AT515568B1 - Topflocheinsatz, Blendenbefestigungselement und Topfscharnier - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Topflocheinsatz zum Einsetzen in eine Topflochbohrung (2) eines Möbelteils mit einem topfförmigen Grundkörper (10). Der Topflocheinsatz zeichnet sich dadurch aus, dass ein den Grundkörper (10) zumindest teilweise umgebender Befestigungsring (20) vorgesehen ist, der nach außen weisende Vorsprünge (24) aufweist, die zur Befestigung des Topflocheinsatzes in der Topflochbohrung (2) nach außen herausdrückbar sind. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Blendenbefestigungselement und ein Topfscharnier mit einem derartigen Topflocheinsatz.
Description
österreichisches patentamt
Beschreibung
TOPFLOCHEINSATZ, BLENDENBEFESTIGUNGSELEMENT UND TOPFSCHARNIER [0001] Die Erfindung betrifft einen Topflocheinsatz, der in eine Topflochbohrung eingesetzt werden kann, die in ein Möbelteil eingebracht ist, und der zur Befestigung von beispielsweise Beschlagkomponenten an dem Möbelteil dient. Die Erfindung betrifft weiterhin ein Blendenbefestigungselement und ein Topfscharnier.
[0002] Topflochbohrungen werden im Möbelbau verwendet, um Möbelbeschläge oder Teile von Möbelbeschlägen versenkt in einem Möbelteil anzuordnen und an dem Möbelteil festzulegen. Türscharniere weisen beispielsweise häufig einen Topflocheinsatz auf, mit dem ein erstes Scharnierelement an der Innenseite einer Tür in diese eingelassen wird und über den das Scharnier mit der Tür befestigt wird. Diese Scharniere werden auch als Topfscharniere bezeichnet. Dabei verwendete Topflocheinsätze weisen meist zwei radial abstehende Laschen auf, die auf der Oberfläche der Möbeltür aufliegen und dort angeschraubt werden, um den Topflocheinsatz im Topfloch zu fixieren.
[0003] Topflocheinsätze werden weiterhin bei der Befestigung einer Frontblende an einem Schubkasten verwendet, wobei in diesem Fall der Topflocheinsatz einen senkrecht zur Blende herausragenden Zapfen trägt, der in eine entsprechende Bohrung in eine Seitenzarge des Schubkastens eingeschoben wird. Am Ende des Zapfens ist ein hintergreifbarer Kopf ausgebildet, mit dessen Hilfe der Zapfen und damit die Frontblende an die Seitenzargen herangezogen werden kann. Derartige Topflocheinsätze sind radial mit umlaufenden Rastvorsprüngen versehen, mit denen sie sich - gegebenenfalls unterstützt durch eine Verklebung - in der Topflochbohrung der Blende festklemmen. Eine weitere Verwendung finden Topflocheinsätze mit eingeschnittenen Maschinengewinden. Diese werden eingesetzt, um Beschläge o.ä. mit Hilfe von Maschinenschrauben an einem (Holz-)Möbelteil befestigen zu können.
[0004] Die aufgeführten Befestigungsarten für die Topflocheinsätze in oder an dem Möbelteil sind aus verschiedenen Gründen nachteilig. Eine Verschraubung der überstehenden Laschen ist arbeitsaufwendig und kann beispielsweise zur Blendenbefestigung, bei der die Blende plan an der Zarge aufliegen soll, nicht verwendet werden. Eine Befestigung über eine Verrastung/ Verklemmung ist wenig belastbar und von daher für manche Einsatzzwecke nur in Kombination mit einer Verklebung verwendbar. Dieses ist aufgrund des erhöhten Arbeitsaufwands bei der Montage jedoch häufig unerwünscht. Auch ist bei verklebten Topflocheinsätzen ein separates Recycling der Komponenten Metall und Holz nicht möglich. Genausowenig kann der Topflocheinsatz nach einem Blendenaustausch wiederverwendet werden.
[0005] Herkömmliche Vorrichtungen sind unter anderem aus der DE 1 554 254 A1 und der US 5 839 164 A bekannt.
[0006] Aus der angeführten DE 1 554 254 A1 ist eine Dose, insbesondere für Möbelscharniere mit Zwischenverbindungsmittel zur selbsttätigen Verbindung mit dem Möbel beim Einbringen in eine Bohrung des letzteren, bekannt.
[0007] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen universell im Zusammenhang mit Möbelbeschlägen zu verwendenden Topflocheinsatz bereitzustellen, der mit geringem Montageaufwand sicher und hoch belastbar in einer Topflochbohrung festgelegt werden kann. Es ist eine weitere Aufgabe, ein Blendenbefestigungselement und ein Topfscharnier anzugeben, die ebenfalls auf einfache Art in einer Topflochbohrung festgelegt werden können.
[0008] Diese Aufgabe wird durch einen Topflocheinsatz bzw. ein Scharnier und eine Blendenbefestigung mit den jeweiligen Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen sind Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0009] Ein erfindungsgemäßer Topflocheinsatz der eingangs genannten Art zeichnet sich dadurch aus, dass ein den Grundkörper zumindest teilweise umgebender Befestigungsring vorgesehen ist, der nach außen weisende Vorsprünge aufweist, die zur Befestigung des
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Topflocheinsatzes in der Topflochbohrung nach außen herausdrückbar sind. Die Vorsprünge werden durch ein Herausdrücken seitlich in der Topflochbohrung in das Material des Möbelteils, in das die Topflochbohrung eingebracht ist, gedrückt und legen den Topflocheinsatz so sicher in dem Möbelteil fest, ohne dass zusätzliche Schrauben oder ein Kleber oder andere Befestigungsmittel benötigt werden. Bei Austausch der Blende kann mindestens der Grundkörper wiederverwendet werden.
[0010] In einer vorteilhaften Ausgestaltung des Topflocheinsatzes werden die Vorsprünge durch eine Drehbewegung des Grundkörpers relativ zum Befestigungsring nach außen gedrückt. Bevorzugt weist dazu der Grundkörper Anlaufschrägen und der Befestigungsring Schrägen auf, die derart Zusammenwirken, dass der Befestigungsring im Bereich der Vorsprünge verformt wird. Über die Anlaufschräge und die damit zusammenwirkende Schräge wird eine Drehbewegung des Grundkörpers relativ zum Befestigungsring in eine nach außen gerichtete Bewegung der Vorsprünge umgesetzt, wodurch sich die bevorzugt krallenartigen Vorsprünge in das Material des Möbelteils eindrücken. Der gesamte Montagevorgang reduziert sich so auf ein Einsetzen des Topflocheinsatzes in die Topflochbohrung und ein Verdrehen des Grundkörpers gegenüber dem Befestigungsring. Dieser kann seitliche Federzungen aufweisen, die ein Verdrehen des Befestigungsrings in der Topflochbohrung verhindern, solange die Vorsprünge noch nicht in das Material des Möbelteils eingedrungen sind.
[0011] In einerweiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Topflocheinsatzes weist der Grundkörper zwischen einer oberen Platte und einer unteren Platte einen mittleren, taillierten Bereich auf, wobei der Befestigungsring um den mittleren, taillierten Bereich herum und zwischen der oberen Platte und der unteren Platte angeordnet ist. Auf diese Weise sind Grundkörper und Befestigungsring insbesondere im montierten Zustand so miteinander verbunden, dass eine Zugbelastung auf den Grundkörper ausgeübt werden kann.
[0012] In einerweiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Topflocheinsatzes weist der Grundkörper mindestens eine Führungsnut entlang zumindest eines Abschnitts seines Umfangs auf, die mit einer Führungsnase des Befestigungsrings zusammenwirkt. Umgekehrt kann die Führungsnut auch an dem Befestigungsring und die Führungsnase am Grundkörper ausgebildet sein. Auch dieses dient einer auf Zug belastbaren Verbindung von Grundkörper und Befestigungsring. Zudem kann eine weitere Verdrehung verhindert werden, indem Führungsnut bzw. -nase konisch zulaufend geformt sind und sich ineinander verkeilen.
[0013] In einer alternativen vorteilhaften Ausgestaltung des Topflocheinsatzes weist der Grundkörper eine zylindrische Grundform auf und ist umlaufend zumindest abschnittsweise mit einem Gewinde versehen. Der Befestigungsring weist in diesem Fall bevorzugt mindestens zwei, besonders bevorzugt mindestens drei Gewindeabschnitte auf, um den Grundkörper in den Befestigungsring einschrauben zu können. Bei dieser Ausgestaltung wird der Befestigungsring in der Topflochbohrung des Möbelteils vormontiert und der Grundkörper in den Befestigungsring eingeschraubt.
[0014] Bevorzugt sind dabei die Vorsprünge zwischen den Gewindeabschnitten positioniert, wobei der Befestigungsring in einem nicht montierten Zustand im Bereich der Vorsprünge derart um eine Tangentialachse tordiert ist, dass die nach außen weisenden Vorsprünge nicht über den Radius hinausragen, den der Befestigungsring im Bereich der Gewindeabschnittschnitte hat. So kann der Befestigungsring in die Topflochbohrung eingesetzt werden, bevor die Vorsprünge nach außen gedrückt werden, was beispielsweise mithilfe eines Montagehilfswerkzeugs erfolgen kann, das in den Befestigungsring eingesetzt wird und den Befestigungsring im Bereich der Vorsprünge mithilfe von radial nach außen drückbaren Schiebern verformt.
[0015] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Topflocheinsatzes ist der Befestigungsring aus Metall in einem Stanz-/Biegeprozess gefertigt. Der Grundkörper kann ein einoder mehrteiliges Kunststoff-Spritzgussteil sein. Beides erlaubt eine kostengünstige Herstellung des Topflocheinsatzes. Bevorzugt ist der Befestigungsring aus einem Federstahl hergestellt. In diesem Fall kann nach einer Demontage der gesamte Topflocheinsatz wiederverwendet werden, da die Vorsprünge des Befestigungsrings nach Entfernen des Grundköpers wieder in die
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Ausgangsposition zurückspringen und der Befestigungsring aus der Topflochbohrung entnommen werden kann. Damit ist auch ein separates Recycling des Möbelteils durch Trennung der Materialien Holz (Möbelteil) und Metall (Befestigungsring) auf einfache Weise möglich.
[0016] In einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung des Topflocheinsatzes ist im Grundkörper eine Werkzeugaufnahme ausgebildet, insbesondere in Form einer Mehrkantöffnung. Über diese Mehrkantöffnung, beispielsweise eine Sechskantöffnung, kann das zum Verdrehen des Grundkörpers relativ zum Befestigungsring oder zum Einschrauben des Grundkörpers in den Befestigungsring notwendige Drehmoment auf den Grundkörper ausgeübt werden.
[0017] Ein erfindungsgemäßes Blendenbefestigungselement und ein erfindungsgemäßes Topfscharnier zeichnen sich durch die Verwendung eines derartigen Topflocheinsatzes aus. Es ergeben sich die zuvor beschriebenen Vorteile.
[0018] Die Erfindung wird nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen mithilfe von Figuren näher erläutert. Die Figuren zeigen:
| [0019] Fig. 1a, b | eine perspektivische und eine Seitenansicht einer Möbelblende mit eingesetzten Blendenbefestigungselementen; |
| [0020] Fig. 2 | eine isometrische Darstellung des in Fig. 1 in die Blende eingesetzten Blendenbefestigungselements; |
| [0021] Fig. 3 | eine isometrische Darstellung eines Grundkörpers eines Topflocheinsatzes des Blendenbefestigungselements der Fig. 2; |
| [0022] Fig. 4 | eine isometrische Darstellung eines Befestigungsrings des Topflocheinsatzes des Blendenbefestigungselements der Fig. 2; |
| [0023] Fig. 5 | eine Schnittdarstellung des in die Blende eingesetzten Blendenbefestigungselements; |
| [0024] Fig. 6 [0025] Fig. 7 | eine vergrößerte Darstellung eines Ausschnitts aus Fig. 5; eine Detailansicht des in die Blende eingesetzten Blendenbefestigungselements in einer isometrischen Schrägansicht; |
| [0026] Fig. 8a, b | jeweils eine isometrische Darstellung eines Blendenbefestigungselements in einem weiteren Ausführungsbeispiel; |
| [0027] Fig. 9a bis 9e | verschiedene schematische Darstellungen zur Illustration des Montagevorgangs des Blendenbefestigungselements der Fig. 8a, b; und |
| [0028] Fig. 10a, b | jeweils eine Seitenansicht eines Topfscharniers mit einem Topflocheinsatz. |
[0029] Fig. 1a zeigt in einer isometrischen Ansicht die zu einem Schubkasten gewandte Rückseite einer Blende 1. Eine solche Blende 1, auch Frontblende genannt, schließt einen Schubkasten nach vorne ab und wird üblicherweise an Seitenzargen des Schubkastens befestigt. Zu diesem Zweck sind im seitlichen äußeren Bereich zu beiden Seiten Topflochbohrungen 2 in die Blende 1 eingebohrt, in denen jeweils ein anmeldungsgemäßes Blendenbefestigungselement montiert ist. Das Blendenbefestigungselement weist einen Topflocheinsatz mit einem Grundkörper 10 auf, der bündig in der Topflochbohrung 2 versenkt ist und auf nachfolgend näher beschriebene Art in der Topflochbohrung 2 befestigt ist. Der Grundkörper 10 trägt zentral einen senkrecht zur oberen Seite des Grundkörpers 10 hervorstehenden Zapfen 30, über den eine Befestigung mit der jeweiligen Seitenzarge des Schubkastens erfolgt.
[0030] Fig. 1b zeigt die Blende 1 in einer Seitenansicht. In dieser Seitenansicht ist gut zu erkennen, dass der Grundkörper 10 vollständig in der Topflochbohrung 2 eingelassen ist und an keiner Stelle über die Oberfläche der Blende 1 hinausragt. Weiter ist erkennbar, dass der Zapfen 30 einen verdickten zylinderförmigen Bereich aufweist, mit dem eine genaue Passung in einer entsprechenden Bohrung der Seitenzarge erfolgt. Weiterhin weist der Zapfen 30 einen gegenüber dem zylindrischen mittleren Bereich einen dünneren Schaft 31 auf, der am Ende
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AT 515 568 B1 2019-12-15 österreichisches patentamt einen verdickten Kopf 32 trägt. Der Kopf 32 wird in der Seitenzarge hintergriffen, wodurch die Blende 1 an die Seitenzarge herangezogen werden kann.
[0031] Es versteht sich, dass die genaue Ausführung des Zapfens 30 zur Blendenbefestigung rein beispielhaft ist und in anderen Ausführungsbeispielen sich von dem hier gezeigten unterscheiden kann. Das dargestellte Blendenbefestigungselement stellt lediglich eine Anwendungsmöglichkeit für den nachfolgend genauer beschriebenen Topflocheinsatz dar.
[0032] Fig. 2 zeigt das Blendenbefestigungselement in einer isometrischen Zeichnung vor der Montage in die Blende 1. In dieser Figur ist die im Wesentlichen scheiben- oder topfförmige Ausgestaltung des Grundkörpers 10 zu erkennen, der eine obere Platte 11 aufweist, in der zentral eine Mehrkantöffnung 12, vorliegend eine Sechskantöffnung, angeordnet ist. Die Ausführung der zentralen Öffnung ist rein beispielhaft und kann auch eine andere Form aufweisen. Weiterhin weist der Grundkörper 10 eine untere Platte 13 auf, die - in dieser Figur nicht sichtbar - an ihrer Unterseite im Wesentlichen plan ist. Im mittleren Bereich zwischen den beiden Platten 11, 13 ist um den Grundkörper 10 ein Befestigungsring 20 gelegt. Der Zapfen 30 kann beispielsweise in einen Schraubdom eingeschraubt sein, der an der unteren Platte 13 des Topflocheinsatzes ausgebildet ist.
[0033] Die beiden Komponenten des Topflocheinsatzes, der Grundkörper 10 und der Befestigungsring 20, sind in den Fig. 3 und 4 jeweils in einer isometrischen Zeichnung vergrößert und separat dargestellt.
[0034] Aus Fig. 3 ist ersichtlich, dass der Grundkörper 10 im mittleren Bereich zwischen der oberen Platte 11 und der unteren Platte 13 einen taillierten Bereich 14 aufweist, um den der Ring 20 (vgl. Fig. 2) gelegt ist. Der mittlere taillierte Bereich 14 weist einen kleineren Durchmesser als die oberen und unteren Platten 11,13 auf, wobei die Platten 11, 13 an jeder Stelle des Umfangs über den mittleren Bereich 14 hinausragen. Es wird so eine Einfassung für den Befestigungsring 20 gebildet.
[0035] Weiterhin ist der mittlere taillierte Bereich 14 nicht zylinderförmig ausgebildet, sondern weist entlang seines Umfangs durch Aus- und Einbuchtungen variierende Abstände zum Mittelpunkt auf. Insbesondere ist ein Abschnitt des Umfangs als eine Anlaufschräge 15 ausgebildet, entlang der sich der Radius kontinuierlich vergrößert. Der mittlere taillierte Bereich 14 weist sich wiederholende Konturen auf, bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel in viermaliger Wiederholung. Die genannte Anlaufschräge 15 befindet sich also um 90 Grad versetzt viermal entlang des Umfangs des mittleren taillierten Bereichs 14 wieder.
[0036] An die Anlaufschräge 15 schließt sich zunächst ein Bereich mit gleichbleibendem Umfang an und daran wiederum jeweils eine Stufe 16, an der der Radius von seinem größten Wert wieder auf den kleineren Wert am Anfang der nächsten sich anschließenden Anlaufschräge 15 abnimmt. Weiterhin ist mittig zwischen der oberen und der unteren Platte 11, 13 in jede der Anlaufschrägen 15 eine Führungsnut 17 eingelassen, die sich bis in den anschließenden Bereich des konstanten Radius erstreckt. Die Führungsnut 17 weist ein etwa trapezförmiges Profil auf, dessen Breite und Tiefe sich entlang der Anlaufschräge 15 und dem angrenzenden Bereich verringert.
[0037] Fig. 4 zeigt Details des Befestigungsrings 20. Dieser weist korrespondierend zum mittleren taillierten Bereich 14 des Grundkörpers 10 ebenfalls eine vierzählige Symmetrie auf. In jedem der vier Abschnitte ist zunächst eine nach außen ausgestellte Federzunge 21 angeordnet sowie ein mit der Anlaufschräge 15 korrespondierender schräger Bereich 22. Entsprechend sind weiterhin zur Stufe 16 des Grundkörpers 10 korrespondierend ausgebildete Stufen 23 vorhanden. Im Bereich der Stufen 23 ist jeweils ein nach außen ragender Vorsprung 24, hier in Form einer Kralle, ausgestellt. Schließlich ist im Bereich der Anlaufschräge 22 nach innen eine Führungsnase 25 ausgeprägt, die mit der Führungsnut 17 des Grundkörpers 10 zusammenwirkt und in ihrem Profil sich auf ähnliche Art wie die Führungsnut 17 verjüngt.
[0038] Entlang seines Umfangs ist der Befestigungsring 20 an einer Stelle geschlitzt, so dass er leicht aufgebogen und um den Grundkörper 10 gelegt werden kann. In der Fig. 4 ist der einge
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AT 515 568 B1 2019-12-15 österreichisches patentamt schlitzte Bereich an der rechten Seite zu erkennen. Der Befestigungsring 20 ist bevorzugt aus Metall, beispielsweise einem Stahl hergestellt. Besonders bevorzugt ist er als einstückiges Stanz- / Biegeteil herstellt. Alternativ kann der Befestigungsring 20 aus einem federnden Material, z.B. Federstahl hergestellt sein. Dadurch kann eine zerstörungsfreie Demontage des Befestigungsringes 20 realisiert werden, wenn der Grundkörper 10 entfernt wird, da die Vorsprünge 24 wieder in die Ausgangsstellung zurückfedern.
[0039] Fig. 5 zeigt die Blendenbefestigung eingesetzt in die Topflochbohrung 2 der Blende 1 in einer Schnittdarstellung. Der Schnitt ist hierbei parallel zur Oberfläche der Blende 1 in etwa der mittleren Höhe des Topflocheinsatzes ausgeführt.
[0040] Beim Einsetzen des Topflocheinsatzes in das Topfloch 2 ragen zunächst nur die ausgestellten Federzungen 21 über den Radius der oberen bzw. unteren Platte 11, 13 hinaus. Die Federzungen 21 drücken sich beim Einsetzen des Topflocheinsatzes in das Topfloch 2 gegen dessen umlaufende Seitenfläche und fixieren so den Befestigungsring 20 durch Kraftschluss vor. In Fig. 5 ist zu erkennen, dass die Vorsprünge 24, die im Bereich der Stufen 23 ausgestellt sind, mit ihrer Spitze noch innerhalb des Radius des Topflochs 2 liegen und das Material der Blende 1 somit noch nicht berühren.
[0041] Fig. 6 verdeutlicht nun den Montagevorgang des Topflocheinsatzes. Zum endgültigen Befestigen des Topflocheinsatzes in der Topflochbohrung 2 wird der Grundkörper 10 relativ zum Befestigungsring 20 gedreht. Zu diesem Zweck weist der Grundkörper 10 in der oberen Platte die Mehrkantöffnung 12 auf. In diese wird ein passender Mehrkantschlüssel eingesetzt, mit dem ein Drehmoment auf den Grundkörper 10 ausgeübt werden kann. Der Mehrkantschlüssel ist bevorzugt innen hohl ausgebildet, so dass er über den Zapfen 30 gesteckt werden kann.
[0042] Durch die Federzungen 21 ist der Befestigungsring 20 in der Topflochbohrung 2 vorfixiert, so dass eine Drehung des Befestigungsrings 20 in der Blende 1 unterbunden ist. Ein Verdrehen des Grundkörpers 10 mit dem Mehrkantschlüssel führt daher zu einer relativen Drehbewegung des Grundkörpers 10 gegenüber dem Befestigungsring 20. Durch diese Relativbewegung der beiden Elemente zueinander, läuft die Anlaufschräge 15 des Grundkörpers die Schräge 22 des Befestigungsrings 20 hinauf, wodurch der an die Stufe 23 des Befestigungsrings 20 angrenzende Bereich nach außen gedrückt wird. In diesem Bereich ist der Vorsprung 24 angeordnet, der folglich ebenfalls nach außen und damit in das Material der Blende 1 hineingedrückt wird. Eine derartig nach außen in die Blende 1 hineingedrückter Vorsprung 24 ist nach Abschluss der Verdrehung des Grundkörpers 10 gegenüber dem Befestigungsrings 20 in Fig. 6 zu sehen. Der Topflocheinsatz ist damit durch Formschluss fest in der Topflochbohrung 2 verankert. Die Führungsnase 25 ist in der Führungsnut 17 durch die spezielle Form der Führungsnut 17, in diesem Fall ein Prisma, axial formschlüssig gesichert. Um ein Überdrehen des Grundkörpers 10 in dem Befestigungsring zu verhindern, kann am Ende der Führungsnut 17 ein zusätzlicher Anschlag vorgesehen sein. Ein Überdrehen des Grundkörpers 10 könnte nachteilig sein, da die Vorsprünge 24 in dem Fall nicht mehr nach außen gedrückt werden und sich aus dem Material der Blende 1 lösen könnten.
[0043] Fig. 7 zeigt schließlich das auf diese Weise in der Blende 1 festgelegt Blendenbefestigungselement nochmals in einer Detaildarstellung.
[0044] In den nachfolgende beschriebenen Fig. 8 und 9 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Blendenbefestigungselements dargestellt. Gleiche oder gleichwirkende Elemente sind mit denselben Bezugszeichen versehen wie in dem in den Fig. 1 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispiel.
[0045] Fig. 8a zeigt zunächst eine perspektivische Darstellung des Blendenbefestigungselements des zweiten Ausführungsbeispiels. Wie beim ersten Ausführungsbeispiel ist ein Topflocheinsatz mit einem Grundkörper 10 und einem Befestigungsring 20 vorgesehen. Aus dem Grundkörper 10 ragt wiederum ein Zapfen 30 heraus, der der Verbindung einer Blende mit einem Schubkasten dient. Es wird diesbezüglich auf die Ausführung zum ersten Ausführungsbeispiel verwiesen. Im Unterschied zum ersten Ausführungsbeispiel ist beim vorliegenden
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Beispiel der Befestigungsring 20 nicht an dem Grundkörper 10 vormontiert. Der Grundkörper 10 wird auch nicht zusammen mit dem Befestigungsring 20 in eine in die Blende eingebrachte Topflochbohrung eingesetzt, sondern der Befestigungsring 20 wird in einer solchen Topflochbohrung vormontiert. Dieses ist detaillierter im Zusammenhang mit Fig. 9 beschrieben.
[0046] Der Grundkörper 10 weist wiederum eine obere Platte 11 auf, mit einer zentralen Mehrkantöffnung 12, die hier wiederum als Sechskant ausgebildet ist und in die ein entsprechender Mehrkantschlüssel eingesetzt werden kann, um einen Drehmoment auf den Grundkörper 10 auszuüben.
[0047] Von seiner Grundform her ist der Grundkörper 10 wiederum zylindrisch geformt, wobei er jedoch anders als beim ersten Ausführungsbeispiel keine überstehende untere Platte aufweist. Unterhalb der oberen Platte 11 ist am Grundkörper 10 ein (Schraub-) Gewinde 18 ausgebildet.
[0048] Mit dem Gewinde 18 wird der Grundkörper 10 in den Befestigungsring 20 eingeschraubt; zu diesem Zweck weist der Befestigungsring 20 Gewindeabschnitte 26 auf. Vorliegend sind verteilt um auf den Umfang des Befestigungsrings 20 drei solcher Gewindeabschnitte 26 vorgesehen. Im Bereich dieser Gewindeabschnitte 26 weist der Befestigungsring 20 eine Höhe auf, die im Wesentlichen der Tiefe der Topflochbohrung und auch der Höhe des Grundkörpers 10 entspricht.
[0049] In den zwischen den Gewindeabschnitten 26 liegenden Bereichen ist der Befestigungsring 20 nur in etwa halb so hoch ausgebildet. Der untere Bereich ist in einem mittleren Abschnitt zwischen den Gewindeabschnitten 26 jeweils zu Vorsprünge 24 nach außen umgebogen. Zwischen den Vorsprüngen 24 und den Gewindeabschnitten 26 verbleibt der untere Bereich des Befestigungsrings 20 frei. Die Vorsprünge 24 sind zwar nach außen gebogen, jedoch ist im Bereich der Vorsprünge 24 die Wandung des Befestigungsrings 20 so um eine tangentiale Achse tordiert, dass die Spitzen der Vorsprünge 24 nicht über den äußeren Radius des Befestigungsrings 20 hinausragen.
[0050] Fig. 8b zeigt das Blendenbefestigungselement der Fig. 8a ebenfalls in isometrischer Ansicht, wobei hier der Grundkörper 10 in den Befestigungsring 20 eingeschraubt ist. In diesem Zustand sind die Vorsprünge 24 nach außen gedrückt, wodurch sie deutlich über den sonstigen Radius des Befestigungsrings 20 hinausragen. Dieses Auseinanderdrücken des Befestigungsrings 20 und das Ausstellen der krallenartigen Vorsprünge 24 wird zur Festlegung des Blendenbefestigungselements in einer Blende ausgenutzt.
[0051] Der Montagevorgang des Blendenbefestigungselements ist anhand von Fig. 9 in fünf Teilbildern illustriert. Wie bereits erwähnt, wird bei diesem zweiten Ausführungsbeispiel der Befestigungsring 20 in einer Topflochbohrung vormontiert.
[0052] Zu diesem Zweck wird ein Montagehilfswerkzeug, nachfolgend Einschlagwerkzeug 40 genannt, verwendet.
[0053] Das Einschlagwerkzeug 40 besteht aus einem Führungszylinder 41, der an einem unteren Ende eine zylinderförmige Aufnahme 42 bereitstellt, auf die ein Befestigungsring 20 aufgesteckt werden kann. Oberhalb der zylindrischen Aufnahme 42 ist ein Ring mit größerem Durchmesser ausgebildet, dessen untere Seitenfläche eine Auflagefläche 43 für das Einschlagwerkzeug 40 darstellt. Zentral im Führungszylinder 41 ist ein Einschlagdorn 44 geführt, der über einen in der Fig. 9c sichtbaren Konus 45 auf drei Schieber 46 einwirkt. Diese Schieber 46 sind in radial nach außen verlaufenden Nuten der Aufnahme 42 eingesetzt. Am Ende der Schieber 46 liegen die Vorsprünge 24 des Befestigungsrings 20 an.
[0054] Wie in Fig. 9b zu sehen ist, wird das Einschlagwerkzeug 40 mit aufgesetztem Befestigungsring 20 auf eine Topflochbohrung 2 einer Blende aufgesetzt, so dass die zylindrische Aufnahme 42 mit dem Befestigungsring 20 in die Topflochbohrung 2 eintaucht und das Einschlagwerkzeug 40 mit der Auflagefläche 43 plan auf der Oberseite der Blende 1 aufliegt.
[0055] Fig. 9c zeigt diese Situation in einem Schnittbild, bei der die Schnittebene senkrecht zur
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Oberfläche der Blende 1 durch die Mitte der Topflochbohrung 2 verläuft. Fig. 9d gibt die Situation in einem Schnittbild wieder, bei dem der Schnitt parallel zur Oberfläche der Blende 1 durch die Topflochbohrung 2 ausgeführt ist.
[0056] Fig. 9c verdeutlicht auch die Funktion des Einschlagwerkzeugs 40. Der Einschlagdorn 44 liegt mit seinem Konus 45 an ebenfalls abgeschrägten Flächen der Schieber 46 an. Zur Fixierung des Befestigungsrings 20 in der Topflochbohrung 2 wird der Einschlagdorn 44 in Richtung der Blende 1 eingeschlagen, beispielsweise mithilfe eines Hammers. Die Bewegung des Einschlagdorns 44 auf die Blende 1 zu führt durch den Konus zu einer Bewegung der Schieber 46 in radialer Richtung nach außen. Durch diese Bewegung wird der Befestigungsring 20 im Bereich der Vorsprünge 24 nach außen gedrückt und die Vorsprünge 24 werden in das Material der Blende 1 hineingeschlagen. Das Einschlagwerkzeug 40 wird anschließend aus der Topflochbohrung 2 entnommen.
[0057] Fig. 9e zeigt das Resultat des Montagevorgangs in einem Schnittbild analog zu Fig. 9d. Es ist zu erkennen, wie die krallenartigen Vorsprünge 24 in das Material der Blende 1 eingedrückt sind, wodurch der Befestigungsring 20 in der Topflochbohrung 2 formschlüssig festgelegt ist. Zur Endmontage des Blendenbefestigungselements wird nun der Grundkörper 10 mit seinem Gewinde 18 in die Gewindeabschnitte 26 und damit in den Befestigungsring 20 eingeschraubt. Dieses resultiert dann wiederum in dem in Fig. 7 dargestellten endmontierten Zustand.
[0058] In den beiden zuvor beschriebenen Ausführungsbeispielen diente der aus Grundkörper 10 und Befestigungsring 20 bestehende Topflocheinsatz dazu, den Zapfen 30 für eine Blendenbefestigung in einer Blende zu fixieren. Die Einsatzmöglichkeiten des beschriebenen Topflocheinsatzes sind jedoch nicht auf diesen Anwendungsfall eines Blendenbefestigungselements beschränkt. Vielmehr kann der Topflocheinsatz für alle Beschlagelemente verwendet werden, die mittels einer Topflochbohrung an einem Möbelteil festgelegt werden.
[0059] In den Fig. 10 a und b ist jeweils ein sogenanntes Topfscharnier 50 dargestellt, das üblicherweise in Verbindung mit Möbeltüren, insbesondere Schranktüren, oder Möbelklappen verwendet wird. In beiden Fällen weist das Topfscharnier 50 ein Grundelement 51 auf, das an einer Grundplatte 52, die an einem Möbelkorpus montierbar ist, befestigt werden kann. Die Befestigung des Grundelements 51 an der Grundplatte 52 kann beispielsweise über Schrauben oder auch Rastmittel erfolgen, wobei ein Positions- und/oder Winkeleinsteller 53 vorgesehen sein kann. Gelenkarme 54 verbinden das Grundelement 51 mit einem erfindungsgemäßen Topflocheinsatz. Bei den dargestellten Topfscharnieren 50 sind Gelenkarme 54 des jeweiligen Scharniers im Grundkörper 10 angelenkt.
[0060] Das Topfscharnier 50 basiert in dem Ausführungsbeispiel der Fig. 10a auf dem in den Fig. 1 bis 7 dargestellten Topflocheinsatz, bei dem der Grundkörper 10 zusammen mit dem Befestigungsring 20 in eine Topflochbohrung eingesetzt wird. Das Ausführungsbeispiel der Fig. 10b basiert auf dem in den Fig. 8 und 9 beschriebenen Topflocheinsatz, bei dem der Befestigungsring 20 vormontiert wird und der Grundkörper 10 dann in den vormontierten Befestigungsring 20 eingeschraubt wird.
[0061] Beide Topfscharniere 50 können mit dem Topflocheinsatz an einer Möbeltür oder klappe befestigt werden. Zu diesem Zweck kann im Grundkörper 10 eine Werkzeugaufnahme ausgebildet sein, um den Grundkörper 10 gegenüber dem Befestigungsring 20 zu verdrehen (beim Ausführungsbeispiel der Fig. 10a) bzw. um den Grundkörper 10 in den vormontierten Befestigungsring 20 einzuschrauben (beim Ausführungsbeispiel der Fig. 10b). Alternativ kann vorgesehen sein, das Drehmoment zum Verdrehen bzw. Einschrauben über die Gelenkarme 54 aufzubringen, indem das Grundelement 51 als Hebel verwendet wird.
[0062] Nach dem Festlegen des Topflocheinsatzes in der Möbeltür bzw. -klappe kann diese dann durch Befestigen des Grundelements 51 auf der Grundplatte 53 an dem Möbelkorpus montiert werden.
Claims (12)
1. Topflocheinsatz zum Einsetzen in eine Topflochbohrung (2) eines Möbelteils, aufweisend einem topfförmigen Grundkörper (10), wobei ein den Grundkörper (10) zumindest teilweise umgebender Befestigungsring (20) vorgesehen ist, der nach außen weisende Vorsprünge (24) aufweist, die zur Befestigung des Topflocheinsatzes in der Topflochbohrung (2) nach außen herausdrückbar sind dadurch gekennzeichnet, dass der Grundkörper (10) zwischen einer oberen Platte (11) und einer unteren Platte (13) einen mittleren, taillierten Bereich (14) aufweist, und dass der Befestigungsring (20) um den mittleren, taillierten Bereich (14) herum und zwischen der oberen Platte (11) und der unteren Platte (13) angeordnet ist.
2. Topflocheinsatz nach Anspruch 1, bei dem die Vorsprünge (24) durch eine Drehbewegung des Grundkörpers (10) relativ zum Befestigungsring (20) nach außen gedrückt werden.
3. Topflocheinsatz nach Anspruch 2, bei dem der Grundkörper (10) Anlaufschrägen (15) und der Befestigungsring (20) Schrägen (22) aufweist, die derart Zusammenwirken, dass der Befestigungsring (20) im Bereich der Vorsprünge (24) verformt wird.
4. Topflocheinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem der Grundkörper (10) mindestens eine Führungsnut (17) entlang zumindest eines Abschnitts seines Umfangs aufweist, die mit einer Führungsnase (25) des Befestigungsrings (20) zusammenwirkt.
5. Topflocheinsatz nach Anspruch 1, bei dem der Grundkörper (10) eine zylindrische Grundform aufweist und umlaufend zumindest abschnittsweise mit einem Gewinde (18) versehen ist.
6. Topflocheinsatz nach Anspruch 5, bei dem der Befestigungsring (20) mindestens zwei, bevorzugt mindestens drei Gewindeabschnitte (26) aufweist, um den Grundkörper (10) in den Befestigungsring (20) einschrauben zu können.
7. Topflocheinsatz nach Anspruch 6, bei dem die Vorsprünge (24) zwischen den Gewindeabschnitten (26) positioniert sind, wobei der Befestigungsring (20) in einem nicht montierten Zustand im Bereich der Vorsprünge (24) derart um eine Tangentialachse tordiert ist, dass die nach außen weisenden Vorsprünge (24) nicht über den Radius hinausragen, den der Befestigungsring (20) im Bereich der Gewindeabschnittschnitte (26) hat.
8. Topflocheinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem der Befestigungsring (20) aus Metall in einem Stanz-/Biegeprozess gefertigt ist.
9. Topflocheinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei dem der Grundkörper (10) ein einoder mehrteiliges Kunststoff-Spritzgussteil ist.
10. Topflocheinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 9, bei dem im Grundkörper (10) eine Werkzeugaufnahme ausgebildet ist, insbesondere in Form einer Mehrkantöffnung (12).
11. Blendenbefestigungselement, aufweisend einen Zapfen (30) zur Befestigung einer Blende (1) an einem Schubkasten, dadurch gekennzeichnet, dass das Blendenbefestigungselement einen Topflocheinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11 aufweist.
12. Topfscharnier (50), insbesondere zur Befestigung einer Möbeltür oder Möbelklappe an einem Möbelkorpus, dadurch gekennzeichnet, dass das Topfscharnier (50) einen Topflocheinsatz nach einem der Ansprüche 1 bis 11 aufweist.
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