AT515797A4 - Positionierungselement - Google Patents

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AT515797A4
AT515797A4 ATA423/2014A AT4232014A AT515797A4 AT 515797 A4 AT515797 A4 AT 515797A4 AT 4232014 A AT4232014 A AT 4232014A AT 515797 A4 AT515797 A4 AT 515797A4
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Orthorobot Medizintechnik Gmbh
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    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61CDENTISTRY; APPARATUS OR METHODS FOR ORAL OR DENTAL HYGIENE
    • A61C7/00Orthodontics, i.e. obtaining or maintaining the desired position of teeth, e.g. by straightening, evening, regulating, separating, or by correcting malocclusions
    • A61C7/12Brackets; Arch wires; Combinations thereof; Accessories therefor
    • A61C7/14Brackets; Fixing brackets to teeth
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Abstract

Eine Vorrichtung zum Übertragen der räumlichen Anordnung eines an einem Zahn fixierbaren Brackets (1) von einem Einzelzahnmodell des Zahns auf den Zahn selbst umfasst ein horizontales Halteteil (3), welches an der von einem Röhrchen (4) gebildeten Rückseite eines Brackets (1) angreift und das Bracket ( 1) gegen das Einzelzahnmodell drückt. Das Röhrchen ( 4) verläuft in Richtung einer horizontalen Zahnreihe. Das Halteteil (3) ist an den Enden eines U-förmigen Schenkels (5') eines Hakens (5) befestigt, welcher Haken (5) in einer vertikalen Symmetrieebene liegt und zwecks Drückens des Brackets ( 1) gegen das Einzelzahnmodell in der Symmetrieebene verschiebbar ist. Dabei ist der andere Schenkel (5") des Hakens (5) in eine Öffnung eines an das Einzelzahnmodell formschlüssig anpassbaren Positionierteils (7) eingesteckt und in der Öffnung verschiebbar. Das Halteteil ( 3) verläuft durch das Röhrchen ( 4) des Brackets (1) hindurch und der das Halteteil (3) tragende U-förmige Schenkel (5') des Hakens (5) nimmt an den beiden Enden des U das Halteteil (3) lösbar auf. Das Halteteil (3) kann zwecks Lösens vom am Zahn fixierten Bracket (1) und Entfernens der Vorrichtung aus dem Mund des Patienten aus dem Röhrchen (4) herausgezogen werden.

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Übertragen derräumlichen Anordnung eines an einem Zahn fixierbaren Bracketsvon einem Einzelzahnmodell des Zahns auf den Zahn selbst, wo¬bei ein horizontales Halteteil an der von einem Röhrchen ge¬bildeten Rückseite des Brackets angreift und das Bracket gegendas Einzelzahnmodell drückt; das Röhrchen verläuft wie üblichin Richtung einer horizontalen Zahnreihe; das Halteteil ist amEnde eines Schenkels eines Hakens befestigt, der in einer ver¬tikalen Symmetrieebene liegt und zwecks Drückens des Bracketsgegen das Einzelzahnmodell in der Symmetrieebene verschiebbarist; der andere Schenkel des Hakens ist in eine Öffnung einesan das Einzelzahnmodell formschlüssig anpassbaren Positionier¬teils eingesteckt und in der Öffnung verschiebbar. Unter einemBracket wird eine zahnmedizinische Halteeinrichtung einerZahnspange bestehend aus einer Reihe von an je einem Zahn be¬festigten Halteeinrichtungen (= Brackets) und die Bracketsverbindende Drähte verstanden. Bekannt sind Brackets mit einemin Zugrichtung der Verbindungsdrähte angeordneten Röhrchen zurAufnahme des Verbindungsdrahtes und Brackets mit einem Schlitzfür denselben Zweck. Die vorliegende Vorrichtung ist fürBrackets der erstgenannten Art, sogenannte Röhrchenbrackets,bestimmt.
Eine derartige Vorrichtung ist beschrieben in der vorver¬öffentlichten AT-B-Patentschrift 504 035 und soll Brackets füreine Zahnspange auf einem Zahn eines Patienten positionieren.Das Bracket ist hierbei an dem horizontalen Halteteil mittelseines in randseitigen Nuten des Brackets angeordneten und umdas Halteteil geschlungenen Gummirings befestigt.
Nachteilig hierbei ist, dass Brackets in einer anderen alsder Schlitzausführung nicht verwendet werden können. Es gibtjedoch Brackets, die anstelle eines Schlitzes zur Aufnahme desDrahtes einen Kanal bzw. ein Röhrchen aufweisen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die richtige Po¬sition des Brackets mit Röhrchen an der Zahnoberfläche genausicherzustellen und besteht bei einer Vorrichtung der eingangsgenannten Art darin, dass das Halteteil durch das Röhrchen desBrackets hindurch verläuft und dass der das Halteteil tragendeSchenkel des Hakens U-förmig ist und an den beiden Enden des Udas Halteteil lösbar aufnimmt, wobei das Halteteil zwecks Lö¬sens vom am Zahn fixierten Bracket und Entfernens der Vorrich¬tung aus dem Mund des Patienten aus dem Röhrchen herausziehbarist. Das Herausziehen des Halteteils kann nach dem Festklebendes Brackets an dem Zahn des Patienten genau in derjenigen Po¬sition erfolgen, die am Einzelzahnmodell vorher eingestelltworden ist. Die Verbindung zwischen dem am Zahn festgeklebtenBracket und der Vorrichtung kann somit einfach gelöst werden.
Das Halteteil ist vorzugsweise in Form eines eckigen Roh¬res ausgebildet und durch an seine Rohrform angepasste Öffnun¬gen in Verschlussteilen des Röhrchens geführt, welche die Win¬ kelstellung der am Einzelzahnmodell bzw. Zahn anliegenden Flä¬che des Brackets festlegen.
Eine besonders stabile und einfach lösliche Verbindungzwischen der Vorrichtung und dem Bracket erhält man, wenn dasHalteteil einen Schenkel eines U-förmigen Verschiebeteils bil¬det, welches quer zur Symmetrieebene des Hakens in parallelenNuten des U-förmigen Schenkels des Hakens geführt verschiebbarist.
Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen inSchrägrissen dargestellten Ausführungsbeispiels der Vorrich¬tung näher erläutert. Die Zeichnungen zeigen die erfindungsge¬mäße Vorrichtung in Fig. 1 an einem Zahn in Seitenansicht, inFig. 2a an einem Zahn entlang des Schnitts A-A der Fig. 1, inFig. 2b an einem Zahn in einer weiteren Seitenansicht, in Fig. 3 ohne Zahn schräg von der Rückseite her gesehen, bzw. in Fig. 4 ohne Zahn schräg von der gegenüberliegenden Vorderseite mitdem Betrachter zugewandter am Einzelzahnmodell anliegenderFläche 1' gesehen.
Gemäß Fig. 1 verläuft ein Halteteil 3 eines Verschiebe¬teils 8 durch das Röhrchen 4 (in Fig. 3 und 4) des Brackets 1hindurch. Zudem nehmen die beiden Enden des U-förmigen Schen¬kels 5' des Hakens 5 das Halteteil 3 lösbar auf, wobei dasHalteteil 3 zwecks Lösens vom am Zahn fixierten Bracket 1 undEntfernens der Vorrichtung aus dem Mund des Patienten aus demRöhrchen 4 herausziehbar ist. Das Halteteil 3 ist somit sowohlvom Bracket 1 als auch von der übrigen Vorrichtung lösbar.
Der Haken 5 liegt gemäß Fig. 2a in einer vertikalen Sym¬metrieebene und ist zwecks Drückens des Brackets 1 gegen dasEinzelzahnmodell 2 bzw. den zu behandelnden Zahn in der Sym¬metrieebene verschiebbar, wobei die Schenkel 5' des Hakens 5in eine Öffnung 6 eines an das Einzelzahnmodell 2 formschlüs¬sig anpassbaren Positionierteils 7 eingesteckt und in dieserÖffnung 6 verschiebbar sind. Das Positionierteil 7 und der Ha¬ken sind derart gestaltet, daß die Schenkel 5' einen definier¬ten Anschlag 14 bilden, der an einer Seite des Positionier¬teils anstößt. In Fig. 2a und 2b ist die Anschlagsfläche zwi¬schen Schenkel 5' und Positionierteil 7 als großflächige Ebeneausgeführt. Kommt der Haken 5 beim Einsetzen in das Positio¬nierteil 7 zum Anschlag, ist auch der gewünschte, vorher ge¬wählte Abstand des Brackets 1 zum Zahn erreicht. Das Bracket 1muss nicht formschlüssig auf dem Zahn aufliegen, sondern kannin einem gewissen, für den Behandlungszweck erforderlichen Ab¬stand gehalten und mit einem Verbindungsmittel, wie beispiels¬weise einer Masse zum Verkleben, fixiert werden. Anschließendwerden das Verschiebeteil 8 und der Haken 5 entfernt.
Gemäß Fig. 3 und 4 stellt das Halteteil 3 einen Schenkeleines U-förmigen Verschiebeteils 8 dar, welches quer zur Sym¬metrieebene des Hakens 5 in parallelen Nuten 9, 10 des U-för-migen Schenkels 5' des Hakens 5 geführt verschiebbar ist. Esist in einer Alternative möglich, statt der Nuten 9 an den En¬den eines oder beider Schenkel 5' Ösen bzw. Löcher vorzusehen(nicht dargestellt) , in welche das Halteteil 3 ein- und ausge¬fädelt werden kann. Die Innenform der Löcher kann rund seinoder den eckigen Querschnitt des Halteteils 3 abbilden.
Das Halteteil 3 ist in Form eines Rohres mit einem quadra¬tischen oder rechteckigen Querschnitt ausgebildet und durch anseine Rohrform angepasste Öffnungen 11 in Verschlussteilen 12des Röhrchens 4 geführt. Die Winkelanordnung der Öffnungen 11legt die Winkelstellung der am Einzelzahnmodell 2 bzw. Zahnanliegenden Fläche 1' des Brackets 1 fest.
In Fig. 3 ist im Übrigen ein am Röhrchen 4 des Brackets 1befestigtes Häkchen 13 zur Verbindung mit weiteren Bracktesmittels Drähten ersichtlich, welches im vorliegenden Fall fürdie Funktion der Vorrichtung nicht erforderlich ist.
Mehrere Positionierteile 7, die an mehrere benachbarteEinzelzahnmodelle 2 bzw. Zähne formschlüssig angepasst sind,können zu einem gemeinsamen, zusammenhängenden Positionierteilverbunden werden, das aus Kunststoff mittels eines bekanntendreidimensionalen Druckverfahrens als Negativ einer Zahnreihegeformt werden kann.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Übertragen der räumlichen Anordnungeines an einem Zahn fixierbaren Brackets (1) von einem Einzel¬zahnmodell (2) des Zahns auf den Zahn selbst, wobei ein hori¬zontales Halteteil (3) an der von einem Röhrchen (4) gebilde¬ten Rückseite eines Brackets (1) angreift und das Bracket (1)gegen das Einzelzahnmodell (2) drückt, welches Röhrchen (4) inRichtung einer horizontalen Zahnreihe verläuft, wobei das Hal¬teteil (3) am Ende eines Schenkels (5') eines Hakens (5) be¬festigt ist, welcher Haken (5) in einer vertikalen Symmetrie¬ebene liegt und zwecks Drückens des Brackets (1) gegen dasEinzelzahnmodell (2) in der Symmetrieebene verschiebbar ist,wobei der andere Schenkel (5") des Hakens (5) in eine Öffnung (6) eines an das Einzelzahnmodell (2) formschlüssig anpass¬baren Positionierteils (7) eingesteckt und in der Öffnung (6)verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Halteteil(3) durch das Röhrchen (4) des Brackets (1) hindurch verläuftund dass der das Halteteil (3) tragende Schenkel (5') desHakens (5) U-förmig ist und an den beiden Enden des U das Hal¬teteil (3) lösbar aufnimmt, wobei das Halteteil (3) zwecks Lö¬sens vom am Zahn fixierten Bracket (1) und Entfernens der Vor¬richtung aus dem Mund des Patienten aus dem. Röhrchen (4) her¬ausziehbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,dass das Halteteil (3) in Form eines eckigen Rohres ausgebil¬det ist und durch an seine Rohrform angepasste Öffnungen (11)in Verschlussteilen (12) des Röhrchens (4) geführt ist, welche die Winkelstellung der am Einzelzahnmodell (2) bzw. Zahn an¬liegenden Fläche (1') des Brackets (1) festlegen.
  3. 3. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurchgekennzeichnet, dass das Halteteil (3) einen Schenkel einesU-förmigen Verschiebeteils (8) darstellt, welches guer zurSymmetrieebene des Hakens (5) in parallelen Nuten (9, 10) desU-förmigen Schenkels (5') geführt verschiebbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurchgekennzeichnet, dass das Halteteil (3) einen Schenkel einesU-förmigen Verschiebeteils (8) darstellt, welches quer zurSymmetrieebene des Hakens (5) in eine Nuten (10) des U-förmi¬gen Schenkels (5') sowie durch Löcher am Ende der Schenkel (5')geführt verschiebbar ist.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,dass die Löcher am Ende der Schenkel (5') im Wesentlichenkreisförmig oder den Querschnitt des Halteteils (3) abbildendausgeführt sind.
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Citations (5)

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