AT514822A1 - Auslösevorrichtung für eine Fangvorrichtung - Google Patents

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AT514822A1
AT514822A1 ATA50651/2013A AT506512013A AT514822A1 AT 514822 A1 AT514822 A1 AT 514822A1 AT 506512013 A AT506512013 A AT 506512013A AT 514822 A1 AT514822 A1 AT 514822A1
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Austria
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carriage
lever
release position
tripping device
actuating element
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ATA50651/2013A
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English (en)
Inventor
Max Brenner
Rudolf Ramseier
Original Assignee
Cobianchi Liftteile Ag
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    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B5/00—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators
    • B66B5/02—Applications of checking, fault-correcting, or safety devices in elevators responsive to abnormal operating conditions

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  • Maintenance And Inspection Apparatuses For Elevators (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Auslösevorrichtung (1) für eine Fangvorrichtung (2) einer Aufzugskabine, wobei die Fangvorrichtung (2) durch Betätigen der Auslösevorrichtung (1) in eine Fangstellung bringbar ist, in welcher die Fangvorrichtung (2) gegen eine ortsfeste Schiene (3) festgesetzt ist, wobei die Auslösevorrichtung (1) zumindest einen quer zur Schiene (3) beweglichen Schlitten (4) aufweist, auf welchem zumindest ein zum Betätigen eines die Fangvorrichtung (2) auslösenden Zug-/Druckmittels die¬nender Bremsbacken (6) verschwenkbar angeordnet ist, wobei der zumindest eine Schlitten (4) mit zumindest einer Feder (7) in Verbindung steht, mittels welcher der Schlitten (4) aus einer Freigabestellung in eine Auslösestellung bewegbar ist, wo¬bei der Bremsbacken (6) in der Auslösestellung gegen die ortsfeste Schiene (3) gepresst ist, und der Schlitten (4) in der Freigabestellung, in welcher der zumin¬dest eine Bremsbacken (6) nicht mit der ortsfesten Schiene (3) in Berührung steht, die zumindest eine Feder (7) vorgespannt ist und der Schlitten (5) durch Blockie¬ren zumindest eines Betätigungselementes (8) festgehalten ist, wobei durch Lösen des zumindest einen Betätigungselementes (8) der Schlitten (4) von der zumin-dest einen Feder (7) in die Auslösestellung gedrückt wird.

Description

Die Erfindung betrifft eine Auslösevorrichtung für eine Fangvorrichtung einer Auf¬zugskabine, wobei die Bremsfangvorrichtung durch Betätigen der Auslösevorrich¬tung in eine Fangstellung bringbar ist, in welcher die Bremsfangvorrichtung gegeneine ortsfeste Schiene festgesetzt ist.
Aus der EP1283189 A1 ist eine Auslöseeinheit der eingangs genannten Art be¬kannt geworden. Die bekannte Auslöseeinheit dient zur Auslösung einer Fangvor¬richtung die einen Auslösearm aufweist, der über ein parallel zur Bewegungsrich¬tung der Aufzugskabine bewegliches Seil als Zugmittel mit der Auslöseeinheit inVerbindung steht. Wird eine Überschreitung einer Grenzgeschwindigkeit der Auf¬zugskabine gemessen, so wird das Seil durch die Auslöseeinheit festgesetzt, wäh¬rend die fortgesetzte Bewegung der Aufzugskabine bewirkt, dass der mit dem Seilverbundene Auslösearm verschwenkt wird und die Bremsfangvorrichtung auslöstund in eine Fangstellung übergeht.
Nachteilig an den bekannten Ausführungsformen ist es, dass zur Auslösung derFangvorrichtung ein parallel zur Bewegungsrichtung der Aufzugskabine umlaufen¬des Seil erforderlich ist, da dies mit einem sehr hohen Montage- und Wartungs¬aufwand einhergeht. Auch lassen sich bestehende Liftanlagen nur mit einem gro¬ßen Aufwand mit den bekannten Auslösevorrichtungen nachrüsten.
Es ist daher eine Aufgabe der Erfindung die oben genannten Nachteile des Standsder Technik zu überwinden.
Diese Aufgabe wird mit einer Auslöseeinheit der eingangs genannten Art erfin¬dungsgemäß dadurch gelöst, dass die Auslösevorrichtung zumindest einen querzur Schiene beweglichen Schlitten aufweist, auf welchem zumindest ein zum Be¬ tätigen eines die Fangvorrichtung auslösenden Zug-/Druckmittels dienenderBremsbacken verschwenkbar angeordnet ist, wobei der zumindest eine Schlittenmit zumindest einer Feder in Verbindung steht, mittels welcher der Schlitten auseiner Freigabestellung in eine Auslösestellung bewegbar ist, wobei der Bremsba¬cken in der Auslösestellung durch eine von der Feder erzeugte Kraft gegen dieortsfeste Schiene gepresst ist, und der Schlitten in der Freigabestellung, in wel¬cher der zumindest eine Bremsbacken nicht mit der ortsfesten Schiene in Berüh¬rung steht, die zumindest eine Feder vorgespannt ist und der Schlitten durch Blo¬ckieren zumindest eines Betätigungselementes festgehalten ist, wobei durch Lö¬sen des zumindest einen Betätigungselementes der Schlitten von der zumindesteinen Feder in die Auslösestellung gedrückt ist.
Die erfindungsgemäße Lösung ermöglicht die Montage der Auslöseeinheit direktan der Aufzugskabine - auch seitlich an dieser - und dadurch eine sehr platzspa¬rende Montage. Auch eine Nachrüstung von Aufzugskabinen mit der erfindungs¬gemäßen Auslösevorrichtung gestaltet sich als sehr einfach, da die Auslöseeinheitnicht, wie es im Stand der Technik üblich ist, auf ein mit der Kabine umlaufendesSeil sondern direkt auf die ortsfeste Schiene, beispielsweise eine Führungsschie¬ne der Aufzugskabine, wirkt. Somit kann auf das umlaufende Seil, auf einen Ge¬schwindigkeitsbegrenzer und ein Spanngewicht zur Gänze verzichtet werden. Dieerfindungsgemäße Auslöseeinheit eignet sich zur Verwendung mit jeder Art vonBremseinheit die eine vertikale Bewegung eines Zugmittels zur Auslösung benöti¬gen.
Die zumindest eine Feder kann als Biegefeder, beispielsweise als Tellerfeder oderGummischichtfeder, oder als Schraubenfeder, als Gasdruckfeder oder Elastomer¬feder ausgebildet sein.
Gemäß einer vorteilhaften Variante der Erfindung, die sich durch einen sehr kom¬pakten Aufbau auszeichnet, kann es vorgesehen sein, dass die zumindest eineFeder und der zumindest eine Bremsbacken an einander gegenüberliegendenSeiten der ortsfesten Schiene zugeordneten Bereichen das Schlittens angeordnetsind.
Um während des Auslösens eine optimale Mitnahme des Bremsbackens durcheine Vertikalbewegung der Auslösevorrichtung entlang der Führungsschiene zugewährleisten, kann der zumindest eine Bremsbacken um eine normal zu einerVerschiebeebene des Schlittens verlaufenden Drehachse an dem Schlitten ver-schwenkbar gelagert sein.
Eine sehr gute und zuverlässige Funktionsweise, trotz sehr kompakter Bauart,lässt sich dadurch gewährleisten, dass die zumindest eine Feder sich mit einemder ortsfesten Schiene entfernteren Endbereich an dem Schlitten und an ihrem derortsfesten Schiene näher liegenden Endbereich an einem ortsfest in der Auslöse¬vorrichtung angeordneten Teil abstützt.
Um eine gute Führung der Auslösevorrichtung entlang der Schiene zu gewährleis¬ten und gleichzeitig ein Widerlager für den Bremsbacken in der Auslösestellung zubilden, kann es vorgesehen sein, dass die Auslösevorrichtung zumindest eineDrehrolle aufweist, die auf einer in Bezug auf die Position der ortsfesten Schienean einer dem zumindest einen Bremsbacken gegenüberliegenden Seite der Aus¬lösevorrichtung angeordnet ist und in einem montierten Zustand an der ortsfestenSchiene anliegt, wobei eine Drehachse der Drehrolle ortsfest in der Auslösevor¬richtung angeordnet ist. Die Drehachsen der Drehrolle und des Bremsbackenskönnen hierbei vorteilhafterweise parallel zueinander verlaufen.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform kann es vorgesehen sein, dass derSchlitten von zumindest einem mittels des Betätigungselements festsetzbarenRückhaltehebel in der Freigabeposition zurückgehalten ist, wobei ein Lösen desRückhaltehebels durch das Betätigungselement ein Verfahren des Schlittens indie Auslöseposition zur Folge hat.
Um eine gute Auslöse- und Rückstellfunktion zu gewährleisten, kann der Rückhal¬tehebel einerseits mit dem Schlitten in Verbindung stehen und andererseits überein Gestänge mit dem Betätigungselement verbindbar sein.
Bevorzugt ist es vorgesehen, dass der Rückhaltehebel um eine parallel zu derDrehachse des Bremsbackens verlaufende, ortsfest in der Auslösevorrichtung an¬ geordnete Achse verschwenkbar gelagert ist und das Gestänge zumindest zweigelenkig miteinander verbundene Hebel aufweist.
Eine vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung sieht vor, dass der Rückhaltehebelüber einen ersten Hebel des Gestänges mit einem zweiten Hebel des Gestängesgelenkig verbunden ist, wobei der zweite Hebel um eine Drehachse verschwenk¬bar an einem ortsfest in der Auslösevorrichtung angeordneten Teil gelagert ist,und wobei ein Halteabschnitt des zweiten Hebels des Gestänges mit einem Halte¬abschnitt des Betätigungselements in Eingriff bringbar ist, wobei das Betätigungs¬element ebenfalls an einem ortsfest in der Auslösevorrichtung angeordneten Teilum eine Drehachse verschwenkbar gelagert ist.
Auf diese Weise lassen sich die für die Betätigung des Rückhaltehebels erforderli¬chen Kräfte und Momente minimieren.
Eine Ausführungsform, die sich durch einen besonders einfachen und zuverlässi¬gen Aufbau auszeichnet, besteht darin, dass die Drehachsen des Rückhaltehebelssowie der Hebel des Gestänges und des Betätigungselementes parallel zueinan¬der verlaufen.
Die Betriebssicherheit lässt sich dadurch erhöhen, dass das Betätigungselementin der Freigabestellung der Auslösevorrichtung entgegen einer in Richtung derAuslösestellung des Betätigungselementes auf das Betätigungselement wirkendenFederkraft, mittels eines über ein Auslösesignal betätigbaren Aktors gehalten ist.Bei dem Aktor kann es beispielsweise sich um einen elektrischen, elektromecha¬nischen, hydraulischen, pneumatischen, mechanischen oder hydropneumatischenAktor handeln.
Um nach einem Festsetzen der Aufzugskabine, wieder einen Fährbetrieb zu er¬möglichen, kann es vorgesehen sein, dass nach einem Auslösen der Auslösevor¬richtung durch Rückstellen des Rückhaltehebels in eine Ausgangsposition derSchlitten aus der Auslösestellung wieder in die Freigabestellung gebracht ist.
Zum Rückstellen des Rückhaltehebels kann ein an dem zweiten Hebel des Ge¬stänges angreifender Aktor vorgesehen sein.
Um die Bewegung des zweiten Hebels bei einem Auslösen der Auslösevorrich¬tung nicht zu behindern, kann der zweite Hebel ein Langloch aufweisen, in wel¬ches ein Haltefortsatz des Aktors eingreift oder vice versa, wobei der Haltefortsatzin dem Langloch gleitend aufgenommen ist.
Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung, die ein sehr einfaches Nachrüstenmit der erfindungsgemäßen Auslösevorrichtung ermöglicht, kann es vorgesehensein, dass die Auslösevorrichtung eine von der Bremseinheit unabhängige und insich geschlossene, eigenständige bauliche Einheit darstellt.
Zum besseren Verständnis der Erfindung wird diese anhand der nachfolgendenFiguren näher erläutert.
Es zeigen jeweils in stark vereinfachter, schematischer Darstellung:
Fig. 1 eine erfindungsgemäße Auslöseeinheit;
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie ll-ll in Fig. 1.
Einführend sei festgehalten, dass in den unterschiedlich beschriebenen Ausfüh¬rungsformen gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen bzw. gleichen Bauteilbe¬zeichnungen versehen werden, wobei die in der gesamten Beschreibung enthal¬tenen Offenbarungen sinngemäß auf gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichenbzw. gleichen Bauteilbezeichnungen übertragen werden können. Auch sind die inder Beschreibung gewählten Lageangaben, wie z.B. oben, unten, seitlich usw. aufdie unmittelbar beschriebene sowie dargestellte Figur bezogen und sind diese La¬geangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertragen.
Lageangaben bei einer Lageänderung sinngemäß auf die neue Lage zu übertra¬gen.
Die Ausführungsbeispiele zeigen mögliche Ausführungsvarianten der Auslösevor¬richtung, wobei an dieser Stelle bemerkt sei, dass die Erfindung nicht auf die spe¬ziell dargestellten Ausführungsvarianten derselben eingeschränkt ist, sondernvielmehr auch diverse Kombinationen der einzelnen Ausführungsvarianten unter¬einander möglich sind und diese Variationsmöglichkeit aufgrund der Lehre zum technischen Handeln durch gegenständliche Erfindung im Können des auf diesemtechnischen Gebiet tätigen Fachmannes liegt.
Weiters können auch Einzelmerkmale oder Merkmalskombinationen aus den ge¬zeigten und beschriebenen unterschiedlichen Ausführungsbeispielen für sich ei¬genständige, erfinderische oder erfindungsgemäße Lösungen darstellen.
Die den eigenständigen erfinderischen Lösungen zugrundeliegende Aufgabe kannder Beschreibung entnommen werden. Sämtliche Angaben zu Wertebereichen in gegenständlicher Beschreibung sind sozu verstehen, dass diese beliebige und alle Teilbereiche daraus mitumfassen, z.B.ist die Angabe 1 bis 10 so zu verstehen, dass sämtliche Teilbereiche, ausgehendvon der unteren Grenze 1 und der oberen Grenze 10 mit umfasst sind, d.h. sämtli¬che Teilbereiche beginnen mit einer unteren Grenze von 1 oder größer und endenbei einer oberen Grenze von 10 oder weniger, z.B. 1 bis 1,7, oder 3,2 bis 8,1, oder 5,5 bis 10.
Vor allem können die einzelnen in den Figuren gezeigten Ausführungen den Ge¬genstand von eigenständigen, erfindungsgemäßen Lösungen bilden. Die diesbe¬züglichen, erfindungsgemäßen Aufgaben und Lösungen sind den Detailbeschrei¬bungen dieser Figuren zu entnehmen.
Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Auslösevorrichtung 1 für eine Fangvorrichtung2 einer Aufzugskabine. Durch Betätigen der Auslösevorrichtung 1 kann die dieFangvorrichtung 2 in eine Fangstellung gebracht werden, in welcher die Fangvor¬richtung 2 gegen eine ortsfeste Schiene 3 festgesetzt ist. Bei der Schiene 3 kannes sich um eine Führungsschiene für die Aufzugskabine handeln. Die Auslöseein-heit 1 stellt in dargestellten Ausführungsform eine von der Fangvorrichtung 2 un¬abhängige und in sich geschlossene, eigenständige bauliche Einheit dar, die mitallen Arten von Fangvorrichtungen 2, die eine Vertikalbewegung zum Auslösenbenötigen verwendet werden kann. Die Auslöseeinheit 1 und die Fangvorrichtung2 können beide in einem festen Abstand zueinander an der Aufzugskabine ange¬ ordnet und gemeinsam entlang der ortsfesten Schiene 3 verschiebbar und fest-setzbar sein.
Die Auslösevorrichtung 1 weist einen beweglichen Schlitten 4 auf, auf welchemein zum Betätigen eines die Fangvorrichtung 2 auslösenden Zug-/Druckmittelsdienender Bremsbacken 6 verschwenkbar angeordnet ist. Überdas Zug-/Druckmittel kann ein Auslösemechanismus der Fangvorrichtung 2, beispielsweiseein mit dem Zug- Druckmittel verbundener Auslösearm der Fangvorrichtung 2,betätigt werden. Bei dem Zug-Druckmittel kann es sich beispielsweise um ein Seil,eine Kette, einen Hebel oder ein Gestänge handeln. Durch ein Verdrehen desBremsbackens 6 wird das Zug- /Druckmittel, welches beispielsweise an einer o-der mehrerer der in Fig. 1 mit A, B, C bezeichneten Anbindungsstellen an denBremsbacken 6 angebunden sein kann, betätigt. Weiters kann ein Dämpfer 5 vor¬gesehen sein.
Der Schlitten 4 kann mittels einer Feder 7 aus einer Freigabestellung in eine Aus-lösestellung bewegt werden, in welcher der Bremsbacken 6 an der Schiene 3 an¬liegt. Da sich die Auslösevorrichtung 1 relativ zu der Schiene 3 bewegt, kommt esaufgrund der Reibungskräfte sowie der Relativbewegung zwischen Schiene 3 undBremsbacken 6 zu einem Verdrehen des Bremsbackens 6 und zu einer Betäti¬gung des Zug-Druckmittels. Um Zwängungen zu vermeiden und eine Drehbewe¬gung zu des Bremsbackens 6 während der Auslösung zu ermöglichen, kann derBremsbacken 6 zwischen einem vorderen aus Metall gebildeten Abschnitt 23 undder Lagerstelle des Bremsbackens 6 eine Schicht 24 aus einem elastomeren Ma¬terial, beispielsweise Gummi, aufweisen.
Die Feder 7 und der Bremsbacken 6 sind in der dargestellten Ausführungsform aneinander gegenüberliegenden Seiten der ortsfesten Schiene 3 liegenden Berei¬chen des Schlittens 4 angeordnet.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich ist, stützt sich die Feder 7 hierbei mit einem der Schiene3 entfernteren Endbereich an dem Schlitten 4 ab. Mit ihrem der ortsfesten Schiene3 näher liegenden Endbereich stützt sich die Feder 7 an einem ortsfest in der Aus¬lösevorrichtung 1 angeordneten Teil 10 ab. Der Begriff ortsfest ist in Bezug auf
Bestandteile der Auslösevorrichtung 1 so zu verstehen, dass der damit bezeichne-te Teil seine Position in Bezug auf ein sich mit der Auslösevorrichtung 1 synchronund gleichsinnig mitbewegendes Koordinatensystem, dessen Ursprung positions¬fest in der Auslösevorrichtung liegt, beispielsweise in deren Schwerpunkt, in einemnormalen Betrieb der Auslösevorrichtung 1 nicht ändert.
Der Schlitten 4 kann sich relativ zu dem ortsfesten Teil 10 bewegen bzw. relativ zudiesem in einer Verschiebeebene verschoben werden. Der Bremsbacken 6 ist umeine normal zu der Verschiebeebene des Schlittens 4 verlaufende Drehachse andem Schlitten 4 verschwenkbar gelagert. In einer Freigabestellung steht derBremsbacken 6 nicht mit der Schiene 3 in Berührung, während der Bremsbacken6 in der Auslösestellung durch die Feder 7 gegen die ortsfeste Schiene 3 gepresstund durch eine Vertikalbewegung der Auslösevorrichtung 1 entlang der Schiene 3verschwenkt wird. In der Freigabestellung ist die Feder 7 vorgespannt ist und derSchlitten 4 in Fig. 1 nach rechts verschoben.
Zum Schutz der Auslösevorrichtung 1 bzw. ihrer Komponenten kann ein Gehäuse9 vorgesehen sein.
Weiters kann die Auslösevorrichtung zwei Gegendruckrollen 11,12 aufweisen, diemit einer dem Bremsbacken 6 gegenüberliegenden Seite der Schiene 3 in Berüh¬rung stehen. Die Drehachsen der Gegendruck rollen 11,12 sind ortsfest in derAuslösevorrichtung angeordnet. Der bewegliche Schlitten 4 ist in der dargestelltenAusführungsform zwischen den beiden Gegendruck rollen 11 und 12 angeordnet.
Der Schlitten 4 ist in der Freigabestellung durch Blockieren eines Betätigungsele¬mentes 8 festgehalten. Ein Lösen des Betätigungselementes 8 führt dazu, dassder Schlitten 4 von der zumindest einen Feder 7 in die Auslösestellung gedrücktwird. Das Betätigungselement 8 kann über einen Aktor 18 festgehalten bzw. gelöstwerden, der nach Erhalt eines betriebssicheren Auslösesignals auf das Betäti¬gungselement 8 einwirkt. Das Auslösesignal kann beispielsweise von einem Ge¬schwindigkeitssensor oder einem Sensor zur Erfassung eines Beladungsgewich¬tes der Aufzugskabine oder ein Sensor zur Erfassung der Position der Aufzugska¬bine in einer Station, etc. erzeugt werden. Der Sensor zur Erzeugung des be- triebssicheren Auslösesignals kann über eine Signalübertragungsstrecke, welcheleitungsgebunden oder drahtlos ausgebildet sein kann, mit einer Aufzugssteue¬rung verbunden sein, beispielsweise einem entsprechend programmierten Signal¬oder Mikroprozessor, die das Auslösesignal generiert und an den Aktor 18 über¬mittelt.
Das Betätigungselement 8 kann beispielsweise aus Metall gefertigt sein und durchein von dem Aktor erzeugtes Magnetfeld gehalten sein. Das Magnetfeld kanndurch eine oder mehrere stromdurchflossene Spulen erzeugt werden. Eine Unter¬brechung des Stromflusses führt dazu, dass das Betätigungselement 8 frei gege¬ben ist. Allerdings können anstelle des soeben erwähnten Aktors auch alle ande¬ren geeigneten Aktoren verwendet werden.
Gemäß der dargestellten Ausführungsform kann der Schlitten 4 von einem Rück¬haltehebel 13 in der Freigabeposition zurückgehalten sein, wobei ein Lösen desRückhaltehebels 13 ein Verfahren des Schlittens 4 in die Auslöseposition bewirkt.Durch Rückstellen des Rückhaltehebels 13 in seine Ausgangsposition kann derSchlitten 4 aus der Auslösestellung wieder in die Freigabestellung gebracht wer¬den. Der Rückhaltehebel 13 kann um eine parallel zu der Drehachse des Brems¬backens 6 verlaufende, ortsfest in der Auslösevorrichtung angeordneten Achseverschwenkbar gelagert sein. Darüber hinaus kann der Rückhaltehebel 13 mitdem Bremsbacken 6 gelenkig verbunden sein. Alternativ zur Anbindung an denBremsbacken 6 kann der Rückhaltehebel 13 auch mit einem Halteelement desSchlittens 4, beispielsweise einem von dem Schlitten 4 in Richtung des Rückhal¬tehebels 13 abstehenden Fortsatz, Zusammenwirken. Hierzu kann der Rückhalte¬hebel 13 eine entsprechende Ausnehmung aufweisen, die durch Verdrehen desRückhaltehebels 13 eine Bewegung des Schlittens 4 in der Verschiebeebene er¬laubt. Natürlich können die Positionen der Ausnehmung und des Fortsatzes auchvertauscht sein. So könnte die Ausnehmung auf dem Schlitten 4 und der Fortsatzauf dem Rückstellhebel 13 angeordnet sein. Auch eine gelenkige Verbindung zwi¬schen dem Rückhaltehebel 13 und dem Schlitten 4 ist möglich.
Zwischen dem Rückhaltehebel 13 und dem Betätigungselement 8 kann ein Ge¬stänge angeordnet sein, welches zwei gelenkig miteinander verbundene Hebel 14 und 15 aufweist. Der Rückhaltehebel 13 kann überden Hebel 14 mit dem Hebel15 gelenkig verbunden sein. Der Hebel 15 wiederum kann an einem ortsfest in derAuslösevorrichtung 1 angeordneten Teil gelagert sein. Ein Halteabschnitt 16 desHebels 15 kann mit einem Halteabschnitt 17 des Betätigungselements 8 in Eingriffgebracht werden. Der Halteabschnitt 16 kann, wie dargestellt, als Fortsatz und derHalteabschnitt 17 als Aufnahme ausgebildet sein. Die Positionen der Halteab¬schnitte 16 und 17 können aber auch vertauscht sein. So könnte der Halteab¬schnitt 16 als Aufnahme und der Halteabschnitt 17 als Fortsatz ausgebildet sein.Das Betätigungselement 8 kann ebenfalls an einem ortsfest in der Auslösevorrich¬tung 1 angeordneten Teil verschwenkbar gelagert sein. Die Drehachsen desRückhaltehebels 13 sowie der Hebel 14,15 des Gestänges und des Betätigungs¬elementes 8 können parallel zueinander verlaufen.
Gemäß der dargestellten Ausführungsform wird das Betätigungselement 8 in derFreigabestellung der Auslösevorrichtung 1 entgegen einer in Richtung der Auslö-sestellung des Betätigungselementes 8 auf das Betätigungselement 8 wirkendenFederkraft mittels des über das betriebssichere Auslösesignal betätigbaren Aktors18 gehalten. Die auf das Betätigungselement 8 wirkende Federkraft kann bei¬spielsweise durch eine Spiralfeder 22 erzeugt werden. Gemäß einer anderen Va¬riante der Erfindung kann jedoch auf die Spiralfeder 22 verzichtet werden, wobeidie auf das Betätigungselement 8 wirkende Kraft allein durch die die Feder 7 er¬zeugt wird.
Zum Rückstellen des Rückhaltehebels 13 bzw. des Schlittens 5 aus der Auslös-eposition in die Freigabeposition kann ein an dem Hebel 15 des Gestänges an¬greifender Aktor 19 vorgesehen sein. Der Aktor 19 kann beispielsweise als Hyd¬raulikzylinder oder als Spindelantrieb etc. ausgebildet sein. Der Hebel 15 kann einLangloch 20 aufweisen, in welches ein Haltefortsatz 21 des Aktors 19 eingreiftoder vice versa, wobei der Haltefortsatz 21 in dem Langloch 20 gleitend aufge¬nommen ist. Das Langloch 20 dient dazu, die Bewegung des Hebels 15, wenndieser durch das Betätigungsglied 8 frei gegeben ist, durch den Aktor 18 nicht zubehindern.
Der Ordnung halber sei abschließend darauf hingewiesen, dass zum besserenVerständnis des Aufbaus .der erfindungsgemäßen Auslösevorrichtung diese bzw.deren Bestandteile teilweise unmaßstäblich und/oder vergrößert und/oder verklei¬nert dargestellt wurden.
Bezugszeichenliste 1 Auslösevorrichtung 2 Fangvorrichtung 3 Schiene 4 Schlitten 5 Dämpfer 6 Bremsbacken 7 Feder 8 Betätigungselement 9 Gehäuse 10 Ortsfester Teil 11 Gegendruckrolle 12 Gegendruckrolle 13 Rückhaltehebel 14 Flebel 15 Flebel 16 Flalteabschnitt 17 Flalteabschnitt 18 Aktor 19 Aktor 20 Langloch 21 Flaltefortsatz 22 Spiralfeder 23 vorderer Teil des Bremsba¬ckens 24 Schicht A AnbindungsstelleB AnbindungsstelleC Anbindungsstelle

Claims (15)

  1. Patentansprüche 1. Auslösevorrichtung (1) für eine Fangvorrichtung (2) einer Aufzugskabi¬ne, wobei die Fangvorrichtung (2) durch Betätigen der Auslösevorrichtung (1) ineine Fangstellung bringbar ist, in welcher die Fangvorrichtung (2) gegen eine orts¬feste Schiene (3) festgesetzt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auslösevor¬richtung (1) zumindest einen quer zur Schiene (3) beweglichen Schlitten (4) auf¬weist, auf welchem zumindest ein zum Betätigen eines die Fangvorrichtung (2)auslösenden Zug-/Druckmittels dienender Bremsbacken (6) verschwenkbar ange¬ordnet ist, wobei der zumindest eine Schlitten (4) mit zumindest einer Feder (7) inVerbindung steht, mittels welcher der Schlitten (4) aus einer Freigabestellung ineine Auslösestellung bewegbar ist, wobei der Bremsbacken (6) in der Auslösestel-lung eine von der Feder erzeugte Kraft gegen die ortsfeste Schiene (3) gepresstist, und der Schlitten (4) in der Freigabestellung, in welcher der zumindest eineBremsbacken (6) nicht mit der ortsfesten Schiene (3) in Berührung steht, die zu¬mindest eine Feder (7) vorgespannt ist und der Schlitten (5) durch Blockieren zu¬mindest eines Betätigungselementes (8) festgehalten ist, wobei durch Lösen deszumindest einen Betätigungselementes (8) der Schlitten (4) von der zumindesteinen Feder (7) in die Auslösestellung gedrückt ist.
  2. 2. Auslösevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dassdie zumindest eine Feder (7) und der zumindest eine Bremsbacken (6) an einan¬der gegenüberliegenden Seiten der ortsfesten Schiene (3) zugeordneten Berei¬chen des Schlittens (5) angeordnet sind.
  3. 3. Auslösevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dassdie zumindest eine Feder (7) sich mit einem der ortsfesten Schiene (3) entfernte¬ren Endbereich an dem Schlitten (4) und an ihrem der ortsfesten Schiene (3) nä¬her liegenden Endbereich an einem ortsfest in der Auslösevorrichtung (1) ange¬ordneten Teil (10) abstützt.
  4. 4. Auslösevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dassder zumindest eine Bremsbacken (6) um eine normal zu einer Verschiebeebenedes Schlittens (4) verlaufenden Drehachse an dem Schlitten (4) verschwenkbargelagert ist.
  5. 5. Auslösevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dasssie zumindest eine Drehrolle (11,12) aufweist, die auf einer in Bezug auf die Posi¬tion der ortsfesten Schiene (3) an einer dem zumindest einen Bremsbacken (6)gegenüberliegenden Seite der Auslösevorrichtung (1) angeordnet ist und in einemmontierten Zustand an der ortsfesten Schiene (3) anliegt, wobei eine Drehachseder zumindest einen Drehrolle (11, 12) ortsfest in der Auslösevorrichtung (1) an¬geordnet ist.
  6. 6. Auslösevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch ge¬kennzeichnet, dass der Schlitten (4) von zumindest einem mittels des Betäti¬gungselements (8) festsetzbaren Rückhaltehebel (13) in der Freigabeposition zu¬rückgehalten ist, wobei ein Lösen des Rückhaltehebels (13) durch das Betäti¬gungselement (8) ein Verfahren des Schlittens (4) in die Auslöseposition bewirkt.
  7. 7. Auslösevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, dassder Rückhaltehebel (13) einerseits mit dem Schlitten (4) in Verbindung steht undandererseits über ein Gestänge mit dem Betätigungselement (8) verbindbar ist.
  8. 8. Auslösevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dassder Rückhaltehebel (13) um eine parallel zu der Drehachse des Bremsbackens (6)verlaufenden, ortsfest in der Auslösevorrichtung (1) angeordneten Achse ver¬schwenkbar gelagert ist und das Gestänge zumindest zwei gelenkig miteinanderverbundene Hebeln (14,15) aufweist.
  9. 9. Auslösevorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dassder Rückhaltehebel (13) über einen ersten Hebel (14) des Gestänges mit einem zweiten Hebel (15) des Gestänges gelenkig verbunden ist, wobei der zweite Hebel(15) um eine Drehachse verschwenkbar an einem ortsfest in der Auslösevorrich¬tung (1) angeordneten Teil gelagert ist, und wobei ein Halteabschnitt (16) deszweiten Hebels (15) des Gestänges mit einem Halteabschnitt (17) des Betäti¬gungselements (8) in Eingriff bringbar ist, wobei das Betätigungselement (8) eben¬falls an einem ortsfest in der Auslösevorrichtung (1) angeordneten Teil um eineDrehachse verschwenkbar gelagert ist.
  10. 10. Auslösevorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dassdie Drehachsen des Rückhaltehebels (13) sowie der Hebel (14,15) des Gestän¬ges und des Betätigungselementes (8) parallel zueinander verlaufen.
  11. 11. Auslösevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge¬kennzeichnet, dass das Betätigungselement (8) in der Freigabestellung der Auslö¬sevorrichtung (1) entgegen einer in Richtung der Auslösestellung des Betäti¬gungselementes (8) auf das Betätigungselement (8) wirkenden Federkraft, mittelseines über ein Auslösesignal betätigbaren Aktors (18) gehalten ist.
  12. 12. Auslösevorrichtung nach einem der Ansprüche 6 bis 11, dadurch ge¬kennzeichnet, dass nach einem Auslösen der Auslösevorrichtung (1) durch Rück¬stellen des Rückhaltehebels (13) in eine Ausgangsposition der Schlitten (5) ausder Auslösestellung wieder in die Freigabestellung gebracht ist.
  13. 13. Auslösevorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch ge¬kennzeichnet, dass zum Rückstellen des Rückhaltehebels (13) ein an dem zwei¬ten Hebel (15) des Gestänges angreifender Aktor (19) vorgesehen ist.
  14. 14. Auslösevorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dassder zweite Hebel (15) ein Langloch (20) aufweist, in welches ein Haltefortsatz (21)des Aktors (19) eingreift oder vice versa, wobei der Haltefortsatz (21) in demLangloch (20) gleitend aufgenommen ist.
  15. 15. Auslösevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch ge¬kennzeichnet, dass sie eine von der Fangvorrichtung (2) unabhängige und in sichgeschlossene, eigenständige bauliche Einheit darstellt.
ATA50651/2013A 2013-10-10 2013-10-10 Auslösevorrichtung für eine Fangvorrichtung AT514822A1 (de)

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