AT515794B1 - Zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stützen und Halten von Balancierbändern - Google Patents
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- AT515794B1 AT515794B1 ATA684/2014A AT6842014A AT515794B1 AT 515794 B1 AT515794 B1 AT 515794B1 AT 6842014 A AT6842014 A AT 6842014A AT 515794 B1 AT515794 B1 AT 515794B1
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Abstract
Zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stützen und Halten von Balancierbändern (1), bestehend aus einer Bandstütze (2) und einer in Längsrichtung (1 ') des Balancierbandes (1) angeordneten Bandhaltevorrichtung (4), welche mit dem Balancierband (1) durch ein Verbindungselement (5) verbunden ist, wobei die Bandhaltevorrichtung (4) aus einem Bodenkörper (15) mit mindestens drei Bohrungen (16) zur Aufnahme von Halteelementen (17) besteht, wobei der Bodenkörper (15) mindestens eine Senkrechtbohrung mit rechtem Bohrungswinkel zur Bodenkörperlängsachse (18) aufweist, und mindestens eine Schrägbohrung mit einem projizierten Bohrungswinkel von 40-70° zur Bodenkörperlängsachse (18) aufweist, und mindestens eine weitere Senkrechtbohrung und/oder Schrägbohrung aufweist, wobei jeweils zwei Senkrechtbohrungen und/oder jeweils zwei Schrägbohrungen mindestens ein paarweise gekreuztes Bohrungspaar bilden, welches einen projizierten Bohrungswinkel von 40-70° zur Bodenkörperquerachse ( 19) auf der linken und rechten Seite des Bodenkörpers (15) aufweist, und alle allfälligen einzelnen Bohrungen die kein Bohrungspaar bilden, einen rechten Bohrungswinkel zur Bodenkörperquerachse ( 19) aufweisen.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung betrifft eine zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stützen und Haltenvon Balancierbändern, bestehend aus einer Bandstütze und einer in Längsrichtung des Balan¬cierbandes angeordneten Bandhaltevorrichtung, welche mit dem Balancierband durch ein Ver¬bindungselement verbunden ist.
[0002] Balancierbänder werden üblicherweise zwischen zwei Bäumen in geringer Höhe befes¬tigt. Sind keine geeigneten Bäume vorhanden, kann ein Balancierband auch an anderen Befes¬tigungspunkten befestigt werden, wie zum Beispiel Bohranker. Dabei werden Auflagen bzw.Bandstützen benötigt, die das Balancierband in gleicher Höhe über dem Boden abstützen,damit für das Balancieren auf dem Balancierband eine ausreichende Höhe geschaffen wird undder Balancierende in der Mitte des Balancierbandes keinen Bodenkontakt hat.
[0003] Es ist eine Vorrichtung zum Stützen und Halten von Balancierbändern ausW02010/040352A1 bekannt. Bei harten oder mit Steinen durchsetzten Böden ist ein Ein¬schrauben des Bohrankers in das Erdreich praktisch nicht möglich. In festen Böden kann derBohranker nur mit hohem Kraft- und Zeitaufwand eingeschraubt werden, trotzdem ist die Halte¬kraft für höhere Beanspruchung meist nicht ausreichend, wie etwa das Springen des Balancie¬renden oder das Spannen langer Balancierbänder mit hohen Vorspannkräften. Bei weichenoder sandigen Böden ist die Haltekraft schon für normale Anwendungen meist nicht ausrei¬chend. Das Einschrauben des Bohrankers ist zeitintensiv und das Entfernen nicht mehr mög¬lich, wenn die Blechspirale durch die Zugkräfte des Balancierbandes verformt wurde oder derBoden sich durch Austrocknen verhärtet hat. Die Erdverankerung DE362665C besitzt keineVorrichtung zum Stützen von Balancierbändern und hat den Nachteil, dass sie besonders inweichen Böden zum Aushebeln der Vorrichtung im hinteren Bereich neigt und daher, wie in denAbbildungen dargestellt, eine zusätzliche hintere Abspannung benötigt. Sie hat weiters eineungünstige Verteilung der Kraftübertragung auf das Erdreich und ist nur für horizontale Zugkräf¬te geeignet, während für Balancierbänder eine Zugkraft von ca. 20-30° nach oben nötig ist. DieVerankerung DE202011103143U1 ist für eine Befestigung an winkeligen Bauwerkselementenkonzipiert und nicht für natürliche Böden geeignet.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stüt¬zen und Halten von Balancierbändern zu schaffen, bei der die oben genannten Nachteile nichtauftreten.
[0005] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die in Anspruch 1 angeführten Merkmalegelöst. Die aus Bodenkörper und Halteelementen gebildete Bandhaltevorrichtung hat den Vor¬teil, dass die Halteelemente mittels Vorschlaghammer durch die Bohrungen des Bodenkörpersin kurzer Zeit auch in harte und mit Steinen durchsetzte Böden getrieben werden können. DerBodenkörper geht bei Zugbelastung durch das Balancierband eine form- und kraftschlüssigeVerbindung mit den Halteelementen ein, welche die Zugkräfte über die ganze in den Bodengetriebene Länge der Halteelemente an den Untergrund weiterleiten.
Die definierte Anordnung der Bohrungen bewirkt, dass fünf Effekte für eine hohe Haltekraft derBandhaltevorrichtung im Boden sorgen. Davon vermindern vier Effekte die Neigung zum Aus¬hebeln der Bandhaltevorrichtung nach oben aus dem Boden, welche durch die Zugkraft desBalancierbandes entsteht:
Erstens bewirkt in der Projektionsebene senkrecht zur Bodenkörperquerachse mindestens einprojizierter Bohrungswinkel von 40-70° zur Bodenkörperlängsachse an dessen Unterseite inRichtung Balancierband durch das in diese Schrägbohrung eingeführte Halteelement, dass dasoben beschriebene Aushebeln der Bandhaltevorrichtung vermindert wird. Dieser Effekt zeigtverstärkt in weichen Böden Wirkung.
Zweitens bewirken in der Projektionsebene senkrecht zur Bodenkörperquerachse alle rechtenBohrungswinkel zur Bodenkörperlängsachse durch die in diese Senkrechtbohrung eingeführtenHalteelemente bei Zugbelastung durch das Balancierband eine horizontale Verdichtung derErde in Zugrichtung des Balancierbandes, wodurch hohe Haltekräfte entstehen. Dieser Effektzeigt verstärkt in festen Böden Wirkung.
Drittens bewirkt der in der Projektionsebene senkrecht zur Bodenkörperquerachse projizierteWinkel von mindestens 20° zwischen mindestens zwei Bohrungen des Bodenkörpers eineVerspreizung entlang der Bodenkörperlängsachse der in diese Bohrungen eingeführten Hal¬teelemente im Boden und wirkt dadurch in festen als auch weichen Böden dem oben beschrie¬benen Aushebeln der Bandhaltevorrichtung entgegen.
Viertens bewirkt der in der Projektionsebene senkrecht zur Bodenkörperlängsachse projizierteWinkel von mindestens 40° zwischen mindestens zwei Bohrungen des Bodenkörpers eineweitere Verspreizung entlang der Bodenkörperquerachse der in diese Bohrungen eingeführtenHalteelemente im Untergrund und wirkt dadurch dem oben beschriebenen Aushebeln derBandhaltevorrichtung entgegen. Dieser Effekt zeigt verstärkt in festen Böden Wirkung. Fünftens sind die Winkel aller Bohrungen zur Bodenkörperlängsachse an dessen Unterseite inRichtung Balancierband kleiner gleich 90°, wodurch die in diese Bohrungen eingeführten Hal¬teelemente ebenfalls dem oben beschriebenen Aushebeln der Bandhaltevorrichtung entgegenwirken: Winkel über 90° zur Bodenkörperlängsachse an dessen Unterseite in Richtung Balan¬cierband erhöhen mit zunehmender Größe die Neigung zum Aushebeln der Halteelementenach oben und deren Tendenz, aus dem Boden gezogen zu werden.
Durch die Summe dieser Maßnahmen ist bei entsprechender Dimensionierung auf festen,weichen oder sandigen Böden eine ausreichend hohe Haltekraft für das Benützen von Balan¬cierbändern erzielbar.
Bei Varianten mit mehreren Schrägbohrungen im Winkel von 40-70° zur Bodenkörperlängsach¬se wird der oben genannte erste Effekt verstärkt. Diese Varianten sind daher für weiche undsandige Böden optimiert. Für höhere Beanspruchungen wird der Bodenkörper mit einer höhe¬ren Anzahl der im Anspruch 1 definierten Bohrungen ausgestattet.
[0006] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe auch mit einer Variante des Bodenkörpers durch diein Anspruch 2 angeführten Merkmale gelöst. Der Vorteil gegenüber den Mindestvarianten desBodenkörpers mit nur drei Halteelementen des Anspruches 1 ist, dass zumindest drei Bohrun¬gen einen rechten Bohrungswinkel zur Bodenkörperlängsachse aufweisen, wodurch der obengenannte zweite Effekt verstärkt wird. Diese Ausführung der Bandhaltevorrichtung ist daher fürharte und feste Böden optimiert.
[0007] Bei den auftretenden Zugkräften, die in einem Winkel von circa 20-30° schräg nachoben wirken, wird durch die definierten Abstandsverhältnisse der Bohrungen dem oben be¬schriebenen Aushebeln entgegen gewirkt: Je größer der Abstand des Bandverbindungselemen¬tes zu den Bohrungen, desto geringer die Neigung zum oben erwähnten Aushebeln der Band¬haltevorrichtung.
Durch gleiche Abstände zwischen den Bohrungen für die Halteelemente entlang der Längsach¬se des Bodenkörpers wird die Haltekraft durch eine gleichmäßige Verteilung der Zugkräfte aufden Boden verbessert.
[0008] Nach Anspruch 3 ist es auch vorteilhaft, wenn beim Bodenkörper das Verhältnis desAbstandes vom Verbindungselement zur Mitte des Abstandes zwischen der vordersten undhintersten Bohrung und dem Abstand von der Mitte des Abstandes zwischen der vorderstenund hintersten Bohrung zur hintersten Bohrung größer gleich 1,5:1 ist.
Der Vorteil der definierten Abstandsverhältnisse besteht in dem oben beschriebenen Effekt desAnspruches 2, siehe zweiter Absatz.
[0009] Eine weitere erfinderische Variante nach Anspruch 4 besteht darin, dass beim Boden¬körper die Abstände zwischen den Bohrungen entlang der Bodenkörperlängsachse gleich sind.Der Vorteil der definierten Abstandsverhältnisse besteht in dem oben beschriebenen Effekt desAnspruches 2, siehe dritter Absatz.
[0010] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung besteht nach Anspruch 5 darin,dass die Halteelemente am oberen Ende eine Öffnung zur Aufnahme eines Querdornes auf¬weisen. Mit dem Einführen eines Querdornes in eine Öffnung am oberen Ende des Halteele¬mentes ergibt sich eine einfache und schnelle Methode zum Abbau der Bandhaltevorrichtung,siehe Beschreibung unten der Fig. 7.
[0011] Nach Anspruch 6 ist es auch vorteilhaft, dass die Halteelemente unterhalb der Öffnungeine nach unten flach auslaufende radiale Nut aufweisen.
Die radiale Nut hat den Vorteil, dass der Bodenkörper bei Zugbelastung durch das Balancier¬band nicht nach oben über die Halteelemente rutschen kann, da sie für die Bohrungen desBodenkörpers nach oben einen Anschlag bilden. Durch das flache Auslaufen der Nut nachunten wird dessen Austreiben aus dem Boden nicht behindert.
[0012] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung gemäß Anspruch 7 ergibt sich, wenn am vorde¬ren Ende des Bodenkörpers der Bandhaltevorrichtung ein Verlängerungsrohr angeordnet ist,welches an den Enden eine Öffnung für ein Verbindungselement aufweist.
Der Vorteil eines mit dem Bodenkörper verbundenen Verlängerungsrohres besteht darin, dassdurch einen größeren Abstand des Kraftangriffspunktes des Balancierbandes zu den Bohrun¬gen und der darin eingeführten Halteelemente die Neigung zum oben erwähnten Aushebeln derBandhaltevorrichtung abnimmt. Dadurch wird besonders auf weichem und sandigem Unter¬grund die Haltekraft weiter gesteigert.
[0013] Gemäß Anspruch 8 ist es auch von Vorteil, wenn zwei oder mehrere Bodenkörper durchein oder mehrere Kopplungsteile in Serie verbunden sind, wobei das Kopplungsteil eine Quer¬öffnung zur Durchführung eines Verbindungselementes sowie eine Öffnung zur Durchführungeines Halteelementes aufweist.
Werden zwei oder mehrere Bodenkörper mittels Kopplungsteil in Serie miteinander verbunden,sind auch auf Sand Haltekräfte für sehr hohe Belastungen, wie etwa Sprünge des Balancieren¬den oder das Spannen von langen Balancierbändern mit hohen Vorspannkräften, erreichbar.Durch die erfindungsgemäße Ausbildung der Verbindungsöffnungen werden keine zusätzlichenVerbindungselemente benötigt, die nicht schon bei Verwendung ohne Kopplungsteil vorhandenwären. Ein weiterer Vorteil dieses Kopplungsteiles ist, dass durch die starre Serienanordnungquasi eine Verlängerung des Bodenkörpers entsteht, wodurch einem Aushebeln der Bandhalte¬vorrichtung aus dem Boden weiter entgegengewirkt wird. Somit können höhere Haltekräftegegenüber parallel angeordneten Bandhaltevorrichtungen erreicht werden.
[0014] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung nach Anspruch 9 besteht darin,dass die Bandhaltevorrichtung über eine Abdeckung verfügt, welche aus einem Rohr mitLängsschnitt besteht, an dessen Enden Rohrkappen angeordnet sind, welche stirnseitig Schlit¬ze aufweisen, durch welche ein Gurtband geführt ist.
Der Vorteil einer Abdeckung besteht in der Verringerung der Verletzungsgefahr an der Bandhal¬tevorrichtung. Der Längsschnitt des Rohres hat den positiven Effekt, dass die Abdeckung ent¬lang dieses Längsschnittes eng anliegend über den Bodenkörper geschoben werden kann undsich dort durch die Materialspannung des Rohres, das vorzugsweise aus Kunststoff oder Blechgefertigt ist, von selbst festklemmt. Dadurch erhöht sich die Sicherheit, da sie beispielsweisevon kleinen Kindern oder starkem Wind nicht mehr unbeabsichtigt entfernt werden kann. Durchdas Anbringen von zwei Rohrkappen und einem Gurtband wird die Abdeckung auch als tragba¬re, stabile und sichere Transportbox für die gesamte Vorrichtung verwendbar. Die Schlitze ander Stirnseite der Rohrkappen gewähren eine Fixierung der Position des Gurtbandes an denRohrkappen. Das Gurtband kann auch als verstellbarer Tragegurt verwendet werden.
[0015] Anhand der Zeichnungen wird die Erfindung näher erläutert, wobei andere Lösungen,die von den beschriebenen Lösungen abweichen, sowie alle möglichen Kombinationen allerMerkmalsausbildungen möglich sind, ohne dass der Rahmen der Erfindung verlassen wird.
Es zeigt: [0016] Fig. 1: Die erfindungsgemäße Vorrichtung schematisch in perspektivischer Ansicht [0017] Fig.2A: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung im Aufriss [0018] Fig.2B: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung im Seitenriss [0019] Fig.2C: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung im Grundriss [0020] Fig.2D: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung perspektivisch [0021] Fig.3A: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung als Variante im Aufriss [0022] Fig.3B: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung als Variante im Seitenriss [0023] Fig.3C: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung als Variante im Grundriss [0024] Fig.3D: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung als Variante perspektivisch [0025] Fig.4A: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung als Variante im Aufriss [0026] Fig.4B: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung als Variante im Seitenriss [0027] Fig.4C: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung als Variante im Grundriss [0028] Fig.4D: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung als Variante perspektivisch [0029] Fig.5A: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung als Variante im Aufriss [0030] Fig.5B: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung als Variante im Seitenriss [0031] Fig.5C: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung als Variante im Grundriss [0032] Fig.5D: Die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung als Variante perspektivisch [0033] Fig.6: Das erfindungsgemäße Halteelement mit Dorn und Spitze [0034] Fig.7: Das erfindungsgemäße Halteelement mit Dorn beim Austreiben [0035] Fig.8: Das erfindungsgemäße Verlängerungsrohr perspektivisch [0036] Fig.9: Das erfindungsgemäße Kopplungsteil schematisch im Schrägriss [0037] Fig.10: Die erfindungsgemäße Abdeckung [0038] Fig. 11: Die erfindungsgemäße Abdeckung als Transportbox [0039] Fig. 1 zeigt schematisch in perspektivischer Ansicht die zerlegbare und tragbare Vorrich¬tung zum Stützen und Halten von Balancierbändern 1. Sie besteht aus einer Bandstütze 2 zumAbstützen des Balancierbandes 1 auf ausreichender Höhe über dem Boden 48, und einer inLängsrichtung 1 ’ des Balancierbandes 1 angeordneten Bandhaltevorrichtung 4 zum Halten desBalancierbandes 1 und Übertragen der Zugkräfte auf den Boden 48. Das Balancierband 1 istmittels Verbindungselement 5 mit dem vorderen Ende des Bodenkörpers 15 der Bandhaltevor¬richtung 4 verbunden.
[0040] Fig. 2A bis 2D, sowie die Varianten 3A bis 3D, 4A bis 4D und 5A bis 5D zeigen dieerfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 jeweils im Aufriss A, Seitenriss B, Grundriss C undperspektivisch D. Sie besteht jeweils aus einem in Längsrichtung T des Balancierbandes 1gestreckten Bodenkörper 15 mit Bohrungen 16 zur Aufnahme von Halteelementen 17.
Der Aufriss A der jeweiligen Figuren 2A, 3A, 4A und 5A entspricht der Projektionsebene senk¬recht zur Bodenkörperquerachse 19. Der Seitenriss B der jeweiligen Figuren 2B, 3B, 4B und 5Bentspricht der Projektionsebene senkrecht zur Bodenkörperlängsachse 18.
Alle Bohrungswinkel 18a’ bis 18m’, 19a’ bis 19m’ und alle Winkeldifferenzen 18x’, 19x’ sind indie oben genannten Projektionsebenen projiziert.
Die horizontale Bodenkörperquerachse 19 verläuft immer quer zur horizontalen Bodenkörper¬längsachse 18, wie in den Fig. 2C, 3C, 4C und 5C gezeigt. Senkrechtbohrungen weisen einenrechten Winkel zur horizontalen Bodenkörperlängsachse 18 auf, Schrägbohrungen weiseneinen projizierten Winkel von 40-70° zur horizontalen Bodenkörperlängsachse 18 an dessenUnterseite in Richtung Balancierband 1 auf. Bohrungspaare weisen einen projizierten Boh¬rungswinkel von 40-70° zur Bodenkörperquerachse 19 auf der linken und rechten Seite desBodenkörpers 15 auf.
Die Abstände a, b, c, d der Bohrungen 16 werden von den Schnittpunkten der Bohrungsachsenmit der Bodenkörperlängsachse 18 gemessen.
Differenzen zwischen den Durchmessern der Bohrungen 16 und den Halteelementen 17 sind bei der Ausführung derart zu berücksichtigen, dass alle angeführten Winkel 18a’ bis 18m’, 19a’bis 19m’ den Winkeln der Längsachsen der Halteelemente 17 bei Zugbelastung durch dasBalancierband 1 entsprechen.
[0041] Fig. 2A zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 mit vier Halteelementen 17Abis 17D im Aufriss. Die Senkrechtbohrung 16A sowie 16C, 16D weisen einen gemeinsamenprojizierten Bohrungswinkelbereich 18a’, 18c’, 18d’ von 90° zur horizontalen Bodenkörper¬längsachse 18 auf. Die beiden Senkrechtbohrungen 16C, 16D bilden ein Bohrungspaar. DieSchrägbohrung 16B weist einen projizierten Bohrungswinkel 18b’ von 40-70° zur horizontalenBodenkörperlängsachse 18 an dessen Unterseite in Richtung Balancierband 1 auf. Zwischenden Bohrungswinkeln 18a’ und 18b’ der Senkrechtbohrung 16A und Schrägbohrung 16B ent¬steht eine projizierte Winkeldifferenz 18x’ von mindestens 20° entlang der Bodenkörperlängs¬achse 18.
[0042] Fig. 2B zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 im Seitenriss. Der Boden¬körper 15 zeigt das paarweise gekreuzte Bohrungspaar der Senkrechtbohrungen 16C, 16D,das einen projizierten Bohrungswinkel 19c’, 19d’ von 40-70° zur Bodenkörperquerachse 19 aufder linken und rechten Seite des Bodenkörpers 15 aufweist. Dabei ergibt sich zwischen denBohrungswinkeln 19c’, 19d’ eine projizierte Winkeldifferenz 19x’ von mindestens 40° entlangder Bodenkörperquerachse 19. Die einzelne Senkrechtbohrung 16A und die einzelneSchrägbohrung 16B weisen einen rechten Bohrungswinkel 19a’, 19b’ zur horizontalen Boden¬körperquerachse (19) auf.
[0043] Fig. 2C zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 im Grundriss. Das Verhält¬nis des Abstandes a:b beträgt größer gleich 1,5:1. Die Abstände d zwischen den Bohrungen 16entlang der Bodenkörperlängsachse 18 sind gleich.
[0044] Fig. 2D zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 perspektivisch.
[0045] Fig. 3A zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 als Variante mit drei Hal¬teelementen 17E bis 17G im Aufriss. Die Senkrechtbohrungen 16F und 16G weisen einengemeinsamen projizierten Bohrungswinkelbereich 18f, 18g’ von 90° zur horizontalen Boden¬körperlängsachse 18 auf und bilden somit ein Bohrungspaar 16F, 16G. Die Schrägbohrung 16Eweist einen projizierten Bohrungswinkelbereich 18e’ von 40-70° zur horizontalen Bodenkörper¬längsachse 18 an dessen Unterseite in Richtung Balancierband 1 auf. Da in dieser Ausführungkeine weitere Schrägbohrung mit gleichem Bohrungswinkelbereich von 40-70° zur Bodenkör¬perlängsachse 18 vorhanden ist, kann die einzelne Schrägbohrung 16E kein Bohrungspaarbilden. Zwischen den Bohrungswinkeln 18e’ und 18f der Schrägbohrung 16E und der Senk¬rechtbohrung 16F entsteht eine projizierte Winkeldifferenz 18x’ von mindestens 20° entlang derBodenkörperlängsachse 18.
[0046] Fig. 3B zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 als Variante im Seitenriss.Der Bodenkörper 15 zeigt das paarweise gekreuzte Bohrungspaar der Senkrechtbohrungen16F, 16G, das einen projizierten Bohrungswinkel 19f, 19g’ von 40-70° zur Bodenkörperquer¬achse 19 auf der linken und rechten Seite des Bodenkörpers 15 aufweist. Dabei ergibt sichzwischen den Bohrungswinkeln 19f, 19g’ eine projizierte Winkeldifferenz 19x’ entlang der Bo¬denkörperquerachse 19 von mindestens 40°. Die einzelne Schrägbohrung 16E weist einenrechten Bohrungswinkel 19e’ zur horizontalen Bodenkörperquerachse (19) auf.
[0047] Fig. 3C zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 als Variante im Grundriss.Das Verhältnis des Abstandes a:b beträgt größer gleich 1,5:1. Die Abstände d zwischen denBohrungen 16 entlang der Bodenkörperlängsachse 18 sind gleich.
[0048] Fig. 3D zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 als Variante perspektivisch.
[0049] Fig. 4A zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 als Variante mit drei Hal¬teelementen 17H bis 17J im Aufriss. Die Schrägbohrungen 16H und 161 weisen einen gemein¬samen projizierten Bohrungswinkelbereich 18h’, 18i’ von 40-70° zur Bodenkörperlängsachse 18an dessen Unterseite in Richtung Balancierband 1 auf und bilden somit ein Bohrungspaar 16H, 161. Die Senkrechtbohrung 16J weist einen projizierten Bohrungswinkel 18j’ von 90° zur hori¬zontalen Bodenkörperlängsachse 18 auf. Da in dieser Ausführung keine weitere Senkrechtboh¬rung mit gleichem Bohrungswinkelbereich von 90° zur Bodenkörperlängsachse 18 vorhandenist, kann die Bohrung 16J kein Bohrungspaar bilden. Zwischen den Bohrungswinkeln 18i’ und18j’ der Schrägbohrung 161 und der Senkrechtbohrung 16J entsteht eine projizierte Winkeldiffe¬renz 18x’ von mindestens 20° entlang der Bodenkörperlängsachse 18.
[0050] Fig. 4B zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 als Variante im Seitenriss.Der Bodenkörper 15 zeigt das paarweise gekreuzte Bohrungspaar der Schrägbohrungen 16H,161, das einen projizierten Bohrungswinkel 19h’, 19i’ von 40-70° zur Bodenkörperquerachse 19auf der linken und rechten Seite des Bodenkörpers 15 aufweist. Dabei ergibt sich zwischen denBohrungswinkeln 19h’, 19i’ eine projizierte Winkeldifferenz 19x’ entlang der Bodenkörperquer¬achse 19 von mindestens 40°. Die einzelne Senkrechtbohrung 16J weist einen rechten Boh¬rungswinkel 19j’ zur horizontalen Bodenkörperquerachse 19 auf.
[0051] Fig. 4C zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 als Variante im Grundriss.Das Verhältnis des Abstandes a:b beträgt größer gleich 1,5:1. Die Abstände d zwischen denBohrungen 16 entlang der Bodenkörperlängsachse 18 sind gleich.
[0052] Fig. 4D zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 als Variante perspektivisch.
[0053] Fig. 5A zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 als Variante mit drei Hal¬teelementen 17K bis 17M im Aufriss. Alle Bohrungen 16K, 16L, 16M weisen einen gemeinsa¬men projizierten Bohrungswinkel 18k’, 181’, 18m’ von 90° zur Bodenkörperlängsachse 18 auf.Die Senkrechtbohrungen 16K und 16L bilden ein Bohrungspaar, die Senkrechtbohrung 16Mverbleibt als einzelne Bohrung.
[0054] Fig. 5B zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 als Variante im Seitenriss.Der Bodenkörper 15 zeigt das paarweise gekreuzte Bohrungspaar 16K, 16L, das einen proji¬zierten Bohrungswinkel 19k’, 191’ von 40-70° zur Bodenkörperquerachse 19 auf der linken undrechten Seite des Bodenkörpers 15 aufweist. Dabei ergibt sich zwischen den Bohrungswinkeln19k’, 191’ eine projizierte Winkeldifferenz 19x’ entlang der Bodenkörperquerachse 19 von min¬destens 40°. Die einzelne Senkrechtbohrung 16M weist einen rechten Bohrungswinkel 19m’ zurhorizontalen Bodenkörperquerachse 19 auf.
[0055] Fig. 5C zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 als Variante im Grundriss.Das Verhältnis des Abstandes a:b beträgt größer gleich 1,5:1. Die Abstände d zwischen denBohrungen 16 entlang der Bodenkörperlängsachse 18 sind gleich.
[0056] Fig. 5D zeigt die erfindungsgemäße Bandhaltevorrichtung 4 als Variante perspektivisch.
[0057] Fig. 6 zeigt ein Halteelement 17, welches am oberen Ende 31 eine Öffnung 32 zur Auf¬nahme eines Querdornes 33 aufweist, wie etwa einen Nagel oder Stahlstift. Das Halteelement17 weist weiters unterhalb der Öffnung 32 eine nach unten flach auslaufende radiale Nut 34 auf,welche für die Bohrung 16 des Bodenkörpers 15 bei Zugbelastung nach oben hin einen An¬schlag bildet, aber das Austreiben des Halteelementes 17 aus dem Boden nicht behindert.
[0058] Fig. 7 veranschaulicht das Halteelement 17 mit Querdorn 33 beim Austreiben aus demBoden 48. Eine einfache Seil- oder Bandschlaufe 50 mit je einem Knoten 51 an jedem Endewird an einer Seite um das obere Ende 31 des Halteelementes 17 gelegt und durch das Einfüh¬ren eines Querdorns 33 in die Öffnung 32 am Halteelement 17 gesichert. Das andere Ende derSeil- bzw. Bandschlaufe 50 wird um den Stiel eines Vorschlaghammers knapp unter demHammerkopf gelegt. Durch einfaches nach oben schlagen wird das Halteelement 17 ruckartigaus dem Boden 48 gezogen.
[0059] Fig. 8 zeigt perspektivisch den Bodenkörper 15 mit Verlängerungsrohr 35, das in dasvordere Ende des Bodenkörpers 15 eingeschoben ist. Der Bodenkörper 15 und das Balancier¬band 1 sind jeweils an einem Ende des Verlängerungsrohres 35 durch Öffnungen 36 mit einemVerbindungselement 5 verbunden.
[0060] Fig. 9 zeigt schematisch das Kopplungsteil 37, jeweils einmal vor und einmal nach derseriellen Verbindung zweier Bodenkörper 15 durch das Kopplungsteil 37. Beim Verbinden vonzwei Bodenkörpern 15 mittels Kopplungsteil 37 wird dieses in die zu verbindenden Bodenkörper15 eingeschoben und bei einem Bodenkörper 15 mit einem Verbindungselement 5, das durchdie Queröffnung 38 des Kopplungsteiles 37 und der Öffnung des Bodenkörpers 15 für dasVerbindungselement 5 eingefügt wird, verbunden. Der andere Bodenkörper 15 wird durch einHalteelement 17, das durch eine Bohrung 16 des Bodenkörpers 15 und die Öffnung 39 desKopplungsteiles 37 geführt wird, verbunden.
[0061] Fig. 10 veranschaulicht die Abdeckung 43 mit Längsschnitt 44, welche über die Band-haltevorrichtung 4 geschoben ist.
Fig. 11 zeigt die Abdeckung 43 mit stirnseitig angebrachten Rohrkappen 45, welche durch einGurtband 47 an der Abdeckung 43 befestigt und durch Schlitze 46 in den Rohrkappen 45 in derPosition fixiert sind.
Claims (9)
- Patentansprüche 1. Zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stützen und Halten von Balancierbändern (1),bestehend aus einer Bandstütze (2) und einer in Längsrichtung (1’) des Balancierbandes (1) angeordneten Bandhaltevorrichtung (4), welche mit dem Balancierband (1) durch einVerbindungselement (5) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandhaltevor¬richtung (4) aus einem in Längsrichtung (1’) des Balancierbandes (1) gestreckten Boden¬körper (15) mit mindestens drei Bohrungen (16) zur Aufnahme von Halteelementen (17)besteht, wobei der Bodenkörper (15) mindestens eine Senkrechtbohrung (16A, 16F, 16J)mit rechtem Bohrungswinkel (18a’, 18f, 18j’) zur Bodenkörperlängsachse (18) in der Pro¬jektionsebene senkrecht zur Bodenkörperquerachse (19) aufweist, und mindestens eineSchrägbohrung (16B, 16E, 16H) mit einem projizierten Bohrungswinkel (18b’, 18e’, 18h’)von 40-70° zur Bodenkörperlängsachse (18) an dessen Unterseite in Richtung Balancier¬band (1) in der Projektionsebene senkrecht zur Bodenkörperquerachse (19) aufweist, undmindestens eine weitere Senkrechtbohrung (16C, 16D, 16G) und/oder Schrägbohrung (161) aufweist, wobei jeweils zwei Senkrechtbohrungen (16C, 16D; 16F, 16G) und/oder je¬weils zwei Schrägbohrungen (16H, 161) mindestens ein paarweise gekreuztes Bohrungs¬paar bilden, welches einen projizierten Bohrungswinkel (19c’, 19d’; 19f, 19g’; 19h’, 19i’)von 40-70° zur Bodenkörperquerachse (19) auf der linken und rechten Seite des Boden¬körpers (15) in der Projektionsebene senkrecht zur Bodenkörperlängsachse (18) aufweist,und alle allfälligen einzelnen Bohrungen (16A, 16B, 16E, 16J) die kein Bohrungspaar bil¬den, in der Projektionsebene senkrecht zur Bodenkörperlängsachse (18) einen rechtenBohrungswinkel (19a’, 19b’, 19e’, 19j’)zur Bodenkörperquerachse (19) aufweisen.
- 2. Zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stützen und Halten von Balancierbändern (1),bestehend aus einer Bandstütze (2) und einer in Längsrichtung (1’) des Balancierbandes(1) angeordneten Bandhaltevorrichtung (4), welche mit dem Balancierband (1) durch einVerbindungselement (5) verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandhaltevor¬richtung (4) aus einem in Längsrichtung (1’) des Balancierbandes (1) gestreckten Boden¬körper (15) mit Bohrungen (16) zur Aufnahme von Halteelementen (17) besteht, wobei derBodenkörper (15) mindestens drei Senkrechtbohrungen (16K, 16L, 16M) mit einem rechtenBohrungswinkel (18k’, 18Γ, 18m’) zur Bodenkörperlängsachse (18) in der Projektionsebenesenkrecht zur Boden körperquerachse (19) aufweist, wobei jeweils zwei Senkrechtbohrun¬gen mindestens ein paarweise überkreuztes Bohrungspaar (16K, 16L) bilden, welches inder Projektionsebene senkrecht zur Bodenkörperlängsachse (18) einen projizierten Boh¬rungswinkel (19k’, 19Γ) von 40-70° zur Bodenkörperquerachse (19) auf der linken undrechten Seite des Bodenkörpers (15) aufweist, und alle allfälligen einzelnen Bohrungen(16M), die kein Bohrungspaar bilden, in der Projektionsebene senkrecht zur Bodenkörper¬längsachse (18) einen rechten Bohrungswinkel (19m’) zur Bodenkörperquerachse (19)aufweisen, und dass das Verhältnis des Abstandes (a) vom Verbindungselement (5) zurMitte des Abstandes (c) zwischen der vordersten und hintersten Bohrung (16M, 16K) unddem Abstand (b) von der Mitte des Abstandes (c) zwischen der vordersten und hinterstenBohrung (16M, 16K) zur hintersten Bohrung (16K) größer gleich 1,5:1 ist, und dass die Ab¬stände (d) zwischen den Bohrungen (16) entlang der Bodenkörperlängsachse (18) gleichsind.
- 3. Zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stützen und Halten von Balancierbändern (1)nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Bodenkörper (15) das Verhältnisdes Abstandes (a) vom Verbindungselement (5) zur Mitte des Abstandes (c) zwischen dervordersten und hintersten Bohrung (16D, 16A; 16G, 16E; 16J, 16H) und dem Abstand (b)von der Mitte des Abstandes (c) zwischen der vordersten und hintersten Bohrungen (16D,16A; 16G, 16E; 16J, 16H) zur hintersten Bohrung (16A, 16E, 16H) größer gleich 1,5:1 ist.
- 4. Zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stützen und Halten von Balancierbändern (1)nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass beim Bodenkörper (15) die Abstände(d) zwischen den Bohrungen (16) entlang der Bodenkörperlängsachse (18) gleich sind.
- 5. Zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stützen und Halten von Balancierbändern (1)nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente(17) am oberen Ende (31) eine Öffnung (32) zur Aufnahme eines Querdornes (33) aufwei¬sen.
- 6. Zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stützen und Halten von Balancierbändern (1)nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Halteelemente(17) unterhalb der Öffnung (32) eine nach unten flach auslaufende radiale Nut (34) aufwei¬sen.
- 7. Zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stützen und Halten von Balancierbändern (1)nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass am vorderen Endedes Bodenkörpers (15) der Bandhaltevorrichtung (4) ein Verlängerungsrohr (35) angeord¬net ist, welches an den Enden eine Öffnung (36) für ein Verbindungselement (5) aufweist.
- 8. Zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stützen und Halten von Balancierbändern (1)nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwei oder mehrereBodenkörper (15) durch ein oder mehrere Kopplungsteile (37) in Serie verbunden sind,wobei das Kopplungsteil (37) eine Queröffnung (38) zur Durchführung eines Verbindungs¬elementes (5) sowie eine Öffnung (39) zur Durchführung eines Halteelementes (17) auf¬weist.
- 9. Zerlegbare und tragbare Vorrichtung zum Stützen und Halten von Balancierbändern (1)nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Bandhaltevorrich¬tung (4) über eine Abdeckung (43) verfügt, welche aus einem Rohr mit Längsschnitt (44)besteht, an dessen Enden Rohrkappen (45) angeordnet sind, welche stirnseitig Schlitze (46) aufweisen, durch welche ein Gurtband (47) geführt ist. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
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