AT515966A1 - Fahrleitungsmast für Oberleitungsanlagen elektrischer Schienenfahrzeuge - Google Patents

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AT515966A1 ATA495/2014A AT4952014A AT515966A1 AT 515966 A1 AT515966 A1 AT 515966A1 AT 4952014 A AT4952014 A AT 4952014A AT 515966 A1 AT515966 A1 AT 515966A1
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    • B60MPOWER SUPPLY LINES, AND DEVICES ALONG RAILS, FOR ELECTRICALLY- PROPELLED VEHICLES
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    • B60M1/12Trolley lines; Accessories therefor
    • B60M1/20Arrangements for supporting or suspending trolley wires, e.g. from buildings
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04HBUILDINGS OR LIKE STRUCTURES FOR PARTICULAR PURPOSES; SWIMMING OR SPLASH BATHS OR POOLS; MASTS; FENCING; TENTS OR CANOPIES, IN GENERAL
    • E04H12/00Towers; Masts or poles; Chimney stacks; Water-towers; Methods of erecting such structures
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Abstract

An einem Fahrleitungsmast für Oberleitungsanlagen elektrischer Schienenfahrzeuge ist ein in der Höhe verstellbarer Träger (7) zum Halten der Oberleitung (14) angeordnet, wobei der Träger (7) in Führungen (6) verschieb- und feststellbar ist. Der Mast wird von zwei im Bereich ihrer Enden miteinander verbundenen und parallel zueinander verlaufenden Formrohren (1', 1'') gebildet, die parallel zum Gleis angeordnet sind. Dadurch wird eine hohe Festigkeit erreicht.

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrleitungsmast fürOberleitungsanlagen elektrischer Schienenfahrzeuge.
Bei bekannten Masten erfolgt die Anbringung der Ausleger fürdie Halterung der Oberleitung meist mittels denmastumgreifenden Schellen, die durch Schrauben verspanntwerden. Bei einer notwendigen Veränderung der Höhe desFahrdrahtes, einer Fahrdrahtlagenregulierung, muss eineVielzahl von Schrauben gelöst, die Ausleger verschoben unddie Schrauben wieder angezogen werden. Ein solches Verfahrenist umständlich und teuer.
Die Erfindung hat eine Anordnung geschaffen, mit der eineFahrdrahtlagenregulierung auf weitaus einfachere Arterreichbar ist als es bisher möglich war.
Diese erfindungsgemäße Anordnung zeichnet sich dadurch aus,dass am Mast Führungen für einen den Mast nach obenverlängernden Träger angeordnet sind, der einen dieOberleitung haltenden Ausleger trägt, wobei der Träger in denFührungen verschieb- und feststellbar ist.
Wenn bei einer mit einem erfindungsgemäßen Fahrleitungsmastausgestatteten Oberleitungsanlage die Höhenlage desFahrdrahtes verändert werden muss, wird die Feststellung desTrägers in der Führung gelöst und der Träger in diegewünschte Höhe verschoben.
Besonders einfach ist dies, wenn bei einem bevorzugtenAusführungsbeispiel der Erfindung eine auf den Trägerwirkende Stellschraube und an einer Führung eineFixierschraube angeordnet ist. Es muss dann bloß dieFixierschraube gelöst und durch Betätigung der Stellschraube der Träger auf die gewünschte Höhe verstellt werden, woraufdie Fixierschraube wieder angezogen wird.
Bei einer besonders montagefreundlichen Ausführungsform derErfindung ist der Träger als T-Stahlträger oder Doppel T-Stahlträger, vorzugsweise Breitflanschträger ausgebildet, dereine Ausklinkung aufweist, mittels der er in eine Führungeinsetzbar ist.
Dadurch ist es möglich, am Träger vor dessen Anbringung amMast den Ausleger zu montieren und dann den komplettvormontierten Träger im Bereich der Ausklinkung in dieFührung einzusetzen, zu verschieben und festzustellen.
Im Rahmen der Erfindung kann der Mast als Federpaar mit zweiim Bereich ihrer Enden miteinander verbundenen Formrohrenausgebildet sein.
Federpaare sind in der Technik insbesondere alsRechteckfederpaare bekannt, wobei der Momentenverlauf dieserBiegefedern bei Biegung äußerst günstig ist.
Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung isteines der beiden Formrohre gegenüber der Verbindung derFormrohre nach oben verlängert und an der Verlängerung istdie Rolle eines Radspannwerkes befestigt. Durch die Anordnungder beiden Formrohre ist es möglich, dass das Gewicht desRadspannwerkes zwischen den beiden Formrohren geführt ist.
Nachstehend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungendargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben, ohneauf diese Beispiele beschränkt zu sein. Dabei zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßenFahrleitungsmastes für Oberleitungsanlagen elektrischerSchienenfahrzeuge;
Fig. 2 eine Ansicht des Fahrleitungsmastes nach der Erfindungquer zur Ansicht nach Fig. 1;
Fig. 3 eine schaubildliche Ansicht des Fahrleitungsmastesnach den Fig. 1 und 2;
Fig. 4 in vergrößertem Maßstab ein Detail;
Fig. 5 eine schaubildliche Ansicht eines Fahrleitungsmasteseiner weiteren Ausführungsform der Erfindung;
Fig. 6 eine schaubildliche Ansicht eines Fahrleitungsmastesmit in der Mitte geführten Gewichten;
Fig. 7 in vergrößertem Maßstab ein Detail.
Gemäß den Fig. 1 bis 4 ist an einem Fahrleitungsmast 1mittels einer oberen Befestigung 2 und einer unterenBefestigung 3 ein Träger 7 befestigt. Die Befestigungen 2 und3 bestehen aus Winkeln, die durch Schrauben am Mast 1verspannt werden.
An der oberen Befestigung 2 ist eine Führung 6 für den Träger7 befestigt, der in der Führung 6 lotrecht verschiebbar ist.Am unteren Ende des Trägers 7 greift eine Stellschraube 8 an,die in einem Winkel 9 der unteren Befestigung 3 verschraubbarist.
In die Führung 6 ist eine Fixierschraube 10 einschraubbar,die auf den Träger 7 wirkt um ihn festzustellen.
Am Träger 7 ist bei 11 und 12 ein bekannter Z-Ausleger 13befestigt. Dieser hält das Tragseil und den Fahrdraht 14 inder gewünschten Höhenlage über dem Gleis (nicht dargestellt).
Sollte die Höhenlage des Fahrdrahtes über dem Gleis verändertwerden, braucht nur die Fixierschraube 10 gelöst und durchentsprechendes Verschrauben der Stellschraube 8 der Träger 7vertikal verstellt werden. Bei Erreichen der gewünschtenHöhenlage wird die Fixierschraube 10 wieder angezogen.
In Fig. 5 sind für gleiche Teile die gleichen Bezugszeichenverwendet wie in den Fig. 1 bis 4.
Ein Unterschied gegenüber dem Ausführungsbeispiel nach denFig. 1 bis 4 ist, dass der Mast aus zwei Formrohren 1' und1'' besteht, wobei das eine Formrohr 1' des Mastes längerist. An dieser Verlängerung ist die Rolle 15 einesRadspannwerkes befestigt, dessen Gewicht 16 die Oberleitungspannt.
Die Montage wird wesentlich erleichtert, wenn der Träger 7vorzugsweise als Breitflanschträger ausgebildet ist und eineAusklinkung 17 aufweist. Die Führung 6 besteht aus zweiTeilen, wobei zwischen den beiden Teilen ein so großerAbstand ist, dass der Träger 7 im Bereich der Ausklinkung 17in die Führung 6 eingesetzt werden kann, worauf er vertikalverschoben und mit der Fixierschraube 10 festgestellt wird.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 6 und 7 ist das Gewicht16', welches die Oberleitung spannt, zwischen den Formrohren 1', 1'' geführt. Das von der Rolle 15' des Radspannwerkeskommende, das Gewicht 16' tragende Seil 17 ist durchBohrungen 18 des die beiden Formrohre 1', 1'' verbindendenVerbindungsstückes 19 geführt. An der Spitze des Trägers 7ist, so wie beim Ausführungsbeispiel nach den Fig. 1 bis 3,eine Leitung 20 geführt.
Die obere Befestigung des Trägers 7 erfolgt bei diesemAusführungsbeispiel durch zwei Flacheisen 21 mit zweiSchrauben 22 als Quersicherung. Die beiden Flacheisen 21werden an das Verbindungsstück 19 angeschweißt.
Die Feststellung des Trägers 7 erfolgt durch Anziehen dervorderen Schraube 22. Auch bei dieser Ausführungsform kann amTräger vor dessen Anbringung am Mast der Ausleger 13 montiertwerden, worauf dann der komplett vormontierte Träger zwischendie Flacheisen 21 eingesetzt wird.
Im Rahmen der Erfindung sind noch zahlreiche Abänderungenmöglich. So kann der Träger 7 auch nicht alsBreitflanschträger ausgebildet sein, soferne er genügendbreite Flanschen zur Anbringung der Ausklinkung aufweist. ZurAufhängung des Tragseils und des Fahrdrahtes 14 könnte eineandere Ausführung statt des dargestellten bekannten Z-Auslegers gewählt werden.

Claims (6)

  1. Patentansprüche 1. Fahrleitungsmast für Oberleitungsanlagen elektrischerSchienenfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, dass am Mast (1,1', 1'') Führungen (6) für einen den Mast (1, 1', 1'') nachoben verlängernden Träger (7) angeordnet sind, der einen dieOberleitung (14) haltenden Ausleger (13) trägt, wobei derTräger (7) in den Führungen (6) verschieb- und feststellbarist.
  2. 2. Fahrleitungsmast nach Anspruch 1, dadurchgekennzeichnet, dass eine auf den Träger (7) wirkendeStellschraube (8) und an einer Führung (6) eineFixierschraube (10) angeordnet ist.
  3. 3. Fahrleitungsmast nach Anspruch 2, dadurchgekennzeichnet, dass der Träger (7) als T-Stahlträger oderDoppel T-Stahlträger, vorzugsweise Breitflanschträgerausgebildet ist, der eine Ausklinkung (17) aufweist, mittelsder er in eine Führung (6) einsetzbar ist.
  4. 4. Fahrleitungsmast nach einem der Ansprüche 1 bis 3,dadurch gekennzeichnet, dass der Mast als Federpaar mit zweiim Bereich ihrer Enden miteinander verbundenen Formrohren (1,1', 1'') ausgebildet ist.
  5. 5. Fahrleitungsmast nach Anspruch 4, dadurchgekennzeichnet, dass eines (1) der beiden Formrohre (1', 1'')gegenüber der Verbindung (6) der Formrohre (1', 1'') nachoben verlängert ist und an der Verlängerung die Rolle (15)eines Radspannwerkes befestigt ist.
  6. 6. Fahrleitungsmast nach Anspruch 5, dadurchgekennzeichnet, dass das Gewicht (16') des Radspannwerkeszwischen den beiden Formrohren (1', 1'') geführt ist.
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CN110962695A (zh) * 2019-11-29 2020-04-07 中船重工海为郑州高科技有限公司 一种高铁接触网腕臂自动化安装设备和安装方法

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