AT514773A2 - Kosmetikspiegel mit LED-Band - Google Patents

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AT514773A2 ATA50571/2014A AT505712014A AT514773A2 AT 514773 A2 AT514773 A2 AT 514773A2 AT 505712014 A AT505712014 A AT 505712014A AT 514773 A2 AT514773 A2 AT 514773A2
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Abstract

Die Erfindung betrifft einen Kosmetikspiegel mit einer gewölbten Rückwand, an deren Außenrand der Außenrand einer vorspiegelten Scheibe befestigt ist und mit einem um den verspiegelten Bereich ringförmig angeordneten Lichtaustrittsbereich der das Licht von LEDs erhält, die zwischen der Rückwand und der verspiegelten Scheibe angeordnet sind, wobei die LEDs auf einem Band befestigt sind, das an der Außenseite eines zylindrischen Teils ringförmig angeordnet ist, das zwischen der Rückwand und der verspiegelten Scheibe (3) befestigt ist.

Description

Die Erfindung betrifft einen Kosmetikspiegei mit einer gewölbten Rückwand, anderen Außenrand der Außenrand einer verspiegelten Scheibe befestigt ist undmit einem um den verspiegelten Bereich ringförmig angeordnetenLichtaustrittsbereich, der das Licht von LEDs erhält, die zwischen der Rückwandail der verspiegelten Scheibe angeordnet sind.
Es sind Kosmetikspiegei bekannt, die auf der Rückseite der verspiegeltenGlasscheibe (Spiegel) ein tellerförmiges Lichtieitelement aus glasklaremKunststoff aufweisen, in dessen Zentrum LEDs Licht erbringen, das durch dasLichtieitelement zu dessen äußerem Rand gebracht wird, um dort aus einemringförmigen Lichtaustrittsbereich auszustrahlen, der am Rand der verspiegeltenGlasscheibe angeordnet ist. Ein solches Lichtieitelement ist aufwendig in derHerstellung und Montage und muss zudem in hoher Präzision heifestelltwerden, da jeder Materialfehlerzu einer ungleichmäßigen Lichtverteilung führt.
Aufgabe der Erfindung ist es, einen Kosmetikspiegei der eingangs genannten Art so zu verbessern, dass ein vom Licht durchströmtes Lichtieitelement nichterforderlich ist, so dass bei hoher Lichtausbeute eine einfache, preiswerte
Konstruktion besteht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die LEDs auf einemBand befestigt sind, das an der Außenseite eines zylindrischen Teils ringförmig angeordnet ist, das zwischen der Rückwand und der verspiegelten Scheibebefestigt ist.
Sli einer solchen Konstruktion ist es nicht erforderlich, ein Lichtieitelement mverwenden, sondern das Licht wird in dem Raum zwischen der Rückwand undder verspiegelten Scheibe aus einem zentralen Bereich in den außen am Randdes Spiegels befindlichen ringförmigen Lichtaustrittsbereich gebracht und diesbei hoher Lichtausbeute und einfacher, preiswerter Konstruktion. Die LEDsbrauchen nicht auf einer speziell, für den jeweiligen Kosmetikspiegelhergestellten Platine befestigt zu werden, sondern als Lichtquelle kann einübliches LED-Lichtband verwendet werden, wie es preiswert auf dem Marktangeboten wird. Hierbei wird für die Anordnung und den Halt des Lichtbandes eineinfaches zylindrisches Teil innerhalb des Rückraumes des Kosmetikspiegelsverwendet.
Vorzugsweise wird hierbei vorgeschlagen, dass das zylindrische Teil koaxial ander Innenfläche der aus Kunststoff bestehenden Rückwand befestigt ist. Hierbeikann das zylindrische Teil aus Kunststoff bestehen und an der Rückwandangeformt sein. Eine einfache und stabile Konstruktion wird dann geschaffen^wenn das zylindrische Teil mit seinem freien vorderen Ende an der Rückseite derverspiegelten Scheibe anliegt. Alternativ besteht zwischen dem vorderen Endeund der Spiegelscheibenrückseite ein Abstand, um unterschiedlich starkgewölbte Spiegel einsetzen zu können.
Eins hohe Lichtausbeute wird erreicht, wenn die Innenfläche der gewölbten Rückwand eine lichtreflektierende Oberfläche aufweist. Hierbei kann dieInnenfläche mit Chrom, Aluminium oder einer weißen Farbe beschichtet seinöder aus weißem Kunststoff bestehen.
Die Lichtausbeute wird noch dadurch verbessert, dass in dem ringförmigen; denzylindrischen Teil umgebenden Außenraum ein Ringteil im Wesentlichen parallelzur Rückwand einliegt, um eine eingeschränkte, ringförmige Lichtkammer zubilden, die die LEDs mit dem Lichtaustrittsbereich verbindet.
Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass der ringförmige Lichtaustrittsbereich voneinem am Rand der verspiegelten Scheibe befindlichen Spiegelbereich gebildetist, an dem die spiegelnde Schicht insbesondere durch Sandstrahlen entfernt ist.Auch wird vorgeschlagen, dass die verspiegelte Scheibe aus einer rückseitigverspiegelten Scheibe aus Glas oder Acryl besteht.
Vorzugsweise wird vorgeschlagen, dass der Außendurchmesser deszylindrischen Teils W bis 3Λ des Innendurchmesser des Außenrandes derRückwand beträgt,
Ein Ausführungsbeispie! der Erfindung ist in den Zeichnungen in axialenSchnitten dargestelit und wird im Folgenden näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel,
Fig. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel mit zusätzlichem Ringteil.
Der Kosmetikspiegel 1 weist eine Rückwand 2 aus Kunststoff auf, die von außengesehen konvex und von innen gesehen konkav geformt ist. Die Rückwand 2 hatdamit die Form einer Schüssel oder eines Tellers und überdeckt die Rückseiteeiner verspiegelten runden Scheibe 3 aus Glas oder Acryl. Hierbei ist derAußenrand 3a der Scheibe 3 am Außenrand 2a der Rückwand 2 durch einenClipsring 4 befestigt
Die Scheibe 3 weist auf ihrer, der Rückwand 2 zugewandten Rückseite eineVerspiegelung 5 auf, die am Außenrand der Scheibe 3 durchbrochen bzw.entfernt ist, wobei dieses Entfernen vorzugsweise durch Sandstrahlen erfolgt, sodass ein ringförmiger Austrittsbereich 6 besteht, durch den Licht nach vorneaustritt, um den Benutzendes Kosmetikspiegels zu erreichen. Hierbei ist derLichtaustrittsbereich 8 nicht klar durchsichtig, sondern matt, so dass das Lichtnach vome gestreut wird.
An der Innenseite der gewölbten Rückwand 2 ist ein koaxiales, zylindrisches Teil7 in Form einer Buchse aus Kunststoff befestigt, insbesondere an der
Kunststoffrückwand 2 koaxiai angeformt. Hierbei beträgt der AußendurchmesserDt des zylindrischen Teils 7 1/7 bis % des Innendurchmessers Dr der Rückwandam äußeren Rand. Vorzugsweise beträgt der Durchmesser DT ungefähr 1/3 desInnendurchmessers Dr. Das zylindrische Teil 7 überbrückt vollständig denInnen raum des Schminkspiegels. Das vordere freie Ende des zylindrischen Teils7 kann an der Rückseite der Scheibe 3 anliegen oder auch einen Abstand mit derScheibenrückseite bilden. Im letzten Fall ist der Freiraum so groß gewählt, dassunterschiedlich stark gewölbte Spiegelscheiben 3 eingesetzt werden können.
Auf der Außenseite des zpndrischih Teils 7 ist ein LED-Band ringförmigbefestigt, das durch die koaxiale Lage des zylindrischen Teils 7 gleichfalls koaxialangeordnet ist, wobei die LEDs 11 auf dem LED-Band in gleichen Abständenangeordnet sind. Die LEDs 11 strahlen damit in den Außenraum 8, der sichringförmig um das zylindrische Teil 7 erstreckt und sich zwischen der Rückwand2 und der verspiegelten Scheibe 3 befindet, Hierdurch wird das aus den LEDs 11austretende Licht durch den Luftraum des Außenraums 8 hindurch zu demLichtaustrittsbereich 8 gestrahlt. Eine hohe Lichtausbeute wird dabei dannerreicht, wenn die Innenseite 2b der Rückwand 2 hoch reflektierend ist,insbesondere durch Verchromung, AI um i n i u m besch iehtung oder durch eineweiße Fläche, die durch einen Farbauftrag oder durch die Farbe des gewähltenKunststoffs der Rückwand erreicht wird. in einer weiteren möglichen Ausgestaltung nach Fsg. 2 ist innerhalb desAußenraums 8 ein Ringteil 9 koaxial befestigt, das parallel zur Innenseite 2b derRückwand 2 angeordnet ist und vorzugsweise entsprechend der Rückwandgekrümmt ist, so dass zwischen dem Ringteil 9 und der Innenseite 2b einringförmiger Luftraum als Lichtkammer 10 entsteht, durch den das von den LEDs11 abgegebene Licht zum Austrittsbereich 6 gelangt. Hierbei ist die, derInnenseite 2b zugewandte Seite 9a vorzugsweise verchromt oder mit Aluminiumbeschichtet oder als weiße Fläche ausgebildet, um die Reflektion weiter zuverbessern.
Somit gelingt es durch die erfindungsgemäße Lösung zum einen, ein konstruktiveinfaches, preiswertes LED-Band zu verwenden und zum anderen, das von den LEDs 11 ausgestrahlte Licht zum Lichtaustrittsbereich durch einen Luftraum zubringen ome Lichtleitelemente verwenden zu müssen.

Claims (10)

  1. Ansprüche 1. Kosmetikspiegei (1) mit einer gewölbten Rückwand (2), an deren Außenrand(2a) der Außenrand (3a) einer verspiegelten Scheibe (3) befestigt ist und miteinem um den verspiegelten Bereich (5) ringförmig angeordnetenLichtaustrittsbereich (6), der das Licht von LEDs erhält, die zwischen derRückwand (2) und der verspiegelten Scheibe (3) angeordnet sind,dadurch gekennzeichnet, dass die LEDs auf einem Band (1t)befestigt sind, das an der Außenseite eines zylindrischen Teils (7) ringförmigangeordnet ist, das zwischen der Rückwand (2) und der verspiegeltenScheibe (3) befestigt ist.
  2. 2. Kosmetikspiegei nach Anspruch 1, d ad urch gekenn z e i c h n ei,dass das zylindrische Teil (7) koaxial an der Innenfläche (2b) der ausKunststoff bestehenden Rückwand (2) befestigt ist.
  3. 3. Kosmetikspiegei nach Anspruch 2, d a d u r c h |ekennzeichnet,dass das zylindrische Teil (7) aus Kunststoff besteht und an der Rückwand (2) angeformt ist.
  4. 4. Kosmetikspiegei nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, dass das zylindrische Teil (7) mit seinem freienvorderen Ende an der Rückseite der verspiegelten Scheibe (3) anliegt oderdas vordere Ende mit der Rückseite einen Abstand bildet.
  5. 5. Kosmetikspiegei nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, dass die Innenfläche (2b) der gewölbten Rückwand(2) eine lichtreflektierende Oberfläche aufweist.
  6. 6. Kosmetikspiegel nach Anspruch 5, dadurch ge kennzeichne t ,dass die Innenfläche (2b) mit Chrom, Aluminium oder einer weißen Farbebeschichtet ist oder aus weißem Kunststoff besteht.
  7. 7¾ Kosmetikspiegel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in dem ringförmigen, den zylindrischen Teil (7) umgebenden Außenraum (8) ein Ringteil (9) im Wesentlichen parallel zurRückwand (2) ein liegt, um eine eingeschränkte, ringförmige Lichtkammer (10)zu bilden, die die LEDs mit dem Lichtaustrittsbereich (6) verbindet.
  8. 8. Kosmetikspiegel nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, dass der ringförmige Lichtaustrittsbereich (6) voneinem am Rand der verspiegelten Scheibe (3) befindlichen Spiegelbereichgebildet ist, an dem die spiegelnde Schicht (5) insbesondere durchSandstrahlen entfernt ist.
  9. 9. Kosmetikspiege! nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, dass die verspiegelte Scheibe (3) aus einer rückseitig verspiegelten Scheibe aus Glas oder Acryl besteht.
  10. 10. Kosmetikspiege! nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurchgekennzeichnet, dass der Außendurchmesser (DR) deszylindrischen Teils (7) 1/7 bis aA des Innendurchmesser (DR) desAußenrandes (2a) der Rückwand (2) beträgt.
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