und zueinander komplementäre,formschlüssig in Eingriff bringbare Verbindungsmittel (20) zum miteinander Verbinden derHalteflansche (18) von verschiedenen Rahmenteilen (2a, 2b,..., 2n) aufweisen.
- 15. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Rahmen (2)an einem Bodenständer (24) angebracht ist, durch den das Leuchtrahmensystem freiste¬hend im Raum auf dem Boden aufstellbar ist.
- 16. Leuchtrahmensystem nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei Befestigungsmit¬tel zur Befestigung zumindest eines Bildschirms (6) vorgesehen, vorzugsweise an einemsich in dem vom Rahmen (2) eingeschlossenen Rahmeninnenraum vorgesehenen Rah¬menträgerteil (19) angeordnet sind.
- 17. Spielgerät mit zumindest einem Bedienterminal für zumindest einen Spieler, sowie zumin¬dest einem Bildschirm (6), der von einem Leuchtrahmensystem gemäß einem der vorher¬gehenden Ansprüche eingefasst ist.
- 18. Spielgerät nach dem vorhergehenden Anspruch, wobei das Spielgerät an einer Gruppe mitmehreren Spielgeräten angeordnet und das Leuchtrahmensystem den mehreren Spielge¬räten gemeinsam zugeordnet ist. Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| ATA50550/2012A AT513645B1 (de) | 2012-11-29 | 2012-11-29 | Leuchtrahmensystem |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| ATA50550/2012A AT513645B1 (de) | 2012-11-29 | 2012-11-29 | Leuchtrahmensystem |
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| AT513645A1 AT513645A1 (de) | 2014-06-15 |
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ID=50885039
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Citations (3)
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|---|---|---|---|---|
| US20070247873A1 (en) * | 2006-04-24 | 2007-10-25 | Awai George K | Illuminated panels and methods therefor |
| EP1865477A1 (de) * | 2006-06-09 | 2007-12-12 | Aruze Corporation | Spielautomat und externe Anzeigevorrichtung |
| US20100027255A1 (en) * | 2008-07-29 | 2010-02-04 | Advanced Optoelectronic Technology Inc. | Light box apparatus |
-
2012
- 2012-11-29 AT ATA50550/2012A patent/AT513645B1/de active
Patent Citations (3)
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| US20100027255A1 (en) * | 2008-07-29 | 2010-02-04 | Advanced Optoelectronic Technology Inc. | Light box apparatus |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
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| AT513645A1 (de) | 2014-06-15 |
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