AT515946A4 - Maschine zur Stabilisation eines Gleises - Google Patents
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Abstract
Eine Maschine (1) zur Stabilisation eines Gleises (2) weist einen über Schienenfahrwerke auf dem Gleis verfahrbaren Maschinenrahmen (5) auf, an dem ein- Höhenverstellantriebe (6) sowie einen Schwingungserreger (7) aufweisendes - Stabilisationsaggregat (4) angeordnet ist. Das Stabilisationsaggregat ist durch einen Längsverschiebeantrieb (24) in einer Maschinenlängsrichtung (23) relativ zum Maschinenrahmen (5) verschiebbar ausgebildet.
Description
Die Erfindung betrifft eine Maschine zur Stabilisation eines Gleises, miteinem durch Schienenfahrwerke auf dem Gleis verfahrbaren Maschinen¬rahmen und einem Höhenverstellantriebe sowie einen Schwingungserre¬ger aufweisenden Stabilisationsaggregat.
In EP 0 726 360 ist bereits eine derartige, als Gleisstabilisator bekannteMaschine beschrieben, die an eine im Arbeitseinsatz schrittweise verfahr¬bare Gleisstopfmaschine gekoppelt ist und das Gleis nach der Stopfungdurch Vibration unter Auflast kontrolliert in eine Soll-Lage absenkt. Anhandeiner Steuerung können die Stopf- und Stabilisier-Sequenzen aufeinanderabgestimmt werden, wobei der Maschinenrahmen des Stabilisators relativzum Maschinenrahmen der Stopfmaschine anhand eines Längsverschie-beantriebs verstellbar ausgebildet ist.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung einerMaschine der eingangs genannten Art, mit der eine verbesserte Steue¬rung des Stabilisationsaggregates im Einsatz möglich ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit einer Maschine der gattungs¬gemäßen Art durch die im Kennzeichen des Hauptanspruches angeführ¬ten Merkmale gelöst.
Mit dieser konstruktiv einfachen und robusten Ausführung ist es möglich,das Stabilisationsaggregat im Einsatz kontinuierlich auf dem Gleis in Ar¬ beitsrichtung vorwärts zu bewegen, während gleichzeitig der - an dieStopfmaschine gekuppelte - Maschinenrahmen zusammen mit dieserschrittweise bzw. zyklisch verfahren wird. Dadurch kann in vorteilhafterWeise vermieden werden, dass während der Stopp-Phase der Stopfma¬schine das Stabilisationsaggregat zu lange an derselben Position auf dasGleis einwirkt und dieses dadurch stellenweise zu stark abgesenkt wird,woraus ein insgesamt ungleichmäßiges Arbeitsergebnis resultieren würde.Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchenund der Zeichnungsbeschreibung.
Im Folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung darge¬stellten Ausführungsbeispieles näher beschrieben. Es zeigen: Fig. 1 eineSeitenansicht einer erfindungsgemäßen Maschine im Verband mit einerStopfmaschine, Fig. 2 eine vergrößerte Detailansicht des Stabilisationsag¬gregates aus Fig. 1, und Fig. 3 eine weitere Variante der Erfindung.
Eine in Fig. 1 dargestellte Maschine 1 zur Stabilisation eines Gleises 2weist einen auf diesem anhand von Schienenfahrwerken 3 verfahrbarenund mit einem Stabilisationsaggregat 4 verbundenen Maschinenrahmen 5auf. Das - im Folgenden zu Fig. 2 noch genauer beschriebene - Stabilisa¬tionsaggregat 4 ist über Höhenverstellantriebe 6 vertikal verstellbar aus¬gebildet und mit einem Schwingungserreger 7 ausgestattet. Der Maschi¬nenrahmen 5 ist an eine bezüglich einer Arbeitsrichtung 8 vorgeordnete,zum zyklischen Stopfen ausgebildete Stopfmaschine 9 gekuppelt, die über
Schienenfahrwerke 10 auf dem Gleis 2 abgestützt ist und mit einer Fahr¬kabine 11, einem Gleisstopfaggregat 12, einem Gleishebe-Richtaggregat13, einer Energieeinheit 14 sowie mit einem Fahrantrieb 15 ausgestattetist.
Wie in Fig. 2 zu sehen, ist das Stabilisationsaggregat 4 während des Ar¬beitseinsatzes anhand von Spurkranzrollen 16 auf Schienen 17 des Glei¬ses 2 gelagert und mit diesen mittels seitlich verschwenkbarer Kleberollen18 in Eingriff. Dem Stabilisationsaggregat 4 in Arbeitsrichtung 8 vorgeord¬net ist ein etwa vertikal verlaufender Ausgleichshebel 21 vorgesehen, derdurch eine erste Anlenkung 19 mit dem Maschinenrahmen 5 und durcheine zweite Anlenkung 20 über eine Zugstange 22 mit dem Stabilisations¬aggregat 4 verbunden ist. An einer etwa mittig zwischen den beiden An¬lenkungen 19, 20 gelegenen Stelle ist der Ausgleichshebel 21 mit einem ineiner Maschinenlängsrichtung 23 verlaufenden Längsverschiebeantrieb 24verbunden, der seinerseits am Maschinenrahmen 5 angelenkt ist. Auf die¬se Weise ist das Stabilisationsaggregat 4 in Maschinenlängsrichtung 23relativ zum Maschinenrahmen 5 verschiebbar ausgebildet.
Das Stabilisationsaggregat 4 ist mit einer Anpressvorrichtung 25 zur Er¬zeugung einer vertikalen Auflast ausgestattet. Diese Vorrichtung bestehtaus einem Anpresshebel 26, der gelenkig mit einem ersten Ende 27 einesAnpressantriebs 28 verbunden ist, wobei dessen zweites Ende 29 amStabilisationsaggregat 4 angelenkt ist. Der Anpresshebel 26 ist seinerseits durch ein - bezüglich der Vertikalen - unteres Ende 30 gelenkig mit demStabilisationasggregat 4 verbunden, während an einem oberen Ende 31eine zur Anlage an den Maschinenrahmen 5 (bzw. an eine an diesemmontierte Platte 32) vorgesehene Anpressrolle 33 angeordnet ist.
Des Weiteren ist an der Maschine 1 ein Geschwindigkeitsmesser 34 vor¬gesehen (Fig. 1), der mit dem Maschinenrahmen 5 verbunden und auf derSchiene 17 des Gleises 2 abrollbar ist. Alternativ könnte der Geschwindig¬keitsmesser auch mit dem Stabilisationsaggregat 4 verbunden sein.
Im Arbeitseinsatz wird die Stopfmaschine 9 schrittweise von Schwelle zuSchwelle des Gleises 2 verfahren und jeweils zyklisch angehalten, um dasStopfaggregat 12 für den Stopfvorgang in die Gleisbettung abzusenken. InArbeitsrichtung dahinter wird das in einer vorläufigen Höhenlage befindli¬che unterstopfte Gleis 2 mittels des Stabilisationsaggregates 4 in Vibratio¬nen versetzt und unter Aufbringung einer Auflast in eine Soll-Lage abge¬senkt. Um dabei zu verhindern, dass während der Anhaltephase derStopfmaschine 9 das Gleis 2 durch übermäßig lange Stabilisiereinwirkungan einer Stelle zu stark abgesenkt wird, wird nun das Stabilisationsaggre¬gat 4 anhand des Längsverschiebeantriebs 24 während der Dauer derAnhaltephase relativ zum Maschinenrahmen 5 vorwärtsbewegt. Mit Hilfedes Geschwindigkeitsmessers 34, der die Vorfahrt der beiden miteinanderverbundenen Maschinen 1 und 9 erfasst, ist es möglich, die Vorwärtsbe¬wegung durch den Längsverschiebeantrieb 24 entsprechend zu steuern bzw. so auf die Maschinenvorfahrt abzustimmen, dass ein optimales Ar¬beitsergebnis erzielt wird.
In Fig. 3 ist eine Alternativversion der Erfindung dargestellt, bei der dieAnpressvorrichtung 25 durch den Höhenverstellantrieb 6 gebildet wird,wobei durch diesen die Auflast auf die Schienen 17 aufgebracht wird. Dasich durch die Verschiebebewegung des Stabilisationsaggregates 4 relativzum Maschinenrahmen 5 die Länge des Höhenverstellantriebes 6 laufendändert, wird dieser durch eine (nicht gezeigte) Kontrollvorrichtung kontinu¬ierlich nachgesteuert, um die Auflast auf die Schienen 17 des Gleises 2konstant zu halten.
Claims (4)
- Patentansprüche 1. Maschine zur Stabilisation eines Gleises (2), mit einem durch Schienen¬fahrwerke (3) auf dem Gleis (2) verfahrbaren Maschinenrahmen (5) und einemHöhenverstellantriebe (6) sowie einen Schwingungserreger (7) aufweisenden Sta¬bilisationsaggregat (4), dadurch gekennzeichnet, dass das Stabilisationsaggregat (4) durch einen Längsverschiebeantrieb (24) in einer Maschinenlängsrichtung (23) relativ zum Maschinenrahmen (5) verschiebbar ausgebildet ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen demMaschinenrahmen (5) und dem Stabilisationsaggregat (4) ein Anpressantrieb (28)vorgesehen ist, der an einem ersten Ende (27) gelenkig mit einem Anpresshebel (26) und durch ein zweites Ende (29) mit dem Stabilisationsaggregat (4) verbun¬den ist, wobei der Anpresshebel (26) durch ein - bezüglich der Vertikalen - unte¬res Ende (30) gelenkig mit dem Stabilisationsaggregat (4) verbunden ist, währendan einem oberen Ende (31) eine zur Anlage an den Maschinenrahmen (5) vorge¬sehene Anpressrolle (33) angeordnet ist.
- 3. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein durch eineerste Anlenkung (19) mit dem Maschinenrahmen (5) und eine zweite Anlenkung (20) mit dem Stabilisationsaggregat (4) verbundener Ausgleichshebel (21) vorge- sehen ist, und dass der Längsverschiebeantrieb (24) zwischen den beiden Anlen¬kungen (19, 20) mit dem Ausgleichshebel (21) verbunden ist.
- 4. Maschine nach Anspruch 1,2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein mitdem Stabilisationsaggregat (4) oder dem Maschinenrahmen (5) verbundener undauf einer Schiene (17) des Gleises (2) abrollbarer Geschwindigkeitsmesser (34)vorgesehen ist.
Priority Applications (13)
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| ATA630/2014A AT515946B1 (de) | 2014-08-13 | 2014-08-13 | Maschine zur Stabilisation eines Gleises |
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| AT515946B1 AT515946B1 (de) | 2016-01-15 |
| AT515946A4 true AT515946A4 (de) | 2016-01-15 |
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ID=55027152
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT516873A1 (de) * | 2015-03-03 | 2016-09-15 | Plasser & Theurer Export Von Bahnbaumaschinen Gmbh | Maschine zur Stabilisation eines Gleises |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT337241B (de) * | 1975-03-05 | 1977-06-27 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Fahrbare maschine zum verdichten und korrigieren des gleises |
-
2014
- 2014-08-13 AT ATA630/2014A patent/AT515946B1/de not_active IP Right Cessation
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT337241B (de) * | 1975-03-05 | 1977-06-27 | Plasser Bahnbaumasch Franz | Fahrbare maschine zum verdichten und korrigieren des gleises |
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| AT516873A1 (de) * | 2015-03-03 | 2016-09-15 | Plasser & Theurer Export Von Bahnbaumaschinen Gmbh | Maschine zur Stabilisation eines Gleises |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| AT515946B1 (de) | 2016-01-15 |
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