AT515846B1 - Anzeigevorrichtung - Google Patents
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Abstract
Eine Anzeigevorrichtung (1) mit zumindest drei Anzeigepaneelen (2), die in Leporello-Faltung um parallele Faltachsen (3) aneinander angelenkt sind, und einem Gehäuse (9) zur Aufnahme der Anzeigepaneele (2) in einer zusammengefalteten ersten Stellung, aus welchem sie in eine ausgefahrene, entfaltete zweite Stellung bringbar sind, zeichnet sich dadurch aus, dass die Anzeigepaneele (2) durch das Entfalten direkt von der ersten in die zweite Stellung bringbar sind.
Description
Beschreibung [0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anzeigevorrichtung mit zumindest drei Anzeigepaneelen, die in Leporello-Faltung um parallele Faltachsen aneinander angelenkt sind, und einem Gehäuse zur Aufnahme der Anzeigepaneele in einer zusammengefalteten ersten Stellung, aus welchem sie in eine ausgefahrene, entfaltete zweite Stellung bringbar sind.
[0002] Eine derartige Anzeigevorrichtung ist aus der Schrift WO 2010/146070 A1 derselben Anmelderin bekannt und besitzt ein säulenförmiges, in der Art eines Standfußes ausgebildetes Gehäuse, aus dem die zusammengefalteten Anzeigepaneele zunächst vertikal nach oben ausgefahren und dann normal zur Ausfahrrichtung in Horizontalrichtung auseinandergefaltet werden, um einen ebenen Bildschirm zu bilden. Dies erfordert eine in zwei Achsen und zweistufig arbeitende Antriebsmechanik. Überdies erschwert die große Bauhöhe des Gehäuses dessen Einbau in bestehende Strukturen.
[0003] Die Erfindung setzt sich zum Ziel, eine Anzeigevorrichtung der genannten Art zu schaffen, welche einfacher zu betätigen ist als die bekannte Lösungen und minimalen Platzbedarf hat.
[0004] Dieses Ziel wird mit einer Anzeigevorrichtung der eingangs genannten Art erreicht, welche sich gemäß der Erfindung dadurch auszeichnet, dass die Anzeigepaneele durch das Entfalten direkt von der ersten in die zweite Stellung bringbar sind. Dadurch ist lediglich eine einstufige und nur in einer Achse arbeitende Antriebsbewegung zum Ausfahren, Entfalten, Einfahren und Zusammenfalten erforderlich, was den Aufbau der Anzeigevorrichtung wesentlich vereinfacht. Gleichzeitig hat das Gehäuse in der Ausfahr- und Entfaltungsrichtung der Anzeigepaneele gesehen nur eine sehr geringe Tiefe, entsprechend der Stapelhöhe der zusammengefalteten Anzeigepaneele, was seinen Einbau in Oberflächenstrukturen wie die Erdoberfläche, ein Gebäude, ein Fachzeugdach oder ein Schiffsdeck begünstigt.
[0005] E in besonders geringer Platzbedarf und mechanisch einfacher Aufbau ergibt sich, wenn die Anzeigepaneele in Richtung der Faltachsen lamellenförmig langgestreckt sind und das Gehäuse eine schlitzförmige Öffnung hat, durch welche die Anzeigepaneele normal zu den Faltachsen ausfahrbar sind. Bevorzugt liegt dabei die schlitzförmige Öffnung an der Oberseite des Gehäuses und das Gehäuse ist mit seiner Oberseite im Wesentlichen bündig in das Erdreich oder eine Oberfläche eines Gebäudes oder Fahrzeugs, bevorzugt in ein Schiffsdeck, einbaubar. Dies benötigt nur eine geringe Einbautiefe in das Erdreich bzw. die genannte Oberfläche. Die Anzeigevorrichtung kann damit gleichsam „unsichtbar" und ohne störende Aufbauten versenkbar eingebaut werden.
[0006] Besonders günstig ist es, wenn an der Öffnung des Gehäuses eine oder mehrere bewegliche Klappen, Deckel od. dgl. zum Verschließen der Öffnung gelagert sind. Dadurch können die Paneele in der eingefahrenen Stellung vor Verschmutzung und Witterungseinflüssen geschützt werden. Gemäß einer besonders vorteilhaften Ausführungsform weisen die Klappen oder Deckel federnd gelagerte Einsätze auf. Dadurch kann auch in der ausgefahrenen Stellung der Paneele die Öffnung weitest möglich verschlossen werden, u.zw. indem die federnden Einsätze gerade den Durchtritt der Paneele bzw. ihrer Antriebs- oder Tragkonstruktion gestatten und daran dicht anliegen, um das Eindringen von Wasser oder Schmutz in das Gehäuse zu verhindern.
[0007] Der Antrieb der Anzeigevorrichtung beim Ausfahren/Entfalten und gegebenenfalls auch Einfahren/Zusammenfalten kann beispielsweise manuell bewerkstelligt werden, indem das letzte bzw. oberste Paneel ergriffen und hochgezogen wird. Besonders günstig ist es jedoch, wenn diese Bewegung mit einer - manuell betriebenen oder motorgetriebenen - Antriebseinrichtung unterstützt wird, welche zwischen Gehäuse und Anzeigepaneelen wirkt und mittels welcher die Anzeigepaneele entfalt- und ausfahrbar sind, bevorzugt auch zusammenfalt- und einfahrbar.
[0008] Weiters ist es vorteilhaft, wenn die Antriebseinrichtung zwei beidseits der Anzeigepanee- le angeordnete, endseitig im Gehäuse gelagerte Scherenmechaniken aufweist, an welchen die Anzeigepaneele bei der Faltbewegung geführt sind. Dies ergibt eine gleichförmig Auffaltbewegung aller einzelnen Fahrzeugpaneele und eine zusätzliche Versteifung der Anzeigevorrichtung im entfalteten Zustand. Darüber hinaus können die Scherenmechaniken auch für den Antrieb mitverwendet werden, wenn die Scherenmechaniken mit zumindest einem Motor versehen werden und mit diesem gemeinsam die Antriebseinrichtung bilden.
[0009] Alternativ kann die Antriebseinrichtung zumindest einen Teleskopantrieb aufweisen, welcher zwischen dem Gehäuse und dem letzten der Anzeigepaneele wirkt. Dies ergibt eine sehr einfache und störungsunanfällige Konstruktion; die Scherenmechaniken können dabei optional zur Führung der Anzeigepaneele eingesetzt werden.
[0010] Eine weitere Alternative besteht darin, dass die Gelenke der Anzeigepaneele mit Elektromotoren ausgestattet sind, welche gemeinsam die Antriebseinrichtung bilden, was eine formschöne, schlanke Konstruktion ermöglicht.
[0011] Besonders vorteilhaft ist es, wenn die Anzeigepaneele in der entfalteten zweiten Stellung an ihrer Vorderseite spaltlos aneinandergrenzen, um Bilder auf der Anzeigevorrichtung streifenfrei anzeigen zu können.
[0012] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weist jedes Anzeigepaneel in an sich bekannterWeise eine Vielzahl rasterförmig angeordneter LED- oder Lasermodu-le auf, welche hohe Leuchtkraft besitzen, so dass auch großformatige Anzeigevorrichtungen für den Außeneinsatz geschaffen werden können.
[0013] In jeder der genannten Ausführungsformen ist es besonders günstig, wenn die Anzeigepaneele mit der Antriebseinrichtung über eine Drehscheibe und/oder einen Teleskopfuß am Gehäuse gelagert sind, so dass die entfalteten Anzeigepaneele optimal auf einen Betrachter ausgerichtet werden können.
[0014] Gemäß einem weiteren bevorzugten Merkmal der Erfindung können die Anzeigepaneele in der ausgefahrenen, entfalteten zweiten Stellung mittels Kupplungseinrichtungen verriegelbar sein. Dadurch kann ein besonders stabiler, windfester Bildschirm erzielt werden. Mit Hilfe der Verriegelung können auch allfällig verbleibende Spalte zwischen den Anzeigepaneelen minimiert bzw. beseitigt werden.
[0015] Beispielsweise können die Kupplungseinrichtungen Verriegelungsdorne oder -haken an jeweils einem von zwei benachbarten Anzeigepaneelen umfassen, welche in entsprechende Aufnahmen am jeweils anderen Anzeigepaneel einführbar sind, was eine starre Verriegelung der gesamten Anzeigevorrichtung ergibt.
[0016] Die Erfindung wird nachstehend anhand von in den beigeschlossenen Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. In den Zeichnungen zeigen: [0017] Fig. 1 eine erste Ausführungsform der Anzeigevorrichtung der Erfindung in einer Perspektivansicht in teilweise entfalteter Stellung; die [0018] Fig. 2 bis 4 die Anzeigevorrichtung von Fig. 1 in vollständig zusammengefalte ter Stellung in der Draufsicht (Fig. 2), Seitenansicht (Fig. 3) und Vorderansicht (Fig. 4); die [0019] Fig. 5 bis 7 die Anzeigevorrichtung von Fig. 1 in vollständig entfalteter Stellung in der Draufsicht (Fig. 5), Seitenansicht (Fig. 6) und Vorderansicht (Fig. 7); und [0020] Fig. 8 und 9 eine zweite Ausführungsform der Anzeigevorrichtung der Erfin dung in einer Perspektivansicht in teilweise (Fig. 8) und vollständig (Fig. 9) entfalteter Stellung.
[0021] Gemäß den Fig. 1 bis 7 umfasst eine faltbare Anzeigevorrichtung 1 mehrere (hier: fünf) streifen- bzw. lamellenförmige Anzeigepaneele 2, die in Leporello-Faltung (Zick-Zack-Faltung, Ziehharmonika-Faltung) um jeweils zueinander parallele Faltachsen 3 aneinander angelenkt sind. Die Paneele 2 können um die Faltachsen 3 von einer vollständig zusammengefalteten ersten Stellung (Fig. 2 - 4), in welcher sie im Wesentlichen parallel und deckungsgleich im Stapel Übereinanderliegen, durch Auffalten in einer Richtung 4 normal zu ihren Faltachsen 3 in eine vollständig entfaltete zweite Stellung gebracht werden (Fig. 5 - 7), in der sie im Wesentlichen in einer Ebene 5 liegen und so beispielsweise an ihrer Vorderseite 6 einen spaltfreien flächigen Bildschirm zur Anzeige von Bild- oder Videoinhalten darbieten.
[0022] Jedes Anzeigepaneel 2 setzt sich aus einer Vielzahl von rasterförmig angeordneten Modulen 7 zusammen, die ihrerseits jeweils eine Gruppe von Bildanzeigeelementen („Pixeln") 8 in Form von z.B. LED- oder Laserdioden lagern. In der gezeigten Ausführungsform setzt sich jedes der fünf Paneele 2 aus 3 x 20 Modulen 7 zu je 25 x 25 Pixeln bzw. LEDs 8 zusammen; der durch die Anzeigevorrichtung 1 gebildete Bildschirm hat damit eine Auflösung von 375 x 500 Pixeln. Dies ist nur beispielsweise; auch jede andere Aufteilung und Pixelanzahl ist möglich, z.B. ein Großbildschirm mit insgesamt 500 x 700 Pixeln oder mit Pixel-Auflösungen nach üblichen Bild- oder Videostandards wie VGA, XGA, UXGA, HD, UHD, 4K od. dgl. Die Pixel 8 der Module 7 können dabei auch auf andere Weise als durch LED- oder Laserdioden realisiert werden, beispielsweise durch LCD-Elemente, MEMS-Elemente usw.
[0023] Die Paneele 2 sind in der zusammengefalteten Stellung der Fig. 2-4 vollständig in ein Gehäuse 9 der Anzeigevorrichtung 1 eingefahren und darin aufgenommen und geschützt. Das Gehäuse 9 ist bevorzugt eng an das Volumen des Stapels von zusammengefalteten Paneelen 2 angepasst und beispielsweise eine langgestreckte schmale Schachtel, welche an ihrer Oberseite eine schlitzförmige Öffnung 10 für den Durchtritt und das Ausfahren der Paneele 2 in Richtung 4 normal zu ihren Faltachsen 3 aufweist, d.h. die Längserstreckung der Öffnung 10 verläuft parallel zu den Faltachsen 3.
[0024] Das Gehäuse 9 kann so ausgebildet und mit entsprechenden Verankerungsmitteln (nicht gezeigt) ausgestattet sein, dass es mit seiner Oberseite 11 im Wesentlichen bündig in das Erdreich 12 (Fig. 3, 4) oder eine Oberfläche 13 (Fig. 6, 7) eines Gebäudes, Fahrzeugs, Schiffs usw. eingebaut bzw. eingelassen werden kann, beispielsweise in ein Hausdach, eine Hauswand, eine Fahrzeugladefläche oder in ein Schiffsdeck. Das Gehäuse 9 muss nicht notwendigerweise allseitig geschlossen sein, sondern kann auch eine rahmen- oder gerüstartige Struktur sein, in welcher die Paneele 2 lagerbar sind.
[0025] Die Öffnung 10 des Gehäuses 9 kann mit einer Abdeckung oder Klappe 14 versehen werden, welche das Gehäuse 9 in der eingefahrenen Stellung der Paneele 2 schützend verschließt, beispielsweise staub- und regendicht, und für das Ausfahren der Anzeigepaneele 2 temporär geöffnet werden kann. Beispielsweise können die ausfahrenden Anzeigepaneele 2 eine Schwenkklappe 14 über der Öffnung 10 aufstoßen, welche beim Einfahren der Paneele 2 sich wieder selbsttätig über die Öffnung 10 legt und optional dort dicht verriegelt wird. Alternativ könnten z.B. auch translatorisch oder rotatorisch bewegte Deckel verwendet werden, die bei eingefahrenen Paneelen 2 die Öffnung 10 komplett verdecken und nach dem Öffnen und Ausfahren der Paneele 2 soweit wie möglich um die hindurchtretenden Paneele 2 geschlossen werden, um ein Eindringen von Verunreinigungen in das Gehäuse 9 auch in der ausgefahrenen Stellung der Paneele 2 zu verhindern.
[0026] Es versteht sich, dass die Begriffe „oben" und „unten" hier nur zu Veranschaulichung und unter Bezugnahme auf die in den Zeichnungen dargestellten Lagen verwendet werden; beispielsweise könnte das Gehäuse 9 auch in eine schräge oder vertikale Oberfläche 13 eines Gebäudes, Fahrzeugs oder Schiffs eingebaut werden. Die Entfalt- und Ausfahrrichtung 4 der Paneele 2 verläuft dann nicht mehr vertikal nach oben, sondern beispielsweise horizontal zur Seite oder sogar vertikal nach unten, wenn die Anzeigevorrichtung 1 über Kopf in eine Decke eingelassen wird.
[0027] Der Antrieb der Anzeigepaneele 2 beim Aus- und Einfahren kann auf verschiedenste Arten erreicht werden, beispielsweise einfach durch Ergreifen des letzten (hier: obersten) Paneels 2 manuell oder mit technischen Hilfsmitteln wie einer Seilwinde, einem Kran od. dgl. Eine weitere Möglichkeit ist es, das unterste Paneel 2 im Gehäuse 9 beweglich zu lagern und das oberste Paneel 2 mittels eines Teleskopantriebs 15 anzutreiben bzw. hochzuziehen, welcher zwischen dem Gehäuse 9 und dem obersten Paneel 2 wirkt. Der Teleskopantrieb 15 kann beispielsweise eine in der Mitte des obersten Paneels 2 angreifende Teleskopstange, z.B. einen mehrfach teleskopierender Hydraulik- oder Pneumatikzylinder, aufweisen, oder zwei zu beiden Seiten der Paneele 2 angeordnete derartige Teleskopstangen.
[0028] Eine weitere Antriebsvariante besteht darin, einige oder alle Gelenke 16 zwischen jeweils zwei benachbarten Paneelen 2 mit Elektromotoren auszustatten, welche gemeinsam die Antriebseinrichtung 15 für das Ausfahren und Entfalten und Einfahren und Zusammenfalten der Paneele 2 bilden.
[0029] Die Anzeigepaneele 2 können zusätzlich durch eine oder mehrere Scherenmechaniken 17 geführt sein, die beidseits der Paneele 2 angeordnet sind, bei 18 im Gehäuse 9 gelagert sind und mit ihren Scheren 19, 20 die Paneele 2 wie in Fig. 1 gezeigt bei ihrer Faltbewegung führen. Die Scherenmechaniken 17 können die genannten Antriebseinrichtungen 15 wie Teleskopstangen oder Gelenkmotore unterstützen oder selbst als Antriebseinrichtung 15 genutzt werden, indem beispielsweise eine oder mehrere ihrer Scheren 19, 20, hier die untersten Scheren 20, mit einem Motor 21, z.B. einem Spindelantrieb, ausgestattet werden.
[0030] Die Paneele 2 können optional mit Kupplungseinrichtungen 22, 23 zur gegenseitigen Verriegelung im entfalteten Zustand (Fig. 5-7) ausgestattet sein. Beispielsweise enthalten die jeweils einen Kupplungseinrichtungen 22 ausfahrbare Haken oder Verriegelungsdorne 24, die in entsprechende Ausnehmungen oder Bohrungen der jeweils anderen Kupplungseinrichtungen 23 - beispielsweise elektrisch oder mechanisch betätigt - eingreifen können, um die Anzeigevorrichtung 1 in der ausgefahrenen entfalteten Stellung starr zu verriegeln. Alternativ könnten die Kupplungseinrichtungen 22, 23 auch auf andere Weise arbeiten, z.B. mittels Magnetkraft.
[0031] Die Fig. 8 und 9 zeigen eine geringfügig abgewandelte Ausführungsform der Anzeigevorrichtung 1 der Fig. 1 bis 7, wobei gleiche Bezugszeichen gleiche Teile wie in den Fig. 1 bis 7 bezeichnen. Im folgenden wird nur auf die Unterschiede zu der Ausführungsform der Fig. 1 bis 7 eingegangen.
[0032] Die Anzeigepaneele 2 sind hier - zusammen mit ihrer Faltkonstruktion und Antriebseinrichtung - an einem Teleskopfuß 25 des Gehäuses 9 montiert, welcher gleichzeitig als Drehscheibe ausgeführt ist, so dass die zum Bildschirm entfalteten Paneele 2 sowohl höhenverstellbar (Pfeil 26) als auch drehbar (Pfeil 27) gegenüber dem Gehäuse 9 sind. Die Scherenmechaniken 17 führen und lagern die Paneele 2. Die untersten zwei Paneele 2 werden dabei über mittige Scherenlenker 28 angetrieben, welche am Fuß 25 angelenkt sind und dort mit Hilfe eines Antriebs (nicht gezeigt) betätigt werden können.
[0033] In den Fig. 8 und 9 sind ferner zwei über der Öffnung 10 des Gehäuses 9 querverschieblich gelagerte Deckel 29, 30 gezeigt, die zum Ausfahren und Entfalten der Paneele 2 auseinanderbewegt (Fig. 8) und nach dem vollständigen Ausfahren wieder geschlossen werden können (Fig. 9). Federnd in den Deckeln 29, 30 gelagerte Einsätze 29', 30' lassen in der geschlossenen Stellung (Fig. 9) den Teleskopfuß 25 und/oder die Scherenlenker 28 hindurchtreten und dichten gleichzeitig gegen diese ab; in der eingefahrenen Stellung der Paneele 2 und Schließstellung der Deckel 29, 30 liegen diese sowie ihre Einsätze 29', 30' dicht aneinander an und verschließen somit die Öffnung 10 vollständig.
[0034] Die Erfindung ist nicht auf die dargestellten Ausführungsformen beschränkt, sondern umfasst alle Varianten und Modifikationen, die in den Rahmen der angeschlossenen Ansprüche fallen.
Claims (15)
- Patentansprüche1. Anzeigevorrichtung, mit zumindest drei Anzeigepaneelen (2), die in Leporello-Faltung um parallele Faltachsen (3) aneinander angelenkt sind, und einem Gehäuse (9) zur Aufnahme der Anzeigepaneele (2) in einer zusammengefalteten ersten Stellung, aus welchem sie in eine ausgefahrene, entfaltete zweite Stellung bringbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigepaneele (2) durch das Entfalten direkt von der ersten in die zweite Stellung bringbar sind.
- 2. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigepaneele (2) in Richtung der Faltachsen (3) lamellenförmig langgestreckt sind und das Gehäuse (9) eine schlitzförmige Öffnung (10) hat, durch welche die Anzeigepaneele (2) normal zu den Faltachsen (3) ausfahrbar sind.
- 3. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die schlitzförmige Öffnung (10) an der Oberseite (11) des Gehäuses (9) liegt und das Gehäuse (9) mit seiner Oberseite (11) im Wesentlichen bündig in das Erdreich (12) oder eine Oberfläche (13) eines Gebäudes oder Fahrzeugs, bevorzugt in ein Schiffsdeck, einbaubar ist.
- 4. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der Öffnung (10) des Gehäuses (9) eine oder mehrere bewegliche Klappen (14), Deckel (29, 30) od. dgl. zum Verschließen der Öffnung (10) gelagert sind.
- 5. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klappen (14) oder Deckel (29, 30) federnd gelagerte Einsätze (29', 30') aufweisen.
- 6. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch eine zwischen Gehäuse (9) und Anzeigepaneelen (2) wirkende Antriebseinrichtung (15), mittels welcher die Anzeigepaneele (2) entfalt- und ausfahrbar sind, bevorzugt auch zusammenfalt- und einfahrbar.
- 7. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, die Antriebseinrichtung (15) zwei beidseits der Anzeigepaneele (2) angeordnete, endseitig im Gehäuse (9) gelagerte Scherenmechaniken (17) aufweist, an welchen die Anzeigepaneele (2) bei der Faltbewegung geführt sind.
- 8. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Scherenmechaniken (17) mit zumindest einem Motor (21) versehen sind und mit diesem die Antriebseinrichtung (15) bilden.
- 9. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebseinrichtung (15) zumindest einen Teleskopantrieb aufweist, welcher zwischen dem Gehäuse (9) und dem letzten der Anzeigepaneele (2) wirkt.
- 10. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Gelenke (16) der Anzeigepaneele (2) mit Elektromotoren ausgestattet sind, welche gemeinsam die Antriebseinrichtung (15) bilden.
- 11. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigepaneele (2) in der zweiten Stellung an ihrer Vorderseite (6) spaltlos aneinandergrenzen.
- 12. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Anzeigepaneel (2) eine Vielzahl rasterförmig angeordneter LED- oder Lasermodule (7) aufweist.
- 13. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigepaneele (2) mit der Antriebseinrichtung (15) über eine Drehscheibe und/oder einen Teleskopfuß (25) am Gehäuse (9) gelagert sind.
- 14. Anzeigevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzeigepaneele (2) in der zweiten Stellung mittels Kupplungseinrichtungen (22, 23) verriegelbar sind.
- 15. Anzeigevorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungseinrichtungen (22, 23) Verriegelungsdorne oder -haken (24) an jeweils einem von zwei benachbarten Anzeigepaneelen (2) umfassen, welche in entsprechende Aufnahmen am jeweils anderen Anzeigepaneel (2) einführbar sind. Hierzu 4 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
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| AT515846A1 AT515846A1 (de) | 2015-12-15 |
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