AT515793A4 - Schlüsselsafe - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft einen Schlüsselsafe ( 1 ), insbesondere Feuerwehrschlüsselsafe mit einem Rahmen (2) und einer Tür (3), wobei die Tür durch einen ersten Schließzylinder (5) und einen zweiten Schließzylinder (6) verriegelbar ist, wobei der erste Schließzylinder (5) hinter einer, durch ein externes Signal verriegelbaren und entriegelbaren Abdeckklappe ( 4) vorgesehen ist, wobei in der Abdeckklappe ( 4) ein durch das externe Signal aktivierbares Leuchtelement vorgesehen ist.
Description
Schlüsselsafe
Die Erfindung betrifft einen Schlüsselsafe, insbesondere einen Feuerwehr-Schlüsselsafe mit einem Rahmen und einer Tür, die durch einen ersten Schließzylinderund einen zweiten Schließzylinder verriegelbar ist, wobei der erste Schließzylinderhinter einer durch ein externes Signal verriegelbaren und entriegelbaren Abdeckklappevorgesehen ist.
Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, bei Gebäuden Feuerwehr-Schlüsselsafesvorzusehen, wenn vom Betreiber eines Gebäudes nicht sichergestellt werden kann,dass bei einem Brand die Feuerwehr jederzeit und sofort Zutritt in das Gebäude erhält.Diese Feuerwehr-Schlüsselsafes sind in der österreichischen Norm ÖNORM F 3032genau beschrieben. Sie umfassen ein mechanisch stabiles Gehäuse zur Aufnahme desObjektschlüssels, beispielsweise eines Generalschlüssels. Das Gehäuse wird durchzwei Schließzylinder verriegelt. Dabei handelt es sich um ein Feuerwehrschloss und einKundenschloss. Das Feuerwehrschloss ist mit einer elektrisch verriegelbarenAbdeckklappe gegen Vandalismus gesichert und kann nur im Alarmfall geöffnetwerden. Zu diesem Zweck ist der Feuerwehrschlüsselsafe mit einer automatischenBrandmeldeanlage verbunden, welche im Brandfall die Abdeckklappe entriegelt undsomit der Feuerwehr ermöglicht, den Schlüsselsafe durch das Feuerwehrschloss zuöffnen, um den Objektschlüssel zu entnehmen.
Das Kundenschloss wird mit einem vom Betreiber bereitgestellten Schließzylinderausgestattet. Durch Aufsperren des Feuerwehrzylinders wird der Kundenzylinderentriegelt und die Tür des Feuerwehr-Schlüsselsafes kann geöffnet werden.
Die Abdeckklappe, welche den Feuerwehrzylinder abdeckt, wird also im Brandfall durchein Signal einer automatischen Brandmeldeanlage entriegelt und kann durch dieFeuerwehr geöffnet werden.
Im Feuerwehrschlüsselsafe selbst befindet sich eine Vorrichtung, die den in einemseparaten Zylinder angesteckten Objektschlüssel blockiert. Dieser kann erst verdrehtund abgezogen werden, wenn das erwähnte Signal der Brandmeldeanlage erfolgt istund der Feuerwehrzylinder aufgesperrt wurde.
Derartige Feuerwehrschlüsselsafes haben jedoch zahlreiche Nachteile. Zunächst stelltsich in der Praxis heraus, dass bei Dunkelheit und/oder schlechtenWitterungsverhältnissen es für die Feuerwehr oft problematisch ist, den Safeaufzufinden. Darüber hinaus wird ein Schlüsselsafe vorschriftsmäßig einer einzelnenBrandmeldeanlage zugeordnet. Dies hat bei größeren Objekten die Auswirkung, dassmanchmal mehrere Feuerwehrschlüsselsafes an der Außenfläche des Gebäudesangeordnet sind. Wenn in diesem Fall jedoch nur eine Brandmeldeanlage ein Signalabgibt, dann ist es für die Feuerwehr nicht auf den ersten Blick ersichtlich, welcher derSchlüsselsafes aufgesperrt werden kann.
Zur Lösung dieser und anderer Probleme wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, eindurch das externe Signal aktivierbares Leuchtelement vorzusehen, das in derAbdeckklappe des Schlüsselsafes vorgesehen ist, welches aufleuchtet, wenn dieAbdeckklappe dieses Schlüsselsafes entriegelt wird. Dadurch erkennt die anrückendeFeuerwehr, welcher der möglichen mehreren Schlüsselsafes zugänglich ist. Außerdemist bei Dunkelheit oder schlechten Witterungsverhältnissen die Lage des aktiviertenSchlüsselsafes für die Einsatzkräfte leichter zu finden.
Indem das Leuchtelement in die Abdeckklappe, und nicht in die Tür oder in denRahmen des Schlüsselsafes eingebaut wird, wird der Schlüsselsafe strukturell nichtübermäßig geschwächt.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Leuchtelement zumindest einevorzugsweise punktförmige Lichtquelle und ein der Lichtquelle zugeordnetesStreuelement umfasst. Die Lichtquelle wird dabei mit elektrischer Energie versorgt,während das Streuelement lediglich das erzeugte Licht homogen verteilt und abstrahlt,und somit keine elektrische Energieversorgung benötigt.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Streuelement in einer vorzugsweiserechtwinkeligen Ausnehmung der Abdeckklappe, und die Lichtquelle in einer Bohrungder Tür angeordnet ist, wobei die Lichtquelle im geschlossenen Zustand derAbdeckklappe Licht in das Streuelement einkoppelt. Dabei muss nur die Lichtquelledurch elektrische Leitungen in der Tür des Schlüsselsafes mit Energie versorgt werden,und nicht das Streuelement in der Abdeckklappe.
Erfindungsgemäß kann insbesondere vorgesehen sein, dass zwei punktuelleLichtquellen vorgesehen sind, die derart in Bezug auf das Streuelement in der Türangeordnet sind, dass sie an gegenüberliegenden Enden des Streuelements Licht indieses einkoppeln. Dabei ist das Streuelement derart in der Abdeckklappe angeordnet,dass es sich bei geschlossener Abdeckklappe in unmittelbarer Nähe der Lichtquellen inder Tür befindet, und somit mit wenigen Lichtverlusten das abgestrahlte Lichtübernimmt und verteilt.
Dies hat den Vorteil, dass keine elektrischen Leitungen in die Abdeckklappe geführtwerden müssen. Außerdem kann durch Verwendung punktueller Lichtquellen einegroßflächige Schwächung der Safetür vermieden werden. Es ist lediglich das Vorsehenkleiner Bohrungen in der Safetür erforderlich, in welche die zumindest eine Lichtquelleeingesteckt wird. Die Energieversorgung der Lichtquelle erfolgt durch elektrischeLeitungen in der Safetür, und nicht in der Abdeckklappe. Das Streuelement verteilt daspunktuell eingestrahlte Licht homogen und ermöglicht eine großflächige Beleuchtung.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Streuelement eine längliche Formmit einem umlaufenden Anschlag aufweist und von der Rückseite der Abdeckklappe ineine Ausnehmung der Abdeckklappe passgenau einführbar ist. Dies ermöglicht eineeinfache Montage des Streuelements.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass in der Abdeckklappe mehrereStreuelemente angeordnet sind, in die durch mehrere, in der Tür angeordneteLichtquellen Licht eingekoppelt wird. Es kann auch die gesamte Abdeckklappegroßflächig als Streuelement ausgeführt sein, wobei jedoch auf die in der ÖNORMvorgeschriebene Beschriftung der Abdeckklappe Rücksicht genommen werden muss.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Leuchtelement und die Lichtquellederart dimensioniert sind, das das Leuchtelement bei einer
Umgebungsbeleuchtungsstärke von 500 Lux innerhalb eines Winkelbereichs von 22,5°um eine durch das Zentrum des Streuelements verlaufende Linie in einem Abstand von3m sichtbar ist.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Streuelement einen transparentenKunststoff mit einer das eingekoppelte Licht abstrahlenden Frontfläche umfasst. DerKunststoff kann auch eingefärbt sein.
Erfindungsgemäß kann weiters vorgesehen sein, dass das Streuelement zumindest anseinen Seitenflächen in einen Rahmen aus Metall oder Kunststoff eingefasst ist, der anseiner Rückseite über Öffnungen verfügt, um die Einkopplung des Lichts derLeuchtquelle in das Innere des Streuelements zu ermöglichen.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Streuelement eine längliche Formmit einer Längsachse aufweist und an seinen Stirnseiten Reflexionsflächen umfasst, diein einem Winkel von etwa 45° zur Längsachse des Streuelements angeordnet sind, umdas eingestrahlte Licht der Lichtquelle im Inneren des Streuelements homogen zuverteilen.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Streuelement zumindest an seinenSeitenflächen eine nach innen verspiegelt ausgeführte Beschichtung aufweist, um einehomogene Verteilung des eingekoppelten Lichtes zu erreichen.
Erfindungsgemäß kann weiters vorgesehen sein, dass es sich bei den Lichtquellen um,vorzugsweise orange, Leuchtdioden handelt.
Das Streuelement kann rechteckig, rund, oder in anderen Formen ausgeführt sein. DasStreuelement kann auch den Großteil der Abdeckklappe umfassen, zumal diemechanische Stabilität der Abdeckklappe lediglich ausreichend sein muss, umVandalismus vorzubeugen.
Bei der erfindungsgemäßen Lichtquelle kann es sich insbesondere um ein Blinklichthandeln. Dieses kann insbesondere bei Ansteuerung durch die Brandmeldeanlage zublinken beginnen, und bei Entnahme des im Safe gelagerten Objektschlüsselsverlöschen. Nach der Rückstellung des Alarms kann die Leuchte wieder zu blinkenbeginnen, solange der Objektschlüssel noch nicht ordnungsgemäß im Safe deponiertist. Die Einzeit und die Auszeit der blinkenden Anzeige kann insbesondere weniger als0,25 Sek. betragen. Die Blinkfrequenz kann insbesondere nicht weniger als 0,5 Hzbetragen.
Erfindungsgemäß kann weiters vorgesehen sein, dass sich die Leuchtstärke derLichtquelle bei geöffneter Abdeckklappe reduziert, oder dass sich die Lichtquelle beigeöffneter Abdeckklappe abschaltet. Dies hat insbesondere bei der Verwendung vonLeuchtdioden als Lichtquellen den Vorteil, dass der Benutzer des Schlüsselsafes beigeöffneter Abdeckklappe nicht durch die Leuchtdioden geblendet wird. Insbesonderekann vorgesehen sein, dass in der Tür des Schlüsselsafes eine Elektronik vorgesehenist, welche die Signale der Brandmeldeanlage empfängt und detektiert, ob dieAbdeckklappe geöffnet ist. Im Fall der geöffneten Abdeckklappe wird dann dieLichtstärke der Leuchtquelle reduziert oder diese abgeschaltet.
Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Lichtquelle bei Ansteuerung durchdas Brandmeldesystem zu blinken beginnt und bei Entnahme des Objektschlüsselserlischt. Nach der Rückstellung des Brandalarmes beginnt die Leuchte wieder zublinken, solange der Objektschlüssel noch nicht ordnungsgemäß im Safe deponiert ist.Zu diesem Zweck kann im Safe ein Schloss vorgesehen sein, in das der Schlüsselgesteckt werden muss.
Erfindungsgemäß kann weiters vorgesehen sein, dass der Safe mit einemZusatzschloss ausgestattet ist, der nicht mit dem Feuerwehr-Einheitsschlüssel betätigtwerden kann. Dieses Zusatzschloss kann in die Safetür oder in die Frontplatte oberhalbder Safetür eingebaut sein. Die Betätigung dieses Zusatzschlosses wird an dieBrandmeldezentrale übertragen.
Jegliche Störzustände werden an die Brandmeldezentrale weitergeleitet, wobei auchein Spannungsausfall als Störzustand weitergeleitet werden kann.
Bezüglich der Zylinder für den Objektschlüssel und den Kundenschlüssel handelt essich vorzugsweise um Profilhalbzylinder gemäß Ö-Norm B 5356 mit einer Gesamtlängevon 40mm. Der Objektzylinder darf nur vom Objekthauptschlüssel und nicht von einerUntergruppe sperrbar sein.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, aus denAnsprüchen und aus den Beschreibungen der Ausführungsbeispiele.
Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines nicht einschränkendenAusführungsbeispiels erläutert.
Fig. 1a bis 1b zeigen eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schlüsselsafesmit geschlossener und geöffneter Abdeckklappe;
Fig. 2 zeigt eine Explosionsdarstellung der Tür eines erfindungsgemäßenSchlüsselsafes;
Fig. 3a bis 3b zeigen Schnitt- und Explosionsdarstellungen der Abdeckklappe eineserfindungsgemäßen Schlüsselsafes;
Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schlüsselsafes.
Fig. 1a und Fig. 1b zeigen ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßenSchlüsselsafes 1 in Form eines Feuerwehr-Schlüsselsafes. Dieser umfasst einenRahmen 2 und eine versperrbare Tür 3. Die Tür 3 ist durch zwei Schließzylinderversperrbar, und zwar durch einen ersten Schließzylinder 5 (Feuerwehrschloss) undeinen zweiten Schließzylinder 6 (Kundenschloss). Das Kundenschloss ist unter einerfrei beweglichen Klappe angeordnet. Das Feuerwehrschloss ist unter einerverriegelbaren Abdeckklappe 4 angeordnet, welche über ein Verriegelungselement 7verfügt. Die Abdeckklappe 4 ist im Normalzustand geschlossen und wird lediglich imFall eines Brandalarms durch das zugeordnete automatische Brandmeldesystementriegelt, um der Feuerwehr den Zugang zum Feuerwehrschloss zu ermöglichen.
Weiters ist in der Tür 3 ein Zusatzschloss 18 vorgesehen, um den Safe auch ohneBrandalarm entriegeln zu können.
Fig. 2 zeigt eine Explosionsdarstellung der Tür 3 eines erfindungsgemäßenSchlüsselsafes. Die Tür 3 verfügt über ein Feuerwehrschloss mit einem (nichtdargestellten) Schließzylinder 5 und ein unter einer frei beweglichen Klappeangeordnetes Kundenschloss mit einem (nicht dargestellten) Schließzylinder 6. DasFeuerwehrschloss ist mit einer sperrbaren bzw. verriegelbaren Abdeckklappe 4abgedeckt. Die Abdeckklappe 4 ist durch das automatische Brandmeldesystem ver-und entriegelbar. Die Tür 3 verfügt über zwei Bohrungen 11, in die punktuelleLichtquellen 10 in Form von Leuchtdioden, Halogenlampen oder anderen punktuellenLeuchtquellen eingesetzt sind. Diese interagieren mit einem Streuelement 9, welches ineine Ausnehmung 8 der Abdeckklappe 4 eingesetzt ist und sich im geschlossenenZustand der Abdeckklappe 4 in unmittelbarer Nähe der punktuellen Leuchtquellen 10befindet. In der Tür 3 ist ein Zusatzschloss 18 vorgesehen.
Das von den Leuchtquellen 10 ausgestrahlte Licht wird bei verriegelter Abdeckklappe 4unmittelbar in das Streuelement 9 eingestrahlt, dieses verteilt das Licht und strahlt esdurch seine Frontfläche 16 in homogenerWeise ganzflächig nach außen ab. Zu diesemZweck verfügt das Streuelement 9 an seinen Seitenflächen über Reflexionsflächen 12,die in einem Winkel von etwa 45° zur Längsachse des Streuelements 9 angeordnetsind, und derart in Bezug auf die punktuellen Lichtquellen 10 angeordnet sind, dass dasLicht der Lichtquellen 10 direkt auf diese Reflexionsflächen 12 fällt und somit im Innerendes Streuelements 9 reflektiert und homogen verteilt wird.
Fig. 3a und 3b zeigen Schnitt- und Explosionsdarstellungen der Abdeckklappe 4 einerAusführungsform des erfindungsgemäßen Schlüsselsafes. In Fig. 3a ist dieAbdeckklappe 4 in Vorderansicht gezeigt und man sieht das Scharnier 13 und dierechtwinkelige Ausnehmung 8 zur Aufnahme des Streuelements 9. Das Streuelement 9ist in einem Schnitt A-A entlang seiner Längsachse dargestellt, umfasst einenKunststoffkörper 14, der transparent oder eingefärbt ist und an seinengegenüberliegenden Enden zwei Reflexionsflächen 12 aufweist, die in einem Winkelvon ca. 45° zur Längsachse des Streuelements 9 angeordnet sind.
Außerdem verfügt das Streuelement über einen umlaufenden Anschlag 17, um daspassgenaue Einführen in die Ausnehmung 8 zu ermöglichen.
Die Position der Lichtquellen 10 in der Tür 3 des Schlüsselsafes sind in Bezug auf dieGröße des Steuerelements 9 derart angeordnet, dass die Lichtquellen direkt auf dieReflexionsflächen 12 des Streuelements 9 strahlen und das abgestrahlte Licht somithomogen im Inneren des Streuelements 9 verteilt wird.
In Fig. 3b ist die Abdeckklappe 4 noch einmal in Explosionsdarstellung gezeigt und esist die Ausnehmung 8 und der Anschlag 17 zur Einführung des Streuelements 9, sowiedas Scharnier 13 sichtbar. Zur besseren Stabilität verfügt das Streuelement 9 an seinerumlaufenden Seitenflächen übereinen Rahmen 15, der undurchsichtig, vorzugsweisenach innen verspiegelt ausgeführt ist. Lediglich die Frontfläche 16 ist transparent underlaubt die Abgabe des eingestrahlten Lichts nach außen. An der Rückseite sind imRahmen 15 Ausnehmungen vorgesehen, um die Einkopplung des Lichts durch diepunktuellen Lichtquellen 10 zu ermöglichen; diese Ausnehmungen sind in dervorliegenden schematischen Darstellung nicht dargestellt.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schlüsselsafes,wobei in diesem Fall kein Zusatzschloss 18 vorgesehen ist. Die Tür 3 verfügt über einFeuerwehrschloss mit einem (nicht dargestellten) Schließzylinder 5 und ein unter einerfrei beweglichen Klappe angeordnetes Kundenschloss mit einem (nicht dargestellten)Schließzylinder 6. Das Feuerwehrschloss ist mit einer sperrbaren bzw. verriegelbarenAbdeckklappe 4 abgedeckt. Die Abdeckklappe 4 ist durch das automatischeBrandmeldesystem ver- und entriegelbar. Die Tür 3 verfügt über zwei Bohrungen 11, indie punktuelle Lichtquellen 10 in Form von Leuchtdioden, Halogenlampen oder anderenpunktuellen Leuchtquellen eingesetzt sind. Diese interagieren mit einem Streuelement9, welches in eine Ausnehmung 8 der Abdeckklappe 4 eingesetzt ist und sich imgeschlossenen Zustand der Abdeckklappe 4 in unmittelbarer Nähe der punktuellenLeuchtquellen 10 befindet.
Das von den Leuchtquellen 10 ausgestrahlte Licht wird bei verriegelter Abdeckklappe 4unmittelbar in das Streuelement 9 eingestrahlt, dieses verteilt das Licht und strahlt esdurch seine Frontfläche 16 in homogener Weise ganzflächiq nach außen ab.
Zu diesem Zweck verfügt das Streuelement 9 an seinen Seitenflächen überReflexionsflächen 12, die in einem Winkel von etwa 45° zur Längsachse desStreuelements 9 angeordnet sind, und derart in Bezug auf die punktuellen Lichtquellen10 angeordnet sind, dass das Licht der Lichtquellen 10 direkt auf dieseReflexionsflächen 12 fällt und somit im Inneren des Streuelements 9 reflektiert undhomogen verteilt wird.
Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die vorliegenden Ausführungsformen, sondernumfasst jeglichen Schlüsselsafe im Rahmen der nachfolgenden Schutzansprüche.
Bezugszeichenliste 1 Schlüsselsafe 2 Rahmen 3 Tür 4 Abdeckklappe 5 Erster Schließzylinder 6 Zweiter Schließzylinder 7 Verriegelungsvorrichtung 8 Ausnehmung 9 Streuelement 10 Lichtquelle 11 Bohrung 12 Reflektierende Seitenfläche 13 Scharnier 14 Kunststoffkörper 15 Rahmen 16 Frontfläche 17 Anschlag 18 Zusatzschloss
Claims (14)
- Ansprüche 1. Schlüsselsafe (1), insbesondere Feuerwehrschlüsselsafe mit einem Rahmen (2)und einer Tür (3), wobei die Tür durch einen ersten Schließzylinder (5) und einenzweiten Schließzylinder (6) verriegelbar ist, wobei der erste Schließzylinder (5)hinter einer, durch ein externes Signal verriegelbaren und entriegelbarenAbdeckklappe (4) vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, dass in derAbdeckklappe (4) ein durch das externe Signal aktivierbares Leuchtelementvorgesehen ist.
- 2. Schlüsselsafe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass dasLeuchtelement zumindest eine, vorzugsweise punktförmige, Lichtquelle (10) undein der Lichtquelle zugeordnetes Streuelement (9) umfasst.
- 3. Schlüsselsafe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass dasStreuelement (9) In einer Ausnehmung (8) der Abdeckklappe (4), und dieLichtquelle (10) in einer Bohrung (11) der Tür (3) angeordnet ist, wobei dieLichtquelle (10) im geschlossenen Zustand der Abdeckklappe (4) Licht in dasStreuelement (9) einkoppelt.
- 4. Schlüsselsafe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zweipunktuelle Lichtquellen (10) vorgesehen sind, die derart in Bezug auf dasStreuelement (9) in der Tür (3) angeordnet sind, dass sie an gegenüberliegendenEnden des Streuelements (9) Licht in dieses einkoppeln.
- 5. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dassdas Streuelement (9) eine längliche Form mit einem umlaufenden Anschlagaufweist und von der Rückseite der Abdeckklappe (4) in eine Ausnehmung (8) derAbdeckklappe (4) passgenau einführbar ist.
- 6. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dassin der Abdeckklappe (4) mehrere Streuelemente (9) angeordnet sind, in die durchmehrere, in der Tür (3) angeordnete Lichtquellen (10) Licht eingekoppelt wird.
- 7. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dassdas Leuchtelement (9) und die Lichtquelle (10) derart dimensioniert sind, das dasLeuchtelement bei einer Umgebungsbeleuchtungsstärke von 500 Lux innerhalbeines Winkelbereichs von 22,5° um eine durch das Zentrum des Streuelements (9)verlaufende Linie in einem Abstand von 3m sichtbar ist.
- 8. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dassdas Streuelement (9) einen transparenten oder einen, vorzugsweise orangeeingefärbten Kunststoff mit einer Frontfläche (16) umfasst.
- 9. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dassdas Streuelement (9) zumindest an seinen Seitenflächen in einen Rahmen (15)aus Metall oder Kunststoff eingefasst ist, der über Öffnungen verfügt, um dieEinkopplung des Lichts der Lichtquelle (10) in das Innere des Streuelements (9) zuermöglichen.
- 10. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dassdas Streuelement (9) eine längliche Form mit einer Längsachse aufweist und anseinen Stirnseiten Reflexionsflächen (12) umfasst, die in einem Winkel von etwa45° zur Längsachse des Streuelements (9) angeordnet sind, um das eingestrahlteLicht der Lichtquelle (10) im Inneren des Streuelements (9) homogen zu verteilen.
- 11. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dassdas Streuelement (9) zumindest an seinen Seitenflächen eine nach innenverspiegelt ausgeführte Beschichtung aufweist, um eine homogene Verteilung deseingekoppelten Lichtes zu erreichen.
- 12. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dassdie Lichtquelle (10) bei geöffnetem Zustand der Abdeckklappe (4) eine reduzierteLichtstärke aufweist oder abgeschaltet ist.
- 13. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dassdie Lichtquelle (10) als Leuchtdiode, vorzugsweise als orange Leuchtdiodeausgeführt ist ausgeführt ist.
- 14. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dassdie Lichtquelle (10) als Blinklicht ausgeführt ist.
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Citations (3)
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| DE19956052C1 (de) * | 1999-11-22 | 2001-01-25 | Matthias Sandrock | Schlüsseldepot für mindestens einen Schlüssel |
| DE202012105038U1 (de) * | 2012-12-21 | 2013-01-30 | Stefan Schraner | Feuerwehr-Schlüsseldepot mit Leuchtanzeige und System zur Überwachung von Betriebszuständen eines Feuerwehr-Schlüsseldepots |
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- 2014-04-16 AT ATA283/2014A patent/AT515793B1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19956052C1 (de) * | 1999-11-22 | 2001-01-25 | Matthias Sandrock | Schlüsseldepot für mindestens einen Schlüssel |
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| DE202012105038U1 (de) * | 2012-12-21 | 2013-01-30 | Stefan Schraner | Feuerwehr-Schlüsseldepot mit Leuchtanzeige und System zur Überwachung von Betriebszuständen eines Feuerwehr-Schlüsseldepots |
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| Publication number | Publication date |
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