AT515543A4 - Einfassung, insbesondere für einen Pflanzbehälter, wie Hochbeet, Kräuterspirale, Blumenkasten, oder für einen Sandkasten oder Wasserbecken - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Einfassung, insbesondere für einen Pflanzbehälter, wie Hochbeet, Kräuterspirale, Blumenkasten, oder für einen Sandkasten oder für ein Wasserbecken, aus mehreren, aneinander gereiht aufgestellten plattenförmigen Elementen (1), wobei jeweils zumindest zwei der plattenförmigen Elemente (1) mit Verbindungsteilen miteinander verbunden sind, wobei pro plattenförmigem Element (1) zumindest ein Verbindungsrahmen (2) angeordnet ist der das jeweilige plattenförmige Element (1) komplett umrahmt, wobei dieser eine größere lichte Weite aufweist, als das plattenförmige Element (1) dick ist, sodass zwischen der Innenfläche des plattenförmigen Elementes (1) und dem innen angeordneten Rahmenteil des Verbindungsrahmes (2) -bezogen jeweils auf den zusammengebauten Zustand der Einfassung ein Abstand (eine Lücke) ausgebildet ist, und dort und in den Abstand (die Lücke) der benachbarten umrahmten Platte (1), ein Verbindungselement (3), das zumindest eine und zumindest annährend schlitzförmige Ausnehmung (4) aufweist, eingesetzt ist, wobei der Verbindungsrahmen (2) des plattenförmigen Elementes (1) und der Verbindungsrahmen (2) des benachbarten plattenförmigen Elementes (1) die zumindest annähernd schlitzförmige Ausnehmung (4) des Verbindungselementes (3) durchlaufen.
Description
Buchner - Hochbeet
Die Erfindung betrifft eine Einfassung, insbesondere für einen Pflanzbehälter, wie Hochbeet,Kräuterspirale, Blumenkasten, oder für einen Sandkasten oder Wasserbecken, aus mehreren,aneinander gereiht aufgestellten plattenförmigen Elementen, wobei jeweils zumindest zwei derplattenförmigen Elemente mit Verbindungsteilen miteinander verbunden sind, nach demOberbegriff des Anspruchs 1.
Einfassungen der gattungsgemäßen Art mit Platten zum Aufbau von Hochbeeten oderKräuterspiralen sind bei (www.draht-driller.del bekannt. Dabei wird zur Verbindung deraufgestellten Platten jeweils ein U-förmiger Bügel verwendet, welcher eine Platte an derAußenfläche und beiderseits seitlich umschließt und beim Aufbau innen etwas vorsteht. Dort wodieser vorsteht ist ein Knick nach innen kurz vor dem Ende des Schenkels ausgebildet. Aufdiesen Knick wird ein Schenkel einer U-förmigen Verbindungsklammer (U-Haken) mit rundemQuerschnitt von oben aufgeschoben, wobei der rechte Schenkel eines Hakens den linken desübernächsten Bügels verbindet - vom Inneren des Aufbaus betrachtet. Die Klammer ist in etwaso lang wie der Bügel. Es werden allerdings keine gängigen Platten (Bauplatten) verwendetsondern nur schmale Granitplatten (Palisaden). Dies liegt vor allem daran, dass dieVerbindungsteile nur für schmale Platten geeignet sind, denn durch das Gewicht desFüllmaterials, das in den mit der Einfassung gebildeten Behälter eingefüllt wird, wirken hoheZugkräfte auf die Verbindungsteile und je länger diese sind (bei breiten Platten), desto mehrverbiegen sich diese und können dann die Platten nicht mehr genügend Zusammenhalten undwomöglich sogar wegschnappen. Diese Verbindungstechnik ist daher nur beschränkt stabil undnur für schmale Platten und kleinere Aufbauten geeignet.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine gattungsgemäße Einfassung zu schaffen, welcheauch bei höheren Kräften stabil bleibt, um damit auch größere Behälter aus plattenförmigenEinzelelementen aufbauen zu können und es sollten dazu auch großformatige plattenförmigeElemente verwendet werden können. Zudem ist es eine Teilaufgabe der Erfindung, dass derAufbau einfacher zu bewerkstelligen ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass pro plattenförmigem Elementzumindest ein Verbindungsrahmen angeordnet ist der das jeweilige plattenförmige Elementkomplett umrahmt, wobei dieser eine größere lichte Weite aufweist, als das plattenförmigeElement dick ist, sodass zwischen der Innenfläche des plattenförmigen Elementes und dem innen angeordneten Rahmenteil des Verbindungsrahmes - bezogen jeweils auf den zusammengebautenZustand der Einfassung - ein Abstand (eine Lücke) ausgebildet ist, und dort und in den Abstand(die Lücke) der benachbarten umrahmten Platte, ein Verbindungselement, das zumindest eineund zumindest annährend schlitzförmige Ausnehmung aufweist, eingesetzt ist, wobei derVerbindungsrahmen des plattenförmigen Elementes und der Verbindungsrahmen desbenachbarten plattenförmigen Elementes die zumindest annähernd schlitzförmige Ausnehmungdes Verbindungselementes durchlaufen.
Es können also zwei sich berührende oder beinahe berührende Verbindungsrahmen mit einemaufgesteckten U- Teil- dem Verbindungselement zusammengehalten werden, wobei dasVerbindungselement mit seinen U- Schenkeln in die Lücken zwischen benachbarten umrahmtenplattenförmigen Elementen eingesteckt ist.
Es sei bereits an dieser Stelle erwähnt, dass unter plattenförmigen Elementen im Sinne derErfindung Bauplatten, Bodenplatten, Fliesen, und dgl. verstanden werden. Diese plattenförmigenElemente bestehen bevorzugt aus einem Naturstein, wie z.B. Granit, oder Kunststein, wie z.B.einem Betonstein, oder aus einer Keramik. Die einzelnen plattenförmigen Elemente werdenaneinander gereiht aufgestellt und mit den Verbindungsteilen miteinander verbunden.
Es kann der Verbindungsrahmen die plattenförmigen Elemente auch schräg umrahmen, bezogenauf die Aufstellfäche, z.B. zum Aufbau einer Kräuterschnecke.
Solch eine Verbindung der plattenförmigen Elemente, bei welcher die (geschlossenen)Verbindungsrahmen zweier nebeneinander angeordneter plattenförmigen Elemente komplettumrahmen und miteinander mit sehr stabilen Verbindungselementen verbunden sind, kann eine(sehr viel) größere Zugbelastung standhalten, als es bei der Einfassung gemäß voranstehendangeführtem Stand der Technik. Weiter kann der Verbindungsrahmen das plattenförmigeElement und einen Teil des Verbindungselementes sehr eng umschließen. Dadurch wird erreicht,dass sich die Verbindungsteile auch bei hoher Belastung durch die Befüllung des mit derEinfassung gebildeten Behälters nicht bzw. nicht wesentlich verbiegen. Auf diese Weise haltenund stützen sich die Teile gegenseitig und können so großen Kräften standhalten. Es ist dabeiweiter von Vorteil, dass der erforderliche Materialaufwand kaum größer ist, als bei derEinfassung gemäß Stand der Technik mit vergleichbarer Größe.
Die schlitzförmige Ausnehmung (den Schlitz) durchlaufen zwei benachbarteVerbindungsrahmen, wovon einer in die eine Richtung und der andere in die andere Richtung zieht. Um den dabei auftretenden Kräften bestens standhalten zu können sollte das aufgesteckteVerbindungselement in dessen Belastungszone (im oberen Bereich) breit und hoch gestaltet sein.Der Aufbau der Einfassung ist sehr einfach: Aufschieben der Verbindungsrahmen auf dieplattenförmigen Elemente und zusammenstecken der aufgestellten umrahmten plattenförmigenElemente mit den Verbindungselementen. Eine genauere Aufbauanleitung ist am Ende derAusführungsbei spiele beschrieben.
Bei dieser Erfindung können die plattenförmigen Elemente in beliebigen Winkeln aneinandergereiht aufgestellt werden. Der Verlauf kann fluchtend (180°) sein, oder auch in einem Winkelvon 150° für einen 12 eckige Einfassung oder auch rechtwinkelig für eine 4 eckige Einfassung.Daher gibt es jeweils dafür verschiedene Verbindungselemente. Diese können gerade oder imBereich der zumindest einer schlitzförmigen Ausnehmung abgewinkelt ausgebildet sein (miteinem Knick versehen sein), wobei ein dadurch gebildeter Winkel dem Winkel zwischenbenachbarten plattenförmigen Elementen zumindest annähernd entspricht.
Viele Bauplatten, bzw. generell die für die Einfassung verwendeten plattenförmigen Elemente,haben in deren Länge und der Breite sehr enge Toleranzen, aber in deren Dicke nicht. Hier sindToleranzen von bis plus/minus 2 mm normal. Daher kann in einer weiteren bevorzugtenAusführungsvariante der Einfassung vorgesehen sein, dass das Verbindungselement mit einerEinrichtung versehen ist, welche das plattenförmige Element in Richtung auf den äußerenRahmenteil des Verbindungsrahmens drückt, sodass das plattenförmige Element mit seineräußeren Oberfläche - bezogen auf den zusammengebauten Zustand der Einfassung - an demVerbindungsrahmen anliegt. Damit kann erreicht werden, dass bei verschieden dicken Plattender Verbindungsrahmen immer an der Außenfläche des plattenförmigen Elementes anliegt. Auchwird dadurch das plattenförmige Element in dem Verbindungsrahmen eingeklemmt wodurch dieStabilität des Aufbaus erhöht wird. Zudem sieht dann die Außenseite (Sichtseite) der Einfassungschöner aus.
Gemäß einer Ausführungsvariante der Einfassung ist die Einrichtung, welche das plattenförmigeElement in Richtung auf den äußeren Rahmenteil des Verbindungsrahmens drückt, ein Keil, eineSchraube, ein Excenter oder ein elastisches Element, welches zumindest teilweise zwischen demVerbindungselement und dem plattenförmige Element angeordnet ist.
Auch denkbar ist das Einziehen einer gespannten Gummischnur an dieser Stelle. Nach dessenentspannen drückt diese, das plattenförmige Element nach außen.
In einer weiteren Ausführungsvariante der Einfassung kann diese Einrichtung auch zwischendem Verbindungselement und dem Verbindungsrahmen eingesetzt sein. Auf diese Weise wirdnicht nur das plattenförmige Element sondern auch das Verbindungselement nach außengedrückt und so auch erreicht, dass bei verschieden dicken Platten der Verbindungsrahmen aufder Außenfläche des plattenförmigen Elementes anliegt
Weiter kann vorgesehen sein, dass oberhalb und/oder unterhalb des Verlaufs desVerbindungsrahmens eine oder mehrere Gewindebohrung(en) im Verbindungselementangeordnet ist oder sind, und dass die Einrichtung, welche das plattenförmige Element inRichtung auf den äußeren Rahmenteil des Verbindungsrahmens drückt, eine Schraube oder einGewindestift ist, die oder der in die Gewindebohrung im Verbindungselement einschraubbar ist.Durch das Anziehen dieser wird das plattenförmige Element ebenfalls nach außen gedrückt.
In einer weiteren Ausführungsvariante kann vorgesehen sein, dass die Einrichtung, welche dasplattenförmige Element in Richtung auf den äußeren Rahmenteil des Verbindungsrahmensdrückt, durch das Verbindungelement selbst gebildet wird. In diesem Fall ist dieses Elementfederelastisch gestaltet (und oder aus elastischem Material) und passt im unverformtenZustand nicht in die Ausnehmung zwischen dem Verbindungsrahmen und dem plattenförmigenElement. Erst im verformten (verbogenen) Zustand kann es eingesetzt werden und entspannt sichdann teilweise und drückt dabei das plattenförmige Element nach außen.
Damit der Abstand zwischen den aufgestellten plattenförmigen Elementen, also der Spaltzwischen diesen bei unterschiedlicher Aneinanderreihung (unterschiedlichem Verlauf vonGerade (180°) bis rechtwinkelig) der plattenförmigen Elemente möglichst klein ist, weist in einerweiteren Ausführungsvariante der Verbindungsrahmen in dem Bereich wo er die zumindestannähernd schlitzförmige Ausnehmung des Verbindungselementes durchläuft, eine Schräge (mitzwei Knicken) auf. Es können damit zwei benachbarte plattenförmige Elemente möglichst nahbeieinander aufgestellt werden.
Ein weiterer Vorteil der Schräge (die zwei Knicke) ist dass bei den Ausführungsvarianten wodas plattenförmige Element nach Außen und dabei das Verbindungselement nach Innen gedrücktwird, dieses mit seinem Schlitz durch die Schrägen (die zwei Knicke) die benachbartenVerbindungsrahmen zusammendrückt. So sind die Verbindungsrahmen sozusagenzusammengespannt, was die Steifigkeit einer so aufgebauten Einfassung noch zusätzlich erhöht.Bevorzugt ist der Verbindungsrahmen aus rostfreiem Stahl hergestellt, um damit beste Festigkeitund Witterungsbeständigkeit zu erreichen.
Weiter kann in solch einem Aufbau zur Befüllung eines mit der Einfassung gebildeten Behältersmit einer Flüssigkeit innerhalb der Einfassung eine Folie eingelegt werden. Damit kann dieserauch als Wasserbecken oder sonstiger Behälter benützt werden.
Nachstehend sind Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen Einfassung zum Aufbau einesHochbeetes oder dgl. in den Figuren schematisch dargestellt und weiter erläutert. Es zeigen dabei:
Fig.l ein 8 eckiges Hochbeet aufgebaut mit plattenförmigen Elementen, welche mit denVerbindungsteilen verbunden sind - in perspektivischer Ansicht.
Fig.2 ein Verbindungselement mit Gewindebohrungen in perspektivischer Ansicht;
Fig.3 den Verbindungsbereich zweier plattenförmigen Elemente mit den Verbindungsteilen inAnsicht von unten;
Fig.4 den Verbindungsbereich zweier plattenförmiger Elemente gemäß Fig.3 von Innen;
Fig.5 den Verbindungsbereich zwischen linear (180°) angeordneten plattenförmigen Elementenin Ansicht von unten;
Fig.6 den Verbindungsbereich zwischen winkelig (135°) zueinander angeordnetenplattenförmigen Elementen in Ansicht von unten;
Fig.7 den Verbindungsbereich zwischen rechtwinkelig zueinander angeordnetenplattenförmigen Elementen in Ansicht von unten;
Fig.8 den Verbindungsbereich mit einem elastischen Verbindungselement in Ansicht von unten.
Fig.l zeigt eine perspektivische Darstellung eines achteckigen Hochbeets aufgebaut mitplattenförmigen Elementen 1 (im Folgenden nur noch mit Platten 1 genannt), die eineEinfassung des Hochbeets bilden. Die Platten 1 sind mit jeweils zwei aufgeschobenenVerbindungsrahmen 2 versehen, die oben und unten die Platten 1 umrahmen. Jeweils zweiVerbindungsrahmen 2 von jeweils aneinander gereiht angeordneten Platten 1 sind mitVerbindungselementen 3 verbunden.
Es sei bereits an dieser Stelle erwähnt, dass die Einfassung aus den miteinander verbundenenPlatten 1 vorzugsweise für einen Pflanzbehälter, wie insbesondere ein Hochbeet oder eineKräuterspirale verwendet wird. Es ist aber auch möglich, diese Einfassung für andere Behälter,wie beispielsweise einen Sandkasten oder ein Wasserbecken, zu verwenden. Ebenso kann dieEinfassung auch für die Trennung einer Rasenfläche von einer Erdfläche oder einer befestigtenFläche, beispielsweise mit Steinen befestigten Fläche oder einer asphaltierten Fläche, etc.verwendet werden.
Wenn im Rahmen der Erfindung von einem Behälter gesprochen wird, muss dieser nichtzwangsläufig einen Boden aufweisen, der Teil der Einfassung ist, wenngleich dies möglich ist.Wie bei einem Hochbeet üblich, wird die Einfassung auf den vorbereiteten (Erd)boden gestellt,sodass also in diesem Fall der Boden des Behälters durch die Aufstellfläche, also z.B. desHochbeets gebildet wird. Diese Einfassung kann auch übereinander gestellt (gestapelt) werden(mehrstöckig).
In der dargestellten Ausfiihrungsvariante der Einfassung, sind pro Platte 1 zweiVerbindungsrahmen 2 angeordnet. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, nur einen oder mehrals zwei Verbindungsrahmen 2 pro Platte 1 vorzusehen, insbesondere in Abhängigkeit von derHöhe der Einfassung. Bei sehr hohen Einfassungen kann es also vorteilhaft sein, wenn z.B. dreiVerbindungsrahmen 2 pro Platte 1 vorgesehen werden. Ebenso kann es ausreichend sein, beisehr niedrigen Einfassungen nur einen Verbindungsrahmen pro Platte vorzusehen.
Die Verbindungselemente 3, mit denen die Verbindungsrahmen 2 zweier benachbarter Platten 1miteinander verbunden werden, sind in dieser Ausführungsvariante U-förmig ausgebildet, wiedies besser aus Fig. 2 ersichtlich ist. Diese Verbindungselemente 3 weisen zumindest eineschlitzförmige Ausnehmung 4 (im Folgenden nur mehr als Schlitz 4 bezeichnet) auf.
Bei der Ausführungsvariante der Einfassung nach Fig. 1 sind die eingesetztenVerbindungselemente 3 mit Schrauben 6 versehen. Durch das Eindrehen dieser Schrauben 6wird die jeweilige Platte 1 nach außen gedrückt und eingeklemmt. Zu sehen ist aus Fig. 1 auch,wie die Schrauben 6 im Verbindungselement 3 oberhalb und unterhalb des Verlaufs derVerbindungsrahmen 2 angebracht sind.
Der Verbindungsrahmen 2 ist bevorzugt aus rostfreiem Flachstahl hergestellt, dessen Enden nach dessen Biegung zu einem geschlossenen Rahmen zusammengeschweißt sind, sodass eineinteiliger Rahmen entsteht.
Die Verbindungsrahmen 2 sind bei dieser Anmeldung geschlossen (einteilig) ausgebildet, sodasssie auf die Platten aufgeschoben werden können. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit,wenngleich dies eher nachteilig ist, dass die Verbindungsrahmen 2 aus mehreren Teilenzusammengesetzt sind, beispielsweise aus Teilen, die miteinander verbunden werden,beispielsweise miteinander verschraubt oder vernietet sind.
Die Verbindungselemente 3 sind auch aus rostfreiem Flachstahl oder aus Kunststoff hergestellt.
Als Platten 1 können Terrassenplatten, insbesondere aus Granit, verwendet werden, um einelange Lebensdauer und ein edles Aussehen der Einfassung zu erreichen. Es können aber auchandere Werkstoffe für die Platten 1 verwendet werden, wie dies voranstehend bereits ausgeführtwurde.
Fig. 2 zeigt das Verbindungselement 3 mit dem Schlitz 4 und mit den Gewindebohrungen 5Für die nicht dargestellten Schrauben 6 oder Gewindestifte. Zwei der Gewindebohrungen 5 sinddabei in der Basis des zumindest annähernd U-fÖrmigen Verbindungselementes 3 und eine injeweils einem der beiden Schenkel des Verbindungselementes 3 ausgebildet, sodass alsoinsgesamt 4 derartige Gewindebohrungen vorgesehen sind. Es sei daraufhingewiesen, dass auchweniger als vier Gewindebohrungen pro Verbindungselemente 3 vorgesehen werden können. Eskönnen auch nur 2 Gewindebohrungen vorgesehen sein wenn dies diagonal einmal Oben undUnten platziert sind. Es können aber auch mehr als 4 Gewindebohrungen vorgesehen sein.
Das Verbindungselement 3 kann im Bereich des Schlitzes 4 abgewinkelt ausgebildet sein, wobeiein dadurch gebildeter Winkel dem Winkel zwischen benachbarten aufgestellten Platten 1zumindest annähernd entspricht, also z.B. zumindest annähernd 135 0 zur Ausbildung desHochbeets nach Fig. 1.
Die Fig. 3 zeigt von Unten der auf die Platten 1 aufgeschobene Verbindungsrahmen 2 versehenmit einer 45° Schräge (zwei Knicke) in dem Bereich, wo die Verbindungsrahmen 2 den Schlitz 4des Verbindungselementes 3 durchlaufen. Weiter ist gezeigt, dass der Querschnitt des Schlitzes 4der Schräge (zwei Knicke) der beiden durchlaufenden Verbindungsrahmen 2 angepasst ist. Gutzu sehen sind hier auch die enge Umrahmung der Platte 1 und der einen Hälfte desVerbindungselementes 3 durch den Verbindungsrahmen 2. Insbesondere liegt der
Verbindungsrahmen 2 an der Außenseite, also der Sichtseite, an und hat aber bei den beidendaran anschließenden Stirnseiten der Platten 1 etwas Luft.
Die Fig. 4 zeigt von Innen im Detail wie der Verbindungsrahmen 2 mit demVerbindungselement 3 zusammengehalten wird. Das Verbindungselement 3 ist bei dessenBelastungszone beim Schlitz 4 oben breit gestaltet und ragt auch hoch hinauf, um einemöglichst große Belastung standzuhalten.
Generell weist der Verbindungsrahmen 2 im bei dieser Erfindung eine größere lichte Weite auf,als die jeweilige von ihm umfasste Platte 1 dick ist, sodass zwischen der Innenseite der Platte 1und dem innen angeordneten Rahmenteil des Verbindungsrahmes 2 ein Abstand (Lücke)ausgebildet ist, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Das Verbindungselement 3 ist zwischen denVerbindungsrahmen 2 und der Innenseite der Platte 1 einerseits und zwischen denVerbindungsrahmen 2 und der Innenseite der benachbarten der Platte 1 andererseits eingesetzt,wie dies ebenfalls aus Fig. 3 ersichtlich ist, wobei der Verbindungsrahmen 2 der Platte 1 und derVerbindungsrahmen 2 der benachbarten Platte 1 den Schlitz 4 des Verbindungselementes 3durchlaufen, um die beiden Platten 1 zu verbinden, wie dies aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist.
Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass der Verbindungsrahmen 2 zusätzlich auch außenmit einem Abstand (einer Lücke) versehen ist sodass also innen und außen von der Platte 1 einAbstand zwischen der Platte 1 und dem Verbindungsrahmen 2 ausgebildet ist.
So kann man in die Lücken, Innen und Außen der Platte 1 Verbindungselemente 3 einsetzen undauf diese Weise beispielsweise Trennwände innerhalb der Einfassung ausbilden.
Im Rahmen der Erfindung ist es auch möglich, dass das Verbindungselement 3 mehr als einenSchlitz 4 aufweist. Insbesondere kann das Verbindungselement 3 zwei nebeneinanderausgebildete Schlitze 4 aufweisen, sodass jeweils ein Schlitz 4 von jeweils einem der beiden zuverbindenden Verbindungsrahmen 2 durchlaufen wird. Die Ausfuhrungsvariante desVerbindungselementes 4 mit nur einem Schlitz 4 ist jedoch die bevorzugte Ausfuhrungsvariante.
Die Fig. 5 bis 7 zeigen, verschiede Verbindungselement (3), welche gerade oder im Bereich desSchlitzes (4) abgewinkelt ausgebildet sind bei verschiedenen Aneinanderreihungswinkeln der derPlatten 1 von fluchtend (linear) (Fig. 5) bis rechtwinkelig (Fig. 7) bzw. eines mit 135° (Fig. 6),jeweils von unten betrachtet.
In Fig. 5 ist eine gerade Aneinanderreihung (gerader Verlauf) der Platten 1 gezeigt, wobeidas Verbindungselement 3 gerade und sein Schlitz 4 den Schrägen der beiden eingesetztenVerbindungsrahmen 2 angepasst und trapezförmig ausgebildet ist.
In Fig. 6 ist eine 135° Aneinanderreihung der Platten 1, z.B. für ein achteckiges Hochbeetgezeigt, wobei das Verbindungselement 3 eine 135° Biegung (Knick) aufweist und sein Schlitz 4den Schrägen der beiden eingesetzten Verbindungsrahmen 2 angepasst und auch trapezförmigausgebildet ist.
In Fig. 7 ist eine 90° Aneinanderreihung der Platten 1 für ein viereckiges Hochbeet gezeigt,wobei das Verbindungselement 3 rechtwinkelig gebogen und sein Schlitz 4 den Schrägen (derzwei Knicke) der beiden eingesetzten Verbindungsrahmen 2 angepasst ist und einen parallelenVerlauf aufweist.
Es sei daraufhingewiesen, dass die Ausbildung der Schräge (der zwei Knicke) zwar bevorzugtist, es im Rahmen der Erfindung aber auch möglich ist, den Verbindungsrahmen 2 ohne derSchräge herzustellen. Die Ausbildung der der Schräge (die zwei Knicke) hat jedoch Vorteile.
Ein Vorteil ist dass damit der Abstand zwischen den aufgestellten Platten (1), also der Spaltzwischen diesen bei unterschiedlichen Aneinanderreihungswinkeln der Platten 3 von gerade bisrechtwinkelig möglichst klein bleibt.
Ein weiterer Vorteil der Schräge (der zwei Knicke) ist dass bei den Ausführungsvarianten wodas plattenförmige Element 1 nach Außen und zugleich dabei das Verbindungselement 3 nachInnen gedrückt wird und dieses mit seinem Schlitz 4 durch die Schrägen (der zwei Knicke) diebenachbarten Verbindungsrahmen 2 zusammendrücket. So werden die Verbindungsrahmen 2sozusagen zusammengespannt was die Steifigkeit einer so aufgebauten Einfassung erhöht.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsvariante kann das Verbindungselement 3 mit einerEinrichtung versehen sein, welches die Platte 1 in Richtung auf den äußeren Rahmenteil desVerbindungsrahmens 2 drückt, sodass das die Platte 1 mit seiner äußeren Oberfläche an demVerbindungsrahmen 2 anliegt.
Gemäß einer weitem bevorzugten Ausführungsvariante kann diese Einrichtung beispielsweisedurch einen Keil, eine Schraube 6, einen Excenter oder ein elastisches Teil gebildet sein, welcheszumindest teilweise, oder zur Gänze, zwischen der Platte 1 und dem Verbindungselement 3angeordnet ist.
In einer weitem Ausführungsvariante können solche Teile aber auch zwischen demVerbindungselement 3 und dem Verbindungsrahmen 2 angeordnet sein was aber den Nachteilhat dass dabei der Schlitz 4 des Verbindungselements 3 nicht nach Innen auf die Schräge (derzwei Knicke) des Verbindungsrahmens 2 gedrückt wird.
Fig. 8 zeigt den Verbindungsbereich der Platten 1 von Unten mit einem (feder)elastischenVerbindungselement 3, welches alleine in der Lage ist die benachbarten Verbindungsrahmen 2zu verbinden und zusätzlich die Platte 1 nach außen zu drücken.
Dargestellt ist dieses Verbindungselement 3 einmal nicht verformt (verbogen) und nichteingesetzt und einmal verformt (verbogen) in die Lücke zwischen den Verbindungsrahmen 2 undder Platte 1 und in die Lücke der benachbarten umrahmten Platte (1) eingesetzt. Zu sehen ist,dass das nicht eingesetzte Verbindungselement 3 mit Schlitz 4 flacher ausgeführt ist, als es fürdiesen Aneinanderreihungswinkel eigentlich passend wäre. Das verformt (verbogene) eingesetztund verspannte Verbindungselement 3 drückt die Platten 1 nach außen auf die äußerenRahmenteile des Verbindungsrahmen 2. und mit seinem trapezförmigen Schlitzflanken desSchlitzes 4 die beiden den Schlitz 4 durchlaufenden Verbindungsrahmen 2 bei deren Schrägenzusammen. Das Verbindungselement 3 ist aus belastbarem elastischem Material, wie z.B.Polyamid, hergestellt.
Gemäß einer weitem Ausführungsvariante der Einfassung kann vorgesehen sein, dass zurBefüllung eines mit der Einfassung gebildeten Behälters mit einer Flüssigkeit innerhalb derEinfassung eine Folie angeordnet ist, die sich durch das Befüllen mit der Flüssigkeit an dieInnenseite der Einfassung anlegt.
Beispiel einer Aufbauanleitung eines Hochbeetes mit Verbindungsteilen für Platten 1:
Man legt die Platten 1 (z.B. aus einem Baumarkt) der Reihe nach, mit der späteren Außenseiteder Einfassung auf ein Brett oder Pfosten, so dass die Platten ) nur mittig aufliegen undbeiderseits vorragen, dann schiebt man beiderseits die Verbindungsrahmen 2 jeweils ein Stückgleich weit auf und sichert diese gegen Verrutschen mit Holzteilen welche auf der Oberseite zwischen Verbindungsrahmen 2 und Platte 1 eingesteckt werden. Dann stellt man zwei Platten 1wie gewünscht auf den vorbereiteten Platz auf und verbindet diese mit dem Verbindungselement3, welches in die Lücken der benachbarten umrahmten Platten 1 von Oben eingesteckt wird.Dann stellt man die nächste umrahmte Platte 1 dazu und steckt wieder das Verbindungselement3 ein - usw. Ist die Einfassung fertig werden gegebenenfalls die Spreizteile eingesetzt undgegebenenfalls angezogen. Zum Schluss werden noch die die Holzteile entfernt und dieEinfassung, d.h. das Hochbeet ist fertig.
Claims (10)
- Patentansprüche 1. Einfassung, insbesondere für einen Pflanzbehälter, wie Hochbeet, Kräuterspirale,Blumenkasten, oder für einen Sandkasten oder Wasserbecken, aus mehreren, aneinander gereihtaufgestellten plattenförmigen Elementen (1), wobei jeweils zumindest zwei der plattenförmigenElemente (1) mit Verbindungsteilen miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daspro plattenförmigem Element (1) zumindest ein Verbindungsrahmen (2) angeordnet ist der dasjeweilige plattenförmige Element (1) komplett umrahmt, wobei dieser eine größere lichte Weiteaufweist, als das plattenförmige Element (1) dick ist, sodass zwischen der Innenfläche desplattenförmigen Elementes (1) und dem innen angeordneten Rahmenteil des Verbindungsrahmes (2) - bezogen jeweils auf den zusammengebauten Zustand der Einfassung - ein Abstand (eineLücke) ausgebildet ist, und dort und in den Abstand (die Lücke) der benachbarten umrahmtenPlatte (1), ein Verbindungselement (3), das zumindest eine und zumindest annährendschlitzförmige Ausnehmung (4) aufweist, eingesetzt ist, wobei der Verbindungsrahmen (2) desplattenförmigen Elementes (1) und der Verbindungsrahmen (2) des benachbartenplattenförmigen Elementes (1) die zumindest annähernd schlitzförmige Ausnehmung (4) desVerbindungselementes (3) durchlaufen.
- 2. Einfassung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass es verschiedeneVerbindungselement (3) gibt, welche gerade oder im Bereich der zumindest einerschlitzförmigen Ausnehmung (4) abgewinkelt ausgebildet sind, wobei ein dadurch gebildeterWinkel dem Winkel zwischen benachbarten plattenförmigen Elementen (1) zumindestannähernd entspricht.
- 3. Einfassung nach Anspruch 1 oder 2 dadurch gekennzeichnet, dass das Verbindungselement (3)mit einer Einrichtung versehen ist, welche das plattenförmige Element (1) in Richtung auf denäußeren Rahmenteil des Verbindungsrahmens (2) drückt, sodass das plattenförmige Element (1)mit seiner äußeren Oberfläche - bezogen auf den zusammengebauten Zustand der Einfassung -an dem Verbindungsrahmen (2) anliegt.
- 4. Einfassung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung, welche dasplattenförmige Element (1) in Richtung auf den äußeren Rahmenteil des Verbindungsrahmens (2)drückt, ein Keil, eine Schraube, ein Excenter oder ein elastisches Element ist welches zumindestteilweise zwischen dem Verbindungselement (3) und dem plattenförmige Element (1)angeordnet ist.
- 5. Einfassung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung, welche dasplattenförmige Element (1) in Richtung auf den äußeren Rahmenteil des Verbindungsrahmens (2)drückt, ein Keil, eine Schraube, ein Excenter oder ein elastisches Element ist welches zumindestteilweise zwischen dem Verbindungselement (3) und dem Verbindungsrahmen (2) angeordnet ist.
- 6. Einfassung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass oberhalb und/ oder unterhalb desVerlaufs des Verbindungsrahmens (2) eine oder mehrere Gewindebohrung(en) (5) imVerbindungselement (3) angeordnet ist oder sind, und dass die Einrichtung, welche dasplattenförmige Element (1) in Richtung auf den äußeren Rahmenteil des Verbindungsrahmens (2)drückt, eine Schraube (6) oder ein Gewindestift ist, die oder der in die Gewindebohrung (5)einschraubbar ist.
- 7. Einfassung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung, welche dasplattenförmige Element (1) in Richtung auf den äußeren Rahmenteil des Verbindungsrahmens (2)drückt, durch das Verbindungelement (3) selbst gebildet wird welches (feder)elastisch (und oder aus elastischem Material) gestaltetes ist und nur verformt (verbogen)in den Abstand (die Lücke) zwischen dem Verbindungsrahmen (2) und dem plattenförmigenElement (1) einsetzbar ist.
- 8. Einfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass derVerbindungsrahmen (2) in dem Bereich, wo er die zumindest annähernd schlitzförmigeAusnehmung (4) des Verbindungsteils (3) durchläuft, eine Schräge (zwei Knicke) aufweist.
- 9. Einfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dassder Verbindungsrahmen (2) aus rostfreiem Stahl besteht.
- 10. Einfassung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass zur Befüllungeines mit der Einfassung gebildeten Behälters mit einer Flüssigkeit innerhalb der Einfassung eineFolie angeordnet ist.
Priority Applications (1)
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|---|---|---|---|
| ATA417/2014A AT515543B1 (de) | 2014-05-28 | 2014-05-28 | Einfassung, insbesondere für einen Pflanzbehälter, wie Hochbeet, Kräuterspirale, Blumenkasten, oder für einen Sandkasten oder Wasserbecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| ATA417/2014A AT515543B1 (de) | 2014-05-28 | 2014-05-28 | Einfassung, insbesondere für einen Pflanzbehälter, wie Hochbeet, Kräuterspirale, Blumenkasten, oder für einen Sandkasten oder Wasserbecken |
Publications (2)
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| AT515543B1 AT515543B1 (de) | 2015-10-15 |
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ID=54253361
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| DE202022100412U1 (de) | 2022-01-25 | 2022-02-25 | Christian Orth | Blumenkasten |
Citations (2)
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| US4016689A (en) * | 1976-01-20 | 1977-04-12 | United States Gypsum Company | Sound absorbing panel system and method for connecting panels |
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2014
- 2014-05-28 AT ATA417/2014A patent/AT515543B1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (2)
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| GB2028958A (en) * | 1978-08-19 | 1980-03-12 | Portakabin Ltd | Joining wall panels |
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