AT514703B1 - Vorrichtung zur Ortung eines Lawinenverschütteten - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft ein Vorrichtung zur Ortung von Lawinenverschütteten mit einem Auftriebskörper (13), welcher in seinem Volumen vergrösserbar ist, Mitteln (23) zur Volumenvergrösserung des Auftriebskörpers (13), einem Auslöser (63), welcher die Mittel (23) zur Volumenvergrösserung auslöst und einem Seil (15) mit einem ersten und zweiten Ende (17, 19). Der Auftriebskörper (13) ist an dem ersten Ende (17) festgelegt und das zweite Ende (19) ist dazu vorgesehen, an einem Benutzer (21) festgelegt zu sein.
Description
Beschreibung
VORRICHTUNG ZUR ORTUNG EINES LAWINENVERSCHÜTTETEN GEBIET DER ERFINDUNG
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Ortung von Lawinenverschütteten gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1 und ein Verfahren zur Auslösung einer Vorrichtung zur Ortung von Lawinenverschütteten gemäss Oberbegriff des Anspruchs 12.
STAND DER TECHNIK
[0002] Ortungsgeräte für Lawinenverschüttete haben sich in den letzten Jahren stark weiter entwickelt. Dabei wird ein Verschütten des Trägers eines solchen Ortungssystems zwar nicht verhindert, jedoch wird das Auffinden des Selbigen ermöglicht und beschleunigt.
[0003] Lawinenverschütteten-Suchgeräte (sogenannte LVS-Geräte) arbeiten nach dem Sender- Empfänger Prinzip bei einer normierten Sendefrequenz von 457 kHz. Der Umgang mit diesen Geräten muss für eine sichere Anwendung jedoch regelmässig geübt werden. Erschwerend kommt hinzu, dass die Suche zumeist unter grossem Zeitdruck erfolgen muss und es nicht auszuschliessen ist, dass die Suchenden panisch reagieren. LVS- Geräte sind demzufolge im Ernstfall nicht sonderlich benutzerfreundlich. Bei einer Mehrfachverschüttung ist es besonders schwierig mit diesen LVS-Geräten umzugehen Ein weiterer Nachteil ist, dass LVS-Geräte der modernsten Generation genauso schwierig zu orten sind wie ältere.
[0004] Um diesen Nachteil zu überwinden, wurden Ortungsgeräte mit einem Ballon entwickelt, welcher mit dem Verschütteten über ein Seil verbunden ist und auf der Lawine nach dem Segregationseffekt und durch seine geringe Dichte aufschwimmt. Der Ballon ist auf dem Lawinenkegel sichtbar. Das Freilegen des Verschütteten kann rasch erfolgen, da das Seil die Richtung zu dem Verschütteten vorgibt. Aus der DE 299 06 552 U1 ist ein solches Ortungsgerät bekannt, bei dem der Benutzer zur Vergrösserung des Volumens des Ballons einen Auslöser betätigt. Dadurch wird eine vorgespannte Feder innerhalb des Ballons entspannt, welche die Oberfläche des Ballons spannt. Durch Rückstellen der Feder kann das Ortungsgerät wieder verwendet werden. Dieses Ortungsgerät hat jedoch den Nachteil, dass es auch im vorgespannten Zustand mit ca. 30 x 30 cm relativ gross ist, da die Federn auch im komprimierten Zustand Platz benötigen. Solche Geräte sind nur in Kombination mit einem Rucksack verwendbar. Dementsprechend ist ein Benutzer in seiner Bewegung einschränkt. Auch ist das Gewicht mit ca. 1 kg nicht unbeträchtlich. Speziell Variantenskifahrer, die in Ihrer Bewegungsfreiheit nicht eingeschränkt sein wollen und sich von zusätzlichem Gewicht durch des Ortungsgeräts und eines Rucksacks abschrecken lassen, verzichten bedauerlicherweise allzu oft auf ein Ortungsgerät zur Ortung bei Lawinenverschüttung.
[0005] In der DE 19957963 ist eine Sicherheitsvorrichtung für Lawinenopfer bekannt. Ein Anzeigeballon wird durch Absprengen von einem Rucksack gelöst und aufgeblasen. Das Auslösen des Absprengmechanismus erfolgt durch den Benutzer oder automatisch. Der Anzeigeballon ist mit einer Rettungsleine mit dem Rucksack verbunden. Das Absprengen ist jedoch ein technisch komplizierter Vorgang.
[0006] In der DE 29709269 ist ein Ortungsgerät für Lawinenverschüttete offenbart. Auch in dieser Offenbarung ist ein Ballon gezeigt, welcher mit einem Seil an dem Benutzer befestigt ist und dessen Volumen durch Auslösung vergrösserbar ist. Das Ortungsgerät hat jedoch ein relativ grosses Packmass und besitzt einen Auslösemechanismus, bei dem ein Kabel gezogen werden muss, um das Volumen des Ballons zu vergrössern.
[0007] Auch die US 4114561 zeigt ein ähnliches System zur Markierung von Lawinenverschütteten. Die Auslösung des Ballons erfolgt über eine Reissleine, welche über eine Hebelmechanik eine Druckpatrone an einen Aufstossdorn führt.
[0008] Aus der DE 20020776 ist eine tragbare Notrufvorrichtung bekannt. Die Vorrichtung umfasst drei übereinander angeordnete Kammern, wobei in den Randkammern ein Ballon bzw. eine Aufblasvorrichtung zum Aufblasen des Ballons aufgenommen sind. Da in der mittleren Kammer das Verbindungseil zwischen einer der Kammern und dem Ballon verstaut ist, sind die Randkammern durch ein Rohr verbunden.
[0009] Die DE 2326850 zeigt ein Gerät zum Anzeigen und zur Selbstrettung seines Trägers in Lawinen. Der Aufbau des Gerätes entspricht prinzipiell dem bereits gewürdigten Stand der Technik, weist jedoch den Unterschied auf, dass der Ballon dazu dimensioniert ist, den von einer Lawine Erfassten auf der Lawine aufschwimmen zu lassen.
[0010] Dementsprechend kurz müssen auch die Verbindungsmittel zwischen Ballon und Benutzer ausgeführt sein.
[0011] Die DE 202008008311 beschäftigt sich bei einem gattungsgemässen Rettungsballons mit der Verbindung zwischen Ballon und Druckbehälter. Die Verbindung weist ein Ventil auf, mittels dessen der Druckbehälter absperrbar ist und der Druck in dem Behälter überprüft werden kann.
[0012] Die DE 20002657 beschreibt ebenfalls einen Rettungsballon zur Bergung von Lawinenverschütteten, wobei der Rettungsballon jedoch ein Steigballon ist und vertikal über dem Verschütteten schwebt. Der Auslösemechanismus entspricht dem vorstehend beschriebenen Stand der Technik.
[0013] Das Positions-Markierungselement für Lawinenopfer gemäss der DE 19904961 weist ebenfalls oben beschriebene Merkmale auf. Bei Eintreten der Gefahrensituation wird das Markierungselement automatisch von der Gasquelle aufgeblasen.
[0014] Die DE 2444712 beschreibt eine Notsignalboje nach obigem Prinzip. Die Boje wird aktiviert indem ein Deckel eines Gehäuses abgeschraubt wird, in dem sich die Boje befindet. Die Boje besitzt eine Aufschrift oder Form, die eindeutig auf einen Notfall hinweist.
[0015] Auch die Rettungshilfe zum Orten von Lawinenopfern nach der DE 20002270 arbeitet nach obigem Prinzip. Zur Auslösung der Gaspatrone wird eine Reissleine oder ein Batterieimpuls benutzt.
AUFGABE DER ERFINDUNG
[0016] Es ist daher Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine Vorrichtung zur Ortung eines Lawinenverschütteten zu schaffen, welche möglichst klein und leicht ist und trotzdem einfach anzuwenden ist und die Volumenvergrösserung eines Auftriebskörpers sicher auslöst. Noch ein Ziel ist es, eine Vorrichtung zur Ortung eines Lawinenverschütteten vorzuschlagen, welche rasch an einem Benutzer festlegbar ist, ohne dass zusätzliche Ausrüstungsgegenstände benötigt werden.
BESCHREIBUNG
[0017] Erfindungsgemäss wird die Aufgabe bei einer Vorrichtung gemäss Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch gelöst, dass der Auslöser ein Rückhaltemittel aufweist, durch welches der Auslöser am Benutzer festlegbar ist, wobei der Auslöser dazu ausgebildet ist, durch die Entfernung des Auftriebskörpers vom Benutzer die Mittel zur Volumenvergrösserung auszulösen. Diese Festlegung resp. Rückhaltung des Auslösers erlaubt, dass die Mittel zur Volumenvergrösserung durch Herausziehen des Auftriebskörpers aus seiner Halterung aktiviert werden. Die Vorrichtung zur Ortung von Lawinenverschütteten ist also durch einfaches Wegwerfen des Auftriebskörpers zu aktivieren. Das Wegwerfen des Auftriebskörpers ist auch in Stresssituation, wie sie bei einem Lawinenabgang vorliegen, intuitiv durchführbar. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Volumenvergrösserung des Auftriebkörpers für den Benutzer unmittelbar erkennbar ist. Als Rückhaltemittel sind u.a. Klettverschlüsse, Druckknöpfe oder Schlaufen denkbar. Für eine zuverlässige Auslösung des Mittels zur Volumenvergrösserung muss die Kraft für das Abziehen des Auslösers kleiner sein, als die Kraft die zum Lösen des Rückhaltemittels, beispielsweise von einem Kleidungsstück oder einem Ausrüstungsgegenstand (Rucksack), notwendig ist. Zweckmässigerweise ist das Rückhaltemittel an einem Kleidungsstück oder einem Ausrüstungsgegenstand (Rucksack) des Benutzers festgelegt. Der Anwendungsbereich der Vorrichtung ist nicht auf die Ortung von Lawinenverschütteten beschränkt. Denkbar ist die Verwendung überall dort, wo ein Auftriebskörper, beispielsweise als ein aufblasbarer Rettungskörper, eingesetzt wird. Als alternative Anwendungsbereiche drängen sich daher die verschiedensten Wassersportarten auf. Die Vorrichtung umfasst daher auch Rettungsgeräte, welche auf der Wasseroberfläche aufschwimmen. Ein Schwimmer der die erfindungsgemässe Vorrichtung trägt, löst diese in Notsituationen aus und kann sich an dem Auftriebskörper festhalten, welcher durch die Auftriebskraft von selbst an die Wasseroberfläche steigt. Denkbar ist die Anwendung der Vorrichtung auch bei Tauchern. In diesem Fall wird die Vorrichtung unter Wasser ausgelöst und der Auftriebskörper bewegt sich, sobald er aufgeblasen ist, von dem Taucher weg. Der Auftriebskörper treibt an der Wasseroberfläche und signalisiert die Position des in Not geratenen Tauchers. Denkbar ist es auch, dass der Auftriebskörper den Taucher langsam in Richtung Wasseroberfläche zieht. Dabei muss die Auftriebskraft des Auftriebskörpers derart bemessen sein, dass der Taucher nicht zu schnell nach oben taucht und die Folgen einer zu raschen Dekompression verhindert werden. An der Oberfläche kann sich der Taucher an dem Auftriebskörper festhalten.
[0018] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist das Seil im Bereich seines zweiten Endes mit dem Auslöser verbunden. Da das zweite Ende des Seils ohnedies eine Schlaufe besitzt, um an dem Benutzer festgelegt zu werden oder mit einer Halteschlaufe verbunden zu werden, muss die Schlaufe lediglich durch den Auslöser hindurchgeführt werden, um mit diesem verbunden zu sein. Der Auslöser wird beim Wegwerfen des Auftriebskörpers sicher zurückgehalten, da die Halterung des zweiten Seilendes an dem Benutzer für die einwandfreie Funktion der Vorrichtung unumgänglich ist.
[0019] Zweckmässigerweise weisen die Mittel zur Volumenvergrösserung eine mit unter Druck stehendem Gas gefüllte Patrone auf. Solche Gasdruckpatronen finden sich am Markt für eine Vielzahl von Anwendungen und sind dementsprechend ausgereift und kostengünstig. Die verwendeten Gasdruckpatronen haben mit einer Länge von 80 bis 120 mm, bevorzugt von 85 bis 110 mm und besonders bevorzugt von 88 bis 95 mm und einem Durchmesser von 15 bis 30 mm, bevorzugt von 20 bis 25 mm und besonders bevorzugt von 22 bis 24 mm äusserst kompakte Abmessungen. Das Fassungsvolumen liegt dementsprechend zwischen ca. 15 ml und 50 ml. Neben Metall kann die Gasdruckpatrone auch aus einem faserverstärkten Kunststoff, insbesondere Carbon, gefertigt sein, um das Gewicht der Gasdruckpatrone zu reduzieren. Durch die geringe Grösse der Gasdruckpatrone kann auch das Packmass der Vorrichtung dementsprechend gering ausfallen. Ist der Auftriebskörper zusammengefaltet und mitsamt der Gasdruckpatrone in seiner Halterung aufgenommen, so beträgt das Packmass in etwa 130 mm x 50 mm x 30 mm. Die Abmessungen der Vorrichtung bewegen sich also in den Bereichen, welche mit denen einer Zigarettenschachtel vergleichbar sind. Als Füllgas sind alle Gase verwendbar, welche einen sicheren Auftrieb auf Schnee erlauben und auch bei hohem Druck und niedrigen Temperaturen noch gasförmig sind. Kohlendioxid ist daher ungeeignet, da es bei diesen Verhältnissen als Feststoff ausfällt. Bevorzugt sind ungiftige, unbrennbare Gase, da diese für den Benutzer als auch während der Herstellung ungefährlich sind. Zu diesen Gasen zählen u.a. Luft, Stickstoff und alle Edelgase. Möglich wäre auch die Herstellung des Gases durch den Ablauf einer chemischen Reaktion mit Gasentwicklung. Denkbar sind als Mittel zur Volumenvergrösserung auch mechanische Ausdehnungselemente wie Spiralfedern, Klappfedern o.ä..
[0020] Als vorteilhaft erweist es sich, wenn der Auslöser beim Abziehen von der Patrone eine Öffnung zum Austritt des Gases freigibt. Der Auftriebkörper wird dadurch zuverlässig und rasch befüllt, bevor der Auftriebskörper mit einer Lawine in Kontakt tritt.
[0021] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Auslöser ein Abzugsbügel, welcher bei Abziehen von der Patrone ein unter Vorspannung stehendes Aufschlagelement freigibt, welches dazu ausgebildet ist, die Patronenwand an einer definierten Stelle zu durchschlagen. Das
Freiwerden des Gases erfolgt durch das Aufschlagelement sehr zuverlässig. Das Aufschlagelement kann beispielsweise ein Schlagkopf mit einem vorspringenden Dorn sein. Selbstverständlich sind auch andere Möglichkeiten, wie das Öffnen eines Ventils möglich, um das Gas rasch und vollständig entweichen zu lassen. Ein Auslöser in Gestalt eines Abzugsbügels hat den Vorteil, dass dieser einfach mit dem zweiten Ende des Seils verbindbar ist und zwei Enden besitzt, welche eine Auslösung bewirken.
[0022] Mit Vorteil ist an dem Abzugsbügel wenigstens ein Keile ausgebildet, welcher ein Halteelement, das der Halterung des Aufschlagselements dient, während des Abziehens in eine Richtung verschiebt, welche quer zur Abzugsrichtung verläuft. Als Keil wird in diesem Zusammenhang ein Fortsatz mit einer abgeschrägten Oberfläche verstanden, welcher das mechanische Prinzip der schiefen Ebene ausnutzt, also dass eine Kraft in zwei Teilkräfte zerlegt wird. Das Halteelement wird zuverlässig quer zur Abzugsrichtung verschoben, da bevorzugt zwei Keile an jedem der beiden Enden des Abzugsbügels ein Keil eingreift. Die Zuverlässigkeit des Freigebens des Aufschlagelements ist daher sehr hoch.
[0023] Damit sich die beiden Schenkel des Abzugsbügels während des Abziehens nicht aufbiegen und dadurch ein Verschieben des Haltelements nicht eintritt, ist an den beiden Schenkeln des Abzugsbügels ein Haltebügel angeordnet, welcher die beiden Schenkel zusammenhält. Zweckmässigerweise ist der Haltebügel U-förmig, um das Haltelement in seiner Verschieberichtung nicht zu behindern.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform sind an den offenen Enden der beiden Schenkel des Abzugsbügels Rastausnehmungen vorgesehen, in welche der Haltebügel einrastbar ist.
[0025] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist die Patrone innerhalb des Auftriebskörpers und der Auslöser ausserhalb des Auftriebskörpers angeordnet. Durch diese konstruktive Vorkehrung ist kein Durchdringen der Oberfläche des Auftriebskörpers von Nöten, da die Oberfläche des Auftriebskörpers zwischen der Patrone und dem Auslöser anordenbar ist. Bereits während der Herstellung des Auftriebskörpers wird die Gasdruckpatrone integriert. Der Auftriebskörper ist daher hermetisch dicht. Der Auslöser wirkt über die Oberfläche des Auftriebskörpers ohne diese zu durchdringen, da die Oberfläche zwischen Auslöser und Gasdruckpatrone liegt, ohne die Auslösefunktion zu beeinträchtigen. Es versteht sich, dass Gasdruckpatrone und Auslöser auch beide innerhalb des Auftriebskörpers oder ausserhalb des Auftriebskörpers liegen könnten. Diese Ausführungsformen haben jedoch den Nachteil, dass die Oberfläche des Auftriebskörpers eine Durchgangsöffnung für das Einblasen von Gas oder eine Durchführung für die Auslösung aufweisen muss. Ist die Gasdruckpatrone ausserhalb an dem Auftriebskörper angeordnet so besteht zudem die Gefahr, dass diese ungewollt von dem Auftriebskörper abgerissen wird. Innerhalb des Auftriebskörpers ist die Gasdruckpatrone also auch von äusseren Einflüssen geschützt.
[0026] Um den Auftriebskörper greifen zu können und aus seiner Halterung herausziehen zu können, ist an der Aussenhülle des Auftriebskörpers vorteilhaft ein Angriffselement für die Hand eines Benutzers angeordnet. Vorteilhaft sind die Enden des Angriffselements mit der Oberfläche des Auftriebskörpers dauerhaft verbunden, insbesondere verschweisst oder verklebt.
[0027] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist das Angriffselement eine Schlaufe, welche aus einer ersten zusammengeklappten Position in eine zweite ausgeklappte Position überführbar ist. Dadurch ist sichergestellt, dass die Vorrichtung nicht versehentlich ausgelöst wird. In der zusammengeklappten Position bietet die Schlaufe keine Angriffmöglichkeit, erst durch Ausklappen wird diese für eine Hand leicht greifbar. Ferner kann die Schlaufe in der zusammengeklappten Position lösbar mit der Halterung, insbesondere durch einen Klettverschluss, verbunden sein. Dadurch wird ein versehentliches Herausziehen des Auftreibkörpers aus seiner Halterung zusätzlich vermieden. Denkbar wäre es auch, dass die Schlaufe immer greifbar ist und durch eine Abdeckung geschützt ist. Erst wenn die Abdeckung abgenommen wird, lässt sich die Schleife greifen.
[0028] Als vorteilhaft erweist es sich, wenn die Überführung von der ersten Position in die zweite Position durch ein Federelement bewerkstelligt ist. Der Benutzer hat lediglich einen Rückhalter, beispielsweise einen Klettverschluss, zu öffnen, damit die Schlaufe in die ausgeklappte Position springt. Dieses automatische Ausklappen ist als „scharf machen" der Vorrichtung zu verstehen und macht die Bedienung der erfindungsgemässen Vorrichtung besonders einfach. Als Federelement sind Spiralfedern genauso geeignet wie Materialien mit einer hohen Rückstellkraft, insbesondere eine Blattfeder. Die Federkraft ist dabei derart zu wählen, dass die Schlaufe von selbst zuverlässig in die ausgeklappte Position übergeht. Als bevorzugtes Material für das Federelement hat sich ein Federstahl erwiesen, wenngleich auch faserverstärkte Kunststoffe, insbesondere mit Glasfasern oder Carbonfasern verstärkt, zur Anwendung kommen können.
[0029] Als zweckmässig erweist es sich, wenn der Auftriebskörper in einer Halterung aufgenommen ist, aus welcher der Auftriebskörper mittels des Angriffselements herausziehbar ist. Das Herausziehen kann gleichzeitig die Volumenvergrösserung des Auftriebskörpers auslösen. Das Herausziehen erfolgt gegen einen spürbaren Widerstand, sollte jedoch nicht zu viel Kraft benötigen. Deshalb ist es von Vorteil, wenn die Halterung aus einem elastischen Kunststoff, insbesondere einem Silikongummi hergestellt ist. Ferner ist eine einfache Entnahme noch dadurch verbessert, dass an der Auszugsseite der Halterung nur die Randbereiche des zusammengefalteten Auftriebskörpers von der Halterung umschlossen sind. Denkbar wäre es auch, dass die Halterung ein zugezogener Sack ist bzw. ein Sack mit Sollbruchstellen ist, aus welchem der Auftriebskörper herausziehbar ist.
[0030] Mit Vorteil ist die Halterung durch wenigstens ein Befestigungsmittel an einem Kleidungsstück bzw. einem Ausrüstungsgegenstand, insbesondere einem Rucksack, festlegbar. Dadurch dass die Halterung nicht direkt mit einem Kleidungsstück verbunden ist, lässt sich die Vorrichtung auch nach der Produktion des Kleidungsstücks noch an selbigem befestigen.
[0031] In einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Befestigungsmittel eine Platte mit zwei Fortsätzen, welche Fortsätze mit einer Aufnahmeöffnung der Halterung verrast-bar sind. Unter Platte ist in diesem Zusammenhang eine Befestigungsmittel zu verstehen, bei welchem die Länge und die Breite mindestens das 10 fache der Dicke betragen. Die Platte kann vorab mit dem Kleidungsstück, während dessen Produktion, verbunden, insbesondere vernäht werden. Die Vorrichtung kann dann zu einem späteren Zeitpunkt an dem Kleidungsstück bzw. dem Ausrüstungsgegenstand befestigt werden. Dies hat den Vorteil, dass die Bestückung des Kleidungsstücks bzw. des Ausrüstungsgegenstands mit der Vorrichtung ortsunabhängig ist und ein Kleidungsstück bzw. ein Ausrüstungsgegenstand mit der Vorrichtung auch nach dem Kauf von dem Benutzer aufgerüstet werden kann. Bevor das Kleidungsstück oder der Ausrüstungsgegenstand, an dem die Platte festgelegt ist, beim Herausziehen des Auftriebskörpers aus seiner Halterung beschädigt wird, löst sich die Halterung von der Platte. Dabei werden die Fortsätze aus der Halterung gezogen, indem sich die Aufnahmeöffnung dehnt oder sogar einreisst. Die Platte ermöglicht auch ein rasches Entfernen der Vorrichtung, wenn diese ausgetauscht werden soll, oder das Kleidungsstück bzw. der Ausrüstungsgegenstand gewaschen werden müssen.
[0032] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Verfahren zur Auslösung einer Vorrichtung zur Ortung von Lawinenverschütteten. Erfindungsgemäss umfasst das Verfahren aus dem Wegwerfen des Auftriebskörpers von einem Benutzer, wobei durch das Wegwerfen des Auftriebskörpers von dem Benutzer ein Mittel zur Volumenvergrösserung auslöst wird. Dabei bleibt der Auftriebskörper durch ein Seil mit dem Benutzer verbunden. Dieses Verfahren ist sehr einfach, intuitiv und zuverlässig durchführbar. Deshalb ist es in Situationen, in denen grosser Stress herrscht, wie dies typischerweise bei Lawinenabgängen der Fall ist, besonders geeignet.
[0033] Mit Vorteil wird vor dem Wegwerfen des Auftriebskörpers ein an dem Auftriebskörper angeordnetes Angriffselement ausgeklappt. Dadurch kann der Auftriebskörper auch in äusserst schwierigen Situationen, wie einem Lawinenabgang sicher gegriffen und weg geworfen werden. Denkbar ist es auch, dass das Angriffselement immer griffbereit ist und nicht aus- bzw. ein klappbar ist. In diesem Fall kann auf das Ausklappen des Angriffselements nicht vergessen werden.
[0034] Dadurch, dass durch das Wegwerfen des Auftriebkörpers der an dem Benutzer festlegbare Auslöser von dem Mittel zur Volumenvergrösserung abgezogen wird, passiert die Volu-menvergrösserung automatisch nur dadurch, dass der Benutzer den Auftriebskörper von sich weg wirft.
[0035] Weitere Vorteile und Merkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels der Erfindung unter Bezugnahme auf die schematischen Darstellungen. Es zeigen in nicht massstabsgetreuer Darstellung: [0036] Figur 1: eine axonometrische Darstellung einer erfindungsgemässen Vorrichtung zur Ortung von Lawinenverschütteten mit einem Auftriebskörper; [0037] Figur 2: eine Explosionsdarstellung einer Gasdruckpatrone zur Volumenvergrös serung des Auftriebskörpers in einer ersten Ausführungsform; [0038] Figur 3: eine Explosionsdarstellung einer Gasdruckpatrone zur Volumenver grösserung des Auftriebskörpers in einer zweiten Ausführungsform; [0039] Figur 4: eine axonometrische Darstellung des in einer Flalterung verpackten zusammengefalteten Auftriebskörper mit einem ausgeklappten Angriffselement; [0040] Figur 5: eine axonometrische Darstellung einer Aufnahme von Befestigungsmit teln zur Befestigung der Vorrichtung an Kleidungsstücken; [0041] Figur 6a - 6d: eine nicht abschliessende Aufstellung von Möglichkeiten die Halterung der Vorrichtung an einem Benutzer anzubringen und [0042] Figur 7a - 7e: eine schematische Darstellung des Gebrauchs der erfindungsgemässen
Vorrichtung zur Ortung von Lawinenverunglückten.
[0043] Die Figuren 1 bis 5 zeigen eine erfindungsgemässe Vorrichtung zur Ortung von Lawinenverschütteten, welche gesamthaft mit dem Bezugszeichen 11 bezeichnet ist. Die Vorrichtung 11 umfasst einen Auftriebkörper 13, bevorzugt in der Form eines gasdichten Ballons. Der Auftriebskörper ist bevorzugt aus einem elastischen Kunststoff, insbesondere einem thermoplastischen Elastomerfilm (TPE-Film) oder einem thermplastischen Elastomerfilm auf Urethan-basis (TPU-Film) hergestellt. Diese Elastomerfilme haben den Vorteil, dass sie, auch wenn der Luftdruck mit zunehmender Höhe abnimmt, also in dem Auftriebskörper 13 im aufgeblasenen Zustand ein höherer Druck herrscht, elastisch bleiben. In dem Auftriebskörper wird also kein Überdruck aufgebaut, der den Auftriebskörper 13 beschädigen könnte oder sogar zum platzen bringen könnte. Der aufgeblasene Auftriebskörper 13 bleibt also auch in grosser Seehöhe elastisch und kann dadurch Stösse von aussen aufnehmen, ohne dadurch beschädigt zu werden. Mit zunehmender Seehöhe hat der aufgeblasene Auftriebskörper den weiteren Vorteil, dass er ein grösseres Volumen resp. eine geringere Dichte besitzt und deshalb auf Schnee besser aufschwimmt als in geringerer Seehöhe. Im aufgeblasenen Zustand hat der Auftriebskörper im Wesentlichen die Gestalt einer Kugel von einem Durchmesser von 80 bis 500 mm, bevorzugt von 100 bis 300 mm und ganz besonders bevorzugt von 120 bis 220 mm. Der Auftriebskörper 13 besitzt daher ein Volumen von 2 bis 15 Liter, bevorzugt von 3 bis 10 Liter und besonders bevorzugt von 4 bis 7 Liter. Ein Seil 15, welches ein erstes Ende 17 und ein zweites Ende 19 besitzt, verbindet den Auftriebskörper 13 mit einem Benutzer 21 der Vorrichtung 11. Der Auftriebskörper kann in einem Sack mit Sollbruchstellen aufgenommen sein. Der Sack schützt den Auftriebskörper vor UV-Licht, damit dieser seine Elastizität nicht verliert. Wird er Auftriebskörper 13 aufgeblasen, so bersten die Sollbruchstellen, damit der Sack das rasche Aufblasen des Auftriebskörpers 13 nicht behindert. Die Sollbruchstellen sind bevorzugt durch Klettverschlüsse oder Sticknähte realisiert.
[0044] Das Seil 15 besteht aus UHMWPE (Ultra Hoch Molekulares Polyethylen) Fasern, ist an der Oberfläche plastifiziert und besitzt einen Durchmesser von ca. 1,6 mm. Es schneidet sich daher besonders gut durch Schnee. Eine Gasdruckpatrone 23 ist bevorzugt innerhalb des Auftriebskörpers 13 aufgenommen. Die Gasdruckpatrone 23 ist bevorzugt eine handelsübliche Gasdruckpatrone mit einer Länge von ca. 90 mm und einem Durchmesser von ca. 20 mm. Durch die geringe Grösse der Gasdruckpatrone 23 kann auch das Packmass der Vorrichtung dementsprechend gering ausfallen. Der Auftriebskörper 13 ist mitsamt der Gasdruckpatrone 23 und dem Seil 15 in einer Halterung 25 zusammengefaltet aufgenommen. Die Halterung 25 ist bevorzugt aus einem elastischen Kunststoff gefertigt, damit der Auftriebskörper einerseits bei Bedarf ohne zu grossen Widerstand entnehmbar ist und andererseits aus der Halterung 25 nicht ungewollt heraus fällt. Der Auftriebskörper 13 wird durch eine Entnahmeöffnung 27 aus der Halterung 25 gezogen. Dies erfolgt relativ leichtgängig, da der Auftriebskörper nur an Haltestegen 29a, 29b in der Halterung 25 gehalten ist.
[0045] Ist der Auftriebskörper 13 zusammengefaltet mitsamt der Gasdruckpatrone 23 in der Halterung 25 aufgenommen, so beträgt das Packmass in etwa 130 mm x 50 mm x 30 mm. Selbstverständlich kann zu Gunsten einer Längenverringerung auch die Breite und Tiefe der Vorrichtung 11 noch erhöht werden. Die Abmessungen werden durch die Platzverhältnisse bestimmt, welche durch das Kleidungsstück, an welchem die Vorrichtung 11 anzubringen ist, vorgegeben sind. Die Abmessungen der Vorrichtung bewegen sich also in den Bereichen, welche mit den Abmessungen einer Zigarettenschachtel vergleichbar sind.
[0046] Zur Entnahme des Auftriebskörpers 13 aus der Halterung 25 ist ein Angriffselement in Gestalt einer Schlaufe 31 vorgesehen. Die Schlaufe 31 besitzt einen Knick 33 an welchem sie faltbar ist. Das erste Schlaufenteil 35 kann daher über das zweite Schlaufenteil 37 gefaltet werden. In dieser zusammengeklappten Position ist das erste Schlaufenende 39 an einem Kleidungsstück beispielsweise mit einem Klettverschluss zurückgehalten. In dieser zusammengeklappten Position steht die Schlaufe 31 unter Vorspannung, da ein Federelement 41, bevorzugt in Gestalt eines Kunststoffinlets, das zweite Schlaufenteil 37 verstärkt. An dem zweiten Schlaufenende 43, an welchem die Schlaufe 31 an dem Auftriebskörper 13 festgelegt ist, ist das Kunststoffinlet geknickt und wirkt daher als eine Blattfeder. Wird der Klettverschluss geöffnet, so wird die Schlaufe durch Entspannen des Kunststoffinlets in eine ausgeklappte Position übergeführt. Figur 1,4 und 5 zeigen, dass die Schlaufe 31 durch einen Ring 45 gleiten kann, bis die ausgeklappte Position erreicht ist. Die ausgeklappte Position wird dadurch begrenzt, dass das erste Schlaufenende 39 verbreitert ist oder einen Haken, beispielsweise durch Umnähen, aufweist und daher nicht durch den Ring 45 hindurch treten kann. Der Ring 45 ist seinerseits an dem Auftriebskörper 13 befestigt. Denkbar ist es auch, dass die Schlaufe 31 nicht ein- und ausklappbar ist und immer griffbereit ist. Dann muss der Benutzer nicht an das Ausklappen der Schlaufe 31 denken, um die Vorrichtung 11 einsatzbereit zu machen.
[0047] In Figur 2 ist die Auslösefunktion der Gasdruckpatrone 23 dargestellt. Das Aufschlagelement 47 ist von einer Feder 49 vorgespannt. Dies wird dadurch bewerkstelligt, dass das der Gasdruckpatrone abgewandte Ende des Aufschlagelements 47 aus einer Hülse 51 herausragt. Das aus der Hülse 51 herausragende Ende ist mit einer umlaufenden Nut 53 versehen, welche in einem Halteelement 55 gehalten Ist. Die Hülse 51 lässt sich auf die Gasdruckpatrone 23 aufschrauben und hat entlang ihrer Längserstreckung zu beiden Seiten Schienen 57 ausgeformt. Die der Hülse 51 zugewandten Längsseiten des Halteelements 55 sind keilförmig abgeschrägt, wobei die Seitenteile 59 des Halteelements 55 in ihrer Höhe in Abzugsrichtung 61 zunehmen. Die Seitenteile 59 bilden zusammen mit den Schienen 57 längliche Nuten. Von Bedeutung ist weiterhin, dass die Schienen 57 und die Kanten der Seitenteile Hinterschneidungen aufweisen. In den derart gebildeten und entlang ihrer Längen hinterschnittenen Nuten sind die Enden eines Abzugbügels 63 aufgenommen. Bevorzugt ist die Gasdruckpatrone 23 mitsamt der Hülse 57 und dem Halteelement 55 in dem Auftriebskörper aufgenommen und der Abzugsbügel 63 befindet sich ausserhalb des Auftriebskörpers 13. Die Enden des Abzugsbügels 63 sind als Keile 65a, 65b ausgestaltet, welche die hinterschnittenen Nuten hintergreifen. Dadurch sind die Enden des Abzugsbügels 63 mit den Nuten verrastet und nur in Abzugsrichtung 61 verschiebbar. In den Nuten müssen neben den Keilen 65a, 65b nach obenstehender Ausführung auch ein Teil des Auftriebskörpers 13 im Bereich der Keile 65a, 65b aufgenommen sein.
Ein Teil des Auftriebskörpers ist also zwischen der Hülse 51 und dem Abzugsbügel 63 angeordnet. Ein Verschieben der Bügelenden in eine andere Richtung als der Abzugsrichtung 61 ist zuverlässig vermieden, da die Bügelenden in den Nuten zwangsgeführt sind. Wird der Abzugsbügel 63 nun in Abzugsrichtung 61 gezogen, so wird durch die Keilform der Seitenteile 59 das Haltelement 55 in Verschieberichtung 67 verschoben. Das Haltelement 55 löst sich aus der Nut 53 und gibt das Aufschlagelement 47 frei. Das Aufschlagelement schlägt die Gasdruckpatrone 23 auf und das unter Druck entweichende Gas bläst den Auftriebskörper 13 auf.
[0048] Figur 3 zeigt eine weitere Ausführungsform des Abzugsbügels 63. Um die Sicherheit des Auslösevorgangs noch weiter zu verbessern, sind die beiden Schenkel des Abzugsbügels 63 von einem Haltebügel 68 zusammengehalten. Die beiden Schenkel sind daher in Abzugsrichtung 61 doppelt gehalten bzw. gezwungen: Einerseits durch oben beschriebene Keile 65a, 65b und andererseits durch den Haltebügel 68. Im Bereich der Keile 65a, 65b sind Rastausnehmungen 70 vorgesehen, in welche der Haltebügel 68 einklippsbar ist. Wie Figur 3 zeigt, ist der U-förmige Haltebügel, derart auf den Abzugsbügel 63 aufgeklippst, dass seine offene Seite dem Halteelement 55 zugewandt ist. Das Halteelement 55 wird daher beim Verschieben in Verschieberichtung 67 von dem Haltebügel 68 nicht behindert.
[0049] Der Abzugsbügel 63 ist an dem zweiten Ende 19 des Seils gehalten. Wird der Auftriebskörper 13 an der Schlaufe 31 aus der Halterung 25 gezogen, so ist der Abzugsbügel durch das zweite Seilende 19 zurückgehalten und wird von der Hülse 57 in Abzugsrichtung 61 abgezogen. Durch Herausziehen des Auftriebskörpers 13 aus der Halterung 25, wird der Auftriebskörper 13 daher automatisch aufgeblasen.
[0050] Das zweite Seilende 19 kann noch durch ein nicht weiter dargestelltes Rückhalteteil hindurchgeführt sein. Das Rückhalteteil ist zwischen dem Abzugsbügel 63 und der Halterung 25 angeordnet. Die Schlaufe des zweiten Seilendes ist durch zwei Durchgangsöffnungen durch das Rückhalteteil hindurchgeführt. Das Rückhalteteil hält die Halterung 25 in der Benutzerbefestigung (Bekleidungsbefestigung, Halfter, Rucksack, etc.) zurück, mit welcher die Halterung 25 an einem Bekleidungsteil gehalten ist. Dadurch ist sichergestellt, dass der Auftriebskörper 13 mitsamt dem Seil 15 und der Gasdruckpatrone 23 aus der Halterung 25 gezogen werden und das Seil 15 sich während dem Wegwerfen des Auftriebskörpers 13 sauber entfaltet. Ausserdem wird der Auftriebskörper 13 um das Gewicht der Halterung 25 erleichtert, da diese zuverlässig an der Benutzerbefestigung gehalten ist. Das Aufblasen und der Auftrieb des Auftriebskörpers 13 sind durch die Halterung 25 daher nicht behindert.
[0051] Die Figuren 6a bis 6d zeigen eine Möglichkeit, wie die Halterung 25 an einem Kleidungsstück befestigt sein kann. Zu diesem Zweck sind zwei Platten 69a, 69b an dem Kleidungsstück befestigt, beispielsweise vernäht. Die Platten 69a, 69b besitzen eine Pfeilform und sind dadurch leicht in Aufnahmeöffnungen 71 (Figur 1) an der Unterseite der Halterung 25 einschiebbbar. Die Platten weisen Fortsätze 73 auf, welche sich in den Aufnahmeöffnungen 71 verhaken und ein ungewolltes Lösen der Vorrichtung 11 von dem Kleidungsstück verhindern. Die Vorrichtung kann mittels der Platten 69a, 69b rasch und sicher an einem Kleidungsstück bzw. einem Ausrüstungsgegenstand befestigt werden. Bevor die Platten 69a, 69b das Kleidungsstück beschädigen, löst sich die Verbindung zwischen den Platten 69a, 69b und der Halterung 25.
[0052] Denkbar ist es aber auch, dass die Halterung 25 mit einem Band und einem Klettverschluss an der Benutzerbefestigung gehalten ist, indem das Band durch die Aufnahmeöffnungen 71 hindurchgeführt ist und mit einer Klettverbindung an der Benutzerbefestigung gehalten ist. Denkbar ist es auch, dass die Halterung 25 in die Benutzerbefestigung, beispielsweise ein Halfter, eingesteckt ist.
[0053] Um das zweite Ende 19 des Seils 15 sicher an einem Körperteil des Benutzer 21 befestigen zu können, kann das zweite Ende 19 durch eine verstellbare Halteschlaufe 75 hindurchgeführt sein oder mittels eines Sackstichs mit der Halteschlaufe 75 verbunden sein. Die Halteschlaufe 75 kann dann an einem Arm, einem Bein, dem Rumpf oder den Riemen eines Gürtels oder Rucksacks befestigt sein oder umschlingt selbige. Das Umschlingen hat den Vorteil, dass bei Zug an dem Seil 15 die Verbindung verstärkt wird.
[0054] In den Figuren 6a bis 6d sind nicht abschliessend verschiedene Möglichkeiten der Befestigung der Vorrichtung 11 an einem Benutzer 21 bzw. Träger gezeigt. Die Vorrichtung kann gemäss Figur 6a, beispielsweise mittels der Platten 69a, 69b an einer Jacke gehalten sein. Andere Kleidungsstücke, an welchen die Vorrichtung 11 festgelegt werden kann, sind z. B. ein Halfter (Figur 6b), ein Hüftgurt bzw. Hüftgurt eines Rucksacks (Figur 6c) oder eine Hose (Figur 6d). Die Schlaufe 31 muss für die Hand des Benutzers in jedem Fall leicht greifbar sein, um eine rasche und einfache Auslösung der Vorrichtung 11 zu ermöglichen.
[0055] Die Figuren 7a bis 7e zeigen in sequentieller Abfolge die Funktion der erfindungsge-mässen Vorrichtung 11 zur Ortung von Lawinenverschütteten. Vor Beginn einer Tour, oder spätestens wenn der Benutzer 21 in einen Lawinenhang einfährt, ist die Vorrichtung 11 einsatzbereit zu machen. Dafür ist, wie vorstehend ausgeführt, in einem ersten Schritt die Schlaufe 31 auszuklappen. Nachdem diese durch das Federelement 41 vorgespannt ist, erfolgt das Ausklappen rasch und einfach durch Lösen des ersten Schlaufenendes 39. Bei Gefahr der Verschüttung zieht der Benutzer 21 den Auftriebskörper 13 mit der Schlaufe 31 aus der Halterung 25 und wirft diesen von sich weg. Durch das Herausziehen des Auftriebskörpers wird der Abzugsbügel 63 von der Gasdruckpatrone 23 abgezogen, wodurch das Gas den Auftriebskörper 13 aufbläst. Als Füllgas kann Luft, Stickstoff oder ein anderes Inertgase, wie Edelgase, verwendet werden. Im Falle einer Verschüttung des Benutzers 21 durch eine Lawine bleibt der Auftriebskörper 13 an der Oberfläche. Bevorzugt besitzt der Auftriebskörper 13 eine Signalfarbe, welche stark zu der weissen Farbe des Schnees kontrastiert, damit die Helfer den Auftriebskörper 13 rasch erkennen können. Durch Ziehen an dem Seil 15 schneidet sich dieses durch den Schnee. Rund um das Seil wird dann der Schnee weggeschaufelt. Während des Schaufelns geht der Kontakt zu dem Verschütteten nicht verloren, wie dies bei einem LVS-Gerät der Fall ist, da der Auftriebskörper 13 und das Seil 15 permanent den Weg zu dem Verschütteten an-zeigen. Dieser Vorgang wird solange wiederholt bis die Retter bei dem Verschütteten angelangt sind. Die Vorrichtung 11 ermöglicht es, dass der Benutzer 21 sehr rasch geborgen werden kann, ohne lange gesucht werden zu müssen. LEGENDE: 11 Vorrichtung zur Ortung von Lawinenverschütteten 13 Auftriebskörper, gasdichter Ballon 15 Seil 17 Erstes Ende des Seils 19 Zweites Ende des Seils 21 Benutzer 23 Gasdruckpatrone 25 Halterung 27 Entnahmeöffnung 29a, 29b Haltestege 31 Schlaufe 33 Knick 35 Erstes Schlaufenteil 37 Zweites Schlaufenteil 39 Erstes Schlaufenende 41 Federelement 43 Zweites Schlaufenende 45 Ring 47 Aufschlagelement 49 Feder 51 Hülse 53 Umlaufende Nut 55 Halteelement 57 Schienen 59 Seitenteile des Halteelements 61 Abzugsrichtung 63 Abzugsbügel 65a, 65b Keile 67 Verschieberichtung des Halteelements 68 Haltebügel 69a, 69b Platten 71 Aufnahmeöffnung 73 Fortsätze 75 Halteschlaufe
Claims (14)
- Patentansprüche 1. Vorrichtung (11) zur Ortung von Lawinenverschütteten mit - einem Auftriebskörper (13), welcher in seinem Volumen vergrösserbar ist, - Mitteln (23) zur Volumenvergrösserung des Auftriebskörpers (13), - einem Auslöser (63), welcher die Mittel zur Volumenvergrösserung (23) auslöst, - einem Seil (15) mit einem ersten und zweiten Ende (17,19), wobei der Auftriebskörper (13) an dem ersten Ende (17) festgelegt ist und das zweite Ende (19) dazu vorgesehen ist, an einem Benutzer (21) festgelegt zu sein und - einem an dem Auslöser (63) angeordnetem Rückhaltemittel (19), durch welches der Auslöser (63) am Benutzer (21) festlegbar ist, wobei der Auslöser (63) dazu ausgebildet ist, durch die Entfernung des Auftriebskörpers (13) vom Benutzer (21) die Mittel zur Volumenvergrösserung (23) auszulösen, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöser (63) mit dem Seil (15) im Bereich seines zweiten Endes (19) verbunden ist und der Auslöser (63) durch seine Verbindung an dem als Rückhaltemittel wirkenden zweiten Seilende (19) beim Entfernen des Auftriebskörpers (13) vom Benutzer zurückgehalten ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittel zur Volumenvergrösserung eine mit unter Druck stehendem Gas gefüllte Patrone (23) aufweist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöser (63) beim Abziehen von der Patrone (23) eine Öffnung zum Austritt des Gases freigibt.
- 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Auslöser ein Abzugsbügel (63) ist, welcher bei Abziehen von der Patrone (23) ein unter Vorspannung stehendes Aufschlagelement (47) freigibt, welches dazu ausgebildet ist, die Patronenwand an einer definierten Stelle zu durchschlagen.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Abzugsbügel (63) an der Patrone (23) in wenigstens einer Schiene zwangsgeführt ist, welche den Abzugsbügel (63) in Abzugsrichtung (61) führt.
- 6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Abzugsbügel (63) wenigstens ein Keil (65a, 65b) ausgebildet ist, welcher ein Halteelement (55), das der Halterung des Aufschlagselements (47) dient, während des Abziehens in eine Richtung (67) verschiebt, welches quer zur Abzugsrichtung (61) verläuft.
- 7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Patrone (23) innerhalb des Auftriebskörpers (13) und der Auslöser (63) ausserhalb des Auftriebskörpers (13) angeordnet ist.
- 8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der Aussenhülle des Auftriebskörpers (13) ein Angriffselement (31) für die Hand eines Benutzers (21) angeordnet ist.
- 9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Angriffselement eine Schlaufe (31) ist, welche aus einer ersten zusammengeklappten Position in eine zweite ausgeklappte Position überführbar ist.
- 10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 8 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Auftriebskörper (13) in einer Halterung (25) aufgenommen ist, aus welcher der Auftriebskörper (13) mittels des Angriffselements (31) herausziehbar ist.
- 11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Halterung (25) durch wenigstens ein Befestigungsmittel (69) an einem Kleidungsstück oder einem Ausrüstungsgegenstand festlegbar ist.
- 12. Verfahren zur Auslösung einer Vorrichtung (11) zur Ortung von Lawinenverschütteten gemäss einem der Ansprüche 1 bis 11 mit einem Auftriebskörper (13), wobei - durch das Wegwerfen des Auftriebskörpers (13) von einem Benutzer (21) ein Mittel (23) zur Volumenvergrösserung auslöst wird und - der Auftriebskörper (13) durch ein Seil (15) mit dem Benutzer (21) verbunden bleibt.
- 13. Verfahren nach Anspruch 12 dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Wegwerfen des Auftriebskörpers (13) ein an dem Auftriebskörper (13) angeordnetes Angriffselement (31) ausgeklappt wird.
- 14. Verfahren nach einem der Ansprüche 12 oder 13, dadurch gekennzeichnet, dass durch das Wegwerfen des Auftriebkörpers (13) der an dem Benutzer (21) festlegbare Auslöser (63) von dem Mittel (23) zur Volumenvergrösserung abgezogen wird. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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