AT515568A2 - Topflocheinsatz, Blendenbefestigungselement und Topfscharnier - Google Patents
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- AT515568A2 AT515568A2 ATA50181/2015A AT501812015A AT515568A2 AT 515568 A2 AT515568 A2 AT 515568A2 AT 501812015 A AT501812015 A AT 501812015A AT 515568 A2 AT515568 A2 AT 515568A2
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Topflocheinsatz zum Einsetzen in eine Topflochbohrung (2) eines Möbelteils mit einem topfförmigen Grundkörper (10). Der Topflocheinsatz zeichnet sich dadurch aus, dass ein den Grundkörper (10) zumindest teilweise umgebender Befestigungsring (20) vorgesehen ist, der nach außen weisende Vorsprünge (24) aufweist, die zur Befestigung des Topflocheinsatzes in der Topflochbohrung (2) nach außen herausdrückbar sind. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Blendenbefestigungselement und ein Topfscharnier mit einem derartigen Topflocheinsatz.
Description
Topflocheinsatz, Blendenbefestigungselement und Topfscharnier
Die Erfindung betrifft einen Topflocheinsatz, der in eine Topflochbohrung ein¬gesetzt werden kann, die in ein Möbelteil eingebracht ist, und der zur Befesti¬gung von beispielsweise Beschlagkomponenten an dem Möbelteil dient. DieErfindung betrifft weiterhin ein Blendenbefestigungselement und ein Topfschar¬nier.
Topflochbohrungen werden im Möbelbau verwendet, um Möbelbeschläge oderTeile von Möbelbeschlägen versenkt in einem Möbelteil anzuordnen und andem Möbelteil festzulegen. Türscharniere weisen beispielsweise häufig einenTopflocheinsatz auf, mit dem ein erstes Scharnierelement an der Innenseite ei¬ner Tür in diese eingelassen wird und über den das Scharnier mit der Tür be¬festigt wird. Diese Scharniere werden auch als Topfscharniere bezeichnet. Da¬bei verwendete Topflocheinsätze weisen meist zwei radial abstehende Laschenauf, die auf der Oberfläche der Möbeltür aufliegen und dort angeschraubt wer¬den, um den Topflocheinsatz im Topfloch zu fixieren.
Topflocheinsätze werden weiterhin bei der Befestigung einer Frontblende aneinem Schubkasten verwendet, wobei in diesem Fall derTopflocheinsatz einensenkrecht zur Blende herausragenden Zapfen trägt, der in eine entsprechendeBohrung in eine Seitenzarge des Schubkastens eingeschoben wird. Am Endedes Zapfens ist ein hintergreifbarer Kopf ausgebildet, mit dessen Hilfe der Zap¬fen und damit die Frontblende an die Seitenzargen herangezogen werden kann. Derartige Topflocheinsätze sind radial mit umlaufenden Rastvorsprüngenversehen, mit denen sie sich - gegebenenfalls unterstützt durch eine Verkle¬bung - in der Topflochbohrung der Blende festklemmen. Eine weitere Verwen¬dung finden Topflocheinsätze mit eingeschnittenen Maschinengewinden. Diesewerden eingesetzt, um Beschläge o.ä. mit Hilfe von Maschinenschrauben aneinem (Holz-)Möbelteil befestigen zu können.
Die aufgeführten Befestigungsarten für die Topflocheinsätze in oder an demMöbelteil sind aus verschiedenen Gründen nachteilig. Eine Verschraubung derüberstehenden Laschen ist arbeitsaufwendig und kann beispielsweise zurBlendenbefestigung, bei der die Blende plan an der Zarge aufliegen soll, nichtverwendet werden. Eine Befestigung über eine Verrastung/Verklemmung istwenig belastbar und von daher für manche Einsatzzwecke nur in Kombinationmit einer Verklebung verwendbar. Dieses ist aufgrund des erhöhten Arbeits¬aufwands bei der Montage jedoch häufig unerwünscht. Auch ist bei verklebtenTopflocheinsätzen ein separates Recycling der Komponenten Metall und Holznicht möglich. Genausowenig kann der Topflocheinsatz nach einem Blenden¬austausch wiederverwendet werden.
Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen universell im Zu¬sammenhang mit Möbelbeschlägen zu verwendenden Topf locheinsatz bereit¬zustellen, der mit geringem Montageaufwand sicher und hoch belastbar in einerTopflochbohrung festgelegt werden kann. Es ist eine weitere Aufgabe, einBlendenbefestigungselement und ein Topfscharnier anzugeben, die ebenfallsauf einfache Art in einer Topflochbohrung festgelegt werden können.
Diese Aufgabe wird durch einen Topflocheinsatz bzw. ein Scharnier und eineBlendenbefestigung mit den jeweiligen Merkmalen der unabhängigen Ansprü¬che gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstandder abhängigen Ansprüche.
Ein erfindungsgemäßer Topflocheinsatz der eingangs genannten Art zeichnetsich dadurch aus, dass ein den Grundkörper zumindest teilweise umgebenderBefestigungsring vorgesehen ist, der nach außen weisende Vorsprünge auf¬weist, die zur Befestigung des Topflocheinsatzes in der Topflochbohrung nachaußen herausdrückbar sind. Die Vorsprünge werden durch ein Herausdrückenseitlich in der Topflochbohrung in das Material des Möbelteils, in das dieTopflochbohrung eingebracht ist, gedrückt und legen den Topf locheinsatz sosicher in dem Möbelteil fest, ohne dass zusätzliche Schrauben oder ein Kleber oder andere Befestigungsmittel benötigt werden. Bei Austausch der Blendekann mindestens der Grundkörper wiederverwendet werden.
In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Topflocheinsatzes werden die Vor¬sprünge durch eine Drehbewegung des Grundkörpers relativ zum Befesti¬gungsring nach außen gedrückt. Bevorzugt weist dazu der Grundkörper An¬laufschrägen und der Befestigungsring Schrägen auf, die derart Zusammenwir¬ken, dass der Befestigungsring im Bereich der Vorsprünge verformt wird. Überdie Anlaufschräge und die damit zusammenwirkende Schräge wird eine Dreh¬bewegung des Grundkörpers relativ zum Befestigungsring in eine nach außengerichtete Bewegung der Vorsprünge umgesetzt, wodurch sich die bevorzugtkrallenartigen Vorsprünge in das Material des Möbelteils eindrücken. Der ge¬samte Montagevorgang reduziert sich so auf ein Einsetzen des Topflocheinsat¬zes in die Topflochbohrung und ein Verdrehen des Grundkörpers gegenüberdem Befestigungsring. Dieser kann seitliche Federzungen aufweisen, die einVerdrehen des Befestigungsrings in der Topflochbohrung verhindern, solangedie Vorsprünge noch nicht in das Material des Möbelteils eingedrungen sind.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Topflocheinsatzes weist derGrundkörper zwischen einer oberen Platte und einer unteren Platte einen mitt¬leren, taillierten Bereich auf, wobei der Befestigungsring um den mittleren, tail¬lierten Bereich herum und zwischen der oberen Platte und der unteren Platteangeordnet ist. Auf diese Weise sind Grundkörper und Befestigungsring insbe¬sondere im montierten Zustand so miteinander verbunden, dass eine Zugbelas¬tung auf den Grundkörper ausgeübt werden kann.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Topflocheinsatzes weist derGrundkörper mindestens eine Führungsnut entlang zumindest eines Abschnittsseines Umfangs auf, die mit einer Führungsnase des Befestigungsrings zu¬sammenwirkt. Umgekehrt kann die Führungsnut auch an dem Befestigungsringund die Führungsnase am Grundkörper ausgebildet sein. Auch dieses dient ei¬ner auf Zug belastbaren Verbindung von Grundkörper und Befestigungsring.Zudem kann eine weitere Verdrehung verhindert werden, indem Führungsnutbzw. -nase konisch zulaufend geformt sind und sich ineinander verkeilen.
In einer alternativen vorteilhaften Ausgestaltung des Topflocheinsatzes weistder Grundkörper eine zylindrische Grundform auf und ist umlaufend zumindestabschnittsweise mit einem Gewinde versehen. Der Befestigungsring weist indiesem Fall bevorzugt mindestens zwei, besonders bevorzugt mindestens drei
Gewindeabschnitte auf, um den Grundkörper in den Befestigungsring ein¬schrauben zu können. Bei dieser Ausgestaltung wird der Befestigungsring inder Topflochbohrung des Möbelteils vormontiert und der Grundkörper in denBefestigungsring eingeschraubt.
Bevorzugt sind dabei die Vorsprünge zwischen den Gewindeabschnitten positi¬oniert, wobei der Befestigungsring in einem nicht montierten Zustand im Be¬reich der Vorsprünge derart um eine Tangentialachse tordiert ist, dass die nachaußen weisenden Vorsprünge nicht über den Radius hinausragen, den der Be¬festigungsring im Bereich der Gewindeabschnittschnitte hat. So kann der Be¬festigungsring in die Topflochbohrung eingesetzt werden, bevor die Vorsprüngenach außen gedrückt werden, was beispielsweise mithilfe eines Montagehilfs¬werkzeugs erfolgen kann, das in den Befestigungsring eingesetzt wird und denBefestigungsring im Bereich der Vorsprünge mithilfe von radial nach außendrückbaren Schiebern verformt.
In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Topflocheinsatzes ist der Be¬festigungsring aus Metall in einem Stanz-/Biegeprozess gefertigt. Der Grund¬körper kann ein ein- oder mehrteiliges Kunststoff-Spritzgussteil sein. Beides er¬laubt eine kostengünstige Herstellung des Topflocheinsatzes. Bevorzugt ist derBefestigungsring aus einem Federstahl hergestellt. In diesem Fall kann nacheiner Demontage der gesamte Topflocheinsatz wiederverwendet werden, dadie Vorsprünge des Befestigungsrings nach Entfernen des Grundköpers wiederin die Ausgangsposition zurückspringen und der Befestigungsring aus derTopflochbohrung entnommen werden kann. Damit ist auch ein separates Re¬cycling des Möbelteils durch Trennung der Materialien Holz (Möbelteil) und Me¬tall (Befestigungsring) auf einfache Weise möglich.
In einerweiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Topflocheinsatzes ist imGrundkörper eine Werkzeugaufnahme ausgebildet, insbesondere in Form einerMehrkantöffnung. Über diese Mehrkantöffnung, beispielsweise eine Sechskan¬töffnung, kann das zum Verdrehen des Grundkörpers relativ zum Befestigungs¬ring oder zum Einschrauben des Grundkörpers in den Befestigungsring not¬wendige Drehmoment auf den Grundkörper ausgeübt werden.
Ein erfindungsgemäßes Blendenbefestigungselement und ein erfindungsge¬mäßes Topfscharnier zeichnen sich durch die Verwendung eines derartigenTopflocheinsatzes aus. Es ergeben sich die zuvor beschriebenen Vorteile.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen mithilfe vonFiguren näher erläutert. Die Figuren zeigen:
Fig. 1a, b eine perspektivische und eine Seitenansicht einer Möbelblen¬de mit eingesetzten Blendenbefestigungselementen;
Fig. 2 eine isometrische Darstellung des in Fig. 1 in die Blende ein¬ gesetzten Blendenbefestigungselements;
Fig. 3 eine isometrische Darstellung eines Grundkörpers eines
Topflocheinsatzes des Blendenbefestigungselements der Fig. 2;
Fig. 4 eine isometrische Darstellung eines Befestigungsrings des
Topflocheinsatzes des Blendenbefestigungselements der Fig. 2;
Fig. 5 eine Schnittdarstellung des in die Blende eingesetzten Blen¬ denbefestigungselements;
Fig. 6 eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts aus Fig. 5;
Fig. 7 eine Detailansicht des in die Blende eingesetzten Blendenbe¬ festigungselements in einer isometrischen Schrägansicht;
Fig. 8a, b jeweils eine isometrische Darstellung eines Blendenbefesti¬gungselements in einem weiteren Ausführungsbeispiel;
Fig. 9a bis 9e verschiedene schematische Darstellungen zur Illustration desMontagevorgangs des Blendenbefestigungselements der Fig.8a, b; und
Fig. 10a, b jeweils eine Seitenansicht eines Topfscharniers mit einemTopflocheinsatz.
Fig. 1 a zeigt in einer isometrischen Ansicht die zu einem Schubkasten gewand¬te Rückseite einer Blende 1. Eine solche Blende 1, auch Frontblende genannt,schließt einen Schubkasten nach vorne ab und wird üblicherweise an Sei¬tenzargen des Schubkastens befestigt. Zu diesem Zweck sind im seitlichen äu¬ ßeren Bereich zu beiden Seiten Topflochbohrungen 2 in die Blende 1 einge¬bohrt, in denen jeweils ein anmeldungsgemäßes Blendenbefestigungselementmontiert ist. Das Blendenbefestigungselement weist einen Topflocheinsatz miteinem Grundkörper 10 auf, der bündig in der Topflochbohrung 2 versenkt istund auf nachfolgend näher beschriebene Art in der Topflochbohrung 2 befestigtist. Der Grundkörper 10 trägt zentral einen senkrecht zur oberen Seite desGrundkörpers 10 hervorstehenden Zapfen 30, über den eine Befestigung mitder jeweiligen Seitenzarge des Schubkastens erfolgt.
Fig. 1 b zeigt die Blende 1 in einer Seitenansicht. In dieser Seitenansicht ist gutzu erkennen, dass der Grundkörper 10 vollständig in der Topflochbohrung 2eingelassen ist und an keiner Stelle über die Oberfläche der Blende 1 hinaus¬ragt. Weiter ist erkennbar, dass der Zapfen 30 einen verdickten zylinderförmi¬gen Bereich aufweist, mit dem eine genaue Passung in einer entsprechendenBohrung der Seitenzarge erfolgt. Weiterhin weist der Zapfen 30 einen gegen¬über dem zylindrischen mittleren Bereich einen dünneren Schaft 31 auf, der amEnde einen verdickten Kopf 32 trägt. Der Kopf 32 wird in der Seitenzarge hin¬tergriffen, wodurch die Blende 1 an die Seitenzarge herangezogen werdenkann.
Es versteht sich, dass die genaue Ausführung des Zapfens 30 zur Blendenbe¬festigung rein beispielhaft ist und in anderen Ausführungsbeispielen sich vondem hier gezeigten unterscheiden kann. Das dargestellte Blendenbefesti¬gungselement stellt lediglich eine Anwendungsmöglichkeit für den nachfolgendgenauer beschriebenen Topflocheinsatz dar.
Fig. 2 zeigt das Blendenbefestigungselement in einer isometrischen Zeichnungvor der Montage in die Blende 1. In dieser Figur ist die im Wesentlichen schei¬ben- oder topfförmige Ausgestaltung des Grundkörpers 10 zu erkennen, der ei¬ne obere Platte 11 aufweist, in der zentral eine Mehrkantöffnung 12, vorliegendeine Sechskantöffnung, angeordnet ist. Die Ausführung der zentralen Öffnungist rein beispielhaft und kann auch eine andere Form aufweisen. Weiterhinweist der Grundkörper 10 eine untere Platte 13 auf, die - in dieser Figur nichtsichtbar - an ihrer Unterseite im Wesentlichen plan ist. Im mittleren Bereichzwischen den beiden Platten 11, 13 ist um den Grundkörper 10 ein Befesti¬gungsring 20 gelegt. Der Zapfen 30 kann beispielsweise in einen Schraubdomeingeschraubt sein, der an der unteren Platte 13 des Topflocheinsatzes ausge¬bildet ist.
Die beiden Komponenten des Topflocheinsatzes, der Grundkörper 10 und derBefestigungsring 20, sind in den Fig. 3 und 4 jeweils in einer isometrischenZeichnung vergrößert und separat dargestellt.
Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass der Grundkörper 10 im mittleren Bereich zwi¬schen der oberen Platte 11 und der unteren Platte 13 einen taillierten Bereich 14 aufweist, um den der Ring 20 (vgl. Fig. 2) gelegt ist. Der mittlere taillierte Be¬reich 14 weist einen kleineren Durchmesser als die oberen und unteren Platten11,13 auf, wobei die Platten 11, 13 an jeder Stelle des Umfangs über den mitt¬leren Bereich 14 hinausragen. Es wird so eine Einfassung für den Befesti¬gungsring 20 gebildet.
Weiterhin ist der mittlere taillierte Bereich 14 nicht zylinderförmig ausgebildet,sondern weist entlang seines Umfangs durch Aus- und Einbuchtungen variie¬rende Abstände zum Mittelpunkt auf. Insbesondere ist ein Abschnitt des Um¬fangs als eine Anlaufschräge 15 ausgebildet, entlang der sich der Radius kon¬tinuierlich vergrößert. Der mittlere taillierte Bereich 14 weist sich wiederholendeKonturen auf, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in viermaliger Wie¬derholung. Die genannte Anlaufschräge 15 befindet sich also um 90 Grad ver¬setzt viermal entlang des Umfangs des mittleren taillierten Bereichs 14 wieder.
An die Anlaufschräge 15 schließt sich zunächst ein Bereich mit gleichbleiben¬dem Umfang an und daran wiederum jeweils eine Stufe 16, an der der Radiusvon seinem größten Wert wieder auf den kleineren Wert am Anfang der nächs¬ten sich anschließenden Anlaufschräge 15 abnimmt. Weiterhin ist mittig zwi¬schen der oberen und der unteren Platte 11,13 in jede der Anlaufschrägen 15eine Führungsnut 17 eingelassen, die sich bis in den anschließenden Bereichdes konstanten Radius erstreckt. Die Führungsnut 17 weist ein etwa trapezför¬miges Profil auf, dessen Breite und Tiefe sich entlang der Anlaufschräge 15und dem angrenzenden Bereich verringert.
Fig. 4 zeigt Details des Befestigungsrings 20. Dieser weist korrespondierendzum mittleren taillierten Bereich 14 des Grundkörpers 10 ebenfalls eine vier-zählige Symmetrie auf. In jedem der vier Abschnitte ist zunächst eine nach au¬ßen ausgestellte Federzunge 21 angeordnet sowie ein mit der Anlaufschräge 15 korrespondierender schräger Bereich 22. Entsprechend sind weiterhin zurStufe 16 des Grundkörpers 10 korrespondierend ausgebildete Stufen 23 vor¬handen. Im Bereich der Stufen 23 ist jeweils ein nach außen ragender Vor¬sprung 24, hier in Form einer Kralle, ausgestellt. Schließlich ist im Bereich der
Anlaufschräge 22 nach innen eine Führungsnase 25 ausgeprägt, die mit derFührungsnut 17 des Grundkörpers 10 zusammenwirkt und in ihrem Profil sichauf ähnliche Art wie die Führungsnut 17 verjüngt.
Entlang seines Umfangs ist der Befestigungsring 20 an einer Stelle geschlitzt,so dass er leicht aufgebogen und um den Grundkörper 10 gelegt werden kann.In der Fig. 4 ist der eingeschlitzte Bereich an der rechten Seite zu erkennen.Der Befestigungsring 20 ist bevorzugt aus Metall, beispielsweise einem Stahlhergestellt. Besonders bevorzugt ist er als einstückiges Stanz- / Biegeteil her¬stellt. Alternativ kann der Befestigungsring 20 aus einem federnden Material,z.B. Federstahl hergestellt sein. Dadurch kann eine zerstörungsfreie Demonta¬ge des Befestigungsringes 20 realisiert werden, wenn der Grundkörper 10 ent¬fernt wird, da die Vorsprünge 24 wieder in die Ausgangsstellung zurückfedern.
Fig. 5 zeigt die Blendenbefestigung eingesetzt in die Topflochbohrung 2 derBlende 1 in einer Schnittdarstellung. Der Schnitt ist hierbei parallel zur Oberflä¬che der Blende 1 in etwa der mittleren Flöhe des Topflocheinsatzes ausgeführt.
Beim Einsetzen des Topflocheinsatzes in das Topfloch 2 ragen zunächst nurdie ausgestellten Federzungen 21 über den Radius der oberen bzw. unterenPlatte 11,13 hinaus. Die Federzungen 21 drücken sich beim Einsetzen desTopflocheinsatzes in das Topfloch 2 gegen dessen umlaufende Seitenflächeund fixieren so den Befestigungsring 20 durch Kraftschluss vor. In Fig. 5 ist zuerkennen, dass die Vorsprünge 24, die im Bereich der Stufen 23 ausgestelltsind, mit ihrer Spitze noch innerhalb des Radius des Topflochs 2 liegen unddas Material der Blende 1 somit noch nicht berühren.
Fig. 6 verdeutlicht nun den Montagevorgang des Topflocheinsatzes. Zum end¬gültigen Befestigen des Topflocheinsatzes in der Topflochbohrung 2 wird derGrundkörper 10 relativ zum Befestigungsring 20 gedreht. Zu diesem Zweckweist der Grundkörper 10 in der oberen Platte die Mehrkantöffnung 12 auf. Indiese wird ein passender Mehrkantschlüssel eingesetzt, mit dem ein Drehmo¬ment auf den Grundkörper 10 ausgeübt werden kann. Der Mehrkantschlüsselist bevorzugt innen hohl ausgebildet, so dass er über den Zapfen 30 gestecktwerden kann.
Durch die Federzungen 21 ist der Befestigungsring 20 in der Topflochbohrung2 vorfixiert, so dass eine Drehung des Befestigungsrings 20 in der Blende 1 un¬terbunden ist. Ein Verdrehen des Grundkörpers 10 mit dem Mehrkantschlüssel führt daher zu einer relativen Drehbewegung des Grundkörpers 10 gegenüberdem Befestigungsring 20. Durch diese Relativbewegung der beiden Elementezueinander, läuft die Anlaufschräge 15 des Grundkörpers die Schräge 22 desBefestigungsrings 20 hinauf, wodurch der an die Stufe 23 des Befestigungs¬rings 20 angrenzende Bereich nach außen gedrückt wird. In diesem Bereich istder Vorsprung 24 angeordnet, der folglich ebenfalls nach außen und damit indas Material der Blende 1 hineingedrückt wird. Eine derartig nach außen in dieBlende 1 hineingedrückter Vorsprung 24 ist nach Abschluss der Verdrehungdes Grundkörpers 10 gegenüber dem Befestigungsrings 20 in Fig. 6 zu sehen.Der Topflocheinsatz ist damit durch Formschluss fest in der Topflochbohrung 2verankert. Die Führungsnase 25 ist in der Führungsnut 17 durch die spezielleForm der Führungsnut 17, in diesem Fall ein Prisma, axial formschlüssig gesi¬chert. Um ein Überdrehen des Grundkörpers 10 in dem Befestigungsring zuverhindern, kann am Ende der Führungsnut 17 ein zusätzlicher Anschlag vor¬gesehen sein. Ein Überdrehen des Grundkörpers 10 könnte nachteilig sein, dadie Vorsprünge 24 in dem Fall nicht mehr nach außen gedrückt werden undsich aus dem Material der Blende 1 lösen könnten.
Fig. 7 zeigt schließlich das auf diese Weise in der Blende 1 festgelegt Blenden¬befestigungselement nochmals in einer Detaildarstellung.
In den nachfolgende beschriebenen Fig. 8 und 9 ist ein weiteres Ausführungs¬beispiel eines Blendenbefestigungselements dargestellt. Gleiche oder gleich¬wirkende Elemente sind mit denselben Bezugszeichen versehen wie in dem inden Fig. 1 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispiel.
Fig. 8a zeigt zunächst eine perspektivische Darstellung des Blendenbefesti¬gungselements des zweiten Ausführungsbeispiels. Wie beim ersten Ausfüh¬rungsbeispiel ist ein Topflocheinsatz mit einem Grundkörper 10 und einem Be¬festigungsring 20 vorgesehen. Aus dem Grundkörper 10 ragt wiederum einZapfen 30 heraus, der der Verbindung einer Blende mit einem Schubkastendient. Es wird diesbezüglich auf die Ausführung zum ersten Ausführungsbei¬spiel verwiesen. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel ist beim vor¬liegenden Beispiel der Befestigungsring 20 nicht an dem Grundkörper 10 vor¬montiert. Der Grundkörper 10 wird auch nicht zusammen mit dem Befesti¬gungsring 20 in eine in die Blende eingebrachte Topflochbohrung eingesetzt,sondern der Befestigungsring 20 wird in einer solchen Topflochbohrung vor¬montiert. Dieses ist detaillierter im Zusammenhang mit Fig. 9 beschrieben.
Der Grundkörper 10 weist wiederum eine obere Platte 11 auf, mit einer zentra¬len Mehrkantöffnung 12, die hier wiederum als Sechskant ausgebildet ist und indie ein entsprechender Mehrkantschlüssel eingesetzt werden kann, um einenDrehmoment auf den Grundkörper 10 auszuüben.
Von seiner Grundform her ist der Grundkörper 10 wiederum zylindrisch ge¬formt, wobei er jedoch anders als beim ersten Ausführungsbeispiel keine über¬stehende untere Platte aufweist. Unterhalb der oberen Platte 11 ist am Grund¬körper 10 ein (Schraub-) Gewinde 18 ausgebildet.
Mit dem Gewinde 18 wird der Grundkörper 10 in den Befestigungsring 20 ein¬geschraubt; zu diesem Zweck weist der Befestigungsring 20 Gewindeabschnit¬te 26 auf. Vorliegend sind verteilt um auf den Umfang des Befestigungsrings 20drei solcher Gewindeabschnitte 26 vorgesehen. Im Bereich dieser Gewindeab¬schnitte 26 weist der Befestigungsring 20 eine Höhe auf, die im Wesentlichender Tiefe der Topflochbohrung und auch der Höhe des Grundkörpers 10 ent¬spricht.
In den zwischen den Gewindeabschnitten 26 liegenden Bereichen ist der Be¬festigungsring 20 nur in etwa halb so hoch ausgebildet. Der untere Bereich istin einem mittleren Abschnitt zwischen den Gewindeabschnitten 26 jeweils zuVorsprünge 24 nach außen umgebogen. Zwischen den Vorsprüngen 24 undden Gewindeabschnitten 26 verbleibt der untere Bereich des Befestigungsrings20 frei. Die Vorsprünge 24 sind zwar nach außen gebogen, jedoch ist im Be¬reich der Vorsprünge 24 die Wandung des Befestigungsrings 20 so um einetangentiale Achse tordiert, dass die Spitzen der Vorsprünge 24 nicht über denäußeren Radius des Befestigungsrings 20 hinausragen.
Fig. 8b zeigt das Blendenbefestigungselement der Fig. 8a ebenfalls in isometri¬scher Ansicht, wobei hier der Grundkörper 10 in den Befestigungsring 20 ein¬geschraubt ist. In diesem Zustand sind die Vorsprünge 24 nach außen ge¬drückt, wodurch sie deutlich über den sonstigen Radius des Befestigungsrings20 hinausragen. Dieses Auseinanderdrücken des Befestigungsrings 20 unddas Ausstellen der krallenartigen Vorsprünge 24 wird zur Festlegung des Blen¬denbefestigungselements in einer Blende ausgenutzt.
Der Montagevorgang des Blendenbefestigungselements ist anhand von Fig. 9in fünf Teilbildern illustriert. Wie bereits erwähnt, wird bei diesem zweiten Aus¬führungsbeispiel der Befestigungsring 20 in einer Topflochbohrung vormontiert.
Zu diesem Zweck wird ein Montagehilfswerkzeug, nachfolgend Einschlagwerk¬zeug 40 genannt, verwendet.
Das Einschlagwerkzeug 40 besteht aus einem Führungszylinder 41, der an ei¬nem unteren Ende eine zylinderförmige Aufnahme 42 bereitstellt, auf die einBefestigungsring 20 aufgesteckt werden kann. Oberhalb der zylindrischen Auf¬nahme 42 ist ein Ring mit größerem Durchmesser ausgebildet, dessen untereSeitenfläche eine Auflagefläche 43 für das Einschlagwerkzeug 40 darstellt.Zentral im Führungszylinder 41 ist ein Einschlagdorn 44 geführt, der über einenin der Fig. 9c sichtbaren Konus 45 auf drei Schieber 46 einwirkt. Diese Schie¬ber 46 sind in radial nach außen verlaufenden Nuten der Aufnahme 42 einge¬setzt. Am Ende der Schieber 46 liegen die Vorsprünge 24 des Befestigungs¬rings 20 an.
Wie in Fig. 9b zu sehen ist, wird das Einschlagwerkzeug 40 mit aufgesetztemBefestigungsring 20 auf eine Topflochbohrung 2 einer Blende aufgesetzt, sodass die zylindrische Aufnahme 42 mit dem Befestigungsring 20 in dieTopflochbohrung 2 eintaucht und das Einschlagwerkzeug 40 mit der Auflage¬fläche 43 plan auf der Oberseite der Blende 1 aufliegt.
Fig. 9c zeigt diese Situation in einem Schnittbild, bei der die Schnittebene senk¬recht zur Oberfläche der Blende 1 durch die Mitte der Topflochbohrung 2 ver¬läuft. Fig. 9d gibt die Situation in einem Schnittbild wieder, bei dem der Schnittparallel zur Oberfläche der Blende 1 durch die Topflochbohrung 2 ausgeführtist.
Fig. 9c verdeutlicht auch die Funktion des Einschlagwerkzeugs 40. Der Ein¬schlagdorn 44 liegt mit seinem Konus 45 an ebenfalls abgeschrägten Flächender Schieber 46 an. Zur Fixierung des Befestigungsrings 20 in der Topfloch¬bohrung 2 wird der Einschlagdorn 44 in Richtung der Blende 1 eingeschlagen,beispielsweise mithilfe eines Hammers. Die Bewegung des Einschlagdorns 44auf die Blende 1 zu führt durch den Konus zu einer Bewegung der Schieber 46in radialer Richtung nach außen. Durch diese Bewegung wird der Befesti¬gungsring 20 im Bereich der Vorsprünge 24 nach außen gedrückt und die Vor¬sprünge 24 werden in das Material der Blende 1 hineingeschlagen. Das Ein¬schlagwerkzeug 40 wird anschließend aus der Topflochbohrung 2 entnommen.
Fig. 9e zeigt das Resultat des Montagevorgangs in einem Schnittbild analog zuFig. 9d. Es ist zu erkennen, wie die krallenartigen Vorsprünge 24 in das Materi¬ al der Blende 1 eingedrückt sind, wodurch der Befestigungsring 20 in derTopflochbohrung 2 formschlüssig festgelegt ist. Zur Endmontage des Blenden¬befestigungselements wird nun der Grundkörper 10 mit seinem Gewinde 18 indie Gewindeabschnitte 26 und damit in den Befestigungsring 20 eingeschraubt.Dieses resultiert dann wiederum in dem in Fig. 7 dargestellten endmontiertenZustand.
In den beiden zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen diente der ausGrundkörper 10 und Befestigungsring 20 bestehende Topflocheinsatz dazu,den Zapfen 30 für eine Blendenbefestigung in einer Blende zu fixieren. Die Ein¬satzmöglichkeiten des beschriebenen Topflocheinsatzes sind jedoch nicht aufdiesen Anwendungsfall eines Blendenbefestigungselements beschränkt. Viel¬mehr kann der Topflocheinsatz für alle Beschlagelemente verwendet werden,die mittels einer Topflochbohrung an einem Möbelteil festgelegt werden.
In den Fig. 10 a und b ist jeweils ein sogenanntes Topfscharnier 50 dargestellt,das üblicherweise in Verbindung mit Möbeltüren, insbesondere Schranktüren,oder Möbelklappen verwendet wird. In beiden Fällen weist das Topfscharnier50 ein Grundelement 51 auf, das an einer Grundplatte 52, die an einem Möbel¬korpus montierbar ist, befestigt werden kann. Die Befestigung des Grundele¬ments 51 an der Grundplatte 52 kann beispielsweise über Schrauben oderauch Rastmittel erfolgen, wobei ein Positions- und/oder Winkeleinsteller 53vorgesehen sein kann. Gelenkarme 54 verbinden das Grundelement 51 mit ei¬nem erfindungsgemäßen Topflocheinsatz. Bei den dargestellten Topfscharnie-ren 50 sind Gelenkarme 54 des jeweiligen Scharniers im Grundkörper 10 ange¬lenkt.
Das Topfscharnier 50 basiert in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 10a auf demin den Fig. 1 bis 7 dargestellten Topflocheinsatz, bei dem der Grundkörper 10zusammen mit dem Befestigungsring 20 in eine Topflochbohrung eingesetztwird. Das Ausführungsbeispiel der Fig. 10b basiert auf dem in den Fig. 8 und 9beschriebenen Topflocheinsatz, bei dem der Befestigungsring 20 vormontiertwird und der Grundkörper 10 dann in den vormontierten Befestigungsring 20eingeschraubt wird.
Beide Topfscharniere 50 können mit dem Topflocheinsatz an einer Möbeltüroder -klappe befestigt werden. Zu diesem Zweck kann im Grundkörper 10 eineWerkzeugaufnahme ausgebildet sein, um den Grundkörper 10 gegenüber demBefestigungsring 20 zu verdrehen (beim Ausführungsbeispiel der Fig. 10a) bzw. um den Grundkörper 10 in den vormontierten Befestigungsring 20 einzu¬schrauben (beim Ausführungsbeispiel der Fig. 10b). Alternativ kann vorgese¬hen sein, das Drehmoment zum Verdrehen bzw. Einschrauben über die Ge¬lenkarme 54 aufzubringen, indem das Grundelement 51 als Hebel verwendetwird.
Nach dem Festlegen des Topflocheinsatzes in der Möbeltür bzw. -klappe kanndiese dann durch Befestigen des Grundelements 51 auf der Grundplatte 53 andem Möbelkorpus montiert werden.
Bezuaszeichenliste 1 Blende 2 Topflochbohrung 10 Grundkörper des Topflocheinsatzes 11 obere Platte 12 Mehrkantöffnung 13 untere Platte 14 mittlerer taillierter Bereich 15 Anlaufschräge 16 Stufe 17 Führungsnut 18 Gewinde 20 Befestigungsring 21 Federzunge 22 Schräge 23 Stufe 24 Vorsprung 25 Führungsnase 26 Gewindeabschnitt 30 Zapfen 31 Schaft 32 Kopf 40 Einschlagwerkzeug 41 Führungszylinder 42 Aufnahme 43 Auflagefläche 44 Einschlagdorn 45 Konus 46 Schieber 50 Topfscharnier 51 Grundelement 52 Grundplatte 53 Positions- und/oder Winkeleinsteller 54 Gelenkarm
Claims (13)
- Patentansprüche 1. Topflocheinsatz zum Einsetzen in eine Topflochbohrung (2) eines Möbel¬teils, aufweisend einem topfförmigen Grundkörper (10), dadurch gekenn¬zeichnet, dass ein den Grundkörper (10) zumindest teilweise umgebenderBefestigungsring (20) vorgesehen ist, der nach außen weisende Vor¬sprünge (24) aufweist, die zur Befestigung des Topflocheinsatzes in derTopflochbohrung (2) nach außen herausdrückbar sind.
- 2. Topflocheinsatz nach Anspruch 1, bei dem die Vorsprünge (24) durch eineDrehbewegung des Grundkörpers (10) relativ zum Befestigungsring (20)nach außen gedrückt werden.
- 3. Topflocheinsatz nach Anspruch 2, bei dem der Grundkörper (10) Anlauf¬schrägen (15) und der Befestigungsring (20) Schrägen (22) aufweist, diederart Zusammenwirken, dass der Befestigungsring (20) im Bereich derVorsprünge (24) verformt wird.
- 4. Topflocheinsatz nach Anspruch 2 oder 3, bei dem der Grundkörper (10)zwischen einer oberen Platte (11) und einer unteren Platte (13) einen mitt¬leren, taillierten Bereich (14) aufweist, wobei der Befestigungsring (20) umden mittleren, taillierten Bereich (14) herum und zwischen der oberen Plat¬te (11) und der unteren Platte (13) angeordnet ist.
- 5. Topflocheinsatz nach Anspruch 3 oder 4, bei dem der Grundkörper (10)mindestens eine Führungsnut (17) entlang zumindest eines Abschnittsseines Umfangs aufweist, die mit einer Führungsnase (25) des Befesti¬gungsrings (20) zusammenwirkt.
- 6. Topflocheinsatz nach Anspruch 1, bei dem der Grundkörper (10) eine zy¬lindrische Grundform aufweist und umlaufend zumindest abschnittsweisemit einem Gewinde (18) versehen ist.
- 7. Topflocheinsatz nach Anspruch 6, bei dem der Befestigungsring (20) min¬destens zwei, bevorzugt mindestens drei Gewindeabschnitte (26) aufweist,um den Grundkörper (10) in den Befestigungsring (20) einschrauben zukönnen.
- 8. Topflocheinsatz nach Anspruch 7, bei dem die Vorsprünge (24) zwischenden Gewindeabschnitten (26) positioniert sind, wobei der Befestigungsring (20) in einem nicht montierten Zustand im Bereich der Vorsprünge (24)derart um eine Tangentialachse tordiert ist, dass die nach außen weisen¬den Vorsprünge (24) nicht über den Radius hinausragen, den der Befesti¬gungsring (20) im Bereich der Gewindeabschnittschnitte (26) hat.
- 9. Topflocheinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem der Befesti¬gungsring (20) aus Metall in einem Stanz-/Biegeprozess gefertigt ist.
- 10. Topflocheinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem der Grund¬körper (10) ein ein- oder mehrteiliges Kunststoff-Spritzgussteil ist.
- 11. Topflocheinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem im Grund¬körper (10) eine Werkzeugaufnahme ausgebildet ist, insbesondere in Formeiner Mehrkantöffnung (12).
- 12. Blendenbefestigungselement, aufweisend einen Zapfen (30) zur Befesti¬gung einer Blende (1) an einem Schubkasten, dadurch gekennzeichnet,dass das Blendenbefestigungselement einen Topflocheinsatz nach einemder Ansprüche 1 bis 11 aufweist.
- 13. Topfscharnier (50), insbesondere zur Befestigung einer Möbeltür oder Mö¬belklappe an einem Möbelkorpus, dadurch gekennzeichnet, dass dasTopfscharnier (50) einen Topflocheinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis11 aufweist.
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