AT515966B1 - Fahrleitungsmast für Oberleitungsanlagen elektrischer Schienenfahrzeuge - Google Patents
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Abstract
An einem Fahrleitungsmast für Oberleitungsanlagen elektrischer Schienenfahrzeuge ist ein in der Höhe verstellbarer Träger (7) zum Halten der Oberleitung (14) angeordnet, wobei der Träger (7) in Führungen (6) verschieb- und feststellbar ist. Der Mast wird von zwei im Bereich ihrer Enden miteinander verbundenen und parallel zueinander verlaufenden Formrohren (1', 1'') gebildet, die parallel zum Gleis angeordnet sind. Dadurch wird eine hohe Festigkeit erreicht.
Description
Beschreibung [0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Fahrleitungsmast für Oberleitungsanlagen elektri¬scher Schienenfahrzeuge, an dem ein in der Höhe verstellbarer Träger zum Halten der Oberlei¬tung angeordnet ist, wobei der Träger in Führungen verschieb- und feststellbar ist.
[0002] Bei bekannten Masten erfolgt die Anbringung der Ausleger für die Halterung der Oberlei¬tung meist mittels den mastumgreifenden Schellen, die durch Schrauben verspannt werden. Beieiner notwendigen Veränderung der Höhe des Fahrdrahtes, einer Fahrdrahtlagenregulierung,muss eine Vielzahl von Schrauben gelöst, die Ausleger verschoben und die Schrauben wiederangezogen werden. Ein solches Verfahren ist umständlich und teuer.
[0003] In der DE 550405 ist ein Fahrleitungsmast beschrieben, an dem ein in der Höhe ver¬stellbarer Träger zum Halten der Oberleitung angeordnet ist, der in Führungen verschieb- undfeststellbar ist. Der bekannte Mast besteht aus zwei quer zum Gleis angeordneten Eisenbahn¬schienen, zwischen denen der ebenfalls als Eisenbahnschiene ausgebildete Träger verschieb¬bar ist.
[0004] Eine derartige Anordnung ist schwer und nur bedingt geeignet, die beim Betrieb auftre¬tenden Kräfte zu übertragen.
[0005] Die Erfindung hat es sich zum Ziel gesetzt, einen Fahrleitungsmast zu schaffen, der weitbesser zur Aufnahme und Übertragung der auftretenden Kräfte geeignet ist.
[0006] Erreicht wird dies dadurch, dass der Mast von zwei im Bereich ihrer Enden miteinanderverbundenen und parallel zueinander verlaufenden Formrohren gebildet ist, die parallel zumGleis angeordnet sind.
[0007] Sogenannte Federpaare sind in der Technik insbesondere als Rechteckfederpaarebekannt, wobei der Momentenverlauf dieser Biegefedern bei Biegung äußerst günstig ist. Durchdie erfindungsgemäße Parallelanordnung der Mastprofile wird das Einzelwiderstandsmomentvervierfacht.
[0008] Bei einer besonders montagefreundlichen Ausführungsform der Erfindung ist der Trägerals T-Stahlträger oder Doppel T-Stahlträger, vorzugsweise Breitflanschträger ausgebildet, dereine Ausklinkung aufweist, mittels der er in eine Führung einsetzbar ist.
[0009] Dadurch ist es möglich, am Träger vor dessen Anbringung am Mast den Ausleger zumontieren und dann den komplett vormontierten Träger im Bereich der Ausklinkung in die Füh¬rung einzusetzen, zu verschieben und festzustellen.
[0010] Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung ist eines der beiden Formrohregegenüber der Verbindung der Formrohre nach oben verlängert und an der Verlängerung ist dieRolle eines Radspannwerkes befestigt. Durch die Anordnung der beiden Formrohre ist es mög¬lich, dass das Gewicht des Radspannwerkes zwischen den beiden Formrohren geführt ist.
[0011] Nachstehend ist die Erfindung anhand von in den Zeichnungen dargestellten Ausfüh¬rungsbeispielen näher beschrieben, ohne auf diese Beispiele beschränkt zu sein. Dabei zeigen: [0012] Fig. 1 eine schaubildliche Ansicht eines Fahrleitungsmastes einer Ausführungsform der Erfindung; [0013] Fig. 2 eine schaubildliche Ansicht eines Fahrleitungsmastes mit in der Mitte geführten
Gewichten; [0014] Fig. 3 in vergrößertem Maßstab ein Detail.
[0015] Gemäß den Zeichnungen besteht der Mast aus zwei Formrohren T und 1", wobei beimBeispiel nach Fig. 1 das eine Formrohr 1' des Mastes länger ist. An dieser Verlängerung ist dieRolle 15 eines Radspannwerkes befestigt, dessen Gewicht 16 die Oberleitung spannt.
[0016] Die beiden Formrohre 1' und 1" sind im Bereich ihrer Enden miteinander verbunden,oben durch ein Verbindungsstück 19, unten durch ein Verbindungsstück 19', und verlaufenparallel zueinander.
[0017] Ein Träger 7 ist in einer Führung 6 lotrecht verschiebbar. Am unteren Ende des Trägers7 greift eine Stellschraube 8 an, die in einem Winkel 9 verschraubbar ist.
[0018] In die Führung 6 ist eine Fixierschraube 10 einschraubbar, die auf den Träger 7 wirkt umihn festzustellen.
[0019] Am Träger 7 ist bei 11 und 12 ein bekannter Z-Ausleger 13 befestigt. Dieser hält dasTragseil und den Fahrdraht 14 in der gewünschten Höhenlage über dem Gleis (nicht darge¬stellt).
[0020] Sollte die Höhenlage des Fahrdrahtes über dem Gleis verändert werden, braucht nur dieFixierschraube 10 gelöst und durch entsprechendes Verschrauben der Stellschraube 8 derTräger 7 vertikal verstellt werden. Bei Erreichen der gewünschten Höhenlage wird die Fixier¬schraube 10 wieder angezogen.
[0021] Die Montage wird wesentlich erleichtert, wenn der Träger 7 vorzugsweise als Breit¬flanschträger ausgebildet ist und eine Ausklinkung 7' aufweist. Die Führung 6 besteht aus zweiTeilen, wobei zwischen den beiden Teilen ein so großer Abstand ist, dass der Träger 7 imBereich der Ausklinkung 7' in die Führung 6 eingesetzt werden kann, worauf er vertikal ver¬schoben und mit der Fixierschraube 10 festgestellt wird.
[0022] Bei der Ausführungsform nach den Fig. 2 und 3 ist das Gewicht 16', welches die Oberlei¬tung spannt, zwischen den Formrohren 1', 1" geführt. Das von der Rolle 15' des Radspannwer¬kes kommende, das Gewicht 16' tragende Seil 17 ist durch Bohrungen 18 des die beiden Form¬rohre T, 1" verbindenden Verbindungsstückes 19 geführt. An der Spitze des Trägers 7 ist eineLeitung 20 geführt.
[0023] Die obere Befestigung des Trägers 7 erfolgt bei diesem Ausführungsbeispiel durch zweiFlacheisen 21 mit zwei Schrauben 22 als Quersicherung. Die beiden Flacheisen 21 werden andas Verbindungsstück 19 angeschweißt.
[0024] Die Feststellung des Trägers 7 erfolgt durch Anziehen der vorderen Schraube 22. Auchbei dieser Ausführungsform kann am Träger vor dessen Anbringung am Mast der Ausleger 13montiert werden, worauf dann der komplett vormontierte Träger zwischen die Flacheisen 21eingesetzt wird.
[0025] Im Rahmen der Erfindung sind noch zahlreiche Abänderungen möglich. So kann derTräger 7 auch nicht als Breitflanschträger ausgebildet sein, soferne er genügend breite Flan¬schen zur Anbringung der Ausklinkung aufweist. Zur Aufhängung des Tragseils und des Fahr¬drahtes 14 könnte eine andere Ausführung statt des dargestellten bekannten Z-Auslegers ge¬wählt werden.
Claims (4)
- Patentansprüche 1. Fahrleitungsmast für Oberleitungsanlagen elektrischer Schienenfahrzeuge, an dem ein inder Höhe verstellbarer Träger (7) zum Halten der Oberleitung (14) angeordnet ist, wobeider Träger (7) in Führungen (6) verschieb- und feststellbar ist, dadurch gekennzeichnet,dass der Mast von zwei im Bereich ihrer Enden miteinander verbundenen und parallel zu¬einander verlaufenden Formrohren (T, 1") gebildet ist, die parallel zum Gleis angeordnetsind.
- 2. Fahrleitungsmast nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger (7) als T-Stahlträger oder Doppel T-Stahlträger, vorzugsweise Breitflanschträger ausgebildet ist, dereine Ausklinkung (7') aufweist, mittels der er in eine Führung (6) einsetzbar ist.
- 3. Fahrleitungsmast nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass eines (T) derbeiden Formrohre (T, 1") gegenüber der Verbindung (6) der Formrohre (T, 1") nach obenverlängert ist und an der Verlängerung die Rolle (15) eines Radspannwerkes befestigt ist.
- 4. Fahrleitungsmast nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gewicht (16') desRadspannwerkes zwischen den beiden Formrohren (T, 1") geführt ist. Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (3)
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|---|---|---|---|
| ATA495/2014A AT515966B1 (de) | 2014-06-24 | 2014-06-24 | Fahrleitungsmast für Oberleitungsanlagen elektrischer Schienenfahrzeuge |
| EP15450023.5A EP2960103A1 (de) | 2014-06-24 | 2015-06-18 | Fahrleitungsmast für oberleitungsanlagen elektrischer schienenfahrzeuge |
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Applications Claiming Priority (1)
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| ATA495/2014A AT515966B1 (de) | 2014-06-24 | 2014-06-24 | Fahrleitungsmast für Oberleitungsanlagen elektrischer Schienenfahrzeuge |
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| AT515966A1 AT515966A1 (de) | 2016-01-15 |
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