AT521343A2 - Tauchflosse - Google Patents

Tauchflosse Download PDF

Info

Publication number
AT521343A2
AT521343A2 ATA50218/2019A AT502182019A AT521343A2 AT 521343 A2 AT521343 A2 AT 521343A2 AT 502182019 A AT502182019 A AT 502182019A AT 521343 A2 AT521343 A2 AT 521343A2
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
webs
fin
diving
web
diving fin
Prior art date
Application number
ATA50218/2019A
Other languages
English (en)
Other versions
AT521343A3 (de
AT521343B1 (de
Inventor
Logar Daniel
Original Assignee
Logar Daniel
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Logar Daniel filed Critical Logar Daniel
Priority to ATA50218/2019A priority Critical patent/AT521343B1/de
Publication of AT521343A2 publication Critical patent/AT521343A2/de
Priority to PCT/EP2020/056824 priority patent/WO2020182981A1/de
Priority to EP20714144.1A priority patent/EP3938061B1/de
Priority to US17/437,146 priority patent/US20220203173A1/en
Publication of AT521343A3 publication Critical patent/AT521343A3/de
Application granted granted Critical
Publication of AT521343B1 publication Critical patent/AT521343B1/de

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B31/00Swimming aids
    • A63B31/08Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs
    • A63B31/10Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs held by, or attachable to, the hands or feet
    • A63B31/11Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs held by, or attachable to, the hands or feet attachable only to the feet
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B31/00Swimming aids
    • A63B31/08Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs
    • A63B31/10Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs held by, or attachable to, the hands or feet
    • A63B31/11Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs held by, or attachable to, the hands or feet attachable only to the feet
    • A63B2031/112Swim fins, flippers or other swimming aids held by, or attachable to, the hands, arms, feet or legs held by, or attachable to, the hands or feet attachable only to the feet with means facilitating walking, e.g. rectractable, detachable or pivotable blades
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B2209/00Characteristics of used materials
    • A63B2209/02Characteristics of used materials with reinforcing fibres, e.g. carbon, polyamide fibres
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B2210/00Space saving
    • A63B2210/50Size reducing arrangements for stowing or transport

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Abstract

Tauchflosse (10) zur Fortbewegung in Wasser, umfassend - ein Schuhteil (100) zur Aufnahme eines Fußes eines Benutzers, und - ein Flossenteil (200), welches zwei Stege (210) und ein an den Stegen (210) befestigtes Flossenblatt (220) aufweist, wobei die Stege (210) beidseitig einer Medianebene (M) der Tauchflosse (10) angeordnet sind und jeweils dorsale und plantare Kanten (250, 251) in Querrichtung der Stege (210) und distale und proximale Enden (260, 261) in Längsrichtung der Stege (210) aufweisen, und - Befestigungseinrichtungen (300) zur Befestigung der Stege (210) an dem Schuhteil (100), wobei die dorsale Kante (250) zumindest eines Steges (210) zur Medianebene (M) der Tauchflosse (10) geneigt ist , sodass die dorsalen Kanten (250) einen geringeren Abstand zueinander aufweisen als die plantaren Kanten (251) der Stege (210) zueinander, wobei sich die Stege (210) bei einer äußeren Krafteinwirkung auf das Flossenteil (200) in plantarer Richtung, zumindest abschnittsweise in Richtung der Medianebene (M) der Tauchflosse (10) zueinander elastisch verformen.

Description

Zusammenfassung
Tauchflosse (10) zur Fortbewegung in Wasser, umfassend
- ein Schuhteil (100) zur Aufnahme eines Fußes eines Benutzers, und
- ein Flossenteil (200), welches zwei Stege (210) und ein an den Stegen (210) befestigtes Flossenblatt (220) aufweist, wobei die Stege (210) beidseitig einer Medianebene (M) der Tauchflosse (10) angeordnet sind und jeweils dorsale und plantare Kanten (250, 251) in Querrichtung der Stege (210) und distale und proximale Enden (260, 261) in Längsrichtung der Stege (210) aufweisen, und
- Befestigungseinrichtungen (300) zur Befestigung der Stege (210) an dem Schuhteil (100), wobei die dorsale Kante (250) zumindest eines Steges (210) zur Medianebene (M) der Tauchflosse (10) geneigt ist , sodass die dorsalen Kanten (250) einen geringeren Abstand zueinander aufweisen als die plantaren Kanten (251) der Stege (210) zueinander, wobei sich die Stege (210) bei einer äußeren Krafteinwirkung auf das Flossenteil (200) in plantarer Richtung, zumindest abschnittsweise in Richtung der Medianebene (M) der Tauchflosse (10) zueinander elastisch verformen.
Fig. 1 / 15
P18491
Tauchflosse
Die Erfindung betrifft eine Tauchflosse zur Fortbewegung in Wasser, umfassend
- ein Schuhteil zur Aufnahme eines Fußes eines Benutzers, und
- ein Flossenteil, welches zwei Stege und ein an den Stegen befestigtes Flossenblatt aufweist, wobei die Stege beidseitig einer Medianebene der Tauchflosse angeordnet sind und jeweils dorsale und plantare Kanten in Querrichtung der Stege und distale und proximale Enden in Längsrichtung der Stege aufweisen, und
- Befestigungseinrichtungen zur Befestigung der Stege an dem Schuhteil.
Tauchflossen sind in der Regel dazu vorgesehen, eine gewisse Mobilität und Geschwindigkeit eines Benutzers bzw. Tauchers im Wasser zu ermöglichen, bei gleichzeitiger Reduzierung der dafür aufzuwendenden Energie bzw. Kraft des Tauchers.
Es ist eine Aufgabe der Erfindung eine verbesserte Tauchflosse bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die dorsale Kante zumindest eines Steges zur Medianebene der Tauchflosse geneigt ist, sodass die dorsalen Kanten einen geringeren Abstand zueinander aufweisen als die plantaren Kanten der Stege zueinander, wobei sich die Stege bei einer äußeren Krafteinwirkung auf das Flossenteil in plantarer Richtung, zumindest abschnittsweise in Richtung der Medianebene der Tauchflosse zueinander elastisch verformen.
Dies erhöht die Manövrierfähigkeit des Tauchers im Wasser, wobei sich der Taucher auch einfacher rückwärts bewegen kann, d.h. durch einen verminderten Kraftaufwand.
Die anatomischen Lagebezeichnungen, wie „dorsal“ und „plantar“, welche dem Fachmann im Allgemeinen bekannt sind, beziehen sich auf die Tauchflosse bzw. auf den in der Tauchflosse aufgenommenen Fuß eines Benutzers bzw. Tauchers.
/ 15
P18491
Es sei angemerkt, dass eine „Medianebene“ einen Spezialfall einer sogenannten „Sagittalebene“ darstellt, wobei eine Sagittalebene eine sich von oben (dorsal) nach unten (plantar) und hinten (proximal) nach vorne (distal) erstreckende Ebene bezeichnet. Eine Medianebene ist eine Sagittalebene, die durch die Körpermitte verläuft und den Körper quasi in eine rechte und linke Hälfte aufteilt, wobei angemerkt sei, dass - bezogen auf die vorliegende Anmeldung - die Medianebene keine Symmetrieebene darstellt, da ein Fuß eines Benutzer nicht symmetrisch ist und dadurch das Schuhteil in seinen Ausführungen nicht symmetrisch aufgebaut sein muss, um den Fuß eines Benutzers aufzunehmen. In diesem Zusammenhang ist unter „Körper“ bzw. „Körpermitte“ die Tauchflosse gemeint.
Es kann jedoch vorgesehen sein, dass das Schuhteil symmetrisch aufgebaut ist.
Es kann vorgesehen sein, dass die Tauchflosse um ihre Medianebene symmetrisch aufgebaut ist.
Vorteilhafterweise können die dorsalen Kanten beider Stege zur Medianebene der Tauchflosse zueinander geneigt sind, sodass die dorsalen Kanten einen geringeren Abstand zueinander aufweisen als die plantaren Kanten der Stege zueinander.
Die Stege sind flächig ausgebildet, wobei die Stege derart geneigt an dem Schuhteil angeordnet sind, dass - wie bereits erwähnt - die dorsalen Kanten der Stege über die Länge der Stege näher zueinander beabstandet sind als die plantaren Kanten der Stege zueinander über die Länge der Stege.
Im Allgemeinen bewegt sich ein Benutzer bzw. Taucher mit Tauchflossen im Wasser fort, indem er einen Beinschlag in Richtung einer Schlagrichtung vornimmt, welche Schlagrichtung im Wesentlichen in plantarer Richtung erfolgt bzw. in Gegenrichtung zur gewünschten Fortbewegungsrichtung. Bei jedem Beinschlag in Schlagrichtung wird eine Vorwärtsbewegung des Tauchers erzielt, wobei zur erneuten Ausführung eines Beinschlages in Schlagrichtung das entsprechende Bein und dadurch auch die Tauchflosse entgegen der Schlagrichtung gezogen werden müssen.
/ 15
P18491
Bei einem Ausholen des Benutzers zu einem erneuten Beinschlag in Richtung der Schlagrichtung übt das Wasser als Widerstand gegen die Bewegung gegen die Schlagrichtung eine Kraft in plantarer Richtung aus, wobei sich dabei die Stege aufgrund der angewinkelten Anordnung der Stege an dem Schuhteil zumindest abschnittsweise in Richtung der Medianebene der Tauchfloss zueinander elastisch verformen. Durch das Verformen der Stege in Richtung der Medianebene der Tauchflosse verformt sich auch das Flossenblatt, wobei die Fläche des Flossenblattes in einer Ruheposition der Tauchflosse im Wesentlichen zwischen den Stegen gespannt und eben ausgebildet ist, und beim oben erwähnten Verformen der Stege gekrümmt ist.
Aufgrund der gekrümmten Fläche des Flossenblattes ist auch ein „Rückwärtsschwimmen“ mit der Tauchflosse möglich.
Durch dieses elastische Verformen der Stege, werden die Stege gewissermaßen vorgespannt und wirken beim erneuten Beinschlag in Richtung der Schlagrichtung als sich entspannende mechanische Feder, wobei die dabei resultierende Rückstellkraft den Kraftaufwand des Tauchers zur Vorwärtsbewegung erheblich reduziert.
Es kann vorgesehen sein, dass die dorsalen Kanten in Querrichtung der Stege um einen Winkel von 10° bis 60°, vorzugsweise 20° bis 50°, vorzugsweise 30° bis 50°, insbesondere um 45°, zur Medianebene geneigt sind.
Es kann vorgesehen sein, dass zumindest ein Steg, vorzugsweise jeder Steg, aus zumindest einer ersten und einer zweiten Schicht gebildet ist, wobei die zweite Schicht kürzer ist als die erste Schicht.
Es kann auch vorgesehen sein, dass zumindest ein Steg aus weiteren Schichten gebildet ist, beispielsweise drei oder vier Schichten. Dabei kann vorgesehen sein, dass jede Schicht eine unterschiedliche Länge aufweist.
Vorzugsweise weist die zweite Schicht maximal eine Länge von bis zu 2/3 der Länge der ersten Schicht auf, insbesondere maximal bis zu 1/3 der Länge der ersten Schicht.
/ 15
P18491
Aufgrund der zwei Schichten, welche eine unterschiedliche Länge aufweisen, lässt sich der weiter oben erwähnte Federeffekt verstärken bzw. man kann diesen entsprechend anpassen.
Es kann vorgesehen sein, dass die erste und/oder zweite Schicht in Richtung des distalen Endes eines Steges verjüngt ist.
Es kann vorgesehen sein, dass die zweite Schicht stärker verjüngt ist als die erste Schicht.
Aufgrund der Verjüngung lässt sich der oben erwähnte Federeffekt weiter verbessern bzw. anpassen.
Falls zumindest ein Steg aus mehreren Schichten gebildet ist, beispielsweise aus drei oder vier, kann jede Schichte einen unterschiedlichen Grad einer Verjüngung aufweisen.
Es kann vorgesehen sein, dass die erste und die zweite Schicht mittels eines Klebemittels miteinander verbunden sind.
Dies hat den Vorteil, dass die Stege insgesamt ein leichteres Gewicht aufweisen, als beispielweise eine Verbindung der Schichten mittels Schrauben oder Ähnliches.
Es kann vorgesehen sein, dass die Stege aus Glasfaser, Karbonfaser oder Bambuslaminat hergestellt sind. Es ist klar, dass die zuvor genannten Materialien als Verbundwerkstoffe angesehen werden, wobei die Verbundwerkstoffe als Fasermaterial mit einer Harzmatrix ausgebildet ist, beispielsweise ein Glasfasergewebe mit einem Epoxid- oder ähnlichen Harzen.
Es kann vorgesehen sein, dass die distalen Enden der Stege einen größeren Abstand zueinander aufweisen als die proximalen Enden der Stege zueinander.
Es kann vorgesehen sein, dass das Flossenblatt aus einem Polyestergewebe oder Nylongewebe, insbesondere aus Dacron, hergestellt ist.
Es kann vorgesehen sein, dass an einem distalen Endabschnitt zumindest eines Steges, vorzugsweise an jedem Steg, zumindest ein Erweiterungselement angeordnet ist, welches / 15
P18491 eingerichtet ist, die Ausdehnung des Steges in Querrichtung zu erweitern, vorzugsweise in plantarer Richtung.
Diese Erweiterungselemente leiten den Wasserstrom ins Zentrum des Flossenblattes. Sie vergrößern einerseits das Flossenblatt andererseits spannen sie die Stege vor während einer Bewegung gegen die Schlagrichtung.
Es kann vorgesehen sein, dass die Erweiterungselemente einen Abstand zu dem entsprechenden Steg aufweisen, wobei der Abstand vorzugsweise 5 bis 15 mm, insbesondere 10 mm, beträgt.
Dadurch wird gewährleistet, dass Wasser zwischen dem Erweiterungselement und dem Steg durchströmen kann, wodurch eine effektivere Vorwärtsbewegung erzielt wird.
Es kann vorgesehen sein, dass das Schuhteil aus Polyamid oder Polypropylen hergestellt ist.
Es kann vorgesehen sein, dass das Flossenblatt nur mit den Stegen verbunden ist. Aufgrund der dadurch entstehenden Öffnung zwischen Flossenblatt und Schuhteil dient die proximale Kante des Flossenblattes (die Kante, welche dem Schuhteil zugewandt ist) als Anströmkante für das Wasser, insbesondere bei einer Bewegung der Tauchflosse gegen die Schlagrichtung (Bewegung in dorsaler Richtung). Dadurch wird der Kraftaufwand des Tauchers bzw. Benutzers vermindert, wodurch eine verbesserte Vorwärtsbewegung im Wasser erzielt wird.
Nachfolgend wird die Erfindung anhand von beispielhaften Zeichnungen näher erläutert. Hierbei zeigt
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer beispielhaften Tauchflosse,
Fig. 2 eine Explosionsansicht der Tauchflosse aus Fig. 1,
Fig. 3 einen Querschnittsansicht entlang des Schnittes A-A der Tauchflosse aus Fig. 1,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines Steges der Tauchflosse aus Fig. 1, wobei der Steg eine erste und eine zweite Schicht aufweist, / 15
P18491
Fig. 5 eine Vorderansicht des Steges aus Fig. 4, und
Fig. 6 schematische Bewegungsabläufe der Tauchflosse in Wasser.
Fig. 1 zeigt eine beispielhafte Tauchflosse 10 zur Fortbewegung eines Benutzers bzw. Tauchers in Wasser, wobei die Tauchflosse 10 ein Schuhteil 100 zur Aufnahme eines Fußes des Benutzers, ein Flossenteil 200, welches zwei Stege 210 und ein an den Stegen 210 befestigtes Flossenblatt 220 aufweist, wobei die Stege 210 beidseitig einer Medianebene M der Tauchflosse 10 angeordnet sind und jeweils dorsale und plantare Kanten 250, 251 in Querrichtung der Stege 210 und distale und proximale Enden 260, 261 in Längsrichtung der Stege 210 aufweisen, wobei die distalen Enden 260 der Stege 210 einen größeren Abstand zueinander aufweisen als die proximalen Enden 261 der Stege 210 zueinander, und Befestigungseinrichtungen 300 zur Befestigung der Stege 210 an dem Schuhteil 100.
Ferner ist an den Stegen 210 jeweils an einem distalen Endabschnitt 262 des Steges 210 ein Erweiterungselement 400 angeordnet, welches eingerichtet ist, die Ausdehnung des entsprechenden Steges 210 in Querrichtung zu erweitern - in dem gezeigten Beispiel eine Erweiterung in plantarer Richtung. Die Erweiterungselemente 400 weisen dabei einen Abstand zu dem entsprechenden Steg 210 auf und liegen nicht unmittelbar an dem Steg 210 an, wobei der Abstand in der gezeigten Ausführungsform 10 mm beträgt.
Wie in Fig. 2 deutlicher zu sehen, umfassen die Stege 210 an ihren proximalen Enden 261 jeweils eine Nut bzw. Auskerbung 310, welche zu einem in den Figuren nicht sichtbaren Anschlag in einer für die Befestigung der Stege 210 vorgesehenen Aufnahmeöffnungen 320 des Schuhteils 100 vorgesehen ist. Ferner umfassen die Stege 210 jeweils eine erste Befestigungsausnehmung 330 und die Aufnahmeöffnungen 320 des Schuhteils 100 jeweils zwei zweite Befestigungsöffnungen 340.
Zur Befestigung der Stege 210 an dem Schuhteil 100 werden die Stege 210 in die Aufnahmeöffnungen 320 des Schuhteils 100 eingesteckt, wobei die Auskerbung 310 der Stege 210 an dem Anschlag innerhalb der Aufnahmeöffnungen 320 anschlägt und dadurch die erste Befestigungsausnehmung 330 der Stege 210 und die zwei zweiten Befestigungsöffnungen 340 der Aufnahmeöffnungen 320 derart überlappen, dass diese einen / 15
P18491
Bolzen oder eine Schraube 350 zur bewegungsfesten Fixierung der Stege 210 an dem Schuhteil 100 aufnehmen können.
Wie Fig. 3 im Detail zeigt, sind die dorsalen Kanten 250 der Stege 210 jeweils zur Medianebene M der Tauchflosse 10 zueinander um einen Winkel β geneigt sind, sodass die dorsalen Kanten 250 einen geringeren Abstand zueinander aufweisen als die plantaren Kanten 251 der Stege 210 zueinander, wobei sich die Stege 210 bei einer äußeren Krafteinwirkung auf das Flossenteil 200 in plantarer Richtung, zumindest abschnittsweise in Richtung der Medianebene M der Tauchflosse 10 zueinander elastisch verformen. Die dorsalen Kanten 250 in Querrichtung der Stege 210 sind in der in den Figuren gezeigten Ausführungsform um einen Winkel β von 45° zur Medianebene M geneigt.
Jeder Steg 210 ist in dem gezeigten Beispiel aus einer ersten und einer zweiten Schicht 211, 212 gebildet, wobei die zweite Schicht 212 kürzer ist als die erste Schicht 211, und wobei die erste und die zweite Schicht 211, 212 mittels eines Klebemittels 213 miteinander verbunden sind, wie in Fig. 4 zu sehen ist. Die erste und die zweite Schicht 211, 212 sind jeweils in Richtung des distalen Endes 260 eines Steges 210 verjüngt, wobei die zweite Schicht 212 stärker verjüngt ist als die erste Schicht 211, wie in Fig. 5 zu sehen ist. Die Schichten 211, 212 der Stege können hierbei aus Glasfaser, Karbonfaser oder Bambuslaminat hergestellt sein.
Fig. 6 zeigt schematische Bewegungsabläufe der Tauchflosse während einer Aufwärtsbewegung (eine Bewegung gegen die Schlagrichtung), einer darauffolgenden Abwärtsbewegung (eine Bewegung in die Schlagrichtung) und einer erneuten Aufwärtsbewegung (eine Bewegung gegen die Schlagrichtung).
Die erste Aufwärtsbewegung der Tauchflosse in Fig. 6 zeigt ein Ausholen des Benutzers zu einem Beinschlag in Richtung der Schlagrichtung, wobei die Tauchflosse dabei gegen die Schlagrichtung bewegt werden muss, wobei das Wasser als Widerstand gegen die Bewegung gegen die Schlagrichtung eine Kraft in plantarer Richtung ausübt, wobei sich dabei die Stege aufgrund der angewinkelten Anordnung der Stege an dem Schuhteil zumindest abschnittsweise in Richtung der Medianebene der Tauchfloss zueinander elastisch verformen, was in der ersten Bewegungsabfolge zu sehen ist. Durch das Verformen der Stege in Richtung der Medianebene der Tauchflosse verformt sich auch das Flossenblatt, wobei die Fläche des Flossenblattes in einer Ruheposition der Tauchflosse im Wesentlichen / 15
P18491 zwischen den Stegen gespannt und eben ausgebildet ist, und beim oben erwähnten Verformen der Stege gekrümmt ist. Aufgrund einer so gekrümmten Fläche des Flossenblattes ist auch ein „Rückwärtsschwimmen“ mit der Tauchflosse möglich.
Durch dieses elastische Verformen der Stege, werden die Stege gewissermaßen vorgespannt und wirken beim erneuten Beinschlag in Richtung der Schlagrichtung als sich entspannende mechanische Feder, wobei die dabei resultierende Rückstellkraft den Kraftaufwand des Tauchers zur Vorwärtsbewegung erheblich reduziert. Ein solcher Bewegungsablauf ist in der Abwärtsbewegung in Fig. 6 dargestellt.
/ 15
P18491
Bezugszeichenliste
Tauchflosse... 10
Schuhteil... 100
Flossenteil. 200
Stege. 210
Flossenblatt. 220
Dorsale Kanten. 250
Plantare Kanten. 251
Distales Ende. 260
Proximales Ende. 261
Distaler Endabschnitt. 262
Befestigungseinrichtung. 300
Nut/ Auskerbung. 310
Aufnahmeöffnung. 320
Erste Befestigungsöffnung. 330
Zweite Befestigungsöffnung. 340
Bolzen/Schraube . 350
Erweiterungselement. 400
Medianebene. M
Winkel. β
/ 15
P18491

Claims (10)

  1. Patentansprüche
    1. Tauchflosse (10) zur Fortbewegung in Wasser, umfassend
    - ein Schuhteil (100) zur Aufnahme eines Fußes eines Benutzers, und
    - ein Flossenteil (200), welches zwei Stege (210) und ein an den Stegen (210) befestigtes Flossenblatt (220) aufweist, wobei die Stege (210) beidseitig einer Medianebene (M) der Tauchflosse (10) angeordnet sind und jeweils dorsale und plantare Kanten (250, 251) in Querrichtung der Stege (210) und distale und proximale Enden (260, 261) in Längsrichtung der Stege (210) aufweisen, und
    - Befestigungseinrichtungen (300) zur Befestigung der Stege (210) an dem Schuhteil (100), dadurch gekennzeichnet, dass die dorsale Kante (250) zumindest eines Steges (210) zur Medianebene (M) der Tauchflosse (10) geneigt ist, sodass die dorsalen Kanten (250) einen geringeren Abstand zueinander aufweisen als die plantaren Kanten (251) der Stege (210) zueinander, wobei sich die Stege (210) bei einer äußeren Krafteinwirkung auf das Flossenteil (200) in plantarer Richtung, zumindest abschnittsweise in Richtung der Medianebene (M) der Tauchflosse (10) zueinander elastisch verformen.
  2. 2. Tauchflosse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die dorsalen Kanten (250) beider Stege (210) zur Medianebene (M) der Tauchflosse (10) zueinander geneigt sind, sodass die dorsalen Kanten (250) einen geringeren Abstand zueinander aufweisen als die plantaren Kanten (251) der Stege (210) zueinander.
  3. 3. Tauchflosse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die dorsalen Kanten (250) in Querrichtung der Stege (210) um einen Winkel (β) von 10° bis 60°, vorzugsweise 20° bis 50°, vorzugsweise 30° bis 50°, insbesondere um 45°, zur Medianebene (M) geneigt sind.
  4. 4. Tauchflosse nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Steg (210), vorzugsweise jeder Steg (210), aus zumindest einer ersten und einer zweiten
    11 / 15
    P18491
    Schicht (211, 212) gebildet ist, wobei die zweite Schicht (212) kürzer ist als die erste Schicht (211).
  5. 5. Tauchflosse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und/oder zweite Schicht (211, 212) in Richtung des distalen Endes (260) eines Steges (210) verjüngt ist, wobei vorzugsweise die zweite Schicht (212) stärker verjüngt ist als die erste Schicht (211).
  6. 6. Tauchflosse nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die erste und die zweite Schicht (211, 212) mittels eines Klebemittels (213) miteinander verbunden sind.
  7. 7. Tauchflosse nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Stege (210) aus Glasfaser, Karbonfaser oder Bambuslaminat hergestellt sind.
  8. 8. Tauchflosse nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die distalen Enden (260) der Stege (210) einen größeren Abstand zueinander aufweisen als die proximalen Enden (261) der Stege (210) zueinander.
  9. 9. Tauchflosse nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass an einem distalen Endabschnitt (262) zumindest eines Steges (210), vorzugsweise an jedem Steg (210), zumindest ein Erweiterungselement (400) angeordnet ist, welches eingerichtet ist, die Ausdehnung des Steges (210) in Querrichtung zu erweitern, vorzugsweise in plantarer Richtung.
  10. 10. Tauchflosse nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Erweiterungselemente (400) einen Abstand zu dem entsprechenden Steg (210) aufweisen, wobei der Abstand vorzugsweise 5 bis 15 mm, insbesondere 10 mm, beträgt.
    12 / 15
    1/3
    13/15
    2/3
ATA50218/2019A 2019-03-13 2019-03-13 Tauchflosse AT521343B1 (de)

Priority Applications (4)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA50218/2019A AT521343B1 (de) 2019-03-13 2019-03-13 Tauchflosse
PCT/EP2020/056824 WO2020182981A1 (de) 2019-03-13 2020-03-13 Tauchflosse
EP20714144.1A EP3938061B1 (de) 2019-03-13 2020-03-13 Tauchflosse
US17/437,146 US20220203173A1 (en) 2019-03-13 2020-03-13 Diving Flipper

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
ATA50218/2019A AT521343B1 (de) 2019-03-13 2019-03-13 Tauchflosse

Publications (3)

Publication Number Publication Date
AT521343A2 true AT521343A2 (de) 2019-12-15
AT521343A3 AT521343A3 (de) 2022-06-15
AT521343B1 AT521343B1 (de) 2023-02-15

Family

ID=68807415

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
ATA50218/2019A AT521343B1 (de) 2019-03-13 2019-03-13 Tauchflosse

Country Status (4)

Country Link
US (1) US20220203173A1 (de)
EP (1) EP3938061B1 (de)
AT (1) AT521343B1 (de)
WO (1) WO2020182981A1 (de)

Family Cites Families (13)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2067130A1 (de) * 1969-11-06 1971-08-20 Benenati Jean
FR2543841A1 (fr) * 1983-04-05 1984-10-12 Rossi Louis Palme de natation
IT1213912B (it) * 1987-10-09 1990-01-05 Scubapro Spa Pinna per nuoto con pala e scarpetta separabili
US5813889A (en) * 1997-02-25 1998-09-29 Alan Perry Expandable swim flipper
US6155898A (en) * 1999-04-16 2000-12-05 Hollywood Hopeful Productions L.L.C. Convertible amphibious shoes for swimming and walking
ITGE20080005A1 (it) * 2008-01-22 2009-07-23 Salvas Sub Spa Pinna per nuoto o per attivita subacquee
US8087959B2 (en) * 2009-09-11 2012-01-03 Hsu Chien-Cheng Detachable swim fin
EP2555834B1 (de) * 2010-04-08 2025-06-04 Hiebler Sports GmbH Flossen, stiefel, systeme damit und verfahren zu ihrer verwendung
US9364717B2 (en) * 2014-01-16 2016-06-14 Kathleen Davis Swimming fin
JP6263158B2 (ja) * 2015-11-02 2018-01-17 株式会社タバタ 水泳用足ひれ
GB2570455B (en) * 2018-01-24 2020-03-25 James Couzyn Rhys Modular fin with common rail system
USD886223S1 (en) * 2019-02-08 2020-06-02 Tyr Sport, Inc. Swim fin
US10744374B1 (en) * 2019-04-08 2020-08-18 Tyr Sport, Inc. Swim fin with an upper portion having debossed regions and triple-bladed rails

Also Published As

Publication number Publication date
US20220203173A1 (en) 2022-06-30
EP3938061A1 (de) 2022-01-19
EP3938061C0 (de) 2024-07-03
WO2020182981A1 (de) 2020-09-17
AT521343A3 (de) 2022-06-15
AT521343B1 (de) 2023-02-15
EP3938061B1 (de) 2024-07-03

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE102011102849A1 (de) Schuhsole mit Röhren
DE102019107402A1 (de) Zwischensohlenkonstruktion für einen Schuh
DE102007051652A1 (de) Stützfeder
DE202011003032U1 (de) Ein verstellbarer Aufbau eines Sattelstützrohrs
EP2421394B1 (de) Schuh, insbesondere sportschuh
DE4137057A1 (de) Einstellbares orthesengelenk
DE2904540C2 (de) Sohle für Sportschuhe
DE1031694B (de) Schwimmflosse
DE2831043A1 (de) Gleichlaufdrehgelenk
AT521343A2 (de) Tauchflosse
WO2014006152A1 (de) Kugelgewindetrieb
DE202009000132U1 (de) Schaft eines Billiardqueue
DE10212161A9 (de) Milchschlauch mit stoßabsorbierendem Bereich
DE2658584A1 (de) Schwimmschuh
EP3445458B1 (de) Schwimmschuh
DE102018118609A1 (de) Vorrichtung zur Unterstützung der physiologischen Fußeigenschaften während der Fortbewegung und während statischer Bedingungen
DE20012074U1 (de) Tischtennisholz
DE614573C (de) Kotfluegel fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftfahrzeuge
DE202005012750U1 (de) Nordic Walking Stock
DE8808608U1 (de) Dämpfungskörper für Schuhe
EP1338308A1 (de) Gymnastikstab
EP3653274A1 (de) Sportgerät
DE202022104276U1 (de) Springseil mit Seilkupplungen
DE202008010978U1 (de) Trainingsgerät zum Schwimmtraining
DE102006045833B4 (de) Zusammenlegbares Wasserflugzeug

Legal Events

Date Code Title Description
MM01 Lapse because of not paying annual fees

Effective date: 20250313