AT515793B1 - Schlüsselsafe - Google Patents

Schlüsselsafe Download PDF

Info

Publication number
AT515793B1
AT515793B1 ATA283/2014A AT2832014A AT515793B1 AT 515793 B1 AT515793 B1 AT 515793B1 AT 2832014 A AT2832014 A AT 2832014A AT 515793 B1 AT515793 B1 AT 515793B1
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
light
scattering element
key safe
light source
cover flap
Prior art date
Application number
ATA283/2014A
Other languages
English (en)
Other versions
AT515793A4 (de
Inventor
Helmut Friedl
Original Assignee
Strauss Sicherungsanlagenbau Ges M B H Lab
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Strauss Sicherungsanlagenbau Ges M B H Lab filed Critical Strauss Sicherungsanlagenbau Ges M B H Lab
Priority to ATA283/2014A priority Critical patent/AT515793B1/de
Application granted granted Critical
Publication of AT515793A4 publication Critical patent/AT515793A4/de
Publication of AT515793B1 publication Critical patent/AT515793B1/de

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor
    • E05B19/0005Key safes

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft einen Schlüsselsafe (1 ), insbesondere Feuerwehrschlüsselsafe mit einem Rahmen (2) und einer Tür (3), wobei die Tür durch einen ersten Schließzylinder (5) und einen zweiten Schließzylinder (6) verriegelbar ist, wobei der erste Schließzylinder (5) hinter einer, durch ein externes Signal verriegelbaren und entriegelbaren Abdeckklappe (4) vorgesehen ist, wobei in der Abdeckklappe (4) ein durch das externe Signal aktivierbares Leuchtelement vorgesehen ist.

Description

Beschreibung
SCHLÜSSELSAFE
[0001] Die Erfindung betrifft einen Schlüsselsafe, insbesondere einen Feuerwehr-Schlüsselsafemit einem Rahmen und einer Tür, die durch einen ersten Schließzylinder und einen zweitenSchließzylinder verriegelbar ist, wobei der erste Schließzylinder hinter einer durch ein externesSignal verriegelbaren und entriegelbaren Abdeckklappe vorgesehen ist.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist es bekannt, bei Gebäuden Feuerwehr-Schlüsselsafesvorzusehen, wenn vom Betreiber eines Gebäudes nicht sichergestellt werden kann, dass beieinem Brand die Feuerwehr jederzeit und sofort Zutritt in das Gebäude erhält. Diese Feuer¬wehr-Schlüsselsafes sind in der österreichischen Norm ÖNORM F 3032 genau beschrieben.Sie umfassen ein mechanisch stabiles Gehäuse zur Aufnahme des Objektschlüssels, bei¬spielsweise eines Generalschlüssels. Das Gehäuse wird durch zwei Schließzylinder verriegelt.Dabei handelt es sich um ein Feuerwehrschloss und ein Kundenschloss. Das Feuerwehr¬schloss ist mit einer elektrisch verriegelbaren Abdeckklappe gegen Vandalismus gesichert undkann nur im Alarmfall geöffnet werden. Zu diesem Zweck ist der Feuerwehrschlüsselsafe miteiner automatischen Brandmeldeanlage verbunden, welche im Brandfall die Abdeckklappeentriegelt und somit der Feuerwehr ermöglicht, den Schlüsselsafe durch das Feuerwehrschlosszu öffnen, um den Objektschlüssel zu entnehmen.
[0003] Das Kundenschloss wird mit einem vom Betreiber bereitgestellten Schließzylinder aus¬gestattet. Durch Aufsperren des Feuerwehrzylinders wird der Kundenzylinder entriegelt und dieTür des Feuerwehr-Schlüsselsafes kann geöffnet werden.
[0004] Die Abdeckklappe, welche den Feuerwehrzylinder abdeckt, wird also im Brandfall durchein Signal einer automatischen Brandmeldeanlage entriegelt und kann durch die Feuerwehrgeöffnet werden.
[0005] Im Feuerwehrschlüsselsafe selbst befindet sich eine Vorrichtung, die den in einem sepa¬raten Zylinder angesteckten Objektschlüssel blockiert. Dieser kann erst verdreht und abgezo¬gen werden, wenn das erwähnte Signal der Brandmeldeanlage erfolgt ist und der Feuerwehrzy¬linder aufgesperrt wurde.
[0006] Derartige Feuerwehrschlüsselsafes haben jedoch zahlreiche Nachteile. Zunächst stelltsich in der Praxis heraus, dass bei Dunkelheit und/oder schlechten Witterungsverhältnissen esfür die Feuerwehr oft problematisch ist, den Safe aufzufinden. Darüber hinaus wird ein Schlüs¬selsafe vorschriftsmäßig einer einzelnen Brandmeldeanlage zugeordnet. Dies hat bei größerenObjekten die Auswirkung, dass manchmal mehrere Feuerwehrschlüsselsafes an der Außenflä¬che des Gebäudes angeordnet sind. Wenn in diesem Fall jedoch nur eine Brandmeldeanlageein Signal abgibt, dann ist es für die Feuerwehr nicht auf den ersten Blick ersichtlich, welcherder Schlüsselsafes aufgesperrt werden kann.
[0007] Zur Lösung dieser und anderer Probleme wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, eindurch das externe Signal aktivierbares Leuchtelement vorzusehen, das in der Abdeckklappedes Schlüsselsafes vorgesehen ist, welches aufleuchtet, wenn die Abdeckklappe diesesSchlüsselsafes entriegelt wird. Dadurch erkennt die anrückende Feuerwehr, welcher der mögli¬chen mehreren Schlüsselsafes zugänglich ist. Außerdem ist bei Dunkelheit oder schlechtenWitterungsverhältnissen die Lage des aktivierten Schlüsselsafes für die Einsatzkräfte leichter zufinden.
[0008] Indem das Leuchtelement in die Abdeckklappe, und nicht in die Tür oder in den Rahmendes Schlüsselsafes eingebaut wird, wird der Schlüsselsafe strukturell nicht übermäßig ge¬schwächt.
[0009] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Leuchtelement zumindest eine vor¬zugsweise punktförmige Lichtquelle und ein der Lichtquelle zugeordnetes Streuelement um¬fasst. Die Lichtquelle wird dabei mit elektrischer Energie versorgt, während das Streuelement lediglich das erzeugte Licht homogen verteilt und abstrahlt, und somit keine elektrische Ener¬gieversorgung benötigt.
[0010] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Streuelement in einer vorzugsweiserechtwinkeligen Ausnehmung der Abdeckklappe, und die Lichtquelle in einer Bohrung der Türangeordnet ist, wobei die Lichtquelle im geschlossenen Zustand der Abdeckklappe Licht in dasStreuelement einkoppelt. Dabei muss nur die Lichtquelle durch elektrische Leitungen in der Türdes Schlüsselsafes mit Energie versorgt werden, und nicht das Streuelement in der Abdeck¬klappe.
[0011] Erfindungsgemäß kann insbesondere vorgesehen sein, dass zwei punktuelle Lichtquel¬len vorgesehen sind, die derart in Bezug auf das Streuelement in der Tür angeordnet sind, dasssie an gegenüberliegenden Enden des Streuelements Licht in dieses einkoppeln. Dabei ist dasStreuelement derart in der Abdeckklappe angeordnet, dass es sich bei geschlossener Abdeck¬klappe in unmittelbarer Nähe der Lichtquellen in der Tür befindet, und somit mit wenigen Licht¬verlusten das abgestrahlte Licht übernimmt und verteilt.
[0012] Dies hat den Vorteil, dass keine elektrischen Leitungen in die Abdeckklappe geführtwerden müssen. Außerdem kann durch Verwendung punktueller Lichtquellen eine großflächigeSchwächung der Safetür vermieden werden. Es ist lediglich das Vorsehen kleiner Bohrungen inder Safetür erforderlich, in welche die zumindest eine Lichtquelle eingesteckt wird. Die Energie¬versorgung der Lichtquelle erfolgt durch elektrische Leitungen in der Safetür, und nicht in derAbdeckklappe. Das Streuelement verteilt das punktuell eingestrahlte Licht homogen und ermög¬licht eine großflächige Beleuchtung.
[0013] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Streuelement eine längliche Formmit einem umlaufenden Anschlag aufweist und von der Rückseite der Abdeckklappe in eineAusnehmung der Abdeckklappe passgenau einführbar ist. Dies ermöglicht eine einfache Mon¬tage des Streuelements.
[0014] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass in der Abdeckklappe mehrere Streuele¬mente angeordnet sind, in die durch mehrere, in der Tür angeordnete Lichtquellen Licht einge¬koppelt wird. Es kann auch die gesamte Abdeckklappe großflächig als Streuelement ausgeführtsein, wobei jedoch auf die in der ÖNORM vorgeschriebene Beschriftung der AbdeckklappeRücksicht genommen werden muss.
[0015] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Leuchtelement und die Lichtquellederart dimensioniert sind, das das Leuchtelement bei einer Umgebungsbeleuchtungsstärke von500 Lux innerhalb eines Winkelbereichs von 22,5° um eine durch das Zentrum des Streuele¬ments verlaufende Linie in einem Abstand von 3m sichtbar ist.
[0016] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Streuelement einen transparentenKunststoff mit einer das eingekoppelte Licht abstrahlenden Frontfläche umfasst. Der Kunststoffkann auch eingefärbt sein.
[0017] Erfindungsgemäß kann weiters vorgesehen sein, dass das Streuelement zumindest anseinen Seitenflächen in einen Rahmen aus Metall oder Kunststoff eingefasst ist, der an seinerRückseite über Öffnungen verfügt, um die Einkopplung des Lichts der Leuchtquelle in dasInnere des Streuelements zu ermöglichen.
[0018] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Streuelement eine längliche Formmit einer Längsachse aufweist und an seinen Stirnseiten Reflexionsflächen umfasst, die ineinem Winkel von etwa 45° zur Längsachse des Streuelements angeordnet sind, um das ein¬gestrahlte Licht der Lichtquelle im Inneren des Streuelements homogen zu verteilen.
[0019] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass das Streuelement zumindest an seinenSeitenflächen eine nach innen verspiegelt ausgeführte Beschichtung aufweist, um eine homo¬gene Verteilung des eingekoppelten Lichtes zu erreichen.
[0020] Erfindungsgemäß kann weiters vorgesehen sein, dass es sich bei den Lichtquellen um,vorzugsweise orange, Leuchtdioden handelt.
[0021] Das Streuelement kann rechteckig, rund, oder in anderen Formen ausgeführt sein. DasStreuelement kann auch den Großteil der Abdeckklappe umfassen, zumal die mechanischeStabilität der Abdeckklappe lediglich ausreichend sein muss, um Vandalismus vorzubeugen.
[0022] Bei der erfindungsgemäßen Lichtquelle kann es sich insbesondere um ein Blinklichthandeln. Dieses kann insbesondere bei Ansteuerung durch die Brandmeldeanlage zu blinkenbeginnen, und bei Entnahme des im Safe gelagerten Objektschlüssels verlöschen. Nach derRückstellung des Alarms kann die Leuchte wieder zu blinken beginnen, solange der Objekt¬schlüssel noch nicht ordnungsgemäß im Safe deponiert ist. Die Einzeit und die Auszeit derblinkenden Anzeige kann insbesondere weniger als 0,25 Sek. betragen. Die Blinkfrequenz kanninsbesondere nicht weniger als 0,5 Hz betragen.
[0023] Erfindungsgemäß kann weiters vorgesehen sein, dass sich die Leuchtstärke der Licht¬quelle bei geöffneter Abdeckklappe reduziert, oder dass sich die Lichtquelle bei geöffneterAbdeckklappe abschaltet. Dies hat insbesondere bei der Verwendung von Leuchtdioden alsLichtquellen den Vorteil, dass der Benutzer des Schlüsselsafes bei geöffneter Abdeckklappenicht durch die Leuchtdioden geblendet wird. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass in derTür des Schlüsselsafes eine Elektronik vorgesehen ist, welche die Signale der Brandmeldean¬lage empfängt und detektiert, ob die Abdeckklappe geöffnet ist. Im Fall der geöffneten Abdeck¬klappe wird dann die Lichtstärke der Leuchtquelle reduziert oder diese abgeschaltet.
[0024] Erfindungsgemäß kann vorgesehen sein, dass die Lichtquelle bei Ansteuerung durchdas Brandmeldesystem zu blinken beginnt und bei Entnahme des Objektschlüssels erlischt.Nach der Rückstellung des Brandalarmes beginnt die Leuchte wieder zu blinken, solange derObjektschlüssel noch nicht ordnungsgemäß im Safe deponiert ist. Zu diesem Zweck kann imSafe ein Schloss vorgesehen sein, in das der Schlüssel gesteckt werden muss.
[0025] Erfindungsgemäß kann weiters vorgesehen sein, dass der Safe mit einem Zusatz¬schloss ausgestattet ist, der nicht mit dem Feuerwehr-Einheitsschlüssel betätigt werden kann.Dieses Zusatzschloss kann in die Safetür oder in die Frontplatte oberhalb der Safetür eingebautsein. Die Betätigung dieses Zusatzschlosses wird an die Brandmeldezentrale übertragen.
[0026] Jegliche Störzustände werden an die Brandmeldezentrale weitergeleitet, wobei auch einSpannungsausfall als Störzustand weitergeleitet werden kann.
[0027] Bezüglich der Zylinder für den Objektschlüssel und den Kundenschlüssel handelt es sichvorzugsweise um Profilhalbzylinder gemäß Ö-Norm B 5356 mit einer Gesamtlänge von 40mm.Der Objektzylinder darf nur vom Objekthauptschlüssel und nicht von einer Untergruppe sperrbarsein.
[0028] Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung, aus den Ansprü¬chen und aus den Beschreibungen der Ausführungsbeispiele.
[0029] Die Erfindung wird im Folgenden anhand eines nicht einschränkenden Ausführungsbei¬spiels erläutert.
[0030] Fig. 1a bis 1b zeigen eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Schlüsselsafes mit geschlossener und geöffneter Abdeckklappe; [0031] Fig. 2 zeigt eine Explosionsdarstellung der Tür eines erfindungsgemäßen Schlüs¬ selsafes; [0032] Fig. 3a bis 3b zeigen Schnitt- und Explosionsdarstellungen der Abdeckklappe eines erfindungsgemäßen Schlüsselsafes; [0033] Fig. 4 zeigt eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Schlüsselsafes.
[0034] Fig. 1a und Fig. 1b zeigen ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schlüs¬selsafes 1 in Form eines Feuerwehr-Schlüsselsafes. Dieser umfasst einen Rahmen 2 und eineversperrbare Tür 3. Die Tür 3 ist durch zwei Schließzylinder versperrbar, und zwar durch einenersten Schließzylinder 5 (Feuerwehrschloss) und einen zweiten Schließzylinder 6 (Kunden¬schloss). Das Kundenschloss ist unter einer frei beweglichen Klappe angeordnet. Das Feuer¬ wehrschloss ist unter einer verriegelbaren Abdeckklappe 4 angeordnet, welche über ein Verrie¬gelungselement 7 verfügt. Die Abdeckklappe 4 ist im Normalzustand geschlossen und wirdlediglich im Fall eines Brandalarms durch das zugeordnete automatische Brandmeldesystementriegelt, um der Feuerwehr den Zugang zum Feuerwehrschloss zu ermöglichen.
[0035] Weiters ist in der Tür 3 ein Zusatzschloss 18 vorgesehen, um den Safe auch ohne Bran¬dalarm entriegeln zu können.
[0036] Fig. 2 zeigt eine Explosionsdarstellung der Tür 3 eines erfindungsgemäßen Schlüsselsa¬fes. Die Tür 3 verfügt über ein Feuerwehrschloss mit einem (nicht dargestellten) Schließzylinder5 und ein unter einer frei beweglichen Klappe angeordnetes Kundenschloss mit einem (nichtdargestellten) Schließzylinder 6. Das Feuerwehrschloss ist mit einer sperrbaren bzw. verriegel¬baren Abdeckklappe 4 abgedeckt. Die Abdeckklappe 4 ist durch das automatische Brandmel¬desystem ver- und entriegelbar. Die Tür 3 verfügt über zwei Bohrungen 11, in die punktuelleLichtquellen 10 in Form von Leuchtdioden, Halogenlampen oder anderen punktuellen Leucht¬quellen eingesetzt sind. Diese interagieren mit einem Streuelement 9, welches in eine Ausneh¬mung 8 der Abdeckklappe 4 eingesetzt ist und sich im geschlossenen Zustand der Abdeckklap¬pe 4 in unmittelbarer Nähe der punktuellen Leuchtquellen 10 befindet. In der Tür 3 ist ein Zu¬satzschloss 18 vorgesehen.
[0037] Das von den Leuchtquellen 10 ausgestrahlte Licht wird bei verriegelter Abdeckklappe 4unmittelbar in das Streuelement 9 eingestrahlt, dieses verteilt das Licht und strahlt es durchseine Frontfläche 16 in homogener Weise ganzflächig nach außen ab. Zu diesem Zweck ver¬fügt das Streuelement 9 an seinen Seitenflächen über Reflexionsflächen 12, die in einem Win¬kel von etwa 45° zur Längsachse des Streuelements 9 angeordnet sind, und derart in Bezugauf die punktuellen Lichtquellen 10 angeordnet sind, dass das Licht der Lichtquellen 10 direktauf diese Reflexionsflächen 12 fällt und somit im Inneren des Streuelements 9 reflektiert undhomogen verteilt wird.
[0038] Fig. 3a und 3b zeigen Schnitt- und Explosionsdarstellungen der Abdeckklappe 4 einerAusführungsform des erfindungsgemäßen Schlüsselsafes. In Fig. 3a ist die Abdeckklappe 4 inVorderansicht gezeigt und man sieht das Scharnier 13 und die rechtwinkelige Ausnehmung 8zur Aufnahme des Streuelements 9. Das Streuelement 9 ist in einem Schnitt A-A entlang seinerLängsachse dargestellt, umfasst einen Kunststoffkörper 14, der transparent oder eingefärbt istund an seinen gegenüberliegenden Enden zwei Reflexionsflächen 12 aufweist, die in einemWinkel von ca. 45° zur Längsachse des Streuelements 9 angeordnet sind.
[0039] Außerdem verfügt das Streuelement über einen umlaufenden Anschlag 17, um daspassgenaue Einführen in die Ausnehmung 8 zu ermöglichen.
[0040] Die Position der Lichtquellen 10 in der Tür 3 des Schlüsselsafes sind in Bezug auf dieGröße des Steuerelements 9 derart angeordnet, dass die Lichtquellen direkt auf die Reflexions¬flächen 12 des Streuelements 9 strahlen und das abgestrahlte Licht somit homogen im Innerendes Streuelements 9 verteilt wird.
[0041] In Fig. 3b ist die Abdeckklappe 4 noch einmal in Explosionsdarstellung gezeigt und es istdie Ausnehmung 8 und der Anschlag 17 zur Einführung des Streuelements 9, sowie das Schar¬nier 13 sichtbar. Zur besseren Stabilität verfügt das Streuelement 9 an seiner umlaufendenSeitenfläche über einen Rahmen 15, der undurchsichtig, vorzugsweise nach innen verspiegeltausgeführt ist. Lediglich die Frontfläche 16 ist transparent und erlaubt die Abgabe des einge¬strahlten Lichts nach außen. An der Rückseite sind im Rahmen 15 Ausnehmungen vorgesehen,um die Einkopplung des Lichts durch die punktuellen Lichtquellen 10 zu ermöglichen; dieseAusnehmungen sind in der vorliegenden schematischen Darstellung nicht dargestellt.
[0042] Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen Schlüsselsafes,wobei in diesem Fall kein Zusatzschloss 18 vorgesehen ist. Die Tür 3 verfügt über ein Feuer¬wehrschloss mit einem (nicht dargestellten) Schließzylinder 5 und ein unter einer frei bewegli¬chen Klappe angeordnetes Kundenschloss mit einem (nicht dargestellten) Schließzylinder 6.Das Feuerwehrschloss ist mit einer sperrbaren bzw. verriegelbaren Abdeckklappe 4 abgedeckt.
Die Abdeckklappe 4 ist durch das automatische Brandmeldesystem ver- und entriegelbar. DieTür 3 verfügt über zwei Bohrungen 11, in die punktuelle Lichtquellen 10 in Form von Leuchtdio¬den, Halogenlampen oder anderen punktuellen Leuchtquellen eingesetzt sind. Diese interagie¬ren mit einem Streuelement 9, welches in eine Ausnehmung 8 der Abdeckklappe 4 eingesetztist und sich im geschlossenen Zustand der Abdeckklappe 4 in unmittelbarer Nähe der punktuel¬len Leuchtquellen 10 befindet.
[0043] Das von den Leuchtquellen 10 ausgestrahlte Licht wird bei verriegelter Abdeckklappe 4unmittelbar in das Streuelement 9 eingestrahlt, dieses verteilt das Licht und strahlt es durchseine Frontfläche 16 in homogener Weise ganzflächig nach außen ab.
[0044] Zu diesem Zweck verfügt das Streuelement 9 an seinen Seitenflächen über Reflexions¬flächen 12, die in einem Winkel von etwa 45° zur Längsachse des Streuelements 9 angeordnetsind, und derart in Bezug auf die punktuellen Lichtquellen 10 angeordnet sind, dass das Lichtder Lichtquellen 10 direkt auf diese Reflexionsflächen 12 fällt und somit im Inneren des Streu¬elements 9 reflektiert und homogen verteilt wird.
[0045] Die Erfindung beschränkt sich nicht auf die vorliegenden Ausführungsformen, sondernumfasst jeglichen Schlüsselsafe im Rahmen der nachfolgenden Schutzansprüche.
BEZUGSZEICHENLISTE 1 Schlüsselsafe 2 Rahmen 3 Tür 4 Abdeckklappe 5 Erster Schließzylinder 6 Zweiter Schließzylinder 7 Verriegelungsvorrichtung 8 Ausnehmung 9 Streuelement 10 Lichtquelle 11 Bohrung 12 Reflektierende Seitenfläche 13 Scharnier 14 Kunststoffkörper 15 Rahmen 16 Frontfläche 17 Anschlag 18 Zusatzschloss

Claims (14)

  1. Patentansprüche 1. Schlüsselsafe (1), insbesondere Feuerwehrschlüsselsafe mit einem Rahmen (2) und einerTür (3), wobei die Tür durch einen ersten Schließzylinder (5) und einen zweiten Schließzy¬linder (6) verriegelbar ist, wobei der erste Schließzylinder (5) hinter einer, durch ein exter¬nes Signal verriegelbaren und entriegelbaren Abdeckklappe (4) vorgesehen ist, dadurchgekennzeichnet, dass in der Abdeckklappe (4) ein durch das externe Signal aktivierbaresLeuchtelement vorgesehen ist.
  2. 2. Schlüsselsafe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtelementzumindest eine, vorzugsweise punktförmige, Lichtquelle (10) und ein der Lichtquelle zuge¬ordnetes Streuelement (9) umfasst.
  3. 3. Schlüsselsafe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Streuelement (9) in einer Ausnehmung (8) der Abdeckklappe (4), und die Lichtquelle (10) in einer Boh¬rung (11) der Tür (3) angeordnet ist, wobei die Lichtquelle (10) im geschlossenen Zustandder Abdeckklappe (4) Licht in das Streuelement (9) einkoppelt.
  4. 4. Schlüsselsafe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest zwei punktuel¬le Lichtquellen (10) vorgesehen sind, die derart in Bezug auf das Streuelement (9) in derTür (3) angeordnet sind, dass sie an gegenüberliegenden Enden des Streuelements (9)Licht in dieses einkoppeln.
  5. 5. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass dasStreuelement (9) eine längliche Form mit einem umlaufenden Anschlag aufweist und vonder Rückseite der Abdeckklappe (4) in eine Ausnehmung (8) der Abdeckklappe (4) pass¬genau einführbar ist.
  6. 6. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass in derAbdeckklappe (4) mehrere Streuelemente (9) angeordnet sind, in die durch mehrere, in derTür (3) angeordnete Lichtquellen (10) Licht eingekoppelt wird.
  7. 7. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass dasLeuchtelement (9) und die Lichtquelle (10) derart dimensioniert sind, dass das Leuchtele¬ment bei einer Umgebungsbeleuchtungsstärke von 500 Lux innerhalb eines Winkelbe¬reichs von 22,5° um eine durch das Zentrum des Streuelements (9) verlaufende Linie in ei¬nem Abstand von 3m sichtbar ist.
  8. 8. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass dasStreuelement (9) einen transparenten oder einen, vorzugsweise orange eingefärbtenKunststoff mit einer Frontfläche (16) umfasst.
  9. 9. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass dasStreuelement (9) zumindest an seinen Seitenflächen in einen Rahmen (15) aus Metall oderKunststoff eingefasst ist, der über Öffnungen verfügt, um die Einkopplung des Lichts derLichtquelle (10) in das Innere des Streuelements (9) zu ermöglichen.
  10. 10. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass dasStreuelement (9) eine längliche Form mit einer Längsachse aufweist und an seinen Stirn¬seiten Reflexionsflächen (12) umfasst, die in einem Winkel von etwa 45° zur Längsachsedes Streuelements (9) angeordnet sind, um das eingestrahlte Licht der Lichtquelle (10) imInneren des Streuelements (9) homogen zu verteilen.
  11. 11. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass dasStreuelement (9) zumindest an seinen Seitenflächen eine nach innen verspiegelt ausge¬führte Beschichtung aufweist, um eine homogene Verteilung des eingekoppelten Lichtes zuerreichen.
  12. 12. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass dieLichtquelle (10) bei geöffnetem Zustand der Abdeckklappe (4) eine reduzierte Lichtstärkeaufweist oder abgeschaltet ist.
  13. 13. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass dieLichtquelle (10) als Leuchtdiode, vorzugsweise als orange Leuchtdiode ausgeführt ist.
  14. 14. Schlüsselsafe nach einem der Ansprüche 2 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass dieLichtquelle (10) als Blinklicht ausgeführt ist. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
ATA283/2014A 2014-04-16 2014-04-16 Schlüsselsafe AT515793B1 (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA283/2014A AT515793B1 (de) 2014-04-16 2014-04-16 Schlüsselsafe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA283/2014A AT515793B1 (de) 2014-04-16 2014-04-16 Schlüsselsafe

Publications (2)

Publication Number Publication Date
AT515793A4 AT515793A4 (de) 2015-12-15
AT515793B1 true AT515793B1 (de) 2015-12-15

Family

ID=54782329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA283/2014A AT515793B1 (de) 2014-04-16 2014-04-16 Schlüsselsafe

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT515793B1 (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19956052C1 (de) * 1999-11-22 2001-01-25 Matthias Sandrock Schlüsseldepot für mindestens einen Schlüssel
DE202012105038U1 (de) * 2012-12-21 2013-01-30 Stefan Schraner Feuerwehr-Schlüsseldepot mit Leuchtanzeige und System zur Überwachung von Betriebszuständen eines Feuerwehr-Schlüsseldepots
US20130117176A1 (en) * 2011-11-08 2013-05-09 Tydon Oler Key Box Apparatus

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19956052C1 (de) * 1999-11-22 2001-01-25 Matthias Sandrock Schlüsseldepot für mindestens einen Schlüssel
US20130117176A1 (en) * 2011-11-08 2013-05-09 Tydon Oler Key Box Apparatus
DE202012105038U1 (de) * 2012-12-21 2013-01-30 Stefan Schraner Feuerwehr-Schlüsseldepot mit Leuchtanzeige und System zur Überwachung von Betriebszuständen eines Feuerwehr-Schlüsseldepots

Also Published As

Publication number Publication date
AT515793A4 (de) 2015-12-15

Similar Documents

Publication Publication Date Title
EP3117058B1 (de) Kraftfahrzeugtürschloss mit kindersicherung
CH664657A5 (de) Fernschaltereinrichtung.
EP3424364B1 (de) Kastenmöbel
DE102015112041A1 (de) Tor, insbesondere Garagentor
AT515793B1 (de) Schlüsselsafe
DE202013003755U1 (de) Vorrichtung zur Bereitstellung eines Befestigungspunkts an einem Beschlag
EP1400936B2 (de) Sicherungs- und Überwachungsvorrichtung für Türen, Fenster oder dergleichen
CH712491B1 (de) Leuchte zur Decken- oder Wandmontage mit Scharnier.
AT13834U2 (de) Schlüsselsafe
DE10234300B4 (de) Sicherungs- und Überwachungsvorrichtung für Türen, Fenster oder dergleichen
DE3907607C2 (de)
DE102009002776A1 (de) Wasch- oder Trockenmaschine mit einem Gehäuse und einem Deckel oder einer Tür
EP2697460B1 (de) Flügelanlage
DE102013112925B4 (de) Steuergehäuse
EP2088367B1 (de) Leuchte
DE4244295C1 (de) Sicherheitsvorrichtung für eine Sicherheitstür
DE112015005382B4 (de) Leuchte und Schubfachvorrichtung
DE202011005463U1 (de) Kombinationsmöbel
DE29921684U1 (de) Türsicherung
DE3111043C2 (de)
DE10249537B3 (de) Beschlag für eine Glastür
EP2647783B1 (de) Entriegelungsvorrichtung
DE202020100908U1 (de) Illuminations-Vorrichtung mit homogen ausgeleuchteter langschmaler Lichtemissionsfläche
DE8211127U1 (de) Sprechstelle fuer eine sprechanlage, insbesondere tuersprechanlage
DE202019000430U1 (de) Schrankmöbel

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20200416