AT516645A1 - Verschiebbare Glaswand - Google Patents
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Abstract
Duschabtrennung (1) mit einer Führung (3) die eine Bewegungsrichtung (4) vorgibt und einem sich flächig erstreckenden Wandelement (2) das über einen Führungsteil (5) in der Führung (3) geführt ist und entlang der Bewegungsrichtung (4) bewegbar ist, wobei sich das Wandelement (2) quer zur Bewegungsrichtung (4) flächig erstreckt, wobei das Wandelement (2) im Bereich dessen oberen Randes, unterhalb der Führung (3) über den Führungsteil (5) an dieser frei hängend angeordnet ist.
Description
Verschiebbare Glaswand
Die Erfindung betrifft eine Duschabtrennung mit einer Führung die eine Bewegungsrichtung vorgibt und einem sich flächig erstreckenden Wandelement das über einen Führungsteil in der Führung geführt ist und sich entlang der Bewegungsrichtung bewegt, wobei sich das Wandelement quer zur Bewegungsrichtung flächig erstreckt,.
Klassische Duschkabinen wie sie in verschiedensten Bauformen beispielsweise als Eckdusche, Runddusche oder fix installierte Walk-In Dusche üblich sind, bringen mit ihren entsprechenden Platzbedarf einen entscheidenden Nachteil mit sich. Gerade in Klein- und Kleinst-bädern, wie sie oftmals als Gästebad oder auch in Hotels vorgesehen sind, schränken derartige Duschkabinen die Bewegungsfreiheit innerhalb des Bades stark ein. Auch der optische Eindruck leidet unter den üblichen Varianten, da der kastenartige Aufbau üblicher Duschkabinen, trotz Verwendung transparenter Werkstoffe, das Gefühl der Enge verstärkt. Oftmals ist der Bewegungsbereich so klein, dass beispielsweise das Nutzen eines anbei vorgesehenen Waschbeckens oder WCs nur mit erheblichen Komforteinbußen möglich ist.
Die WO 2004/041046 A1 zeigt eine Duschwand für Nasszellen, wie sie beispielsweise in Campingfahrzeugen oder auf Kreuzfahrtschiffen zu finden sind. Um auch innerhalb solcher kleinster Nasszellen einen gewissen Komfort zu gewähren, wird die Duschwand, während die Dusche nicht genutzt wird, in Richtung einer der angrenzenden Raumwände geklappt. Dabei trägt ein beweglicher Rahmen ein Türsystem beispielsweise in Form von Schiebetüren. Ein Teil der beweglichen Duschwand ist, ähnlich einem Vorhang, elastisch ausgeführt und erlaubtes die Größe des Duschbereichs individuell und flexibel einzustellen. Dabei wird der bewegliche Rahmen je nach Belieben mehr oder weniger aus dem Duschbereich geschwenkt.
Als nachteilig ist anzusehen, dass die Teile des Schwenkmechanismus zwangsläufig Feuchtigkeit, Seifenresten und ähnlichem ausgesetzt sind. Das häufige Reinigen der beweglichen Teile ist somit unumgänglich, wobei gerade flexible Bauteile beziehungsweise deren Übergänge zu steifen Rahmenkonstruktionen oder Wänden besonders hohen Zeitaufwand beanspruchen.
Eine ähnliche Lösung, welche das Klappen entsprechender Wandelemente beinhaltet, zeigt die GB 2 056 519 A. Sie zeigt eine zweiteilige Duschwand welche in einer Raumecke eines Bades angebracht wird. Während des Duschens, steht jedes Wandelement rechtwinkelig zu jener Wand an welchen es befestigt ist. Im aufgeklappten Zustand ergibt sich so eine quadratische oder rechteckige Duschfläche. Im ungenutzten Zustand werden beide Wandelemente eingeklappt und liegen somit an den entsprechenden Wänden des Bades an. Auch eine dreiteilige Variante, durch welche eine Duschkabine mit quadratischen oder rechteckigen Grundriss an einer ebenen Wand gebildet werden kann, findet Erwähnung.
Wiederum führt der gezeigte Aufbau zu einem erheblichen Aufwand beim Reinigen, da sich an den notwendigen Gelenken entsprechende Verunreinigungen bilden. Auch der mehrteilige Aufbau gestaltet sich aufgrund mehrerer Dichtlippen verhältnismäßig komplex. Beim Falten beziehungsweise Zuklappen der Wandelemente muss eine gewisse Reihenfolge eingehalten werden, um ein vollständiges erfindungsgemäßes Falten zu ermöglichen. Dadurch ist die intuitive, einfache Bedienung, wie sie gerade bei der Verwendung in Gästezimmern oder Hotels hohen Stellenwert hat, eingeschränkt.
Die DE 10 2013 110 488 A1 zeigt eine verschiebbare Spritzschutzwand, bei welcher ein oberer Eckbereich ein Wandelements über eine Haltevorrichtung mit einer Führungseinrichtung verbunden ist. Die Führungseinrichtung wird an einer Wand befestigt.
Nachteilig ist dabei zu sehen, dass die Haltevorrichtung extremer Belastung ausgesetzt ist da sich in Folge des Eigengewichts des Wandelements entsprechende Kräfte und Momente ergeben welche durch die Haltevorrichtung aufgenommen werden müssen. Um die Kräfteverhältnisse zu verbessern ist weiters in einem unteren Eckbereich oder zumindest im Unteren Drittel des Wandelements ein Abstützelement vorgesehen. Nachteilig ist jedoch, dass gerade in diesem Bereich das bereits angesprochene Problem der Verschmutzung am stärksten zum Tragen kommt.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Duschabtrennung anzugeben die das Raumangebot in Bädern, insbesondere in Kleinstbädern nur minimal einschränkt, einfach zu bedienen ist und eine einfache Reinigung zulässt.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Wandelement im Bereich dessen oberen Randes, unterhalb der Führung überden Führungsteil an dieser frei hängend angeordnet ist.
Dadurch dass das Wandelement frei hängend unterhalb der Führung an dieser angeordnet ist, ist die Führung beziehungsweise die darin enthaltene Mechanik keiner direkten Verschmutzung durch das ablaufende Wasser, Seifenreste, etc. ausgesetzt. Unter „frei hängend“ ist dabei zu verstehen, dass keine weiteren Abstützpunkte für das Wandelement 2 vorgesehen sind. Eine zusätzliche Führung im Bodenbereich ist nicht notwendig da alle Kräfte von der Führung, unterhalb derer das Wandelement hängend angeordnet ist, aufgenommen werden. Dadurch sind insbesondere der Bodenbereich und dessen unmittelbare Umgebung besonders einfach zu reinigen.
Weiters ist vorteilhaft vorgesehen, dass das Wandelement in Bewegungsrichtung pendelnd angeordnet ist. Die pendelnde Anordnung erlaubt es dem Wandelement bei Kontakt entsprechend auszuweichen und die Belastung auf die Führung, beziehungsweise die darin enthaltene Mechanik entsprechend zu verringern. Auch Spannungen im Wandelement selbst werden durch dessen Möglichkeit auszuweichen entsprechend reduziert.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung sieht vor, dass das Wandelement um eine vertikale Achse des Wandelements drehbar gelagert ist. Dies erlaubt ein Schwenken beziehungsweise Verdrehen des Wandelements relativ zur Führung um eine vertikale Achse. Auf diese Weise ist ein einfacherer Einstieg in einen Duschbereich hinter dem Wandelement ermöglicht.
In vorteilhafter Weise ist vorgesehen, dass das Wandelement zumindest einen, um eine Hochachse des Wandelements schwenkbaren, seitlichen Flügel aufweist. Je nach Einbausituation kann auf diese Weise entweder der Einstieg in einen Duschbereich hinter dem Wandelement wiederum erleichtert, oder ein zusätzlicher Spritzschutz realisiert werden.
Weiters kann vorteilhaft vorgesehen sein, dass in der Führung ein Wasserauslass vorgesehen ist. Dies erlaubt es, Teile der Armaturen wie beispielsweise eine Kopfbrause oder einen Regenduschkopf platzsparend in die Führung zu integrieren.
In vorteilhafter Weise ist weiters vorgesehen, dass am Wandelement und/oder an zumindest einem schwenkbaren, seitlichen Flügel zumindest ein Griffelement befestigt ist. Dies erlaubt ein einfacheres Bedienen beziehungsweise Verschieben des Wandelementes.
Vorteilhafterweise ist vorgesehen, dass in zumindest einer Endposition des Wandelements das Wandelement mittels einer Hebe- und Absenkeinrichtung vertikal bewegt wird. Dies erlaubt es am Ende der Führung einen möglichen Spalt zwischen dem Wandelement und einem Boden eines Raumes im welchen die Duschabtrennung Nutzung findet zu minimieren.
Vorteilhaft kann vorgesehen sein, dass die Duschabtrennung durch zumindest ein separates Seitenelement ergänzt ist. Dadurch kann, je nach Einbausituation der Duschabtrennung, das seitliche Austreten von Spritzwasser unterbunden werden.
Die gegenständliche Erfindung wird nachfolgend unter Bezugnahme auf die Figuren 1 bis 7 näher erläutert, die beispielhaft, schematisch und nicht einschränkend vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung zeigen. Dabei zeigt
Fig. 1 eine vorteilhafte Anordnung des Wandelements und der dazugehörigen Führung in der seitlichen Ansicht,
Fig.2 die vorteilhafte Anordnung des Wandelements und der dazugehörigen Führung aus Figur 1 in einer Frontalansicht,
Fig.3 das Wandelement und die dazugehörige Führung in einer zueinander verdrehten Position,
Fig.4 das Wandelement und die dazugehörige Führung in einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung,
Fig.5 eine mögliche Variante der Führung in einer Frontalansicht,
Fig.6 eine mögliche Verwendung innerhalb eines Bades,
Fig.7 die in Fig.6 dargestellte Variante in verschobenen und geklappten Zustand.
Wie bereits in der Einleitung erwähnt, weisen klassische Eck- oder Rundduschen erhebliche Nachteile in Bezug auf den benötigten Platzbedarf auf. Gerade bei beengten Platzsituationen ist es dabei wünschenswert eine Duschabtrennung 1 beziehungsweise ein entsprechendes, sich flächig erstreckendes Wandelement 2 mobil beziehungsweise beweglich auszuführen. Dies ermöglicht es, das vorhandene Raumangebot besser zu nutzen.
Das sich flächig erstreckende Wandelement 2 wird durch einen oberen Rand, einen unteren Rand und zwei seitliche Ränder begrenzt.
Wie in den Figuren 1 bis 4 dargestellt, ist das sich flächig erstreckende Wandelement 2 einer Duschabtrennung 1, im weiteren lediglich als Wandelement 2 bezeichnet, im Bereich dessen oberen Randes, unterhalb der Führung 3 überden Führungsteil 5 an dieser frei hängend angeordnet. Die Führung 3 gibt dabei die Bewegungsrichtung 4 des Wandelements 2 vor, wobei sich das Wandelement 2 quer zur Bewegungsrichtung 4 flächig erstreckt.
Als im Bereich des oberen Randes des Wandelements 2 ist dabei jener Bereich zwischen den beiden seitlichen Rändern des Wandelements 2 zu verstehen.
Das Wandelement 2 muss dabei nicht zwangsläufig im Zentrum dessen oberen Randes, also genau mittig zwischen den beiden seitlichen Rändern, hängend angeordnet sein. Je nach Steifigkeit der Führung 3 ist natürlich auch eine außermittige Aufhängung des Wandelements 2 denkbar.
Unter „frei hängend“ ist zu verstehen, dass keine weiteren Abstützpunkte für das Wandelement 2 vorgesehen sind. Zusätzliche Abstützungen, beispielsweise im Bodenbereich oder auch an den seitlichen Rändern des Wandelements 2 sind in diesem Fall nicht vorgesehen. Alle Kräfte, welche vom Wandelement 2 ausgehen, werden vom Führungsteil 5 auf die Füh- rung 3 übertragen. Auch ist beispielsweise keine Dichtlippe, über welche sich das Wandelement 2 geringfügig abstützt vorgesehen.
Durch die unterhalb der Führung 3 frei hängende Anordnung des Wandelements 2, ist gewährleistet dass die Führung 3 und darin eventuell angeordnete Mechanik, Spritzwasser und eventuellen Verunreinigungen wie Seifenreste oder dergleichen, nur minimal ausgesetzt ist.
Weiters kommt es durch die unterhalb der Führung 3 an dieser hängenden Anordnung des Wandelements 2 zu einem verbesserten Kräfteverhältnis. Die Führung 3, das Wandelement 2 und sämtliche Bauteile, welche dazwischen angeordnet sind, werden vorrangig, infolge des Eigengewichtes des Wandelements 2 auf Zug belastet. Für den „aktiven“ Zustand der Duschabtrennung 1, also wenn der hinter dem Wandelement 2 befindliche Duschbereich entsprechend genutzt werden soll, wird das Wandelement 2 durch Bewegen entlang der Führung 3 in die Endposition 6 gebracht. Das Wandelement 2 stellt so sicher, dass etwaiges Spritzwasser im hinter dem Wandelement 2 liegenden Duschbereich verbleibt.
Wird der, hinter der Duschabtrennung 1 beziehungsweise hinter dem Wandelement 2 befindliche Duschbereich nicht genutzt, kann das Wandelement 2 durch Verschieben entlang der Führung 3 in eine der Endposition 6 gegenüberliegende Lage gebracht werden. Dadurch ergibt sich der Umstand, dass der Duschbereich nun nicht mehr abgetrennt und daher frei zugänglich ist. Dadurch ist das Raumangebot entsprechend vergrößert, beziehungsweise der „tote“ Raum hinter der Duschabtrennung 1 auf ein Minimum reduziert.
Der bereits erwähnte Führungsteil 5 zwischen Wandelement 2 und Führung 3 ist beispielsweise in Form eines mehrdimensionalen Gelenks so ausgeführt, dass das Wandelement 2 in Bewegungsrichtung 4 pendelnd angeordnet ist. Dadurch ist die Belastung im Führungsteil 5 beziehungsweise auf die Führung 3 und auch das Wandelement 2 entsprechend verringert. Wird das Wandelement 2 entlang seiner Bewegungsrichtung 4 in der Führung 3 bewegt beziehungsweise verschoben, weicht es vorerst in Form einer Pendelbewegung in Bewegungsrichtung 4 aus wodurch entsprechende Spannungen im Wandelement 2 verringert oder gänzlich verhindert werden. Auch die Belastung auf die Führung 3 wird dadurch im gewissen Maß verringert.
Das Pendeln des Wandelements 2 ist auch denkbar, wenn der Führungsteil 5 nicht als Gelenk, sondern starr ausgeführt ist. In diesem Fall könnte es beispielsweise zu einer Pendelbewegung durch eine Bewegung innerhalb der Führung 3 kommen.
Das erwähnte Ausweichen ist selbstverständlich vom Widerstand bzw. der Reibung in der Führung 3 abhängig. Bei einer entsprechend leichtgängigen Führung 3 kommt es kaum oder gar nicht zu einem Ausweichen des Wandelements 2, da dieses umgehend in die Bewegungsrichtung 4 verschoben wird.
Aufgrund der üblichen Abmessungen und den üblicherweise genutzten Werkstoffen, welche für ein Wandelement 2 in Frage kommen, weist das Wandelement 2 ein verhältnismäßig hohes Eigengewicht auf. Infolge dieses Eigengewichtes und der unterhalb der Führung 3 hängenden Anordnung des Wandelementes 2 kommt es beim Verschieben des Wandelements zu keinem unerwünschten „Aufschaukeln“ des Wandelements 2. Zwar weicht, wie eben erwähnt, das Wandelement 2 je nach Verschieberichtung und Widerstand der Führung 3 entsprechend aus, nimmt jedoch aus zuvorgenannten Gründen umgehend wieder eine senkrechte Ruhestellung ein. Für die in Figur 1 gezeigte Endposition 6 kann in der Führung 3 eine Hebe-und Absenkeinrichtung 7 vorgesehen sein. Durch diese kann beispielsweise sichergestellt werden, dass in zumindest einer Endposition 6 des Wandelements 2 das Wandelement 2 mittels einer vertikal bewegt wird. Ein möglicher Spalt zwischen dem Wandelement 2 und dem Boden 8 eines Raumes im welchen die Duschabtrennung Nutzung findet, wird dadurch auf ein Minimum reduziert. Selbstverständlich kann auch am, dem Boden 8 zugewendeten Rand des Wandelements 2 eine entsprechende Dichtung vorgesehen sein, welche durch das Absenken des Wandelements 2 in Kontakt mit dem Boden 8 tritt. Dadurch kann auch zusätzlich das Auslaufen vom am Wandelement 2 herablaufenden Wasser aus dem Duschbereich wirkungsvoll verhindert werden.
Wie in Figur 1 erkennbar, kann die Führung 3 im Weiteren so ausgeführt sein, dass in ihr ein Wasserauslass 16 vorgesehen ist. Dies erlaubt es Teile der Armaturen wie beispielsweise eine Kopfbrause oder einen Regenduschkopf platzsparend in die Führung zu integrieren.
Figur 2 zeigt den in Figur 1 dargestellten Aufbau zum besseren Verständnis in einer Frontalansicht.
Wie in Figur 3 dargestellt ist kann, wenn sich das Wandelement 2 in der Endposition 6 befindet, der Zugang zum dahinterliegenden Duschbereich dadurch erleichtert werden, dass der Führungsteil 5 in Form eines mehrdimensionalen Gelenks ausgeführt ist und auf diese Weise das Wandelement 2 um seine vertikale Achse drehbar gelagert ist.
Diese Drehbarkeit ist jedoch lediglich für den vereinfachten Zugang vorgesehen. Für das Verschieben des Wandelements 2 ist vorgesehen, dass sich dieses quer, also annähernd rechtwinkelig zur Bewegungsrichtung 4 flächig erstreckt.
Der Führungsteil 5 in Form eines mehrdimensionalen Gelenks kann beispielsweise durch ein Kugelgelenk oder auch durch die Aneinanderreihung mehrerer Gelenke mit verschieden orientierten Drehachsen realisiert werden. Dabei ist lediglich daraufzu achten, dass das Gelenk die bereits erwähnte Pendelbewegung in Bewegungsrichtung 4 und gegebenenfalls auch die eben erwähnte Drehbewegung um eine vertikale Achse des Wandelements 2 ausführen kann.
Eine andere vorteilhafte Variante, den Zugang zum Duschbereich hinter dem Wandelement 2 zu erleichtern ist in Figur 4 dargestellt. Das Wandelement 2 weist dabei zumindest einen schwenkbaren, seitlichen Flügel 9 auf. Der seitliche Flügel 9 kann dabei sowohl in den Duschbereich als auch aus dem Duschbereich geschwenkt werden, und erlaubt einen einfachen Zugang zu diesem. Je nach verwendetem Scharnier 15 ergibt sich ein gewisser möglicher Schwenkbereich, wobei ein gesamter Schwenkbereich von über 180° den Bedienkomfort entsprechend erhöht. Die in Figur 4 dargestellte Befestigung des seitlichen Flügels 9 am Wandelement 2 mittels zwei Scharnieren 15 ist lediglich beispielhaft gewählt. Selbstverständlich können auch mehrere, oder auch nur ein zentrales Scharnier 15 genutzt werden.
Das zumindest teilweise Schwenken eines seitlichen Flügels in den Duschbereich kann, je nach den räumlichen Gegebenheiten, auch dazu genutzt werden einen zusätzlichen Spritzschutz während des Duschens zu bilden.
Die Verwendung von lediglich einem seitlichen Flügel 9 auf der dargestellten Seite des Wandelements 2, ist lediglich beispielhaft. Selbstverständlich kann der seitliche Flügel 9 an einer beliebigen Seite des Wandelements 2 angeordnet werden. Auch die Anordnung eines jeweiligen Flügels 9 an jeder Seite des Wandelements 2 ist natürlich denkbar.
Wie weiters in Figur 4 erkennbar ist, kann vorgesehen sein, dass am Wandelement 2 und/oder an zumindest einem schwenkbaren, seitlichen Flügel 9 zumindest ein Griffelement 14 befestigt ist. Dadurch wird das eben beschriebene Verschieben des Wandelements 2 entsprechend erleichtert und ein einfacheres Bedienen beziehungsweise Verschieben des Wandelementes ermöglicht. Die dargestellte Variante, bei welcher sowohl das Wandelement 2 selbst, als auch der seitliche Flügel 9 über einen beidseitiges Griffelement 14 verfügt, ist lediglich beispielhaft gewählt.
Figur 5 zeigt eine Frontalansicht einer möglichen Variante der Führung 3. Die Führung 3 ist beispielsweise derart ausgeführt, dass sie entsprechende Schienen 10 aufweist, auf welchen über dazu passenden Laufrollen 11 ein zugehöriger Laufschlitten 12 geführt ist. Mit dem Laufschlitten 12, als Teil der Führung 3, ist wiederum über den Führungsteil 5 eine entsprechende Aufnahme13 für das Wandelement 2 verbunden. Die Aufnahme 13 ist entsprechend dem Material, der Oberfläche und der Form des Wandelements 2 geeignet ausgeführt. Beispielsweise ist eine Befestigung des Wandelements 2 in der Aufnahme 13 mittels Schrauboder Klebeverbindung denkbar, wobei auch Kombinationen möglich und andere Füge- und Befestigungstechniken nicht ausgeschlossen sind.
Die in Figur 5 dargestellte Variante der Führung 3 ist lediglich beispielhaft. Eine andere Variante der Schienenführung, beispielsweise eine zentrale Schiene 10 und eine dazu passende Anordnung einer oder mehrerer Laufrollen 11, ist durchaus denkbar. Auch andere Führungsvarianten, beispielsweise unter Verwendung entsprechender Gleitelemente oder ähnlichem, sind nicht ausgeschlossen.
Figur 6 zeigt die erfindungsgemäße Duschabtrennung 1 beispielsweise innerhalb eines Bades. Dabei ist erkennbar, dass die Duschabtrennung 1 durch zumindest ein separates Seitenelement 17 ergänzt ist, wobei auch, wie dargestellt, zwei separate Seitenelemente 17 vorgesehen sein können. Die Nutzung solcher Seitenelemente 17 ist von der jeweiligen Einbausituation der Duschabtrennung 1 abhängig. Ist die Duschabtrennung beispielsweise in einem Eckbereich eines Bades angeordnet, kann lediglich die Anordnung eines separaten Seitenteils 17 einen vorteilhaften Effekt bewirken.
Verläuft bei besonders engen Platzverhältnissen das Wandelement 2 über die gesamte Breite eines Bades ist die Anordnung von Seitenelemente 17 gar nicht notwendig oder von Vorteil. Andererseits kann bei der Nutzung der Duschabtrennung 1 in geräumigen Bädern die Verwendung zweier separater Seitenelemente 17, wie in Figur 6 dargestellt, als erweiterter Spritzschutz vorteilhaft sein.
Dabei muss ein separater Seitenteil 17 nicht zwangsläufig, wie in Figur 6 dargestellt, nahezu rechtwinkelig zur Duschabtrennung 1 bzw. dem Wandelement 2 angeordnet sein. Je nach räumlichen Gegebenheiten sind auch verschiedenste Winkelstellungen denkbar.
Wie ebenfalls in Figur 6 erkennbar ist können die separaten Seitenelemente 17 beispielsweise mit Scharnieren 18 ausgeführt sein, um diese gegebenenfalls platzsparend anzuordnen und, wie durch die entsprechenden Pfeile in Figur 6 angedeutet, einzuklappen. Die dargestellten Scharniere sind dabei selbstverständlich lediglich beispielhaft gewählt. In diesem Zusammenhang können die unterschiedlichsten Schwenk-, Schiebe- oder Klappmechanismen zur Anwendung kommen. Figur 7 zeigt dazu jenen Zustand, in welchem das Wandelement 2 und die separaten Seitenelemente 17 besonders platzsparend angeordnet sind, dabei sind die separaten Seitenelemente 17 entsprechend eingeklappt und das Wandelement 2 verschoben.
Claims (8)
- Patentansprüche1. Duschabtrennung (1) mit einer Führung (3) die eine Bewegungsrichtung (4) vorgibt und einem sich flächig erstreckenden Wandelement (2) das über einen Führungsteil (5) in der Führung (3) geführt ist und entlang der Bewegungsrichtung (4) bewegbar ist, wobei sich das Wandelement (2) quer zur Bewegungsrichtung (4) flächig erstreckt, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (2) im Bereich dessen oberen Randes, unterhalb der Führung (3) überden Führungsteil (5) an dieser frei hängend angeordnet ist.
- 2. Duschabtrennung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (2) in Bewegungsrichtung (4) pendelnd angeordnet ist.
- 3. Duschabtrennung (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (2) um eine vertikale Achse des Wandelements (2) drehbar gelagert ist.
- 4. Duschabtrennung (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Wandelement (2) zumindest einen, um eine Hochachse des Wandelements schwenkbaren, seitlichen Flügel (9) aufweist.
- 5. Duschabtrennung (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass in der Führung (3) ein Wasserauslass (16) vorgesehen ist.
- 6. Duschabtrennung (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Wandelement (2) ein Griffelement (14) befestigt ist.
- 7. Duschabtrennung (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass in zumindest einer Endposition (6) des Wandelements (2) das Wandelement (2) mittels einer Hebe- und Absenkeinrichtung (7) vertikal bewegt wird.
- 8. Duschabtrennung (1) nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Duschabtrennung (1) durch zumindest ein separates Seitenelement (17) ergänzt ist.
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