AT521258B1 - Balkonvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Erfindung betrifft eine Balkonvorrichtung, die dazu eingerichtet ist, entlang einer Hauptrichtung (1) von einer Gebäudeaußenfläche (2) auszukragen, umfassend: - eine im Wesentlichen horizontal entlang der Hauptrichtung (1) verlaufende untere Funktionsfläche (3), wobei die untere Funktionsfläche (3) insbesondere einen betretbaren Balkonboden (4) bildet oder trägt, - eine ebenfalls im Wesentlichen horizontal entlang der Hauptrichtung (1) verlaufende obere Funktionsfläche (5), wobei die obere Funktionsfläche (5) erhöht gegenüber der unteren Funktionsfläche (3) angeordnet ist, wobei die obere Funktionsfläche (5) die untere Funktionsfläche (3) entlang der Hauptrichtung (1) nach außen überragt, und wobei die obere Funktionsfläche (5) insbesondere eine Sitzfläche (6), eine Ablagefläche oder eine Pflanzensubstratfläche (7) bildet oder trägt, - und eine Absturzsicherung (8), wobei die Absturzsicherung (8) die obere Funktionsfläche (5) nach oben hin überragt und wobei die Absturzsicherung (8) entlang der Hauptrichtung (1) nach oder außerhalb der oberen Funktionsfläche (5) angeordnet ist, wobei, die entlang der Hauptrichtung (1) gemessene untere Auskragtiefe (9) der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche (3) kleiner ist als die entlang der Hauptrichtung (1) gemessene obere Auskragtiefe (10) der Balkonvorrichtung im Bereich der oberen Funktionsfläche (5).
Description
[0001] Die Erfindung betrifft eine Balkonvorrichtung gemäß dem Oberbegriff des unabhängigen Patentanspruchs.
[0002] Insbesondere betrifft die Erfindung eine Balkonvorrichtung, die nachträglich im Bereich einer Maueröffnung, wie beispielsweise im Bereich eines Fensters, an einem Gebäude angebrachtwerden kann.
[0003] Balkonvorrichtungen, insbesondere Balkonvorrichtungen zur nachträglichen Befestigung an einem Gebäude, sind in unterschiedlichen Ausführungen bekannt und publiziert. Beispielsweise sind Balkonvorrichtungen bekannt, die im Wesentlichen aus einem Tragrahmen, einem Einlegeboden und einer Absturzsicherung gebildet sind.
[0004] Derartige Balkonvorrichtungen können nachträglich über Maueranker mit dem Gebäude verbunden werden und weisen meist eine quaderförmige Außenkontur auf.
[0005] Bei der Anbringung eines Balkons an einer Fassade sind meist gesetzliche Vorschriften zu berücksichtigen. In vielen Ländern ist in diesen gesetzlichen Vorschriften auch geregelt, inwieweit der Lichteinfall für das darunterliegende Stockwerk beeinträchtigt werden darf. Da mit steigender Auskragtiefe des Balkons auch der Lichteinfall für das darunterliegende Stockwerk eingeschränkt wird, besteht bei der Ausgestaltung des Balkons ein Zielkonflikt zwischen der Maximierung der Nutzfläche des Balkons und der Beeinträchtigung des Lichteinfalls für das darunterliegende Stockwerk.
[0006] Da dieser Zielkonflikt zwangsläufig zu einer Begrenzung der Balkongröße führt, besteht eine Nachfrage nach Balkonvorrichtungen, bei denen die maximal zulässige Größe so effizient wie möglich ausgenutzt wird.
[0007] Als Auskragtiefe wird insbesondere der Abstand zwischen dem äußersten Punkt der Balkonvorrichtung und der Außenfläche der Gebäudefassade, insbesondere in normaler Richtung von der Gebäudefassade gesehen, definiert. Weiters wird als oben bzw. weiter oben als entgegen der Schwerkraftrichtung, also in Bezug auf das Gebäude, an dem die Balkonvorrichtung angebracht ist in Richtung des Daches gesehen, im Zusammenhang mit der vorliegenden Erfindung verstanden. Analog ist unten bzw. weiter unten in Schwerkraftrichtung bzw. in Richtung des Fundamentes des Gebäudes im montierten Zustand zu verstehen.
[0008] Als Balkonvorrichtung bzw. als Balkon wird im Zusammenhang mit der Anmeldung als über ein Fenster, eine Tür oder andere Wege erreichbarer Außenbereich verstanden, der an ein Gebäude anschließt.
[0009] Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine Balkonvorrichtung zu schaffen, bei der der zur Verfügung gestellte Außenraum so effizient wie möglich genutzt wird, wobei gleichzeitig die Beeinträchtigung des Lichteinfalls für das darunterliegende Stockwerk minimiert wird.
[0010] Diese Aufgabe wird insbesondere durch die Merkmale des unabhängigen Patentanspruchs gelöst.
[0011] Die Erfindung betrifft insbesondere eine Balkonvorrichtung, die dazu eingerichtet ist, entlang einer Hauptrichtung von einer Gebäudeaußenfläche auszukragen, umfassend: eine im Wesentlichen horizontal entlang der Hauptrichtung verlaufende untere Funktionsfläche, wobei die untere Funktionsfläche insbesondere einen betretbaren Balkonboden bildet oder trägt, eine ebenfalls im Wesentlichen horizontal entlang der Hauptrichtung verlaufende obere Funktionsfläche, wobei die obere Funktionsfläche erhöht gegenüber der unteren Funktionsfläche angeordnet ist, und wobei die obere Funktionsfläche insbesondere eine Sitzfläche, eine Ablagefläche oder eine Pflanzensubstratfläche bildet oder trägt, und/oder eine Absturzsicherung., wobei die Absturzsicherung die obere Funktionsfläche nach oben hin überragt und wobei die Absturzsicherung entlang der Hauptrichtung nach oder außerhalb der oberen Funktionsfläche angeordnet ist.
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AT 521 258 B1 2019-12-15 österreichisches patentamt [0012] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass wobei die obere Funktionsfläche die untere Funktionsfläche entlang der Hauptrichtung nach außen überragt, und dass die entlang der Hauptrichtung gemessene untere Auskragtiefe der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche kleiner ist als die entlang der Hauptrichtung gemessene obere Auskragtiefe der Balkonvorrichtung im Bereich der oberen Funktionsfläche.
[0013] Durch die geringere Auskragtiefe der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche, ist die untere Funktionsfläche in Richtung des Gebäudes, an dem die Balkonvorrichtung angebracht ist zurückversetzt und der Lichteinfall auf darunterliegende Balkone, Fenster bzw. Wohnungen wird nicht gehindert. So kann eine oder mehrere erfindungsgemäße Balkonvorrichtungen an einem Gebäude angebracht werden, ohne dass diese die Lichtverhältnisse in dem Gebäude verändern.
[0014] Die Lichtverhältnisse in dem Gebäude an dem eine erfindungsgemäße Balkonvorrichtung angebracht ist wird besonders gut erhalten, wenn die obere Funktionsfläche oberhalb einer Freistellung angeordnet ist, wobei die Freistellung durch eine kleinere Auskragtiefe der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche freigehalten oder gebildet ist.
[0015] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Differenz zwischen der Auskragtiefe der Balkonvorrichtung im Bereich der oberen Funktionsfläche minus der Auskragtiefe der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche kleiner ist als der Vertikalabstand der oberen Funktionsfläche zur unteren Funktionsfläche.
[0016] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Vertikalabstand der oberen Funktionsfläche zur unteren Funktionsfläche kleiner ist als 70 cm und größer ist als 25 cm.
[0017] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Absturzsicherung die obere Funktionsfläche nach oben hin um mindestens 80 cm, insbesondere um mehr als 100 cm, überragt.
[0018] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die obere Funktionsfläche länglich ausgebildet ist und mit ihrer längeren Seite quer zur Hauptrichtung verläuft.
[0019] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die obere Funktionsfläche entlang der oder parallel zur Außenkontur der Balkonvorrichtung verläuft, oder dass die obere Funktionsfläche im Außenbereich der Balkonvorrichtung verläuft.
[0020] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die obere Funktionsfläche als, insbesondere quer zur Hauptrichtung, verlaufende Sitzbank ausgebildet ist, dass eine Rückenlehne vorgesehen ist, und/oder dass die Rückenlehne im Wesentlichen dem Verlauf der Absturzsicherung folgt oder durch die Absturzsicherung selbst bzw. einen Teil der Absturzsicherung gebildet ist.
[0021] Insbesondere betrifft die Erfindung eine Balkonvorrichtung, umfassend mindestens eine ebenfalls im Wesentlichen horizontal entlang der Hauptrichtung verlaufende obere seitliche Funktionsfläche, wobei die obere seitliche Funktionsfläche entlang der oder parallel zur Seitenkontur der Balkonvorrichtung und/oder im Seitenbereich der Balkonvorrichtung verläuft, und wobei gegebenenfalls die obere seitliche Funktionsfläche länglich ausgebildet ist, und mit ihrer längeren Seite entlang der Hauptrichtung verläuft. Als Seitenbereich wird der Bereich der Balkonvorrichtung der in der Richtung quer der Hauptrichtung im Außenbereich der Balkonvorrichtung, also im Außenbereich der Seite der Balkonvorrichtung, liegt verstanden.
[0022] Alternativ ist vorgesehen, dass die seitliche Kontur der Balkonvorrichtung und/oder die seitliche Absturzsicherung vertikal verläuft.
[0023] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die obere seitliche Funktionsfläche als entlang der Hauptrichtung verlaufende Sitzbank ausgebildet ist, dass eine Rückenlehne vorgesehen ist, und dass die Rückenlehne im Wesentlichen dem Verlauf der Absturzsicherung folgt oder durch die Absturzsicherung selbst bzw. einen Teil der Absturzsicherung gebildet ist.
[0024] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die obere seitliche Funktionsfläche erhöht gegenüber der unteren Funktionsfläche, insbesondere in der Ebene der oberen Funktionsfläche, angeordnet ist, dass die obere seitliche Funktionsfläche die untere Funktionsfläche quer zur
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Hauptrichtung nach außen überragt, und dass die obere seitliche Funktionsfläche insbesondere eine Sitzfläche, eine Ablagefläche oder eine Pflanzensubstratfläche bildet oder trägt.
[0025] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die quer zur Hauptrichtung gemessene untere seitliche Erstreckung der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche kleiner ist als die quer zur Hauptrichtung gemessene obere seitliche Erstreckung der Balkonvorrichtung im Bereich der oberen seitlichen Funktionsfläche, dass die obere seitliche Funktionsfläche oberhalb einer Freistellung angeordnet ist, wobei die Freistellung durch die kleinere seitliche Erstreckung der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche freigehalten oder gebildet ist, und insbesondere, dass die Differenz zwischen der oberen seitlichen Erstreckung der Balkonvorrichtung im Bereich der oberen seitlichen Funktionsfläche minus der unteren seitlichen Erstreckung der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche kleiner ist als der Vertikalabstand der oberen seitlichen Funktionsfläche zur unteren Funktionsfläche.
[0026] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass zwei obere seitliche Funktionsflächen vorgesehen sind, und dass die beiden oberen seitlichen Funktionsflächen jeweils in einem der Seitenbereiche angeordnet sind.
[0027] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die untere Funktionsfläche im Mittenbereich der Balkonvorrichtung angeordnet ist oder sich in den Mittenbereich der Balkonvorrichtung erstreckt, und insbesondere, dass sich die untere Funktionsfläche bis in den Innenbereich der Balkonvorrichtung erstreckt oder im Innenbereich der Balkonvorrichtung angeordnet ist.
[0028] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die untere Funktionsfläche von der oberen Funktionsfläche oder von den oberen Funktionsflächen, insbesondere von der oberen Funktionsfläche und mindestens einer oberen seitlichen Funktionsfläche umgeben ist.
[0029] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Balkonvorrichtung eine nach unten hin zusammenlaufende Form oder Kontur aufweist, und/oder dass die Balkonvorrichtung im Seitenbereich und im Außenbereich zumindest in ihrem unteren Abschnitt die Form eines umgekehrten Pyramidenstumpfs oder Kegelstumpfs aufweist.
[0030] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Absturzsicherung nach außen geneigt angeordnet ist und insbesondere durch die geneigte Anordnung an ihrer Innenseite eine geneigte Rückenlehne oder Haltefläche bildet.
[0031] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Balkonvorrichtung eine beliebige Form aufweist, also insbesondere gemäß der vorangegangenen Beschreibung oder quaderförmig ausgebildet ist, und derart ausgestaltet ist, dass ein Traggestell vorgesehen ist, wobei das Traggestell die Tragkonstruktion der Balkonvorrichtung bildet, oder wobei das Traggestell zumindest einen Teil der Tragkonstruktion der Balkonvorrichtung bildet.
[0032] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass eine außenliegende Verkleidung vorgesehen ist, und dass die Verkleidung zumindest abschnittsweise die Außenfläche der Balkonvorrichtung definiert.
[0033] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass zwischen der Verkleidung und der unteren Funktionsfläche ein unterer Zwischenraum freigehalten oder gebildet ist, und/oder dass zwischen der Verkleidung und der oberen Funktionsfläche und/oder zwischen der Verkleidung und der oberen seitlichen Funktionsfläche ein oberer Zwischenraum freigehalten oder gebildet ist. Alternativ ist vorgesehen, dass die Verkleidung an ihrer Innenseite zumindest abschnittsweise die untere Funktionsfläche und/oder die obere Funktionsfläche und/oder die obere seitliche Funktionsfläche bildet.
[0034] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Balkonvorrichtung eine beliebige Form aufweist, also insbesondere gemäß der vorangegangenen Beschreibung oder quaderförmig ausgebildet ist, und derart ausgestaltet ist, dass die obere Funktionsfläche oder die obere seitliche Funktionsfläche eine Pflanzensubstratfläche umfasst oder durch eine Pflanzensubstratfläche gebildet ist, wobei unterhalb der Pflanzensubstratfläche ein Substratgefäß, wie insbesondere ein Pflanzentrog, angeordnet ist, wobei das Substratgefäß gegebenenfalls in dem oberen Zwi3/24
AT 521 258 B1 2019-12-15 österreichisches patentamt schenraum angeordnet ist, oder durch den oberen Zwischenraum gebildet ist.
[0035] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Balkonvorrichtung eine beliebige Form aufweist, also insbesondere gemäß der vorangegangenen Beschreibung oder quaderförmig ausgebildet ist, und derart ausgestaltet ist, dass unterhalb der unteren Funktionsfläche ein Auffanggefäß für das gegebenenfalls in die Balkonvorrichtung eintretende Regenwasser vorgesehen ist.
[0036] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass in der unteren Funktionsfläche ein Abfluss zur Ableitung von Regenwasservorgesehen ist, und dass der Abfluss in das Auffanggefäß mündet.
[0037] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Substratgefäß mit dem Auffanggefäß verbunden ist, und dass das gegebenenfalls in dem Auffanggefäß befindliche Regenwasser als Gießwasser für das im Substratgefäß befindliche Substrat wirkt.
[0038] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Auffanggefäß eine geneigte Gefäßbodenfläche aufweist, wodurch ein tieferer Bereich des Auffanggefäßes gebildet ist, und dass der tiefere Bereich des Auffanggefäßes vorzugsweise im Innenbereich der Balkonvorrichtung angeordnet ist.
[0039] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Balkonvorrichtung eine beliebige Form aufweist, also insbesondere gemäß der vorangegangenen Beschreibung oder quaderförmig ausgebildet ist, und derart ausgestaltet ist, dass eine Montageanordnung vorgesehen ist, dass die Montageanordnung mindestens ein, bevorzugt mehrere, Balkonbefestigungsmittel umfasst, wobei die Balkonbefestigungsmittel fest mit den tragenden und/oder auskragenden Teilen der Balkonvorrichtung verbunden sind, und dass die Montageanordnung mindestens ein, bevorzugt mehrere, Gebäudebefestigungsmittel umfasst, wobei die Gebäudebefestigungsmittel zur festen Verbindung mit dem Gebäude und insbesondere mit der Gebäudeaußenwand eingerichtet sind.
[0040] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass mindestens eine Justierungsvorrichtung zur Veränderung der Lage der Balkonbefestigungsmittel gegenüber dem Gebäudebefestigungsmittel und zur Veränderung der Lage der Balkonvorrichtung gegenüber dem Gebäude vorgesehen ist.
[0041] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass eine Fixiervorrichtung zur festen Verbindung der Gebäudebefestigungsmittel gegenüber den Balkonbefestigungsmitteln und zur festen Verbindung der Balkonvorrichtung mit dem Gebäude vorgesehen ist.
[0042] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die Gesamtauskragtiefe der Balkonvorrichtung größer ist als 1 Meter, größer ist als 1,20 Meter, größer ist als 1,50 Meter, oder größer ist als 1,60 Meter. Insbesondere kann auch vorgesehen sein, dass die maximale Auskragtiefe der Balkonvorrichtung kleiner ist als 1,40 Meter, kleiner ist als 1,60 Meter, kleiner ist als 2 Meter oder kleiner ist als 2,50 Meter.
[0043] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die obere Funktionsfläche im Außenbereich der Balkonvorrichtung angeordnet ist, und dass die untere Funktionsfläche im Mittenbereich oder im Innenbereich der Balkonvorrichtung angeordnet ist, sodass die Balkonvorrichtung eine Form aufweisen kann, die nach unten hin zusammenlaufend ausgestaltet ist.
[0044] Bevorzugt ist vorgesehen, dass die Balkonvorrichtung ein Traggestell umfasst. Dieses Traggestell kann einstückig ausgebildet sein oder durch mehrere miteinander verbundene oder verbindbare Elemente gebildet sein.
[0045] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Traggestell durch mehrere miteinander verbundene Streben aus einem festen Material, wie beispielsweise aus mehreren miteinander verbundenen Stahlstreben, besteht.
[0046] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass das Traggestell mit einer Verkleidung versehen ist. Diese Verkleidung kann an der nach außen weisenden Fläche und/oder an der nach innen weisenden Fläche der Balkonvorrichtung vorgesehen sein. Die Verkleidung kann beispielsweise einen oder mehrere plattenförmige Körper umfassen.
[0047] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die obere Funktionsfläche, insbesondere auch die
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AT 521 258 B1 2019-12-15 österreichisches patentamt obere seitliche Funktionsfläche, eine Sitzfläche und/oder eine Pflanzensubstratfläche umfasst. Insbesondere kann der Bereich der oberen Funktionsfläche elementiert bzw. klappbar ausgebildet sein, sodass die Pflanzensubstratfläche und die Sitzfläche ausgetauscht oder beliebig variiert werden können. Beispielsweise ist hierzu ein Rahmen vorgesehen, auf den eine Holzfläche, wie beispielsweise ein Holzrost, gelegt werden kann, um eine Sitzfläche zu bilden. Wird der Holzrost entfernt, so kann in diesen Rahmen beispielsweise ein Pflanzentrog eingelegt werden, um eine Pflanzensubstratfläche zu bilden.
[0048] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass die obere Funktionsfläche, insbesondere eine als Sitzfläche ausgebildete obere Funktionsfläche, klappbar ausgebildet ist, und beispielsweise über ein im Außenbereich vorgesehenes Gelenk nach oben oder unten klappbar ist.
[0049] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass zwischen der unteren Funktionsfläche und der oberen Funktionsfläche eine oder mehrere Stufen oder Treppen vorgesehen sind, um einfacher von der unteren Funktionsfläche auf die obere Funktionsfläche steigen zu können.
[0050] Gegebenenfalls kann vorgesehen sein, dass die obere Funktionsfläche durch mobile Elemente zu einer einzigen Ebene mit der oberen seitlichen Funktionsfläche verbunden werden kann, sodass sich eine durchgehende Ebene ergibt, wobei die untere Funktionsfläche unterhalb dieser Ebene angeordnet ist und insbesondere von dieser Ebene überdeckt ist.
[0051] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass im Bereich des Bodens der Balkonvorrichtung, insbesondere unterhalb der unteren Funktionsfläche, ein Zwischenraum freigehalten ist, der beispielsweise ein Auffanggefäß für Regenwasser bilden oder umfassen kann.
[0052] Regenwasser, das in die Balkonvorrichtung eindringt, kann in diesem Bereich aufgefangen bzw. gesammelt werden. Dieses Auffanggefäß kann gegebenenfalls als Wasserreservoir für die Bewässerung des Pflanzensubstrats verwendet werden.
[0053] Dadurch kann in synergetischer Weise das Regenwasser aufgefangen und zur Bewässerung für die gegebenenfalls vorgesehenen Pflanzen verwendet werden. Zur Zuführung des Regenwassers in das Pflanzensubstrat kann beispielsweise eine Pumpe vorgesehen sein. Gegebenenfalls oder alternativ erstreckt sich das Pflanzensubstrat bzw. das Substratgefäß bis zu dem Auffanggefäß und/oder bis unter den Wasserspiegel, sodass das Wasser durch die in der Erde auftretende Kapillarwirkung selbsttätig in das Pflanzensubstrat aufsteigt.
[0054] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass in dem Auffanggefäß ein speicherfähiges Material, wie Schüttgut oder Fasermaterial, vorgesehen ist, wodurch gegebenenfalls auch die Kapillarwirkung und die Zuführung des Wassers zum Pflanzensubstrat verbessert werden kann.
[0055] Gegebenenfalls ist ein Überlauf bzw. eine Überlaufkante vorgesehen, über den das Regenwasser ab einem gewissen Wasserstand im Auffanggefäß abgegeben wird, um zu verhindern, dass der Wasserspiegel über die untere Funktionsfläche steigt oder die Last der Balkonvorrichtung zu hoch wird.
[0056] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der Überlauf mit einem Entwässerungssystem des Gebäudes, insbesondere mit einer Dachrinne oder einem Fallrohr des Entwässerungssystems des Gebäudes, verbunden ist, sodass das Wasser bzw. das überschüssige Wasser über das Entwässerungssystem des Gebäudes abgeführt werden kann.
[0057] Alternativ oder zusätzlich kann vorgesehen sein, dass das überschüssige Wasser des Überlaufs nach außen beispielsweise über einen Speier oder eine Überlaufkante abgegeben wird.
[0058] Bevorzugt weist das Auffanggefäß schräge Wände, insbesondere eine schräge Gefäßbodenfläche, auf. Dadurch wird ein tiefer liegender Bereich gebildet, in dem sich auch kleinere Mengen Wasser sammeln können. Überdies kann durch schräge Seitenwände bewirkt werden, dass sich bei gefrierendem Wasser die Eisschicht nach oben hin ausdehnen kann, ohne die Wände des Auffanggefäßes zu beschädigen.
[0059] Gegebenenfalls ist vorgesehen, dass der tiefer liegende Bereich im Innenbereich der
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Balkonvorrichtung vorgesehen ist. Dies hat insbesondere den Vorteil, dass der Schwerpunkt der Balkonvorrichtung bei steigender Befüllung des Auffanggefäßes mit Wasser in der Nähe des Gebäudes angeordnet ist.
[0060] Bevorzugt umfasst die Balkonvorrichtung eine Montageanordnung. Diese Montageanordnung umfasst bevorzugt mehrere Balkonbefestigungsmittel, die starr mit dem Balkon verbunden sind, und mehrere Gebäudebefestigungsmittel, die starr mit dem Gebäude und/oder der Gebäudeaußenwand verbunden sind.
[0061] Bevorzugt umfasst das Gebäudebefestigungsmittel einen starr mit dem Gebäude verbundenen oder verbindbaren Fortsatz, der beispielsweise hakenförmig ausgebildet sein kann. Bevorzugt umfasst das Balkonbefestigungsmittel einen mit dem Balkon verbundenen oder verbindbaren Fortsatz, der hakenförmig ausgebildet sein kann.
[0062] Bevorzugt ist das Balkonbefestigungsmittel derart angeordnet, dass es an dem Gebäudebefestigungsmittel abgestützt und/oder verhakt werden kann oder ist.
[0063] Bevorzugt ist eine Justiervorrichtung vorgesehen, über die die Lage des Balkonbefestigungsmittels gegenüber dem Gebäudebefestigungsmittel wählbar oder einstellbar ist.
[0064] Bevorzugt ist eine Fixiervorrichtung vorgesehen, über die die Lage des Balkonbefestigungsmittels gegenüber dem Gebäudebefestigungsmittel fixiert werden kann.
[0065] Bevorzugt sind zwei, drei, vier oder mehr derartige Befestigungsmittel vorgesehen, die zusammen zwei, drei, vier oder mehr Befestigungspunkte der Balkonvorrichtung an dem Gebäude bilden.
[0066] In allen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass die Balkonvorrichtung als nachträglich an einem bestehenden Gebäude anbringbare Balkonvorrichtung ausgebildet ist. In allen Ausführungsformen kann vorgesehen sein, dass die Montage bzw. die Befestigung der Balkonvorrichtung über geeignete Befestigungsmittel, wie beispielsweise Maueranker am Gebäude, erfolgt. Weiters kann alternativ vorgesehen sein, dass die Balkonvorrichtung zusätzlich über Steher bzw. Stützen an dem Gebäude oder dem Erdboden abgestützt ist.
[0067] Die im Wesentlichen horizontal entlang der Hauptrichtung verlaufenden Flächen, insbesondere die obere Funktionsfläche, die obere seitliche Funktionsfläche und/oder die untere Funktionsfläche, können gegebenenfalls leicht schräggestellt sein, um beispielsweise den Sitzkomfort zu verbessern oder um beispielsweise eine Entwässerung zu begünstigen. Eine derartige Schrägstellung kann beispielsweise bis zu 10° betragen. Auch diese, von der exakten horizontalen Richtung abweichenden, Verläufe werden im Sinne der Erfindung als „im Wesentlichen horizontal entlang der Hauptrichtung verlaufend“ bezeichnet. Dies gilt insbesondere für die untere Funktionsfläche, die obere Funktionsfläche und/oder die mindestens eine obere seitliche Funktionsfläche.
[0068] Zur Montage der Vorrichtung können in einem ersten Schritt die Gebäudebefestigungsmittel mit dem Gebäude verbunden werden. In einem zweiten Schritt kann dann die gesamte restliche Balkonvorrichtung in einem Stück an den Gebäudebefestigungsmitteln angebracht werden.
[0069] Gegebenenfalls werden auch nur die tragenden Elemente der Konstruktion mit den Gebäudebefestigungsmitteln verbunden, wobei die restlichen Teile nachträglich montiert werden können. Diese Montage geschieht bevorzugt unter Verwendung eines Krans zur Ausrichtung und Zustellung der Balkonvorrichtung.
[0070] Alternativ kann in einem zweiten Schritt auch eine Stück-für-Stück-Montage der restlichen Komponenten der Balkonvorrichtung erfolgen. Hierzu können zuerst Seitenwangen des Traggestells angebracht werden. Diese beiden Seitenwangen können dann in weiterer Folge über quer verlaufende Streben miteinander verbunden werden. Diese quer verlaufende Streben bilden dann, nach erfolgter Fixierung, einen Rahmen, der über die Montagevorrichtung und über in den Seitenwangen verlaufende Zugstreben mit dem Gebäude verbunden ist. In weiterer Folge können die restlichen Komponenten der Balkonvorrichtung, wie beispielsweise die untere
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Funktionsfläche, die obere Funktionsfläche und die Absturzsicherung, montiert werden. Bei dieser Montagevariante kann die Verwendung eines Krans entfallen und die Montage beispielsweise durch Fassadenkletterer durchgeführt und so die Kosten reduziert werden.
[0071] In weiterer Folge wird die Erfindung anhand konkreter, nicht einschränkender Ausfüh-
| rungsbeispiele weiter beschrieben. [0072] Die Figuren 1a, 1b und 2 | zeigen Schnittdarstellungen, wobei die Blickrichtung im Wesentlichen horizontal und quer zur Hauptrichtung verläuft. |
| [0073] Die Figur 3 | zeigt eine Schnittdarstellung, wobei die Blickrichtung im Wesentlichen gegen die Hauptrichtung verläuft. |
| [0074] Die Figuren 4a, 4b und 4c [0075] Figur 5 | zeigen Ansichten von oben. zeigt eine Schrägansicht einer Balkonvorrichtung an einem Gebäude. |
[0076] Die Figuren 6a und 6b und 6c [0077] Fig. 7 [0078] In den Fig. 8a bis 8I zeigen Details der Montageanordnung zur Befestigung der Balkonvorrichtung am Gebäude.
zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Balkonvorrichtung.
sind unterschiedliche Ausbildungsformen der Außenkontur der Balkonvorrichtung beispielhaft dargestellt.
[0079] Wenn nicht anders angegeben, so entsprechenden die Bezugszeichen folgenden Komponenten: Hauptrichtung 1, Gebäudeaußenfläche 2, untere Funktionsfläche 3, Balkonboden 4, obere Funktionsfläche 5, Sitzfläche 6, Pflanzensubstratfläche 7, Absturzsicherung 8, untere Auskragtiefe 9, obere Auskragtiefe 10, Freistellung 11, Differenz (der Auskragtiefen) 12, Vertikalabstand (obere Funktionsfläche zur unteren Funktionsfläche) 13, Außenkontur (der Balkonvorrichtung) 14, Außenbereich 15, obere seitliche Funktionsfläche 16, Seitenkontur 17, Seitenbereich 18, untere seitliche Erstreckung 19, obere seitliche Erstreckung 20, Mittenbereich 21, Innenbereich 22, Traggestell 23, äußere Verkleidung 24, unterer Zwischenraum 25, oberer Zwischenraum 26, Substratgefäß 27, Auffanggefäß 28, Abfluss 29, Gefäßbodenfläche 30, tieferer Bereich 31, Montageanordnung 32, Balkonbefestigungsmittel 33, Gebäudebefestigungsmittel 34, Justiervorrichtung 35, Fixiervorrichtung 36, Überlauf 37, Zugstrebe 38, Rahmen 39, innere Verkleidung 40, Speier42, Seitenverkleidung 43, Geländerfüllung 44.
[0080] Die Figuren 1a und 1b zeigen schematische Schnittdarstellungen zweier unterschiedlicher Ausführungsformen von Balkonvorrichtungen. Beide Vorrichtungen stehen im Wesentlichen entlang einer Hauptrichtung 1, die normal zur Gebäudeaußenfläche 2 verläuft, von der Gebäudeaußenfläche 2 ab. Die Vorrichtungen weisen jeweils eine untere Funktionsfläche 3 auf, die durch einen Balkonboden 4 gebildet ist. Ferner weisen beide Balkone eine obere Funktionsfläche 5 auf, die beispielsweise, wie bei diesen Ausführungsformen, jeweils eine Sitzfläche 6 bildet. Die obere Funktionsfläche 5 ist gegenüber der unteren Funktionsfläche 3 erhöht angeordnet. Überdies erstreckt sich die obere Funktionsfläche 5 entlang der Hauptrichtung 1 weiter nach außen als die untere Funktionsfläche 3. Die obere Funktionsfläche 5 ist dadurch im Außenbereich 15 der Balkonvorrichtung angeordnet.
[0081] Diese Konfiguration ermöglicht es, der Balkonvorrichtung eine Form zu verleihen, bei der die untere Auskragtiefe 9 kleiner ist als die obere Auskragtiefe 10. Die untere Auskragtiefe 9 ist insbesondere die Auskragtiefe der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche 3. Die obere Auskragtiefe 10 ist insbesondere die Auskragtiefe der Balkonvorrichtung im Bereich der oberen Funktionsfläche 5.
[0082] Durch diese Konfiguration ist unterhalb der oberen Funktionsfläche 5 eine Freistellung 11 freigehalten. Diese Freistellung 11 ermöglicht einen verbesserten Lichteinfall für das darunterliegende Stockwerk. Hilfsweise sind schematisch 45°-Linien, ausgehend vom Niveau der
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Oberkante des Fensters des darunterliegenden Stockwerks, eingezeichnet. Diese können beispielhaft als maßgeblich für einen typischen Lichteinfall angesehen werden. Obwohl die Balkonvorrichtungen der Figuren 1a und 1b den Lichteinfall für das darunterliegende Stockwerk lediglich im Ausmaß der unteren kleineren Auskragtiefe 9 beeinträchtigen, steht für die Benützung der Balkonvorrichtung die größere obere Auskragtiefe 10 zur Verfügung. Insbesondere durch diese spezielle Konfiguration wird der zur Verfügung stehende Raum der Balkonvorrichtung effizient ausgenützt.
[0083] In der vorliegenden Ausführungsform umfasst die Balkonvorrichtung eine äußere Verkleidung 24. Diese äußere Verkleidung 24 gibt der Balkonvorrichtung eine gewisse Außenkontur 14, die in der vorliegenden Ausführungsform nach unten hin zusammenlaufend, insbesondere keilförmig oder kegelstumpfförmig, ausgebildet ist.
[0084] Die Balkonvorrichtungen der Figuren 1a und 1b umfassen jeweils eine Absturzsicherung 8. Diese Absturzsicherung 8 ist entlang der Hauptrichtung 1 nach bzw. außerhalb der oberen Funktionsfläche 5 angeordnet, liegt also in einem größeren Abstand zur Gebäudeaußenfläche 2. In der vorliegenden Ausführungsform bildet die Absturzsicherung 8 den Abschluss der Balkonvorrichtung. Durch die spezielle Konfiguration bildet die Absturzsicherung 8, in der vorliegenden Ausführungsform, in ihrem unteren Bereich eine Lehne und in ihrem oberen Bereich eine herkömmliche Absturzsicherung im Sinne eines Geländers.
[0085] Die untere Funktionsfläche 3 ist im Wesentlichen im Mittenbereich 21 der Balkonvorrichtung angeordnet. Der Mittenbereich 21 ist in Hauptrichtung 1 zwischen dem Außenbereich 15 und dem Innenbereich 22 angeordnet. Der Innenbereich 22 ist derjenige Bereich der Balkonvorrichtung, der der Gebäudeaußenfläche 2 in Hauptrichtung 1 gesehen am nächsten liegt. Der Außenbereich 15 ist derjenige Bereich der Balkonvorrichtung, der in Hauptrichtung 1 am weitesten von der Gebäudeaußenfläche 2 entfernt ist. Überdies erstreckt sich die untere Funktionsfläche 3 in der vorliegenden Ausführungsform in den Innenbereich 22 der Balkonvorrichtung. Dadurch erstreckt sich die untere Funktionsfläche 3 im Wesentlichen bis zur Gebäudeaußenfläche 2 bzw. bis zu jener Maueröffnung des Gebäudes, durch die die Balkonvorrichtung erreicht werden kann.
[0086] Gemäß der Ausführungsform der Figur 1a ist die Gebäudeöffnung eine Balkontüre, die sich bis in den Bodenbereich dieses Stockwerks erstreckt. Dadurch kann der Balkonboden 4 bzw. die untere Funktionsfläche 3 ebenerdig, also in etwa auf dem Niveau der Balkontüre bzw. auf dem Niveau der Innenräume des Gebäudes, betreten werden.
[0087] Gemäß der Ausführungsform der Figur 1b ist die Gebäudeöffnung ein Fenster mit einer bestimmten Parapethöhe. Um bei dieser Ausführungsform zur Balkonvorrichtung zu gelangen, sind beispielsweise Treppen im Innenbereich des Fensters und/oder im Bereich der Gebäudeaußenfläche 2 an der Balkonvorrichtung vorgesehen, um das Parapet bzw. die Brüstung einfach überwinden zu können.
[0088] Die beiden Balkonvorrichtungen der Figuren 1a und 1b sind an einem Gebäude, insbesondere an der Gebäudeaußenfläche 2, angebracht und kragen von dieser Gebäudeaußenfläche 2 im Wesentlichen entlang der Hauptrichtung 1 aus.
[0089] Die obere Funktionsfläche 5, insbesondere die Sitzfläche 6, ist bevorzugt in allen Ausführungsformen ein integraler Bestandteil der Balkonvorrichtung. Insbesondere durch die spezielle Anordnung der oberen Funktionsfläche 5 wird die effiziente Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes verbessert.
[0090] Figur 2 zeigt eine Schnittdarstellung einer Ausführungsform einer Balkonvorrichtung, die im Wesentlichen den Einbausituationen und/oder den Ausgestaltungen der Balkonvorrichtungen der Figuren 1a und 1b entsprechen kann.
[0091] Auch in dieser Ausführungsform wird eine verbesserte Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes dadurch bewirkt, dass die obere Auskragtiefe 10, die im Bereich der oberen Funktionsfläche 5 gemessen wird, größer ist als die untere Auskragtiefe 9, die im Bereich der
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AT 521 258 B1 2019-12-15 österreichisches patentamt unteren Funktionsfläche 3 gemessen wird, womit sich eine nach unten zusammenlaufende bzw. verjüngende Form der Balkonvorrichtung ergibt. Um den Platz effizient auszunutzen, ist die obere Funktionsfläche 5 im Außenbereich 15 der Balkonvorrichtung angeordnet, sodass unterhalb der oberen Funktionsfläche 5 eine Freistellung 11 freigehalten werden kann. Der Außenbereich 15 kann dabei der Bereich der Balkonvorrichtung sein, der entlang der gesamten von oben gesehen äußersten Kontur der Balkonvorrichtung oder Teilen davon verläuft.
[0092] Bevorzugt ist in allen Ausführungsformen, wie auch in dieser Ausführungsform, das Verhältnis der Auskragtiefen 9, 10 derart gewählt, dass die Differenz 12 der oberen Auskragtiefe 10 minus der unteren Auskragtiefe 9 kleiner ist als der Vertikalabstand 13 zwischen der oberen Funktionsfläche 5 und der unteren Funktionsfläche 3. Dadurch ist insbesondere definiert, dass die Richtung Freistellung 11 weisende Fläche der Balkonvorrichtung gegenüber dem Untergrund um einen Winkel von größer 45° geneigt ist.
[0093] Die vorliegende Ausführungsform umfasst einen oberen Zwischenraum 26, der unterhalb oder unmittelbar unterhalb der oberen Funktionsfläche 5 angeordnet ist. In diesem oberen Zwischenraum 26 kann, wie auch in dieser Ausführungsform, ein Substratgefäß 27 vorgesehen sein. Das Pflanzensubstrat des Substratgefäßes 27 erstreckt sich hierzu bevorzugt bis zur oberen Funktionsfläche 5, sodass die obere Funktionsfläche 5 als Pflanzensubstratfläche 7 ausgebildet ist. In der vorliegenden Darstellung sind die Sitzfläche 6 und die Pflanzensubstratfläche 7 in projizierender Richtung hintereinander, also von oben betrachtet nebeneinander, angeordnet, sodass von oben betrachtet nebeneinander eine Sitzfläche 6 und eine Pflanzensubstratfläche 7 vorgesehen sind.
[0094] Unterhalb der unteren Funktionsfläche 3 ist in der vorliegenden Ausführungsform ein unterer Zwischenraum 25 vorgesehen. In diesem unteren Zwischenraum 25 kann, wie in der vorliegenden Ausführungsform, ein Auffanggefäß 28 vorgesehen sein. Dieses Auffanggefäß 28 dient insbesondere der Sammlung von Regenwasser, das in die Balkonvorrichtung eindringt. Hierzu kann ein Abfluss 29 vorgesehen sein, wobei dieser Abfluss 29 in der vorliegenden Ausführungsform durch im Balkonboden 4 vorgesehene schlitzförmige Öffnungen gebildet ist. Alternativ kann jedoch auch eine Öffnung in einem durchgehenden Balkonboden 4 vorgesehen sein, die als Abfluss 29 wirkt. Alternativ können auch die Öffnungen zwischen einzelnen Dielen des Balkonbodens 4 als Abfluss 29 dienen und das Regenwasser durch diese Öffnungen bzw. Spalten oder Ritzen in das Auffanggefäß 28 abfließen.
[0095] Das Auffanggefäß 28 umfasst in der vorliegenden Ausführungsform eine Gefäßbodenfläche 30, die den unteren Abschluss des Auffanggefäßes 28 bildet bzw. die das Auffanggefäß 28 nach unten begrenzt. In der vorliegenden Ausführungsform ist die Gefäßbodenfläche 30 schräggestellt, insbesondere geneigt, sodass ein tieferer Bereich 31 gebildet ist. Dieser tiefere Bereich 31 ist in der vorliegenden Ausführungsform im Innenbereich 22 der Balkonvorrichtung angeordnet. Dringt Wasser in das Auffanggefäß 28, so sammelt sich dieses zuerst im tieferen Bereich 31. Da dieser tiefere Bereich 31 im Innenbereich 22 angeordnet ist, wird der Schwerpunkt im Bereich des Gebäudes gehalten, was zu einer günstigeren Kraftverteilung beiträgt. Bei dieser Konstruktion kann es vorteilhaft sein, wenn sich der tiefere Bereich 31 bis in den oder die Seitenbereiche 18 (Figur 3) erstreckt. In dem Seitenbereich 18 kann sich der obere Zwischenraum 26 bis zu dem tieferen Bereich 31 erstrecken, womit das im tieferen Bereich 31 angeordnete Wasser in den oberen Zwischenraum 26 und insbesondere in das in diesem Bereich angeordnete Substratgefäß 27 eindringen kann.
[0096] Bevorzugt ist mindestens ein Überlauf 37 bzw. eine Überlaufkante vorgesehen, über den Wasser an die Umgebung abgegeben werden kann, sobald der Wasserstand in dem Auffanggefäß 28 einen Maximalpegel überschreitet. Alternativ oder zusätzlich kann auch ein oder mehrere Speier 42 (Figur 2) vorgesehen sein über die das überschüssige Regenwasser abgeführt werden kann.
[0097] Die Balkonvorrichtung der Figur 2 umfasst ein Traggestell 23. Dieses Traggestell 23 ist aus mehreren Trägern zusammengesetzt, die beispielsweise als Hohlprofile und insbesondere als Kastenprofile ausgebildet sind. Das Traggestell 23 ist insbesondere dazu eingerichtet, die
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AT 521 258 B1 2019-12-15 österreichisches patentamt auf die Balkonvorrichtung wirkenden Kräfte aufzunehmen und diese in das Gebäude bzw. die Gebäudewand einzuleiten. Zur Befestigung der Balkonvorrichtung am Gebäude ist eine Montageanordnung 32 vorgesehen. Diese Montageanordnung 32 umfasst mehrere Balkonbefestigungsmittel 33 und mehrere Gebäudebefestigungsmittel 34. Die Balkonbefestigungsmittel 33 sind insbesondere fest an der Balkonvorrichtung bzw. an dem Traggestell 23 angeordnet. Die Gebäudebefestigungsmittel 34 sind insbesondere fest an Gebäude bzw. an der Gebäudeaußenfläche 2 angeordnet. Durch Verbindung der Balkonbefestigungsmittel 33 mit den Gebäudebefestigungsmitteln 34 kann die Balkonvorrichtung am Gebäude angebracht werden. Hierzu sind insbesondere auch eine Justiervorrichtung 35 und eine Fixiervorrichtung 36 vorgesehen.
[0098] Die Justiervorrichtung 35 ermöglicht eine Einstellung der Lage des Balkonbefestigungsmittels 33 gegenüber dem Gebäudebefestigungsmittel 34. Durch diese Einstellung der Justierungsvorrichtungen 35 kann die genaue Lage der Balkonvorrichtung gegenüber dem Gebäude eingestellt werden. Über die Fixiervorrichtung 36 kann dann in einem weiteren Schritt oder gleichzeitig die gewählte Lage fixiert werden, sodass die Balkonvorrichtung starr gegenüber dem Gebäude angeordnet ist.
[0099] Das Traggestell 23 umfasst in der vorliegenden Ausführungsform mindestens eine Zugstrebe 38 zur Aufnahme von Zugkräften. Diese Zugstrebe 38 ist insbesondere mit einem obenliegenden Balkonbefestigungsmittel 33 verbunden. Insbesondere sind zwei derartige Zugstreben 38 vorgesehen, die in den Seitenbereichen 18 der Balkonvorrichtung verlaufen.
[00100] Überdies umfasst das Traggestell 23 in der vorliegenden Ausführungsform einen Rahmen 39. Dieser Rahmen 39 ist beispielsweise als Tragrahmen oder Gitterrohrrahmen ausgebildet und verläuft im Wesentlichen waagrecht bzw. entlang der Hauptrichtung 1. In der vorliegenden Ausführungsform verläuft der Rahmen 39 im unteren Bereich der Balkonvorrichtung und ist mit mindestens einem untenliegenden Balkonbefestigungsmittel 33 verbunden. Ferner ist der Rahmen 39 im Außenbereich 15 mit der Zugstrebe 38 verbunden, sodass die Zugstrebe 38 im Wesentlichen von einem unteren äußeren Bereich schräg nach oben Richtung Gebäude verläuft. Alternativ kann anstelle der Zugstrebe 38 auch ein Kragarm vorgesehen sein, der an der Gebäudeaußenfläche 2 angebracht ist und die Balkonvorrichtung oder das Traggestell 23 stützt.
[00101] Figur 3 zeigt eine Schnittdarstellung einer Balkonvorrichtung, wobei die Blickrichtung im Wesentlichen gegen die Hauptrichtung 1 verläuft. Die Gebäudeaußenfläche 2 verläuft dadurch im Wesentlichen in der Bildebene. Die bezeichneten Komponenten entsprechen jenen Komponenten, die auch in den Figuren 1 und 2 beschrieben sind.
[00102] Gegebenenfalls ist die Ausführungsform der Figur 3 die gleiche Ausführungsform, die auch in Figur 2 dargestellt ist.
[00103] Die Balkonvorrichtung umfasst eine obere seitliche Funktionsfläche 16, die in einem Seitenbereich 18 angeordnet ist und im Wesentlichen horizontal und entlang der Hauptrichtung 1 verläuft. Insbesondere umfasst die Balkonvorrichtung zwei Seitenbereiche 18, wobei in beiden Seitenbereichen 18 jeweils eine obere seitliche Funktionsfläche 16 angeordnet ist. In der vorliegenden Ausführungsform überragt die obere seitliche Funktionsfläche 16 die untere Funktionsfläche 3 in seitliche Richtung, also insbesondere quer zur Hauptrichtung 1. Dadurch kann der Balkonvorrichtung eine Form gegeben werden, bei der die obere seitliche Erstreckung 20 im Bereich der oberen seitlichen Funktionsfläche 16 größer ist als die untere seitliche Erstreckung 19 im Bereich der unteren Funktionsfläche 3. Die Balkonvorrichtung und deren Seitenkontur 17 können dadurch auch seitlich nach unten zusammenlaufend ausgebildet sein, wodurch eine Verringerung der Beschattung des unteren Stockwerks erzielt werden kann. Auch hier wird durch die seitliche Anbringung bzw. durch die Anbringung der oberen seitlichen Funktionsfläche 16 in dem Seitenbereich 18 der zur Verfügung stehende Raum der Balkonvorrichtung effizient ausgenutzt. Die untere Funktionsfläche 3 ist mittig, insbesondere im Mittenbereich 21, angeordnet und ist durch die untere Austragtiefe 9 sowie die seitliche Erstreckung 19 begrenzt.
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AT 521 258 B1 2019-12-15 österreichisches patentamt [00104] Die Balkonvorrichtung umfasst in dieser Ausführungsform eine innere Verkleidung 40, die innenliegend ausgebildet ist und den Bereich zwischen der Sitzfläche 6 und dem Balkonboden 4 abdeckt.
[00105] Die Figuren 4a, 4b und 4c zeigen Aufsichten unterschiedlicher Ausgestaltungen von Balkonvorrichtungen, die insbesondere nach einer der Figuren 1 bis 3 ausgebildet sind. Die darin bezeichneten Komponenten entsprechen im Wesentlichen jenen Komponenten, die in den Figuren 1 bis 3 beschrieben sind.
[00106] Die Balkonvorrichtung ist an einer Gebäudeaußenfläche 2 angeordnet und ragt von dieser entlang einer Hauptrichtung 1 ab. Insbesondere ist die Balkonvorrichtung im Bereich einer Maueröffnung, eines Fensters oder eines Ausgangs des Gebäudes angeordnet. Die Balkonvorrichtung umfasst eine obere Funktionsfläche 5, die in den Seitenbereichen 18 auch als obere seitliche Funktionsflächen 16 bezeichnet werden. Die oberen Funktionsflächen verlaufen im Außenbereich 15 bzw. in den Seitenbereichen 18. Im Mittenbereich 21 ist die untere Funktionsfläche 3 angeordnet. Dadurch wird in der vorliegenden Ausführungsform die untere Funktionsfläche 3 U-förmig von den oberen Funktionsflächen 5 umgeben. Insbesondere durch diese Anordnung kann die Balkonvorrichtung eine nach unten zusammenlaufende Form aufweisen und/oder eine Freistellung 11 freigehalten werden, ohne dabei den zur Verfügung stehenden Platz im Bereich der oberen Funktionsflächen 5 einzuschränken.
[00107] In der Ausführungsform der Figur 4a ist eine durchgehende Sitzfläche 6 gebildet, die sich im Außenbereich 15 und in den Seitenbereichen 18 U-förmig um den Mittenbereich 21 erstreckt. Im Mittenbereich 21 kann beispielsweise ein Tisch angeordnet werden, wodurch die Sitzfläche 6 als Bank verwendet werden kann.
[00108] Jene Bereiche, in denen die oberen Balkonbefestigungsmittel 33 und Gebäudebefestigungsmittel 34 der Montageanordnung 32 angeordnet sind, können durch eine Seitenverkleidung 43 abgedeckt sein. Diese Fläche kann beispielsweise schräggestellt sein, um eine Lehne zu bilden, die im Wesentlichen schräg nach außen weist.
[00109] In den Ausführungsformen der Figuren 4b und 4c sind neben der Sitzfläche 6 auch Pflanzensubstratflächen 7 vorgesehen. Bevorzugt ist vorgesehen, dass die oberen Funktionsflächen 5 elementiert aufgebaut sind, sodass wahlweise und/oder abschnittsweise eine Sitzfläche 6 oder eine Pflanzensubstratfläche 7 gebildet werden kann.
[00110] Figur 5 zeigt eine Schrägansicht einer Balkonvorrichtung, die gegebenenfalls einer Balkonvorrichtung gemäß den Figuren 1,2,3 und/oder 4 entspricht, wobei zur besseren Ersichtlichkeit des Aufbaus Teile der Absturzsicherung 8 ausgeblendet sind. Die Balkonvorrichtung ragt von der Gebäudeaußenfläche 2 entlang einer Hauptrichtung 1 ab. Im Mittenbereich 21 ist die untere Funktionsfläche 3 vorgesehen und insbesondere durch den Balkonboden 4 gebildet. Im Außenbereich 15 ist eine obere Funktionsfläche 5 vorgesehen, die entlang der Hauptrichtung 1 weiter außen angeordnet ist als die untere Funktionsfläche 3. Dadurch überragt die höherliegende obere Funktionsfläche 5 die untere Funktionsfläche 3 entlang der Hauptrichtung 1, wodurch die Balkonvorrichtung eine nach unten zusammenlaufend Form aufweisen kann.
[00111] Auch in den Seitenbereichen 18 sind obere Funktionsflächen 5, nämlich die beiden oberen seitlichen Funktionsflächen 16, angeordnet. Die nicht sichtbare Montageanordnung 32 ist durch eine äußere Verkleidung 24 und durch im Wesentlichen entlang der Gebäudeaußenfläche 2 verlaufende Flächen, die beispielsweise als Lehnen ausgebildet sind, verborgen.
[00112] Die obere Funktionsfläche 5, insbesondere die Sitzfläche 6, kann mehrteilig ausgebildet sein, sodass Teile dieser Fläche weggeklappt oder entfernt werden können. Teile der oberen Funktionsfläche 5 können dadurch beispielsweise durch eine Pflanzensubstratfläche 7 ersetzt werden.
[00113] Die Absturzsicherung 8, deren Flächenfelder ausgeblendet sind, weist in der vorliegenden Ausführungsform mehrere Steher auf. An diesen Stehern können beliebig ausgestaltete Flächenfelder angebracht werden, die als Geländer wirken. Insbesondere können diese Flä /24
AT 521 258 B1 2019-12-15 österreichisches patentamt chenfelder ausgehend von den oberen Funktionsflächen 5 zuerst als Geländer und Rückenlehne ausgestaltet werden. Anschließend an diesen Bereich kann ein lüft- und lichtdurchlässiger
Bereich vorgesehen sein.
[00114] Die Absturzsicherung 8 kann bei erfindungsgemäßen Ausführungsformen mit unterschiedlichen Geländerfüllungen 44 ausgebildet sein. So kann die Absturzsicherung 8 als ein durchgehendes Geländer, Glasscheiben oder auch durch Kombinationen von geschlossenen, offenen oder mit Streben durchsetzten Geländerfüllungen 44 ausgebildet sein.
[00115] Die Figuren 6a und 6b zeigen 2 schematische Ansichten von Teilen der Montageanordnung 32, wobei Figur 6a eine Seitenansicht und Figur 6b eine Aufsicht gegen die Hauptrichtung 1 zeigen. Die Figuren 6a und 6b zeigen jeweils ein Balkonbefestigungsmittel 33 und ein Gebäudebefestigungsmittel 34. Das Gebäudebefestigungsmittel 34 ist am Gebäude, insbesondere an der Gebäudeaußenfläche 2, angeordnet und in der vorliegenden Ausführungsform hakenförmig ausgebildet. Insbesondere steht das Gebäudebefestigungsmittel 34 als entlang der Hauptrichtung 1 auskragender Fortsatz oder Steg von der Gebäudeaußenfläche 2 ab.
[00116] Das Balkonbefestigungsmittel 33 ist in der vorliegenden Ausführungsform ebenfalls als Fortsatz oder Steg ausgebildet. Jedoch steht das Balkonbefestigungsmittel 33 im Wesentlichen quer zur Hauptrichtung 1 ab, sodass das Balkonbefestigungsmittel 33 in Querrichtung zum Verlauf des Gebäudebefestigungsmittels 34 auf diesem abgestützt werden kann. Zumindest eines der Befestigungsmittel 33, 34, bevorzugt beide Befestigungsmittel 33, 34 sind hakenförmig ausgebildet, sodass das eine Befestigungsmittel 33, 34 in das andere Befestigungsmittel 33, 34 eingehängt werden kann.
[00117] Zur Verstellung der Lage des Balkonbefestigungsmittels 33 gegenüber dem Gebäudebefestigungsmittel 34 ist eine Justiervorrichtung 35 vorgesehen. Diese Justiervorrichtung 35 umfasst in der vorliegenden Ausführungsform drei Stellmittel, die insbesondere als Gewindeschrauben oder Stellschrauben ausgebildet sind. Diese drei Stellmittel verlaufen normal zueinander, sodass die Lage räumlich entlang dreier Freiheitsgrade verstellt werden kann. Ist die gewünschte Lage des Balkonbefestigungsmittels 33 gegenüber dem Gebäudebefestigungsmittel 34 gewählt, so kann diese Lage über die Fixiervorrichtung 36 fixiert werden.
[00118] Bevorzugt sind drei, vier oder mehr derartiger Konstruktionen vorgesehen, die zusammen die Montageanordnung 32 bilden. Durch die Justiervorrichtung 35 kann die Lage der Balkonvorrichtung gegenüber dem Gebäude gewählt werden.
[00119] Figur 7 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Balkonvorrichtung in einer Draufsicht. Die Balkonvorrichtung ist rechteckig ausgebildet und erstreckt sich an der Gebäudeaußenfläche 2 über eine Tür als auch ein Fenster. Im Seitenbereich, im Bereich des Fensters, ist ein Tisch angeordnet und die obere Funktionsfläche 5 als auch die seitlichen Funktionsflächen 16 als Sitzbank ausgebildet. Zusätzlich ist im Innenbereich 22 der Balkonvorrichtung an der Gebäudeaußenfläche 2 eine weitere Sitzbank unterhalb des Fensters angeordnet.
[00120] Alternativ kann sich die Balkonvorrichtung über mehrere Fenster oder Türen erstrecken und auch um Außen- oder Innenecken eines Gebäudes führen oder entlang der gesamten Fassade eines Gebäudes entlang eines Stockwerkes angeordnet sein.
[00121] In den Figur 8a bis 8I sind unterschiedliche Ausführungsformen der Balkonvorrichtung beispielhaft dargestellt. Die Figuren 8a und 8I zeigen unterschiedliche Balkonvorrichtungen von oben gesehen. Die Balkonvorrichtungen können dabei wie in den Figuren 8b, 8c, 8f. 8g, 8j 8k, und 8I gezeigt eine viereckige projizierte Außenkontur aufweisen und optional eine oder zwei seitliche Funktionsflächen 16 aufweisen. Ebenfalls kann die Außenkontur 14 in projizierter Ansicht auch einen geschwungenen bzw. abgerundeten Verlauf aufweisen, wie in den Figuren 8d und 8h dargestellt. Ebenso ist alternativ jede projizierte Flächenform, vieleckig, dreieckig, elliptisch oder geschwungen usw. denkbar. Ebenfalls können die unterschiedlichen Ausführungsformen optional eine, zwei, mehrere oder keine seitlichen Funktionsflächen 16 aufweisen.
Claims (28)
1. Balkonvorrichtung, die dazu eingerichtet ist, entlang einer Hauptrichtung (1) von einer Gebäudeaußenfläche (2) auszukragen, umfassend:
- eine im Wesentlichen horizontal entlang der Hauptrichtung (1) verlaufende untere Funktionsfläche (3), wobei die untere Funktionsfläche (3) insbesondere einen betretbaren Balkonboden (4) bildet oder trägt,
- eine ebenfalls im Wesentlichen horizontal entlang der Hauptrichtung (1) verlaufende obere Funktionsfläche (5), wobei die obere Funktionsfläche (5) erhöht gegenüber der unteren Funktionsfläche (3) angeordnet ist und wobei die obere Funktionsfläche (5) insbesondere eine Sitzfläche (6), eine Ablagefläche oder eine Pflanzensubstratfläche (7) bildet oder trägt,
- und eine Absturzsicherung (8), wobei die Absturzsicherung (8) die obere Funktionsfläche (5) nach oben hin überragt und wobei die Absturzsicherung (8) entlang der Hauptrichtung (1) nach oder außerhalb der oberen Funktionsfläche (5) angeordnet ist,
- dadurch gekennzeichnet, dass die obere Funktionsfläche (5) die untere Funktionsfläche (3) entlang der Hauptrichtung (1) nach außen überragt, und dass die entlang der Hauptrichtung (1) gemessene untere Auskragtiefe (9) der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche (3) kleiner ist als die entlang der Hauptrichtung (1) gemessene obere Auskragtiefe (10) der Balkonvorrichtung im Bereich der oberen Funktionsfläche (5).
2. Balkonvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Funktionsfläche (5) oberhalb einer Freistellung (11) angeordnet ist, wobei die Freistellung (11) durch eine kleinere Auskragtiefe der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche (3) freigehalten oder gebildet ist.
3. Balkonvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Differenz (12) zwischen der Auskragtiefe der Balkonvorrichtung im Bereich der oberen Funktionsfläche (5) minus der Auskragtiefe der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche (3) kleiner ist als der Vertikalabstand (13) der oberen Funktionsfläche (5) zur unteren Funktionsfläche (3).
4. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Vertikalabstand (13) der oberen Funktionsfläche (5) zur unteren Funktionsfläche (3) kleiner ist als 70 cm und größer ist als 25 cm.
5. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Absturzsicherung (8) die obere Funktionsfläche (5) nach oben hin um mindestens 80 cm, insbesondere um mehr als 100 cm, überragt.
6. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Funktionsfläche (5) länglich ausgebildet ist und mit ihrer längeren Seite quer zur Hauptrichtung (1) verläuft.
7. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet,
- dass die obere Funktionsfläche (5) entlang der oder parallel zur Außenkontur (14) der Balkonvorrichtung verläuft,
- oder dass die obere Funktionsfläche (5) im Außenbereich (15) der Balkonvorrichtung verläuft.
8. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet,
- dass die obere Funktionsfläche (5) als, insbesondere quer zur Hauptrichtung (1) verlaufende Sitzbank, ausgebildet ist,
- dass eine Rückenlehne vorgesehen ist,
- und dass die Rückenlehne im Wesentlichen dem Verlauf der Absturzsicherung (8) folgt oder durch die Absturzsicherung (8) selbst bzw. einen Teil der Absturzsicherung (8) gebildet ist.
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9. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, umfassend mindestens eine ebenfalls im Wesentlichen horizontal entlang der Hauptrichtung (1) verlaufende obere seitliche Funktionsfläche (16), dadurch gekennzeichnet,
- dass die obere seitliche Funktionsfläche (16) entlang der oder parallel zur Seitenkontur (17) der Balkonvorrichtung und/oder im Seitenbereich (18) der Balkonvorrichtung verläuft,
- und gegebenenfalls, dass die obere seitliche Funktionsfläche (16) länglich ausgebildet ist, und mit ihrer längeren Seite entlang der Hauptrichtung (1) verläuft.
10. Balkonvorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet,
- dass die obere seitliche Funktionsfläche (16) als entlang der Hauptrichtung (1) verlaufende Sitzbank ausgebildet ist,
- dass eine Rückenlehne vorgesehen ist,
- und dass die Rückenlehne im Wesentlichen dem Verlauf der Absturzsicherung (8) folgt oder durch die Absturzsicherung (8) selbst bzw. einen Teil der Absturzsicherung (8) gebildet ist.
11. Balkonvorrichtung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet,
- dass die obere seitliche Funktionsfläche (16) erhöht gegenüber der unteren Funktionsfläche (3), insbesondere in der Ebene der oberen Funktionsfläche (5), angeordnet ist,
- dass die obere seitliche Funktionsfläche (16) die untere Funktionsfläche (3) quer zur Hauptrichtung (1) nach außen überragt,
- und dass die obere seitliche Funktionsfläche (16) insbesondere eine Sitzfläche (6), eine Ablagefläche oder eine Pflanzensubstratfläche (7) bildet oder trägt.
12. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet,
- dass die quer zur Hauptrichtung (1) gemessene untere seitliche Erstreckung (19) der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche (3) kleiner ist als die quer zur Hauptrichtung (1) gemessene obere seitliche Erstreckung (20) der Balkonvorrichtung im Bereich der oberen seitlichen Funktionsfläche (16),
- dass die obere seitliche Funktionsfläche (16) oberhalb einer Freistellung (11) angeordnet ist, wobei die Freistellung (11) durch die kleinere seitliche Erstreckung der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche (3) freigehalten oder gebildet ist,
- und insbesondere, dass die Differenz zwischen der oberen seitlichen Erstreckung (20) der Balkonvorrichtung im Bereich der oberen seitlichen Funktionsfläche (16) minus der unteren seitlichen Erstreckung (19) der Balkonvorrichtung im Bereich der unteren Funktionsfläche (3) kleiner ist als der Vertikalabstand (13) der oberen seitlichen Funktionsfläche (16) zur unteren Funktionsfläche (3).
13. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwei obere seitliche Funktionsflächen (16) vorgesehen sind, und dass die beiden oberen seitlichen Funktionsflächen (16) jeweils in einem der Seitenbereiche (18) angeordnet sind.
14. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet,
- dass die untere Funktionsfläche (3) im Mittenbereich (21) der Balkonvorrichtung angeordnet ist oder sich in den Mittenbereich (21) der Balkonvorrichtung erstreckt,
- und insbesondere, dass sich die untere Funktionsfläche (3) bis in den Innenbereich (22) der Balkonvorrichtung erstreckt oder im Innenbereich (22) der Balkonvorrichtung angeordnet ist.
15. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die untere Funktionsfläche (3) von der oberen Funktionsfläche (5) oder von den oberen Funktionsflächen (5), insbesondere von der oberen Funktionsfläche (5) und mindestens einer oberen seitlichen Funktionsfläche (16) umgeben ist.
16. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 15, dadurch gekennzeichnet,
- dass die Balkonvorrichtung eine nach unten hin zusammenlaufende Form oder Kontur aufweist,
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- und/oder dass die Balkonvorrichtung im Seitenbereich (18) und im Außenbereich (15) zumindest in ihrem unteren Abschnitt die Form eines umgekehrten Pyramidenstumpfs oder Kegelstumpfs aufweist.
17. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, dass die Absturzsicherung (8) nach außen geneigt angeordnet ist und insbesondere durch die geneigte Anordnung an ihrer Innenseite eine geneigte Rückenlehne oder Haltefläche bildet.
18. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet,
- dass ein Traggestell (23) vorgesehen ist,
- wobei das Traggestell (23) die Tragkonstruktion der Balkonvorrichtung bildet,
- oder wobei das Traggestell (23) zumindest einen Teil der Tragkonstruktion der Balkonvorrichtung bildet.
19. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet,
- dass eine außenliegende äußere Verkleidung (24) vorgesehen ist, und dass die äußere Verkleidung (24) zumindest abschnittsweise die Außenfläche der Balkonvorrichtung definiert und/oder dass einen innenliegende Innere Verkleidung (40) vorgesehen ist, die zumindest abschnittsweise die Innenfläche der Balkonvorrichtung abdeckt oder definiert.
20. Balkonvorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet,
- dass zwischen der äußeren Verkleidung (24) und der unteren Funktionsfläche (3) ein unterer Zwischenraum (25) freigehalten oder gebildet ist, und/oder dass zwischen der äußeren Verkleidung (24) und der oberen Funktionsfläche (5) und/oder zwischen der äußeren Verkleidung (24) und der oberen seitlichen Funktionsfläche (15) ein oberer Zwischenraum (26) freigehalten oder gebildet ist.
21. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 20, dadurch gekennzeichnet, dass die obere Funktionsfläche (5) oder die obere seitliche Funktionsfläche (16) eine Pflanzensubstratfläche (7) umfasst oder durch eine Pflanzensubstratfläche (7) gebildet ist, wobei unterhalb der Pflanzensubstratfläche (7) ein Substratgefäß (27), insbesondere ein Pflanzentrog, angeordnet ist, wobei das Substratgefäß (27) gegebenenfalls in dem oberen Zwischenraum (26) angeordnet ist, oder durch den oberen Zwischenraum (26) gebildet ist.
22. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass unterhalb der unteren Funktionsfläche (3) ein Auffanggefäß (28) für das gegebenenfalls in die Balkonvorrichtung eintretende Regenwasser vorgesehen ist.
23. Balkonvorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, dass in der unteren Funktionsfläche (3) ein Abfluss (29) zur Ableitung von Regenwasser vorgesehen ist, und dass der Abfluss (29) in das Auffanggefäß (28) mündet.
24. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 22 oder 23, dadurch gekennzeichnet, dass das Substratgefäß (27) mit dem Auffanggefäß (28) verbunden ist, und dass das gegebenenfalls in dem Auffanggefäß (28) befindliche Regenwasser als Bewässerung für das im Substratgefäß (27) befindliche Substrat wirkt.
25. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, dass das Auffanggefäß (28) eine geneigte Gefäßbodenfläche (30) aufweist, wodurch ein tieferer Bereich (31) des Auffanggefäßes (28) gebildet ist, und dass der tiefere Bereich (31) des Auffanggefäßes (28) vorzugsweise im Innenbereich (22) der Balkonvorrichtung angeordnet ist.
26. Balkonvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25, dadurch gekennzeichnet,
- dass eine Montageanordnung (32) vorgesehen ist,
- dass die Montageanordnung (32) mindestens ein, bevorzugt mehrere, Balkonbefestigungsmittel (33) umfasst, wobei die Balkonbefestigungsmittel (33) fest mit den tragenden und/oder auskragenden Teilen der Balkonvorrichtung verbunden sind,
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- und dass die Montageanordnung (32) mindestens ein, bevorzugt mehrere, Gebäudebefestigungsmittel (34) umfasst, wobei die Gebäudebefestigungsmittel (34) zur festen Verbindung mit dem Gebäude und insbesondere mit der Gebäudeaußenwand (2) eingerichtet sind.
27. Balkonvorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Justierungsvorrichtung (35) zur Veränderung der Lage der Balkonbefestigungsmittel (33) gegenüber dem Gebäudebefestigungsmittel (34) und zur Veränderung der Lage der Balkonvorrichtung gegenüber dem Gebäude vorgesehen ist.
28. Balkonvorrichtung nach Anspruch 26 oder 27, dadurch gekennzeichnet, dass eine Fixiervorrichtung (36) zur festen Verbindung der Gebäudebefestigungsmittel (34) gegenüber den Balkonbefestigungsmitteln (33) und zur festen Verbindung der Balkonvorrichtung mit dem Gebäude vorgesehen ist.
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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