AT515518A4 - Verlorene Schalung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine verlorene Schalung (1) aus Kunst- stoffschaumelementen für Fundamentplatten umfassend Bodenplat- tenelemente, Sockelelemente (2), Schalungsplatten (3) und Fixierelemente (4), wobei die Schalungsplatten (3) jeweils mit einem unteren Endabschnitt (3) in eine entsprechende Nut (5) in den Sockelelementen (2) einsetzbar sind und durch ein ebenfalls in die Nut (3) einsetzbares Fixierelement (4) fixierbar sind. Die in den Sockelelementen (2) angeordneten Nuten (5) weisen auf der betonseitigen Seitenwand jeweils eine Hinterschneidung (11) auf. Der untere Endabschnitt (6) der Schalungsplatten (3) weist an der betonseitigen Seitenwand jeweils eine zu der Hinterschneidung (11) der Nut (5) entsprechend komplementär ausgebil- dete Hinterschneidung (10) auf. Die Fixierelemente (4) weisen jeweils einen unteren Endabschnitt (7) zum Einsetzen in die Nut (5) auf, welcher eine Breite hat, die im Wesentlichen der verbleibenden Nutbreite nach dem Einsetzen der jeweiligen Scha- lungsplatte (3) entspricht, und eine Höhe, die im Wesentlichen der Tiefe der Nut (5) entspricht.
Description
Die Erfindung betrifft eine verlorene Schalung aus Kunststoff¬schaumelementen für Fundamentplatten umfassend Bodenplattenele¬mente, Sockelelemente, Schalungsplatten und Fixierelemente, wo¬bei die Schalungsplatten jeweils mit einem unteren Endabschnittin eine entsprechende Nut in den Sockelelementen einsetzbar sindund durch ein ebenfalls in die Nut einsetzbares Fixierelementfixierbar sind.
Derartige Schalungselemente sind beispielsweise aus derDE 94 21 635 Ul oder auch der DE 10 2008 031 209 Al bekannt.Hierbei werden Kunststoffschaumeiemente in Nuten in Bodenelemen¬ten gehalten und bilden somit eine Umrandung für eine verloreneSchalung für Fundamentplatten. Die Schalungselemente werden inden Nuten beispielsweise durch Befestigungsbänder gehalten odersind bereits entsprechend der Nutbreite dimensioniert. In derPraxis ergibt sich beim Gießen der Fundamentplatten das Problem,dass Wasser aus dem Beton in den Spalt zwischen Bodenelementenund Schalungselementen eindringen kann. Da die Schalungselementeaus Kunststoffschäum eine entsprechend geringe Dichte aufweisen,kommt es daher ausgehend von der Betonseite unterhalb der Scha¬lungselemente zu einem enormen Auftrieb, welcher die Schalungs¬elemente aus den Nuten herausdrückt und somit die Schalung indiesen Bereichen undicht ist.
In der DE 10 2008 031 209 Al wird diesem Problem damit begegnet,dass eine wasserdichte Folie in den betonseitigen Schalungsraumeingelegt wird und diese Folie bis zur Oberkante der Schalunghochgezogen wird. Dadurch kommt es zwar nicht mehr zu einem Auf¬schwimmen der Schalungselemente, jedoch lässt sich in der Praxisdie Folie besonders in den Innenkanten und Eckbereichen derSchalung nicht bündig und problemlos verlegen. Da die Schalungim späteren Gebäude gleichzeitig die Wärmeisolierung darstellt,sollten keine Hohlräume oder Luftbrücken zwischen der Schalungund dem Beton entstehen, was sich aber bei dieser Lösung nichtverhindern lässt.
Es ist somit Aufgabe der vorliegenden Erfindung eine verloreneSchalung zu schaffen, welche das Problem des Aufschwimmens derSchalungselemente effektiv verhindert und gleichzeitig an allen
Stellen eine dichte Verbindung zum Beton ermöglicht, sodassHohlräume mit Lufteinschlüssen vermieden werden. Außerdem solldie Konstruktion eine einfache Montage bei niedrigen Produk¬tionskosten ermöglichen.
Dies wird bei der vorliegenden Erfindung dadurch gelöst, dassdie in den Sockelelementen angeordneten Nuten auf der betonsei¬tigen Seitenwand jeweils eine Hinterschneidung aufweisen, unddass der untere Endabschnitt der Schalungsplatten an der beton¬seitigen Seitenwand jeweils eine zu der Hinterschneidung der Nutentsprechend komplementär ausgebildete Hinterschneidung auf¬weist, und dass die Fixierelemente jeweils einen unteren Endab¬schnitt zum Einsetzen in die Nut aufweisen, welcher eine Breitehat, die im Wesentlichen der verbleibenden Nutbreite nach demEinsetzen der jeweiligen Schalungsplatte entspricht, und eineHöhe, die im Wesentlichen der Tiefe der Nut entspricht. Durchdie Hinterschneidung wird ein Aufschwimmen der Schalungsplatteneffektiv verhindert. Die einmal eingesetzte und mittels Fixier¬element fixierte Schalungsplatte kann selbst bei einem Eindrin¬gen von Wasser in den Nutzwischenraum nicht mehr nach oben ausder Nut herausgedrückt werden, da die Hinterschneidung einHeraustreten der Schalungsplatten ohne vorheriges Entfernen derFixierelemente verhindert.
In einer möglichen Ausführungsform ist es vorgesehen, dass dieHinterschneidungen an der Nutseitenwand in den Sockelelementenund am unteren Endabschnitt der Schalungsplatten entsprechendeiner jeweils komplementären halben Schwalbenschwanzverbindungausgebildet sind. Diese Ausführungsform ist besonders einfachund kostengünstig herstellbar und verbessert auch die Stabilitätder Schalungsplatten hinsichtlich des Kippens. Sobald der Betoneingefüllt ist, ergibt sich durch den Betondruck an den Scha¬lungsplatten ein Druck nach außen, welcher durch die geneigtenHinterschneidungsflächen der Nut bzw. des unteren Endabschnittsbesonders gut aufgenommen werden kann.
Es ist ein weiteres Merkmal der Erfindung, dass die Fixierele¬mente oberhalb des unteren Endabschnitts jeweils eine Höhe auf¬weisen, welche im eingesetzten Zustand im Wesentlichen maximal bis an die Höhe der Oberkante der eingesetzten Schalungsplattenheranreicht. Im einfachsten Fall besteht das Fixierelement le¬diglich aus dem unteren Endabschnitt und füllt die verbleibendeNut des Sockelelements aus und fixiert die jeweilige Schalungs¬platte. Da das Fixierelement aus dem gleichen Werkstoff wie dieSchalungsplatte hergestellt wird, kann es jedoch auch so aus¬gestaltet sein, dass es bis zur Höhe der Oberkante der Scha¬lungsplatte heranreicht und somit auch einen Teil der Wärmeiso¬lierung mit übernimmt. Es ist somit möglich, mit nur einer Artan Schalungsplatten und verschiedenen Fixierelementen, je nachAnforderung unterschiedlich dicke Wärmeisolierungen herzustel¬len, was die Flexibilität des Schalungssystems weiter erhöht.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist es vorgesehen,dass die Fixierelemente oberhalb des unteren Endabschnitts je¬weils eine Breite aufweisen, welche im eingesetzten Zustand imWesentlichen maximal bis an die äußere Seitenkante der Sockel¬elemente heranreicht. Ebenso wie in der Höhe kann auch dieBreite der Fixierelemente variieren und so können beispielsweisedie Fixierelemente im eingesetzten Zustand bündig mit der Außen¬kante der Sockelelemente abschließen.
Alternativ dazu ist es auch ein Merkmal der Erfindung, dass dieFixierelemente oberhalb des unteren Endabschnitts jeweils eineBreite aufweisen, welche im eingesetzten Zustand über die äußereSeitenkante der Sockelelemente hinausragt, und dass am hinausra¬genden Abschnitt ein zweiter unterer Endabschnitt vorgesehenist, wobei die beiden unteren Endabschnitte zwischen sich eineAufnahme ausbilden, welche den Abschnitt des jeweiligen Sockel¬elements zwischen äußerer Nutseitenwand und äußerer Seitenkanteübergreift. Diese Ausführungsform bietet eine besonders dickeWärmeisolierung sowie eine zusätzliche Stabilität, da dasFixierelement mittels zwei unteren Endabschnitten am Sockel¬element angreift und an diesem gehalten wird.
Weiters ist es ein Merkmal der vorliegenden Erfindung, dass dieFixierelemente unmittelbar oberhalb des unteren Endabschnittsjeweils einen sich in Richtung äußere Seitenkante der Sockel¬elemente bis zu dieser erstreckenden seitlichen Vorsprung auf¬ weisen, welcher eine in Richtung Betonseite schräg nach obenverlaufende Oberfläche aufweist, welche vorzugsweise zur Waag¬rechten einen Winkel von etwa 45° einschließt. Am Außenbereichder Schalung wird beim Bau eines Gebäudes für gewöhnlich eineFeuchtigkeitssperre in Form einer wasserdichten Schicht, bei¬spielsweise aus Teerpappe angeordnet. Das dichte Verlegen aneiner 90° Innenkante ist aufgrund der mangelnden Biegsamkeit derTeerpappe schwierig bzw. führt zu Lufteinschlüssen oder mechani¬schen Belastungen, die zu Rissen führen können. Durch das Vorse¬hen einer schrägen Oberfläche, beispielsweise in Form einer 45°Fase zwischen Außenkante des Sockelelements und der senkrechtenAußenseite des Fixierelements, kann die Feuchtigkeitssperreleichter und mit weniger mechanischer Belastung verlegt werden.
Aus diesem Grund ist es auch ein weiteres Merkmal der Erfindung,dass die Oberseite des Fixierelements über die gesamte Breiteausgehend von der äußeren Seitenkante in Richtung Innenkantedurchgehend schräg nach oben verlaufend ausgebildet ist, wobeidie schräge Oberseite zur Waagrechten vorzugsweise einen Winkelvon 45° einschließt. Sollte das Fixierelement keine senkrechteAußenwand aufweisen, da es beispielsweise nicht bis zur Ober¬kante der Schalungsplatte heranreicht, so kann die gesamte Ober¬seite des Fixierelements schräg ausgebildet sein, um eine ent¬sprechende Abfasung für das einfachere Verlegen der Feuchtig¬keitssperre zu bieten.
Ferner ist es ein Merkmal der Erfindung, dass die Bodenplatten¬elemente und/oder Sockelelemente an den jeweils sich gegenseitigzugewandten Seiten jeweils eine Stufenfalz oder Nut- und Feder¬verbindungen aufweisen. Dies ermöglicht eine einfache und dichteVerbindung zwischen den einzelnen Elementen.
Schließlich ist es ein Merkmal der Erfindung, dass die Scha¬lungsplatten an der jeweils der nächsten Schalungsplatte zuge¬wandten Stirnseite eine Stufenfalz oder Nut- und Federverbindun¬gen aufweisen. Im einfachsten Fall werden die Schalungsplattenbeim Einsetzen an ihren Stirnseiten verklebt. Durch das Vorseheneiner Stufenfalz oder einer Nut- und Federverbindung kann dies entfallen und damit das Zusammenfügen der Schalung weiter ver¬einfacht werden.
Die Erfindung wird nun anhand der beiliegenden Figuren näher be¬schrieben, wobei
Fig. 1 eine perspektivische schematische Ansicht einer erfin¬dungsgemäßen Schalung in einem Eckbereich zeigt, wobei alle Ele¬mente durchsichtig dargestellt sind,
Fig. 2 eine perspektivische schematische Ansicht eines Sockel¬elements zeigt,
Fig. 3 eine perspektivische schematische Ansicht einer Scha¬lungsplatte zeigt und die Fig. 4 bis 7 perspektivische schematische Ansichten ver¬schiedener Ausführungsformen von Fixierelementen zeigen.
Die in Fig. 1 dargestellte erfindungsgemäße verlorene Schalung 1weist entlang des Umfangs der zu gießenden Fundamentplatte ange¬ordnete Sockelelemente 2 auf, welche mit Nuten 5 zur Aufnahmevon Schalungsplatten 3 und Fixierelementen 4 ausgestattet sind.Auf der betonseitigen Seite wird der Boden der zu gießenden Fun¬damentplatte mit Bodenplattenelementen (nicht gezeigt) ausge¬legt, an welche die jeweils am Umfang angeordneten Sockelele¬mente 2 angrenzen. Die Schalungsplatten 3 weisen einen unterenEndabschnitt 6 auf, welcher an der betonseitigen Seitenwand eineHinterschneidung 10 aufweist. Beim Aufbau werden die Schalungs¬platten mit dem unteren Endabschnitt 6 in die Nut 5 eingesetztund dann in Richtung der betonseitigen Seitenwand der Nut 5 ver¬schoben, welche eine zu der Hinterschneidung 10 des unteren End¬abschnitts 6 der Schalungsplatte 3 komplementäre Hinterschnei¬dung 11 aufweist. Im gezeigten Beispiel sind die Hinterschnei¬dungen 10,11 in Form einer halben Schwalbenschwanzverbindungausgestaltet. An den Stirnseiten 16 der Schalungsplatten 3 kön¬nen diese mit benachbarten Schalungsplatten 3 verklebt sein,oder beispielsweise durch Nut- und Federverbindungen oder eineStufenfalz miteinander verbunden sein. Prinzipiell kann die Ver¬bindung der Stirnseiten auch auf jede andere Art erfolgen, bei¬spielsweise durch Verschraubung, Kunststoffverbinder oder Nagel¬platten .
Zur Sicherung der Schalungsplatten 3 in den Sockelelementen 2wird in die Nut zwischen Schalungsplatte 3 und der äußeren Sei¬tenwand 13 der Nut 5 der untere Endabschnitt 7 eines Fixierele¬ments 4 eingesetzt. Dadurch wird die Schalungsplatte gesichertund kann aufgrund der Hinterschneidungen 10,11 nicht mehr nachoben aus dem Sockelelement 2 austreten.
Das Fixierelement 4 weist im gezeigten Beispiel unmittelbar an¬grenzend an den unteren Endabschnitt 7 einen Vorsprung 8 auf,welcher sich von der äußeren Seitenkante 9 des Sockelelements 2aus schräg nach oben erstreckt. Im gezeigten Beispiel verläuftdie Schräge über den Vorsprung hinaus über die gesamte Breitedes Fixierelements 4, wodurch die Oberseite 14 des Fixierele¬ments eine Fase zwischen der senkrechten Außenwand der Scha¬lungsplatte 3 und der senkrechten Außenseite des Sockelelements2 bildet.
Die Fig. 2 zeigt ein Sockelelement 2, welches entlang des Um¬fangs einer zu gießenden Fundamentplatte ausgelegt wird und einegerade verlaufende Nut 5 aufweist. Betonseitig weist die Nutsei¬tenwand eine Hinterschneidung 11 auf.
Die Fig. 3 zeigt eine Schalungsplatte 3, welche in ein Sockel¬element 2 gemäß der Figur 2 einsetzbar ist. Der untere Endab¬schnitt 6 weist an der betonseitigen Seitenwand eine zu der Hin¬terschneidung 11 der Nutseitenwand des Sockelelements 2 komple¬mentäre Hinterschneidung 10 auf.
Die Figuren 4 bis 7 zeigen verschiedene Ausführungsformen vonFixierelementen 4. Durch das Vorsehen verschiedenster Fixierele¬mente 4, kann das System bei weiterhin günstigen Herstellungs¬kosten an unterschiedliche Anforderungen angepasst werden. Sokönnen insbesondere die Dicke der Wärmeisolierung sowie dieGestaltung der Außenseite der Schalung variiert werden.
Im einfachsten Fall besteht das Fixierelement 4 nur aus dem un¬teren Endabschnitt 7 (nicht gezeigt) und füllt die verbleibendeNut 5 nach dem Einsetzen der Schalungsplatte aus. Das Fixierele¬ment gemäß der Figur 4 zeigt die Variante aus Fig. 1 mit einer durchgehend schräg verlaufenden Oberseite 14. Das Ausführungs¬beispiel gemäß der Fig. 5 zeigt eine Variante bei der das Fi¬xierelement eine Höhe aufweist, welche im eingesetzten Zustandan die Oberkante 12 der Schalungsplatte 3 heranreicht und da¬durch die Gesamtdicke der Wärmeisolierung erhöht. Gleichzeitigweist das Fixierelement 4 einen Vorsprung 8 auf, welcher im ein¬gesetzten Zustand den Bereich zur Außenkante 9 des Sockelele¬ments 2 überdeckt und eine schräge Oberfläche aufweist, sodasseine Fase für das einfache Aufbringen einer Feuchtigkeitssperre,beispielsweise in Form von Teerpappe, gegeben ist.
Die Variante gemäß der Fig. 6 zeigt ein Fixierelement mit einerBreite, die im eingesetzten Zustand bis an die äußere Seiten¬kante 9 des Sockelelements heranreicht und mit diesem bündig ab¬schließt .
Die Ausführungsform gemäß der Fig. 7 zeigt ein Fixierelement miteiner besonders hohen Breite, welche über die Sockelelemente 2hinausragt und einen zweiten unteren Endabschnitt 15 aufweist.Zwischen den beiden unteren Endabschnitten 7,15 wird eine Auf¬nahme ausgebildet, welche das Sockelelement zwischen der äußerenSeitenkante 9 und der äußeren Nutseitenwand 13 übergreift unddadurch der gesamten Schalung zusätzliche Stabilität verleiht.
Es müssen also nur wenige Grundelemente hergestellt werden, wo¬bei Sockelelemente und Schalungsplatten für jede Anwendunggleich ausgestaltet sein können. Je nach Anforderungen an das zubauende Gebäude müssen lediglich die verschiedenen Fixierele¬mente entsprechend eingesetzt werden, um verschiedene Ausgestal¬tungen der Außenseite bzw. der Dicke der Wärmeisolierung zuerreichen.
Claims (9)
- Patentansprüche : 1. Verlorene Schalung (1) aus Kunststoffschaumeiementen fürFundamentplatten umfassend Bodenplattenelemente, Sockelele¬mente (2), Schalungsplatten (3) und Fixierelemente (4), wo¬bei die Schalungsplatten (3) jeweils mit einem unteren End¬abschnitt (3) in eine entsprechende Nut (5) in den Sockel¬elementen (2) einsetzbar sind und durch ein ebenfalls indie Nut (3) einsetzbares Fixierelement (4) fixierbar sind,dadurch gekennzeichnet, dass die in den Sockelelementen (2)angeordneten Nuten (5) auf der betonseitigen Seitenwand je¬weils eine Hinterschneidung (11) aufweisen, und dass deruntere Endabschnitt (6) der Schalungsplatten (3) an der be¬tonseitigen Seitenwand jeweils eine zu der Hinterschneidung(11) der Nut (5) entsprechend komplementär ausgebildeteHinterschneidung (10) aufweist, und dass die Fixierelemente(4) jeweils einen unteren Endabschnitt (7) zum Einsetzen indie Nut (5) aufweisen, welcher eine Breite hat, die im We¬sentlichen der verbleibenden Nutbreite nach dem Einsetzender jeweiligen Schalungsplatte (3) entspricht, und eineHöhe, die im Wesentlichen der Tiefe der Nut (5) entspricht.
- 2. Verlorene Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass die Hinterschneidungen (10,11) an der Nutseitenwand inden Sockelelementen (2) und am unteren Endabschnitt (6) derSchalungsplatten (3) entsprechend einer jeweils komplemen¬tären halben Schwalbenschwanzverbindung ausgebildet sind.
- 3. Verlorene Schalung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekenn¬zeichnet, dass die Fixierelemente (4) oberhalb des unterenEndabschnitts (7) jeweils eine Höhe aufweisen, welche imeingesetzten Zustand im Wesentlichen maximal bis an die Höhe der Oberkante (12) der eingesetzten Schalungsplatten(3) heranreicht.
- 4. Verlorene Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da¬durch gekennzeichnet, dass die Fixierelemente (4) oberhalbdes unteren Endabschnitts (7) jeweils eine Breite aufwei¬sen, welche im eingesetzten Zustand im Wesentlichen maximalbis an die äußere Seitenkante (9) der Sockelelemente (2)heranreicht.
- 5. Verlorene Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, da¬durch gekennzeichnet, dass die Fixierelemente (4) oberhalbdes unteren Endabschnitts (7) jeweils eine Breite aufwei¬sen, welche im eingesetzten Zustand über die äußere Seiten¬kante (9) der Sockelelemente (2) hinausragt, und dass amhinausragenden Abschnitt ein zweiter unterer Endabschnitt(15) vorgesehen ist, wobei die beiden unteren Endabschnitte(7,15) zwischen sich eine Aufnahme ausbilden, welche denAbschnitt des jeweiligen Sockelelements zwischen äußererNutseitenwand (13) und äußerer Seitenkante (9) übergreift.
- 6. Verlorene Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, da¬durch gekennzeichnet, dass die Fixierelemente (4) unmittel¬bar oberhalb des unteren Endabschnitts (7) jeweils einensich in Richtung äußere Seitenkante (9) der Sockelelemente(2) bis zu dieser erstreckenden seitlichen Vorsprung (8)aufweisen, welcher eine in Richtung Betonseite schräg nachoben verlaufende Oberseite aufweist, welche vorzugsweisezur Waagrechten einen Winkel von etwa 45° einschließt.
- 7. Verlorene Schalung nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekenn¬zeichnet, dass die Oberseite (14) des Fixierelements (4)über die gesamte Breite ausgehend von der äußeren Seiten¬kante in Richtung Innenkante durchgehend schräg nach obenverlaufend ausgebildet ist, wobei die schräge Oberseite(14) zur Waagrechten vorzugsweise einen Winkel von 45° ein¬schließt .
- 8. Verlorene Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, da¬durch gekennzeichnet, dass die Bodenplattenelementeund/oder Sockelelemente (2) an den jeweils sich gegenseitigzugewandten Seiten jeweils einen Stufenfalz oder Nut- undFederverbindungen aufweisen.
- 9. Verlorene Schalung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, da¬durch gekennzeichnet, dass die Schalungsplatten (3) an denjeweils der nächsten Schalungsplatte zugewandten Stirnseite(16) jeweils einen Stufenfalz oder Nut- und Federverbindun¬gen aufweisen.
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| ATA50153/2014A AT515518B1 (de) | 2014-02-28 | 2014-02-28 | Verlorene Schalung |
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2014
- 2014-02-28 AT ATA50153/2014A patent/AT515518B1/de not_active IP Right Cessation
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